Reisebeschreibung
Bei Vogelbeobachtern und Vogelfotografen ist Marokko seit langem ein äußerst beliebtes Reiseziel. Viele haben dem Land bereits einen Besuch abgestattet. Neben einer beeindruckenden Vielfalt an Vogelarten und faszinierenden Landschaften bietet Marokko zudem eine sehr gut entwickelte touristische Infrastruktur und gilt als ausgesprochen gastfreundlich. Ornithologisch besonders hervorzuheben sind die zahlreichen Steinschmätzer– und Lerchenarten, aber auch die letzten bedeutenden Brutvorkommen des stark gefährdeten Waldrapp machen das Land zu einem außergewöhnlichen Ziel für Naturbeobachter.
Bei dieser Reise wollen wir jedoch noch genauer hinschauen und uns gezielt Zeit für Arten nehmen, die in Marokko selten sind oder nur sehr lokal vorkommen. Ausgangspunkt unserer Reise ist die Küstenmetropole Casablanca. Von hier aus führt uns unsere Route entlang der Atlantikküste immer weiter nach Süden – durch abwechslungsreiche Landschaften und in ausgewählte Gebiete, in denen wir einige der größten ornithologischen Besonderheiten der Westpaläarktis erwarten dürfen.
Zu den herausragenden Zielarten zählen dabei die seltene Kapohreule, das äußerst heimlich lebende Laufhühnchen sowie der Doppelspornfrankolin. Diese Arten kommen entlang der Küste vor und gelten als besondere Höhepunkte jeder Reise nach Marokko. Entsprechend planen wir ausreichend Zeit ein, um die besten Chancen auf Beobachtungen dieser faszinierenden Vögel zu haben.
Während unserer zehntägigen Reise bleibt darüber hinaus genügend Zeit, eine Vielzahl weiterer charakteristischer Arten zu entdecken. Dazu zählen verschiedene Steinschmätzer wie Trauersteinschmätzer, Atlassteinschmätzer, Wüstensteinschmätzer und Saharasteinschmätzer. Ebenso erwarten uns typische nordafrikanische Arten wie der farbenprächtige Diademrotschwanz, das Felsenhuhn sowie der Wüstengimpel. Auch mehrere Lerchenarten, darunter Wüstenläuferlerche und Sandlerche, sind mit hoher Wahrscheinlichkeit zu beobachten. In den küstennahen Feuchtgebieten begegnen uns zudem Weißkopf-Ruderente und Marmelente als Brutvögel.
Unsere Reise entlang der Atlantikküste führt uns schließlich bis in die Region Agadir. In deren Umgebung befinden sich die letzten natürlichen Brutgebiete des Waldrapp, der hier mit etwas Glück aus nächster Nähe bei der Nahrungssuche beobachtet werden kann. Neben dieser außergewöhnlichen Art können wir im Süden des Landes auch mit Braunkehl-Uferschwalben, Senegaltschagra, Eleonorenfalke sowie der geheimnisvollen Rothals-Nachtschwalbe rechnen.
Für eine weitere ornithologische Besonderheit verlassen wir schließlich die Küstenregion und fahren über das Anti-Atlas-Gebirge weit ins Landesinnere. Während einer ganztägigen Exkursion mit geländegängigen Fahrzeugen haben wir hier gute Chancen, das seltene Wellenflughuhn zu entdecken – eine der faszinierendsten Arten der nordafrikanischen Wüstenlandschaften.
Der anschließende Rückweg nach Marrakesch führt uns durch die beeindruckenden Hochlagen des Hohen Atlas. Unterwegs planen wir weitere Beobachtungsstopps, bei denen wir unter anderem nach dem Atlasgrünspecht Ausschau halten. Sofern es die Zeit erlaubt, bleibt nach der Ankunft in Marrakesch noch Gelegenheit, die historische Altstadt mit ihrer besonderen Atmosphäre zu erkunden.
Während dieser abwechslungsreichen Reise ist ein breites Artenspektrum zu erwarten. Neben zahlreichen Besonderheiten begegnen uns auch viele weitere nordafrikanische Arten und Unterarten, darunter regionale Formen des Buchfink, der Elster und des Waldkauz, die die Einzigartigkeit der Avifauna Marokkos unterstreichen.
Auch wenn diese Reise keine reine Fotoreise ist, bieten sich vielerorts hervorragende Möglichkeiten zur Naturfotografie. Von der Atlantikküste bis zum Atlasgebirge erleben wir dabei nicht nur eine beeindruckende Vogelwelt, sondern auch die außergewöhnliche landschaftliche Vielfalt und Schönheit Marokkos.
Reiseplan
Tag 1 (10.05.2026, So.): Abendliche Abreise nach Casablanca
Gegen 21:50 Uhr startet ab Frankfurt/Main – mit innerdeutschen Zubringern – unser Direktflug mit Lufthansa nach Casablanca, wo wir gegen 00:30 Uhr eintreffen sollten. Unsere marokkanischen Begleiter erwarten uns am Flughafen und fahren uns nach den Einreiseformalitäten direkt zu einem nahegelegenen Hotel. Ü.
Tag 2 (11.05.): Auf der Suche nach der Kapohreule im Nationalpark Merja Zerga
Nach unserem ersten, nicht allzu zeitigen Frühstück in Marokko checken wir aus und beginnen unsere Rundreise. Zunächst führt uns der Weg ein Stück nach Norden. Bei Rabat liegen zwei große Feuchtgebiete, die heute im Mittelpunkt unserer Beobachtungen stehen. Erster Stopp ist der Lac Sidi Boughaba, ein Frischwassersee mit bemerkenswerter Vielfalt an Wasservögeln. Für zahlreiche Enten- und Reiherarten bietet dieses Gebiet einen wichtigen Lebensraum. Auch das Kammblässhuhn wird hier häufig beobachtet, und die Weißkopf-Ruderente ist sogar Brutvogel. Ebenfalls interessant ist die afrikanische Unterart des Teichrohrsängers, die aufgrund ihrer Färbung manchmal als Zimtrohrsänger bezeichnet wird. Auch das Purpurhuhn der Unterart madagascariensis kommt hier vor.
Obwohl die Kapohreule hier nicht brütet, wird sie gelegentlich bei der Nahrungssuche beobachtet. Anschließend beobachten wir bis zum Abend im Nationalpark Merja Zerga, einer großen Lagune mit zahlreichen Wasserflächen, die als wichtiger Trittstein für viele Zugvögel auf dem „East Atlantic Flyway“ dient. Zahlreiche nordische Limikolen rasten hier auf ihrem Weg in die Brutgebiete, darunter mitunter riesige Schwärme des Knutts. Das Gebiet ist berühmt für das einzige regelmäßige Vorkommen der Kapohreule in der Westpaläarktis; die Hauptverbreitung dieser Art liegt im südlichen Afrika. Unser erfahrener Guide kennt die aktuellen Beobachtungsplätze bestens, sodass eine Sichtung sehr wahrscheinlich ist. Ü/VP.
Tag 3 (12.05.): Doppelspornfrankolin und Laufhühnchen im Fokus
Heute stehen zwei ganz besondere Arten auf unserer Wunschliste. Zum einen suchen wir das Laufhühnchen, das durch seine heimliche Lebensweise und sein sehr lokales Vorkommen zu den schwierigsten Arten dieser Reise zählt. Ähnlich der in Mitteleuropa heimischen Wachtel bewohnt es Getreidefelder und niedrig bewachsene Flächen. Unser Guide kennt die besten Gebiete für diese Art genau.
Zum anderen schenken wir heute dem Doppelspornfrankolin besondere Aufmerksamkeit. Es lebt in den Wäldern rund um Casablanca und ist nicht immer leicht zu sehen, dafür aber gut an seinem charakteristischen Ruf zu erkennen. Daneben können Arten wie Gleitaar, Senegaltschagra und Felsenhuhn beobachtet werden. Ü/VP.
Tag 4 (13.05.): Vogelwelt auf dem Weg nach Agadir
Bevor wir unseren Weg nach Süden fortsetzen, haben wir am Morgen noch einmal Zeit für die Suche nach dem Laufhühnchen. Auf der anschließenden Fahrt nach Agadir sind mehrere Stopps entlang der Route geplant. Dabei lassen sich häufig Arten wie Diademrotschwanz, Isabellspötter und Zaunammer finden. Ü/VP.
Tag 5 (14.05.): Zu Besuch bei den letzten wildlebenden Waldrappen weltweit
Der Waldrapp war einst in Europa weit verbreitet. Durch intensive Bejagung und den Verlust seines Lebensraumes wurde er jedoch bis an den Rand des Aussterbens gebracht. Nur an wenigen Orten konnte die Art überleben. Neben der halbwilden Population in der Türkei bei Birecik ist die marokkanische Population die letzte mit wirklich freilebenden Vögeln weltweit. Marokko spielt daher eine Schlüsselrolle beim Erhalt dieser bemerkenswerten Art. Zum Glück entwickeln sich die Bestände inzwischen wieder positiv, und auch in Europa gibt es zahlreiche Projekte zur Wiederansiedlung.
Die Population in Marokko brütet entlang der Steilküste bei Tamri und im Nationalpark Souss Massa. Die Vögel sind nicht besonders scheu und lassen sich bei der Nahrungssuche auf umliegenden Feldern meist gut beobachten. Bei Stopps entlang der Küste können wir außerdem die Korallenmöwe und den Gelbschnabel-Sturmtaucher entdecken. Auch die auffällig weißbäuchige Unterart des Kormorans kann hier beobachtet werden. Ü/VP.
Tag 6 (15.05.): An der Atlantikküste im Nationalpark Souss Massa
Der Nationalpark Souss Massa liegt an der Atlantikküste und umfasst den Mündungsbereich des Souss-Flusses, der sich über rund zehn Kilometer entlang der Küste erstreckt. In diesem weitläufigen Feuchtgebiet können während der Zugzeiten Tausende Enten beobachtet werden. Die seltene Marmelente ist hier Brutvogel.
An den felsigen Uferbereichen nisten Braunkehl-Uferschwalben, und auch der elegante Eleonorenfalke brütet im Gebiet. In den trockeneren Bereichen leben Arten wie der Triel und der Rennvogel, während der Häherkuckuck regelmäßig zu sehen ist. Der Souss Massa bietet ein eindrucksvolles Beispiel für die Vielfalt marokkanischer Lebensräume – von feuchten Lagunen über sandige Ebenen bis hin zu felsigen Küsten. Ü/VP.
Tag 7 (16.05.): Auf dem Weg nach Foum Zguid
Heute steht ein längerer Transfertag an. Über den Mittleren Atlas geht es bis nach Foum Zguid, weit im Landesinneren. Unterwegs machen wir immer wieder Stopps für Beobachtungen und Pausen. Auch hier lassen sich neue Arten entdecken, während sich die Landschaft allmählich von den grüneren Hängen des Atlas in halbwüstenartige Gebiete verwandelt. Ü/VP.
Tag 8 (17.05.2026, So.): Vom „Tor zur Wüste“ im Jeep zu den Wüstenvögeln
Der Ort Foum Zguid gilt als Tor zur Wüste – viele Trekkingtouren und Safaris starten hier. Am frühen Morgen brechen auch wir zu einer ganztägigen Exkursion in die Wüste auf. Dafür stehen uns geländegängige Fahrzeuge zur Verfügung, die uns durch weite Ebenen, Steinwüsten und trockene Flussbetten führen. Die Umgebung ist ideal, um zahlreiche typische Wüstenarten zu beobachten.
Dazu gehören verschiedene Steinschmätzer wie Saharasteinschmätzer und Wüstensteinschmätzer sowie Lerchenarten wie Wüstenläuferlerche und Sandlerche. Auch die gesellige Akaziendrossling, der farbenprächtige Wüstengimpel, der dunkle Wüstenrabe und das eindrucksvolle Kronenflughuhn sind hier zuhause. Besonders berühmt ist das Gebiet jedoch für das Vorkommen des schwer zu findenden Wellenflughuhns. Während unserer Jeeptour haben wir ausgezeichnete Chancen, diese faszinierenden Vögel tagsüber zu beobachten. Ü/VP.
Tag 9 (18.05.): Fahrt durch spektakuläre Landschaften im Hohen Atlas nach Marrakesch
Heute steht die Rückfahrt nach Marrakesch an – eine längere, aber landschaftlich spektakuläre Route durch den Hohen Atlas. Immer wieder eröffnen sich beeindruckende Ausblicke, und unterwegs machen wir Stopps, um Arten zu entdecken, die wir bisher noch nicht gesehen haben. Dazu zählt zum Beispiel der seltene Atlassteinschmätzer, der ausschließlich in den höheren Regionen Nordafrikas vorkommt.
Nach der Ankunft am späten Nachmittag bleibt noch Zeit, die lebhafte Medina von Marrakesch mit ihren Souks, Düften und Farben zu erleben – ein stimmungsvoller Abschluss unserer Reise. Ü/VP.
Tag 10 (19.05.2026, Di.): Abschied aus Nordafrika und Rückreise
Nach dem letzten Frühstück im Hotel checken wir aus und schauen uns noch für ein bis zwei Stunden in der schönen Altstadt von Marrakesch um, um die Atmosphäre dieser faszinierenden Stadt ein letztes Mal aufzusaugen. Gegen 10:00 Uhr treffen wir am Flughafen ein, wo unser Lufthansa-Flug nach Frankfurt/Main kurz nach Mittag startet. In der Mainmetropole landen wir gegen 17:00 Uhr. Dort steigen wir um nach Berlin oder an andere Zielorte beziehungsweise nutzen Zug oder Pkw für die Heimreise.
Hier endet unser spannendes marokkanisches Abenteuer mit Erinnerungen an eine außergewöhnliche Reise durch kontrastreiche Landschaften zwischen Atlantik und Atlasgebirge, mit beeindruckenden Vogelbeobachtungen und unvergesslichen Begegnungen.
Hinweis: Die Exkursionsabläufe können je nach Wetter und aktuellen Ereignissen in der Vogelwelt von der hier im Reiseplan geschilderten Reihenfolge abweichen. Die Entscheidung dazu trifft allein unser sachkundiger Birdguide gemeinsam mit unserem Reiseleiter vor Ort.
Irrtümer vorbehalten. Notwendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben vorbehalten.
Teilnehmer, Preise & Leistungen
Teilnehmer
Minimum 8 bis maximal 12 Personen.
Staffelpreise
- 8/9 Teilnehmer – 1.990,00 € pP/VP
- 10 Teilnehmer – 1.990,00 € pP/VP
- 11 Teilnehmer – 1.890,00 € pP/VP
- 12 Teilnehmer – 1.690,00 € pP/VP
Einzelzimmerzuschlag: 190,00 €
Bartmeise-Reisen Vertrieb für Schweiz & Österreich: Michael Straubhaar, 3110 Münsingen, Tel.: (+41) 79 466 9329 E-Mail: buchung@bartmeise.de
Im Reisepreis inbegriffen
- 9 Übernachtungen in guten bis sehr guten Hotels und Pensionen
- Abholservice vom/zum Flughafen
- Vollpension (Frühstück, meist Imbiss/Lunchpaket tags, Trinkwasser unbegrenzt und Abendessen Verpflegung: erste Mahlzeit Frühstück am 11.05., letzte Mahlzeit Frühstück am Abreisetag; ansonsten „aus dem Rucksack“ oder im Flugzeug einplanen)
- Transporte in komfortablem Minibus inkl. Fahrer, Versicherung und Treibstoff
- Tagestour in die Sahara mittels 4×4 Landrovern (inkl. Fahrer)
- Englischsprachiger marokkanischer Bird-Guide
- zusätzlich deutsche Reiseleitung während der Reise von Bartmeise-Reisen (Andre Müller)
- alle beschriebenen Aktivitäten und Besichtigungen
- alle Eintrittsgelder und Nationalpark-Gebühren (für im Reiseplan genannte Orte) und Fotogenehmigungen
- Vogelliste (Booklet) zum Eintragen der täglich gesehenen Arten (wiss./deutsch/engl.), Bartmeise-Notizbuch mit Kugelschreiber und Bartmeise-Reisetasche
- Deutscher Insolvenzversicherung/ Reisesicherungsschein gemäß § 651r BGB
Im Reisepreis NICHT inbegriffen
- Flug ab/an Frankfurt/M. (mit innerdeutschen Zubringern) direkt nach Casablanca und zurück direkt ab Marrakesch direkt nach Frankfurt/M. für ab 650,00
- Zug-zum-Flug (deutschlandweit) 86,00 € pauschal alle Züge, 2. Kl. (bei Bedarf)
- alkoholische Getränke, Softdrinks
- Trinkgelder für Serviceleistungen in Hotels, persönliche Ausgaben für Einkäufe usw.
- zusätzlicher Bargeldbedarf pro Person nicht mehr als 200,00 € (größere private Einkäufe exklusive)
- alle weiteren Ausgaben oder Extratouren, die nicht aufgeführt sind
- Trinkgelder für Birdguide und Fahrer (grundsätzlich empfohlen für alle Bartmeise-Reisen: Birdguide 2,00 €-2,50 € pro Tag/Person; Fahrer 1,00 €-1,50 € pro Tag/Person; ggf. Tour-Helfer: 1,00 € pro Tag/Person)
Allgemeine Reisehinweise
Mitnahmeempfehlungen
- Bequemes, leichtes (Sahara) also auch festes Schuhwerk für das Atlas-Gebirge
- Warme Kleidung (Tag und Nacht) für die Gebirgsregion (Zwiebellock)
- Outdoor-Garderobe, leichte Kleidung und langärmlige Hemden (Schutz gegen Sonne und Insekten) für die Sahara
- Leichte Jacke zum Schutz gegen Erkältungen in klimatisierten Fahrzeugen und Räumen (!)
- Kopfbedeckung (möglichst mit Abdeckung der Halspartie gegen Sonne)
- Sonnencreme und Insektenschutz
- Regenjacke und Windschutz sowie Regenschirm
- gute Stirnlampe oder Taschenlampe
- Outdoor-Trinkwasserflasche (zum Befüllen)
- Campingbesteck
- persönliche Reiseapotheke (Mittel gegen Durchfall etc.)
- für ca. 20,00-25,00 USD 1-Dollar-Noten (als Trinkgelder für Dienstleistungen)
- Bestimmungsliteratur: Svensson (2015) – Der Kosmos Vogelführer – Alle Arten Europas, Nordafrikas und Vorderasiens. Franckh-Kosmos Verlags-GmbH, Stuttgart, ISBN 978-3-440-12384-3
Wetter und Sicherheit
Marokko liegt in einer seismisch aktiven Zone, weswegen es zu Erdbeben kommen kann. Das Klima reicht von mediterran an der Nord- und Westküste bis zu trockenem, heißen Wüstenklima im Landesinnern (unsere Reiseroute im Atlasgebirge), mit deutlichen Unterschieden zwischen Tag und Nacht. Auf unserer Rundreise sind grundsätzliche Sicherheitsstandards gewährleistet. Es besteht kein erhöhtes Sicherheitsrisiko, wenn einfachste Vorkehrungen (Infos von der Reiseleitung unterwegs) wie überall auf der Welt eingehalten werden.
Gesundheitshinweise
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Impfungen vorgeschrieben. Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden www.rki.de. Lassen Sie dazu rechtzeitig ihren aktuellen Impfstatus überprüfen. Als Reiseimpfungen werden z.B. Hepatitis A und Typhus empfohlen. Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen des Robert-Koch-Institutes. Wir empfehlen grundsätzlich, rechtzeitig vor einer Reise die Beratung durch einen kompetenten Facharzt (Hausarzt oder Tropenmediziner) in Anspruch zu nehmen.
Charakter dieser Reise
Diese Reise ist eine Birding-Tour (Bartmeise-Klassifizierung: „Vögel intensiv“). Außer an Reisetagen werden von morgens bis abends – nur unterbrochen durch Mahlzeiten bzw. durch Pausen (für das Personal!) – Vögel beobachtet. Der Schwerpunkt liegt dabei, neben der gesamten lokalen Vogelwelt, auf seltenen und endemischen Arten. Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit hoch kompetenten lokalen Guides zusammen, die exzellente Kenner ihrer heimischen Vogelwelt und zumeist eingebunden in Aktivitäten von Landesvereinen und Gesellschaften zum Schutz und zur Erforschung (Kartierung, Monitoring usw.) sind. Neuentdeckungen von bisher in der jeweiligen Landesavifauna unbekannten Fakten zum Vorkommen und zur Biologie einzelner Arten, die bei solchen Reisen immer wieder anfallen, fließen in die genannten Projekte des Reiselandes ein. Unsere Birdguides nutzen von Fall zu Fall Vogelstimmen aus einer Soundbibliothek, um schwer auffindbare bzw. versteckt lebende Arten sichtbar zu machen. Dies geschieht in jedem Fall unter Berücksichtigung der Brutbiologie und der Schutzansprüche einzelner Arten, die von unseren Guides gut eingeschätzt werden können. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung zu den Abläufen der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programmes liegt aber ausschließlich in den Händen des lokalen Birdguides (der Bartmeise-Partnerfirma).
Weiterreichende touristische Informationen werden bei dieser Reise nicht gegeben. Interessenten sollten sich bitte vorher in das Gebiet einlesen (Reiseführer oder Internet).
Bartmeise-Reisen sind (Klein-) Gruppenreisen mit 6-16 Teilnehmern (im Ausnahmefall und wenn ich der Reisebeschreibung ausdrücklich genannt, auch mehr). Wer Probleme mit anderen Menschen in Kleingruppen und/oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, der kann nicht an einer solcher Reise teilnehmen! So genannte „Lister“, also jene Vogel-Interessierte, die nur in der Welt unterwegs sind, um ihre ‚persönliche Lifelist‘ an Vogelarten aufzufüllen, die sich rücksichtslos und unhöflich gegenüber anderen Gästen verhalten und die Gruppenaktivitäten stören, sind absolut unwillkommen (solche Gäste können auch von einer laufenden Reise ausgeschlossen werden). Vogelfotografen sind immer willkommen, jedoch müssen diese bereit sein, sich den Beobachtern unterzuordnen.
Zusätzliche Informationen
| Flughafen | Basel (BSL), Berlin Brandenburg (BER), Bremen (BRE), Brüssel (BRU), Dortmund (DTM), Dresden (DRS), Düsseldorf (DUS), Flughafen, Frankfurt (FRA), Friedrichshafen (FDH), Genf (GVA), Gruppenflug, Hamburg (HAM), Hannover (HAJ), Karlsruhe/Baden‑Baden (FKB), Köln–Bonn (CGN), Leipzig/Halle (LEJ), Lübeck (LBC), Memmingen (FMM), München (MUC), Nürnberg (NUE), Stuttgart (STR), Weeze (NRN), Wien (VIE), Zürich (ZRH) |
|---|---|
| Alternativer Flughafen | Basel (BSL), Berlin Brandenburg (BER), Bremen (BRE), Dresden (DRS), Frankfurt (FRA), Genf (GVA), Leipzig/Halle (LEJ), München (MUC), Nürnberg (NUE), Wien (VIE), Zürich (ZRH), Zütich (ZRH) |
| Anreise zum Flughafen | Sonstige, Zug-zum-Flug (86,00 € p. P., deutschlandweit, 2. Klasse) |
| Mitreisender | Ja, Nein |
| Zimmertyp | Doppelzimmer, Einzelzimmer, Halbes Doppelzimmer |










