Reisebericht Estland: Taiga, Regenmoore und baltische Küsten im Vogelfrühling

Reisebericht Estland: Taiga, Regenmoore und baltische Küsten im Vogelfrühling

Reisebericht über die Reise nach Estland vom 30. April bis 7. Mai 2016

30.4 2016 (1. Tag) Anreise und erster Sperlingkskauz
Nach einem problemlosen Treffen aller Teilnehmer mit dem Reiseleiter am Frankfurter Flughafen geht es pünktlich nach Riga, wo wir auf den örtlichen Reiseleiter Bert Rähni treffen. Vom Flughafen aus fahren wir mit zwei Minibussen in die Innenstadt von Riga, wo unsere großartige und kenntnisreiche Stadtführerin Biruta während einer 1,5-stündigen Stadtführung viele Sehenswürdigkeiten der Stadt mit all ihren Jugendstilhäusern lebendig und von der Materie selbst ganz begeistert erklärt. Mittagessen in der Altstadt gegen 15.00. Anschließend fahren wir mit den Minibussen auf einer gut ausgebauten Straße durch Kiefernwälder entlang der Rigaer Bucht Richtung Norden und legen auf dem Weg eine kurze Rast an einem Sandstrand ein, der die Weite und die Ruhe der baltischen Ostseeküste erahnen lässt.

Am frühen Abend erreichen wir unser Hotel zwischen Wiesen, Feldern und am Rande eines kleinen Kiefernwaldes. Unter den Augen aufmerksamer Storcheneltern auf ihren Horsten direkt am Hotel wird das Gepäck ausgeladen, die Zimmer werden bezogen und das Abendessen eingenommen. Den direkt in dem Thujabusch neben der Eingangstür brütenden Bluthänfling haben wir zu dem Zeitpunkt noch nicht entdeckt, wohl aber die warnenden Wacholderdrosseln. Eine Abendexkursion führt uns an einen mit Birken und Kiefern bewachsenen Moorrandbereich direkt neben dem Besucherzentrum des Matsalu Nationalparks. Bekassinen und Waldwasserläufer balzen in der hereinbrechenden Dämmerung, und aus der Ferne ruft verhalten unser erster Sperlingskauz!

1.5. (2. Tag) Sooma Nationalpark
Um 6.00 Uhr findet eine erste Wanderung statt. Auf einem Holzbohlenweg bewegen wir uns an diesem wunderschönen Morgen durch einen strukturreichen Taiga-Mischwald mit Birken, uralten Kiefern, Fichten, Pappeln und umgestürzten Baumriesen, die mit Moosen und Farnen bewachsen sind. Waldlaubsänger beleben diesen Märchenwald durch ihren Gesang, ein Trauerschnäppermännchen lässt sich von einer Beobachtungsplattform perfekt beobachten, während Haselhühner und Dreizehenspecht zu hören sind, sich aber noch versteckt halten. Waldwasserläufer balzen in dem für sie typischen Lebensraum , dem Waldmoor. An vielen Bäumen weist die zerstörte Rinde auf die Aktivität von Elchen hin. Anschließend wird aus dem Inhalt unscheinbarer Kisten in den Kofferräumen der Busse ein Frühstück im Wald gezaubert.

Nach dem Frühstück legen wir eine Rast an dem birkenbestandenen Rand des Waldmoores ein. Dort, wo die Birken an eine Feuchtwiese grenzen, gelingen grandiose Beobachtungen und Fotos von um diese Zeit schon heimlichen Weißrückenspechten direkt an der Bruthöhle! Das Kommen und Gehen beider Altvögel bei der Abwechslung ihres Brutgeschäftes ist unglaublich gut zu verfolgen. Als Bilderbuchbeispiel für schier endlos weite, ursprüngliche Hochmoore präsentiert sich uns danach das Regenmoor Kuresoo. Die Dimensionen dieser so wertvollen Landschaft erschließen sich uns von einem Beobachtungsturm aus, und während unserer anschließenden Wanderung auf einem Holzbohlenweg über schwankenden Moorboden und vorbei an dunklen, spiegelglatten Moortümpeln beobachten wir Regenbrachvögel, Bruchwasserläufer, Rotschenkel, Raubwürger und Baumpieper – die ersehnten Steinadler verbergen sich leider vor uns! Leuchtend gelbe Sumpfdotterblumen flankieren den Wanderweg zurück zum Parkplatz, an dem ein schöner schwarz-weißer Trauerschnäpper singt. Mittagessen im Hotel

Wie aus dem Nichts (aber zielgerichtet geplant ;-)) erscheint während unserer Nachmittagsexkursion auf einmal eine weite, mit niedrigen Seggen bewachsene Feuchtwiese inmitten des Waldes, durch den wir mit den Minibussen gefahren sind. Ein weiterer landschaftlicher Schatz, der uns wundervolle Beobachtungen von Kampfläufermännchen im Prachtkleid ermöglicht, von weiblichen Kampfläufern im direkten Vergleich mit einem großen Trupp Bruchwasserläufern sowie mit einzelnen Grün – und Rotschenkeln. Bekassinen balzen in unglaublicher Dichte am Himmel und lassen sich auch am Boden beobachten – ganz im Gegensatz zu einigen Uferschnepfen, die aufgrund ihrer Größe und Färbung den ornithologischen Blickfang bieten und alle Teilnehmer begeistern.
Am Abend führen wir eine weitere Eulenexkursion durch. Der erhoffte Sperlingskauz lässt sich leider nicht finden, dafür zeigt sich schemenhaft der erste Habichtskauz, und die Silhouetten fliegender Waldschnepfen zeichnen sich gegen den Abendhimmel ab. Im Dämmerlicht besuchen wir noch einmal die Waldwiese, die wir schon am Nachmittag aufgesucht haben. Ganz still  lassen sich die Balzlaute des Juwels dieser Wiese vernehmen, der Doppelschnepfe. Zu sehen sind sie trotz intensiver Suche mit dem Spektiv leider nicht. Deutlicher, aber auch im Hintergrund, beleben die Rufe von Tüpfelrallen untermalt vom scheinbar endlosen „Gemecker“ der Bekassinen die Abendstille

2.5 .2016 (3. Tag) Fischteiche, Limicolen und Wiesenvögel
Frank entdeckt morgens einen singenden Zwergschnäpper direkt am Hotel!  Wir frühstücken im Hotel, um anschließend an die Fischteiche von Pikla zu fahren, die sich unmittelbar an der Küste befinden. Das Gebiet präsentiert sich als Nebeneinander überschwemmter Strandwiesen mit großen, eingestreuten Findlingen und schilfbestandenen Fischteichen. In den stillen Wasserflächen der überschwemmten Strandwiesen spiegeln sich für uns alle traumhaft gut sichtbar Rotschenkel, Bruchwasserläufer, Grünschenkel, Kiebitze, Goldregenpfeifer und Dunkle Wasserläufer, während sich die kleinen grasbewachsenen Inseln als ideale Balzarenen für Kampfläufer präsentieren. Schafstelzen, deren Kopfzeichnung  alle Gradienten aufweisen von „typische Thunbergschafstelze“ (also  einheitlich schiefergrauer Kopf) bis „typische Wiesenschafstelze“ (als grauer Kopf mit weißlichem Überaugenstreif) bereichern die Liste der Singvögel hier ebenso wie Braunkehlchen und Steinschmätzer. Überaus freuen wir uns über die ersten dunkelflügeligen Zwergmöwen, während die rauen Rufe einzelner Brand – und Raubseeschwalben über der Ostsee auf diese besonderen Arten aufmerksam machen.

Die Fischteiche selber erweisen sich als Badeanstalt Hunderter von Zwergmöwen, die wir von einem Beobachtungsturm aus ausgiebig mit Lachmöwen vergleichen können. Im angrenzenden Schilf singen Drosselrohrsänger, Schilfrohrsänger und Rohrschwirl. Bartmeisen sind allgegenwärtig, verstehen es aber, Katz und Maus mit uns zu spielen. Letztendlich werden sie von jedem Teilnehmer gut gesehen. Auf dem Rückweg nehmen wir uns Zeit für wunderbare Beobachtungen von balzenden Küstenseeschwalben und den ersten Eisenten und Mittelsägern auf dem Meer. Die Besonderheit an dieser Stelle ist zierlich und elegant, hat lange Beine, ein graues Kleid und stelzt unstet zwischen verschiedenen Vertretern ihrer Gruppe hin und her: Es ist ein Teichwasserläufer, der sich traumhaft nah und in vielen Details von allen Gruppenteilnehmern studieren und fotografieren lässt – im direkten Vergleich zu den oberflächlich ähnlichen Arten Bruchwasserläufer und Grünschenkel.

Nach diesem grandiosen Abschied Weiterfahrt in ein Areal unglaublich weiter Strandwiesen südlich von Pärnu. Hier legen wir im Schatten eine Reetdachgebäudes und eines ausgeschlachteten Golf 1 eine erholsame Mittagspause ein. Die Zielart ist hier die Zitronenstelze, und in dem aufkommenden Flimmern der Mittagshitze finden wir nach einiger Suche tatsächlich bald das erste Männchen – zunächst noch recht weit entfernt, aber immerhin so, dass diese leicht bestimmbare Art ein zufriedenes Lächeln in das Gesicht aller Teilnehmer zaubert, doch das war noch nicht alles … Am Nachmittag Wanderung durch einen strukturreichen Mischwald mit einem hohen Anteil von Niederwald und einem Teppich aus Gelben und Weißen Buschwindröschen, Leberblümchen, Lerchensporn und Wald-Bingelkraut, der  von einem nährstoffarmen mäandrierenden Bach  durchflossen wird. Die Zielart ist hier der Dreizehenspecht. Wir finden „Ringelspuren“ dieser Art an den Bäumen, den Specht selber sehen wir nicht. Dafür singen Trauerschnäpper, Haselhühner und ein Bergfink. Bert erklärt Säugetierspuren im Schlamm des Bachbettes und erkennt sie als Marderspuren. Der Abend klingt ruhig aus – mit zeitigem Einschlafen, mit Gesprächen über Orchideen und all die anderen Dingen, die für die Teilnehmer von Belang sind.

3.5. 2016 (4. Tag) Zitronenstelzen zum Anfassen
Das frühe Treffen um 5.00 für eine Fahrt durch Teile des Sooma Nationalparkes ist optional für die Teilnehmer. Vier Teilnehmer nutzen die Gelegenheit und haben das Glück, wunderbare Beobachtungen von Schwarzspechten zu machen. Die große Besonderheit aber sind eine Auerhenne, die lange Zeit gut getarnt, aber für alle Teilnehmer perfekt sichtbar auf den äußeren Ästen einer Pappel sitzt sowie einige weitere Auerhennen, die auf den sandigen Waldwegen entlang schleichen.
Nach dem Frühstück im Hotel werden die Zelte in dem Hotel abgebrochen, das Gepäck in den Kleinbussen verstaut – es geht Richtung Pärnu, zunächst zu einer weiteren Zitronenstelzen-Beobachtungsstelle … wo das zufriedene Schmunzeln nach der Zitronenstelzenbeobachtung des Vortages schierer Begeisterung weicht, denn die Zitronenstelzen lassen sich hier so nah und ausgezeichnet beobachten,  dass Vergleiche mit Bachstelzenbeobachtungen in der Heimat aufkommen!

Die weitere Reise Richtung Haapsalu führt uns zunächst zu den viele Quadratkilometer großen Schilfflächen des Audruppolders, an dessen Rändern Wiesenflächen unter Wasser stehen. Tausende von Blässgänsen, Weißwangengänsen und Taiga-Saatgänsen bevölkern dieses Areal und lassen sich bestens beobachten. Die erste Beutelmeise wandert vor den Augen der Teilnehmer durch das Schilf-Weidendickicht.  Weißrückenspecht und Grauspecht tauchen gelegentlich aus dem die Straße begeleitenden Waldstreifen aus, in dem auch Sprosser singen. Hier findet auch unsere Mittagspause statt, und das Öffnen unserer Joghurtbecher wird genauestens beobachtet von mindestens einem Zitronenstelzenmännchen auf einer Weidenspitze nur 10 m entfernt. Schilf- und Teichrohrsänger singen, und auf den Wasserflächen entdecken wir Singschwäne, Silberreiher, Rothalstaucher sowie viele verschiedene Entenarten. Rohrdommeln rufen. Bert entdeckt und erklärt die Pfotenabdrücke eines Goldschakals, die sich in einer abgetrockneten Pfütze abzeichnen.

Das nächste Ziel sind die Kasariwiesen – Heimat für Schrei- und Schelladler. Bei der Rast  am Ufer des Flusses Kasari zeigen alle Ferngläser in den Himmel – und irgendwann ist er da, zunächst noch in weiter Ferne – der Adler mit den hängenden Handschwingen – unser erster Schreiadler! Im Laufe der Zeit lassen sich die Gefiederdetails des immer näher kommenden Greifvogels gut erkennen. Aber noch näher kommt der eigentliche Star dieser Region: Manfred entdeckt direkt über uns einen Schelladler, der so nah ist, dass man ihn auch ohne Fernglas bestimmen kann! Mehr kann man hier nicht erwarten. Gegen 19.00 erreichen wir unser direkt am Wasser gelegenes Hotel am Rande der wunderschön ursprünglichen Altstadt. Eine Abendexkursion führt uns zu einem nahegelegenen Beobachtungsturm, von dem aus sich Küstenseeschwalben ebenso gut beobachten lassen wie eine Vielzahl verschiedener Entenarten. Eine Raubseeschwalbe fliegt vorbei.

4.5.2016 (5. Tag) Zur Insel Hiuma
Frühstück im Hotel. Anschließend Fahrt in den Minibussen auf die Insel Hiuma. Während der Überfahrt gelingen gute Beobachtungen unzähliger Berg- und Eisenten, Trauerenten, Samtenten sowie Stern- und Prachttauchern. Auf Inseln, die wir mit der Fähre passieren, ruhen Ringel- und Kegelrobben, es halten sich hier Säbelschnäbler auf und eine Raubseeschwalbenkolonie liegt ganz dicht. Von Hiuma aus geht es in einem ursprünglichen Fischerboot durch die ruhigen küstennahen Gewässer auf die kleine, unbewohnte Insel Saarnaki. Schlüsselblumen und Leberblümchen zwischen Wacholderbüschen begleiten uns auf unserer Wanderung über die Insel bis zu einer ursprünglichen, kleinen Ansiedlung ehemaliger Fischer- und Bauernhäuser, die vollständig reetgedeckt und aus Holz gebaut wurden. Hier legen wir unsere Mittagspause ein mit Blick auf den Strand, das Meer, den weiten baltischen Himmel. Das Abendessen nehmen wir gegen 20.15 in unserem Hotel in Haapsalu ein.

5.5. 2016 (6. Tag) Highlight balzende Birkhähne
Sehr früh geht es morgens nach Läänemaa, um dort balzende Birkhähne zu beobachten. Auf dem Weg dorthin zeigt sich ein Auerhahn von seiner besten Seite balzend und direkt auf der Straße, zum Teil auf den Fichtenästen fast unmittelbar über unseren Autos. Für viele Teilnehmer das Highlight der Reise!
Später gelingen perfekte Beobachtungen vieler balzender Birkhähne auf den weiten Wiesenflächen am Rande des Hochmoores. Einzelne wunderschöne Goldregenpfeifer im Prachtkleid stehen auf den Ackerflächen, Braunkehlchen tauchen immer wieder auf den wegbegleitenden Hochstauden auf.
Unser Frühstück nehmen wir am Kap Pöösaspea ein. Stern- und Prachttaucher ziehen vorbei, Trupps um das Kap herumschwimmender Eisenten lassen sich sehr gut beobachten, viele Ketten dieser Meeresente umfliegen die Landzunge. Dazwischen immer wieder Trauer- und Samtenten. Fluss- und Küstenseeschwalben, die hier auf den Findlingen rasten, lassen sich bestens vergleichen.

Frank hört durchziehende Seidenschwänze. Jürgen ist ganz begeistert von den Fruchtständen der unzähligen Küchenschellen im Gegenlicht. Einige dieser Pflanzen blühen noch, und es entstehen wundervolle Fotos. Auf dem Weg nach Roosta in unseren Minibussen durch die Wälder ermöglicht uns ein Zwischenstopp ganz wunderbare Beobachtungen von Haselhühnern. Es dauert eine Weile, bis sich die Vögel in den Birkenästen finden lassen, aber dann lässt sich die ganze filigrane Schönheit ihrer Gefiedermusterung bewundern. Nicht oft hat man so gute Beobachtungen! Das Mittagessen nehmen wir in Roosta ein.

Einige Kilometer südlich davon besuchen wir einen wilden Strandabschnitt. Schon auf dem Weg dorthin balzen mindestens zwei Wendehälse um die Wette. Ein Regenbrachvogel lässt sich zwischen den im Wasser liegenden Findlingen beobachten, viele Sandregenpfeifer, einzelne Rot- und Grünschenkel sowie Dunkle Wasserläufer runden das Bild der Vogelwelt hier ebenso ab wie verschiedene Entenarten. Von den Beobachtungstürmen des Silma Naturschutzgebietes entdecken wir am Nachmittag über den weiten Schilf- und Wasserflächen jagende Seeadler. Viele Silberreiher tauchen immer wieder aus dem Schilfdickicht auf. Rohrdommeln rufen, Rohrschwirle singen. Die Wasserflächen sind bevölkert von vielen verschiedenen Entenarten, unter anderem entdecken wir hier auch Rothalstaucher. Anschließend besichtigen wir kurz das nahegelegene Gut Lyckholm. Übernachtung in Haapsalu.

6.5.2016 (7. Tag) Beim Habichtskauz im Matsalu Nationalpark
Früh morgens fahren wir im Matsalu Nationalpark in die Welt der Strandwiesen und Flachwasserbereiche bei Haeska. Von einem Beobachtungsturm aus entdecken wir (und viele finnische Ornithologen) Tausende von Nonnengänsen, die hier auf dem Durchzug in die Brutgebiete rasten.  Nahezu die gesamte Palette der Entenarten können wir hier beobachten, unter anderem auch unsere ersten Zwergsäger. Seeadler jagen. Uferschnepfen rasten im seichten Wasser, Kiebitze führen ihre Jungen, Rotschenkel und Alpenstrandläufer balzen. In dieser Kulisse nehmen wir unser Frühstück ein.

Anschließend Besuch des Schlossparks von Roude mit seinen uralten Eichen. Vom Schloss selber sind nur romantisch anmutende Ruinen übrig (für die Endszene eines Filmes „musste“ dieses Schloss niederbrennen). Leider finden wir hier keine Weißrückenspechte. Über den angrenzenden Wiesen kreisen immer wieder Seeadler und ein Schreiadler. Später erfreuen wir uns perfekter Beobachtungen von Ohrentauchern bei Haapsalu! Die Vögel zeigen sich ganz nahe und ohne Scheu. Eine besondere Beobachtung dieser immer seltener werdenden Vogelart.

Ein weiteres Highlight der Reise erwartet uns am Abend: Am Waldrand im Leidissoo Naturschutzgebiet brütet ein Habichtskauz. Mit etwas Geschick gelingt es uns, die Spektive so zu platzieren, dass jeder Teilnehmer einen guten Blick auf diese große Eule hat. Und viele sehen nicht nur den Kopf des Kauzes aus der Nestmulde herauslugen! Wir beobachten sogar das Verlassen des Nestes durch einen Altvogel und dessen Wiederkehr! Das Abendessen erfolgt wieder in Roosta.

7.5.2016 (8. Tag) Letzter Blick auf durchziehende Seetaucher und Meeresenten
Für einige Freiwillige steht vor dem Frühstück an diesem letzten Tag der Reise noch eine weitere Fahrt zum Kap Poösaspea an. Wieder begeistern uns die großen Mengen der durchziehenden Seetaucher, der Meeresenten und Seeschwalben. Auf der Rückfahrt zum Hotel präsentiert sich wunderschön neben der Straße auf einem Leitungsmast der letzte Raufussbussard dieser Reise. Pünktlicher Rückflug von Tallin ab 18.00

Reiseleiter : Bert Rähni, Christopher Schmidt
Reisebericht: Christopher Schmidt

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