Einzigartige Naturerlebnisse im Pantanal: Endemische Vögel, Jaguare und Riesenotter am Cuiabá-Fluss

Einzigartige Naturerlebnisse im Pantanal: Endemische Vögel, Jaguare und Riesenotter am Cuiabá-Fluss

Junger männlicher Jaguar am Cuiaba-Fluss. Foto 1.10.2018: A. Eisen Rupp

Seit drei Tagen (29.09.2018) ist eine Bartmeise-Reisegruppe im Herzen des Pantanals in Brasilien unterwegs. Die Vogelwelt begeistert! Mehr als 200 Arten, darunter verschiedene Endemiten bzw. äußerst seltene Arten, konnten innerhalb von nur drei Tagen beobachtet werden. Herausragend natürlich die zauberhaften Hyazintharas, die im Pantanal wieder einen guten Lebensraum finden. Jeden Morgen und Abend finden sich die über einen Meter großen Vögel an den speziellen Palmen zur Nahrungssuche ein und können aus geringer Entfernung beobachtet und fotografiert werden.

Täglich hier so zu sehen: Hyazintharas. Foto: A. Eisen Rupp

Aber auch andere herausragende Naturerlebnisse begeistern die Teilnehmer an der Reise. So konnten gestern am Cuiabá-River vom Boot aus zwei junge männliche Jaguare (aus 15 Meter Entfernung!) beobachtet und in jeder Art und Weise auf Bild und Video gebracht werden. Erstaunlicherweise erlebten wir einen Angriff der beeindruckenden Großkatzen auf eine Riesenotter-Familie und deren Bau im Uferbereich! Der Jaguar genießt hier im Pantanal-Schutzgebiet die Aufmerksamkeit auch der Forschung, daher ist die Art vertraut, nicht scheu und kann vom Boot aus gut beobachtet werden.

Unsere Reise führt in den nächsten Tagen weiter in die Amazonas-Region, dort in die Endemiten-Zone der „Garden of Amazons“. Weitere Fluss-Abenteuer per Boot (auch zu Tapir, Anakonda usw.) stehen im Programm. Diese Reise findet im Oktober 2019, und zwar vom 10. bis 25. erneut statt. Es gibt nur noch wenige Plätze in Doppel- bzw. halben Doppelzimmern! Unsere nächste Reise zur zauberhaften Vogelwelt Brasiliens steht allerdings bereits im Januar 2019 im Bartmeise-Reiseprogramm, und zwar in die ‘Mata Atlantica’ entlang der “Grünen Küste Süd-Brasiliens, die Region, mit den meisten Endemiten Südamerikas! Diese Reise kann hier auf unserer Seite gebucht werden.

Hartmut Meyer

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Bei den Endemiten auf den Andamanen – Unterwegs auf unbekannten Inseln in der Andamanensee

Bei den Endemiten auf den Andamanen – Unterwegs auf unbekannten Inseln in der Andamanensee

Anfang Dezember 2018 kehrte unsere Bartmeise-Reisegruppe von den Andamanen zurück. Diese Inselgruppe gehört zu Indien und liegt ca. 1.400 km östlich des Festlandes im Golf von Bengalen und der Adamanensee, sehr nahe an der Südspitze Myanmars und dem nördlichen Sumatra.

Zauberhafte Westküste. Foto: H. Meyer

Ziel der Ornithologen auf den Andamanen (kombinierte Reise mit Westen Ghats auf dem Indischen Festland – siehe Kurzbericht nebenstehend) war die Bekanntschaft mit und die Beobachtung der 21 endemischen Vogelarten, was auch recht gut gelang. Bis auf eine Art, die Andamanen-Schleiereule, die nicht gefunden werden konnte, ließen sich 18 weitere Endemiten, darunter z.B. Dunkelkauz, Andamanenkauz, Andamanen-Zwergohreule und Orient-Zwergohreule sowie Andamanenspecht und –Schlangenweih gut beobachten und fotografieren. Die Andamanen-Nachtschwalbe und die Andamanenralle, die eher nachtaktiv sind, gelang es wenigstens kurz zu sehen bzw. zu hören.

Feuchtgebiet auf Grand Andaman. Foto: H. Meyer

Die Andamanen bestehen aus ca. 600 Inseln, von denen aber nur ca. 35 bewohnt sind. Die bekannteste davon ist Grand Andaman, auf der auch unsere Gruppe unterwegs war. Einen guten touristischen Ruf genießt Havelock Island, das auch eine entsprechende Infrastruktur mit herausragenden Stränden und Beach-Resorts bietet. Im Gegensatz dazu beherbergen die Andamanen aber auch eines der letzten unberührten Ur-Völker dieser Welt. Auf North Sentinel Island lebt abgeschieden und komplett zurückgezogen das Volk der Sentinelesen, das jeden Kontakt zur Außenwelt ablehnt. Die indischen Behörden, die noch nicht mal die Sprache des Volkes kennen,  respektieren dies und schirmen die Insel komplett ab. Dennoch geriet North Sentinel Island kurz vor unserer Reise in die Schlagzeilen der Weltpresse, weil ein fanatisch-religiöser US-Bürger versuchte, die Sentinelesen zu missionieren. Bei diesem Versuch wurde er von den Ureinwohnern mit Pfeil und Bogen erschossen. 

Zum Abschluss unserer Reise am letzten Tag blieb ein wenig Zeit, um in die Historie der ehemaligen berüchtigten Gefängnisinsel einzutauchen. Bei einer Besichtigung des Gefängnisses in Port Blair – heute nationales Mahnmal – aus der britischen Kolonialzeit auf der Hautinsel konnte man erahnen, unter welchen grausamen Bedingungen Tausende Freiheitskämpfer Indiens gegen die britischen Kolonialisten eingekerkert waren und ihr Leben verloren.

Hartmut Meyer

Startfoto: Bartmeise-Reisegruppe im historischen Gefängnis der Insel Grand Andaman. Foto: H. Meyer.

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Das besondere Erlebnis am Kerkinisee: Schwimmende Wildkatze

Das besondere Erlebnis am Kerkinisee: Schwimmende Wildkatze

Der Künstler und Vogelmaler, unser Reiseleiter Paschalis Dougalis bei seinen Skizzen. Foto: privat

Ein Naturerlebnis der besonderen Art konnten unsere Bartmeise-Reisegäste im Oktober im nordgriechischen Naturparadies Kerkinisee erleben. Eine Wildkatze – nicht unbedingt als Wasser liebende Tiere bekannt – wurde bei Tag schwimmend in einen Kanal am See beobachtet, und dabei von unseren Reisegästen fotografiert und gefilmt (Startfoto aus Video: Paschalis Dougalis).

Auch zur Reise im Oktober begeisterte die großartig gemischte Vogelwelt aus Nord und Süd die Vogelkundler. Zwerggänse aus Skandinavien neben Flamingos, Kraniche neben Löfflern und bis zu 70 Triele neben Raubseeschwalben … Diese Artenmischung in Nordgriechenland war wie immer überwältigend. Die Bartmeise-Reiseleitung für diese Reise hatte erneut der griechisch-deutsche Künstler und Vogelmaler, Paschalis Dougalis (Bildautor des Klassikers „Was fliegt denn da“ und vom „Atlas Deutscher Brutvogelarten ADEBAR“ ) übernommen, dem unsere Reisegäste bei seinen Skizzen und Zeichnungen über die Schulter schauen konnten (siehe unten).

Im Jahr 2019 bieten wir wieder vier Kurzreisen (Februar, April, Mai und Oktober) in dieses Naturparadies an. Wir starten im Februar (17. bis 23. Februar 2019) zum Beginn der Brutzeit der seltenen Krauskopfpelikane, die im Nationalpark Kerkinisee eines ihrer wichtigsten europäischen Brutgebiete haben. Unsere Reise im Mai (11. bis 18.05.2019) wird besonders gestaltet sein, da diese in den ersten vier Tagen nach Mazedonien (Geier, Schmetterlinge und blühende Bergwiesen im Frühling) führen wird!

Hartmut Meyer

Skizze Krauskopfpelikan (P. Dougalis, Kerkinisee im Oktober 2018)

 

Triele (P. Dougalis im Oktober 2018)

 

Raubseeschwalbe (P. Dougalis im Oktober 2018)

 

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Mit Scoot ab 20. Juni direkt von Berlin-Tegel nach Singapore und weiter nach Australien – zu Top-Preisen!

Mit Scoot ab 20. Juni direkt von Berlin-Tegel nach Singapore und weiter nach Australien – zu Top-Preisen!

Ab Juni startet viermal in der Woche eine neue Fluglinie ab Berlin-Tegel auf kürzestem Weg nach Singapore, und von dort weiter in viele Destinationen Asiens und nach Australien. Und das zu super Preisen ab 500,00 € (bei uns buchbar) nach Singapore hin/zurück und ab 976,00 € nach Nordaustralien. Scoot, die Low-Cost-Tochter von Singepore Airline (eine der besten Airlines der Welt) nimmt am 20. Juni den Flugbetrieb mit einer neuen Boeing 787-9 “Dreamliner” auch ab Berlin auf.

Umsteigen in Frankfurt, anderswo in Europa oder am Golf wäre mit dieser Verbindung verzichtbar! Mehr dazu auf unserer Seite “Flug- und Hotelbuchungen weltweit zu attraktiven Konditionen”.

Startfoto: Scoot-Dreamliner B 787. Foto: Singapore Airline Presse.

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