Reisebeschreibung
Ostafrikas grandiose Wildnis zwischen Rift-Valley, Kratern, Savannen und Bergwäldern
Vogelwelt und Wildlife am Lake Natron, im Ngorongoro-Hochland sowie im Serengeti- & Tarangire-Nationalpark
Termin: 6. bis 21. November 2026 (noch 1 Doppelzimmer, EZ ausgebucht; 02.01.2026)
Tansania gehört zu den eindrucksvollsten Naturreisezielen Afrikas – ein Land, in dem sich grenzenlose Savannen, artenreiche Feuchtgebiete und uralte Bergwälder zu einem wahren Paradies für Vogel- und Wildtierbeobachtung vereinen. Während dieser 14-tägigen Reise tauchen Sie in ein Ökosystem ein, das durch seine außergewöhnliche Vielfalt ebenso fasziniert wie durch seine landschaftliche Schönheit.
Die Vogelwelt Tansanias begeistert mit spektakulären Greifvögeln, farbenprächtigen Prachtfinken, eleganten Kronenkranichen und zahlreichen endemischen Arten, die nur in Ostafrika vorkommen. Gleichzeitig erleben Sie einige der wildreichsten Naturräume des Kontinents, in denen große Herden von Huftieren, ikonische Großkatzen und eine bemerkenswerte Vielfalt anderer Säugetiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden können. Dieses harmonische Zusammenspiel aus intensiver Vogelbeobachtung und klassischer Safari macht Tansania zu einem der weltweit besten Länder für Naturfreunden.
Erfahrene lokale Guides begleiten die Gruppe mit fundiertem Fachwissen zu Vogelarten, Wildtieren und den ökologischen Zusammenhängen Ostafrikas. Unser Bartmeise-Reiseleiter Michael Straubhaar (CH), leitet seit über 20 Jahren vogel- und naturkundliche Reisen genau in dieses Gebiet, dessen Vogel- und Tierwelt er sehr gut kennt. Wir haben diese Reise zudem so gestaltet, dass ausreichend Zeit für Beobachtungen bleibt – sei es für geduldige Vogelbeobachtung und Fotografie, sowie das Erleben der beeindruckender Großsäuger in den Weiten der Steppe oder das stille Genießen weiter Horizonte. Sehr komfortable, teils luxuriöse Unterkünfte inmitten der Natur (Self-contained-Anlagen) sorgen dabei für ein intensives und dennoch entspanntes Erlebnis.
Für diese Reise planen wir einen Direktflug ab/an Zürich zum Kilimandscharo-Airport (ohne Umstieg) mit der Schweizer (zu SWISS gehörend) Edelweiss Air (Lufthansa-Group; mit innerdeutschen Zubringern nach Zürich von drei genannten Lufthansa-Abflügen in Deutschland bzw. aus Österreich).
Titelfoto: Ohrengeier. Foto: Michael Straubhaar
Reiseplan
Tag 1 (06.11.2026): Anreise nach Tansania
Wir starten am zeitigen Morgen ab Frankfurt/M. Berlin oder München zu einem kurzen Flug mit SWISS nach Zürich und von von dort sofort weiter Edelweiss Air direkt zum Kilimandscharo-Airport in Tansania. Nach rund acht Stunden Flugzeit landen wir am Abend am Kilimanjaro International Airport. Sobald wir die Einreiseformalitäten erledigt haben, empfängt uns unser lokaler Partner und fährt mit uns gemeinsam nach Arusha, wo wir in Ruhe einchecken und ankommen. Übernachtung Hotel/Abendessen.
Tag 2 (07.11.): Arusha Nationalpark – Ein abwechslungsreicher Auftakt
Nach einem frühen Frühstück und den ersten Gartenvögeln brechen wir zum Arusha Nationalpark auf. Dieses Schutzgebiet am Fuße des Mount Meru bietet ideale Bedingungen für den Start unserer Reise: abwechslungsreiche Landschaften, eindrucksvolle Bergwälder und offene Ebenen. Zwischen Zebras, Giraffen und Schwarzfersenantilopen halten wir in den Wäldern Ausschau nach den schwarz-weißen Mantelaffen. Auch die Vogelwelt zeigt sich von ihrer vielfältigen Seite: Silberwangen-Hornvögel (Silvery-cheeked Hornbill), Kronenadler (Crowned Eagle), Narinatrogon (Narina Trogon) und Seidenturako (Hartlaub’s Turaco) gehören zu den charakteristischen Arten. Am Nachmittag besuchen wir die Momela Lakes, wo sich Rosaflamingo (Greater Flamingo), Zwergflamingo (Lesser Flamingo), zahlreiche Limikolen und Wasservögel einfinden. Übernachtung Hotel/Vollpension.
Tag 3 (08.11.): Trockenes Nordwest-Arusha & Lark Plain
Heute erkunden wir die regenarme, trockene Landschaft nordwestlich des Mount Meru. In den wadiartigen Tälern erwarten uns Arten wie Weissstirnspinte (White-fronted Bee-eater), Pfirsichköpfchen (Fischer’s Lovebird) und Veilchenastrild (Purple Grenadier). Über uns kreisen Savannenadler (Tawny Eagle), Weissrückengeier (White-backed Vulture) und mit etwas Glück ein Heuschreckenbussard (Grasshopper Buzzard). Am Nachmittag geht es weiter zur Lark Plain bei Engikaret – dem einzigen Ort, an dem die seltene Beesleylerche (Beesley’s Lark) vorkommt. Gemeinsam mit einem Maasai-Guide suchen wir gezielt nach dieser Art und halten daneben Ausschau nach Steppenfalke (Greater Kestrel), Braubauch-Flughuhn (Chestnut-bellied Sandgrouse), Benson-Lerche (Athi Short-toed Lark), Bartlerche (Short-tailed Lark) und Teitawürger (Taita Fiscal). Übernachtung Hotel/Vollpension.
Tag 4 (09.11.): Lake Duluti & Weiterfahrt nach Lake Manyara
Vor dem Frühstück unternehmen wir eine Vogelrunde im Hotelgarten, wo häufig Graubrust-Paradiesschnäpper (African Paradise Flycatcher), Braunbrust-Bartvogel (Brown-breasted Barbet) und Zirrnektarvögel (Variable Sunbird) zu sehen sind. Anschließend fahren wir zum Lake Duluti, an dessen Ufern wir Reiher- und Entenarten beobachten – und mit etwas Glück auch die scheue Binsenralle (African Finfoot). Weissstirnweber (Thick-billed Weaver) und Genickbandweber (Taveta Weaver) halten sich ebenfalls in den Uferdickichten auf. Gegen Mittag fahren wir weiter ans nördliche Ufer des Lake Manyara. Nach dem Check-in erkunden wir die Umgebung unserer Unterkunft. Je nach Wasserstand lassen sich Rosa- und Zwergflamingos, Rosapelikane (White Pelican) und Hirtenregenpfeifer (Kittlitz’s Plover) entdecken. In den Büschen rund um die Anlage zeigen sich oft Schmetterlingsastrild (Red-cheeked Cordon-blue), Senegalamarante (Red-billed Firefinch), Dreifarben-Glanzstar (Superb Starling), Swahili Sparrow (Suahelisperling) und Amethystglanzköpfchen (Amethyst Sunbird). Übernachtung Lodge/Vollpension.
Tag 5 (10.11.): Entlang des Grabenbruchs zum Lake Natron
Vor dem Frühstück beobachten wir erneut rund um unsere Unterkunft, bevor wir entlang des östlichen Großen Grabenbruchs Richtung Lake Natron fahren. Unterwegs halten wir an verschiedenen Punkten an, um Arten des trockenen Buschlands zu beobachten. Der mächtige Ol Doinyo Lengai, Tansanias einziger aktiver Vulkan, ist bereits aus der Entfernung gut sichtbar. Von unserer Unterkunft aus blicken wir über Teile des Sees, einem der wichtigsten Brutplätze des Zwergflamingos (Lesser Flamingo). Am späten Nachmittag fahren wir zum Ufer hinunter und halten nach durchziehenden und überwinternden Limikolen sowie nach Weissflügelseeschwalben (White-winged Tern) und Weissbartseeschwalben (Whiskered Tern) Ausschau. Nach dem Abendessen hören wir, ob Nachtschwalben unterwegs sind. Übernachtung Lodge/Vollpension.
Tag 6 (11.11.): Ngare-Sero-Wasserfall & erneute Beobachtungen am See
Morgens lassen sich in der Lodge oft Graukopflist (Grey-headed Kingfisher), Morgenrötel (Collared Palm Thrush) und Mahaliweber (White-browed Sparrow-weaver) beobachten. Danach wandern wir zum Ngare-Sero-Wasserfall, wo die Möglichkeit besteht, ein erfrischendes Bad zu nehmen. Nach einer Siesta fahren wir erneut zum Seeufer und halten Ausschau nach Mongolenregenpfeifer (Tibetan Sand Plover), Sandregenpfeifer (Common Ringed Plover), Dreibandregenpfeifer (Three-banded Plover), Hirtenregenpfeifer (Kittlitz’s Plover), Sichelstrandläufer (Curlew Sandpiper) und Zwergstrandläufer (Little Stint). Auch Zebras und weitere Säugetiere sind regelmäßig in der Gegend unterwegs. Übernachtung Lodge/Vollpension.
Tag 7 (12.11.): Über Wasso zum Kleins Gate & Einfahrt in die Serengeti
Nach dem Frühstück brechen wir auf und fahren entlang des Lake Natron über Wasso zum Kleins Gate, dem nördlichen Eingangstor der Serengeti. Auf dem Weg halten wir wiederholt an, um Racken, Finken und Greifvögel zu beobachten, darunter häufig Weissrückengeier (White-backed Vulture). Am Gate genießen wir unsere Lunchbox, bevor wir in das UNESCO-Weltnaturerbe einfahren. Die weiten Ebenen der Serengeti empfangen uns mit Elefanten, Giraffen, Büffeln, Zebras und Gnus. Vielleicht treffen wir auf Teile der in ständiger Bewegung befindlichen Gnuwanderung – je nach Regenlage. Über uns ziehen Ohrengeier (Lappet-faced Vulture), Sperbergeier (Rüppell’s Vulture), Steppenadler (Steppe Eagle), Savannenadler (Tawny Eagle) sowie der elegante Gaukler (Bateleur). Die drei großen Webervogelarten – Büffelweber (Red-billed Buffalo Weaver), Starweber (White-headed Buffalo Weaver) und der endemische Rotschwanzweber (Rufous-tailed Weaver) – begleiten uns bis zu unserer Unterkunft. Übernachtung Lodge/Vollpension.
Tag 8 (13.11.): Vogel- und Tierwelt der nördlichen Zentralserengeti
Heute erkunden wir die nördliche Zentralserengeti, eine Landschaft geprägt von Kopjes, offenen Ebenen und lichten Baumbeständen. Hier leben Klippspringer und Klippschliefer in den Felsbereichen, während auf den Ebenen der Sekretär (Secretary Bird) und der eindrucksvolle Rotgesichts-Hornrabe (Southern Ground Hornbill) unterwegs sind. Wir halten die Augen offen für Grautoko (African Grey Hornbill), Dreifarben-Glanzstar (Superb Starling), Hildebrandt-Glanzstar (Hildebrandt’s Starling), Bergammer (Cinnamon-breasted Bunting), Kronenkiebitz (Crowned Lapwing), Temminckrennvogel (Temminck’s Courser), Schwarzbauchtrappe (Black-bellied Bustard) und Riesentrappen (Kori Bustard). Natürlich begegnen wir immer wieder Säugetieren und hoffen auf Löwen, Leoparden, Geparden und Tüpfelhyänen. Übernachtung Lodge/Vollpension.
Tag 9 (14.11.): Südliche Serengeti & Hippo Pools
Heute erkunden wir die südliche Serengeti mit ihren weitläufigen Graslandschaften. Serengeti-Topis und Kongoni-Kuhantilopen grasen in den Ebenen, während Löwen unter vereinzelten Bäumen Schatten suchen. Ein Besuch bei den Hippo Pools ermöglicht spannende Beobachtungen von Flusspferden – oft balancieren Blaustirn-Blatthühnchen (African Jacana) und Flussuferläufer (Common Sandpiper) auf ihren breiten Rücken. Am Seronerafluss halten wir Ausschau nach Angolaschwalbe (Angola Swallow), Schmiedekiebitz (Blacksmith Lapwing), Spornkiebitz (Spur-winged Lapwing), Schreiseeadler (African Fish Eagle) und Haubenzwergfischer (Malachite Kingfisher). Übernachtung Lodge/Vollpension.
Tag 10 (15.11.): Vom Serengeti-Tor zum Ngorongoro-Krater
Zum Sonnenaufgang verlassen wir die Serengeti Richtung Naabi Gate und genießen einen letzten Blick über die weiten Ebenen. Sobald wir den Nationalpark verlassen, mischen sich Masai-Herden mit Thomson– und Grantgazellen in der Landschaft. Der Blick vom Kraterrand in den Ngorongoro-Krater ist überwältigend. Auf dem Kraterboden begegnen wir einer enormen Vielfalt an Wildtieren. Mit Glück sehen wir ein Spitzmaulnashorn – eine Art, die in Tansania fast nur noch hier vorkommt. Auch die Vogelwelt ist sehr abwechslungsreich: Riesentrappen (Kori Bustard), Südafrikanischer Kronenkranich (Grey-crowned Crane), Trauerkiebitz (Senegal Lapwing), verschiedene Entenarten, Somaliweber (Speke’s Weaver), Rotschwanzweber (Rufous-tailed Weaver) und die Stummel-Wida (Fan-tailed Widowbird). Nach dem Verlassen des Kraters stoppen wir am Aussichtspunkt und überblicken ein letztes Mal die steilen Kraterwände. In den umliegenden Wäldern zeigen sich häufig Bergdrongoschnäpper (White-eyed Slaty Flycatcher), Schieferschnäpper (Ashy Flycatcher) und Dünnschnabelgirlitz (Southern Citril), gelegentlich auch Goldschwingen-Nektarvogel (Golden-winged Sunbird) oder Mönchsgrasmücke (Eurasian Blackcap). Übernachtung Lodge/Vollpension.
Tag 11 (16.11.): Elephant Caves Trail & Farmbesuch
Am Vormittag wandern wir auf dem Elephant Caves Trail mit dem Ziel, Waldarten zu finden. Dazu gehören Bergbartvogel (Moustached Tinkerbird), African Broadbill (Schwarzscheitel-Breitrachen), Schwarzkappenbülbül (Black-headed Mountain Greenbul), Mbulu White-eye (Mbulubrillenvogel), Roter Tropfenastrild (Red-throated Twinspot) und weitere Arten. Nach einem Mittagessen auf einer Farm verbringen wir noch einige Zeit vor Ort, um Weissstirnweber (White-fronted Weaver), Bergspinte (Cinnamon-chested Bee-eater), Weissschwanzeleminie (White-tailed Blue Flycatcher), Safranweber (Holub’s Golden Weaver) und andere Arten zu beobachten. Übernachtung Lodge/Vollpension.
Tag 12 (17.11.): Vom Hochland hinunter in den Tarangire Nationalpark
Der Tag beginnt gemütlich mit einer Vogelrunde. Häufige Arten sind Weissbrauenrötel (White-browed Robin-Chat), Rostkehlschwalbe (Red-throated Swallow), Baglafechtweber (Baglafecht Weaver), Waldnektarvogel (Collared Sunbird), Orangebrustwürger (Orange-breasted Bushshrike), Tropfenwürger (Tropical Boubou) und viele mehr. Dann verlassen wir das Hochland, überblicken nochmals den Lake Manyara und fahren weiter in den Tarangire Nationalpark. Am Parkgate essen wir und beobachten die zahlreichen Vögel am Wasserloch. Regelmäßig erscheinen Schmetterlingsastrild (Red-cheeked Cordon-blue), Russköpfchen (Yellow-collared Lovebird) und die endemischen Grauglanzstare (Ashy Starling). Tarangire ist bekannt als „Home of Elephant and Baobab Tree“: riesige Baobabs prägen die Landschaft, und Elefanten ziehen in der Trockenzeit regelmäßig zum Fluss. Über 500 Vogelarten wurden hier nachgewiesen – darunter Gelbkehrfrankolin (Yellow-necked Spurfowl), Rotkehlfrankolin (Red-necked Spurfowl), Haubenfrankolin (Crested Francolin), mehrere Flughuhnarten, Nacktkehl-Lärmvogel (Bar-faced Go-away-bird), Weissbauch-Lärmvogel (White-bellied Go-away-bird), Jackson-Toko (Von der Decken’s Hornbill), Silberschnäpper (Silverbird) und Flammenkopfbartvogel (Red-and-yellow Barbet). Nach Einbruch der Dunkelheit hören wir häufig Löw en, Perlkauz (Pearl-spotted Owlet), Afrikanische Zwergohreule (African Scops Owl) oder den mächtigen Milchuhu (Verreaux’s Eagle-Owl). Übernachtung Lodge/Vollpension.
Tag 13 (18.11.): Erster voller Tag im Tarangire Nationalpark
Wir verbringen den Tag entlang des Tarangire-Flusses, der Lebensader des Parks. Je nach Regenmenge kommen viele Tiere zum Trinken – nicht selten lauern Löwen und Leoparden in der Nähe. Wir halten nach Watvögeln Ausschau: Sattelstorch (Saddle-billed Stork), Nilgans (Egyptian Goose), zahlreiche Limikolen und regelmäßig Teichwasserläufer (Marsh Sandpiper) und Grünschenkel (Common Greenshank). Dazu gesellen sich Rotflügelbrachschwalben (Collared Pratincole) und mit Glück die scheue Goldschnepfe (Greater Painted-snipe). In den offenen Ebenen begegnen wir Weissbauchtrappe, Hartlaubtrappe und Oustalettrappe (White-bellied, Hartlaub’s & Buff-crested Bustard). Fuchslerchen (Foxy/Fawn-coloured Lark), Rotnackenlerche (Rufous-naped Lark) und Braunscheitellerche (Fischer’s Sparrow-Lark) sind typische Begleiter, dazu viele Webervögel, Prachtfinken, Schwalben und Greifvögel. Selbst Strauße (Common Ostrich) sind nicht zu übersehen. Übernachtung Lodge/Vollpension.
Tag 14 (19.11.): Zweiter voller Tag im Tarangire
Ein weiterer Tag im Tarangire ermöglicht uns tiefe Einblicke in die unterschiedlichen Lebensräume. Wir erkunden die Uferzonen, offenen Ebenen und Buschsavannen und halten erneut nach den charakteristischen Arten Ausschau. Viele der gestern gesehenen Vögel können wir wiedersehen oder besser studieren, daneben entdecken wir vielleicht noch einige neue Arten. Neben der reichen Vogelwelt lassen sich Elefanten, Antilopen und andere Säugetiere häufig sehr gut beobachten. Am Abend genießen wir die Stille der Savanne, nur unterbrochen von den Rufen der Tiere. Übernachtung Lodge/Vollpension.
Tag 15 (20.11.): Letzte Pirschfahrt & Rückfahrt nach Arusha
Zum letzten Mal fahren wir im ersten Licht hinaus und genießen die Atmosphäre im Nationalpark. Nach dem Frühstück packen wir zusammen und machen uns gemächlich auf den Weg zum Gate. Dort nutzen wir die Gelegenheit, die oft wenig scheuen Vögel am Wasserloch ein letztes Mal zu beobachten. In Arusha genießen wir ein spätes Mittag- oder frühes Abendessen, wobei sich häufig Zirrnektarvögel (Variable Sunbird) und Rotbrust-Glanzköpfchen (Red-chested Sunbird) zeigen. Anschließend fahren wir zum Kilimanjaro International Airport, von wo aus unser Flug um 21:30 Uhr zurück nach Zürich startet. Übernachtung im Flugzeug.
Tag 16 (21.11.2026): Ankunft in der Schweiz & Heimreise
Gegen 06:25 Uhr treffen wir in Zürich ein. Nach der Landung geht es mit den Anschlussflügen oder mit der Weiterreise nach Deutschland zurück nach Hause.
Teilnehmer, Preise & Leistungen
Teilnehmer
Minium 8 bis maximal 12
Staffelpreise
- 8 Teilnehmer – 4.890,00 € pP/DZ/VP
- 9 Teilnehmer – 4.790,00 € pP/DZ/VP
- 10 Teilnehmer – 4.690,00 € pP/DZ/VP
- 11 Teilnehmer – 4.590,00 € pP/DZ/VP
- 12 Teilnehmer – 4.490,00 € pP/DZ/VP
Einzelzimmerzuschlag: 490,00 €
Bartmeise-Reisen Vertrieb für Schweiz & Österreich: Michael Straubhaar, 3110 Münsingen, Tel.: (+41) 79 466 9329. E-Mail: buchung@bartmeise.de
Im Reisepreis inbegriffen
- alle Unterkünfte (14 Nächte, hoher bis sehr hoher Standard (!), Hotels, Safari-Self-contained-Camps bzw. Lodges) in Doppel- und Einzelzimmern
- Vollpension (beginnt mit Abendessen am 06.11. und endet mit Frühstück am 20.11.2026), Verpflegung an den Reisetagen im Flugzeug oder “aus dem Rucksack”
- Trinkwasser unterwegs unbegrenzt
an Reisetagen Obst und Früchte, unterwegs Kaffee (so verfügbar) - Eintrittsgelder für Nationalparke und lokale Guides
- englischsprachiger Birdguide und deutschsprachige Bartmeise-Reiseleitung Michael Straubhaar
- Transport (Toyota-Minibusse mit pop-up-Dach oder ähnlich, belegt mit max. 5-6 Reiseteilnehmern pro Fahrzeug), incl. Fahrer und Treibstoff
- Vogelliste (Booklet) zum Eintragen der täglich gesehenen Arten (wiss./deutsch/engl.), Bartmeise-Notizbuch mit Lineal & Kugelschreiber
Im Reisepreis NICHT inbegriffen
- Internationaler Flug mit Edelweiss Air (Swiss) am 06.11.2026 um 09:35 Uhr ab Zürich direkt (ohne Umstieg) zum Kilimandscharo Airport (und so auch wieder zurück). Aufgrund der frühen Abflugzeit in Zürich sind Anschlussflüge aus Deutschland zeitig morgens nur ab Frankfurt/M., Berlin und München mit dem Fernflug kombinierbar! Falls Abflüge von anderen innerdeutschen Flughäfen gewünscht werden, müsste bereits am Vortrag (05.11.) abends nach Zürich geflogen und dort eine Hotelübernachtung gebucht werden. Preise ab Deutschland (Angaben 15.12.2025): Economy-Class ab 1.200,00 € und in Business-Class für ab 3.700,00 €; Premium-Economy-Class ist in Edelweiss Air noch nicht verfügbar)
- Zusatzübernachtung/en bei Flugausfällen (höhere Gewalt)
- Einreisevisa (online verfügbar ca. ?,00 €) – Organisation durch Bartmeise-Reisen
- sonstige Getränke, alkohol. Getränke, Trinkgelder in Hotel usw.
- Trinkgelder für Birdguide und Fahrer (empfohlen für alle Bartmeise-Reisen: Birdguide 2,00 €-2,50€ pro Tag/Person; Fahrer 1,00 €-1,50 € pro Tag/Person; ggf. Tour-Helfer: 1,00 € pro Tag/Person)
- Persönliche Ausgaben wie Internet, Telefon, Wäscheservice usw.
ggf. Verlängerungsnacht/e bei Flugausfällen etc. - zusätzlicher Bargeldbedarf für Rundreise weniger als 200,00 € pP
- Persönliche Ausgaben wie Souvenirs, Wäscheservice usw.
Allgem. Reisehinweise, Corona-Regeln, Mitnahmeempfehlung, Klima, Gesundheit
Mitnahmeempfehlungen
- leichtes, aber geschlossenes Outdoor-Schuhwerk (Sandalen für Fahrten im Safari-Fahrzeug)
- leichte Sommergarderobe, aber langärmlige Hemden bzw. T-Shirts (Schutz gegen Sonne und Insekten)
- Jacke/Pullover zum Schutz gegen Erkältungen in klimatisierten Fahrzeugen und Räumen
- Kopfbedeckung (möglichst mit Abdeckung der Halspartie gegen Sonne)
- Staubschutz für die Optik (Fernglas, Fotoapparat etc.)
- Badesachen und Badeschuhe (Watt!)
- Outdoor-Trinkwasserflasche (zum Befüllen, um Plastikflaschen zu vermeiden)
- persönliche Reiseapotheke
- Geschenke für Kinder (kein Geld, keine Süßigkeiten mit Schokolade!): Stifte, Schulhefte, ggf. gebrauchte Kinderkleidung (T-Shirts etc)
- 1-US-Dollarnoten als Trinkgelder für Dienstleistungen (ca. 20,00 bis 25,00 USD)
- Bestimmungsliteratur: D.A. Zimmerman, D. A. Turner & D. Pearson “Helm Field Guides – Birds of Kenya & Northern Tanzania”, London. ISBN 978-0-7136-7750-4
App für Iphone: “East Africa Birds” von Christopher Helm London, basierend auf dem genannten Feldführer
Wetter und Sicherheit
Tansania liegt in einer seismisch leicht aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann. Das Klima im Hochland und Zentrum des Landes ist subtropisch, der Norden und Nordosten semi-arid und arid, heiß und trocken. Extreme Trockenheit und Dürre kann die östlichen, nordöstlichen, aber auch Küstenregionen betreffen. In den Regenzeiten, üblicherweise Oktober sowie Ende März bis Mitte Juni, können starke Regenfälle mit Überflutungen und Erdrutschen Schäden an der Infrastruktur verursachen. Im Zielgebiet werden alle Verkehrsmittel (Busse, PKW, Flugzeug) sowie alle öffentlichen Räume (Restaurants, Geschäfte etc.) extrem klimatisiert! Deswegen stets dünnen Pullover oder Jacke zum Schutz vor Erkältungen bereit halten!
Auf unseren Rundreisen sind grundsätzliche Sicherheitsstandards gewährleistet. Es besteht kein erhöhtes Sicherheitsrisiko, wenn einfachste Vorkehrungen (Infos von der Reiseleitung unterwegs) wie überall auf der Welt eingehalten werden.
Gesundheitshinweise
Beim Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland sind folgende Empfehlungen für Tansania eingetragen: “Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe www.rki.de). Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) ggfs. auch Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY), Typhus und Tollwut empfohlen”. Malaria-Prophylaxe für diese Reise ist notwendig. Eine Gelbfieberimpfung ist nicht zwingend vorgeschrieben (bei Einreise aus Gelbfieber freien Ländern Europas), aber zu empfehlen.
Ansonsten gelten die allgemein üblichen Hinweise zu Vorkehrungen für Reisen in solche Regionen wie ausreichender Insektenschutz, Tragen von Kleidung, die den Körper bedeckt, ausreichender Sonnenschutz usw.
Zum Charakter dieser Reise
Diese Reise ist eine Reise der Kategorie “Naturerlebnistour”, insbesondere für unsere älteren Gäste bzw. auch für Familienausflüge gedacht, die dennoch während ihres Urlaubs natur- und vogelkundlich aktiv sein möchten. Diese Reise ist für Menschen mit normaler/geringer Fitness gut geeignet. Eine Verträglichkeit gegenüber tropischem Klima (Temperaturen um die 30°C) ist erforderlich! Auf dieser Reise kann vegetarische Küche angeboten werden, weiterreichend vegan und noch spezieller jedoch nicht! Auch kann diese Reise nicht Barriere frei angeboten werden!
Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit kompetenten, lokalen Guides zusammen. Oft engagieren sich unsere Guides für den Schutz und die Erforschung der Brutvögel. In seltenen Fällen verwenden unsere Birdguides Klangattrappen, um schwer auffindbare bzw. versteckt lebende Arten sichtbar zu machen. Dies geschieht unter Berücksichtigung der Brutbiologie und der Schutzansprüche der Arten. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung zu den Abläufen der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programmes liegt aber ausschließlich in den Händen des lokalen Birdguides (der Bartmeise-Partnerfirma).
Weiterreichende touristische Informationen (außerhalb der ausdrücklich im Reiseplan genannten) werden nicht gegeben. Interessenten sollten sich bitte vorher in das Gebiet einlesen (Reiseführer oder Internet).
Bartmeise-Reisen sind (Klein-)Gruppenreisen mit 6-16 Teilnehmern (im Ausnahmefall und wenn in der Reisebeschreibung ausdrücklich genannt, auch mehr). Wer Probleme mit anderen Menschen in Kleingruppen und/oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, der kann nicht an einer solchen Reise teilnehmen! So genannte “lister” (“twitcher”), also jene Vogel-Interessierte, die nur in der Welt unterwegs sind, um ihre persönliche Lifeliste an Vogelarten aufzufüllen, die sich egoistisch, rücksichtslos und unhöflich gegenüber anderen Gästen verhalten und die Gruppenaktivitäten stören, sind absolut unwillkommen (solche Gäste können auch von einer laufenden Reise ausgeschlossen werden)! Vogelfotografen sind immer willkommen, jedoch müssen diese bereit sein, sich den Beobachtern unterzuordnen.
Bartmeise-Reisen ist Mitglied im Deutschen Reisebüro-Verband DRV

