Erfolgreiche Reise durch Nordperu: 497 Vogelarten und zahlreiche Endemiten zwischen Pazifikküste, Marañón-Tal und Amazonasvorland

Im September 2026 führte eine nächste Bartmeise-Reise mit acht Teilnehmern in den ornithologisch außergewöhnlich vielfältigen Norden Perus. Innerhalb von gut zwei Wochen bereisten wir eine Region, die von der trockenen Pazifikküste über das tief eingeschnittene Marañón-Tal und die Nebelwälder der Anden bis hinunter in die bereits stark amazonisch geprägten Wälder rund um Moyobamba reicht.

Schon der Beginn unserer Reise verlief etwas anders als ursprünglich geplant. Nach der Ankunft aus Europa verzichteten wir auf die vorgesehene Übernachtung in Lima und flogen noch am selben Tag weiter nach Chiclayo. Dadurch gewannen wir einen zusätzlichen Nachmittag für die Vogelbeobachtung – und diese Änderung sollte sich sofort auszahlen.

Noch am ersten Tag konnten wir mit dem Corakolibri (Peruvian Sheartail) und dem Graubrust-Pflanzenmäher (Peruvian Plantcutter) bereits zwei wichtige Arten unserer Reise beobachten. Ein gelungener Auftakt, der uns einen ersten Eindruck davon vermittelte, wie schnell sich auf dieser Tour mit den unterschiedlichen Landschaften auch die Vogelwelt verändern würde.

Von der Pazifikküste nach Chaparrí

Bevor wir uns in Richtung Chaparrí aufmachten, widmeten wir uns zunächst der Vogelwelt an der Pazifikküste. An der Playa Santa Rosa konnten wir verschiedene Limikolen und typische Küstenvögel beobachten. Besonders eindrucksvoll waren die großen Chilepelikane (Peruvian Pelican). Auch die eleganten Inkaseeschwalben (Inca Tern) gehörten zu den Höhepunkten dieses Vormittags.

Anschließend führte uns unser Weg zu einer Lagune, die zu dieser Jahreszeit bereits fast vollständig ausgetrocknet war. Trotz des geringen Wasserstandes lohnte sich der Stopp. In der offenen Landschaft hielten sich zahlreiche Weißschenkelstärlinge (Peruvian Meadowlark) auf, die mit ihren kräftigen Farben einen schönen Kontrast zur trockenen Umgebung bildeten.

Noch bevor wir Chaparrí erreichten, gelang uns eine weitere charakteristische Beobachtung des trockenen Küstenraumes: Zwei Inkatrielen (Peruvian Thick-knee) standen in der offenen Landschaft und ließen sich hervorragend beobachten. Damit hatten wir bereits auf der Fahrt nach Chaparrí eine erstaunliche Vielfalt unterschiedlicher Lebensräume und einige der typischen Vogelarten des trockenen Nordwestens Perus kennengelernt.

Die eindrucksvolle Trockenwaldlandschaft des Chaparrí-Schutzgebietes am Westhang der peruanischen Anden. Foto: Adrian Rupp

Chaparrí – Weißschwingenguane und Brillenbären

Die nächsten Tage verbrachten wir im Gebiet von Chaparrí. Gleich am ersten Morgen gelang uns dort eine Beobachtung, die für diese Reise von besonderer Bedeutung war: Weißschwingenguane (White-winged Guan) ließen sich erstaunlich einfach und aus nächster Nähe beobachten.

Gerade bei dieser Art besitzt eine solche Begegnung eine besondere Bedeutung. Der Weißschwingenguan kommt ausschließlich in Peru vor und galt über viele Jahrzehnte sogar als verschwunden, bevor die Art 1977 wiederentdeckt wurde. Heute steht sie geradezu symbolisch für die Schutzbemühungen in den Trockenwäldern Nordperus. Dass wir diese besondere Art bereits am ersten Morgen in Chaparrí so problemlos beobachten konnten, war deshalb weit mehr als nur ein weiterer Haken auf unserer Artenliste.

Chaparrí bot uns aber nicht nur ornithologische Höhepunkte. Wir konnten dort auch die Brillenbären sehen, die im Rahmen des lokalen Schutzprogramms betreut werden. Noch spannender wurde es am letzten Morgen unseres Aufenthaltes: Einige Teilnehmer entdeckten weit entfernt an einem Berghang sogar einen frei lebenden Brillenbären. Für diejenigen, die im richtigen Moment am richtigen Ort waren, sicherlich eine der überraschendsten Beobachtungen der gesamten Reise.

Die trockenen Landschaften dieser ersten Tage standen dabei in starkem Kontrast zu dem, was uns später erwarten sollte. Schon hier zeigte sich einer der großen Reize unserer Route: Innerhalb verhältnismäßig kurzer Entfernungen verändern sich Vegetation, Klima und Vogelwelt teilweise vollständig.

Weißschwingenguan (White-winged Guan) im Chaparrí-Schutzgebiet – einer der seltensten und bedeutendsten Endemiten Nordperus. Foto: Adrian Rupp

Über die Anden ins Marañón-Tal

Auf unserem weiteren Weg Richtung Jaén wurde die Landschaft zunehmend gebirgiger. Die Entfernungen auf der Karte waren häufig gar nicht besonders groß, doch die unzähligen Kurven und die Straßenführung durch die Anden sorgten dafür, dass manche Fahrt deutlich mehr Zeit beanspruchte, als die reine Kilometerzahl vermuten ließ.

Langweilig wurden diese Transfers allerdings nie. Die Landschaft war spektakulär, und immer wieder boten sich Möglichkeiten für gezielte Beobachtungsstopps.

Rund um Jaén konzentrierten wir uns erstmals intensiv auf die Endemiten des Marañón-Gebietes. Ein besonders erfolgreicher Stopp gelang uns entlang der Strecke, wo wir die Rotschulter-Kaktustangare (Little Inca-Finch) beobachten konnten.

Solche Arten verdeutlichen sehr schön, weshalb der Norden Perus ornithologisch so spannend ist. Manche Endemiten besitzen nur kleine Verbreitungsgebiete, und nicht selten genügt bereits der Wechsel in ein anderes Tal oder auf die andere Seite eines Gebirgszuges, um auf eine völlig neue Artengemeinschaft zu treffen.

Pomacochas und eine der außergewöhnlichsten Kolibriarten Perus

Bei Pomacochas besuchten wir einen Ort, der derzeit für die Entwicklung zu einer Birding-Lodge vorbereitet wird. Unser großes Ziel dort war die Violettscheitel-Flaggensylphe (Marvelous Spatuletail).

Und die Beobachtung hätte kaum schöner sein können. Wir sahen mehrere Individuen in unterschiedlichen Gefiederstadien. Gerade bei einer Art mit einem derart außergewöhnlichen Erscheinungsbild war es besonders interessant, nicht nur einen einzelnen Vogel für wenige Sekunden zu sehen, sondern verschiedene Individuen miteinander vergleichen zu können.

Für viele Teilnehmer dürfte die Violettscheitel-Flaggensylphe bereits zu diesem Zeitpunkt zu den absoluten Favoriten der Reise gehört haben.

Moyobamba – ein Paradies für Kolibrifreunde

Danach führte unsere Route hinunter in die Umgebung von Moyobamba und zur Waqanki Lodge. Nach den trockenen Landschaften des Westens und den Bergwäldern der höheren Anden befanden wir uns nun in einer deutlich tropischeren, bereits stark vom Amazonas beeinflussten Region.

Waqanki ist vor allem für Kolibrifreunde sowie für Vogelbeobachter und Fotografen ein kleines Paradies. Schon im Garten und an den Futterstellen lassen sich zahlreiche Vögel hervorragend beobachten und fotografieren. Gleichzeitig bietet das weitläufige Gelände rund um die Lodge genügend Möglichkeiten für klassisches Birding im Wald.

Eines unserer besonderen Ziele in dieser Region war jedoch kein Kolibri, sondern der Schwarzschnabelspelzer (Black-billed Seed-Finch). Diese Art wird zunehmend selten, unter anderem weil geeignete Lebensräume verloren gehen. Nach gezielter Suche gelang uns schließlich ein besonders schönes Ergebnis: Wir konnten gleich vier Individuen finden.

Noch in der Region Moyobamba besuchten wir Arena Blanca, eine kleine familiengeführte Lodge, die eindrucksvoll zeigt, wie mit vergleichsweise einfachen Mitteln hervorragende Bedingungen für Vogelbeobachter geschaffen werden können. Neben einem Kolibrigarten gibt es dort spezielle Hides für Grau- und Brauntinamus (Cinereous and Little Tinamous) und Rotbrustwachtel (Rufous-breasted Wood-Quail) sowie Möglichkeiten, nach der heimlich lebenden Einfarbralle (Uniform Crake) zu suchen.

Solche Einrichtungen ergänzten unser klassisches Birding entlang von Wegen und Straßen hervorragend und boten vor allem bei scheuen Waldbewohnern ganz besondere Beobachtungsmöglichkeiten.

Rotbrustwachtel (Rufous-breasted Wood-Quail) – eine heimliche Waldart, die sich an den Hides von Arena Blanca aus nächster Nähe beobachten ließ. Foto: Adrian Rupp

Abra Patricia – einer der Höhepunkte der Reise

Mit zunehmender Höhe erreichten wir anschließend wieder die Nebelwälder von Abra Patricia. Ornithologisch gehörte dieser Abschnitt zweifellos zu den Höhepunkten der gesamten Reise.

Ein ganz besonderer Abend war der Suche nach dem Perukauz (Long-whiskered Owlet) gewidmet. Diese winzige Eule gehört zu den bekanntesten ornithologischen Spezialitäten Nordperus und ist für viele Birder einer der wichtigsten Gründe, diese Region überhaupt zu besuchen.

Perukauz (Long-whiskered Owlet) – einer der berühmtesten Endemiten Nordperus und zweifellos einer der ornithologischen Höhepunkte unserer Reise. Foto: Adrian Rupp

Unsere Suche war erfolgreich. Die Begegnung mit diesem ungewöhnlichen kleinen Kauz in seinem natürlichen Lebensraum gehörte ohne Zweifel zu den Momenten der Reise, an die wir uns noch lange erinnern werden.

Doch die Region hatte noch deutlich mehr zu bieten. Nicht weit entfernt gelangen uns zwei weitere besondere Endemiten: die Taczanowskiameisenpitta (Rusty-tinged Antpitta) und die Ockerstirn-Ameisenpitta (Ochre-fronted Antpitta).

Als wäre das noch nicht genug, wurden wir dort auch noch mit einer der für mich schönsten Tangaren Südamerikas belohnt: der Weißkappentangare (White-capped Tanager). Diese imposanten Vögel inmitten der Bergwälder beobachten zu können, war ein weiterer Höhepunkt dieses ohnehin außergewöhnlichen Abschnittes unserer Reise.

Leymebamba – Mischtrupps im Nebelwald

Auf dem weiteren Weg in Richtung Leymebamba und während unseres Aufenthaltes dort änderte sich der Charakter unseres Birdings erneut. Hier konzentrierten wir uns stärker darauf, aktiv die typischen Mixed Flocks der peruanischen Cloud Forests zu finden und ihnen zu folgen.

Gerade diese gemischten Vogeltrupps machen die Beobachtung im Nebelwald so spannend. Innerhalb weniger Minuten kann plötzlich eine Vielzahl verschiedener Arten durch die Baumkronen ziehen, bevor der Wald ebenso schnell wieder vollkommen ruhig erscheint.

Zu unseren besonderen Beobachtungen gehörte hier der eindrucksvolle Blautukan (Gray-breasted Mountain-Toucan). Auch der Goldkopftrogon (Golden-headed Quetzal) zeigte sich uns – zwei Arten, die hervorragend in die eindrucksvolle Kulisse der montanen Andenwälder passten.

Zurück in den trockenen Marañón

Von Leymebamba führte unsere Route über die höheren Lagen schließlich wieder hinunter in das trockene Marañón-Tal in Richtung Celendín.

Kaum ein Abschnitt unserer Reise verdeutlichte die landschaftliche Vielfalt Nordperus besser. Aus feuchten und teilweise nebelverhangenen Bergwäldern gelangten wir innerhalb relativ kurzer Zeit wieder in trockene Täler mit völlig anderer Vegetation – und entsprechend anderer Vogelwelt.

Hier konnten wir noch fehlende Spezialitäten des trockenen Marañón-Gebietes ergänzen. Dazu gehörten zwei weitere Vertreter der nur in Peru vorkommenden Inca-Finches: die Schwarzstirn-Kaktustangare (Buff-bridled Inca-Finch) und die Streifenrücken-Kaktustangare (Gray-winged Inca-Finch).

Schwarzstirn-Kaktustangare (Buff-bridled Inca-Finch) – ein endemischer Spezialist des trockenen Marañón-Tals und eine der charakteristischen Zielarten dieser Region. Foto: Adrian Rupp

Für mich als Reiseleiter hatte dieser Abschnitt außerdem eine ganz persönliche Bedeutung. Mit dem Gelbmasken-Sperlingspapagei (Yellow-faced Parrotlet) gelang uns die Beobachtung eines weiteren peruanischen Endemiten – und gleichzeitig der letzten mir noch fehlenden Art dieser Gattung auf meiner persönlichen Liste.

Auch nach vielen Jahren als Ornithologe und Reiseleiter sind es genau solche Momente, die Birding für mich immer wieder besonders machen. Natürlich steht während einer Reise im Vordergrund, den Teilnehmern die gesuchten Arten zu zeigen. Wenn sich darunter aber gelegentlich auch ein Vogel befindet, auf den man selbst schon lange gehofft hat, bleibt eine solche Beobachtung besonders in Erinnerung.

Celendín und Cajamarca – noch einmal hinauf ins Hochland

Auf unserer letzten größeren Etappe von Celendín nach Cajamarca erreichten wir erneut deutlich höhere Lagen. Offene Hochlandlandschaften, landwirtschaftlich genutzte Flächen und kleinere Waldreste bestimmten nun das Bild.

Auch die Vogelwelt veränderte sich entsprechend. Zu den charakteristischen Arten dieser Höhenlagen gehörte unter anderem der Schwarzhauben-Tachurityrann (Black-crested Tit-Tyrant), den wir in diesem letzten Abschnitt unserer Reise beobachten konnten.

Doch ein ganz besonderer Zielvogel wartete noch auf uns.

Bevor wir unser letztes Quartier in Cajamarca bezogen, suchten wir nach der Graubauchsylphe (Gray-bellied Comet). Dieser nur in Peru vorkommende Kolibri zählt zu den wichtigsten ornithologischen Spezialitäten der Region um Cajamarca.

Zum Abschluss einer Reise, die uns bereits so viele Endemiten beschert hatte, auch diese Art noch beobachten zu können, passte beinahe perfekt. Vom Corakolibri (Peruvian Sheartail) am ersten Nachmittag bis zur Graubauchsylphe (Gray-bellied Comet) kurz vor dem Ende schloss sich damit auch ornithologisch ein schöner Kreis.

Birding in Nordperu – großartig, aber anders

Der Norden Perus besitzt noch nicht überall dieselbe ausgeprägte Infrastruktur für Vogelbeobachter, wie man sie beispielsweise aus der Region um Cusco, dem Manu-Nationalpark oder aus Tambopata kennt.

Das bedeutet keineswegs, dass die Reise weniger komfortabel oder ornithologisch weniger interessant wäre. Im Gegenteil: Gerade diese Kombination aus einer weniger stark entwickelten touristischen Infrastruktur, zahlreichen kleinräumig verbreiteten Arten und immer wieder vollkommen unterschiedlichen Landschaften verleiht Nordperu seinen besonderen Charakter.

Unsere Logistik funktionierte hervorragend. Besonders hilfreich war unsere mitreisende Köchin, die an vielen Tagen unser Frühstück direkt an den Beobachtungsplätzen zubereitete und sich anschließend auch um das Mittagessen kümmerte.

Dadurch waren wir weitgehend unabhängig von Restaurantöffnungszeiten und konnten unsere Tagesplanung vollständig an den Vögeln ausrichten. Gerade während der wichtigen frühen Morgenstunden mussten wir keine wertvolle Beobachtungszeit für ein Frühstück im Hotel opfern.

Auch mit unseren Unterkünften waren wir insgesamt sehr zufrieden. Während der Rundreise nutzten wir acht verschiedene Hotels und Lodges, vier davon echte Birding-Lodges. Der Standard war insgesamt gut und die Betten bequem – etwas, das man nach langen Tagen im Gelände besonders zu schätzen weiß.

Die tatsächlich gefahrenen Entfernungen waren meist gar nicht außergewöhnlich groß. Die kurvenreichen Straßen durch die Anden machten jedoch viele Transfers zeitintensiv. Dafür wurden wir nahezu täglich mit neuen Landschaften und einer völlig anderen Vogelwelt belohnt.

Von der trockenen Pazifikküste und den Trockenwäldern von Chaparrí über das trockene Tal des Río Marañón, die Nebelwälder der Anden und schließlich die tropischen, bereits amazonisch beeinflussten Wälder bei Moyobamba zeigte uns diese Reise eine enorme landschaftliche Bandbreite.

Das tief eingeschnittene Tal des Río Marañón – eine der eindrucksvollsten Landschaften Nordperus und Heimat zahlreicher endemischer Vogelarten. Foto: Adrian Rupp

497 Arten in gut zwei Wochen

Am Ende unserer Reise standen beeindruckende 497 Vogelarten auf unserer Gesamtliste.

Davon konnten 474 Arten tatsächlich gesehen werden – das bedeutet, dass sie entweder von mindestens zwei Teilnehmern beobachtet oder von einem Mitglied unserer Gruppe fotografisch dokumentiert wurden. Nur 23 weitere Arten gingen ausschließlich als Hörnachweise in die Liste ein.

Doch die reine Zahl von 497 Arten beschreibt diese Reise nur unvollständig.

Der besondere Reiz Nordperus liegt nicht allein in einer möglichst hohen Gesamtartenzahl, sondern vor allem in den zahlreichen Endemiten und Arten mit kleinen Verbreitungsgebieten. Manche kommen nur in einem bestimmten Tal, auf einer bestimmten Seite der Anden oder innerhalb eines engen Höhenbereiches vor.

Und genau deshalb fühlt sich diese Reise anders an als viele klassische Birding-Touren in Südamerika. Fast jeder größere Landschaftswechsel bedeutet gleichzeitig eine neue Vogelwelt und neue Zielarten.

Von den Chilepelikanen und Inkaseeschwalben an der Pazifikküste und den Weißschwingenguanen in Chaparrí über die spektakuläre Violettscheitel-Flaggensylphe, vier Schwarzschnabelspelzer, den Perukauz, die beiden endemischen Antpittas von Abra Patricia und die Weißkappentangare bis zu den Inca-Finches, dem Gelbmasken-Sperlingspapagei und schließlich der Graubauchsylphe bei Cajamarca gab es während der gesamten Reise immer wieder neue ornithologische Höhepunkte.

Nordperu mag noch nicht überall so stark für Vogelbeobachter erschlossen sein wie einige der bekannteren Regionen im Süden des Landes. Gerade darin liegt aber auch ein Teil seines Reizes. Man erlebt nicht nur eine beeindruckende Artenvielfalt, sondern eine Reise durch vollkommen unterschiedliche Lebensräume, Landschaften und Höhenstufen der Anden.

Für mich war diese Tour deshalb weit mehr als die Summe der 497 beobachteten und gehörten Vogelarten. Es war eine Reise, die eindrucksvoll gezeigt hat, wie außergewöhnlich vielfältig der Norden Perus ist – landschaftlich wie ornithologisch.

Und vielleicht ist genau das die schönste Erinnerung an diese Reise: Dass selbst nach zwei intensiven Wochen fast jeder neue Tag wieder das Gefühl vermittelte, in einer vollkommen anderen Region unterwegs zu sein.

Wer Fragen zu dieser Reise, zu den besuchten Gebieten, den ornithologischen Möglichkeiten oder zu einer zukünftigen Teilnahme an unserer Nordperu-Tour hat, kann sich gerne direkt an mich wenden. Ich freue mich, meine Erfahrungen weiterzugeben und Fragen zum Ablauf, zu den Beobachtungsgebieten und zu den besonderen Zielarten dieser Reise zu beantworten.

Adrian Eisen Rupp
Reiseleiter – Bartmeise-Reisen
a.eisenrupp@bartmeise.de