“Absurdistan Deutschland”: weitere Reiseabsagen unvermeidbar- neues Reiseprogramm 2021 jetzt buchbar

“Absurdistan Deutschland”: weitere Reiseabsagen unvermeidbar- neues Reiseprogramm 2021 jetzt buchbar

Anstatt endlich zur Kenntnis zu nehmen, dass das Covid-19-Virus (sich verändert hat!) längst Bestandteil unseres Lebens geworden ist, wir damit umgehen und gleichzeitig unser Wirtschaftsleben zum Überleben allmählich wieder in Normalbetrieb auf Kurs bringen müssen, hält die konfuse und insbesondere für die Reisebranche völlig unkalkulierbare Politik an. Konnten wir gestern (09.09.) die Ankündigung vernehmen, dass das Bundeskabinett verbindlich zum 30. September 2020 das Auslaufen der pauschalen Reisewarnungen (für 160 Länder) beschlossen hat, kam noch am gleichen Tag ein Defacto-Dementi aus dem Auswärtigen Amt (Außenministerium) in Umlauf mit dem Wortlaut, dass sich aber trotz des Auslaufen der Pauschalregelung … an den Reisewarnungen „nicht viel ändern wird“!

Wieder ein Tiefschlag gegen die Reisebranche (mit Millionen Beschäftigten), die weiterhin nicht planen kann! Und trotz dringender Appelle der großen Wirtschafts- und Reiseverbände in dieser Woche an die Bundesregierung, trotz massiver Zunahme von Kurzarbeit bzw. von vom „Berufsverbot“ betroffener Menschen, sich von dieser unkalkulierbaren, schädlichen Praxis endlich zu verabschieden, darf es die eine Hand anders machen als es die andere verkündet hat … Absurdistan Deutschland!

Wir müssen leider wieder reagieren und weitere Reisen absagen. Eine Durchführung ist aus jetziger Sicht absolut unkalkulierbar, da wir ja selbst in Europa ständig mit neuen (absurden) Einschränkungen nach „Schema M.“ rechnen müssen.

Unsere Reise Ende September zum Vogelzug nach Bulgarien entfällt, nachdem die Region Varna und „Goldstrand“ bis vor zwei Wochen auf der deutschen Risikoliste gelandet war. Ebenso absagen müssen wir unsere Reisen Ende Oktober nach Marokko (Ausnahmezustand im Land derzeit bis 10.10.2020) und Anfang November nach Brasilien (Cerrado mit Blauaugentäubchen), insbesondere aufgrund der in den Ländern noch schwierigen Infektionslage und geschlossener Grenzen. Alle diese Reisen erhalten neue Termine 2021.

Gepard mit Beute. Foto: B. Beckers

Etwas Hoffnung besteht im Moment noch für unsere Reise nach Kenia (Samburu-, Meru- und Aberdare-Nationalparke etc. 19.10.-01.11.2020). In Kenia ist reisen wieder gut möglich. Das Land hat zahlreiche Vorkehrungen für die Rückkehr des Tourismus getroffen. Das Infektionsgeschehen ist derzeit gering und überschaubar. Bleibt abzuwarten, ob Deutschland Kenia Ende September von der „Risikoliste“ streichen wird oder nicht.

Unsere Reise zum Kerkinisee (25.-31.10.2020) findet statt. Griechenland gilt als „sicher“, und unsere Reiseregion im dünn besiedelten Norden ohnehin. Für diese Reise sind derzeit noch 6 Plätze (3 Doppelzimmer) buchbar!

Abzuwarten (bis Ende September) bleibt, wie sich die Situation in Argentinien (27.11.-12.12.2020) entwickeln wird. Sollte die Reise stattfinden (mit Lufthansa-Flügen zu Super-Preisen!) wären derzeit noch 2 Plätze verfügbar! Gleiches gilt für unsere Reisen nach Gambia/Senegal und Sri Lanka (zeitgleich). Derzeit sind die Grenzen noch komplett geschlossen. In den Ländern gelten Ausnahmezustände. 

In dieser Krisensituation planen wir für unsere Reisen insbesondere Lufthansa-Flüge, die unkompliziert und kostenfrei umbuchbar (bis 31.12.2021!) sind, sollten Covid-19-bedingt gebuchte Flüge nicht angetreten werden können! Für unsere Gäste besteht daher kein finanzielles Risiko!

Übriges (Pressemeldung vom 09.09.) … 400.000 Menschen sterben jährlich in der Europäischen Union vorzeitig – nein, nicht durch COVID19! – an dreckiger Luft!! Schützen Sie Ihre Gesundheit – reisen Sie mit uns in die saubersten und ökologisch wertvollsten Regionen dieser Erde!

Im neuen Reiseprogramm 2021 z.B. nach Aserbaidschan (Zwergtrappen), Bulgarien (Rothalsgänse), Jordanien (Einödgimpel, PETRA), Nepal (Ibisschnabel), Myanmar (Löffelstrandläufer!), Kuba (Bienenelfe), Mexiko-Baja California (Grauwale), Philippinen (Endemiten, Walhaie) und nach Brasilien in die Mata Atlantica, Pantanal, Amazonien und vieles mehr. Buchen Sie bitte jetzt – völlig risikofrei!

Hartmut Meyer

Startbild: Fadenpipra in Amazonien. Foto: L.F. Carvalho
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„Absurdistan Deutschland/Europa”: wirre Corona-Politik zerstört Tourismus, stigmatisiert Reisende und verunsichert

„Absurdistan Deutschland/Europa”: wirre Corona-Politik zerstört Tourismus, stigmatisiert Reisende und verunsichert

Konnte man in der Anfangszeit der Pandemie ab März und vielleicht noch bis in den Juni hinein allen getroffenen Maßnahmen bis hin zum schrecklichen ‚Lockdown‘ weitgehend folgen, da es sich um eine bisher nie dagewesene, die gesamte Erde betreffende Ausnahmesituation handelte, hat sich das jetzt, seit Sommer, massiv geändert! Weit abseits jeglicher Corona-Leugnung und absurder Verschwörungstheorien stellen offenbar auch immer mehr und mehr bewusst denkende Menschen berechtigt die Frage, ob die heute laufenden Maßnahmen noch konform zum aktuellen Infektionsgeschehen passen.

Während zu Beginn der Pandemie hauptsächlich der ältere Teil der Bevölkerung betroffen war, sind es – nach derzeitigem Kenntnisstand – bevorzugt jüngere Menschen zwischen 20 und 30 die infiziert werden, die aber meist gar nichts merken, und die nicht oder nur im Ausnahmefall an Corona erkranken! Die Krankenhäuser in Deutschland sind „leer“. Von 30.000 vorgehaltenen Intensivbetten waren zu Wochenanfang nach Medienberichten 236 belegt! Auch scheint sich die Vermutung, dass wenn mind. 60-70% der Bevölkerung mit dem Virus Kontakt hatten, eine gewissen Immunität (“Herdenimmunität”) eintritt (siehe aktuell: New York), zu bestätigen, auch wenn fundierte wiss. Fakten augenblicklich noch fehlen.

Aber egal ob gesichert oder nur als Momentaufnahme: Warum reagiert die Politik nicht angemessen auf das veränderte Infektionsgeschehen?

Für die handelnden Politiker scheint Tourismus gleich zu sein mit „Massentourismus“. Und „Massentourismus“ ist offenbar „Ballermann“ und „Goldstrand“. Dass es auch zahlreiche andere Formen von Tourismus, nämlich nachhaltiges Reisen in Kleingruppen abseits irgendwelcher Hotspots gibt, das findet einfach keine Berücksichtigung! Reiserückkehrer werden pauschal als „Virusträger“ stigmatisiert. Unter der Bevölkerung wird allabendlich im TV, unterlegt mich wichtigen Interviews, Angst und Panik geschürt. Dabei sprechen auch diese Fakten eine andere Sprache: Mehr als zwei Drittel von Rückkehrern aus dem Ausland, die positiv getestet werden (nicht krank sind!), sind Privatreisende, die auf Familienbesuch irgendwo in Südeuropa unterwegs waren, weniger Urlaubsgäste von Reiseunternehmen in diesem Sinne!

Die pauschale Reisewarnung für 160 so genannte „Risikoländer“, mittlerweile im 14-Tage-Rhythmus aktuell bis Mitte September 2020 verlängert, ist eine Katastrophe und ein Bruch des Versprechens, seriös und individuell nach aktuellen Geschehen vor Ort von Land zu Land zu differenzieren. Der bisherige vage Hinweis auf der Homepage des „Auswärtigen Amtes“, dass man „nicht von allen Ländern über belastbares Zahlenmaterial verfüge und daher so entscheiden müsse… “ ist ein Armutszeugnis für die deutsche Diplomatie und die deutschen Botschaften!

Uns Reiseunternehmen wird jegliche Planung unmöglich gemacht! Wir wissen wieder nicht, ob und wie wir ab Mitte September entscheiden können!

Auch wenn wir hier in Deutschland dankbar auf finanzielle Unterstützungen vom Bund und von den Ländern zählen durften, die geholfen hat, ist die dramatische Situation, nicht zu wissen und nicht planen zu können, wann wir wieder unseren Geschäftsbetriebe aufnehmen können, das schlimmste Szenario, was man sich überhaupt nur vorstellen kann! Und vielleicht noch etwas schlimmer ist diese Situation auch für unsere Strukturen in den Reiseländern, die mehr und mehr zerstört werden. Niemand hilft den ‘Freien Guides’ (Biologen, Naturführern, Reiseleitern, Rancher) in Afrika, in Asien und in Südamerika! Die Kollegen, die auch seit März 2020 auf jegliches Einkommen verzichten müssen, die wissen nicht mehr ein noch aus, haben größte Sorgen um ihre Familien, die sie kaum noch ernähren können (siehe bitte unsere Spendenaktion hier – Bild unter “Bienenfresser”)!

Und ebenso schlimm steht es mittlerweile um die Tierwelt in vielen Nationalparks in Afrika und wohl auch in Asien. Seit März fehlen die Ranger, die wertvollen Tierbestände sind ohne Schutz. Wilderei im großen Stil ist im Gange. Erst kürzlich befürchtete ein großer internationaler Schutzverein für die Wildtiere der Serengeti, dass es wohl bald keine Nashörner mehr geben könnte. In Asien fallen mehr und mehr Tiger dem Wahn-Glaube bestimmter asiatischer Völker an Wunderheilung durch Produkte dieser Tiere zum Opfer. Einfach nur schlimm! Jahrzehntelang mühsam aufgebaute Erfolge fallen der Pandemie zum Opfer! Unsere Art des nachhaltigen Tourismus, der die Tierwelt schützt und erhält, fehlt seit März schmerzlich.

Und statt für die „Reisewarnungen“ die aktuelle Entwicklung sachlich heranziehen, wird in Deutschland und in Europa ein Flickenteppich und Wirrwarr an Maßnahmen präsentiert, der von Woche zu Woche schlimmer wird! Beispiel gefällig?

Heute Morgen (02.09.2020) in der Chemnitzer „Freien Presse“ nachzulesen: „Wer derzeit beispielsweise von Brüssel nach Deutschland einreist, muss entweder 14 Tage in Quarantäne oder einen negativen Test vorweisen. Allerdings ist unklar, wie aktuell dieser Test zu sein hat. Umgekehrt dürfen Bundesbürger weiter nach Belgien einreisen, müssen sich aber, sollten sie 48 Stunden oder länger bleiben wollen, vorher anmelden … Das Durcheinander ließe sich fortsetzen: einige Länder verlangen eine zehntägige Quarantäne, andere zwei Wochen. Ein negativer Test darf – je nach Staat – 48 bis 72 Sunden alt sein. Ob der vor oder nach der Einreise präsentiert werden muss, ist unterschiedlich geregelt. Deutschland bereichert das Chaos durch eine neue Variante: Ab 1. Oktober muss zunächst jeder, der aus einem Risikogebiet einreist, fünf Tage in Quarantäne, ehe er einen aktuellen Test vornehmen lassen darf. … Die Grenzen zu Ungarn sind seit Dienstag wieder geschlossen.”

Noch Fragen?

Bitte haben Sie Mut: Buchen Sie wieder Reisen! Das Leben geht weiter, mit oder ohne Pandemie!

Hartmut Meyer
Inhaber
Bartmeise-Reisen

Startfoto: Tourismus abgestürzt? Pandemie führt zum “Absturz” jeglicher Strukturen. Foto: H. Meyer
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Ohne Einkommen kein Überleben – Dringender Spendenaufruf für unsere freien Birdguides in aller Welt

Ohne Einkommen kein Überleben – Dringender Spendenaufruf für unsere freien Birdguides in aller Welt

Seit Ende März ist eine der Lieblingsbeschäftigungen der Vogelkundler, das Reisen zu den Vögeln in aller Welt, aufgrund der Pandemie zum Stillstand gekommen. Seit Monaten müssen auch Menschen, die im Reise-Business arbeiten „plötzlich und unverschuldet“ auf Ihr Einkommen verzichten, was defacto einem „Berufsverbot“ entspricht. Eine nie dagewesene Situation! Für uns alle hier, aber insbesondere und zunehmend für unsere Kollegen in den Ländern vor Ort, die uns als Reiseführer (Guides) mit ihren herausragenden Kenntnissen über die Avifauna und die Natur der Reiseländer begeistern, und damit unsere Reisen zur Vogelwelt fremder Ländern zum Erfolg werden lassen. 

Viele von Ihnen sind jetzt, nach so vielen Monaten, in großer Not, wissen nicht mehr, wie sie ihre Familien über die Runden bringen können. Dazu kommen Misswirtschaft, Korruption und zunehmend Nahrungsmittelknappheit in einigen Städten der so genannten Dritten Welt. Heute erhielt ich Bilder (Videos) von für übertrieben viel Geld als Nahrung gekauftem Reis, verseucht mit Unrat und Insekten. Es ist ein einziges Drama!

Während wir hier in Deutschland wenigstens auf Unterstützungen vom Staat zählen dürfen, sieht es für unsere freien Mitarbeiter insbesondere in Asien und Afrika, teilweise auch Südamerika wirklich sehr, sehr traurig aus!

Schon dreimal hat Bartmeise-Reisen in den zurückliegenden Wochen zu kleineren und gezielten Spendenaktionen für speziell betroffene Kollegen von zuletzt durchgeführten Reisen aufgerufen. Und dankenswerter Weise haben unsere Reisegäste dabei schon über 3.000,00 € gespendet! Mit diesem Geld konnten wenigstens die schlimmsten Auswirkungen verhindert werden. 

Leider, die Situation wird noch nicht besser, eher teilweise noch schlimmer in den heftig betroffenen Regionen dieser Erde. Zum Teil müssen Kollegen seit mehr als 122 Tagen, z.B. in Teilen Asiens, einen verschärften Lockdown (in den Wohnungen eingesperrt!) ertragen. Das ist menschenunwürdig! Mit einer Spende, um die ich Sie bitte, können wir wenigstens materiell etwas helfen und Notlagen lindern. Wer sich in der Lage sieht, mit ein bisschen Bargeld unseren freien Kollegen in dieser unglaublichen Krise zu helfen, egal ob 10, 20, 50 oder 100 oder mehr Euro, der findet unten die Bankverbindung. Alle Beträge kommen zu 100 % vor Ort an, die Bankgebühren tragen wir hier.

Wie soll die Welt nach Corona aussehen? Immer noch bunt und vielfältig? Immer noch für uns auch geprägt von Menschen vor Ort, die uns mit ihrem Wissen und ihren Kenntnissen so fantastisch bereichern, die Vogelwelt anderer Kontinente kennen- und zu verstehen zu lernen? Oder müssen wir uns damit abfinden, dass mit dieser Pandemie auch Kompetenz und Wissen im schnöden Überlebenskampf verloren gehen? Das kann und will ich nicht glauben und akzeptieren!

Liebe Reisegäste, bitte helfen Sie mit einer Spende!

Bankverbindung:
Hartmut Meyer
DE88 8709 5974 0300 0294 42
BIC:GENODEF1GC1 (VR-Bank Glauchau)

Hinweis: Das Ausstellen von Spendenquittungen ist bei dieser privaten Aktion nicht möglich!

Vielen Dank!

Hartmut Meyer
Inhaber Bartmeise-Reisen

Startfoto: Bienenfresser in Sachsen 2020. Foto: A. Kretschel

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Jetzt geht es wieder los: Mornellregenpfeifer auf dem Wegzug beobachten – Exkursionsangebot für Reisegäste

Jetzt geht es wieder los: Mornellregenpfeifer auf dem Wegzug beobachten – Exkursionsangebot für Reisegäste

Da gähnt er müde …, denn nach einem nächtlichen Flug vermutlich aus dem Norden Skandinaviens kommend, ist er am Vormittag zur Tagesrast und Nahrungsaufnahme auf einem Feld in der Nähe von Werdau im Landkreis Zwickau gelandet, wo der Langstreckenzieher bereits vom Ornithologen Jens Halbauer erwartet (und 2019 fotografiert) wurde. Die hübschen Mornellregenpfeifer (Eurasian Dotterel), die in Europa in den Tundren Skandinaviens brüten, überwintern in Afrika nördlich der Sahara. Zweimal im Jahr treten die Vögel ihre ca. 8.000 bis 10.000 Kilometer lange Reise an, auf der sie traditionelle Zwischen-Rastplätze in der Feldflur nutzen. Diese Rastplätze können über Jahrzehnte genutzt werden, wobei es echt verblüffend ist, dass die Vögel fast immer auf den gleichen Flächen (abhängig auch von der Fruchtfolge), teils auf den halben Hektar genau, zur Rast einfallen!

Nun ist es wieder so weit. Der Sommer ist vorbei und die Zugvögel treten den Wegzug an. In Norddeutschland wurden am 13. August die ersten 12 rastenden Mornellregenpfeifer entdeckt. Bei uns hier in Westsachsen liegen die üblichen Durchzugszeiten der Art zwischen dem 25. August und 5. September mit Schwerpunkt um den Monatswechsel August/September.

Der bekannte westsächsische Ornithologe Jens Halbauer beobachtet seit vielen Jahren das Durchzugsgeschehen der Art in so einem traditionellen Rastgebiet in der Nähe von Werdau. Er kennt die Verhältnisse und die Gewohnheiten der Vögel genau und beobachtet daher dort auch jeden Herbst rastende Mornellregenpfeifer. Mit ihm in dieser Zeit unterwegs zu sein, bietet hohe Chancen, die seltenen Vögel beobachten zu können. Allerdings, eine Erfolgsgarantie kann niemand geben, denn die Tagesverhältnisse, auch was die Wettersituation anbetrifft, kann niemand voraussagen!

Wir laden unsere Bartmeise-Reisegäste zu einer gemeinsamen Exkursion am Dienstag, 1. September, nach 08412 Werdau bei Zwickau ein. Die Exkursion beginnt um 8.30 Uhr in Werdau (Ende gegen 11.00 Uhr). Aufgrund der bekannten Sicherheitsvorkehrungen infolge der Pandemie müssen wir um Anmeldung bitten! Die Teilnahme ist kostenfrei. Mit der Bestätigung der Anmeldung wird auch der genaue Treffpunkt bekanntgegeben. Anreise mit eigenem PKW ist Voraussetzung zur Teilnahme.

Anmeldungen bitte an:

per E-Mail: info@bartmeise.de oder hartmutmeyer11@gmail.com oder per Fax 03723 – 44211.

Hartmut Meyer

Bildautor aller Fotos (2019): Jens Halbauer (Werdau) 

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Jetzt günstige Preise inkl. Airline-Insolvenzschutz für Fern- & Europaflüge zu unseren Reisen

Jetzt günstige Preise inkl. Airline-Insolvenzschutz für Fern- & Europaflüge zu unseren Reisen

Derzeit sind, natürlich infolge der traurigen Krise auch in der Luftfahrt, äußerst günstige Preise für Flüge zu fast allen unseren Reisen im Herbst/Winter 2020/21 verfügbar. Darauf möchten wir hierdurch ausdrücklich aufmerksam machen. So liegen die Preise ab innerdeutsch (oft mit Zubringerflügen ab fast allen deutschen Regionalflughäfen oder mit Zug zum Flug nach Frankfurt/M. bzw. München) in der Lufthansa-Group oder auch über Amsterdam bzw. Paris mit KLM/Air France deutlich unter dem üblichen Preisniveau. Ebenso günstig liegen im Augenblick auch die Flugpreise für unsere Reisen nach Kenia/Afrika im September und Oktober im Oktober 2020. Nach Nairobi ab/an innerdeutsch (z.B. Dresden, Leipzig, Berlin …) über Frankfurt/M. sind derzeit Economy-Preise ab 740,00 €, in Premium Economy ab 1.145,00 € verfügbar. Nach Varna/Bulgarien zur Vogelzugreise Ende September geht es ab Berlin, Leipzig oder Frankfurt für ab 200,00 bis ca. 300,00 €, nach Griechenland zum Kerkinisee Ende Oktober ab Berlin für ab 200,00 €.

Für unsere Reise nach Sri Lanka ab 28. November 2020 konnten wir ebenfalls in der Lufthansa-Group Direktflüge (ohne Umstieg in Asien!) von Zürich nach Colombo für 760,00 € sichern (inklusive Zubringerflüge aus Berlin und Frankfurt), zu denen es – auch in Sachen Flugzeiten – keine Alternative gibt! Unsere neue Reise nach Argentinien im Dezember ist per längstem Lufthansaflug (fast 14h Flugzeit direkt bis Südamerika) ab/an innerdeutsch über Frankfurt/M. bis zum Zielpunkt in Economy für nur 1.008,00 € zu bekommen, in der Premium Economy Class für nur 1.508,00 €!

Wer an einer dieser Reisen teilnehmen möchte dem sei empfohlen, jetzt zuzugreifen! In einigen Wochen könnten diesen günstigen Preise vergriffen sein. Die Lufthansa-Group ebenso wie KLM/Air France bieten aufgrund gewisser Unsicherheiten bedingt durch die Pandemie für 2020 und 2021 günstige und meist kostenfreie Umbuchungsmöglichkeiten, so dass eine Flugbuchung für den genannten Zeitraum ein geringes Risiko darstellt.

Bartmeise-Reisen macht auch darauf aufmerksam, dass wir ab sofort und bis auf Widerruf für alle von uns vermittelten Flugtickets eine Airline-Insolvenzversicherung für 6,90 € pro Ticket dazu buchen, die im Falle einer unerwarteten Insolvenz des Leistungsträgers (der Airline) den gezahlten Flugpreis absichert. Die hier genannten Preisangaben entsprechen dem Stand (Ticketgroßhandel) von 20.06.2020 und können sich täglich ändern!

Für Auskünfte stehen wir gern zur Verfügung (E-Mail an: info@bartmeise.de).

Hartmut Meyer
CEO

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Rosenstare in Deutschland unterwegs – bemerkenswerter Einflug nach Süd- und Norddeutschland im Gange

Rosenstare in Deutschland unterwegs – bemerkenswerter Einflug nach Süd- und Norddeutschland im Gange

Wer jetzt in der Natur unterwegs ist sollte die Starenschwärme genauer anschauen! Insbesondere solche, die in diesen Tagen in Kirschbäume mit reifen Früchten einfallen. Seit einigen Wochen schon werden insbesondere im Süden Deutschlands, in Bayern und Baden-Württemberg, und natürlich auch auf Helgoland die hübschen Rosenstare beobachtet. Die Art kommt hauptsächlich in den mittelasiatischen Steppengebieten vor und brütet dort vagabundierend kolonieartig. Fast jedes Jahr kommt es im südlichen Europa, schon ab Ungarn, zu mehr oder weniger großen Einflügen der Art, die unter günstigen Nahrungsverhältnissen dann auch brüten können. In zentralen Mitteleuropa, hier bei uns in Deutschland, trat die Art bisher eher selten auf. Meist können ab Spätsommer einzelne, schlicht hellbraun gefärbte Jungvögel in Starenschwärmen beobachtet werden. Der aktuelle Einflug von Vögeln im Brutkleid im Mai und Juni ist bemerkenswert, da es sich um Altvögel handelt. Ein Zusammenhang mit den klimatischen Veränderungen ist sehr wahrscheinlich. R. Steffens et al. in „Die Vogelwelt Sachsen“ (1998) verzeichnet aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts Einzelnachweise in Sachsen, die aber auch Gefangenschaftsflüchtlinge vermuten lassen.

Die hübschen Vögel scheinen genau zu wissen, wann sie wo sein sollten. In Nordgriechenland, z.B. im Nationalpark Kerkinisee, treffen die Vagabunden ab Mitte Mai ein, und zwar genau dann, wenn die leckeren Maulbeeren reif sind. Im Volksmund werden diese Stare dort auch als „Maulbeerfresser“ bezeichnet. Jedes Jahr am Kerkinisee, wenn Bartmeise-Reisegruppen in der zweiten Maihälfte unterwegs sind, gelingen gute Beobachtungen. Dann werden gezielt die reifen Maulbeerbäune angefahren (die nicht nur für die Stare eine Delikatesse sind), und es dauert nicht lange, dann sind die wirklich sehr attraktiven Vögel zu sehen.

In diesem Jahr, in dem das weltweite Reisen bis in der Herbst hinein eher verhindert sein wird und man sich auf europäische Ziele konzentrieren muss, bieten wir neue Kurzreisen zum Höhepunkt des Vogelzuges am Schwarzen Meer in Bulgarien Ende September und an den Kerkinisee nach Nordgriechenland Ende Oktober an. Europa ist wieder offen, diese Reisen sind problemlos buchbar.

Hartmut Meyer

Titelfoto: Rosenstar im Brutkleid und Trupps von Rosenstaren aktuell am Schwarzen Meer bei Durankulak/Bulgarien. Fotos: Pavel Simeonov.

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Bartmeise-Reisegäste heimgekehrt – Verschiebung weiterer Reisen und ab Sommer 2020 teilweise neue Termine

Bartmeise-Reisegäste heimgekehrt – Verschiebung weiterer Reisen und ab Sommer 2020 teilweise neue Termine

Nachdem am Mittwoch (18.03.) unsere Philippinen-Reisegruppe, zwar auf Umwegen, aber wohlbehalten wieder in Deutschland eingetroffen ist, erreichten gestern kurz vor Mitternacht die letzten Bartmeise-Gäste aus Mexiko-City kommend ebenso unversehrt Berlin. Beide Reisen mussten vorzeitig beendet werden, weil die Logistik in den Reiseländern nicht mehr zur Verfügung stand, Hotels geschlossen, die Bewegungsfreiheit deutlich eingeschränkt wurde und die weltweite Reisewarnung zur umgehenden Rückkehr verpflichtete. Die Rückreisen musste teilweise neu organisiert werden, da verschiedene Airlines deutsche Staatsbürger in der Zwischenzeit auch auf den Transitwegen ausgesperrt bzw. ihre Flüge nach Europa eingestellt hatten. Unsere Gruppe von den Philippinen kommend erreichte über Dubai Düsseldorf, da es keine Ersatzangebote für die gestrichenen Flüge über Singapore gab. Die Gäste aus Mexiko kommend konnten noch teilweise auf der geplanten Route fliegen, wenn auch über Amsterdam statt Paris. Unser Dank gilt in diesem Falle ausdrücklich Emirates Airline und der niederländischen KLM!

Auch wir haben Reisetermine in den Herbst verschoben. Bitte, buchen Sie jetzt!!

Die Corona-Pandemie zwingt auch uns, weitere Reise abzusagen und zu verschieben. Im April und voraussichtlich auch im Mai können wir keine Reisen anbieten, da auch keine Flüge zur Verfügung stehen werden. Außerdem gelten in vielen Ländern Einreisesperren. Auch die Deutsche Reisewarnung für die gesamte Welt vorerst bis Ende April muss berücksichtigt werden. Wir informieren in den nächsten Tagen alle betroffenen Reisegäste entsprechend.

Noch nie hat es in der jüngeren Geschichte der Menschheit eine solche Krise, die den weltweiten Stillstand des öffentlichen Lebens erzwingt, gegeben. Aber diese erschreckende Situation bietet auch die einmalige Gelegenheit zu erkennen, welche Geschäftspartner tatsächlich bereit sind, sich in der Bewältigung der Krisensituation hilfsbereit und kooperativ zu zeigen, und welche dies nicht tun! Wir werden diese Erkenntnisse nutzen und für die Zukunft eine Neuaufstellung vornehmen und solche Geschäftspartner, die sich als „Schönwetter“-Anbieter herausgestellt haben, nicht mehr berücksichtigen.

Wir hoffen und wünschen, dass auch unser Land nach Abklingen der Pandemie schnell wieder in den Normalmodus übergehen kann. In der Zwischenzeit richten wir unsere Planungen für das 2. Halbjahr und für das kommende Winterhalbjahr neu aus. Sie können das in den nächsten Tagen hier auf unserer Homepage nachvollziehen.

Bitte halten Sie uns weiterhin die Treue! Wir freuen uns auf Ihre Buchungen und auf die gemeinsamen Reisen mit Ihnen!

Vielen Dank –
und bleiben Sie gesund!
Hartmut Meyer, CEO Bartmeise-Reisen
und unser Reiseleiter-Team Martin Winter und Andre Müller

Titelfoto: Eine der farbenprächtigsten Tauben der Welt: die endemische Gelbbrust-Fruchttaube auf Luzon/Philippinen. Foto: H. Meyer

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Auf dem Gambia- und Nikolo-Kobe-River unterwegs zu den orn. Höhepunkten Westafrikas

Auf dem Gambia- und Nikolo-Kobe-River unterwegs zu den orn. Höhepunkten Westafrikas

Mit über 290 gesehenen Arten und übervollen Speicherkarten ist eine Bartmeise Reisegruppe vor wenigen Tagen (12.01.) aus dem westafrikanischen Gambia und dem Senegal zurückgekehrt. Auf dieser erlebnisreichen Tour entlang des Gambiarivers bis in den Senegal und fünf mehrstündigen Bootstouren in die Mangrovenwälder des Gambia sowie auf dem Fluss Nikolo-Kobo im Senegal ließen sich sehr viele Arten super beobachten und fotografieren.

Bartmeise-Reisegruppe über den Jahreswechsel 2019/20 in Gambia und im Senegal. Fotos: Andrè Müller.

Dabei wurden aus den farbenprächtigen Gruppen der Racken, Spinte und Eisvögel alle möglichen Arten gesehen. Unser Guide hat uns mit super Orts- und Artenkenntnissen sicher zu allen Highlights dieser Reise geführt. So konnten auch bei dieser Reise die Binsenralle und der Krokodilwächter wieder mehrfach beobachtet werden.

Ein weiteres Highlight war die Beobachtung einer Waldkobra bei der Jagd. Flusspferde und Krokodile ließen sich regelmäßig entlang der Flüsse beobachten.

Unsere nächste Reise nach Gambia steht Ende Juli 2020 im Programm. Bitte achten sie auf die Ankündigung dazu in Kürze hier.

Andrè Müller (Bartmeise-Reiseleiter)

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Mit vielen Grüßen in die Heimat meldet sich unsere Äthiopien-Gruppe – seltenste Vogelarten wurden gesehen

Mit vielen Grüßen in die Heimat meldet sich unsere Äthiopien-Gruppe – seltenste Vogelarten wurden gesehen

Eine andere Reisegruppe unter Leitung von Dr. Kai Gedeon bereist derzeit und noch bis zum 7. Oktober 2019 18 Tage lang das afro-alpine Äthiopien auf der Suche nach den ganz speziellen Vogelarten des Landes. Die Reise führte u.a. schon durch die grandiosen Bale-Mountains, dem weltweit größten afro-alpinen Schutzgebiet, sowie in den Borana-Nationalpark (in Gründung), zum Lake Langano und dem Abijata-Shala-Nationalpark. Das Foto wurde aufgenommen am Lake Awasa, wo die Gruppe auf der Suche nach dem Wellenbartvogel war. Weitere Höhepunkte der Reise: Bestens gesehen wurde die Libenlerche (einer der seltensten Singvögel Afrikas), Weißflügeltaube und Jubaweber (die nur an wenigen Stellen außerhalb ihres Hauptverbreitungsgebietes in Somali vorkommen) und die Maskenlerche (von der es nur fünf bekannte Vorkommen gibt).

Nach dem Aufenthalt im Awasa-Gbiet begibt sich unsere Reisegruppe jetzt am Wochenende in Verlängerung der Rundreise auf das Sanetti-Plateau, dem Hauptverbreitungsgebiet des seltenen Äthiopischen Wolfes. Außerdem steht ein Besuch bei den attraktiven (endemischen) Dscheladas (Blutbrustpaviananen) im Programm mit dem Ziel, beide Säuger beobachten und vielleicht auch fotografieren zu können. Auf dem weg dorthin wird nach dem endemischen Harwoodfrankolin gesucht.

Eine nächste Reise in die zauberhafte Bergwelt Äthiopiens im Januar 2020 ist bereits restlos ausgebucht. Im 2. Halbjahr 2020 wird es mit Äthiopien-Experten Dr. Kai Gedeon (Biologe/Ornithologe/Völkerkundler) eine weitere Reise auf das “Dach Afrikas” geben. Die Ankündigung dazu erfolgt in Kürze hier.

Hartmut Meyer

Startbild: Äthiopien-Reisegruppe am 2. Oktober 2019 im Awasa-Gebiet. Foto: Dr. K. Gedeon

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Bartmeise-Reisegruppe aus Kenia zurück: Überraschendes Ergebnis mit 480 gesehene Vogelarten!

Bartmeise-Reisegruppe aus Kenia zurück: Überraschendes Ergebnis mit 480 gesehene Vogelarten!

Mit 480 gesehenen (und viele auch  fotografiert) Vogelarten im Gepäck ist vergangene Woche unsere Reisegruppe aus dem Westen Kenias nach Deutschland zurückgekehrt. Bereist wurden die Großlebensräume der Grassteppe in der Masai Mara, die großen Seen im Großen Afrikanischen Grabenbruch in der trockenen Akaziensteppe, der bekannte Kagamega-Regenwald an der Grenze zu Uganda und die Bergregenwälder am Mount Kenia-Massiv auf ca. 2.000mNN.

Ad. Kronenadler mit Futter am Nest im Kagamega-Forest. Digiskopie-Foto M. Walter.

Neben unglaublichen 480 beobachteten Vogelarten war auch die Begegnung mit den großen Huftieren der Masai Mara – Tausende Gnus, Büffel, Zebra, Elefanten, Giraffen und vielen Antilopenarten – sowie die Löwen, Geparden und Tiger ein eindrückliches, großartiges Erlebnis. Zu den Höhepunkten in der Vogelwelt zählte auch in diesem Jahr die Begegnung mit den größten Adlerarten des Kontinents, mit Kaffern- und Kronenadler. Letzterer war im Kagamega-Regenwald wieder an einem mit einem Jungvogel besetzten Nest hautnah zu erleben. Mehrmals konnten die Fütterungen des Jungvogel beobachtet werden (Digiskopie-Foto).

“Mich hat die Vielfalt dieses Landes, allein nur hier im Westen, außerordentlich beeindruckt. Ich kann jedem Naturfreund, speziell ornithologisch Interessierten, eine Reise in die phantastische Natur Kenias empfehlen” meint Manfred W. aus Riesa. Und Benedikt B. aus Göttingen: “Die tolle Vogelwelt hat mich überrascht. Ich hätte nicht erwartet, dass wir um die 480 Arten, darunter viele Seltenheiten wie z.B. auch den hoch bedrohten Olivibis am Mount Kenia, sehen können”.

Die nächste Bartmeise-Reise in die Vogelwelt Kenias findet am April 2020, gleich nach Ostern, statt. Dann steht der trockenere Norden des Landes mit seiner wieder ganz anderen Vogelwelt (Somali-Biom) sowie die speziellen Bergvögel (darunter zahlreiche Endemiten) in den Abadere-Mountains im Programm. Die “Big Five” Afrikas sind natürlich möglich und “eingeplant”, wozu auch das bedrohte Spitzmaulnashorn im Nairobi Nationalpark gehört.

Hartmut Meyer

 

Startbild: Bartmeise-Reisegruppe am Äquator. Foto: H. Meyer

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