Reisegruppen unterwegs von Algierien über Marokko in die Türkei: Zielarten Kabylenkleiber, Kap- und Streifenohreule und Wellenflughuhn

Auch in diesem Jahr waren wieder verschiedene Bartmeise-Reisegruppen in spannenden Ländern Europas und Nordafrikas unterwegs. Unter anderem auch wieder in Algerien, wo sich erneut eine kleine Reisegruppe auf die Suche nach einer der seltenensten Vogelarten der Paläarktis, dem Kabylenkleiber, gemacht hat. Die Kurzreise mit ausgiebigen Beobachtungen der Wunschart Nummer Eins war wieder ein voller Erfolg. Es konnten zudem auch viele weitere Vertreter der Nordafrikanischen Vogelwelt beobachtet werden. Darunter Arten wie Atlasschnäpper, Atlasgrasmücke und Orpheusgrasmücke. Um die 80 Arten wurden insgesamt entdeckt. Darunter viele interessante nordafrikanische Unterarten. Diese Kurzreise findet 2027 erneut im April statt und kann hier gebucht werden:

Mit Marokko stand ein weiteres nordafrikanisches Land auf dem Programm. Dieses seit Jahren populäre Reiseland für Vogelbeobachter hat auch dieses Mal nicht enttäuscht. Mit einer alternativen Reiseroute wurde der Fokus in diesem Jahr auf andere Arten gelegt. Dabei konnten unter anderem mit der Kapohreule eine der seltensten Eulen der Westpaläarktis gesehen werden. Ein weiteres Highlight war die ausgiebige Beobachtung von Wellenflughühner aus nächster Nähe. Auch die für Marokko legendären Waldrappe fehlten nicht, und das extrem seltene und lokal verbreitete Laufhühnchen lag den Teilnehmern förmlich zu Füßen, auch wenn es sich ähnlich der Wachtel kaum aus seiner Deckung getraut hat.

Zum Abschluss bot eine neue, erstmals durchgeführte Reise in die Südosttürkei den Teilnehmern wieder das, was man von der Türkei schon immer erwarten konnte: viele tolle Beobachtungen in schöner Natur und dazu sehr gastfreundliche Menschen. Von Adana bis Birecik am Euphrat wurde tagtäglich ausgiebig beobachtet, um von Streifenohreule bis Rotflügelgimpel alles zu sehen und zu fotografieren, für was die Türkei angesagt ist. Dabei konnten fast alle Zielarten wunderbar gesehen werden. Leider nur hat uns die Natur wieder einmal gezeigt, dass sie manchmal unberechenbar ist. So blieb uns der Blick auf den legendären Fischuhu verwehrt. Am Einsatz hat es nicht gelegen und so bleibt mindestens noch dieser Grund übrig, um sich nochmal auf den Weg in dieses schöne Land zu machen.

Andre Müller
Reiseleiter Bartmeise-Reisen
a.mueller@bartmeise.de