Ecuador: Vögel im Birder-Paradies im Nordwesten beiderseits der Anden

Reisezeitraum: 06.02. – 21.02.2027 Kategorie: Der Flugpreis ist im Reisepreis nicht enthalten.
ab 4.090,00  p. P./DZ/VP

Reisebschreibung

Ecuador ist eines der kleinsten Länder Südamerikas, dafür bietet es aber mit ungefähr 1.684 Vogelarten eine außerordentlich reichhaltige Avifauna. Das Land ist insbesondere berühmt für die Endemiten der Galapagosinseln. Auf dem Festland gelten weitere sieben Arten als endemisch für Ecuador. Aber auch die Tatsache, dass etwa 130 Vogelarten mehr als 90 % ihrer Verbreitung nur in Ecuador haben, ist bemerkenswert und macht das kleine südamerikanische Land zu einem der besten Hotspots für die Vogelbeobachtung weltweit!

Der Nordwesten Ecuadors bietet eine der meistbesuchten touristischen Vogelbeobachtungsrouten in Südamerika, da gut erschlossen und leicht zu erreichen, und weist neben seinem Vogelreichtum auch eine gute touristische Infrastruktur an Gästehäusern, Hotels und Lodges für Naturtouristen auf. Die Hauptstadt Quito ist von hier aus gut zu erreichen.

Unsere Reise führt auf beide Seiten der Anden, in die Übergangszone zum Amazonas-Regenwald am Fuße der Anden bis zur Wildsumaco Lodge, ebenso wie durch tropische und gemäßigte Bergregenwälder zwischen den berühmten Lodges Cabaña San Isidro und Guango. In der zentralen Region um Quito wartet die Vogelwelt in einer trockeneren und kälteren Umgebung, umgeben von majestätischen Vulkanen, in einer einzigartigen Landschaftskulisse. Danach besuchen wir die Westwand der Anden um die Stadt Mindo, wo sich der Chocó befindet, eines der artenreichsten Ökosysteme der Welt, bekannt als ein weiteres Vogelbeobachtungsziel von bester Qualität.

Zu den Höhepunkten der Vogelwelt, die wir auf unserer Reise erwarten können, dürften mehr als 50 Kolibri-Arten zählen, ebenso die rätselhafte San-Isidro-Eule (San Isidro Owl), der Andenkondor (Andean Condor), der Rotbauch-Höhenläufer (Rufous-bellied Seedsnipe), der Kupferglanzvogel (Coppery-chested Jacamar), bis zu sieben Arten Ameisenpittas, die Keulenschwingenpipra (Club-winged Manakin) und zahlreiche Tangaren, darunter hoffentlich auch die attraktive Moosmantel-Bergtangare (Moss-backed Tanager). Die seltsamen Fettschwalme (Oilbird) werden wir an einer Höhle erleben, ebenso wie die attraktiven Andenfelsenhähne (Andean Cock-of-the-rock) an mindestens einem Balzplatz. Mit etwas Glück sollte uns auch der Brillenbär begegnen.

Der größte Teil dieser Rundreise findet in Bereichen zwischen 1.000 und 2.000 Höhenmetern statt. Die Hauptstadt Quito liegt bereits auf 2.800 m NN. Unsere höchstgelegenen Übernachtungen (2 Nächte) sind am 3. und 4. Tag auf 3.520 m NN vorgesehen. Der höchste Punkt der Reise, an dem wir für einige Stunden Vögel beobachten, liegt auf 4.390 m NN im Cayambe-Coca-Nationalpark.

Der Schwierigkeitsgrad für diese Reise ist insgesamt niedrig. Es sind immer nur kurze Wegstrecken zu Fuß, ausreichend Zeit in Gärten mit Fütterungen für Kolibris und andere Arten sowie auch relativ kurze Fahrtstrecken vorgesehen.

Reiseplan

Tag 1 (06.02.2027, Sa.): Anreise nach Südamerika

Voraussichtlich mit KLM ab Berlin (Gruppenflug) geht es morgens um 6:00 Uhr nach Amsterdam und von dort weiter mit dem KLM-Direktflug nach Quito, der bereits am Nachmittag vor 15:00 Uhr in der Andenmetropole eintrifft. Nachdem wir ohne Zeitstress die Einreiseformalitäten erledigt haben, wartet unsere Abholung am Flughafen mit dem Transfer in ein nahe gelegenes Hotel. Beim Abendessen bereiten wir uns auf die Reise vor. Ü/A.

Tag 2 (07.02.): Unterwegs zum Antisana-Nationalpark

Nach einem etwas späteren Frühstück checken wir aus dem Flughafen-Hotel aus und treten unsere erste Reiseetappe zu einer Lodge an der Grenze zum Antisana-Nationalpark an. In den Gärten des Gasthauses können wir am Nachmittag einige interessante Arten beobachten wie Riesenkolibri (Giant Hummingbird), Rostkolibri (Shining Sunbeam), Schwarzschwanzsylphe (Black-tailed Trainbearer), Ohrflecktaube (Eared Dove), Morgenammer (Rufous-collared Sparrow), Safrangilbtangare (Saffron Finch) und, wenn wir Glück haben, sogar schon unseren ersten Andenkondor (Andean Condor). Ü/VP.

Tag 3 (08.02.): Vogelwelt in der Hochandenlandschaft

Das Frühstück wartet von heute an nun immer frühzeitig bei Tagesanbruch, denn ein voller Tag mit Beobachtungen im Antisana-Nationalpark, wo wir die wunderbare Hochandenlandschaft und ihre einzigartige Fauna erleben wollen, steht im Programm. Bei den Vögeln haben wir gute Chancen, Arten der Hochanden wie Andenibis (Andean Ibis), Streifenkarakara (Carunculated Caracara), Andenente (Andean Teal), Spitzschwanzente (Yellow-billed Pintail), Purpurkopfkolibri (Ecuadorian Hillstar), Weißstrichelcanastero (Many-striped Canastero), Zimtflügel-Uferwipper (Chestnut-winged Cinclodes) und Bleiammertangare (Plumbeous Sierra Finch) beobachten zu können. Und bei den Säugetieren erleben wir Weißwedelhirsche und, mit etwas Glück, den ersten Brillenbär! Ü/VP.

Tag 4 (09.02.): Auf der Suche nach Rotbauch-Höhenläufer und dem geheimnisvollen San-Isidro-Kauz

Nach dem Frühstück checken wir aus und verladen unsere Koffer in den Mercedes-Sprinter-Bus. In der nächsten Etappe fahren wir zum Cayambe-Coca-Nationalpark, ein berühmtes Naturschutzgebiet und beliebt bei Vogelbeobachtern, die hier insbesondere den seltenen Rotbauch-Höhenläufer (Rufous-bellied Seedsnipe) sehen wollen. Weitere mögliche Arten sind Grünglanzschwänzchen (Viridian Metaltail), Schuppenbrust-Uferwipper (Stout-billed Cinclodes), Andenameisenschlüpfer (Andean Tit-Spinetail), Goldscheitel-Bergtangare (Yellow-scarfed Tanager) und Weißkehltangare (Black-backed Bush Tanager). Abends haben wir unsere erste Chance, den geheimnisvollen San-Isidro-Kauz (San Isidro Owl) zu entdecken. Ü/VP.

Tag 5 (10.02.): Spannende Vogelwelt von Andenguan bis Andenfelsenhahn am Balzplatz

Wir werden einen ganzen Tag lang Vögel in der Umgebung der Lodge beobachten und auf den nahe gelegenen Pfaden und an Futterstellen nach ihnen suchen. Mögliche Vogelarten hier sind u. a. Andenguan (Andean Guan), Maskentrogon (Masked Trogon), Weißbrust-Höschenkolibri (Emerald-bellied Puffleg), Rotbauchkolibri (Chestnut-breasted Coronet), Bronzekolibri (Bronzy Inca), Braunbauch-Brillantkolibri (Fawn-breasted Brilliant), Himmelssylphe (Long-tailed Sylph), Blassbauch-Ameisenpitta (White-bellied Antpitta), Inkablaurabe (Green Jay), Schwarzschnabelvireo (Black-billed Peppershrike), Schwarzscheitel-Waldsänger (Black-crested Warbler) und Blauaugendrossel (Pale-eyed Thrush). Außerdem findet sich hier auch ein Gruppen-Balzplatz vom Andenfelsenhahn (Andean Cock-of-the-rock), den wir besuchen werden. Abends halten wir wieder Ausschau nach San-Isidro-Kauz (San Isidro Owl) und Rötelkauz (Rufous-banded Owl). Ü/VP.

Tag 6 (11.02.): Ungewöhnliche Vogelarten am Cordillera-Guacamayos-Wanderweg

Nach dem Frühstück setzen wir unsere Rundreise bis zum Rand des Sumaco-Nationalparks fort. Auf dem Weg dorthin stoppen wir aber zuerst am bekannten Wanderweg „Cordillera Guacamayos“. Dort wollen wir einige der coolsten Vogelarten der tropischen Anden beobachten. Einige dieser Arten sind selten und auch selten auf einmal am gleichen Tag zu sehen: Wangenstreif-Sensenschnabel (Greater Scythebill), Rotkopftyrann (Rufous-headed Pygmy-Tyrant), Goldbandkotinga (Green-and-black Fruiteater), Schwarzschnabeltukan (Black-billed Mountain-Toucan), Zimtbindenspecht (Powerful Woodpecker), Schmuckameisenpitta (Peruvian Antpitta), Schwarzscheitelkotinga (Olivaceous Piha), Bronzeolivtyrann (Bronze-olive Pygmy-Tyrant), Anthrazitameisenvogel (Bicolored Antvireo), Graukotinga (Dusky Piha), Diademfaulvogel (White-faced Nunbird) und Dunkelrückentapaculo (Long-tailed Tapaculo). Noch vor dem Mittagessen unterwegs werden wir sehen, ob das Vogelbeobachter-Glück auf unserer Seite war. Am frühen Nachmittag treffen wir in unserer nächsten Lodge ein, wo wir den zahlreichen Kolibris an den Futterstellen zuschauen können. Das sind nur einige Arten, die wir finden können: Bronzeschwanz-Saphirkolibri (Golden-tailed Sapphire), Brustband-Brillantkolibri (Black-throated Brilliant), Napodegenflügel (Napo Sabrewing), Rotsteißkolibri (Rufous-vented Whitetip), Schwarzweißschwanz-Kolibri (Ecuadorian Piedtail), Haubenfadenelfe (Wire-crested Thorntail) und Violettkopfkolibri (Violet-headed Hummingbird). Nach dem Abendessen in der Lodge erledigen wir die Einträge in unsere Vogelliste und danach warten die Betten … Ü/VP.

Tag 7 (12.02.): Ameisenvögel unter der Lampe und Ameisenpittas und andere an der Fütterung

Mit dem Hellwerden und noch vor dem Frühstück können wir einige Vogelarten beobachten, die kommen, um Insekten zu fressen, die von einer nachts erleuchteten Lampe angezogen werden. Es dürfte ein wahres Ameisenvogel-Festival mit eher nicht so häufigen Arten wie u. a. Glutaugen-Ameisenvogel, Rostschulter-Ameisenschnäpper und Schmalbrauen-Ameisenschnäpper zu erwarten sein. Nach dem Frühstück werden wir versuchen, einige Arten zu beobachten, die mit Regenwürmern und Mehlwurmlarven gefüttert und angelockt werden, wie u. a. Weißscheiteltapaculo, Ockerbart-Ameisenpitta, Ockerbrust-Ameisenpitta und Sclatermusendrossel.

In den Wäldern rund um die Lodge finden wir eine bunte Mischung aus Vogelarten der tropischen Anden und des Amazonasregenwaldes wie Reinwardtarassari, Braunrückenbekarde, Elstertangare, Kupferglanzvogel, Graukronen-Laubtyrann, Gelbkehl-Spatelschnabeltyrann, Schwarzkronenkotinga, Orangekehlkotinga, Blaubürzelpipra, Rotbrustpipra und weitere Arten aus der Familie der Ameisenvögel. Allein in der Region Wildsumaco wurden mehr als 600 Arten registriert! Ü/VP.

Tag 8 (13.02.): Kolibrifestival in den Anden

Vor oder kurz nach dem Frühstück suchen wir um die Lodge nochmals nach Arten, die wir vielleicht gestern vermisst haben. Nach dem Mittagessen checken wir aus und weiter geht es bis zu einer Lodge, die von einem wunderschönen gemäßigten Wald umgeben ist und einen hervorragenden Platz zum Fotografieren von Kolibris bietet. Unter den möglichen Arten haben wir Prachtkehlelfe, Schwertschnabelkolibri, Grünband-Sonnennymphe, Fleckenbauchkolibri, Fahlschwanzkolibri, Glanz-Veilchenohrkolibri, Violettscheitelkolibri, Schwarzohrkolibri und Fahlflügelkolibri. Hier werden wir den gesamten Nachmittag verbringen. Ü/VP.

Tag 9 (14.02.): An der Höhle der Fettschwalme

Nach einem köstlichen Frühstück in unserer Lodge werden wir auf der Ostseite des Cayambe-Coca-Nationalparks in der Region Papallacta Vögel beobachten. Heute Morgen haben wir die Möglichkeit, u. a. Rosaschnabeltangare, Blaurücken-Bergtangare, Tränenbergtangare, Graubrust-Buschammer, Zimtstirn-Buschammer, Braunkopf-Buschammer und Schmalschnabel-Buschammer sowie Weißbinden-Tachurityrann, Türkishäher (Turquoise Jay) und Brillenwaldsänger zu sehen. Gegen 9.00 Uhr fahren wir weiter zu einer schönen Hacienda, wo wir unser Mittagessen einnehmen werden. Am Nachmittag besuchen wir eine Höhle, die von einer Fettschwalmen-Kolonie (Oilbird) bewohnt wird. In der Dämmerung fliegen die Vögel zur Nahrungssuche heraus. Ein einmaliges Erlebnis, optisch und akustisch! Danach checken wir in unserer nächsten Lodge ein, wo das Abendessen wartet. Ü/VP.

Tag 10 (15.02.): Chocó-Arten im Amagusa-Reservat

Nach dem Frühstück fahren wir zum Amagusa-Reservat. Dieses befindet sich in einem der am besten erhaltenen Gebiete an der Westwand der Anden in Ecuador. Dort ist es möglich, einige Arten der Chocó-Faunenregion zu beobachten, wie Indigohakenschnabel, Rosenwangenpapagei, Kolumbienvireo, Schwarzklarino, Orangebrustkotinga, Nebelzwergkauz, Rotohr-Bunttangare, Moosmantel-Bergtangare, Rostkehltangare und mit etwas Glück den Langlappen-Schirmvogel. Außerdem suchen wir nach einigen interessanten Arten, die Futterstellen lieben, wie Blutbürzelarassari, Tukanbartvogel, Rotstirntangare, Schwarzschwingensaltator, Rotstern-Brillantkolibri, Purpurbrustkolibri, Grünfadenelfe und viel mehr. Sicher gelingen hier tolle Fotos. Ü/VP.

Tag 11 (16.02.): Tag der Ameisenpittas im Refugio Paz de las Aves

Heute liegt ein spannender Vogel-Tag vor uns! Wir checken zeitig aus und fahren zum bekannten Refugio Paz de las Aves, einem „Traumziel“ für Birder! Zu Beginn stoppen wir aber nochmals an einem Balzplatz der beeindruckenden Andenfelsenhähne (Andean Cock-of-the-rock). Dann dürfen wir uns auf die Schwarzrückenwachtel und bis zu fünf Ameisenpitta-Arten, die seltene Riesenameisenpitta, Gelbbrust-Ameisenpitta, Grauscheitel-Ameisenpitta, Rostkappen-Ameisenpitta und Ockerbrust-Ameisenpitta freuen. Außerdem haben wir hier die Möglichkeit, den prächtigen Perlmanteltapaculo zu sehen. Dieser Tag wird wie im Fluge vergehen … Ü/VP.

Tag 12 (17.02.): Vogelfestival im Mipe Bird Sanctuary

Nach dem Frühstück geht es in die Natur zur Vogelbeobachtung im Milpe Bird Sanctuary. Einige Arten, die im Reservat beobachtet werden können, sind Schmucktyrann, Glanzflügelpapagei, Smaragdschattenkolibri, Goldschnabel-Buschammer, Braunrücken-Ameisenvogel, Rußgesicht-Stärlingstangare, Tumbesdrossel, Goldschwingenpipra, Fahltaube, Zimtbrustmotmot, Weißzügel-Faulvogel und Panamaameisenvogel. An den Futterstellen können wir Arten wie Grünstirn-Brillantkolibri, Silberkehltangare, Küstentukan, Schläfenfleckspecht und Halsbandarassari erwarten. Nachdem wir uns sattgesehen und fotografiert haben, kehren wir zu unserer wunderschönen Lodge zurück, um vor dem Abendessen die Einrichtungen zu genießen. Ü/VP.

Tag 13 (18.02.): Auf Vogelpirsch in der Umgebung von Mindo

Nur unterbrochen vom Frühstück und der Mittagspause werden wir einen ganzen Tag in der Umgebung unserer Lodge und von Mindo mit Vogelbeobachtung beschäftigt sein. Diese Gegend bietet eine große Artenvielfalt mit hervorragenden Fotomöglichkeiten. Darunter sind zu erwarten Andenbartvogel (Red-headed Barbet), Goldkopftrogon (Golden-headed Quetzal), Buntkehlsaltator (Buff-throated Saltator), Azurkopftangare (Blue-necked Tanager), Halsbandorganist, Lappenguan, Langschwanzsylphe, Ockerbrillen-Blattspäher, Olivrücken-Zwergspecht, Starkschnabel-Baumsteiger, Rotgesicht-Baumschlüpfer, Plattschnabelmotmot, Orangerachenkolibri, Graubrust-Grünammer, Schwarzscheiteltangare, Kastanienzaunkönig, Rotnackentangare (Golden-naped Tanager), Streifenblattspäher (Lineated Foliage-gleaner), Indigokardinal (Blue Seedeater) und Braunkolibri (Brown Inca). Ü/VP.

Tag 14 (19.02.): Der Schwertschnabelkolibri wartet …

Am letzten Tag unserer Vogelbeobachtungsreise verlassen wir zeitig unsere Lodge und fahren zum Zuro-Loma-Private-Reserve. Dort haben wir die Gelegenheit, den beeindruckenden Schwertschnabelkolibri (Sword-billed Hummingbird) sowie Glanz-Veilchenohrkolibri (Sparkling Violetear), Schmalschnabel-Buschammer (Gray-browed Brushfinch), Bindenkotinga (Barred Fruiteater), Samtbauchkolibri (Mountain Velvetbreast) und Blaukopftangare (Blue-capped Tanager) zu sehen. Weitere mögliche Arten sind u. a. Schieferhakenschnabel (White-sided Flowerpiercer), Langschwanz-Höschenkolibri (Sapphire-vented Puffleg), Stahlhakenschnabel (Glossy Flowerpiercer), Gelbbrust-Buschammer (Yellow-breasted Brushfinch), Goldbrust-Höschenkolibri (Golden-breasted Puffleg), Äquatorameisenpitta (Equatorial Antpitta) und Rostnacken-Ameisenpitta (Chestnut-naped Antpitta). Nach dem Mittagessen besuchen wir das Yanacocha-Reservat, wo einige weitere spannende Arten auf uns warten. Beim Abschluss-Abendessen schließen wir unsere Vogelliste ab, in der bestimmt 350 bis 380 gesehene Vogelarten eingetragen sind. Danach packen wir unsere Koffer für die Heimreise morgen. Ü/VP.

Tag 15 (20.10.): Von Mindo nach Quito-Flughafen mit Kurzbesuch im Polulahua-Schutzgebiet

Nach einem nochmals zeitigen Frühstück gegen 06.00 Uhr verlassen wir gegen 7.00 Uhr unser Hotel in Mindo und treten unsere Rückreise (85 km) nach Quito an. Wir passieren das Polulahua-Schutzgebiet, wo wir vielleicht noch zwei Stunden Vögel beobachten wollen. Spätestens 13.00 Uhr müssen wir am Flughafen Quito mit den Abfertigungen beginnen, denn der KLM-Direktflug nach Amsterdam startet bereits um 15:45 Uhr …

Tag 16 (21.02.2027, So.): Rückkehr nach Europa und Heimreise

Nach ca. 14 Stunden Direktflug erreicht der „Dreamliner“ B787 gegen 13.00 Uhr die niederländische Metropole Amsterdam. Gegen 15.30 Uhr steht der innereuropäische Anschlussflug nach Berlin im Programm, wo wir gegen 16.40 Uhr eintreffen. Von hier aus erfolgt die Heimreise per Zug-zum-Flug oder mit Pkw. Eine unvergessliche Südamerika-Reise geht hier zu Ende!

Notwendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben vorbehalten!

Teilnehmer, Preise & Leistungen

Teilnehmer

min. 6 bis max. 10

Preise

  • 6 Teilnehmer – 4.490,00 € pP/VP/DZ
  • 7 Teilnehmer – 4.390,00 € pP/VP/DZ
  • 8 Teilnehmer – 4.290,00 € pP/VP/DZ
  • 9 Teilnehmer – 4.190,00 € pP/VP/DZ
  • 10 Teilnehmer – 4.090,00 € pP/VP/DZ

Einzelzimmerzuschlag: 590,00 €

Bartmeise-Reisen Vertrieb für Schweiz & Österreich: Michael Straubhaar, 3110 Münsingen, Tel.: (+41) 79 466 9329, E-Mail: buchung@bartmeise.de

Im Reisepreis inbegriffen

  • alle Unterkünfte (14 Nächte in Doppel- und Einzelzimmern, guter bis sehr guter Standard; 2 Nächte im Flugzeug)
  • Vollverpflegung (immer mit Tee und/oder Fruchtsäften zu allen Mahlzeiten)
  • Trinkwasser während der Busfahrt unlimitiert
  • Eintrittsgelder für alle Nationalparks und für lokale Guides
  • alle im Reiseplan genannten Besichtigungen
  • Transport im Kleinbus mit Fahrer (inkl. Treibstoff)
  • deutschsprachige Reiseleitung von Bartmeise-Reisen, Adrian Eisen Rupp
  • deutsche Reiseinsolvenzversicherung / Reisesicherungsschein gemäß § 651r BGB

Im Reisepreis NICHT inbegriffen

  • internationaler Gruppenflug mit KLM ab/an (ausschließlich!) Berlin (BER) über Amsterdam direkt nach Quito für ab 1.580,00 € in Economy-Class, Premium-Economy ab 2.280,00 € und Business ab 3.210,00 €. 
  • mögliche Verlängerungsnächte bei Flugausfällen oder anderen „höhere Gewalt“-Ereignissen
  • alkoholische Getränke
  • Trinkgelder für Serviceleistungen in Hotels, persönliche Ausgaben für Einkäufe usw.; zusätzlicher Bargeldbedarf pro Person nicht mehr als 200,00 € (größere private Einkäufe exklusive)
  • alle weiteren Ausgaben oder Extratouren, die nicht aufgeführt sind
  • Trinkgelder für Birdguide und Fahrer (grundsätzlich empfohlen für alle Bartmeise-Reisen:
  • Birdguide: 2,00 €–2,50 € pro Tag/Person. Fahrer: 1,00 €–1,50 € pro Tag/Person ggf. Tour-Helfer: 1,00 € pro Tag/Person
  •  

Allgemeine Reisehinweise

Mitnahmeempfehlungen

  • für die hohen Anden: wetterfeste Berg-Garderobe (Zwiebellook) und festes Schuhwerk (ggf. Handschuhe, Schal und Mütze)
  • für den Regenwald: normale Outdoor-Garderobe, langärmlige Hemden bzw. T-Shirts (Schutz gegen Insekten), immer Zwiebellook empfohlen
  • für die Küste/Meer: leichtes Schuhwerk, Windjacke!
  • Jacke/Pullover zum Schutz gegen Erkältungen in klimatisierten Fahrzeugen und Räumen
  • Kopfbedeckung (möglichst mit Abdeckung der Halspartie gegen Sonne)
  • Regenjacke und Windschutz sowie Regenschirm (im Regenwald)
  • gute Stirnlampe oder Taschenlampe
  • Reise-Solarlampe/n
  • Outdoor-Trinkwasserflasche (zum Befüllen)
  • Campingbesteck
  • persönliche Reiseapotheke
  • Bestimmungsliteratur: Freile, J. et al. (2018): Birds of Ecuador. Helm Field Guides London. ISBN 978-1-4081-0533-7

Charakter dieser Reise

Diese Reise ist eine intensive Birding-Tour (Bartmeise-Klassifizierung: „Vögel intensiv“). Außer an Reisetagen werden von morgens bis abends – nur unterbrochen durch Mahlzeiten bzw. durch Pausen (für das Personal!) – Vögel beobachtet (bis 12 Stunden am Tag). Der Schwerpunkt liegt dabei, neben der gesamten lokalen Vogelwelt, auf seltenen, „near endemic-“ und möglichst vielen endemischen Arten der bereisten Bioregion.

Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit hoch kompetenten, lokalen Guides zusammen, die exzellente Kenner ihrer heimischen Vogelwelt sind und zumeist in Aktivitäten zum Schutz und zur Erforschung (Kartierung, Monitoring usw.) über landesweite Vereine bzw. Gesellschaften eingebunden sind. Neuentdeckungen von bisher in der jeweiligen Landesavifauna unbekannten Fakten zum Vorkommen und zur Biologie einzelner Arten, die bei solchen Reisen immer wieder anfallen, fließen daher in die genannten Projekte des Reiselandes ein.

Unsere Birdguides nutzen von Fall zu Fall Vogelstimmen aus einer Soundbibliothek, um schwer auffindbare bzw. versteckt lebende Arten beobachten zu können. Dies geschieht in jedem Fall unter Berücksichtigung der Brutbiologie und der Schutzansprüche einzelner Arten, die von unseren Guides gut eingeschätzt werden können. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung zu den Abläufen der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programmes liegt ausschließlich in der Verantwortung des lokalen Birdguides (der Bartmeise-Partnerfirma).

Weiterreichende touristische Informationen zu „Land & Leuten“ werden bei dieser Reise nicht gegeben. Interessenten sollten sich bitte vorher in das Gebiet einlesen (Reiseführer oder Internet).

Bartmeise-Reisen sind (Klein-) Gruppenreisen mit 6–16 Teilnehmern (im Ausnahmefall und wenn in der Reisebeschreibung ausdrücklich genannt, auch mehr). Wer Probleme mit Gruppenreisen und/oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, kann nicht an einer solchen Reise teilnehmen!

Informationen zur Garderobe

Die Wetterbedingungen werden sehr unterschiedlich sein und können täglich mehrfach wechseln: von kalt (nahe dem Gefrierpunkt am Morgen) bis neblig, regnerisch, sonnig und sehr warm und feucht. Daher gilt es, für alle Situationen die richtige Garderobe mitzuführen (Zwiebellook). Ein warmer Pullover (sowie Handschuhe und Mütze) sollten ebenso nicht fehlen wie Regenschutz (auch für den Rucksack). Ein Schirm kann für kurze und heftige Tropenschauer nützlicher sein als eine unbequeme Regenjacke, die schwitzen lässt. Wasserdichte Wanderschuhe, die auch in den Bergen sicheren Halt bieten, sind wichtig, leichte Gummistiefel empfehlenswert für einige Gebiete. Der Schwierigkeitsgrad unserer Wanderungen in den Bergen ist meist einfach, manchmal auch bis mittel.

Gesundheitshinweise

Wir empfehlen unbedingt eine tropenärztliche Beratung (z. B. im Gesundheitsamt) in Anspruch zu nehmen. Eine Auslandskrankenversicherung, die im Notfall auch den Rücktransport nach Deutschland absichert, ist für diese Reise eine Vertragsbedingung und muss bei Reisebuchung (spätestens mit der Abschlusszahlung der Reise) nachgewiesen werden.

Sicherheitshinweise

Wir bereisen vor allem ländliche Gebiete, die in allen Bereichen als sicher gelten. Die Ecuadorianer sind freundlich und hilfsbereit gegenüber Gästen aus dem Ausland. Wie überall auf der Welt muss man jedoch auch in ecuadorianischen Städten mit Taschendiebstählen und Trickbetrug rechnen. Wir empfehlen daher, persönliche Wertsachen wie Brieftaschen, EC- und Kreditkarten, Reisepass, hochwertige Optik usw. beim Stadtbesuch im Hotel zu lassen und nur das Notwendigste an Bargeld mitzuführen. Nehmen Sie bitte auch die Allgemeinen Reisehinweise für Ecuador auf der Seite des Auswärtigen Amtes www.auswaertiges-amt.de zur Kenntnis.

Zusätzliche Informationen

Flughafen

Basel (BSL), Berlin Brandenburg (BER), Bremen (BRE), Brüssel (BRU), Dortmund (DTM), Dresden (DRS), Düsseldorf (DUS), Flughafen, Frankfurt (FRA), Friedrichshafen (FDH), Genf (GVA), Gruppenflug, Hamburg (HAM), Hannover (HAJ), Karlsruhe/Baden‑Baden (FKB), Köln–Bonn (CGN), Leipzig/Halle (LEJ), Lübeck (LBC), Memmingen (FMM), München (MUC), Nürnberg (NUE), Stuttgart (STR), Weeze (NRN), Wien (VIE), Zürich (ZRH)

Alternativer Flughafen

Basel (BSL), Berlin Brandenburg (BER), Bremen (BRE), Dresden (DRS), Frankfurt (FRA), Genf (GVA), Leipzig/Halle (LEJ), München (MUC), Nürnberg (NUE), Wien (VIE), Zürich (ZRH), Zütich (ZRH)

Anreise zum Flughafen

Sonstige, Zug-zum-Flug (86,00 € p. P., deutschlandweit, 2. Klasse)

Mitreisender

Ja, Nein

Zimmertyp

Doppelzimmer, Einzelzimmer, Halbes Doppelzimmer