Mexiko/Chiapas & Oaxaca: Vogelwelt im Herzen Mesoamerikas zwischen Palenque, zwei Weltmeeren und Nebelwäldern

Reisezeitraum: 09.04. – 25.04.2027 Kategorie:
Land: Mexiko
Der Flugpreis ist im Reisepreis nicht enthalten.
ab 4.990,00  p. P./DZ/VP

Reisebeschreibung

Mexiko gehört zu den artenreichsten Ländern der Erde und beherbergt mehr als 1.100 Vogelarten. Besonders der Süden des Landes zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Vielfalt aus. Chiapas und Oaxaca vereinen tropische Regenwälder, Nebelwälder, Kiefern-Eichen-Wälder, pazifische Trockenwälder, Mangroven, Küstenlagunen und Hochgebirge. Auf unserer Reise sind mehr als 300 Vogelarten möglich, darunter zahlreiche mexikanische und mittelamerikanische Spezialitäten.

Unsere Reise beginnt im tropischen Tiefland von Palenque und führt uns zunächst in die Selva Lacandona, das größte zusammenhängende tropische Regenwaldgebiet Mexikos an Guatemala angrenzend. Zwischen den Tempeln der berühmten Maya-Stätten Palenque und Bonampak beobachten wir unter anderem Schieferschwanztrogon (Slaty-tailed Trogon), Schuppenbauchtaube (Scaled Pigeon), Gelbhosenpipra (Red-capped Manakin) und Purpurkron-Schmuckkolibri (Purple-crowned Fairy). In Nahá suchen wir nach besonderen Waldarten wie Azurkotinga (Lovely Cotinga), Tropfenwachtel (Spotted Wood-Quail), Laucharassari (Northern Emerald-Toucanet) und Schwarzschopfelfe (Black-crested Coquette). Eine optionale Nachtbeobachtung eröffnet zudem Chancen auf mehrere Eulenarten.

Anschließend wechseln wir in das kühlere Hochland von Chiapas. Im Parque Ecológico Montetik bei San Cristóbal de las Casas erwarten uns Bergvögel wie Rosenwaldsänger (Pink-headed Warbler), Guatemalagoldspecht (Guatemalan Flicker), Bronzetrogon (Mountain Trogon) und Granatkehlkolibri (Garnet-throated Hummingbird). Der spektakuläre Cañón del Sumidero bietet danach eine eindrucksvolle Landschaft und gute Möglichkeiten auf Braunscheitelmotmot (Russet-crowned Motmot), Vielfarbenfink (Varied Bunting) und Rotbrust-Sängerkardinal (Red-breasted Chat).

Mit El Ocote und La Sepultura besuchen wir zwei der wichtigsten Schutzgebiete von Chiapas. In El Ocote hoffen wir auf den lokal verbreiteten Navazaunkönig (Nava’s Wren) sowie auf Hellschwingen-Baumsteiger (Tawny-winged Woodcreeper) und Blaukron-Degenflügel (Wedge-tailed Sabrewing). In La Sepultura und bei Iglesia Vieja wechseln sich Trockenwald, Bergwald sowie Kiefern- und Eichenbestände ab. Zu den Zielarten gehören Rosenbauchfink (Rose-bellied Bunting), Orangeblaufink (Orange-breasted Bunting), Graukopftrogon (Citreoline Trogon) und Langschwanzpipra (Long-tailed Manakin).

An der Pazifikküste erreichen wir La Encrucijada, eines der bedeutendsten Mangroven- und Feuchtgebiete Mesoamerikas. Während einer Bootsfahrt erwarten wir unter anderem Speerreiher (Agami Heron), Riesenzaunkönig (Giant Wren), Zwergbinsenralle (Sungrebe) und Erzfischer (American Pygmy Kingfisher). Am Volcán Tacaná erleben wir schließlich einen eindrucksvollen Höhengradienten mit Arten wie Guatemalawachtel (Buffy-crowned Wood-Partridge), Grünkehlnymphe (Green-throated Mountain-gem) und Buntschwanz-Degenflügel (Rufous Sabrewing).

Nach der Überquerung des „Isthmus von Tehuantepec“, die schmalste Stelle Mexikos zwischen dem Golf von Mexiko und dem Pazifischen Ozean, setzen wir die Reise in Oaxaca fort. Bei Santa María Xadani beobachten wir Küsten- und Watvögel, bevor wir die Trockenwälder von Huatulco erkunden. Dort suchen wir nach Mexiko-Eichhornkuckuck (Mexican Squirrel-Cuckoo), Drosselkuckuck (Lesser Ground-Cuckoo), Blauscheitelkolibri (Blue-capped Hummingbird) und Goldwangenspecht (Golden-cheeked Woodpecker).

Zum Abschluss führt uns die Reise in die Berg- und Nebelwälder von San José del Pacífico und Cumbres de Ixtepeji. Hier stehen mexikanische Hochlandspezialitäten wie Rosenkehlelfe (Bumblebee Hummingbird), Aztekendrossel (Aztec Thrush), Purpurwaldsänger (Red Warbler), Zwerghäher (Dwarf Jay) und Oaxacaammer (Oaxaca Sparrow) im Mittelpunkt. Die archäologischen Stätten Yagul und Monte Albán bilden schließlich einen kulturell und ornithologisch eindrucksvollen Abschluss dieser abwechslungsreichen Reise.

Diese Reise ist als intensive vogelkundliche Rundreise (Bartmeisekategorie: Vögel intensiv) konzipiert. Frühe Aufbrüche, längere Fahrstrecken und wechselnde Höhenlagen gehören zum Reisecharakter. Dafür bietet die Route einen außergewöhnlich umfassenden Einblick in die Vogelwelt, Landschaften und Kulturen des südlichen Mexikos.

Startbild: Rosenwaldsänger (endem. Chiapas/Guatemala). Foto: Shutterst. 

Reiseplan

Tag 1 (09.04.2027, Fr.): Anreise nach Mexiko

Die Anreise zum Langstreckenflug kann von einem europäischen Regionalflughafen Ihrer Wahl erfolgen. Bei unserer bevorzugten Verbindung fliegen wir zunächst nach Frankfurt. Von dort startet um 13:30 Uhr der Lufthansa-Flug LH498 nach Mexiko-Stadt, wo wir um 17:30 Uhr ankommen. Nach der Einreise und einem mehrstündigen Aufenthalt erfolgt um 21:30 Uhr der regionale Weiterflug in den Südosten Mexikos. Nach der Landung um 23:10 Uhr werden wir von unseren örtlichen Reiseleitern empfangen und fahren zu unserem Hotel in Villahermosa, wo wir die Nacht verbringen. Ü.

Sollte die vorgesehene Lufthansa-Verbindung nicht verfügbar sein, beginnt die Anreise aus logistischen Gründen bereits am 08.04.2027 über Amsterdam. Auch in diesem Fall kann der Zubringer von einem geeigneten europäischen Regionalflughafen erfolgen. Um 22:00 Uhr startet der Flug AM26 von Amsterdam nach Mexiko-Stadt. Nach dem regionalen Weiterflug am folgenden Morgen landen wir um 09:07 Uhr im Südosten Mexikos und fahren anschließend direkt nach Palenque.

Tag 2 (10.04.): Maya-Tempel und Regenwald im Nationalpark Palenque

Noch vor Sonnenaufgang brechen wir zum Nationalpark Palenque auf. Die archäologische Stätte zählt zu den bedeutendsten Maya-Anlagen Mexikos und liegt inmitten eines artenreichen tropischen Regenwaldes. Zwischen Tempeln, Lichtungen und Waldrändern suchen wir nach Moschusente (Muscovy Duck), Gelbstirn-Blatthühnchen (Northern Jacana), Goldstirnspecht (Golden-fronted Woodpecker), Jamaikasittich (Olive-throated Parakeet), Dominikanertriel (Double-striped Thick-knee), Langschnabel-Schattenkolibri (Long-billed Hermit), Violettdegenflügel (Violet Sabrewing), Schuppenbrust-Kronenbekarde (Tropical Royal Flycatcher) und Schieferschwanztrogon (Slaty-tailed Trogon). Nach dem Mittagessen fahren wir weiter durch die Selva Lacandona nach Bonampak. Am frühen Abend beziehen wir unsere Unterkunft und besprechen beim Abendessen unsere Beobachtungen. Ü/VP.

Tag 3 (11.04.): Bonampak und Weiterfahrt in das Schutzgebiet Nahá

Am frühen Morgen beobachten wir innerhalb und im Umfeld der archäologischen Zone von Bonampak. In den hochgewachsenen Wäldern bestehen Chancen auf Mülleramazone (Mealy Amazon), Weißstirnpapagei (White-crowned Parrot), Gelbhosenpipra (Red-capped Manakin), Schuppenbauchtaube (Scaled Pigeon), Kurzschnabeltaube (Short-billed Pigeon), Zimtbekarde (Cinnamon Becard), Mexiko-Bindenbaumsteiger (Northern Barred-Woodcreeper), Purpurkron-Schmuckkolibri (Purple-crowned Fairy) und Tropfenflügel-Ameisenfänger (Dot-winged Antwren). Nach dem Mittagessen fahren wir zum Schutzgebiet Nahá. Nach dem Abendessen ist bei geeigneten Bedingungen eine optionale Nachtbeobachtung vorgesehen. Dabei suchen wir nach Rotgesicht-Kreischeule (Middle American Screech-Owl), Bindenhalskauz (Black-and-white Owl), Brillenkauz (Spectacled Owl) und Sprenkelkauz (Mottled Owl). Ü/VP.

Tag 4 (12.04.): Vogelreichtum von Nahá und Fahrt nach San Cristóbal de las Casas

Den Vormittag verbringen wir in den Wäldern und an den Lagunen des Schutzgebietes Nahá. Zu den wichtigsten Zielarten gehören Azurkotinga (Lovely Cotinga), Nachtigallzaunkönig (Nightingale Wren), Tropfenwachtel (Spotted Wood-Quail), Tropfenbaumsteiger (Spotted Woodcreeper), Laucharassari (Northern Emerald-Toucanet), Graukehltinamu (Slaty-breasted Tinamou), Fledermausfalke (Bat Falcon), Schwarzschopfelfe (Black-crested Coquette), Streifenschwanzkolibri (Stripe-tailed Hummingbird) und Graubauchkardinal (Black-faced Grosbeak). Nach dem Mittagessen beginnt die längere Fahrt hinauf in das Hochland von Chiapas nach San Cristóbal de las Casas. Am Abend beziehen wir unsere Unterkunft. Ü/VP.

Tag 5 (13.04.): Bergvögel im Parque Ecológico Montetik

Heute erkunden wir das gemeinschaftlich geführte Schutzgebiet Montetik südlich von San Cristóbal de las Casas. Die rund 2.600 Meter hoch gelegenen Bergwälder bieten gute Möglichkeiten auf Rosenwaldsänger (Pink-headed Warbler), Guatemalagoldspecht (Guatemalan Flicker), Bronzetrogon (Mountain Trogon), Blaukehlmotmot (Blue-throated Motmot), Granatkehlkolibri (Garnet-throated Hummingbird), Diademhäher (Steller’s Jay), Einfarbhäher (Unicolored Jay), Kappenschwalbe (Black-capped Swallow), Rotnackendrossel (Rufous-collared Robin) und Schwarzflügeltrupial (Yellow-backed Oriole). Nach dem Mittagessen fahren wir nach Tuxtla Gutiérrez und beziehen dort unsere Unterkunft. Ü/VP.

Tag 6 (14.04.): Unterwegs im imposanten Cañón del Sumidero

Am Morgen beobachten wir im Nationalpark Cañón del Sumidero. Die steilen Kalksteinwände und der Wechsel unterschiedlicher Waldtypen schaffen Lebensraum für eine bemerkenswerte Mischung aus Tiefland- und Bergarten. Wir suchen nach Grünsittich (Green Parakeet), Braunscheitelmotmot (Russet-crowned Motmot), Brustband-Schnäppertyrann (Belted Flycatcher), Breitschnabel-Schopftyrann (Flammulated Flycatcher), Gelbkopf-Kernknacker (Yellow Grosbeak), Vielfarbenfink (Varied Bunting), Rotbrust-Sängerkardinal (Red-breasted Chat), Grünscheitelamazilie (Green-fronted Hummingbird), Bindentrupial (Bar-winged Oriole) und Akazienzaunkönig (Banded Wren). Nach dem Mittagessen kehren wir zur Unterkunft zurück und können uns etwas erholen. Am frühen Abend besteht optional die Möglichkeit, den Parque de la Marimba zu besuchen und traditionelle Musik aus Chiapas zu erleben. Ü/VP.

Tag 7 (15.04.): Seltene Waldvögel im Biosphärenreservat El Ocote

Sehr früh fahren wir in das Biosphärenreservat El Ocote, eines der wichtigsten Waldschutzgebiete von Chiapas. Hier gilt unser besonderes Interesse dem lokal verbreiteten Navazaunkönig (Nava’s Wren). Weitere mögliche Arten sind Graubauchkardinal (Black-faced Grosbeak), Hellschwingen-Baumsteiger (Tawny-winged Woodcreeper), Beryllamazilie (Berylline Hummingbird), Weißbindenkardinal (White-winged Tanager), Cabaniszaunkönig (Cabanis’s Wren), Waldzaunkönig (White-breasted Wood-Wren), Türkisnaschvogel (Red-legged Honeycreeper), Jungferntrogon (Collared Trogon) und Blaukron-Degenflügel (Wedge-tailed Sabrewing). Nach dem Mittagessen fahren wir nach Tonalá und beziehen dort unsere Unterkunft. Ü/VP.

Tag 8 (16.04.): La Sepultura, Iglesia Vieja und die Pazifikküste

Der Tag beginnt im Biosphärenreservat La Sepultura an der Sierra Madre de Chiapas. In Trockenwald, Bergwald sowie Kiefern- und Eichenbeständen suchen wir nach Rosenbauchfink (Rose-bellied Bunting), Orangeblaufink (Orange-breasted Bunting), Zimtschwanzammer (Cinnamon-tailed Sparrow), Rostschwanzammer (Stripe-headed Sparrow), Graukopftrogon (Citreoline Trogon), Weißkehl-Elsternhäher (White-throated Magpie-Jay) und Gabelschwanz-Smaragdkolibri (Canivet’s Emerald). Später setzen wir die Beobachtungen an der archäologischen Stätte Iglesia Vieja fort. Hier sind unter anderem Rostkappen-Waldsänger (Chestnut-capped Warbler), Langschwanzpipra (Long-tailed Manakin), Schwarzkehltrupial (Altamira Oriole), Elfenbeinsittich (Orange-fronted Parakeet) und Weißzügel-Mückenfänger (White-lored Gnatcatcher) möglich. Nach dem Mittagessen in Puerto Arista fahren wir nach Mapastepec und beziehen dort unsere Unterkunft. Ü/VP.

Tag 9 (17.04.): Mit dem Boot durch die Mangroven von La Encrucijada

Heute erkunden wir das Biosphärenreservat La Encrucijada und das Gebiet Costa Verde. Beim Zentrum El Castaño führt uns eine Bootsfahrt durch mächtige Mangroven, Lagunen und natürliche Kanäle. Zu den möglichen Arten zählen Speerreiher (Agami Heron), Riesenzaunkönig (Giant Wren), Rostrücken-Zaunkönig (Rufous-backed Wren), Zwergbinsenralle (Sungrebe), Erzfischer (American Pygmy Kingfisher), Schwarzbussard (Great Black Hawk), Weißbauchguan (White-bellied Chachalaca), Bronzekiebitz (Southern Lapwing) und Fischbussard (Black-collared Hawk). Nach dem Mittagessen fahren wir nach Tapachula und beziehen dort unsere Unterkunft. Ü/VP.

Tag 10 (18.04.): Bergwälder am Volcán Tacaná und lange Fahrt nach Oaxaca

Noch vor Sonnenaufgang fahren wir in die Bergregion des Volcán Tacaná. Der Höhengradient an der Grenze zu Guatemala ermöglicht eine besondere Vogelwelt. Wir suchen nach Guatemalawachtel (Buffy-crowned Wood-Partridge), Grünkehlnymphe (Green-throated Mountain-gem), Blaukehl-Sternkolibri (Sparkling-tailed Hummingbird), Buntschwanz-Degenflügel (Rufous Sabrewing), Smaragdkehlkolibri (Emerald-chinned Hummingbird), Blauschwanzamazilie (Blue-tailed Hummingbird), Ockerbrillen-Blattspäher (Scaly-throated Foliage-gleaner), Zimtkehl-Baumspäher (Ruddy Foliage-gleaner) und Weißstreif-Kleintyrann (Guatemalan Tyrannulet). Nach dem Mittagessen beginnt die lange Fahrt über den Isthmus von Tehuantepec nach Juchitán im Bundesstaat Oaxaca. Das Abendessen nehmen wir unterwegs im Raum Arriaga oder Tonalá ein. Späte Ankunft in unserer Unterkunft. Ü/VP.

Tag 11 (19.04.): Küstenvögel bei Santa María Xadani und Fahrt nach Huatulco

Am frühen Morgen beobachten wir in den Küstenlebensräumen und Lagunen bei Santa María Xadani. Hier hoffen wir auf Sclaterzaunkönig (Russet-naped Wren), Braunmantel-Austernfischer (American Oystercatcher), Schneeregenpfeifer (Snowy Plover), Hudsonbrachvogel (Hudsonian Whimbrel), Rötelreiher (Reddish Egret), Graubrustguan (West Mexican Chachalaca) und Zimtbauchamazilie (Cinnamon Hummingbird). Nach dem Mittagessen fahren wir entlang der Pazifikküste nach Huatulco und beziehen dort unsere Unterkunft. Ü/VP.

Tag 12 (20.04.): Pazifischer Trockenwald bei Las Ninfas und Aufstieg in die Sierra Sur

Noch vor Sonnenaufgang fahren wir zum gemeinschaftlich geführten Naturschutzprojekt Las Ninfas. In den trockenen Küstenwäldern und Übergangszonen suchen wir nach Mexiko-Eichhornkuckuck (Mexican Squirrel-Cuckoo), Drosselkuckuck (Lesser Ground-Cuckoo), Lasurkardinal (Blue Bunting), Haubenkassike (Yellow-winged Cacique), Schwarzkopftrupial (Audubon’s Oriole), Mexikoschattenkolibri (Mexican Hermit), Blauscheitelkolibri (Blue-capped Hummingbird), Goldwangenspecht (Golden-cheeked Woodpecker) und Graukappenspecht (Gray-crowned Woodpecker). Nach dem Mittagessen verlassen wir die Küste und fahren hinauf nach San José del Pacífico. Am späten Nachmittag beziehen wir dort unsere Unterkunft. Ü/VP.

Tag 13 (21.04.): Nebelwälder von San José del Pacífico und Fahrt nach Oaxaca

Am Morgen beobachten wir im Gebiet El Naranjal bei San José del Pacífico. Die hoch gelegenen Kiefern-Eichen- und Nebelwälder sind Lebensraum zahlreicher mexikanischer Spezialitäten. Wir halten Ausschau nach Rosenkehlelfe (Bumblebee Hummingbird), Aztekendrossel (Aztec Thrush), Purpurwaldsänger (Red Warbler), Weißstreifen-Baumsteiger (White-striped Woodcreeper), Woodhousehäher (Woodhouse’s Scrub-Jay), Einsiedlerzaunkönig (Gray-breasted Wood-Wren), Rotrückenammer (Yellow-eyed Junco), Rotkappen-Buschammer (Rufous-capped Brushfinch), Rotkopfkardinal (Red-headed Tanager), Schwarzkopf-Kernknacker (Black-headed Grosbeak) und Weißkehlhäher (White-throated Jay). Nach dem Mittagessen fahren wir in die Hauptstadt Oaxaca und beziehen dort unsere Unterkunft. Ü/VP.

Tag 14 (22.04.): Hochlandvögel in Cumbres de Ixtepeji

Heute erkunden wir die hoch gelegenen Wälder von Cumbres de Ixtepeji in der Sierra Norte. Die nebelreichen Kiefern- und Eichenwälder liegen auf etwa 2.800 Metern Höhe. Zu unseren Zielarten zählen Grauflankenmeise (Mexican Chickadee), Halsband-Grundammer (Collared Towhee), Zwerghäher (Dwarf Jay), Goldschnabel-Musendrossel (Orange-billed Nightingale-Thrush), Braunrückenklarino (Brown-backed Solitaire), Graubinden-Zaunkönig (Gray-barred Wren), Brustbandvireo (Chestnut-sided Shrike-Vireo), Trugwaldsänger (Olive Warbler) und Oaxacaammer (Oaxaca Sparrow). Nach dem Mittagessen bleibt Zeit zur Erholung in der Unterkunft oder für einen optionalen Besuch des historischen Zentrums von Oaxaca. Ü/VP.

Tag 15 (23.04.): Vogelbeobachtung und zapotekische Kultur in Yagul und Monte Albán

Am letzten vollständigen Reisetag verbinden wir Vogelbeobachtung mit zwei bedeutenden archäologischen Stätten der Zapoteken. In den trockenen Landschaften bei Yagul und Monte Albán suchen wir nach Blauspottdrossel (Blue Mockingbird), Harlekinzaunkönig (Boucard’s Wren), Fahlbrustspecht (Gray-breasted Woodpecker), Schopfschnäppertyrann (Pileated Flycatcher), Krummschnabel-Spottdrossel (Curve-billed Thrasher), Rainammer (Lark Sparrow), Weißkehl-Grundammer (White-throated Towhee) und Halsbandspelzer (Cinnamon-rumped Seedeater). Nach dem Mittagessen besprechen wir unsere abschließende Artenliste. Am Abend lassen wir die Reise bei einem gemeinsamen Abschiedsessen ausklingen. Ü/VP.

Tag 16 (24./25.04.2027, Sa./So.): Rückreise nach Europa

Im Laufe des Tages erfolgt unser Transfer zum Flughafen im Süden Mexikos. Am Nachmittag fliegen wir zunächst nach Mexiko-Stadt. Bei unserer bevorzugten Flugverbindung startet dort um 22:50 Uhr der Lufthansa-Flug nach München. Die Ankunft in München erfolgt am 25.04. um 18:00 Uhr. Anschließend reisen die Teilnehmer zu ihrem gebuchten europäischen Regionalflughafen weiter.

Nur falls die Anreise aufgrund der fehlenden Verfügbarkeit der vorgesehenen Lufthansa-Verbindung bereits über Amsterdam erfolgen musste, wird auch die Rückreise über Amsterdam geführt. In diesem Fall fliegen wir gegen Abend nach Mexiko-Stadt und von dort um 22:25 Uhr mit Aeroméxico-Flug  nach Amsterdam. Die Ankunft erfolgt am 25.04. um 17:20 Uhr. Anschließend reisen die Teilnehmer zu ihrem gebuchten europäischen Regionalflughafen weiter.

Eine außergewöhnlich abwechslungsreiche Reise durch die Regenwälder, Hochländer, Mangroven, Trockenwälder und Kulturlandschaften des südlichen Mexikos geht zu Ende.

Irrtümer vorbehalten. Notwendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben vorbehalten!

Teilnehmer, Preise & Leistungen

Teilnehmer: Minimum 8 bis maximal 10 Personen

Staffelpreise:

  • 08 Teilnehmer – 5.390,00 € pP/VP/DZ
  • 09 Teilnehmer – 5.190,00 € pP/VP/DZ
  • 10 Teilnehmer – 4.990,00 € pP/VP/DZ

Einzelzimmerzuschlag: 1.290,00 €

Sie möchten sich ein Doppel-/Twin-Zimmer teilen? Im Rahmen unserer Möglichkeiten helfen wir Ihnen gern bei der Vermittlung einer Zimmerpartnerin oder eines Zimmerpartners für diese Reise. Sprechen Sie uns bitte an!

Bartmeise-Reisen Vertrieb für die Schweiz & Österreich: Michael Straubhaar, 3110 Münsingen, Tel.: (+41) 79 466 9329, E-Mail: buchung@bartmeise.de

Im Reisepreis inbegriffen:

  • 15 Übernachtungen in Hotels, Lodges und teilweise einfachen, naturnahen Unterkünften im Doppel- oder Einzelzimmer; einfacher bis guter touristischer Standard, je nach Region und Verfügbarkeit
  • Vollverpflegung vom Frühstück am 10.04. bis zum Frühstück am 24.04.2027
  • Trinkwasser während der Fahrten und Exkursionen
  • Alle erforderlichen Eintrittsgelder für Nationalparks, Biosphärenreservate, Schutzgebiete und archäologische Stätten entsprechend dem Reiseplan
  • Alle im Reiseplan genannten Besichtigungen und Vogelbeobachtungsexkursionen
  • Bootsfahrt durch die Mangroven und Lagunen des Biosphärenreservates La Encrucijada
  • Alle Transfers und Fahrten ab/bis lokalen Flughäfen im Kleinbus beziehungsweise in geeigneten lokalen Fahrzeugen einschließlich Fahrer und Treibstoff
  • Lokale englisch- beziehungsweise spanischsprachige Birdguides
  • Deutsche Reiseleitung durch Bartmeise-Reisen, Adrian Eisen Rupp 
  • Vogelliste als Booklet zum Eintragen der täglich beobachteten Arten mit wissenschaftlichen, deutschen und englischen Vogelnamen
  • Deutsche Reiseinsolvenzversicherung/Reisesicherungsschein

Im Reisepreis NICHT inbegriffen:

  • internationaler Flug von D/CH/A usw. entweder mit Lufthansa oder mit KLM/Aeroméxico – je nach Verfügbarkeit – über Mexiko-City mit Anschlussflügen nach/von Chiapas für ab 1.450,00 € in Economy-Class (höhere Klassen auf Anfrage) 
  • Zusätzliche Übernachtungen und Transfers bei Flugänderungen, Flugverspätungen oder Flugausfällen
  • Verpflegung am Anreisetag sowie weitere Mahlzeiten und Getränke, die nicht ausdrücklich im Reiseplan genannt sind
  • Alkoholische Getränke, Softdrinks, Kaffee und andere zusätzlich bestellte Getränke
  • Optionale Exkursionen und Aktivitäten, die nicht ausdrücklich als Bestandteil des Reiseplans aufgeführt sind
  • Trinkgelder für Birdguides, Fahrer, Bootsführer und örtliche Helfer
  • Persönliche Ausgaben wie Internet, Telefon, Wäscheservice, Minibar und Souvenirs
  • Persönliche Reiseversicherungen, insbesondere Reiserücktritts-, Reiseabbruch-, Auslandskranken- und Gepäckversicherung

Allgemeine Reisehinweise

Besondere Anforderungen und Altersbegrenzung

Für diese Reise können wir nur Gäste zulassen, die nicht an Erkrankungen des Bewegungsapparates leiden und die auch sonst über eine normale körperliche Fitness verfügen. Das Alter der Reiseteilnehmer müssen wir auf 78 Jahre beschränken. Da wir diese Reise in keinem Falle barrierefrei anbieten können und auf der Suche nach speziellen Vogelarten teils schwer zugängliche, abgelegene Regionen – und das unter herausfordernden klimatischen Bedingungen (Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit etc.) – bereisen, dient diese Beschränkung der Sicherheit für uns alle.

Neue Reisegäste ab 75 Jahren, die erstmals mit uns unterwegs sein wollen, bitten wir um eine kurze Erklärung (3–4 Sätze) zu ihrem allgemeinen Fitnesszustand (ggf. behalten wir uns vor, ein ärztliches Attest zu erfragen).

Für Stammgäste, die wir aus dem Reisegeschäft persönlich gut kennen, gilt diese Altersbegrenzung nicht.

Mitnahmeempfehlungen

  • leichte, atmungsaktive und schnell trocknende Outdoor-Kleidung für die warmen und teilweise schwülen Tieflagen
  • lange, möglichst helle Hosen und langärmelige Hemden als Schutz vor Sonne, Insekten und dichter Vegetation
  • leichte Fleece- oder Isolationsjacke sowie eine winddichte Außenschicht für die kühlen Morgenstunden in San Cristóbal de las Casas, am Volcán Tacaná, in San José del Pacífico und in Cumbres de Ixtepeji
  • leichte, wasserdichte Regenjacke oder Regenponcho, da auch im April örtliche Regenschauer, Nebel und Gewitter möglich sind
  • gut eingelaufene, geschlossene und möglichst wasserdichte Wander- oder Trekkingschuhe mit griffiger Sohle
  • gegebenenfalls leichte Gamaschen sowie Wanderstöcke für feuchte, steile oder unebene Waldwege
  • breitkrempiger Sonnenhut oder Kappe sowie Sonnenbrille, Sonnenschutzcreme und Lippenpflege mit hohem Lichtschutzfaktor
  • wirksames Insektenschutzmittel, vorzugsweise mit Icaridin oder DEET, für die Anwendung tagsüber sowie in den Abend- und Nachtstunden
  • kleiner Tagesrucksack mit Regenhülle für die täglichen Beobachtungsexkursionen
  • wasserdichter Packsack oder Schutzhülle für Kamera, Fernglas und persönliche Gegenstände, insbesondere während der Bootsfahrt in La Encrucijada
  • wiederverwendbare Trinkflasche; aufgrund der teilweise hohen Temperaturen ist eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr besonders wichtig
  • persönliche Reiseapotheke einschließlich regelmäßig benötigter Medikamente, Insektenschutz, Elektrolyten und Mitteln zur Behandlung üblicher Reisebeschwerden
  • Stirnlampe oder Taschenlampe für frühe Aufbrüche, wenig beleuchtete Unterkünfte und optionale Nachtbeobachtungen
  • Fernglas, gegebenenfalls Spektiv sowie Bestimmungsliteratur oder eine entsprechende App für Mexiko und Mittelamerika
  • ausreichende Speicherkarten, Ersatz-Akkus, Ladegeräte, Powerbank sowie gegebenenfalls ein Reiseadapter für mexikanische Steckdosen der Typen A und B

Besonderer Hinweis / besondere Umstände während der Reise

Diese Reise führt durch sehr unterschiedliche Klima-, Vegetations- und Höhenstufen im Süden Mexikos. Die Route reicht von den warmen und feuchten Tieflandwäldern bei Palenque, Bonampak und Nahá über die trockeneren Landschaften im Cañón del Sumidero und am Isthmus von Tehuantepec bis zu den Mangroven und Küstenwäldern am Pazifik. Hinzu kommen Berg- und Nebelwälder in Höhenlagen von teilweise etwa 2.500 bis 2.800 Metern. Entsprechend können sich Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Witterung innerhalb kurzer Zeit deutlich verändern.

In den Tieflagen und an der Pazifikküste muss tagsüber mit hohen Temperaturen, intensiver Sonneneinstrahlung und teilweise hoher Luftfeuchtigkeit gerechnet werden. In Tuxtla Gutiérrez, am Isthmus von Tehuantepec und an der Küste können die Tageshöchsttemperaturen über 35 °C liegen. In den Bergregionen um San Cristóbal de las Casas, San José del Pacífico und Cumbres de Ixtepeji sind dagegen insbesondere am frühen Morgen Temperaturen um etwa 8 bis 12 °C möglich. Nebel, Wind, kurze Regenschauer und rasche Wetterwechsel können auch während der trockeneren Jahreszeit auftreten.

Mehrere Reisetage umfassen längere Überlandfahrten, darunter die Strecke vom Volcán Tacaná über den Isthmus von Tehuantepec nach Juchitán. Die Straßen können kurvenreich, stellenweise uneben oder durch Baustellen, Verkehr, Kontrollen, Demonstrationen oder kurzfristige Straßensperren beeinträchtigt sein. Fahrt- und Ankunftszeiten können daher von der ursprünglichen Planung abweichen. Flexibilität und Verständnis für kurzfristige organisatorische Anpassungen sind wichtige Voraussetzungen für diese Reise.

Die Sicherheitslage in Teilen von Chiapas und insbesondere in der Nähe der Grenze zu Guatemala kann sich kurzfristig verändern. Die Durchführung der vorgesehenen Beobachtungen in grenznahen Gebieten, insbesondere im Raum des Volcán Tacaná, erfolgt ausschließlich auf Grundlage der aktuellen behördlichen Hinweise sowie der Einschätzung unserer örtlichen Partner. Sollte die Situation eine sichere Durchführung nicht zulassen, können einzelne Beobachtungsorte, Fahrstrecken oder Übernachtungsorte kurzfristig geändert oder durch geeignete Alternativen ersetzt werden. Den Anweisungen der Reiseleitung, der lokalen Birdguides und der örtlichen Behörden ist unbedingt Folge zu leisten.

Abschließende Reisehinweise und Abreisevorbereitungen

Etwa eine Woche vor Reisebeginn erhalten alle Reiseteilnehmer per E-Mail die finalen Reiseunterlagen. Dazu gehören die Teilnehmer- und Hotelliste, Informationen zum Treffpunkt und zu den Flughafentransfers, die aktuelle Fassung des Reiseverlaufs sowie gegebenenfalls Hinweise zu Flugverbindungen, Gepäckaufgabe und Check-in.

Vor der Abreise empfehlen wir, sich zusätzlich über die aktuellen Einreisebestimmungen, die Sicherheitslage, die Gesundheitsvorsorge und die zu erwartenden Wetterbedingungen zu informieren. Maßgeblich sind die jeweils aktuellen Hinweise der mexikanischen Behörden und Auslandsvertretungen sowie des Auswärtigen Amts in Deutschland, des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten in der Schweiz und des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten in Österreich.

Die als Booklet gedruckte Vogelliste sowie die weiteren Bartmeise-Reisen-Unterlagen werden vom Reiseleiter beim Zusammentreffen der Gruppe am Flughafen beziehungsweise am vereinbarten Treffpunkt ausgegeben.

Einreise und organisatorische Hinweise

Für deutsche, österreichische und schweizerische Staatsangehörige ist für einen touristischen Aufenthalt in Mexiko nach derzeitiger Regelung in der Regel kein Visum erforderlich. Der Reisepass sollte sich in einwandfreiem Zustand befinden und bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein. Da Einreisebestimmungen von der Staatsangehörigkeit abhängen und sich kurzfristig ändern können, müssen Teilnehmer mit anderen Staatsangehörigkeiten die für sie geltenden Bestimmungen rechtzeitig bei der zuständigen mexikanischen Auslandsvertretung erfragen.

Die mexikanischen Migrationsbehörden können bei der Einreise einen Nachweis über die geplante Wiederausreise, die gebuchten Unterkünfte, den Reiseverlauf und ausreichende finanzielle Mittel verlangen. Es wird daher empfohlen, Rück- beziehungsweise Weiterflugtickets, Hotelliste und Reiseprogramm sowohl ausgedruckt als auch digital mitzuführen.

Bei der Einreise auf dem Luftweg wird derzeit keine separate Touristenkarte in Papierform mehr benötigt. Je nach Einreiseflughafen erfolgt die Kontrolle durch einen Grenzbeamten oder über eine automatische Passkontrolle. Die tatsächlich genehmigte Aufenthaltsdauer wird im Reisepass oder auf einem Einreiseticket vermerkt und kann kürzer als 180 Tage sein. Dieser Eintrag sollte unmittelbar nach der Kontrolle überprüft und der Beleg bis zur Ausreise sorgfältig aufbewahrt werden.

Bei der Einreise über Mexiko-Stadt muss das aufgegebene Gepäck in der Regel nach der Pass- und Zollkontrolle entgegengenommen und anschließend für den Weiterflug nach Villahermosa erneut aufgegeben werden. Für einen eventuellen Umstieg in den Vereinigten Staaten gelten auch bei einem reinen Transitaufenthalt die dortigen Einreisebestimmungen; je nach Staatsangehörigkeit ist hierfür eine gültige ESTA-Genehmigung oder ein Visum erforderlich.

Eine Kopie des Reisepasses sowie des Einreisestempels oder Einreisetickets sollte getrennt vom Original aufbewahrt und zusätzlich digital gespeichert werden. Bei Kontrollen sollte zumindest eine Kopie des Reisepasses und des Nachweises über den legalen Aufenthalt vorgelegt werden können.

Der Abschluss einer umfassenden Auslandskrankenversicherung einschließlich eines medizinisch sinnvollen Rücktransportes wird dringend empfohlen. Behandlungen in privaten Einrichtungen müssen häufig unmittelbar vor Ort bezahlt werden. Ein ausreichender Verfügungsrahmen der Kreditkarte ist daher sinnvoll.

Regelmäßig benötigte Medikamente sollten in ausreichender Menge und möglichst in der Originalverpackung mitgeführt werden. Bei rezeptpflichtigen Medikamenten empfiehlt sich eine ärztliche Bescheinigung in englischer oder spanischer Sprache. Für bestimmte Medikamente und Wirkstoffe können besondere Einfuhrbestimmungen gelten.

Kreditkarten werden in Städten und größeren Hotels meist akzeptiert. Für kleinere Restaurants, lokale Anbieter, Trinkgelder und Ausgaben in abgelegenen Regionen sollte dennoch ein angemessener Betrag in mexikanischen Pesos mitgeführt werden. Geldautomaten sollten möglichst nur in Banken, Hotels oder anderen gesicherten Gebäuden benutzt werden.

Wetter und Klima

Die Reise findet im April und damit in vielen Teilen von Chiapas und Oaxaca noch während der vergleichsweise trockeneren und zugleich sehr warmen Jahreszeit statt. In den Tieflagen von Palenque, der Selva Lacandona, Tuxtla Gutiérrez, La Encrucijada und an der Pazifikküste ist mit hohen Tagestemperaturen, intensiver Sonneneinstrahlung und teilweise hoher Luftfeuchtigkeit zu rechnen. Im Isthmus von Tehuantepec kann zusätzlich kräftiger Wind auftreten. In den höher gelegenen Regionen um San Cristóbal de las Casas, den Volcán Tacaná, San José del Pacífico und Cumbres de Ixtepeji sind die Morgenstunden dagegen deutlich kühler. In den Berg- und Nebelwäldern können Nebel und Schauer auftreten. Kleidung im Zwiebelprinzip sowie zuverlässiger Sonnen-, Regen- und Insektenschutz sind daher unerlässlich.

Gesundheitshinweise

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind derzeit keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Es wird empfohlen, den Standardimpfschutz gemäß dem nationalen Impfkalender zu überprüfen und gegebenenfalls zu aktualisieren. Insbesondere sollte ein ausreichender Schutz gegen Masern bestehen. Als Reiseimpfung wird üblicherweise Hepatitis A empfohlen. Abhängig von der individuellen Situation, der Reisedauer und möglichen Vorerkrankungen können zusätzlich Impfungen gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut oder Dengue sinnvoll sein. Eine persönliche Beratung durch einen Tropen- oder Reisemediziner sollte rechtzeitig vor der Abreise erfolgen.

In Mexiko kommen durch Mücken übertragene Erkrankungen wie Dengue, Chikungunya und Zika vor. Ein konsequenter Schutz vor Mückenstichen ist deshalb sowohl tagsüber als auch in den Abend- und Nachtstunden erforderlich. Empfohlen werden lange, helle Kleidung, ein wirksames Insektenschutzmittel sowie gegebenenfalls ein Moskitonetz.

Für ländliche Tieflandregionen von Chiapas und einzelne Gebiete im südlichen Oaxaca wird ein geringes bis mittleres beziehungsweise örtlich minimales Malariarisiko angegeben. Da der Reiseverlauf mehrere ländliche Gebiete unterhalb von 1.000 Metern einschließt, sollte im Rahmen einer reisemedizinischen Beratung geklärt werden, ob neben konsequentem Mückenschutz die Mitnahme eines Notfallmedikamentes oder eine andere individuelle Vorsorgemaßnahme empfohlen wird.

Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Auch zum Zähneputzen sollte möglichst Trinkwasser sicheren Ursprungs verwendet werden. Bei Speisen sind die üblichen Regeln der Lebensmittelhygiene zu beachten. Regelmäßiges Händewaschen beziehungsweise die Verwendung eines geeigneten Händedesinfektionsmittels kann das Risiko von Magen-Darm-Erkrankungen reduzieren.

Die medizinische Versorgung ist in größeren Städten wie Tuxtla Gutiérrez und Oaxaca deutlich besser als in den abgelegenen Wald-, Berg- und Küstenregionen des Reiseverlaufs. Bei Erkrankungen oder Verletzungen können längere Transfers bis zu einer geeigneten medizinischen Einrichtung erforderlich sein. Persönlich benötigte Medikamente müssen deshalb in ausreichender Menge mitgeführt werden.

Charakter dieser Reise

Diese Reise ist eine „Vögel intensiv“Reise (Bartmeise-Kategorie) mit Schwerpunkt auf der Beobachtung der außergewöhnlich vielfältigen Vogelwelt von Chiapas und Oaxaca. Beobachtet wird an den meisten Tagen bereits ab den frühen Morgenstunden und häufig mehrere Stunden im Gelände. Das Programm umfasst tropische Regenwälder, Trockenwälder, Berg- und Nebelwälder, Mangroven, Lagunen, archäologische Stätten sowie landwirtschaftlich geprägte Kulturlandschaften.

Einzelne Beobachtungswege können schmal, steinig, rutschig, verwurzelt oder stellenweise schlammig sein. Während der Bootsfahrt in La Encrucijada ist ein sicherer Ein- und Ausstieg erforderlich. Es handelt sich nicht um eine Trekkingreise, dennoch sind eine gute allgemeine Kondition, Trittsicherheit und die Fähigkeit notwendig, auch bei hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit längere Zeit zu Fuß unterwegs zu sein.

Mehrere Unterkunftswechsel und längere Fahrstrecken sind Bestandteil des Reisecharakters. In entlegenen Regionen können Unterkünfte, Verpflegung, Straßenverhältnisse, Stromversorgung, Mobilfunkempfang und Internetzugang einfacher beziehungsweise weniger zuverlässig sein als in europäischen Urlaubszielen. Eine flexible Einstellung und die Bereitschaft, sich auf lokale Gegebenheiten einzulassen, sind daher erforderlich.

Diese Reise ist für Personen mit erheblichen Einschränkungen des Bewegungsapparates nur bedingt geeignet. Weiterreichende touristische Programmpunkte und längere Aufenthalte zur freien Verfügung stehen nicht im Vordergrund. Es handelt sich primär um eine ornithologisch ausgerichtete Spezialreise mit frühen Aufbrüchen, langen Beobachtungstagen und teilweise späten Ankünften.

Bartmeise-Reisen sind Gruppenreisen. Rücksichtnahme innerhalb der Gruppe, Pünktlichkeit und die Bereitschaft, sich dem gemeinsamen Tagesablauf anzupassen, sind grundlegende Voraussetzungen für eine gelungene Durchführung. Vogelfotografen sind willkommen, sollten sich jedoch in den Ablauf einer primär auf Vogelbeobachtung ausgerichteten Reise integrieren. Beim Fotografieren von Personen, insbesondere innerhalb indigener Gemeinden, ist grundsätzlich vorher um Erlaubnis zu bitten.

Karte

Kommt in kurz!

Zusätzliche Informationen

Flughafen

Basel (BSL), Berlin Brandenburg (BER), Bremen (BRE), Brüssel (BRU), Dortmund (DTM), Dresden (DRS), Düsseldorf (DUS), Flughafen, Frankfurt (FRA), Friedrichshafen (FDH), Genf (GVA), Gruppenflug, Hamburg (HAM), Hannover (HAJ), Karlsruhe/Baden‑Baden (FKB), Köln–Bonn (CGN), Leipzig/Halle (LEJ), Lübeck (LBC), Memmingen (FMM), München (MUC), Nürnberg (NUE), Stuttgart (STR), Weeze (NRN), Wien (VIE), Zürich (ZRH)

Alternativer Flughafen

Basel (BSL), Berlin Brandenburg (BER), Bremen (BRE), Dresden (DRS), Frankfurt (FRA), Genf (GVA), Leipzig/Halle (LEJ), München (MUC), Nürnberg (NUE), Wien (VIE), Zürich (ZRH), Zütich (ZRH)

Anreise zum Flughafen

Sonstige, Zug-zum-Flug (94,00 € p. P. deutschlanweit 2. Klasse)

Mitreisender

Ja, Nein

Zimmertyp

Doppelzimmer, Einzelzimmer, Halbes Doppelzimmer