Reisebeschreibung
Diese 16-tägige ornithologische Reise im Februar 2027 führt uns in die faszinierenden Landschaften Nepals – vom Kathmandu-Tal über das subtropische Tiefland des Terai bis in die Vorberge des Himalaja. Unter der Leitung eines der erfahrensten Birdguides und Naturführer des Landes widmen wir uns der artenreichen Vogelwelt zwischen den bewaldeten Hügeln bei Kathmandu, den Feuchtgebieten und Dschungellandschaften des Tieflandes sowie den eindrucksvollen Bergwäldern am Fuß der Annapurna-Region. Dabei bewegen wir uns überwiegend in angenehmen Höhenstufen und erleben Nepal als außergewöhnlich vielseitiges und angenehmes Reiseland.
Ein Schwerpunkt im Tiefland des Terai ist die Vogelwelt im Dschungel des Chitwan-Nationalparks, einem der bekanntesten und bedeutendsten Nationalparks Asiens. Hier wollen wir an mehreren Tagen die reiche Avifauna dieses großartigen Schutzgebietes erkunden. Chitwan ist für seine beeindruckende Vielfalt an Brutvögeln, Wintergästen und Durchzüglern bekannt. Zu den besonderen Zielarten zählen unter anderem der seltene Kleine Adjutant (Lesser Adjutant) sowie zahlreiche Spechte, Eisvögel, Bienenfresser, Drongos, Bulbuls, Bartvögel, Greifvögel und Wasservögel. Auch die Chancen auf eindrucksvolle Säugetierbeobachtungen sind sehr gut: Panzernashorn, Gaur, Hirsche, Krokodile und mit Glück auch Bengaltiger, Lippenbär oder wilde Elefanten gehören zu den möglichen Höhepunkten im Park.
Unter Leitung unseres Birdguides Som Gharti Chhetri, einem bekannten Bergführer und ausgezeichneten Vogelkundler Nepals, begeben wir uns auf die Suche nach seltenen und spannenden Vogelarten. Auch den einzigen echten Endemiten Nepals, den Nepaldrosselhäherling (Spiny Babbler), werden wir mit guten Chancen sehen und seinen Gesang erleben können. Von den inzwischen mehr als 900 offiziell nachgewiesenen Vogelarten des Landes ist auf dieser Reise – je nach Wetter, Wasserständen und aktueller Zuglage – eine hohe Artenzahl möglich. Neben typischen Standvögeln Nepals können wir im Februar auch noch Wintergäste aus anderen Teilen Asiens, aus Sibirien und aus den höheren Lagen des Himalaja erwarten.
Im weiteren Verlauf der Reise besuchen wir das Ramsar-Gebiet Jagdishpur Reservoir. Dieser große künstliche Stausee im ansonsten trockeneren Westen Nepals ist ein bedeutendes Feuchtgebiet und ein wichtiger Rast- und Lebensraum für zahlreiche Wasservögel. Besonders eindrucksvoll ist die Umgebung von Lumbini, wo der imposante Saruskranich (Sarus Crane), die größte Kranichart der Welt, seine Reviere in der offenen Feld- und Feuchtgebietslandschaft besetzt. Mit etwas Glück können wir diese faszinierende Art aus guter Distanz bei ihren Paarbindungen, Rufen und Balzhandlungen erleben. In dieser Region sind außerdem zahlreiche weitere Feuchtgebietsarten, Störche, Reiher, Ibisse, Enten, Limikolen und Greifvögel möglich. Auch der seltene Schwarzhalstorch gehört zu den besonderen Arten, die in der weiteren Umgebung von Lumbini beobachtet werden können.
Ein weiterer Höhepunkt dieser Reise ist der berühmte Greifvogel-Beobachtungsplatz Australian Camp, ein auf etwa 2.045 Meter Höhe gelegener Aussichtspunkt vor dem gewaltigen Panorama der Annapurna-Region. Bei klarer Sicht bieten sich hier beeindruckende Ausblicke auf die Bergwelt des Himalaja, darunter die markante Silhouette des Machapuchare, des sogenannten „Fischschwanzes“. Sollte in den höheren Lagen noch viel Schnee liegen, können sich hier besonders gute Chancen auf Arten ergeben, die sonst oberhalb von 3.000 Metern vorkommen, darunter Hochgebirgsgimpel, Braunellen und weitere alpine oder subalpine Spezialitäten.
In der zweiten Februarhälfte können, je nach Witterungsverlauf, in den Bergwäldern bereits die alten Baumrhododendren zu blühen beginnen. Mit etwas Glück erleben wir den Beginn dieser eindrucksvollen Blütezeit, die die Berghänge in kräftige Rot- und Rosatöne taucht und zahlreiche nektarsuchende Vogelarten anlockt. Auch Greifvögel und Geier spielen in dieser Region eine wichtige Rolle. Besonders eindrucksvoll sind die gewaltigen Schneegeier (Himalayan Griffon), die an geeigneten Tagen im Aufwind entlang der Hänge und Felskanten segeln können. Weitere Geierarten und Greifvögel Asiens sind ebenfalls möglich und machen diesen Abschnitt der Reise ornithologisch besonders spannend.
Diese Reise nach Nepal sieht keine extremen Bergtouren oder großen Höhen vor und ist für Reisende mit normaler Gesundheit und Ausdauer gut machbar. Wir bewegen uns überwiegend zwischen dem Tiefland des Terai und den mittleren Höhenlagen der Vorhimalaja-Zone. Einzelne Beobachtungsgebiete wie der Pulchowki-Hill können mit dem Fahrzeug auch höhere Lagen erreichen, während für das nur zu Fuß erreichbare Australian Camp eine etwas bessere Kondition erforderlich ist. Genauere Hinweise dazu finden sich in den Reisehinweisen am Ende des Programms.
Diese eindrucksvolle Nepalreise verbindet einige der klassischen Naturräume des Landes zu einer besonders abwechslungsreichen ornithologischen Rundreise. Sie bietet eine außergewöhnliche Mischung aus tropischer Tieflandfauna, Feuchtgebietsarten, winterlichen Gästen, montanen Waldvögeln, Greifvögeln und Himalaja-Panorama. Geführt von Som Gharti Chhetri, einem der besten Natur- und Vogelführer Nepals, gehört diese Reise zu den besonderen Höhepunkten im Bartmeise-Reiseprogramm und ist erfahrungsgemäß rasch ausgebucht.
Startbild: Ibisschnabel (Ibisbill), eine Zielart dieser Reise, die wir an einem gewaltigen Gebirgsfluss im Tiefland (Winterrast) erleben werden. Foto: S.G.Chetri.
Reiseplan
Teilnehmer, Preise & Leistungen
Teilnehmer
Minimum 6 und maximal 11 Teilnehmer.
Staffelpreise
- ab 6 Teilnehmer: 3.690,00 € pro Person im Doppelzimmer mit Vollpension, wie ausgeschrieben
- 7/8 Teilnehmer: 3.590,00 € pro Person im Doppelzimmer
- 9/10 Teilnehmer: 3.390,00 € pro Person im Doppelzimmer
- 11 Teilnehmer: 3.290,00 € pro Person im Doppelzimmer
Einzelzimmerzuschlag: 360,00 €
Bartmeise-Reisen Vertrieb für die Schweiz und Österreich: Michael Straubhaar, 3100 Münsingen, Tel. (+41) 79 466 9329; E-Mail: buchung@bartmeise.de
Im Reisepreis inbegriffen
- Deutschsprachige Reiseleitung Bartmeise-Reisen Hartmut Meyer und englischsprachiger Birdguide Som Gharti Chhetri
- Mahlzeiten wie im Reiseplan gekennzeichnet, Beginn mit Frühstück am 12.02., letzte Mahlzeit Abendessen am 26.02.2027 (ansonsten Reiseverpflegung aus dem Rucksack oder im Flugzeug)
- 15 Übernachtungen im Zweibett- oder Einzelzimmer mit Privatbad, Warmwasser, Dusche/WC
- Sämtliche Guidekosten
- Sämtliche Eintrittsgelder und Genehmigungen zu Naturschutzgebieten
- Fotogenehmigungen
- Spende in Höhe von 30,00 € pro Person an ein Geierschutz-Projekt
- Vogelliste als Booklet zum Eintragen der täglich gesehenen Arten, wissenschaftlich/deutsch/englisch
- Bartmeise-Notizbuch mit Kugelschreiber und Lineal
- Deutsche Insolvenzversicherung – Reisesicherungsschein nach BGB § 651r
Im Reisepreis nicht inbegriffen
- Flug ab/an München voraussichtlich mit Lufthansa über Delhi nach Katmandu und zurück für ab 1.200,00 €
- Zug-zum-Flug nach/von München für 94,00 € pauschal zubuchbar
- Voraussichtlicher Flug mit Buddha Air von Pokhara nach Kathmandu am 26.02.2027 für ab 220,00 €
- Zusätzliche Getränke und alkoholische Getränke
- Visakosten Nepal, Visabeschaffung durch Bartmeise-Reisen nach Absprache
- Private Auslandskrankenversicherung, Pflicht für die Reise
- Mögliche Verlängerungsnacht bzw. Verlängerungsnächte bei Flugausfällen infolge höherer Gewalt usw.
- Optionale touristische Aktivitäten nach Absprache, zum Beispiel Besichtigung des Geburtsplatzes Buddhas, ca. 8,00 € pro Person
- Kosten für Gepäckträger, Porter, am ‚Australian Camp‘: 2×10,00 € auf/ab pro Person
- Trinkgelder in Restaurants und Hotels, für Kofferträger in Hotels und an Flughäfen usw.
- Zusätzlicher Bargeldbedarf für diese Reise unter 200,00 € pro Person, exklusive privater Einkäufe
Allgemeine Reisehinweise
Einreise, Visum und Reisedokumente
Für die Einreise nach Nepal benötigen Staatsangehörige Deutschlands, Österreichs und der Schweiz einen gültigen Reisepass sowie ein Visum. Ein Personalausweis ist für die Einreise nach Nepal nicht ausreichend. Der Reisepass muss bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein; zudem sollten mindestens zwei freie Seiten für Einreise- und Visumstempel vorhanden sein. Reisende anderer Staatsangehörigkeiten informieren sich bitte rechtzeitig über die für sie geltenden Einreisebestimmungen.
Das Touristenvisum kann vorab bei der zuständigen nepalesischen Auslandsvertretung oder in der Regel auch bei der Einreise am Tribhuvan International Airport in Kathmandu als „Visa on Arrival“ beantragt werden. Zur Beschleunigung der Einreiseformalitäten kann der Visumantrag vorab online ausgefüllt werden. Die Visagebühren sind vor Ort zu entrichten; die Mitnahme passender Devisen in bar, vorzugsweise in USD oder EUR, wird empfohlen. Da Einreise- und Visabestimmungen kurzfristigen Änderungen unterliegen können, sollten sich alle Reiseteilnehmer vor Abreise zusätzlich bei der für sie zuständigen nepalesischen Vertretung bzw. bei den offiziellen Reisehinweisen ihres Heimatlandes informieren.
Gesundheitshinweise und Impfschutz
Für die direkte Einreise nach Nepal aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz sind derzeit keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet kann jedoch ein gültiger Gelbfieberimpfschutz verlangt werden. Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender der Ständigen Impfkommission (STIKO) anlässlich einer Reise zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen; insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern bestehen.
Als Reiseimpfungen werden für Nepal insbesondere Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus empfohlen. Bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition können zusätzlich Impfungen gegen Hepatitis B, Tollwut, Japanische Enzephalitis und gegebenenfalls Dengue-Fieber sinnvoll sein. Da die konkrete Empfehlung vom individuellen Gesundheitszustand, der Reiseroute und dem persönlichen Risikoprofil abhängt, sollte rechtzeitig vor Reisebeginn eine reisemedizinische Beratung durch Hausarzt, Gesundheitsamt, Tropeninstitut oder eine reisemedizinisch erfahrene Praxis erfolgen.
Landesweit besteht in Nepal ein relevantes Risiko für Tollwut, insbesondere durch streunende Hunde und andere Säugetiere. Affen sollten niemals gefüttert oder berührt werden. Nach Biss- oder Kratzverletzungen ist unverzüglich ärztliche Hilfe erforderlich. Da die medizinische Versorgung außerhalb größerer Städte nicht immer europäischem Standard entspricht, kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung bei Reisen nach Nepal besondere Bedeutung zu.
Malaria, Dengue-Fieber und Insektenschutz
In Nepal besteht ein regional unterschiedliches Malariarisiko. In den Terai-Distrikten nahe der indischen Grenze, einschließlich Chitwan-Nationalpark, besteht ganzjährig ein geringes Risiko. Kathmandu, Pokhara und die Himalaja-Region in Höhenlagen über 2.500 m gelten als malariafrei. Eine medikamentöse Malariaprophylaxe oder die Mitnahme eines Stand-by-Präparats sollte nicht pauschal, sondern nur nach individueller tropenmedizinischer Beratung erfolgen.
Unabhängig von der Malariasituation ist konsequenter Mückenschutz sehr wichtig. Dengue-Fieber wird in Nepal landesweit durch tagaktive Mücken übertragen, auch im Kathmandu-Tal wurden Übertragungen nachgewiesen. Japanische Enzephalitis wird vor allem durch nachtaktive Mücken übertragen und kommt insbesondere in den südlichen Landesteilen vor. Empfohlen werden langärmlige Kleidung, lange Hosen, helle Kleidung, Mückenschutzmittel mit geeigneten Wirkstoffen, gegebenenfalls imprägnierte Kleidung sowie sorgfältiger Schutz besonders in der Dämmerung, nachts und in Feuchtgebieten.
Reiseapotheke und medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung in Nepal ist außerhalb größerer Städte und touristischer Zentren eingeschränkt und entspricht nicht immer europäischem Standard. Eine persönliche Reiseapotheke sollte neben regelmäßig benötigten Medikamenten auch Mittel gegen typische Reisebeschwerden enthalten. Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden müssen, sollten in ausreichender Menge mitgeführt werden, möglichst im Handgepäck und mit ärztlicher Bescheinigung. Auf ausreichende Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene ist während der gesamten Reise zu achten; Leitungswasser sollte nicht getrunken werden.
Eine private Auslandskrankenversicherung einschließlich Rückholversicherung ist für diese Reise verpflichtend. Sie sollte auch medizinisch notwendige Evakuierungen, gegebenenfalls aus entlegenen Gebieten, sowie eine Rückholung ins Heimatland abdecken. Reisende aus Österreich und der Schweiz sollten besonders beachten, dass in Nepal keine mitteleuropäische Sozialversicherungsdeckung wie im Inland besteht und Behandlungskosten vor Ort erheblich sein können.
Mitnahmeempfehlungen
- Bequeme, feste Wanderschuhe für Exkursionen in den Bergen und Wäldern; spezielle Bergausrüstung ist jedoch nicht erforderlich
- Leichte Schuhe oder feste Sandalen für das Flachland
- Langarmhemden und T-Shirts zur Vermeidung von Insektenstichen
- Ein warmer Pullover und eine warme Jacke für kühle Abende und Nächte in den Bergen
- Leichte Regenjacke oder Regenschirm
- Stirnlampe oder Taschenlampe für frühe Morgenstunden und Abendexkursionen
- Wasserflasche, mindestens 1,5 Liter
- Sonnenschutzmittel und Kopfbedeckung
- Persönliche Reiseapotheke mit Insektenschutzmittel
- Fernglas, Spektiv nach Bedarf sowie persönliche Bestimmungsliteratur oder digitale Bestimmungs-App
- Kleine Tagesrucksacklösung für Exkursionen und Lunchpakete
Wetter/Klima
Im Februar herrscht in Nepal Trockenzeit, dennoch können die Bedingungen je nach Höhenlage sehr unterschiedlich sein. Im Terai und im Chitwan-Nationalpark ist tagsüber meist mit milden bis warmen Temperaturen zu rechnen, morgens kann es jedoch neblig und kühl sein. In Kathmandu und Pokhara sind die Tage häufig angenehm, die Nächte aber deutlich kühler. In den Höhenlagen des Vorhimalaja, insbesondere am Australian Camp, können Abende und Nächte kalt werden. Warme Kleidung im Schichtenprinzip ist daher unbedingt empfehlenswert. In den Bergen kann es wetterbedingt zu kurzfristigen Programmänderungen kommen.
Zum Charakter dieser Reise
Diese Reise ist eine Vogelbeobachtungsreise der Bartmeise-Klassifizierung „Vögel intensiv“. Außer an Reisetagen wird von morgens bis abends – nur unterbrochen durch Mahlzeiten und notwendige Pausen – intensiv beobachtet. Der Schwerpunkt liegt neben der gesamten lokalen Vogelwelt auf seltenen, lokal verbreiteten, near-endemic und endemischen Arten. Normale Gesundheit, Trittsicherheit und eine gewisse Ausdauer werden vorausgesetzt. Für den Aufstieg zum Australian Camp ist eine etwas bessere Kondition erforderlich; besondere Hinweise dazu finden sich im Reiseplan.
Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit hoch kompetenten lokalen Guides zusammen, die exzellente Kenner ihrer heimischen Vogelwelt sind und häufig in Aktivitäten von Landesvereinen und Gesellschaften zum Schutz und zur Erforschung der Vogelwelt eingebunden sind. Beobachtungen und neue Erkenntnisse, die im Rahmen solcher Reisen entstehen, können in lokale Kartierungs-, Monitoring- oder Schutzprojekte einfließen.
Unsere Birdguides nutzen von Fall zu Fall Vogelstimmen aus einer Soundbibliothek, um schwer auffindbare oder versteckt lebende Arten sichtbar zu machen. Dies geschieht stets unter Berücksichtigung der Brutbiologie und der Schutzansprüche einzelner Arten. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung für die Abläufe der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programms liegt jedoch bei dem lokalen Birdguide bzw. der Bartmeise-Partnerfirma.
Weiterreichende touristische Informationen zu Land und Leuten werden bei dieser Reise nur im Rahmen des ausgeschriebenen Programms gegeben. Interessenten sollten sich bitte im Vorfeld in das Gebiet einlesen, etwa mit Reiseführern oder über seriöse Informationsquellen im Internet.
Bartmeise-Reisen sind Kleingruppenreisen mit in der Regel 6 bis 16 Teilnehmern, im Ausnahmefall und wenn in der Reisebeschreibung ausdrücklich genannt auch mit mehr oder weniger Teilnehmern. Wer Probleme mit anderen Menschen in Kleingruppen und/oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, kann an einer solchen Reise nicht teilnehmen.
So genannte „Lister“, also Vogelinteressierte, die ausschließlich unterwegs sind, um ihre persönliche Artenliste zu erweitern, und sich dabei rücksichtslos oder unhöflich gegenüber anderen Gästen verhalten oder Gruppenaktivitäten stören, sind auf dieser Reise nicht willkommen. Solche Gäste können auch von einer laufenden Reise ausgeschlossen werden. Vogelfotografen sind willkommen, müssen jedoch bereit sein, sich dem Charakter der Reise als intensiver Vogelbeobachtungsreise unterzuordnen und die Bedürfnisse der Gruppe zu respektieren.
Abschließende Reisehinweise und Abreisevorbereitungen
Etwa ab einer Woche vor dem Abreisetermin, und damit jeweils auf dem aktuellsten Stand, erhalten alle Reiseteilnehmer per E-Mail, keine Postaussendung, die abschließenden Reisehinweise für das Zielgebiet, die Teilnehmer- und Hotelliste zur Rundreise, die Vogelliste in Excel zur Bearbeitung vor oder nach der Reise am PC, nochmals die E-Flugtickets, unsere „Hinweise für Flugreisen“ und unsere Hinweise für den Online-Check-in zum Versand der in der Regel ab 24 Stunden vor Abflug ausgestellten Bordkarten.
Vor der Reise informieren Sie sich bitte zusätzlich im Internet über allgemeine Gegebenheiten des Ziellandes, etwa Wetter, aktuelle Sicherheitslage, Einreisebestimmungen, Geldmittel und gesundheitliche Hinweise. Für deutsche Reisende sind die Hinweise des Auswärtigen Amts maßgeblich, für österreichische Reisende die Hinweise des BMEIA und für Schweizer Reisende die Hinweise des EDA bzw. der zuständigen Schweizer Stellen. Einige wichtige Angaben haben wir hier im Reiseplan unter „ zuständigen Schweizer Stellen. EinigeEinreise/Visa“, „Mitnahmeempfehlungen“, „Wetter/Klima“ und „Gesundheitsvorsorge“ bereits benannt.
Die als Booklet gedruckte Vogelliste zum abendlichen Eintrag der gesehenen Arten während der Rundreise sowie das Bartmeise-Merchandising, je nach Verfügbarkeit zum Beispiel Postkarten, Kugelschreiber, Lineal, Notizbuch oder Tragetasche, bringt der Reiseleiter für jeden Gast um Flughafen mit.
Zusätzliche Informationen
| Flughafen | Basel (BSL), Berlin Brandenburg (BER), Bremen (BRE), Brüssel (BRU), Dortmund (DTM), Dresden (DRS), Düsseldorf (DUS), Flughafen, Frankfurt (FRA), Friedrichshafen (FDH), Genf (GVA), Gruppenflug, Hamburg (HAM), Hannover (HAJ), Karlsruhe/Baden‑Baden (FKB), Köln–Bonn (CGN), Leipzig/Halle (LEJ), Lübeck (LBC), Memmingen (FMM), München (MUC), Nürnberg (NUE), Stuttgart (STR), Weeze (NRN), Wien (VIE), Zürich (ZRH) |
|---|---|
| Alternativer Flughafen | Basel (BSL), Berlin Brandenburg (BER), Bremen (BRE), Dresden (DRS), Frankfurt (FRA), Genf (GVA), Leipzig/Halle (LEJ), München (MUC), Nürnberg (NUE), Wien (VIE), Zürich (ZRH), Zütich (ZRH) |
| Anreise zum Flughafen | Sonstige, Zug-zum-Flug (86,00 € p. P., deutschlandweit, 2. Klasse) |
| Mitreisender | Ja, Nein |
| Zimmertyp | Doppelzimmer, Einzelzimmer, Halbes Doppelzimmer |
























