Vorexkursion zur nächsten Nasserstausee-Expedition im März: Unterwegs zur afrotropischen Vogel- und Tierwelt in einer unbekannten Wasser-Wüsten-Traumlandschaft

Vorexkursion zur nächsten Nasserstausee-Expedition im März: Unterwegs zur afrotropischen Vogel- und Tierwelt in einer unbekannten Wasser-Wüsten-Traumlandschaft

Pressebericht zur Nasserstausee-Expedition 2019. Gerenalanzeiger Halberstadt.

Unter Leitung des westsächsischen Faunisten Jens Hering (Vorstandsmitglied im Verein Sächsischer Ornithologen und Mitglied im wiss. Beitrat der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft – DO-G) laufen seit einigen Jahren avifaunistische Forschungen auf dem weitgehend unbekannten Nasserstausee in Ägypten, an der Grenze zur afrotropischen Vogelwelt. Erst kürzlich trafen sich die Mitglieder der Nasserstausee-Expedition im Museum Heineanum in Halberstadt/Sachsen-Anhalt zur Auswertung ihrer Expedition im Frühjahr 2019. Dabei wurden auch die Ergebnisse aus einer Brutvogelerfassung zu bestimmten Arten sowie gesammelte Daten zu zahlreichen weiteren Organismen vorgestellt, aus- und bewertet. Auch diese Expedition brachte wieder erstaunliche und bis dato unbekannte Ergebnisse, so z.B. zur Brutbiologie von Rohrsängern, Blassspötter und verschiedenen Wasservögeln wie Seeschwalben. Von der Witwenstelze, die am Stausee ihre nördlichste Verbreitung in der Afrotropis erreicht, gab es ebenfalls neue Daten. Die in PowerPoint-Präsentation vorgestellten Ergebnisse fließen auch dieses mal wieder ein in wissenschaftliche Publikationen, die im Rahmen der Schriftenreihen der DO-G publiziert und als Posterpräsentationen und Vorträge zu den Jahresversammlungen der ältesten wissenschaftlichen vogelkundlichen Vereinigung der Welt gehalten werden.

Der ca. 500 km lange Nasserstausee in Ägypten wartet mit einer Traumlandschaft und spannenden vogelkundlichen Entdeckungen. Foto: J. Hering

Während des Treffens wurden zudem die nächste Expedition in 2020 vereinbart, Zielstellungen diskutiert und die Teilnehmergruppe ausgewählt. Bartmeise-Reisen unterstützt seit Jahren logistisch und auch personell die Aktivitäten von Jens Hering. Daher führen wir Anfang März wieder eine Vorexkursion als Reiseprogramm auf dem Nasserstausee durch. Während der Exkursion, die Teilnehmer und Reisegäste aber frei und ungezwungen genießen können, sind dennoch alle gebeten, Daten zu bestimmten Vogelarten zu dokumentieren und zu sammeln, die dann den

Auch der Stentorrohrsänger ist eine wichtige Brutvogelart am Nasserstausee, die im Interesse der Untersuchungen steht. Foto: Jens Hering

Kollegen der nächsten Expedition zugängig gemacht werden. Einer unserer Mitarbeiter, ein Biologe, Botaniker und Ornithologe, wird die Dokumentation der Daten während dieser Reise betreuen.

Unsere 8-tägige Exkursion in eine unglaublich eindrucksvolle Wasser-Wüsten-Landschaft eignet sich insbesondere auch für ornithologische Freundeskreise und Gruppen, die sich gut kennen und die auf den kleinen Exkursionsbooten (max. 6 Personen pro Bott) gut miteinander zurechtkommen. Alle weiteren Details finden sich im Reiseplan zu dieser Reise, der hier veröffentlich ist.

Hartmut Meyer

Startbild: Witwenstelze am Nasserstausee. Foto: Mohamed Habib.
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