Nepal: Vogelwelt und Natur zwischen ‚Himalaja und Buddha‘

Reisezeitraum: 11.02. – 27.02.2027 Kategorie:
Land: Nepal
Der Flugpreis ist im Reisepreis nicht enthalten.
ab 3.290,00  p. P./DZ/VP

Reisebeschreibung

Diese 16-tägige ornithologische Reise im Februar 2027 führt uns in die faszinierenden Landschaften Nepals – vom Kathmandu-Tal über das subtropische Tiefland des Terai bis in die Vorberge des Himalaja. Unter der Leitung eines der erfahrensten Birdguides und Naturführer des Landes widmen wir uns der artenreichen Vogelwelt zwischen den bewaldeten Hügeln bei Kathmandu, den Feuchtgebieten und Dschungellandschaften des Tieflandes sowie den eindrucksvollen Bergwäldern am Fuß der Annapurna-Region. Dabei bewegen wir uns überwiegend in angenehmen Höhenstufen und erleben Nepal als außergewöhnlich vielseitiges und angenehmes Reiseland. 

Ein Schwerpunkt im Tiefland des Terai ist die Vogelwelt im Dschungel des Chitwan-Nationalparks, einem der bekanntesten und bedeutendsten Nationalparks Asiens. Hier wollen wir an mehreren Tagen die reiche Avifauna dieses großartigen Schutzgebietes erkunden. Chitwan ist für seine beeindruckende Vielfalt an Brutvögeln, Wintergästen und Durchzüglern bekannt. Zu den besonderen Zielarten zählen unter anderem der seltene Kleine Adjutant (Lesser Adjutant) sowie zahlreiche Spechte, Eisvögel, Bienenfresser, Drongos, Bulbuls, Bartvögel, Greifvögel und Wasservögel. Auch die Chancen auf eindrucksvolle Säugetierbeobachtungen sind sehr gut: Panzernashorn, Gaur, Hirsche, Krokodile und mit Glück auch Bengaltiger, Lippenbär oder wilde Elefanten gehören zu den möglichen Höhepunkten im Park.

Unter Leitung unseres Birdguides Som Gharti Chhetri, einem bekannten Bergführer und ausgezeichneten Vogelkundler Nepals, begeben wir uns auf die Suche nach seltenen und spannenden Vogelarten. Auch den einzigen echten Endemiten Nepals, den Nepaldrosselhäherling (Spiny Babbler), werden wir mit guten Chancen sehen und seinen Gesang erleben können. Von den inzwischen mehr als 900 offiziell nachgewiesenen Vogelarten des Landes ist auf dieser Reise – je nach Wetter, Wasserständen und aktueller Zuglage – eine hohe Artenzahl möglich. Neben typischen Standvögeln Nepals können wir im Februar auch noch Wintergäste aus anderen Teilen Asiens, aus Sibirien und aus den höheren Lagen des Himalaja erwarten. 

Im weiteren Verlauf der Reise besuchen wir das Ramsar-Gebiet Jagdishpur Reservoir. Dieser große künstliche Stausee im ansonsten trockeneren Westen Nepals ist ein bedeutendes Feuchtgebiet und ein wichtiger Rast- und Lebensraum für zahlreiche Wasservögel. Besonders eindrucksvoll ist die Umgebung von Lumbini, wo der imposante Saruskranich (Sarus Crane), die größte Kranichart der Welt, seine Reviere in der offenen Feld- und Feuchtgebietslandschaft besetzt. Mit etwas Glück können wir diese faszinierende Art aus guter Distanz bei ihren Paarbindungen, Rufen und Balzhandlungen erleben. In dieser Region sind außerdem zahlreiche weitere Feuchtgebietsarten, Störche, Reiher, Ibisse, Enten, Limikolen und Greifvögel möglich. Auch der seltene Schwarzhalstorch gehört zu den besonderen Arten, die in der weiteren Umgebung von Lumbini beobachtet werden können.

Ein weiterer Höhepunkt dieser Reise ist der berühmte Greifvogel-Beobachtungsplatz Australian Camp, ein auf etwa 2.045 Meter Höhe gelegener Aussichtspunkt vor dem gewaltigen Panorama der Annapurna-Region. Bei klarer Sicht bieten sich hier beeindruckende Ausblicke auf die Bergwelt des Himalaja, darunter die markante Silhouette des Machapuchare, des sogenannten „Fischschwanzes“. Sollte in den höheren Lagen noch viel Schnee liegen, können sich hier besonders gute Chancen auf Arten ergeben, die sonst oberhalb von 3.000 Metern vorkommen, darunter Hochgebirgsgimpel, Braunellen und weitere alpine oder subalpine Spezialitäten.

In der zweiten Februarhälfte können, je nach Witterungsverlauf, in den Bergwäldern bereits die alten Baumrhododendren zu blühen beginnen. Mit etwas Glück erleben wir den Beginn dieser eindrucksvollen Blütezeit, die die Berghänge in kräftige Rot- und Rosatöne taucht und zahlreiche nektarsuchende Vogelarten anlockt. Auch Greifvögel und Geier spielen in dieser Region eine wichtige Rolle. Besonders eindrucksvoll sind die gewaltigen Schneegeier (Himalayan Griffon), die an geeigneten Tagen im Aufwind entlang der Hänge und Felskanten segeln können. Weitere Geierarten und Greifvögel Asiens sind ebenfalls möglich und machen diesen Abschnitt der Reise ornithologisch besonders spannend.

Diese Reise nach Nepal sieht keine extremen Bergtouren oder großen Höhen vor und ist für Reisende mit normaler Gesundheit und Ausdauer gut machbar. Wir bewegen uns überwiegend zwischen dem Tiefland des Terai und den mittleren Höhenlagen der Vorhimalaja-Zone. Einzelne Beobachtungsgebiete wie der Pulchowki-Hill können mit dem Fahrzeug auch höhere Lagen erreichen, während für das nur zu Fuß erreichbare Australian Camp eine etwas bessere Kondition erforderlich ist. Genauere Hinweise dazu finden sich in den Reisehinweisen am Ende des Programms.

Diese eindrucksvolle Nepalreise verbindet einige der klassischen Naturräume des Landes zu einer besonders abwechslungsreichen ornithologischen Rundreise. Sie bietet eine außergewöhnliche Mischung aus tropischer Tieflandfauna, Feuchtgebietsarten, winterlichen Gästen, montanen Waldvögeln, Greifvögeln und Himalaja-Panorama. Geführt von Som Gharti Chhetri, einem der besten Natur- und Vogelführer Nepals, gehört diese Reise zu den besonderen Höhepunkten im Bartmeise-Reiseprogramm und ist erfahrungsgemäß rasch ausgebucht.

Startbild: Ibisschnabel (Ibisbill), eine Zielart dieser Reise, die wir an einem gewaltigen Gebirgsfluss im Tiefland (Winterrast) erleben werden. Foto: S.G.Chetri. 

Reiseplan

1. Tag (11.02.2027, Do.): Anreise auf das „Dach der Welt“
Voraussichtlich mittags um 12.00 Uhr steigen wir in den Lufthansa-A380 ab München in die indische Hauptstadt Delhi, wo wir gegen Mitternacht dortiger Zeit eintreffen werden. Wir steigen um und Air India bringt uns um 04.30 Uhr (12.02.) weiter die kurze Flugstrecke über den Himalaja nach Kathmandu … 
 
2. Tag (12.02.): Ankunft im Himalaja und Beobachtungen in Kathmandu 
Die Himalaja-Stadt erwartet unsere Ankunft am frühen Morgen gegen 6.30 Uhr. Nach der Ankunft und Erledigung der Einreiseformalitäten begrüßt uns unser nepalesischer Partner und Birdguide für die Reise, Som Gharti Chhetri. Je nachdem, wie schnell wir den Hauptstadtverkehr bis zu unserem Hotel bewältigen, wartet dort unser Frühstück. Danach unternehmen wir eine erste Beobachtungstour in einer städtischen Parkanlage. Den Nachmittag verbringen wir zur Erholung im Hotel. Am frühen Abend kann ein geführter Rundgang durch die unmittelbar an unser Hotel angrenzende Innenstadt von Kathmandu unternommen werden, etwa für erste private Einkäufe. Abendessen und Übernachtung im Stadthotel.
 
3. Tag (13.02.): Birding zur Einführung am Phulchowki Hill
Zeitig, aber gut gefrühstückt, treten wir eine kurze Fahrt in südöstliche Richtung zum berühmten Phulchowki Hill an. Dieser Berg mit seinen 2.754 m NN ist der höchste Gipfel im Kathmandu Valley. In den dichten Wäldern verbringen wir den ganzen Tag mit Vogelbeobachtung, denn das Gebiet bietet mit seiner breiten Artenvielfalt eine ideale Einführung in die Vogelwelt Nepals. Zielarten sind unter anderem Kalifasan (Kalij Pheasant), Berghaubenadler (Mountain Hawk-Eagle), Himalayaschuppentimalie (Scaly-breasted Cupwing) und weitere seltene Vertreter dieser Familie, Streifenbülbül (Striated Bulbul), verschiedene Laubsängerarten, Yuhinas, Häherlinge und Fliegenschnäpper. In dieser Jahreszeit ist das Wetter oft klar, und mit etwas Glück eröffnet sich von hier aus ein fantastischer Blick auf den Hauptkamm des Himalaja mit Manaslu, mit über 8.000 m NN einer der höchsten Gipfel der Welt. Übernachtung im Stadthotel/F/Lunchpaket/A.
 
4. Tag (14.02.): Durch das Kathmandu Valley zum Ibisschnabel am Rapti River Nach dem Frühstück verlassen wir unser Stadthotel in Kathmandu und starten unser Nepal-Abenteuer. Noch innerhalb der Großstadt können wir zum Beispiel überwinternde Steppenadler (Steppe Eagle) sehen. Es wird eine Weile dauern, bis wir den lebhaften Großstadtverkehr im Kathmandu Valley hinter uns lassen, doch anschließend wird die Landschaft zunehmend ländlicher. Wir stoppen mehrmals an kleinen Wasserläufen und halten Ausschau nach besonderen Vogelarten, etwa dem größten Bienenfresser der Welt, dem Blaubartspint (Blue-bearded Bee-eater), oder dem Himalayasittich (Slaty-headed Parakeet). Mittags erreichen wir eine Passhöhe von etwa 2.000 bis 2.500 m NN. Am höchsten Punkt suchen wir uns einen geeigneten Platz und verzehren unser Lunchpaket. Dabei halten wir Ausschau nach der scheuen Bülbülamsel (Grey-winged Blackbird). Anschließend fahren wir weiter talabwärts bis zum Rapti River. Dieser gewaltige Himalaja-Fluss ist ein bekannter Winterplatz für den Ibisschnabel (Ibisbill). Je nach Ankunftszeit checken wir zunächst in unser Hotel ein und/oder halten sofort am Fluss Ausschau nach dieser seltenen Limikole. Übernachtung im Hotel/F/Lunchpaket/A.
 
5. Tag (15.02.): Gebirgsvögel am Rapti River und Fahrt zum Chitwan-Nationalpark
Mit dem ersten Tageslicht fahren wir wieder zum Fluss. Wir wollen vor den Hirten, die täglich ihre Rinder in die Flussaue treiben, vor Ort sein. Falls wir am Vortag kein Glück hatten, sollten wir heute Morgen gute Chancen haben, den Ibisschnabel zu finden. Unser Guide Som ist in der nepalesischen Orni-Szene gut vernetzt und wird aktuelle Informationen zu möglichen Sichtungen einholen. Am Fluss können wir weitere besondere Arten wie den scheuen Flusskiebitz (River Lapwing) und die große Weißbrauenstelze (White-browed Wagtail) erwarten. Auch die hübsche Purpurpfeifdrossel (Blue Whistling Thrush) hält sich oft am Wasser auf. In den Baumriesen der Flussaue können außerdem Goldstirnblattvögel (Golden-fronted Leafbird) und Zimtbauchkleiber (Chestnut-bellied Nuthatch) zu sehen sein. Danach fahren wir zum Hotel zurück, wo ein spätes Frühstück auf uns wartet. Anschließend checken wir aus und treten die kurze Fahrt zum Chitwan-Nationalpark an. Bei Ankunft erwartet uns das Mittagessen, und wir beziehen die schönen Bungalows. Der hier recht häufige Kupferschmied-Bartvogel (Coppersmith Barbet) mit seiner eindringlichen Stimme wird uns begrüßen. Nach der Mittagspause beobachten wir in der Umgebung der Lodge. Übernachtung in der Lodge/F/M/A.
 
6.–7. Tag (16./17.02.): Zwei Tage Dschungelabenteuer im Chitwan-Nationalpark
Zwei volle Tage Jeep-Safari in diesem rund 932 km² großen, in den südlichen Vorbergen des Himalaja gelegenen Tieflandsdschungel liegen vor uns. Unsere Lodge liegt nur wenige Fahrminuten vom Parkeingang entfernt. Mit dem Einbaum setzen wir über den Rapti River zu unseren Safarifahrzeugen. Schon am Anleger kann es die ersten besonderen Tierbeobachtungen geben: Vom Aussterben bedrohte Gangesgaviale ruhen auf Sandbänken oder liegen regungslos im Wasser. Wir besteigen unsere Jeeps, die wir aus Sicherheitsgründen nur an festgelegten Plätzen verlassen dürfen. In langsamer Fahrt erkunden wir die Vogelwelt des Nationalparks. Am zweiten vollen Beobachtungstag im Nationalpark werden wir ganztags im östlichen und zentralen Teil des Parks unterwegs sein. An den riesigen roten Blüten der Kapokbäume können viele nektarfressende Vogelarten beobachtet werden. Die breite Palette an Vegetationstypen im Park bietet einer großen Zahl an Tierarten geeigneten Lebensraum. Das Panzernashorn ist im Nationalpark verbreitet und kann bei unseren Safari-Fahrten immer wieder gesehen werden. Auch der Bengaltiger lebt hier noch in freier Wildbahn, während Lippenbären gelegentlich am Wegrand nach Nahrung suchen. Mit Glück gelingen Beobachtungen dieser Arten beim Wechsel über die Wege oder beim Trinken am Fluss. Je nach Tagesprogramm besuchen wir auch offenere Bereiche und Graslandzonen des Parks, um spezielle Vertreter von Offen- und Graslandvogelarten wie Störche, Eisvögel, Bienenfresser und Greifvögel zu entdecken. Mit etwas Glück sehen wir hier auch Gaur, die beeindruckenden asiatischen Wildrinder. Übernachtung in der Lodge/F/Lunchpaket/A.
 
8. Tag (18.02.): Morgendliche Bootsfahrt und Fahrt ins Terai mit Besuch im Geier-Restaurant
Am frühen Morgen unternehmen wir, gleich nach einem zeitigen Frühstück, eine Bootsfahrt auf dem Rapti River entlang der Nationalparkgrenze. Im Morgendunst gleiten wir geräuschlos im Einbaum flussabwärts, vorbei an Sandbänken, Flussufern und möglichen Ruheplätzen der Gangesgaviale. Am Fluss können wir verschiedene Vogelarten sehen, die uns im dichten Dschungel verborgen geblieben sind. Anschließend setzen wir unsere Reise in Richtung Lumbini fort. Auf unserer Weiterreise ins Flachland wartet ein weiterer Höhepunkt: Eine nepalesische Natur- und Vogelschutzorganisation, die sich um den Erhalt der in Nepal teilweise sehr selten gewordenen asiatischen Geierarten bemüht, betreibt an verschiedenen Plätzen im Land sogenannte Geier-Restaurants. Diese Plätze werden gezielt für die großen Aasfresser mit Nahrung bestückt, um die Arten vor dem Aussterben zu bewahren. Gleichzeitig wird hier wichtige Umweltbildung im Bereich des Tierartenschutzes vermittelt. Mit der Spende unserer Reisegäste, die bar und vollständig an die Organisation vor Ort übergeben wird, unterstützen wir diese bedeutende Arbeit für den Umwelt- und Vogelschutz. Nach unserer Ankunft nehmen wir im geschützten Beobachtungsstand Platz. Mit etwas Glück können wir mehrere Geierarten beobachten, darunter auch den stark bedrohten Dünnschnabelgeier (Slender-billed Vulture) und den Kahlkopfgeier (Red-headed Vulture). An einem nahen Flusslauf überwintern häufig Streifengänse (Bar-headed Goose), die als Weltmeister im Höhenflug der Vogelwelt gelten. Am frühen Abend erreichen wir die Kleinstadt Lumbini, die spirituell für Buddhisten aus aller Welt eine große Bedeutung besitzt. Der Legende nach wurde hier vor über 2.000 Jahren Buddha geboren. Übernachtung im Hotel/Lunchpaket/A.
 
9. Tag (19.02.): Vögel im Zeichen Buddhas
Heute ist das Grasland am Stadtrandgebiet von Lumbini sowie der Friedenspark zwischen den großen Pagoden unser Exkursionsgebiet. Auch hier werden wir wieder einige neue Vogelarten entdecken. Wir dürfen uns auf verschiedene Greifvogelarten, aber auch Bartvögel und Nektarvögel freuen. Mit etwas Glück erleben wir auch hier nochmals die Balz der Saruskraniche (Sarus Crane) aus nächster Nähe. Selbst in den gepflegten Vorgärten der World Peace Pagoda oder der Deutschen Pagode sollten wir Arten wie den Pagodenstar (Brahminy Starling) finden. Mit viel Glück könnte hier auch die Beobachtung des äußerst seltenen Indiensilberschnabels (Indian Silverbill) gelingen. Eine Besonderheit der Säugetierfauna wartet ebenfalls: Nilgauantilopen (Blue Bulls) sind hier an Menschen gewöhnt und oft gut zu sehen. Nirgendwo sonst auf unserer Reise werden wir diese beeindruckende asiatische Antilope erleben können. Zum Mittagessen fahren wir zurück ins Hotel. Anschließend wartet unser einziger kleiner Kulturbeitrag dieser Reise auf uns. In Lumbini wurde der Legende nach Buddha geboren. Die Ausgrabungsstätte an seinem Geburtsort ist ein kleines Museum, besitzt für Buddhisten aber eine herausragende Bedeutung. Jeder Buddhist sollte einmal in seinem Leben diesen Platz besucht haben. Da der Buddhismus eine so lebensfreundliche Philosophie ist, besuchen wir als Vogelkundler diesen besonderen Ort. Übernachtung im Hotel/F/M/A.
 
10. Tag (20.02.): Im Ramsar-Gebiet Jagdishpur Reservoir
Zeitig beginnt auch heute unser Tag, denn wir wollen das Ramsar-Gebiet Jagdishpur Reservoir mit seinem bekannten Wasservogelreichtum besuchen. Zielarten sind heute unter anderem Jacanas, Störche, Bekassinen, Limikolen, Kiebitze, Munias und Webervögel. Auf der Fahrt durch das Farmland um Lumbini stoppen wir immer wieder, um nach besonderen Arten Ausschau zu halten. Mit etwas Glück sollten wir Indientoko (Indian Grey Hornbill), Braunschmätzer (Brown Rock Chat) und Gelbkehlsperling (Chestnut-shouldered Bush Sparrow) entdecken. In dieser Jahreszeit zieht die attraktiv gefärbte Elsterweihe (Pied Harrier), und in den vergangenen Reisen konnten regelmäßig einzelne Individuen beobachtet werden. Im Farmland angrenzend an den See dürften außerdem die großen Saruskraniche (Sarus Crane) mit ihrer Balz unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Wir können davon ausgehen, dass dieser Tag eine sehr hohe Artenzahl erbringen kann, darunter viele neue Arten für die Reise. Für die Rückfahrt vom Stausee zum Hotel planen wir etwa eine Stunde Fahrzeit ein. Übernachtung im Hotel/F/Lunchpaket/A.
 
11. Tag (21.02): Auf dem Weg nach Pokhara, dem „Tor zum Annapurna“
Heute haben wir einen langen Reisetag vor uns. Nach dem Frühstück checken wir aus und treten unsere Fahrt nach Pokhara an. Zwar ist die Strecke nur etwa 190 Kilometer lang, doch müssen wir auf teils schwieriger Straße zwei Pässe überqueren. Wir werden daher den ganzen Tag unterwegs sein, auch weil wir beim Durchqueren von Höhenzügen, Wäldern und Flusslandschaften an geeigneten Stellen stoppen, um nach verschiedenen Vogelarten Ausschau zu halten. Zielarten unterwegs sind unter anderem Greifvögel, Kuckucke, Minivets, Bartvögel und Bülbüls. Am späten Nachmittag erreichen wir die Stadt Pokhara auf etwa 950 m NN im Pokharatal, für viele Bergsteiger das „Tor zum Annapurna“. Alle Trekkingtouren haben hier ihren Ausgangspunkt, entsprechend lebendig ist die Stadt. Im Hotel wartet das Abendessen. Übernachtung im Hotel/F/M/A.
 
12. Tag (22.02.): Zu Besuch beim einzigen Endemiten Nepals
Bei Sonnenaufgang und klarem Wetter werden wir uns mit Sicherheit auf dem Hoteldach einfinden, denn von hier aus bietet sich ein atemberaubender Blick auf das Annapurna-Massiv. Nach dem Frühstück fahren wir etwas hinauf in die Berge, denn hier im lockeren Buschland befindet sich der Lebensraum des Nepaldrosselhäherlings (Spiny Babbler), der einzigen endemischen Vogelart Nepals, wenn man von möglichen taxonomischen Besonderheiten wie lokalen Formen des Kalifasans absieht. In dieser Jahreszeit sollte dieser auffällige Vogel bereits seinen lauten Gesang erklingen lassen. Nach dem Mittagessen im Hotel nehmen wir eine kleine Fähre und setzen zur Fishtail Lodge auf etwa 820 m NN über, einer Anlage mit bis an den See und den Waldrand reichenden Gärten. Das Gelände befindet sich auf einer Halbinsel im Phewa-See und beherbergt einige ornithologische Besonderheiten, die wir hier suchen wollen. Unter unseren Zielarten finden sich bereits einige Bergvögel wie Meisen, Pieper, Bülbüls, Drongos und Baumelstern. Übernachtung im Hotel in Pokhara/F/M/A.
 
13. Tag (23.02.): Auf dem Weg zum Australian Camp
Nach dem Frühstück verabschieden wir uns aus Pokhara. Wir verladen unser Gepäck in die Fahrzeuge und fahren etwa eineinhalb Stunden bis in das Dörfchen Kande, den Ausgangspunkt für unseren Aufstieg zum Australian Camp. Sollten es die Straßenverhältnisse zulassen, stoppen wir unterwegs an einem Gebirgsfluss, der eine Besonderheit bieten kann: Drei attraktive Scherenschwanz-Arten kommen bei entsprechendem Wasserstand hier vor und können mit etwas Glück sogar vom gleichen Punkt aus beobachtet werden: Stummelscherenschwanz (Little Forktail), Fleckenscherenschwanz (Spotted Forktail) und Graurücken-Scherenschwanz (Slaty-backed Forktail). Nach Ankunft in Kande nehmen wir uns Zeit und wandern langsam hinauf, denn wir wollen weitere Bergvogelarten entdecken, die wir auf der Reise bisher noch nicht gesehen haben. Unsere Zielarten beim Aufstieg sind unter anderem Häherlinge, Yuhinas, Meisen, Nektarvögel, Laubsänger und Bartvögel. Hinweis: Das Camp erreicht man von Kande aus nur zu Fuß. Unser Reisegepäck übernehmen Porter, die es gegen Honorar für uns nach oben tragen; Näheres hierzu findet sich bei den Extrakosten unter „nicht im Reisepreis inbegriffen“. Für uns steht ein Fußmarsch von etwa 1.770 m NN bis auf etwa 2.045 m NN an: ungefähr 3,5 Kilometer bergauf, teils recht steil und teilweise über Natursteintreppen. Reiseteilnehmer, für die dieser Aufstieg aus gesundheitlichen Gründen unmöglich erscheint, etwa bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, insbesondere der Kniegelenke, können nach Sonderabsprache in der Stadt zurückbleiben. Pokhara ist auf unserer Rundreise der einzige Ort, der wegen der zahlreichen internationalen Trekkingtouristen eine ausgeprägte touristische Infrastruktur mit Hotels, Gaststätten, Cafés, Einkaufsmöglichkeiten und Kultur bietet. Übernachtung in der Lodge/F/M/A.
 
14. Tag (24.02.): Greifvögel und mehr auf dem ‚Australian Camp‘
Auf dem Felsplateau des Australian Camp haben wir alles an einem Ort: unsere Lodge und direkt davor die Vögel. Wir haben heute ausgiebig Zeit, die Umgebung zu erkunden, und bleiben dabei immer nur wenige Hundert Meter von der Lodge entfernt. Wie eingangs beschrieben, dürfen wir bei hohen Schneelagen im Himalaja auch Arten erwarten, die solchen Wetterlagen ausweichen, darunter Hochgebirgsvögel, Nektarvögel, Himalaja-Tauben, Rötel, Gimpel, Braunellen und vor allem Greifvögel. Bereits vor dem Frühstück unternehmen wir einen ersten Rundgang. Ab dem späten Vormittag, wenn die Thermik passt, beobachten wir am bekannten Raptor Watching Point am Felsabfall und warten auf Greifvögel, die nahe an uns vorbeisegeln können. Hierbei dürfte so manche überraschende Beobachtung gelingen, wenn das Wetter mitspielt. Zielarten sind insgesamt Greifvögel, Tauben, Häherlinge, Meisen, Minlas, Laubsänger und Fliegenschnäpper sowie Berggimpel und Braunellen. Übernachtung in der Lodge/F/M/A.
 
15. Tag (25.02.): Rückkehr nach Pokhara
Mit Tagesanbruch steht nochmals eine Beobachtungsrunde um unser Camp auf dem Programm. Nach dem Frühstück suchen wir nach Arten, die wir vielleicht bisher verpasst haben, wie möglicherweise die Himalajataube (Ashy Wood Pigeon), die trotz ihrer geringen Scheu nicht immer einfach zu finden ist. Nach dem Mittagessen packen wir und werfen einen letzten Blick auf die grandiose Bergwelt des Annapurna-Massivs. Anschließend begeben wir uns zum Abstieg zurück nach Kande. Unser Gepäck übernehmen wieder die Porter. In der kleinen Ortschaft Kande halten wir Ausschau nach dem nicht häufigen Rötelsperling (Russet Sparrow), der hier einige Brutpaare hat. Hier warten dann unsere Fahrzeuge und bringen uns zurück nach Pokhara zu unserem Hotel. Beim Abendessen schließen wir unsere Vogelliste für die Reise ab. Übernachtung im Hotel/F/M/A.
 
16. Tag (26.02.): Goodbye Himalaja, Kathmandu und Heimreise über Delhi … 
Wir müssen den heutigen Tag vollständig für den kurzen Inlandsflug in die Hauptstadt einplanen. Aufgrund oft extremer Wetterlagen und rascher Wetterwechsel im Himalaja kann es immer wieder zu Flugausfällen oder zeitlichen Verschiebungen kommen. Daher benötigen wir diese Flexibilität. Wenn alles passt, fliegen wir laut Flugplan gegen Mittag, voraussichtlich mit Buddha Air, von Pokhara zurück in die Hauptstadt. Wir werden uns bemühen, für alle Gäste Fensterplätze auf der linken Flugzeugseite zu organisieren, denn der etwa 35-minütige Flug führt in nur geringer Höhe entlang des Himalaja-Hauptkammes und bietet, klares Wetter vorausgesetzt, einen atemberaubenden Blick auf die höchsten Berge der Welt. Sollten wir in  Kathmandu pünktlich ankommen, fahren wir zum frühen Abendessen nochmals in unser Stadthotel. Gegen 18.30 Uhr etwa steht unser Transport zum internationalen Flughafen an. Ab 21.00 Uhr startet Air India mit dem Flug nach Dehli. In der indischen Hauptstadt steigen wir um nach München. Der Riesen-Airbus A380 von Lufthansa verlässt um 01:55 Uhr Dehli nach München … 
 
17. Tag (27.02.): Ankunft in Deutschland 
… und trifft gegen 6:00 Uhr nach einer Flugzeit von ca. 8 Stunden und 30 Minuten in der Stadt an der Isar ein. Weiterreise mit Anschlussflügen, Zug oder PKW nach Hause. Hier endet unser Himalaja-Abenteuer endgültig. 
 
Notwendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben vorbehalten.

Teilnehmer, Preise & Leistungen

Teilnehmer

Minimum 6 und maximal 11 Teilnehmer.

Staffelpreise

  • ab 6 Teilnehmer: 3.690,00 € pro Person im Doppelzimmer mit Vollpension, wie ausgeschrieben
  • 7/8 Teilnehmer: 3.590,00 € pro Person im Doppelzimmer
  • 9/10 Teilnehmer: 3.390,00 € pro Person im Doppelzimmer
  • 11 Teilnehmer: 3.290,00 € pro Person im Doppelzimmer

Einzelzimmerzuschlag: 360,00 €

Bartmeise-Reisen Vertrieb für die Schweiz und Österreich: Michael Straubhaar, 3100 Münsingen, Tel. (+41) 79 466 9329; E-Mail: buchung@bartmeise.de

Im Reisepreis inbegriffen

  • Deutschsprachige Reiseleitung Bartmeise-Reisen Hartmut Meyer und englischsprachiger Birdguide Som Gharti Chhetri
  • Mahlzeiten wie im Reiseplan gekennzeichnet, Beginn mit Frühstück am 12.02., letzte Mahlzeit Abendessen am 26.02.2027 (ansonsten Reiseverpflegung aus dem Rucksack oder im Flugzeug) 
  • 15 Übernachtungen im Zweibett- oder Einzelzimmer mit Privatbad, Warmwasser, Dusche/WC
  • Sämtliche Guidekosten
  • Sämtliche Eintrittsgelder und Genehmigungen zu Naturschutzgebieten
  • Fotogenehmigungen
  • Spende in Höhe von 30,00 € pro Person an ein Geierschutz-Projekt
  • Vogelliste als Booklet zum Eintragen der täglich gesehenen Arten, wissenschaftlich/deutsch/englisch
  • Bartmeise-Notizbuch mit Kugelschreiber und Lineal
  • Deutsche Insolvenzversicherung – Reisesicherungsschein nach BGB § 651r

Im Reisepreis nicht inbegriffen

  • Flug ab/an München voraussichtlich mit Lufthansa über Delhi nach Katmandu und zurück für ab 1.200,00 € 
  • Zug-zum-Flug nach/von München für 94,00 € pauschal zubuchbar
  • Voraussichtlicher Flug mit Buddha Air von Pokhara nach Kathmandu am 26.02.2027 für ab 220,00 €
  • Zusätzliche Getränke und alkoholische Getränke
  • Visakosten Nepal, Visabeschaffung durch Bartmeise-Reisen nach Absprache
  • Private Auslandskrankenversicherung, Pflicht für die Reise
  • Mögliche Verlängerungsnacht bzw. Verlängerungsnächte bei Flugausfällen infolge höherer Gewalt usw.
  • Optionale touristische Aktivitäten nach Absprache, zum Beispiel Besichtigung des Geburtsplatzes Buddhas, ca. 8,00 € pro Person
  • Kosten für Gepäckträger, Porter, am ‚Australian Camp‘: 2×10,00 € auf/ab pro Person
  • Trinkgelder in Restaurants und Hotels, für Kofferträger in Hotels und an Flughäfen usw.
  • Zusätzlicher Bargeldbedarf für diese Reise unter 200,00 € pro Person, exklusive privater Einkäufe

Allgemeine Reisehinweise

Einreise, Visum und Reisedokumente

Für die Einreise nach Nepal benötigen Staatsangehörige Deutschlands, Österreichs und der Schweiz einen gültigen Reisepass sowie ein Visum. Ein Personalausweis ist für die Einreise nach Nepal nicht ausreichend. Der Reisepass muss bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein; zudem sollten mindestens zwei freie Seiten für Einreise- und Visumstempel vorhanden sein. Reisende anderer Staatsangehörigkeiten informieren sich bitte rechtzeitig über die für sie geltenden Einreisebestimmungen.

Das Touristenvisum kann vorab bei der zuständigen nepalesischen Auslandsvertretung oder in der Regel auch bei der Einreise am Tribhuvan International Airport in Kathmandu als „Visa on Arrival“ beantragt werden. Zur Beschleunigung der Einreiseformalitäten kann der Visumantrag vorab online ausgefüllt werden. Die Visagebühren sind vor Ort zu entrichten; die Mitnahme passender Devisen in bar, vorzugsweise in USD oder EUR, wird empfohlen. Da Einreise- und Visabestimmungen kurzfristigen Änderungen unterliegen können, sollten sich alle Reiseteilnehmer vor Abreise zusätzlich bei der für sie zuständigen nepalesischen Vertretung bzw. bei den offiziellen Reisehinweisen ihres Heimatlandes informieren.

Gesundheitshinweise und Impfschutz

Für die direkte Einreise nach Nepal aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz sind derzeit keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet kann jedoch ein gültiger Gelbfieberimpfschutz verlangt werden. Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender der Ständigen Impfkommission (STIKO) anlässlich einer Reise zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen; insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern bestehen.

Als Reiseimpfungen werden für Nepal insbesondere Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus empfohlen. Bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition können zusätzlich Impfungen gegen Hepatitis B, Tollwut, Japanische Enzephalitis und gegebenenfalls Dengue-Fieber sinnvoll sein. Da die konkrete Empfehlung vom individuellen Gesundheitszustand, der Reiseroute und dem persönlichen Risikoprofil abhängt, sollte rechtzeitig vor Reisebeginn eine reisemedizinische Beratung durch Hausarzt, Gesundheitsamt, Tropeninstitut oder eine reisemedizinisch erfahrene Praxis erfolgen.

Landesweit besteht in Nepal ein relevantes Risiko für Tollwut, insbesondere durch streunende Hunde und andere Säugetiere. Affen sollten niemals gefüttert oder berührt werden. Nach Biss- oder Kratzverletzungen ist unverzüglich ärztliche Hilfe erforderlich. Da die medizinische Versorgung außerhalb größerer Städte nicht immer europäischem Standard entspricht, kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung bei Reisen nach Nepal besondere Bedeutung zu.

Malaria, Dengue-Fieber und Insektenschutz

In Nepal besteht ein regional unterschiedliches Malariarisiko. In den Terai-Distrikten nahe der indischen Grenze, einschließlich Chitwan-Nationalpark, besteht ganzjährig ein geringes Risiko. Kathmandu, Pokhara und die Himalaja-Region in Höhenlagen über 2.500 m gelten als malariafrei. Eine medikamentöse Malariaprophylaxe oder die Mitnahme eines Stand-by-Präparats sollte nicht pauschal, sondern nur nach individueller tropenmedizinischer Beratung erfolgen.

Unabhängig von der Malariasituation ist konsequenter Mückenschutz sehr wichtig. Dengue-Fieber wird in Nepal landesweit durch tagaktive Mücken übertragen, auch im Kathmandu-Tal wurden Übertragungen nachgewiesen. Japanische Enzephalitis wird vor allem durch nachtaktive Mücken übertragen und kommt insbesondere in den südlichen Landesteilen vor. Empfohlen werden langärmlige Kleidung, lange Hosen, helle Kleidung, Mückenschutzmittel mit geeigneten Wirkstoffen, gegebenenfalls imprägnierte Kleidung sowie sorgfältiger Schutz besonders in der Dämmerung, nachts und in Feuchtgebieten.

Reiseapotheke und medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung in Nepal ist außerhalb größerer Städte und touristischer Zentren eingeschränkt und entspricht nicht immer europäischem Standard. Eine persönliche Reiseapotheke sollte neben regelmäßig benötigten Medikamenten auch Mittel gegen typische Reisebeschwerden enthalten. Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden müssen, sollten in ausreichender Menge mitgeführt werden, möglichst im Handgepäck und mit ärztlicher Bescheinigung. Auf ausreichende Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene ist während der gesamten Reise zu achten; Leitungswasser sollte nicht getrunken werden.

Eine private Auslandskrankenversicherung einschließlich Rückholversicherung ist für diese Reise verpflichtend. Sie sollte auch medizinisch notwendige Evakuierungen, gegebenenfalls aus entlegenen Gebieten, sowie eine Rückholung ins Heimatland abdecken. Reisende aus Österreich und der Schweiz sollten besonders beachten, dass in Nepal keine mitteleuropäische Sozialversicherungsdeckung wie im Inland besteht und Behandlungskosten vor Ort erheblich sein können.

Mitnahmeempfehlungen

  • Bequeme, feste Wanderschuhe für Exkursionen in den Bergen und Wäldern; spezielle Bergausrüstung ist jedoch nicht erforderlich
  • Leichte Schuhe oder feste Sandalen für das Flachland
  • Langarmhemden und T-Shirts zur Vermeidung von Insektenstichen
  • Ein warmer Pullover und eine warme Jacke für kühle Abende und Nächte in den Bergen
  • Leichte Regenjacke oder Regenschirm
  • Stirnlampe oder Taschenlampe für frühe Morgenstunden und Abendexkursionen
  • Wasserflasche, mindestens 1,5 Liter
  • Sonnenschutzmittel und Kopfbedeckung
  • Persönliche Reiseapotheke mit Insektenschutzmittel
  • Fernglas, Spektiv nach Bedarf sowie persönliche Bestimmungsliteratur oder digitale Bestimmungs-App
  • Kleine Tagesrucksacklösung für Exkursionen und Lunchpakete

Wetter/Klima

Im Februar herrscht in Nepal Trockenzeit, dennoch können die Bedingungen je nach Höhenlage sehr unterschiedlich sein. Im Terai und im Chitwan-Nationalpark ist tagsüber meist mit milden bis warmen Temperaturen zu rechnen, morgens kann es jedoch neblig und kühl sein. In Kathmandu und Pokhara sind die Tage häufig angenehm, die Nächte aber deutlich kühler. In den Höhenlagen des Vorhimalaja, insbesondere am Australian Camp, können Abende und Nächte kalt werden. Warme Kleidung im Schichtenprinzip ist daher unbedingt empfehlenswert. In den Bergen kann es wetterbedingt zu kurzfristigen Programmänderungen kommen.

Zum Charakter dieser Reise

Diese Reise ist eine Vogelbeobachtungsreise der Bartmeise-Klassifizierung „Vögel intensiv“. Außer an Reisetagen wird von morgens bis abends – nur unterbrochen durch Mahlzeiten und notwendige Pausen – intensiv beobachtet. Der Schwerpunkt liegt neben der gesamten lokalen Vogelwelt auf seltenen, lokal verbreiteten, near-endemic und endemischen Arten. Normale Gesundheit, Trittsicherheit und eine gewisse Ausdauer werden vorausgesetzt. Für den Aufstieg zum Australian Camp ist eine etwas bessere Kondition erforderlich; besondere Hinweise dazu finden sich im Reiseplan.

Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit hoch kompetenten lokalen Guides zusammen, die exzellente Kenner ihrer heimischen Vogelwelt sind und häufig in Aktivitäten von Landesvereinen und Gesellschaften zum Schutz und zur Erforschung der Vogelwelt eingebunden sind. Beobachtungen und neue Erkenntnisse, die im Rahmen solcher Reisen entstehen, können in lokale Kartierungs-, Monitoring- oder Schutzprojekte einfließen.

Unsere Birdguides nutzen von Fall zu Fall Vogelstimmen aus einer Soundbibliothek, um schwer auffindbare oder versteckt lebende Arten sichtbar zu machen. Dies geschieht stets unter Berücksichtigung der Brutbiologie und der Schutzansprüche einzelner Arten. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung für die Abläufe der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programms liegt jedoch bei dem lokalen Birdguide bzw. der Bartmeise-Partnerfirma.

Weiterreichende touristische Informationen zu Land und Leuten werden bei dieser Reise nur im Rahmen des ausgeschriebenen Programms gegeben. Interessenten sollten sich bitte im Vorfeld in das Gebiet einlesen, etwa mit Reiseführern oder über seriöse Informationsquellen im Internet.

Bartmeise-Reisen sind Kleingruppenreisen mit in der Regel 6 bis 16 Teilnehmern, im Ausnahmefall und wenn in der Reisebeschreibung ausdrücklich genannt auch mit mehr oder weniger Teilnehmern. Wer Probleme mit anderen Menschen in Kleingruppen und/oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, kann an einer solchen Reise nicht teilnehmen.

So genannte „Lister“, also Vogelinteressierte, die ausschließlich unterwegs sind, um ihre persönliche Artenliste zu erweitern, und sich dabei rücksichtslos oder unhöflich gegenüber anderen Gästen verhalten oder Gruppenaktivitäten stören, sind auf dieser Reise nicht willkommen. Solche Gäste können auch von einer laufenden Reise ausgeschlossen werden. Vogelfotografen sind willkommen, müssen jedoch bereit sein, sich dem Charakter der Reise als intensiver Vogelbeobachtungsreise unterzuordnen und die Bedürfnisse der Gruppe zu respektieren.

Abschließende Reisehinweise und Abreisevorbereitungen

Etwa ab einer Woche vor dem Abreisetermin, und damit jeweils auf dem aktuellsten Stand, erhalten alle Reiseteilnehmer per E-Mail, keine Postaussendung, die abschließenden Reisehinweise für das Zielgebiet, die Teilnehmer- und Hotelliste zur Rundreise, die Vogelliste in Excel zur Bearbeitung vor oder nach der Reise am PC, nochmals die E-Flugtickets, unsere „Hinweise für Flugreisen“ und unsere Hinweise für den Online-Check-in zum Versand der in der Regel ab 24 Stunden vor Abflug ausgestellten Bordkarten.

Vor der Reise informieren Sie sich bitte zusätzlich im Internet über allgemeine Gegebenheiten des Ziellandes, etwa Wetter, aktuelle Sicherheitslage, Einreisebestimmungen, Geldmittel und gesundheitliche Hinweise. Für deutsche Reisende sind die Hinweise des Auswärtigen Amts maßgeblich, für österreichische Reisende die Hinweise des BMEIA und für Schweizer Reisende die Hinweise des EDA bzw. der zuständigen Schweizer Stellen. Einige wichtige Angaben haben wir hier im Reiseplan unter „ zuständigen Schweizer Stellen. EinigeEinreise/Visa“, „Mitnahmeempfehlungen“, „Wetter/Klima“ und „Gesundheitsvorsorge“ bereits benannt.

Die als Booklet gedruckte Vogelliste zum abendlichen Eintrag der gesehenen Arten während der Rundreise sowie das Bartmeise-Merchandising, je nach Verfügbarkeit zum Beispiel Postkarten, Kugelschreiber, Lineal, Notizbuch oder Tragetasche, bringt der Reiseleiter für jeden Gast um Flughafen mit.

Zusätzliche Informationen

Flughafen

Basel (BSL), Berlin Brandenburg (BER), Bremen (BRE), Brüssel (BRU), Dortmund (DTM), Dresden (DRS), Düsseldorf (DUS), Flughafen, Frankfurt (FRA), Friedrichshafen (FDH), Genf (GVA), Gruppenflug, Hamburg (HAM), Hannover (HAJ), Karlsruhe/Baden‑Baden (FKB), Köln–Bonn (CGN), Leipzig/Halle (LEJ), Lübeck (LBC), Memmingen (FMM), München (MUC), Nürnberg (NUE), Stuttgart (STR), Weeze (NRN), Wien (VIE), Zürich (ZRH)

Alternativer Flughafen

Basel (BSL), Berlin Brandenburg (BER), Bremen (BRE), Dresden (DRS), Frankfurt (FRA), Genf (GVA), Leipzig/Halle (LEJ), München (MUC), Nürnberg (NUE), Wien (VIE), Zürich (ZRH), Zütich (ZRH)

Anreise zum Flughafen

Sonstige, Zug-zum-Flug (86,00 € p. P., deutschlandweit, 2. Klasse)

Mitreisender

Ja, Nein

Zimmertyp

Doppelzimmer, Einzelzimmer, Halbes Doppelzimmer