Von Adlerbussard, Maskenwürger und Sumpfläufer: Natur und Vogelwelt am Kerkinisee begeistert Bartmeise-Reiseteilnehmer im April

Von Adlerbussard, Maskenwürger und Sumpfläufer: Natur und Vogelwelt am Kerkinisee begeistert Bartmeise-Reiseteilnehmer im April

Mit Nikos in Booten zu den schwimmenden Reiherkolonien unterwegs. Foto: H. Meyer

Am späten Abend vor dem 1. Mai kehrte unsere deutsch-schweizer Reisegruppe vom Kerkinisee aus Nordgriechenland zurück. Seit über 11 Jahren begeistert das griechische Naturparadies Nationalpark Kerkinisee unsere Bartmeise-Gäste, die wir bis zu viermal pro Jahr in diese Region einladen und begleiten. Denn jede Jahreszeit hat ihre eigenen Reize und bietet eine andere Vogelwelt. Dabei können wir uns immer auf gleichbleibend perfekte Logistik, die vor Ort von unserem Geschäftspartner und Freund Nikos, dem Inhaber vom Limneo-Hotel, organsiert und vorgehalten wird, verlassen.

Maskenwürger. Foto: G. Spiridakis.

Bei unserem Reisetermin in diesem Jahr zum Ausklang des Monats April trafen sozusagen die letzten Zugvögel auf die allermeisten Brutvögel zum Beginn der Brutzeit am See. Allerdings waren offenbar einige wenige Arten, wie z.B. die Rotfußalken, tatsächlich noch nicht aus dem Winterquartier zurückgekommen. Auch die sonst im Mai an verschiedenen Stellen anzutreffende Blauracke fehlte noch. Masken- und Schwarzstirnwürger (Masked- & Lesser Grey Shrike) trafen nach und nach an ihren Brutplätzen ein.

Wie immer an den ersten beiden Tagen erkundeten unsere Gäste den See und die nähere Umgebung. Bei den seltenen Krauskopfpelikanen (Dalmatian Pelican), für die der Kerkinisee das zweitwichtigste Brutgebiet in Europa darstellt, deutet sich in diesem Jahr eine gute Brutsaison an. Ungefähr 90 Brutpaare versorgen derzeit ihre bereits mind. sechs Wochen alten Küken. Auch Rosapelikane (Great White Pelican) mit ca. 10 Brutpaaren und viele weitere Nahrungsgäste hielten sich wie immer am Fisch reichen Gewässer auf. In der Hügellandschaft um den See waren die Schreiadler (Lesser Spotted Eagle) aktiv, die täglich gesehen werden konnten.

Wie immer am Abend: schmackhaftes griechisches Essen und nette Gespräche. Foto: H. Meyer

Später stand dann der Tagesauflug zur Kolochiri-Lagune und dem Axios-Delta (Schutzgebiete bzw. Nationalpark) in Thessaloniki im Programm Ganzjährig können hier Rosaflamingos (Greater Flamingo), angetroffen werden, in dieser Jahreszeit insbesondere Nichtbrüter, die hier den Sommer verbringen. Der Heimzug der Schwarzkopfmöwen (Mediterranean Gull) war im vollen Gange, Dünnschnabelmöwen (Slenber-billed Gull) und Lachseeschwalben (Common Gull-billed Tern) hatten ihre Brutplätze bereits ausgewählt und auch einige Brutpaare vom Spornkiebitz (Spur-winged Lapwing), der hier sein nördlichstes Vorkommen in Griechenland hat, konnten beobachtet werden.

Unter den letzten Zugvögeln befand sich – ungewöhnlich für den Frühjahrsdurchzug in dieser Region (!) – ein adulter Sumpfläufer (Broad-billed Sandpiper), der bereits ins Brutkleid mauserte. Leider gelangen keine Fotos, da der Vogel durch einen überfliegenden Greifvogel erschreckt wurde und abflog. Später erfuhren wir jedoch, dass auch britische Ornithologen die Art am gleichen Platz zweifelsfrei bestimmen konnten.

Wie immer fanden neben der spannenden Vogelwelt auch Säugtiere, Lurche und Kriechtiere sowie  Schmetterlinge die Aufmerksamkeit unserer Gäste. Eine europäische Wildkatze lief uns über den Weg, immer wieder griechische Landschildkröten (in zwei Arten) und ein riesiger Scheltopusik. Seltene Insekten, Käfer und Pflanzen waren täglich zu entdecken.

Die Reste vom “schwimmenden Wald” mit Kormoran- und Reiherkolonien im Kerkinisee. Foto: H. Meyer

Am letzten Tag unserer Reise auf dem Weg zum Flughafen gab es wieder zwei Stopps am Stadtrand von Thessaloniki, wo auch dieses Jahr die kleine Rötelfalken-Kolonie (Lesser Kestrel) gut besetzt war. Nach einiger Wartezeit präsentierten sich die Paare an ihren Brutplätzen. In einem Steinbruch konnte das besetze Nest eines Adlerbussard-Paares (Long-legged Buzzard), der nicht jedes Jahr in der Serres brütet, gefunden werden. Mit insgesamt knapp 170 gesehenen (und gehörten) Arten in der Vogelliste der Reise ging unser Reisetermin im April sehr erfolgreich zu Ende.

Meinungen und Stimmen unserer Gäste zu dieser Reise: 
Michel T. aus dem Vogtland schreibt: “… Die Tour war schön und interessant, und ich hatte auch neue Arten. Das Beobachten in Gesellschaft hat gut funktioniert. Was der eine nicht sah, konnte er von den Anderen erfahren. Für mich war die Reise ein voller Erfolg, auch mit einigen annehmbaren Fotos, auch wenn ich kein spezieller Fotograf bin. Nochmals vielen Dank.” Thomas G. aus dem Landkreis Zwickau meint: “Ein großes Lob für die Durchführung der ornithologischen Reise zum Kerkinisee! Die Reise war top und brachte viele wunderschöne Momente, Beobachtungen und Erkenntnisse. Die gut harmonierende Gruppe trug zu einem sehr guten Reiseklima bei. Verpflegung und Unterkunft Klasse. Alles in allem sehr zu empfehlen!”

Die nächste Reise im Oktober, bei der dann unter den Wintergästen die letzten skandinavischen Zwerggänse (Lesser White-fronted Goose)  zu entdecken sein werden und auch die am See überwinternde Schelladler ((Greater Spotted Eagle) eingetroffen sein sollten, kann vom 20. bis 26. Oktober 2024 gebucht werden. Noch sind Zimmer verfügbar: https://www.bartmeise.de/Reisebeschreibungen/griechenland-herbst-im-naturparadies-kerkinisee/

Hartmut Meyer
Inhaber Bartmeise-Reisen

 

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Zwischen Sahara & Atlantik: Bartmeise-Spezialisten mit interessanten Ergebnissen aus Mauretanien zurückgekehrt

Zwischen Sahara & Atlantik: Bartmeise-Spezialisten mit interessanten Ergebnissen aus Mauretanien zurückgekehrt

Vor wenigen Tagen ist unsere Reisegruppe aus dem westafrikanischen Mauretanien zurückgekehrt. Bei dieser expeditionsartigen Reise, bei der viele Übernachtungen in Zeltcamps (Foto li.: A. Müller) stattfanden, wurde das Land von Hauptstadt Nouakschott immer entlang der Küste zuerst nach Süden und dann nach Norden bereist. Erstes Ziel war der Diawling-Nationalpark im Süden des Landes. In den riesigen Feuchtgebieten konnten viele westafrikanische Arten sowie überwinternde Limikolen beobachtet werden. Darunter Weißbrustkormoran, Rosapelikan, verschiedene Reiher, Blaustirn-Blatthühnchen, Bronzesultanshuhn sowie die Flussprinie als Brutvogel. In der savannenartigen Umgebung waren Blaunacken-Mausvögel, Blauwagenspinte und Kaptäubchen häufig anzutreffen.  Auch einige wenige Afrikanische Scherenschnäbel, die mittlerweile selten geworden sind, konnten hier entdeckt werden.

Reisegäste-Stilleben 🙂 Foto: B. Nicolai

Der anschließende Weg in den Norden führte in den Banc d’Arguin-Nationalpark. Er ist berühmt für die großen Bestände überwinternder europäischer Limikolen. Durch die während unserer Reisezeit vorherrschenden stürmischen Wetterverhältnisse im Atlantik musste eine geplante Bootstour zu den außen liegenden Sandbänken ausfallen. Das Erlebnis der riesigen Wattflächen voller Limikolen blieb verwehrt. Auch von der großen Artenvielfalt im Süden des Landes blieb im Norden kaum etwas übrig. Nur sehr wenige angepasste Arten können hier überleben. Sehr schöne Beobachtungen gelangen von Wüstensperlingen, welche stellenweise häufig waren. Wüstenläuferlerche, Raubwürger und Wüstensteinschmätzer waren die wenigen regelmäßig vertretenen Arten in dieser Landschaft.

Während der Stopps entlang der Strecke und bei Beobachtungen in Flachwasserbereichen gelang es einigen Teilnehmern, insgesamt ca. 80 farbberingte Vögel in 12 Arten abzulesen, darunter Fischadler (4), Löffler (die meisten), Zwerg-, Fluss-, Brand- und Raubsee- sowie eine Rüppelseeschwalbe, vermutlich aus einem libyschen Farbberingungsprogramm stammend. Bei den Limikolen wurden Farbringe von Sanderling, Steinwälzer und einer Uferschnepfe identifiziert.

Bartmeise-Reisegruppe Mauretanien mit lokalem Personal und Reiseleiter Andre Müller (re.). Foto: A. Müller

Während der 11 vollen Beobachtungstage konnten trotz der geringen Arten- und Individuendichte im Norden des Landes weit über 200 Vogelarten beobachtet werden, so dass die Reiseteilnehmer einen recht guten Eindruck von der Avifauna dieses weitgehend  unbekannten und selten so bereisten  westafrikanischen Landes erhielten. Mit guten Ergebnissen und Erinnerungen trat die Gruppe die Heimreise an.

Wegen der grundsätzlich schwierigen Logistik, in Kauf zu nehmenden Entbehrungen, Temperaturen von über 40°C, Wetterunwägbarkeiten wie Sandstürmen bzw. Sturm im Atlantik usw. wird das Ziel Mauretanien zukünftig nicht im „normalen“ Reiseprogramm von Bartmeise-Reisen zu finden sein. Dieses touristisch kaum erschlossene Land kann aber für ‘geschlossene’ Kleingruppen oder Spezialisten wie Vogelberinger, die sich gern intensiver mit speziellen Vogelarten bzw. mit Ringablesungen beschäftigen möchten, ab sechs Teilnehmern organisiert angeboten werden.

Um die westafrikanische Vogelwelt kennenzulernen empfehlen wir unser regelmäßiges Reiseziel Gambia mit Senegal, mit einer vergleichbaren Küstenvogelwelt und dazu vielen weiteren westafrikanischen Arten. Zur Brutzeit im Juli 2024 bieten wir die nächste Reise an, die hier gebucht werden kann: 

Andre Müller (Reiseleiter) & Hartmut Meyer (CEO)

Startfoto: Bartmeise-Reisegruppe beim Mittagstisch in der Sahara. Foto: A. Müller
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Mit gut gefülltem Expeditionstagebuch zurück: Fünfte Nasserstausee-Expedition in Ägypten erfolgreich beendet

Mit gut gefülltem Expeditionstagebuch zurück: Fünfte Nasserstausee-Expedition in Ägypten erfolgreich beendet

Am Osterwochenende 2023 kehrte das 13-köpfige Team (Foto li. und Startfoto) der diesjährigen, der 5. Nasserstausee-Expedition aus Ägypten nach Deutschland zurück. Wie auch schon in den Vorjahren hat Bartmeise-Reisen auch diese Expedition, für die zwei Boote und ein Speedboot zum Einsatz kamen, logistisch unterstützt.

Unter Leitung von Jens Hering, Vorstand im Verein Sächsischer Ornithologen e.V. (VSO) und Mitglied im wiss. Beitrat der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft (DO-G), standen in diesem Jahr neben der Weiterführung laufender auch wieder einige neue Forschungsschwerpunkte im Programm dieser Expedition.

So beschäftigten sich die Teilnehmer, Ornithologen und Wissenschaftler sowie mehrere Studenten aus ganz Deutschland, mit der Untersuchung und Erfassung des Frühjahrszuges der Vögel in der Region Abu Simbel und mit der Sammlung ergänzender Daten zur Brutbiologie der am Wüstensee vorkommenden Arten, u.a. der Turteltaube, deren Nistplätze kartiert wurden (Foto li.u.).

Im Vordergrund der wiss. Arbeit stand jedoch wieder die Vogelberingung und die Ablesung von markierten Individuen. In zwei Wochen Feldarbeit konnten 2.800 Vögel in über 60 Arten beringt bzw. abgelesen werden, darunter auch viele Wiederfunde von Stentorrohrsänger, Blassspötter, Streifenprinie und Haussperling sowie beachtliche Funde von in Europa beringten Singvögeln.

Dazu glückten auch dieses Jahr spannende Nachweise und der Fang der afrotropischen Braunkehl-Uferschwalbe, die im Pharaonenland bisher nur zweimal nachgewiesen wurde (einmal zur 4. Nasserstausee-Expedition im Vorjahr). Untersuchungen an Rötelschwalben (Foto li.) wurden ebenfalls angestellt.

Ein wichtiges Thema in Sachen Vogelschutz waren weitere Recherchen zur illegalen Wasservogeljagd durch maltesische Jäger. Leider ist diese Form der Jagd auf Vögel nach der Corona-Pandemie wieder aufgeflammt. Zielarten dieser Vogeljäger sind u.a. Fischadler, Wüstenuhu, Schmutzgeier, Kranich und Schwarzstorch. Alle Erkenntnisse dazu werden Schutz-Organisationen zugänglich gemacht, wie auch dem NABU mit seinen internationalen Partnern.

Ergänzende Untersuchungen zur Entomo- und Herpetofanuna begleiteten auch dieses Jahr das ornithologische Forschungsprogramm.

Jens Hering stellt zufrieden fest: „Unser Team hat wunderbar zusammengearbeitet, so dass das Expeditions-Tagebuch reich gefüllt ist. Und unsere nubische Crew, der wir danken, hat uns wieder bestens unterstützt und verpflegt“.

Nun beginnen die Auswertungen des gesammelten Materials. Wie nach jeder Expedition werden in den nächsten Monaten verschiedene wissenschaftliche Veröffentlichungen unterschiedlicher Thematik in in- und ausländischen Journalen entstehen.

Hinweis: Auch im kommenden Frühjahr können die Boote (pro Boot max. sechs Personen; zwei Boote verfügbar, Foto li.) im besten Falle von ornithologischen Gemeinschaften oder Gruppen, die sich gut kennen, für bis zu zweiwöchige Touren auf dem Nasserstausee gebucht werden. Alle Erklärungen dazu sowie weitere Details haben wir in einem pauschalen Reiseprogramm zusammengestellt: https://www.bartmeise.de/Reisebeschreibungen/aegypten-ornihologische-abenteuer-auf-dem-nasser-stausee

Jens Hering & Hartmut Meyer

 

Alle Fotos: Jens Hering.
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Aktuelles aus der Vogelwelt präsentiert zur Jahresversammlung des Vereins Sächsischer Ornithologen e.V.

Aktuelles aus der Vogelwelt präsentiert zur Jahresversammlung des Vereins Sächsischer Ornithologen e.V.

Am vergangenen Wochenende (24. bis 26. März 2023) fand zum dritten Mal in der Karl-May- & Sachsenring-Stadt Hohenstein-Ernstthal am Rande des Erzgebirges die 61. Jahresversammlung und Sächsische Ornithologentagung des Vereins Sächsischer Ornithologen e.V. (VSO) statt, zu der sich erneut rund 200 Vereinsmitglieder und Gäste aus Sachsen und anderen Teilen Deutschlands im trafen. Der Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Hohenstein-Ernstthal, Herr Lars Kluge (Startfoto H. Meyer), ließ es sich nicht nehmen, die Tagungsteilnehmer persönlich in der Stadt und im Tagungslokal “Schützenhaus” zu begrüßen.

Blick in den Vortragssaal am 25.03.2023. Foto: H. Meyer

Wie beim VSO üblich war das wissenschaftliche Vortragsprogramm geprägt von der aktuellen Situation der Vogelwelt. Im Plenarteil berichtete Dr. Christoph Sudfeldt, Geschäftsführer des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten (DDA), über die aktuell laufenden deutschen Vogelmonitoringprogramme und stellte ausgewählte Ergebnisse vor. Nach wie vor hält der negative Trend in der Vogelwelt im Lande, insbesondere was die Situation in der Agrarlandschaft, im Offenland und in den Wäldern anbetrifft, ungebremst an. Andererseits profitieren einige Großvogelarten (u.a. Gebäudebrüter, Störche, Adler, verschiedene Greifvögel und Eulen usw.) von intensiven Artenschutzmaßnahmen der vergangenen Jahrzehnte.

Dr. Winfried Nachtigall, Geschäftsführer der Sächsischen Vogelschutzwarte e.V. Neschwitz, konnte erneut einen anhaltend positiven Trend beim Brutbestand von Seeadler und Fischadler in Sachsen vorstellen. Beide Arten sind mittlerweile mit mind. 100 (bis 120 Brutpaaren) zwischen Oberlausitz, Nordsachsen und sogar dem Erzgebirge vertreten. Überraschendes zur Brutplatzwahl der Nilgans, die als Neozoen mittlerweile fast flächendeckend in Sachsen vertretet ist, wusste Dieter Kronbach in Wort und eindrucksvollen Bilder zu berichten, und Eberhard Flöter verwies in seinen Ausführungen erneut auf anhaltende negative Bestandtrends in der Brutvogelwelt der Stadt Chemnitz.

Das Abendprogramm gestaltete am Freitag Jens Hering, der über seinen Forschungsaktivitäten auf dem ägyptischen Nasser-Stausee berichtete, die in den zurückliegenden Jahren viele neue und bis dato unbekannte Erkenntnisse zur Vogelwelt im Randgebiet zwischen Westpaläarktis und Afrotropis erbracht hat. Über „Mozarts Star“ und den Einfluss von Vogelgesängen auf die Musik referierte kurzweilig und mit vielen musikalischen Beispielen unterlegt Dr. Martin Päckert vom Senckenberg-Museum für Tierkunde Dresden am Sonnabendabend zum Abschluss des Jahrestreffens.

Hartmut Meyer, Firmeninhaber (li.) und Adrian Eisen Rupp, Reiseleiter und Mitarbeiter, am Bartmeise-Stand. Foto: H.J. Christ

Bartmeise-Reisen als exklusiver Reisepartner des VSO war am Firmensitz natürlich mit einer Präsentation vertreten und konnte zahlreichen Interessenten insbesondere auch die diesjährige VSO-Reise (im Oktober) nach Gambia/Senegal erläutern. Auch die neue expeditionsartige Reise nach Mauretanien zu den europäischen (und teilweise asiatischen) Wintergästen im Wattgebiet am Atlantik, dem berühmten Banc d’Arguin- Nationalpark, fand reges Interesse.

Im üblichen Wechsel der Tagungen zwischen den drei sächsischen Regierungsbezirken Chemnitz, Dresden und Leipzig wird die nächste Jahrestagung des VSO im nordsächsischen Bad Düben, im „HeideSpa“, stattfinden, und zwar vom 22. bis 24. März 2024, wie in der Mitgliederversammlung vom Vorstand bekanntgegeben wurde. 2025 dürfte dann wieder Dresden an der Reihe sein, und 2026 erneut Hohenstein-Ernstthal, so die Pläne vom Vorstand umgesetzt werden.

Hartmut Meyer
CEO

Unsere Tagung brauchte und hatte viele helfende Hände, da unser Verein infolge der allgemeinen Krise die Getränkeversorgung für die Veranstaltung in eigene Regie übernehmen musste. Stellvertretend für alle weiteren Helfer und Helferinnen ein herzliches Dankeschön an Vereinsmitglied, Frau Dr. Helga Otto (Ärztin im Ruhestand, 84), die beim Spülen von Gläsern half. Foto: H. Meyer

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Im Riesen-Airbus A 380 Richtung Himalaja: Bartmeise-Reisegäste nach der Pandemie wieder in Nepal unterwegs

Im Riesen-Airbus A 380 Richtung Himalaja: Bartmeise-Reisegäste nach der Pandemie wieder in Nepal unterwegs

Reiseteilnehmer zusammen mit unserem Mitarbeiter Som (li.) vor Bhuddas Geburtsplatz in Lumbini. Foto: S. G.Chhetri.

Hinweis: Für unsere neue Reise im Februar 2024 sind die wenigen Plätze ab sofort buchbar (Reiseprogramm Februar 2024). Wir tragen vorerst auch unverbindliche Anmeldungen für Sie ein! 

Zum ersten Mal nach der Corona-Zwangspause konnte im Februar bis Anfang März 2023 auch wieder unsere sehr populäre vogelkundliche Reise nach Nepal stattfinden. In diesem Jahr begann die Tour bereits in Deutschland mit einer Überraschung: Statt dem üblichen A350-Airbus von Qatar Airways, der auf dieser Stecke normal zum Einsatz kommt,  stand in Frankfurt/Main der Riesen-Airbus A 380 für die erste Teilstrecke bis nach Doha bereit. Da am Tag vor der Abreise der Flughafen in Frankfurt/M. bestreikt wurde und daher viele Gäste auch bei Qatar Airways zurückgeblieben waren, setzte die Airline zum ersten Mal überhaupt ihr größtes Flugzeug ab Deutschland ein, um die doppelte Anzahl von Passagieren an den Golf befördern zu können. Und so kam auch unserer Gruppe in den Genuss, die Reise in das Himalaja-Land im ersten Abschnitt mit diesem außergewöhnlichen Fluggerät genießen zu können.

Unsere hocheffektive, 17-tägige ornithologische Reise führte auch in diesem Jahr in die aufregende und zauberhafte Landschaft des Himalaja, wo wir uns zu Füßen der höchsten Berge der Welt wie Annapurna und Machapuchare (“Fischschwanz”) der Vogelwelt zwischen Kathmandu (Pulchowski-Hügel) und dem subtropischem Tiefland bis zum „Australien Camp“ (niedrigster Punkt bei Lumbini ca. 70m NN – höchster Punkt der Reise Australien Camp bei 2.045 mNN) widmen konnten. Schwerpunkt im Tiefland des Therai war die Vogelwelt im Dschungel des Chitwhan Nationalparks, bekanntlich einem der schönsten der asiatischen Nationalparks, sowie zwischen Lumbini und dem Jagdispur-Stausee.

Nach pünktlicher Ankunft am Morgen nach der Abreise in Kathmandu und nach Erledigung aller Einreise-Formalitäten ging es sofort ins gemütliche Stadthotel zum Mittagessen und zur Erholung. Am nächsten Tag stand Birding in den Bergen um Kathmandu im Programm, und am übernächsten Tag begann die Rundreise ins Flachland des Therai. Erste Station nach der anstrengenden Überquerung von drei Passstraßen war wie immer der gewaltige Rapti-River. Dieser Flusslauf dient dem Ibisschnabel (Foto re., S. G.Chhetri), einer der Zielarten der Reise, als Überwinterungsplatz. Nach kurzer Suche konnten vier Individuen dieser beeindrucken Limikolenart gesehen und auch gut fotografiert werden. Die nächste Etappe war der Chithwhan-Nationalpark, der mit seiner Vogelwelt, den gewaltigen Panzernashörnern, asiatischen Elefanten und den vom Aussterben bedrohten Gavialen begeisterte. Leider durften wir in diesem Jahr nur einen einzigen Tag auf Safari im Nationalpark unterwegs ein. Ein neuer Nationalpark-Direktor hatte ärgerlicherweise neue Regeln für den Besuch vorgegeben, die nicht zu umgehen waren. Unser Guide Som ist aber sicher, dass diese unsinnige und unverständliche Regel nach diversen Protesten auch von anderen Reiseveranstaltern keinen Bestand haben und es ab 2024 wieder normal möglich sein wird, den schönen Nationalpark auch an einem zweiten Tag besuchen zu können.

Auf dem Weg nach Lumbini besuchte die Gruppe wieder ein so genanntes „Geier-Restaurant“ (Foto li., A. Eisen Rupp) eine Einrichtung zum Schutz und zur Hilfe bedrohter asiatischer Geier-Arten, die ein gemeinnütziger Vogelschutzverein im Lande betreibt. Wie jedes Jahr unterstützte  Bartmeise-Reisen diesen Verein mit einer Geldspende, von der auch eine Kuh gekauft wurde, die als Nahrung für die Geier diente. Aus dem Versteck (Hide) heraus konnten unsere Reisegäste das Festmahl der Geier beobachten. Sieben Geier-Arten, darunter drei Individuen vom selten Kahlkopfgeier und ein Individuum vom ebenfalls vom Aussterben bedrohten Dünnschnabelgeier konnten neben den überlicherweise zahlreich anwesenden Schneegeiern und anderen Arten beim Fressen beobachtet werden. Zur Überraschung aller tauchte am Fressplatz der Geier eine Panzernashorn-Kuh mit ihrem Kalb auf. Die Tiere hatten es auch auf die Reste der Kadaver abgesehen, aber natürlich nicht auf die Knochen, sondern auf den pflanzlichen Pansen- Inhalt der toten Kuh, der von den Geiern natürlich verschmäht wurde.

Im weiteren Reiseverlauf standen die Sumpfgebiete um Lumbini, in der Nähe von Buddhas Geburtsplatz (Museum), im Programm, wo sich die beeindruckenden Saruskraniche beobachten ließen. Der echte einzige Endemit des Landes, der Nepal-Drosselhäherling (Foto re., A. Eisen Rupp), konnte ebenfalls am Brutplatz bei der Balz beobachtet werden, und in Pokahara zeigten sich auch noch überwinternde Streifengänse, die Kraft für den bevorstehenden Himalaja-Überflug in ihre Brutgebiete sammelten. Als weitere vogelkundliche Überraschung konnte ein Paar Gluckenten (Baikal Teal) aus Nord-Sibirien beobachtet werden, was für unseren geübten Birdguide Som die erste Beobachtung in Nepal in mehr als 30 Jahren intensiver vogelkundlicher Feldarbeit darstellte.

Da sich erst wenige Wochen vor unserer Reise ein schweres Flugzeugunglück auf einem Inlandsflug zwischen Kathmandu und Pokhara ereignet hatte, wurde aus Sicherheitsgründen auf den sonst üblichen Rückflug nach Kathmandu verzichtet und die Rückfahrt in die Hauptstadt per Bus angetreten.

Seltener Fleckengimpel am ‘Australian Camp’. Foto: A. Eisen Rupp.

Zurück in Kathmandu wartete wieder das bequeme Stadthotel auf die Gäste. Einige hatten aber noch den Elan, einen kurzen Stadtrundgang in die quirlige Altstadt von Kathmandu zu unternehmen, um in das berühmte Gewimmel von Menschen, Farben und Gerüchen einzutauchen. Mitternacht ging es dann zurück zum Flughafen und gegen 3.00 Uhr startete der Rückflug über Doha nach Frankfurt/Main, wo die Reise pünktlich ihr Ende fand.

 

Das meinen unsere Gäste (Foto, A. Eisen Rupp) zu dieser Reise:
„Meine Frau und ich, wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken für die gründliche Vorbereitung der Reise von Ihrer Seite. Über den Reiseleiter, Adrian, kann ich nur Gutes sagen. Und so einen so kompetenten und rund um die Uhr einsatzbereiten Guide wie Som habe ich auf vielen Reisen tatsächlich noch nie erlebt! Und auch der Teilnehmerkreis war uneingeschränkt nett …

Dass wir nur einen Tag nach Chitwan sein konnten, war schade. Da hat sich die eine oder andere Hoffnung nicht erfüllt (Gaur, Schweinshirsch). Sonst ist der Ertrag großartig gewesen; ich habe, obwohl ich von drei längeren Reisen nach Sri Lanka viele asiatische Vogelarten kannte, 137 Lifer gesehen. Da waren einige langgesuchte Wunscharten dabei. Und dass, obwohl ich nicht immer und überall dabei sein konnte. Ich werde in meinem Freundeskreis hier am Bodensee aber gern auf Bartmeise-Reisen aufmerksam machen“, schreiben Reiseteilnehmer Thomas & Magdalena H.

Ein Teil unserer Reisegruppe auf dem ‘Australian Camp’ vor dem über 7.000 Meter hohen “Fischschwanz”. Foto: A. Eisen Rupp.

Und Frederik B. lässt uns wissen:  „Lieber Adrian, lieber Herr Meyer, ich möchte mich für eine rundum gelungene Reise nach Nepal bedanken. Für mich persönlich war es die erste große Reise außerhalb Europas und auch die erste Reise mit ornithologischem Schwerpunkt. Nach der Ankündigung des Streiks auf deutschen Flughäfen und der unsicheren Lage, ob wir fliegen können, waren für mich die kommenden zwei Wochen sowieso Bonus. Meine Erwartungen haben sich voll erfüllt und dank Som und Adrian hat vor Ort alles wunderbar geklappt. Insbesondere Som hat mich als Guide, aber auch Mensch total beeindruckt und er konnte uns neben vielen Vogelarten auch die Lebenssituation der Menschen und deren Bräuche etc. nahebringen. Mein persönliches Highlight war das Bergrubinkehlchen, dass Som ganz unerwartet im hohen Gras im Chitwan-NP entdeckte. Ein weiteres Highlight war der Besuch des Geierrestaurants mit einer fantastischen Sichtung einer Panzernashornkuh mit Kalb. Generell möchte ich auch noch ein großes Lob an die sehr harmonische Gruppe aussprechen, die sicherlich auch einen großen Anteil an zwei schönen Wochen hatte.“

Diese Reise bieten wir auch im Februar 2024 wieder an. In Kürze beginnt der Buchungszeitraum!

Hartmut Meyer
CEO

Startfoto: Panzernashorn-Kuh mit Kalb am Geier-Restaurant. Foto: A. Eisen Rupp
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Spannende Entdeckungen auf schwierigen Inseln – Bartmeise-Reisegruppen auf Sao Tome & Principe unterwegs

Spannende Entdeckungen auf schwierigen Inseln – Bartmeise-Reisegruppen auf Sao Tome & Principe unterwegs

Newton’s Fiscal. Foto: A. Eisen Rupp

Noch bis zum bis zum 8. Februar ist auch unsere zweite Bartmeise-Reisegruppe in der westafrikanischen Inselwelt von Sao Tome & Principe unterwegs. Während die erste Gruppe bereits wieder zurück in Deutschland ist, halten sich die nächsten Teilnehmer derzeit noch auf Principe-Island auf. Diese neuen Reiseangebote für Vogelkundler fanden im Rahmen unserer seit längerer Zeit laufenden Reihe „Schatzinseln der Evolution“ statt und wurden gezielt aufgelegt, um den spannenden Endemismus auf diesen bemerkenswerten Inseln vor der westafrikanischen Küste im Golf von Guinea, die man unter anderen Umständen eher nicht bereist, entdecken zu können.

Sao Tome Scops-owl. Foto: A. Eisen Rupp

Denn so klein die Inseln auch sind – beide zusammen rund 1.000 km² groß – so schwierig sind die topografischen und klimatischen Verhältnisse. Bis zu 2.024 Meter hohe Vulkankegel auf der einen Insel, an denen sich permanent die Wolken vom Atlantik abregnen, bedingen enorme Niederschläge, eine hohe Luftfeuchte und schwierige Verhältnisse beim Beobachten. Fehlende Wanderwege, steile Aufstiege auf nassen, steinigen und mit Baumwurzeln und Geröll gespickten Dschungelpfaden lassen die Suche nach den Raritäten in der Vogelwelt zum Kraftakt werden. Und auf der kleineren Insel Principe fehlt zudem geeignete Infrastruktur, um die Primärwaldgebiete im Süden erreichen zu können. Nur per Boot ist das überhaupt möglich. Die Andamanen-Inseln, in Südostasien gelegen, die Bartmeise-Reisen auch im Programm hat, sind im Vergleich zu dieser Inselwelt ein Spaziergang!

Sao Tome Ibis. Foto: A. Eisen Rupp

Aber dennoch konnte unsere erste Gruppe auf Sao Tome-Island 19 der 20 Insel-Endemiten gut sehen und meistens auch fotografieren, darunter wegen ihrer geringen Bestandszahlen so bedeutende Arten wie Sao-Tome-Ibis (Sao-Tome-Ibis), Sao-Tome-Würger (Newton’s Fiscal) und die Stummelschwanzstelze (Sao Tome-Short-tail). Auch die Sao-Tome-Zwergohreule (Sao Tome Scops-owl) konnte im Tageseinstand gefunden und fotografiert werden. Nur eine der seltensten Arten der Insel, von der es auch nur alle paar Jahre belegbare Sichtungen gibt, der Einfarbgirlitz (Sao Tome Grosbeak), blieb vermutlich nur stimmlich vernehmbar (Stimmaufnahme).

Auf Principe hingegen gelang beim ersten Versuch nicht alles, was wir im Plan hatten. Da es kein Boot für den Transport in den Süden gab, waren die Vorkommensgebiete von drei wichtigen Endemiten der Insel unerreichbar, wie wir vor Ort feststellen mussten. Principedrossel (Principe Thrush), Fahlbrillenvogel (Principe White-eye) und die erst im vergangenen Sommer neu als eigene Art wiss. beschriebene Principe-Zwergohreule (Principe Scops-owl) konnten leider nicht gefunden werden. Alle weiteren sieben Endemiten des kleinen Islands wie Princenglanzstar (Principe Starling) und Prinzenweber (Principe Golden Weaver, Foto oben re., A. Eisen Rupp) sowie der Hartlaub-Nektarvogel (Principe Sunbird) waren problemlos auffindbar. Die auf Insel die Vogelwelt dominierenden Graupapageien (Grey Parrot) bilden hier eine eigene endemische Unterart.

Absolute Rarität: Die vom Aussterben bedrohte Prinzendrossel auf Principe. Foto: A. Eisen Rupp

Während unseres Aufenthaltes auf Principe gelang es jedoch, die Logistik aufzubauen und schon wieder bessere Bedingungen für die nächste Gruppe zu schaffen. Für deren Aufenthalt jetzt aktuell steht nun ein entsprechend großes Boot bereit, so dass tatsächlich auch in den südlichen Primärwäldern auf Vogelpirsch gegangen werden konnte. Und das mit Erfolg! Bei einer Tour am 04.02.2023 konnte an einem der Vulkankegel auf über 350m Höhe die äußerst seltene Principedrossel gesehen und sogar fotografiert werden (Foto vom 04.02.)! Es wird geschätzt, dass es von dieser Vogelart nur noch 250 Individuen insgesamt gibt. Damit gehört auch die Principedrossel zu den seltensten Vogelarten der Welt!

Für unsere nächsten Reisangebote (Jahresende) auf diese Inseln im Golf von Guinea müssen wir nach den aktuellen Erfahrungen unsere Reisehinweise anpassen. Nur wer körperlich über eine gute Fitness verfügt, kann auch die anstrengenderen Touren unter meist schwierigen klimatischen Verhältnissen meistern. Als Belohnung für die Mühen warten dann jedoch einzigartige Vogelarten (auch als begehrte Fotomotive), die man nirgendwo anders auf der Welt sehen kann!

Hartmut Meyer
Bartmeise-Reisen

Landschaft auf Sao Tome-Island. Foto: H. Meyer

Startbild: Reisegruppe I mit einer extra für uns gecharterten “Gulf Jetstream 32” (19 Plätze) ging es von Sao Tome-Island nach Principe-Island und zurück. Foto: H. Meyer.

 

Das meint Frank W. aus der 1. Gruppe zu unserer Reise: “Es war trotz aller Schwierigkeiten eine tolle und erfolgreiche Reise. Wir als ‘Vortruppe’ können wirklich stolz auf das Gesehene sein! Umso mehr freut es mich auch, das bei der 2. Tour die Principedrossel gesehen werden konnte… Außerdem gelangen uns mit der Beobachtung einer Gartengrasmücke auf Sao Tome und einem Schwarzhalsreiher auf Principe zwei seltene Nachweise. Nach Korrespondenz mit dem Mitautor der aktuellen Checkliste, Herrn Ricardo de Lima, ist z.B. der Reiher erst die zweite Beobachtung dieser Art auf Principe. Zum Grosbeak: Nach meinen Tonaufnahmen ist der Nachweis sicher! Auch in diesem Fall hat Ricardo de Lima sich die Aufnahme angehört und den Vogel als Sao Tome Grosbeak identifiziert und bestätigt.”

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Glück und Gesundheit für alle Bartmeise-Reisegäste im neuen Jahr – Ausblick auf Neuigkeiten und mehr …

Glück und Gesundheit für alle Bartmeise-Reisegäste im neuen Jahr – Ausblick auf Neuigkeiten und mehr …

Mit diesem tollen Bild (oben) – ein stimmungsvoller Sonnenuntergang in der afrikanischen Savanne – welches unseren Reisegästen Barbara und Ralf S. aus Berlin kurz vor Weihnachten 2022 bei unserer Reise durch grandiose Wildnisgebiete Kenias gelungen ist, möchte ich mich in Namen meines kleinen Teams bei allen Bartmeise-Reisegästen für die Treue und das Vertrauen auch im Jahr 2022 bedanken!

Wir haben uns sehr gefreut, dass Sie in noch immer nicht wieder ‚völlig normaler’ Zeit nach der Pandemie sowie durch die neuen Krisen, ausgelöst durch Kriegsereignisse, dennoch mit uns unterwegs waren.

Für das Jahr 2023 wünschen wir Ihnen alles erdenklich Gute, vor allem viel Gesundheit!

Auch im Jahr 2023 bieten wir unsere Reisen in der gewohnten Bartmeise-Qualität, ausschließlich mit fest angestellten bzw. langjährig für uns tätigen Reiseleitern und immer mit den besten lokalen Guides von vor Ort, mit denen wir zudem eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit pflegen, an.

Leider bleiben uns auch in 2023 Kriegsereignisse und in deren Folge enorme Wirtschaftskrisen nicht erspart. So können wir auf absehbare Zeit keine Reisen mehr nach Russland und nach Weißrussland anbieten. Auch Kuba und Äthiopien sowie einige Ziele in Asien mussten wir streichen. Auf Kuba leiden die Menschen unter einer heftigen Wirtschaftskrise mit Verfall der Landeswährung, Nahrungsmittelmangel usw. Die kriegerischen Auseinandersetzungen um die Region Tigray sowie deren Folgen versetzen Äthiopien noch immer in große Unsicherheit, wie unser Äthiopien-Experte Dr. Kai Gedeon erst kürzlich persönlich vor Ort feststellen musste.

Der massive Verfall der europäischen Währung seit Kriegsbeginn am Rande Europas hat eine ärgerliche Verteuerung vieler Reiseangebote überall dorthin ausgelöst, wo mit US-Dollar bezahlt werden muss. Sollte sich im Laufe des Jahres der Euro vielleicht wieder stabilisieren, werden wir selbstverständlich unsere Preise überprüfen und hoffentlich auch wieder nach unten korrigieren können!

Sekretär. Foto: B.&R. Schwindling.

Dennoch ist die Palette unserer Reiseziele auch 2023 groß und im neuen Jahr noch größer geworden. Zu Ihrer Auswahl finden Sie hier auf unserer Seite bis in den Spätherbst hinein Reisen auf bis zu vier Kontinenten (mit neuen Angeboten in Südamerika und Afrika) und in den bekannten Bartmeise-Kategorien „Vögel intensiv“, „Vögel und mehr“ sowie „Naturerlebnis-Touren“. Aufgrund entsprechender Nachfrage haben wir in 2023 erstmalig eine neue Kategorie aufgenommen, nämlich Foto-Reisen für Vogelfotografen, die unser brasilianisch-deutscher Mitarbeiter Adrian Eisen Rupp, selber ein ausgezeichneter Vogelfotograf, leiten wird. Bei Interesse bitten wir Sie, entsprechende Angebote in unserer neuen Kategorie “Fotoreisen” auszuwählen. 

Im Anhang findet sich hier eine kurze Zusammenfassung unserer aktuellen Angebote bis in den Sommer hinein, bei denen noch freie Plätze verfügbar sind (meist entsprechend gekennzeichnet). Reisen_2023_I_JAN Bereits ausgebuchte Reisen werden nicht mehr aufgeführt. Ich empfehle Ihnen daher, von Zeit zu Zeit hier nach neuen, weiteren Angeboten für die Zeit ab Oktober 2023 Ausschau zu halten.

Da wir selber als geübte Vogelkundler auf Aktualität sowie neue Entdeckungen in der Vogelwelt weltweit Wert legen und alle angebotenen Ziele vorher selber bereisen, dürfen Sie auch zukünftig immer wieder mit neuen Reiseangeboten rechnen. Wir arbeiten daher derzeit an drei bis vier neuen Zielen, die bald in unser Portfolie aufgenommen werden können!

Vielen Dank!

Hartmut Meyer (CEO & Inhaber Bartmeise-Reisen)
sowie Adrian Eisen Rupp und Andre Müller (Reiseleiter)

 

Startbild: Sonnenuntergang in der afrikanischen Savanne. Foto: B.&R. Schwindling (Berlin)
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Bartmeise-Reisegäste 2021 trotz Pandemie auf vier Kontinenten unterwegs – ihre Buchung jetzt hilft enorm!

Bartmeise-Reisegäste 2021 trotz Pandemie auf vier Kontinenten unterwegs – ihre Buchung jetzt hilft enorm!

Zwischen Juli und Dezember 2021 – seit September 2021 nur noch mit vollständig geimpften Gästen – hat Bartmeise-Reisen trotz Pandemie vogelkundliche Reisen auf vier Kontinenten (Amerika, Afrika, Asien und Europa) in mind. 10 Ländern erfolgreich und sicher durchgeführt. Es bleibt im Nachhinein festzustellen, dass für geimpfte Reisegäste keine Hindernisse bestanden und wir uns auch in den Ländern (im Rahmen der auch dort geltenden Vorschriften) frei bewegen konnten. Durch vorsorglich meist leicht geänderte An- und Abreisezeiten war es auch möglich, das vollständige Reiseprogramm lt. Ausschreibung zu bieten. Wenige Einschränkungen gab es nur dann, wenn Regierungen kurzfristig und ohne Vorankündigung Regeln so verändert hatten, dass wir nicht mehr darauf reagieren konnten.

Mit der neuen Virusvariante, die derzeit die Welt erobert, haben die allermeisten Länder der Welt erweiterte Regeln eingeführt. Und auch Deutschland überbieten sich Bund und Ländern derzeit mit  unabgestimmten Maßnahmen.

Seit Januar 2022 lassen immer mehr Länder (aktuell Kenia, Bulgarien, Sri Lanka …) nur noch vollständig geimpfte Gäste einreisen, wobei „vollständig“ jetzt nur mit Auffrischungsimpfung (booster) gilt! Demzufolge müssen alle Bartmeise-Reisegäste ab sofort bis 14 Tage vor Reisebeginn der jeweiligen Reise eine Auffrischungsimpfung (booster) nachweisen (Impfung bis vier Wochen vor Reisebeginn notwendig). Wir weisen auch darauf hin, dass einzelne Länder (z.B. aktuell Kenia) einen Genesenen-Nachweis nicht mehr akzeptieren, wobei dies aber einer Einzelfallprüfung bedarf.

Bartmeise-Reisen wird alle Reisegäste rechtzeitig vor Antritt einer Reise über die Bedingungen zur Einreise ins jeweilige Reiseland informieren. Und wie schon im vergangenen Halbjahr 2021 organisieren wir alle notwendigen Maßnahmen für die Rückreise. Wir übernehmen die Anmeldungen beim RKI und organisieren die PCR- oder Antigen-Tests vor Ort, so erforderlich. Befristet vorerst bis Juni 2022 übernehmen wir auch weiterhin die Kosten dafür. Um es unseren Gästen so bequem wie möglich zu machen, haben wir in verschiedenen Reiseländern komfortable Abläufe eingerichtet. In Peru und Uganda z.B. werden die Labor-Proben (PCR, Antigen etc.) von Mitarbeitern eines autorisierten Labors direkt in unseren Hotels entnommen. Anderswo in der Welt erhalten unsere Gruppen bevorzugte Termine in Testlaboren, so dass nur ein geringer Extra-Zeitaufwand notwendig wird.

Bartmeise-Reise bietet auch weiterhin kulante Rücktrittsregelungen im Störungsfalle an und sichert eine reibungslose Abwicklung zu. Unsererseits werden wir auch in 2022 bemüht sein, so viele Reisen wie möglich aus unserem Reiseprogramm durchzuführen. Gleichzeitig bedanken wir uns bei unseren Reisegästen für das Vertrauen in schwieriger Reisezeit 2021 und bitten Sie, uns auch 2022 wieder ihr Vertrauen zu schenken!

Buchen Sie bitte jetzt Ihre Wunsch-Reise aus unserem Programm! Sie helfen auch unseren Geschäftspartnern in den Reiseländern der so genannten Dritten Welt, die nun bald zwei Jahre lang unter den Auswirkungen der Pandemie leiden! Ihre Buchung jetzt für 2022 gibt uns die notwendige Unterstützung und Planungssicherheit, auch für unsere Geschäftspartner überall in der Welt! 

In der Grafik sind die derzeit für Deutschland geltenden Einreisebestimmungen dargestellt. Bartmeise-Reisen führt zudem nur Reisen in “grüne” und “orange” Länder durch, keine in Virus-Variantengebiete!
Das Startbild zeigt eine Bartmeise-Reisegruppe im Dezember 2021 in Sri Lanka. Foto: H. Meyer
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Kleines Land am großen Fluss: “Grünes” Gambia begeistert mit seiner Vogelwelt und Einblicken in das Leben der Menschen

Kleines Land am großen Fluss: “Grünes” Gambia begeistert mit seiner Vogelwelt und Einblicken in das Leben der Menschen

Die gewaltigen Baobab-Baumriesen (Affenbrotbaum) ungewohnt “grün” und voller Früchte. Foto: H. Meyer

Mit über 250 gesehenen Vogelarten (von rund 550 insgesamt) im kleinen westafrikanischen Land Gambia kehrte diese Woche eine weitere Bartmeise-Reisegruppe (nach Kenia und Uganda) vom schwarzen Kontinent zurück. Die Vielfalt und Anzahl der Vogelarten war schon überraschend, zumal die gesamte Palette an europäischen Wintergästen überwiegend noch gar nicht eingetroffen waren. Da diese Reise Covid19-bedingt zum Ende der Regenzeit außerhalb der sonst üblichen Reisezeit stattfand, war die Rundreise zudem klimatisch wirklich anstrengend. Mit täglichen Temperaturen über +30°C und einer hohen Luftfeuchte waren die Bedingungen ungewohnt hart. Wegen der Pandemie, die zwar im Land kaum spürbar ist, war eine Weiterreise auf dem Landweg in den Senegal nicht möglich, wodurch die Reise an zwei Tagen live umorganisiert werden musste.

Belohnt wurden unsere Teilnehmer aber durch ein Land, das sich üppigst subtropisch grün von seiner schönsten Seite zeigte, und durch seine spannende westafrikanische Vogelwelt, die sich in Gambia sehr vertraut und nicht scheu präsentiert. Viele in Afrika weit verbreitete Vogelarten, die anderswo aber schwer zu entdecken sind, waren konnten nord- und südlich entlang des gewaltigen Gambia-Rivers oft aus nächster Nähe erlebt werden. Außerdem bot diese Reise einen ungewohnt intimen Einblick in das Leben der Menschen in den kleinen Dörfern, welches nur wenigen Naturtouristen vorbehalten sein dürfte.

Von vielen wichtigen afrikanischen Vogelfamilien konnten die herausragenden Vertreter beobachtet und fotografiert werden. So bei den Bienenfressern z.B. auch der in Gambia nicht häufige. Karminspint (Northern Carmin Bee-eater) und die hübschen Rotkehlspinte (Red-throated Bee-eater) in einer riesigen Brutkolonie (mind. 450 Brutpaare). Für Gambia interessante Vertreter aus der Gruppe der Hornvögel bis hin zum größten, dem Blaugesicht-Hornrabe (Northern Ground-hornbill; am Brutplatz) und der wohl schönsten Limikole der Welt, dem seltenen Krokodilwächter (Egyptian Plover; Digiskopie-Foto li. u. H. Meyer) konnten gesehen werden.

Ein bisschen „große Kultur“ bot zur Abwechselung ein kurzer Aufenthalt in den „Heiligen Steinen“ (prähistorische Steinkreise) von Wassu, die zum UNESCO-Welterbe gehören.

Unser umsichtiges Personal, Ansu („Professor“), unser Birdguide, und unser Busfahrer Liam, der uns immer sicher durch den Verkehrs-Wahnsinn der Hauptstadt Banjul brachte, und die unsere Versorgung mit gekühltem Trinkwasser und immer frischen Früchten für unterwegs vorbildlich organisierten, trugen westlich zum Gelingen auch dieser Reise bei!

Unser Gambia-Reiseangebot ist insbesondere für „Afrika-Einsteiger“ gedacht, die sich einen ersten Überblick verschaffen möchten. Nach einer Gambia-Reise lässt sich die westafrikanische Vogelwelt besten erweitern bei einem Besuch z.B.

im Ghana (wieder im August 2022), welches z.B. noch über einen ausgedehnten Guinea-Regenwald mit zahlreichen neuen Vertretern afrikanischer Vogelfamilien verfügt.

Aufgrund der Nachfrage haben wir eine Neuauflage für diese Gambia-Reise, dann hoffentlich auch wieder in den Senegal, zum im Nikolo-Kobo-Nationalpark führen kann, für den Zeitraum vom 27.11. bis 12.12.2021 aufgelegt. Hier sind jetzt noch Plätze buchbar, und die Flüge von Deutschland über Brüssel nach Banjul derzeit äußerst kostengünstig reservierbar!

Ein detaillierter Reisebericht wird hier in Kürze zu finden sein.

Hartmut Meyer

Titelbild: Bartmeise-Reisegruppe beim Picknick unter Palmen … unterwegs. Foto: H. Meyer
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Bartmeise-Reisen startete im Juli 2021 in die „Nach-Pandemie-Zeit“ – Reisen nach Peru erfolgreich durchgeführt

Bartmeise-Reisen startete im Juli 2021 in die „Nach-Pandemie-Zeit“ – Reisen nach Peru erfolgreich durchgeführt

Inka-König Pachacutec grüßt die Besucher seiner Stadt Cuzco. Foto: H. Meyer

Bartmeise-Reisen startete im Juli in die „Nach-Pandemie-Reisezeit“ mit zwei Reisegruppen zuerst nach Peru. Beide Reisen begannen und endeten jeweils in der berühmten Anden-Metropole, der alten Kaiserstadt aus Inka-Zeiten, in Cuzco (auf 3.000m NN). Um Cuzco herum wurden zuerst interessante Feuchtgebiete aufgesucht, die ein breites Spektrum an seltenen Anden-Arten boten. Auch der im Norden Südamerikas nur spärlich verbreitete Vielfarben-Tachurityrann – Many-colored Rush-tyrant (Titelfoto: Adrian Eisen Rupp), der zudem zu den farbenprächtigsten Vertretern seiner Artengruppe zählt, konnte gut beobachtet werden.

Unsere Reisen führten dann weiter jeweils über den San Francisco-Pass bei 4.200mNN immer entlang der legendären Manu Road den Ostabfall der Anden hinunter bis zum Amazonas-Tiefland am Madre de Dias-Fluss. In den verschiedenen Höhenstufen entlang dieser einzigen Straßenverbindung konnten viele spezielle Vogelarten, darunter die Endemiten des Nebelwaldes sowie des Tieflandes, beobachtet werden. Ab Puerto Atalaya ging es per Tagesfahrt im Boot hinunter in den Amazonas bis zum Manu-Wildlife-Center tief im gleichnamigen Nationalpark. Diese Reise auf dem gewaltigen Urwaldstrom wird immer als ein grandioses Erlebnis wahrgenommen.

Bartmeise-Reisegruppe Peru I. Foto: H. Meyer

Die erste Reisegruppe im August erlebte im Amazonas ein außergewöhnliches Wetterphänomen: antarktische Kaltluft aus dem Süden des Kontinentes zog mehrere Tage lang fast über ganz Südamerika hinweg und verursachte z.B. ungewöhnliche Fröste und Schneefall im Süden Brasiliens. Dieses Wetterphänomen war sogar mehr als eine Meldung in europäischen Nachrichtenkanälen wert! Im peruanischen Amazonas fielen die Temperaturen nachts auf ungewöhnliche 12°C  und tags wurden kaum mehr als 16°C erreicht. Das hatte natürlich Auswirkungen auf die Wärme gewohnte tropische Vogelwelt. Bestimmte Artengruppen blieben in dieser Kälteperiode  „unsichtbar“, andere wiederum verhielten sich sehr inaktiv und unsichtbar. Glücklicherweise hielt dieses Wetterphänomen nur vier Tag an, dennoch war unsere erste Gruppe im Amazonas voll davon betroffen und war über diese Auswirkungen nicht glücklich. Mit dem Rückflug von Puerto Maldonada, der Urwald-Metropole, zurück nach Cuzco, besserte sich das Wetter und die Normalwerte kehrten zurück.

Die letzten Tage beider Reisen führten ins „Geheime Tal der Inka“ und dort auch zur berühmten Inka-Festung Machu Picchu. Beim geführten Rundgang durch die gewaltige Ruinen-Stadt waren natürlich auch spezielle Vogelarten zu sehen, auch die eigentümlichen Viscacha (Hasenmäuse), die zwischen Steinen ihre Baue haben.

Farbenprächtiger Endemit: Gould’s Jewelfront – Violettscheitelkolibri. Foto: A. Eisen Rupp

Leider waren nach den 15-monatigen Schließzeiten durch die Pandemie noch nicht alle Lodges auf unserer Reise wieder aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Es gab hier und da Unregelmäßigkeiten, insbesondere auch beim Personal, welches sich in der Corona-Auszeit einfach andere Jobs zum Überleben suchen musste. Aber auch das konnten unsere Kollegen vor Ort in Peru meistern. In den Amazonas sind unserer Gruppen mit eigenem Koch gereist, der dort die feinste peruanische Küche zauberte. Und das Bootspersonal arbeitete abends als Bedienung. Welch eine Überraschung!

Während der Exkursionen gab es keine Einschränkungen durch Covid19-Maßnahmen etc. Unsere vollständig geimpften (und dazu getesteten) Reisegruppen konnten sich frei und ohne Masken in der Natur bewegen! In den Siedlungsgebieten gelten auch in Peru die üblichen Vorsichtsmaßnahmen, die aber mittlerweile zum Alltag in der ganzen Welt gehören. Mit 450 bis 500 Vogelarten in den Listen kehrten die Teilnehmer zufrieden und entspannt nach Deutschland zurück.

Im kommenden Jahr im August wird diese Reise wieder im Bartmeise-Programm im enthalten sein. Bereits jetzt liegen Vormerkungen dafür vor, so dass nur noch vier Plätze im Angebot sind.

Bartmeise-Reisegruppe Peru II. Foto: A. Eisen Rupp

Das schreiben unsere Gäste zu den Reisen: “Die Reise war phantastisch und wir waren sehr begeistert! Adrian ist ein toller und kompetenter Bird Guide und wir würden gerne wieder mit ihm eine Tour machen. Mal sehen wann das möglich ist …” (Thomas Pleschke). “Die Peru-Reise fand ich toll. Sie war wirklich sehr schön und Adrian ist ein sehr guter Guide und er hat das wirklich gut gemacht obwohl er alleine war und den Organisationsaufwand mit Flügen, Boot, Zug und Autos dennoch präzise und sehr anspruchsvoll gemeistert hat. Die Unterkünfte waren gut, das Essen war sehr gut (J. Hottinger)” Und Sigrid & Herbert Lange schreiben: “Die Reise war sehr gut organisiert, Adrian half auch sofort, wenn es mal hakte. Der Reisetag nach Puerto Maldonado hatte schon ein wahnsinniges Tempo, aber alles hat geklappt. Die Unterkünfte waren überwiegend sehr schön, Manu Wildlife Center leider noch etwas im Corona-Schlaf und nicht gut vorbereitet … Der Flug dann über Lima nach Cuzcos hatte seine Tücken, aber auch da hat Adrian sich unermüdlich dafür eingesetzt, dass wir doch noch nach Cuzco gekommen sind …  Unseren Koch werden wir in guter Erinnerung behalten, im übrigen das ganze übrige Essen – besonders hervorzuheben das in Aguas Calientes.”

Unsere nächsten Reisen führen jetzt im September nach Bulgarien, Gambia/Senegal (ausgebucht), im Oktober nach Ghana (noch buchbar) und nach Nordgriechenland (ausgebucht), und dann im November/Dezember nach Sri Lanka (ausgebucht).

Aufgrund der Wiederöffnung unserer Reiseziele nach Covid-19 haben wir weitere Reisen nach Mexiko/Yucatán sowie in den ersten beiden Dezemberwochen nach Kolumbien (Santa Marta-Endemiten und Amazonas/Mitu) sowie nochmals nach Gambia/Senegal kurzfristig ins Programm genommen. Diese Reisen können hier auf unserer Seite gebucht werden.

Hartmut Meyer

Titelfoto (Adrian Eisen Rupp): Vielfarben-Tachurityrann – Many-colored Rush-tyrant. 
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