Ruanda/Uganda: Vogelparadies im Herzen Ostafrikas

Reisebeschreibung

Ruanda & Uganda – Artenreiche Vogelwelt und afrikanische Wildtiere im grünen Herzen Ostafrikas  

Regenwaldvögel im Nyungwe-Nationalpark, Savannenfauna im Akagera-NP und beim Schuhschnabel in den Mabamba-Sümpfen

Reisetermin: 7. bis 19. Juli 2026 (noch 6 Plätze verfügbar; 24.01.2026)

Diese Naturreise verbindet zwei der spannendsten Länder Ostafrikas und bietet eine außergewöhnlich abwechslungsreiche Kombination aus montanen Regenwald, Savanne und ausgedehnten Feuchtgebieten. Auf vergleichsweise kurzen Distanzen erleben wir eine beeindruckende Vielfalt an Lebensräumen und hervorragende Möglichkeiten zur Beobachtung von Vögeln und Säugetieren, begleitet von erfahrenen lokalen Guides und einer durchdachten Reiseorganisation.

Riesenturako. Foto: Shutterst.

Diese Reise ist bewusst als naturkundliche Beobachtungsreise mit Schwerpunkt auf Vögel und einen Ausflug zur afrikanischen Säugetier-Welt konzipiert. Sie richtet sich an Gäste, die Freude an intensiver Naturbeobachtung, Fotografie und klassischen Safarierlebnissen haben, ohne dabei einen strikt ornithologisch-wissenschaftlichen Anspruch zu verfolgen. Der Fokus liegt auf qualitativ hochwertige Beobachtungen ausgewählter Arten in abwechslungsreichen Lebensräumen bei ausreichend Zeit im Gelände. Die Reise ist daher keine “Vögel intensiv”-Reise mit maximaler Artenzahl, sondern verbindet Birding mit der Kamera und afrikanisches Safari-Erlebnis zu einem ausgewogenen und genussvollen Gesamterlebnis.

Der erste Teil der Reise führt uns nach Ruanda, einem Land, das in den vergangenen Jahren große Erfolge im Bereich Naturschutz, Infrastruktur und nachhaltigem Tourismus erzielt hat. Aufgrund seiner grandiosen, grünen Berglandschaften, außergewöhnlichen Sauberkeit und politischer Stabilität wird Ruanda nicht zu Unrecht als die “Schweiz Afrikas” bezeichnet. Die unter der Preisstaffel genannten Preise pro Person gelten immer für ein Einzelzimmer!

Königsnektarvogel im Albertine Riftvalley. Foto: E. Krasemann

Ein zentraler Schwerpunkt liegt im Nyungwe-Nationalpark, einem der größten zusammenhängenden Bergregenwälder Ostafrikas und einem Schlüsselgebiet im Albertine Riftvalley. Die hohe Biodiversität dieses Schutzgebietes spiegelt sich sowohl in der Vogelwelt als auch in der Primatenfauna wider. Während unserer Beobachtungen haben wir gute Chancen auf charakteristische Waldvögel wie  Riesenturako (Great Blue Turaco), Schwarzbrust-Rußmeise (Stripe-breasted Tit),  Ruwenzorischnäpper (Ruwenzori Batis) sowie farbenprächtige Nektarvögel wie z.B. den endemischen Königs- und Stuhlmann-Nektarvogel (Ruwenzori-Double-collared- & Regal Sunbird). Gleichzeitig begegnen wir regelmäßig Schimpansen (Chimpanzee), Angola-Stummelaffen (Angola Colobus) und weiteren Primaten, die Nyungwe zu einem der bedeutendsten Waldschutzgebiete Afrikas machen.

Afrikanische Elefanten in Ostafrika. Foto: H. Meyer

Einen starken landschaftlichen Kontrast bildet der Akagera-Nationalpark im Osten Ruandas. Savannen, lichte Wälder, Seen und Feuchtgebiete prägen hier das Bild. Der Park gilt als Musterbeispiel erfolgreicher Naturschutzarbeit: Durch gezielte Wiederansiedlungen großer Säugetiere hat Akagera seinen Status als Big-Five-Gebiet zurückerlangt. Pirschfahrten ermöglichen Begegnungen mit Afrikanischen Elefanten (African Elephant), Massai-Giraffen (Masai Giraffe), Afrikanischen Büffeln (African Buffalo) und mit etwas Glück auch Löwen. Ornithologisch ist der Park äußerst vielseitig, mit typischen Savannenarten wie dem Rotgesicht-Bartvogel (Red-faced Barbet, endem.) sowie spezialisierten Feuchtgebietsvögeln wie dem Grauhalskronenkranich (Grey Crowned Crane) und dem Bindenbuschsänger (White-winged Swamp Warbler).

Papyruswürger. Foto: E. Krasemann

Weitere wichtige Akzente setzen die Feuchtgebiete von Bugesera und Nyabarongo, die zu den bedeutendsten Rückzugsräumen für hoch spezialisierte Vogelarten in Ruanda zählen. Die ausgedehnten Papyruszonen bieten Lebensraum für gefährdete Arten wie den Papyrusgirlitz (Papyrus Canary) und den Papyruswürger (Papyrus Gonolek) und verdeutlichen die große ökologische Bandbreite des Landes. Den Abschluss des Ruanda-Programms bildet der Besuch des Nyandungu Urban Wetland Eco-Tourism Park bei Kigali, ein vorbildliches Renaturierungsprojekt, das eindrucksvoll zeigt, wie Naturschutz und urbane Entwicklung miteinander verbunden werden können.

Schuhschnabel. Foto: birduganda.

Im Anschluss erweitern wir die Reise um einen besonders renommierten ornithologischen Höhepunkt im Nachbarland Uganda. Nach einem kurzen Flug erreichen wir die Region um Entebbe und verbringen zwei intensive Tage im Mabamba-Sümpfen, einem der bekanntesten Feuchtgebiete Ostafrikas. Der ausgedehnte Papyrussumpf gilt als einer der zuverlässigsten Orte zur Beobachtung des legendären Schuhschnabel (Shoebill). In kleinen Booten erkunden wir die Wasserkanäle des Sumpfes und widmen uns gezielt der Vogelbeobachtung. Neben dem Schuhschnabel (Shoebill) gehören auch der Papyruswürger (Papyrus Gonolek), der Papyrusgirlitz (Papyrus Canary, endem.) und der Sattelstorch (Saddle-billed Stork) zu den charakteristischen Arten dieser Region.

Bartmeise-Reisegruppe in den Mabamba-Sümpfen. Foto: H. Meyer

Durch die Kombination aus Ruandas artenreichen Regenwäldern und Savannen sowie den einzigartigen Feuchtgebieten Ugandas bietet diese Reise einen außergewöhnlich umfassenden Einblick in die Natur Ostafrikas. Der Reiseverlauf ist bewusst so gestaltet, dass ausreichend Zeit für Beobachtungen, Fotografie und Safarierlebnisse bleibt und sowohl erfahrene Naturreisende als auch allgemein naturinteressierte Gäste angesprochen werden. Die Reise bietet teilweise Unterkünfte (Lodges) der Spitzenklasse, verbindet fachliche Qualität mit komfortabler Organisation und entspricht in Inhalt, Anspruch und Durchführung dem hohen Standard von Bartmeise-Reisen.

Startbild: Grauhalskronenkranich. Foto: Shutterst. 

 

Reiseplan

Angola-Stummelaffe. Foto: E. Krasemann

Tag 1 (07.07.2026, Do.): Anreise in die grüne Hauptstadt Kigali
Am frühen Morgen Abflug in Deutschland (Berlin, München, Frankfurt …) in die Europahauptstadt Brüssel und von dort weiter gegen 10.30 Uhr nach Kigali, wo wir gegen 19.00 Uhr eintreffen sollten. Nach der Ankunft und nach Erledigung der Einreiseformalitäten werden wir von unserem lokalen Partnerunternehmen begrüßt und zu unserer Unterkunft gebracht. Je nach Ankunftszeit erfolgt eine kurze Einführung in den Reiseverlauf. Abendessen und Übernachtung in Kigali (sofern die Ankunft im Hotel vor 21.00 Uhr sein wird)! Für die Anreise Verpflegung ‘aus dem Rucksack’ im im Flugzeug einplanen.

Tag 2 (08.07.):  Von Kigali zum Nyungwe-Nationalpark
Nach dem Frühstück fahren wir in den Südwesten Ruandas mit kulturellen Stopps in Nyanza und Huye. Am Nachmittag erreichen wir den Nyungwe-Nationalpark, eines der bedeutendsten montanen Regenwaldgebiete Afrikas. Erste Beobachtungen am Waldrand können bereits Arten wie den Riesenturako (Great Blue Turaco) oder verschiedene Nektarvögel ergeben. Ü/VP

Bronzenektarvogel. Foto: E. Krasemann

Tag 3 (09.07.): Die Vogelwelt im Bergregenwald vom Nyungwe-Nationalpark
Der heutige Tag ist vollständig der Erkundung des montanen Regenwaldes von Nyungwe gewidmet. In den artenreichen Mischtrupps zeigen sich mit etwas Geduld zahlreiche Endemiten des Albertine Rift, darunter Ruwenzorischnäpper (Rwenzori Batis), Schwarzbrust-Rußmeise (Stripe-breasted Tit) sowie farbenprächtige Arten wie der Ruwenzori-Nektarvogel (Blue-headed Sunbird) und Purpurbrust-Nektarvogel (Purple-breasted Sunbird). Auch scheuere Arten wie Rotkehl-Braunschwanz (Red-throated Alethe) oder Ruwenzorirötel (Archer’s Ground Robin) sind möglich. Nyungwe beherbergt zudem eine außergewöhnlich reiche Primatenfauna. Begegnungen mit Angola-Stummelaffen (Angola Colobus) und weiteren Affenarten sind häufig. Am Nachmittag setzen wir unsere Beobachtungen in einem anderen Waldgebiet fort, bevor wir am späten Nachmittag zur Unterkunft zurückkehren. Ü/VP

Tag 4 (10.07.): Auf der Suche nach Shelleybülbul und Schwarzkehl-Feinsänger im Tiefland 
Heute widmen wir uns tiefer gelegenen Waldhabitaten, deren Artenzusammensetzung sich spürbar von den höheren Lagen unterscheidet. Diese Bereiche sind besonders ergiebig für Arten wie den Meisenweber (Strange Weaver), den Gelbaugen-Drongoschnäpper (Yellow-eyed Black Flycatcher), den Shelleybülbül (Shelley’s Greenbul), den Schwarzkehl-Feinsänger (Black-throated Apalis) sowie den Schwarzschnabelturako (Black-billed Turaco). Nach dem Mittagessen besteht die Möglichkeit zu einer optionalen Beobachtungstour zu Angola-Stummelaffen (Angola Colobus). In der Abenddämmerung können mit etwas Glück auch nachtaktive Arten wahrgenommen werden. Ü/VP

Schimpanse in Uganda. Foto: A. Guma

Tag 5 (11.07.): Höhenpunkt Schimpansen-Trekking und seltene Ruwenzori-Vögel 
Noch vor Tagesanbruch brechen wir zu einer eindrucksvollen Beobachtungstour zu einer habitutierten Schimpansen-Gruppe (Chimpanzee) auf – einem der Höhepunkte dieser Reise. Mit etwas Glück, sollten wir diesen gefährdeten Primaten sehr nahe kommen können. Neben Schimpansen begegnen wir häufig auch Mangaben (Mangabeys) und anderen Meerkatzen (Guenons). Nach der Rückkehr und einer Mittagspause widmen wir uns am Nachmittag feuchteren Wald- und Randhabitaten. Hier bestehen Chancen auf Arten wie den stark gefährdeten (EN) Kivubuschsänger (Grauer’s Swamp Warbler), Kurzschnabel-Honiganzeiger (Dwarf Honeyguide), Bergkuckuck (Barred Long-tailed Cuckoo), Zimtbuschsänger (Cinnamon Bracken Warbler) sowie Stuhlmann-Nektarvogel (Ruwenzori Double-collared Sunbird, endem.). Ü/VP.

Tag 6 (12.07.): Waser- und Greifvögel am Kivusee und auf dem Weg nach Kigali
Nach dem Frühstück verlassen wir Nyungwe und fahren entlang der landschaftlich reizvollen Region des Kivusees zurück Richtung Kigali. Unterwegs bieten sich Beobachtungen von Wasservögeln und Greifvögeln an, während sich die Landschaft deutlich von den Waldgebieten der Vortage unterscheidet. Ankunft in Kigali am späten Nachmittag. Ü/VP.

Binsenralle in Uganda. Foto: B. Schwindling

Tag 7 (13.07.): Savannen, Wälder und Feuchtgebiete im Akagera-Nationalpark
Wir fahren ostwärts in den Akagera-Nationalpark, ein vielfältiges Mosaik aus Savannen, Wäldern, Seen und Feuchtgebieten. Erste Pirschfahrten ermöglichen Begegnungen mit Giraffen (Foto: B. Schwindling), Afrikanischen Elefanten, Büffeln und verschiedenen Antilopenarten. Auch die Vogelwelt ist von Beginn an beeindruckend, mit Arten wie dem Rotgesicht-Bartvogel (Red-faced Barbet) oder dem Rotbrustkiebitz (Brown-chested Lapwing). Am Nachmittag unternehmen wir eine Bootsfahrt, bei der wir auch Flusspferde sowie zahlreiche Wasservögel, darunter mit etwas Glück auch die Binsenralle (African Finfoot) beobachten können. Ü/VP.

Flusspferd. Foto: E. Krasemann

Tag 8 (14.07.): Löwen, Hyänen und Antilopen im Akagera-Nationalpark
Ein früher Start ermöglicht ausgedehnte Pirschfahrten durch unterschiedliche Lebensräume. Dabei sind Sichtungen von Flusspferden, Löwen, Tüpfelhyänen und Rappenantilopen, Wasserkudu (Sitatunga) oder Elanantilopen möglich. Ornithologisch bieten sich Chancen auf Arten wie Arnot’s-Steinschmätzer (Ruaha Chat), Bennettspecht (Bennett’s Woodpecker), Papyruswürger (Papyrus Gonolek) und  Bindenbuschsänger (White-winged Swamp Warbler). Nach dem Mittagessen verlassen wir den Park und kehren am späten Nachmittag nach Kigali zurück. Ü/VP.

Tag 9 (15.07.): Papyruswürger und andere Spezialisten im Bugesera-Nyabarongo-Feuchtgebiet
Am frühen Morgen fahren wir zu ausgedehnten Feuchtgebieten südöstlich von Kigali. Die Papyruszonen zählen zu den wichtigsten Lebensräumen für spezialisierte Vogelarten in Ruanda. Mögliche Beobachtungen umfassen Papyruswürger (Papyrus Gonolek), Papyrusgirlitz (Papyrus Canary), Bindenbuschsänger (White-winged Swamp Warbler) und Zwergblatthühnchen (Lesser Jacana). Nach dem Mittagessen setzen wir unsere Beobachtungen in den Nyabarongo-Feuchtgebieten fort und kehren am späten Nachmittag nach Kigali zurück. Abendessen und Übernachtung.

Nimmersatt in Afrika. Foto: J. Hering

Tag 10 (16.07.) Beim Rossturako im Eco-Park und Weiterreise nach Entebbe (Uganda)
Nach dem Frühstück und dem check-out besuchen wir den Nyandungu Urban Wetland Eco-Tourism Park, ein bemerkenswertes Naturschutzprojekt am Stadtrand von Kigali. Hier lassen sich unter anderem Rossturako (Ross’s Turaco), Bunt- (Green-winged Pytilia) & Halsbandastrild (White-collared Oliveback) sowie Nimmersatt (Yellow-billed Stork) beobachten, ergänzt durch zahlreiche Reiher- und Watvogelarten. Am späten Nachmittag erfolgt der Transfer zum Flughafen Kigali und der Flug nach Entebbe (Uganda). Nach der Ankunft kurzer Transfer zum Hotel in Flughafennähe. Ü/VP in Entebbe.

Tag 11 (17.07.) Schuhschnabel vor Fernglas und Kamera in dem Mabamba-Sümpfen
Nach einem zeitigen Frühstück checken wir aus dem Hotel aus. Unsere Landrover stehen bereit und wir

Portrait Schuhschnabel. Foto: Shutterst.

fahren ca. eineinhalb Stunden bis in die Mabamba-Sümpfe. Die Scouts vor Ort wissen längst, an welchem Platz heute der  “Ur”Vogel (Schuhschnabel) eingeflogen ist und wir fahren sofort mit den traditionellen Booten durch die schmalen Wasserkanäle des ausgedehnten Papyrussumpfes zu seinem Nahrungsgebiet. Vielleicht haben wir sogar Glück, und auch 2026 zieht ein Brutpaar wieder Jungvögel auf. Sollte die Art bei der ersten Bootsfahrt nicht gefunden werden oder in schlechter Entfernung stehen, haben wir kurze Zeit danach eine zweite Bootstour fest geplant!

Neben Schuhschnabel (Shoebill) bietet Mabamba eine beeindruckende Vielfalt an weiteren Feuchtgebietsvögeln. Dazu zählen unter anderem Smaragdhuhn (African Swamphen), Bronzesultanhuhn (Allen’s Gallinule), Langzehenkiebitz (Long-toed Lapwing) und der riesige Sattelstorch (Saddle-billed Stork). Meist bilden Graukopfmöwen (Grey-headed Gull) hier eine Brutkolonie. Froschweihe (African Marsh-harrierer) und Schreiseeadler (African Fish-eagle) jagen über dem Sumpf. Auch andere Reiher, Störche und Eisvögel, z.B. auch die winzigen Natal- und Haubenzwergfischer (African Pygmy- & Malachite Kingfisher) prägen das Bild dieser einzigartigen Landschaft. Nach den Beobachtungen fahren wir zum Mittagessen zu einer Lodge auf einem Hügel am Sumpf. Dort checken wir auch für die Übernachtung ein. Am Nachmittag nehmen wir uns Zeit  für weitere Naturbeobachtungen in ruhiger Atmosphäre, ggf. steht eine weitere Bootsfahrt an. Ü/VP.

Schuhschnabel in den Mabambasümpfen. Foto: H. Meyer

Tag 12 (18.07.): Die Vogelwelt im und am Sumpf 
Nach dem Frühstück und bis zu einem frühen Abendessen beobachten wir um die Lodge oder wir unternehmen noch eine Bootsfahrt in den Mabamba-Sümpfen. Dort leben auch interessante, spezialisierte Singvögel, die wir hier nur im Sumpf finden. Wir suchen z.B. nach Papyruszistensänger (Carruther’s Cisticola), Sumpftschagra (Marsh Tschagra) und Sumpfschnäpper (Swamp Flycatcher). In manchen Jahren tritt hier auch die seltene Stahlschwalbe (Blue Swallow) auf. Die Morgen- und Nachmittagsstunden sind besonders aktiv und bieten hervorragende Bedingungen für Fotografie und intensive Naturerlebnisse. Am späten Nachmittag nehmen wir ein zeitiges Abendessen in der Lodge ein. Danach verabschieden wir uns von dieser grandiosen Naturlandschaft und treten unsere Fahrt zum Flughafen Entebbe an. Dort sagen wir Good-bye zu unserem Guide Joseph und unseren Fahrern und checken bei Brüssel Airline den Rückflug ein. Noch vor Mitternacht sitzen wir im A330 in Richtung Europa.

Tag 13 (19.07.2026, So.): Ankunft in Brüssel und Heimreise 
Gegen 07.00 Uhr wird unsere Landung in Brüssel erwartet, ca. ab 9.00 Uhr starten die Anschlussflüge zurück nach Berlin, München, Frankfurt/M. Dort geht dann unser Abenteuer Ostafrika zu Ende.

Irrtümer vorbehalten. Notwendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben vorbehalten!
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Preise & Leistungen

Teilnehmer:
min. 6 (Durchführungsgarantie!) bis max. 11

Preise für Einzelzimmer / Staffelpreise:
6 Teilnehmer – 5.990,00 € pP/VP
7 Teilnehmer – 5.790,00 € pP/VP
8 Teilnehmer – 5.590,00 € pP/VP
9 Teilnehmer – 5.390,00 € pP/VP
10 Teilnehmer – 5.190,00 € pP/VP
11 Teilnehmer – 4.990,00 €  pP/VP

Für Paare/Ehepaare/gemeinsam genutzte TWIN-Zimmer gelten Preisabschläge. Bei Buchung anfragen bitte!

Bartmeise-Reisen Vertrieb für Schweiz & Österreich:
Michael Straubhaar, 3110 Münsingen
Tel.: (+41) 79 466 9329
E-Mail: buchung@bartmeise


Im Reisepreis inbegriffen:

  • alle Hotels und Lodges (9 Nächte) in Kigali, im Nyungwe-Nationalpark, im Akagera-Nationalpark sowie in Entebbe und am Mabamba Swamp (2 Nächte): guter bis sehr guter (teils luxuriöser) Standard, alle Zimmer mit DU/WC, teilweise mit Ventilator oder Klimaanlage sowie Moskitonetzen
  • alle Mahlzeiten (Vollpension) vom Abendessen am Ankunftstag (7.7., nur bei pünktlicher Ankunft möglich!) bis zum Abendessen am Abreisetag (18.7.); mehrere Mittagessen als Lunch-Picknick unterwegs
  • Mineralwasser tagsüber während der gesamten Reise (gekühlt aus der Kühlbox) unbegrenzt
  • alle im Reiseverlauf beschriebenen Aktivitäten und Besichtigungen
  • alles Safarifahrten im Akagera-Nationalpark in Ruanda (Safari-Fahrzeuge in Ruanda mit 5-6 Personen und Landrover (je 3-4 Personen) in Uganda
  • bis zu drei Bootstouren in den Mabamba-Swamps in Uganda
  • alle Eintrittsgelder, Nationalpark-Gebühren, Fotoerlaubnis, Genehmigungen und Transfers gemäß Programm
  • lokaler Natur- und Birdguide (englischsprachig) sowie deutschsprachige Reiseleitung durch Bartmeise-Reisen, Adrian Eisen Rupp
  • lokaler Guide in Uganga, Jospeh Kimbagaya
  • Vogelliste (Booklet) zum Eintragen der täglich gesehenen Arten (wissenschaftlich-deutsch -englisch),
  • Bartmeise-Reise-Stoffbeutel sowie Notizbuch mit Kugelschreiber und Lineal
  • deutscher Insolvenzversicherungsschein / Reisesicherungsschein nach BGB

Im Reisepreis NICHT inbegriffen

  • Fernflug ab D/CH/A mit Brüssel Airline (SN) direkt nach Kigali und zurück von Entebbe nach Brüssel inkl. Flug Kigali-Entebee am 16.07.2026 für ab 1.300,00 € Economy-Class (Premium und Business auf Anfrage)
  • elektronische Visa für Ruanda und Uganda (ca. 2x 50,00 USD planen)
  • Verpflegung am Anreiseabend aus dem Rucksack (bzw. vorher im Flugzeug)
  • Sonstige alkohol. Getränke, Trinkgelder in Hotel usw.
  • Trinkgelder für Birdguide und Fahrer (grunds. empfohlen für alle Bartmeise-Reisen: Birdguide 2,00 -2,50 € pro Tag/Person; Fahrer 1,00 -1,50 € pro Tag/Person;  ggf. Tour-Helfer: 1,00 € pro Tag/Person – in allen Währungen der Reise)
  • Persönliche Ausgaben wie Telefon, Wäscheservice, Einkäufe usw.
  • ggf. Verlängerungsnacht/e bei Flugausfällen etc.
  • zusätzlicher weiterer Bargeldbedarf insgesamt weniger als 250,00 € pro Person!
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Allgem. Reisehinweise, Mitnahmeempfehlung, Klima, Gesundheit, Charakter der Reise

Mitnahmeempfehlungen

  • Bequemes und festes Schuhwerk
  • Leichte Schuhe oder Sandalen
  • Leichte Kleidung und langärmlige Hemden (Schutz gegen Sonne und Insekten)
  • Pullover oder Jacke für kühle Nächte
  • leichte Jacke zum Schutz gegen Erkältungen in klimatisierten Fahrzeugen und Räumen (!)
  • Regenbekleidung und evtl. wasserdichte Tasche
  • Taschenlampe bzw. Stirnlampe
  • persönliche Reiseapotheke
  • Bestimmungsliteratur:

Gesundheitshinweise (Ruanda & Uganda)
Für die direkte Einreise aus Deutschland, der Schweiz oder Österreich sind derzeit keine Pflichtimpfungen für Ruanda vorgeschrieben. Eine Gelbfieberimpfung wird jedoch empfohlen und kann bei der Einreise verlangt werden, insbesondere bei vorherigen Aufenthalten in Gelbfiebergebieten. Für die Einreise nach Uganda ist ein gültiger Nachweis über eine Gelbfieberimpfung für alle Reisenden zwingend vorgeschrieben! Der Impfnachweis muss im internationalen Impfpass dokumentiert sein und sollte mindestens 10 Tage vor Reisebeginn erfolgen.

Es wird dringend empfohlen, die Standardimpfungen gemäß den aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts auf dem neuesten Stand zu halten. Je nach persönlichem Reiseprofil und individueller Situation können darüber hinaus Impfungen gegen Hepatitis A, Typhus, Tollwut oder Meningokokken sinnvoll sein. Eine individuelle reisemedizinische Beratung wird empfohlen. In Ruanda und Uganda besteht Malariarisiko, insbesondere in Feuchtgebieten, Savannenregionen sowie in tiefer gelegenen Gebieten. Konsequenter Insektenschutz (lange Kleidung, Repellents) ist daher unerlässlich. Zusätzlich wird eine persönliche Beratung zur Malariaprophylaxe durch einen Tropen- oder Reisemediziner empfohlen.

Eine umfassende Auslandskrankenversicherung inklusive Rücktransport ist für diese Reise Pflicht und eine Kopie von der Police bei Reiseantritt vorzuweisen!


Sicherheits- und Reisehinweise
Ruanda gilt insgesamt als eines der sichersten und bestorganisierten Länder Afrikas. Öffentliche Sicherheit, Infrastruktur und touristische Einrichtungen befinden sich auf einem hohen Niveau. Die von uns besuchten Regionen gelten als stabil und sicher. Auch die touristischen Regionen Ugandas, insbesondere im Raum Entebbe und in den Mabamba-Sümpfe, gelten bei Reisen mit erfahrenen lokalen Guides als sicher. Wie in allen Ländern wird zu allgemeiner Umsicht geraten, insbesondere in städtischen Bereichen und an Flughäfen. Alle Transfers, Aktivitäten und Exkursionen erfolgen organisiert und begleitet. Die Reiseleitung informiert vor Ort über landestypische Verhaltensweisen und aktuelle Gegebenheiten.

Zum Charakter dieser Reise

Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit kompetenten, lokalen Guides zusammen. Oft engagieren sich unsere Guides  für den Schutz und die Erforschung der Brutvögel. In seltenen Fällen verwenden unsere Birdguides Klangattrapen, um schwer auffindbare bzw. versteckt lebende Arten sichtbar zu machen. Dies geschieht unter Berücksichtigung der Brutbiologie und der Schutzansprüche der Arten. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung zu den Abläufen der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programmes liegt aber ausschließlich in den Händen des lokalen Birdguides (der Bartmeise-Partnerfirma).

Weiterreichende touristische Informationen (außerhalb der ausdrücklich im Reiseplan genannten) werden nicht gegeben. Interessenten sollten sich bitte vorher in das Gebiet einlesen (Reiseführer oder Internet).

Bartmeise-Reisen sind (Klein-)Gruppenreisen mit 6-16 Teilnehmern (im Ausnahmefall und wenn in der Reisebeschreibung ausdrücklich genannt, auch mehr). Wer Probleme mit anderen Menschen in Kleingruppen und/oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, der kann nicht an einer solchen Reise teilnehmen! Sogenannte “Lister” (“Twitcher”), also jene Vogel-Interessierte, die nur in der Welt unterwegs sind, um ihre persönliche Lifelist an Vogelarten aufzufüllen, die sich egoistisch, rücksichtslos und unhöflich gegenüber anderen Gästen verhalten und die Gruppenaktivitäten stören, sind absolut unwillkommen (solche Gäste können auch von einer laufenden Reise ausgeschlossen werden)!

Bartmeise-Reisen ist Mitglied im Deutschen Reisebüro-Verband DRV

 

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Reisedetails

Flugreisen, Naturerlebnis-Touren, Reisen, Startseite
Staffelpreise ab 4.990,00 € pP/VP/EZ
7. bis 19. Juli 2026

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