Schweres Erdbeben in Kolumbien im Cauca-Valley: Araucana-Lodge und Grundstücke beschädigt, Freunde und Mitarbeiter aber wohlauf

Am Montag, 10. August 2026, um etwa 7:34 Uhr Ortszeit, bebte die Erde in Kolumbien. Die Stärke lag bei 7,4. Das Epizentrum befand sich nahe San José del Palmar im Departamento Chocó, in rund 96 km Tiefe.

Unsere langjährigen Reisegebiete in den Mittleren Anden um die Städte Cali und Pereira sind leider besonders betroffen. In Pereira, eine der am stärksten betroffenen Städte, gibt es zahlreiche eingestürzte Gebäuden und viele Opfern. Die wichtige Stadt Cali (Valle del Cauca) ist ebenfalls sehr schwer betroffen; dort wurden viele Vermisste und Verletzte gemeldet, ebenso Manizales mit erheblichen Schäden und Todesofpern. Insgesamt sind vor allem die Departamentos Chocó, Valle del Cauca, Risaralda und Caldas betroffen. Das Beben war darüber hinaus in einem großen Teil Kolumbiens spürbar, unter anderem in Bogotá, Medellín, Bucaramanga und anderen Städten. Dort waren die Schäden nach bisherigem Stand wesentlich geringer. Die Opfer- und Schadenszahlen ändern sich derzeit noch laufend. Nach dem aktuellen Stand vom 11. August wurden bereits mehr als 180 Tote gemeldet und über 3.000 Menschen als vermisst registriert; besonders viele Vermisste gibt es in Cali und Pereira.

Auch wenn wir in 2026 (wegen anderer Sicherheitsbedenken) keine Reise nach Kolumbien anbieten, haben wir uns Sorgen gemacht und sofort Kontakt mit unseren Freunden und Geschäftspartnern im Cauca-Valley aufgenommen. Alle sind am Leben, es geht ihnen den Umständen entsprechend gut!

Chris Colonje, unser Geschäftspartner und Inhaber der in der Corona-Zeit neu erbauten „Araucana-Lodge“ (Startfoto), die auch leicht beschädigt wurde, schreibt uns heute:

„Vielen Dank für Deine Nachfrage… Es war eine stressige Zeit für uns, aber zum Glück geht es allen unseren Familienmitgliedern, Mitarbeitern und deren Familien gut. Unsere Araucana-Lodge und die Grundstücke wurden leicht beschädigt… Im Moment gibt es in der Gegend immer noch keinen Strom und keinen Mobilfunkempfang … Einige unserer Mitarbeiter haben jedoch schwere Schäden an ihren Häusern erlitten, und wir kümmern uns um diese Situation. Die Lage in Cali ist ziemlich ernst, wie auch in anderen kolumbianischen Städten wie Pereira und Manziales. Wir werden möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt eine Spendenaktion starten, um zu helfen …“ 

Hartmut Meyer
CEO Bartmeise-Reisen