Vögel vor der Kamera: Bei den Prachtamazonen am kältesten Ort Brasiliens – Gruppe vom Hochwasser in Südbrasilien nicht betroffen

Vögel vor der Kamera: Bei den Prachtamazonen am kältesten Ort Brasiliens – Gruppe vom Hochwasser in Südbrasilien nicht betroffen

Paar Prachtamazonen in Aurakarien. Foto: A. Eisen Rupp.

Auf einer speziellen Fotoreise zum grandiosen Naturschauspiel der Prachtamazonen (Red-spectacled Amazon), die hauptsächlich in Südbrasilien vorkommen und die sich jährlich in dieser Jahreszeit in riesigen Trupps an den reifen Araukarien-Nüssen in der Region um Urupema, dem kältesten Ort Brasiliens, zum „großen Fressen“ einfinden, befindet sich derzeit eine Bartmeise-Foto-Reisegruppe unter Leitung von Adrian Eisen Rupp (Foto li.). Der brasilianisch-deutsche Biologe und Ornithologe wurde hier geboren und lebte bis zu seiner Übersiedlung nach Deutschland vor zwei Jahren genau hier in dieser Gegend, kennt sich nicht nur bestens aus, sondern ist auch als Experte und kenntnisreicher Vogelfotograf bekannt. Unter seiner Leitung suchen derzeit sechs Vogel-Fotografen nicht nur bei den Prachtamazonen nach guten Motiven, sondern sind mittlerweile auch weiter in Brasiliens Süden von der Mata Atlantica bis zur Küste – aber Hochwasser sicher – vorgedrungen.

Von den schweren Überflutungen in dieser Region, von denen derzeit allabendlich im TV berichtet wird, ist die Gruppe (Foto re. A. Eisen Rupp) nicht direkt betroffen, hatte aber durchaus mit ungewöhnlichen Wetterunbilden wie anhaltenden Regenfällen, die normal in dieser Jahreszeit so nicht auftreten, zu kämpfen. Auch dieses Naturereignis dürfte auf das extreme Wetterphänomen El Niño zurückzuführen sein, dass weltweit, aber insbesondere in Südamerika und Asien, für ungewöhnliche Erscheinungen wie Hochwasser und anderswo extreme Dürren sorgt.

Derzeit ist unsere Fotogruppe im Gebiet der Südküste Brasiliens um Joinville unterwegs und beschäftigt sich z.B. auch mit den bezaubernden Scharlachsichlern (Scarlet Ibis), von denen sich bereits tolle Aufnahmen auf den Speicherkarten der Kameras befinden. Bis zur Heimreise am Sonnabend warten nun noch einige gute Fotogelegenheiten und verschiedene Hide’s z.B. in einem Kolibri-Garten. Wenn die Fotoreise-Gäste am Sonnabend ihre Heimreise ab Sao Paulo nach Frankfurt antreten, sind bereits unsere nächsten Vogelfotografen der zweiten Gruppe aus Frankfurt/M. auf dem Weg nach Südbrasilien, die Adrian Eisen Rupp (Foto re.) ab Sonntag erneut durch die zauberhafte Mata Atlantica führen wird.

In unserem WhatsApp-Status 0172 3703374 (H. Meyer) sind regelmäßig Fotos der laufenden Reisen zu sehen.

Hartmut Meyer
Inhaber Bartmeise-Reisen

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Aktuelle Sonderangebote zu attraktiven Preisen, neue Reisen und Restplätze bis Jahresende 2024 verfügbar

Aktuelle Sonderangebote zu attraktiven Preisen, neue Reisen und Restplätze bis Jahresende 2024 verfügbar

Bartmeise-Reisegruppe 2021 in Gambia. Foto: H. Meyer

Auch in diesem Jahr bieten wir in der 2. Juli-Hälfte (in den Schulferien vom 17.07. bis 01.08.2024) unser beliebtes westafrikanisches Reiseziel Gambia mit Senegal als Vogelbeobachtungs-Reise an. Auf dieser Rundreise auf kurzen Wegen durch das kleine Gambia – zur Brutzeit der Vogelwelt – durch abgelegene Regionen und in kleinste Dörfer ist ein absolut authentischer und faszinierender Einblick in das Alltagsleben der Menschen und in die senegambische Lebensweise möglich, den normale Pauschal-Touristen so niemals erleben können. Die Menschen in Gambia zeigen sich äußerst freundlich und aufgeschlossen gegenüber Touristen. Das Land gilt als sehr sicher und leicht zu bereisen. Das haben wir bei unseren Touren auch immer so empfunden. Neu in diesem Jahr ist, dass wir unseren Aufenthalt im senegalesischen Nationalpark Niokola-Koba um eine Nacht verlängert haben, um

Senegalfurchenschnabel in Gambia. Foto: B. Möckel

neben der beeindruckenden Vogelwelt auch einige Vertreter der afrikanischen Großsäuger-Fauna zu erleben. Gambia gilt aufgrund seiner “Einfachheit” zudem als wunderbare Einstiegs-Destination in die afrikanische Vogelwelt! Da wir in Gambia über sehr zuverlässige Bedingungen in Sachen Logistik und Guiding verfügen, können wir – trotz der teils drastischen Preissteigerungen fast überall auf der Welt auch im Tourismussektor – auf immer noch sehr günstige Konditionen zurückgreifen. Hier können Sie diese Reisen buchen: Buchungs-Link: https://www.bartmeise.de/reisebuchungen/verbindliche-reiseanmeldung-gambia/)

Yukatanzaunkönig, endemisch. Foto: Adrian Rupp

Ab August bis zum Jahresende haben wir insbesondere bei unseren Südamerika-Reisen nur noch Einzel- und Restplätze (manchmal nur noch “Warteliste”) im Angebot (Verfügbarkeiten nach Abruf, Zwischenverkauf vorbehalten!). Zum Beispiel nach Peru im August (18.8.-02.09.) noch ein Zimmer und einen Restplatz und nach Kolumbien im September, in das Land mit den meisten Vogelarten der Welt, vom 11.-26.09.) ebenfalls noch ein Zimmer. Hier er Buchungs-Link für diese Reise: https://www.bartmeise.de/reisebuchungen/verbindliche-reisebuchung-kolumbien/

Aufgrund dieser Nachfrage haben wir unsere fantastische Reise in den “Zauberwald der Maya”, auf die mexikanischen Yukatan-Halbinsel zusätzlich aufgenommen. Aufgrund der eben erst begonnenen Buchungen sind für die Reise derzeit noch 7-8 Plätze verfügbar. Hier der Link zu dieser Reise: https://www.bartmeise.de/Reisebeschreibungen/mexiko-yucatan/

Portrait Gelbfußmöwe, endemisch. Foto: M. Ortega

Mit tollen Erlebnissen in der Vogelwelt und einer absoluten Überraschung kam vor einigen Tagen unsere Reisegruppe von der mexikanischen Baja-California-Halbinsel zurück.

Eine andere Gruppe ist eben tief im brasilianischen Amazonas ab Manaus im Flusssystem des Rio Negro unterwegs. Hier nebenan finden Sie erste Kurzberichte über die Reisen.

Was es in Taiwan, Marokko und Griechenland zu entdecken gab, können Sie hier unter ‘Bartmeise-Reisen aktuell’ nachlesen.

Aktuelle Fotos und Kurzberichte in kurzen Abständen verfügbar über WhatsApp +49 172 3703374.

Hartmut Meyer
CEO Bartmeise-Reisen
(12.02.2024)

Startbild: Krauskopfarassari in Amazonien. Foto: A. Eisen Rupp
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Bartmeise-Reisegruppe erlebt außergewöhnliche Vogelwelt und Säuger von Harpyie bis Jaguar im Pantanal & Südamazonas

Bartmeise-Reisegruppe erlebt außergewöhnliche Vogelwelt und Säuger von Harpyie bis Jaguar im Pantanal & Südamazonas

Anfang dieser Woche (43. KW 2023) kehrte unsere diesjährige Reisegruppe (Foto li. A. Eisen Rupp) aus dem klassischen brasilianischen Pantanal und dem Südamazonas zurück. Die Reise in diesem Jahr wies einige teils extreme Besonderheiten auf, die insbesondere auf das Wetterphänomen El Niño, welches überall in Südamerika drastische Auswirkungen auf die Natur und Vogelwelt hat, zurückzuführen waren. Im ersten Teil der Reise, die von Cuiabá entlang der berühmten ‚Transpantaneira‘ bis an deren Ende am Cuiabá-River führte, erlebten unsere Reisegäste die extreme Trockenheit und eine außergewöhnliche Hitze. Dennoch konnten fast alle wichtigen Zielvogelarten, z.B. der seltene Hyazinthara und die die vom Aussterben bedrohte Witwentangare (Foto unten), gefunden und gut beobachtet werden.

Einer von sechs verschiedenen Jaguaren, die an Cuiba-River formatfüllend fotografiert werden konnten. Foto: A. Eisen Rupp

Am Cuiabá-River warteten neben der außergewöhnlichen Vogelwelt auch tolle Naturerlebnisse mit Jaguar und Riesenotter. Bis zu sechs verschiedenen Jaguare konnten aus nächster Nähe gesehen und gut fotografiert werden! Auch die seltenen Riesenotter begeisterten.

Der zweite Teil der Reise führte wie immer in die berühmten “Gardens of the Amazons” und danach per Flug tief in den Südamazonas, der sich überraschenderweise nicht so stark ausgetrocknet und teilweise „frisch grün“ zeigte. Auch hier waren die wichtigen Zielarten, die großen Aras, aber auch die seltene Weißbrauen-Zwergbekarde (White-browed Purpeltuft) mit Jungvogel am Brutplatz zu erleben. Außergewöhnlich viele Säugetiere rundeten diesen Reiseteil ab. Bis zu drei Tapire am gleichen Platz und äußerst seltene Primatenarten wie Mittermaier’s Saki (sehr selten, VU – Foto li.: A. Eisen Rupp) ließen die Herzen unserer Reisegäste höher schlagen. Und zum ornithologischen Höhepunkt geriet hier ganz zweifellos die Entdeckung einer adulten Harpyie, die aus naher Entfernung gut gesehen und formatfüllend fotografiert werden konnte (Titelfoto).

Eine der seltensten Vogelarten der Welt, CR: Witwentangare. Foto: A. Eisen Rupp

Auch bei dieser Reise, bei der aufgrund des nach der Corona-Pandemie plötzlich stark gestiegenen Interesses brasilianischer (Jaguar-) Touristen, ein enormer Druck auf die wenigen guten Lodges und Hotels herrschte, konnten dennoch beste Bedingungen auch bezüglich der Unterkünfte und aller geplanten Ausflüge, organisiert und angeboten werden, woran unser Mitarbeiter und Leiter dieser Reise, Adrian Eisen Rupp, dessen Muttersprachen Portugiesisch und Deutsch sind, natürlich einen entscheidenden Anteil hatte. Auch unsere Freunde im Südamazons, Vivienne und Fernao, das junge Betreiberehepaar einer tollen Facienda, waren erneut ausgezeichnete Gastgeber für uns, wobei deren tägliches Verpflegungsangebot dem Niveau einer 5-Sterne-Küche nicht nachsteht.

Nach der Reise äußerten sich unsere Gäste begeistert (Stimmen/Auszüge):

Thomas B. (Pollhaben) schreibt: „Wir hatten eine tolle Reise mit einer netten Gruppe! Wirklich große Klasse! Adrian ist nicht nur ein super Ornithologe, sondern auch ein sehr guter und engagierter Reiseleiter. Unsere Ausbeute an Säugetier- und Vogelbeobachtungen war faszinierend (6x Jaguar, 6x Flachlandtapir, Harpyie auf kurze Entfernung, Hyanzinthara und – meine persönliche Lieblingsbeobachtung – ein Paar Weißbrauen-Zwergbekarde (White-browed Purpeltuft), die einen Jungvogel fütterten. Danke!“

Christine L. (München) meint: „Es war eine Bilderbuchreise und die schönste und erlebnisreichste Reise, die ich je gemacht habe. Man kann gar nicht so schön träumen, wie die Wirklichkeit dann ist …Die Reise ist so perfekt organisiert mit den Zeiten unter mittags zum Erholen, dem klimatisiertem Bus, der Zeit für die Liste, die kurzen Wege zu den Beobachtungsstellen… Zimmer, Getränke und die Lodges waren angenehm gekühlt. Und ab und zu ein Pool – einfach wunderbar. Vor allem unser Reiseleiter Adrian Eisen Rupp, so perfekt mit den Stellen an den Beobachtungsstandorten, den Bestimmungen… Ich kann nur immer wieder sagen: alles war unglaublich abgestimmt, wie ich es bei keiner anderen Reise vorher erlebt habe! Ich hätte doch nie gedacht, dass ich einen Jaguar sehen würde, dann noch Gürteltier, Tapir .. und ich habe die Harpyie entdeckt …

Ich bin unendlich dankbar dafür, dass ich Eure Bartmeise-Annonce im ‚FALKE‘ entdeckt habe. Vielen herzlichen Dank, dass ich diese Reise mit Bartmeise-Reisen erleben durfte. Und so freue ich mich auf die nächste Reise nach Mexiko …“

Martin M.v.G. (Flensburg) schreibt uns seine Eindrücke zur Reise: “… Wir schauen auf unsere Brasilien- Reise mit großer Dankbarkeit und einem riesigen Respekt vor dem Fachwissen und der Ortskenntnis sowie der außerordentlichen Kompetenz als Reiseleiter von Adrian, wie er uns jeden Tag neue fantastische Beobachtungen ermöglicht hat … Mit ganz herzlichen Grüßen und Dank auch an Adrian.”

Nur selten in Amazonien zu beobachten: Krauskopfarassari. Foto: A. Eisen Rupp

Unsere nächste Reise zu diesem tollen Ziel ist für die erste Oktoberhälfte 2024 (ab 1. bis ca. 17.10.) vorbereitet. Da bereits jetzt 78 Prozent der möglichen Reiseplätze vor-reserviert sind bitten wir Interessenten darum, sich rasch zu melden und ihr Interesse vermerken zu lassen (in@bartmeise.de).

Hartmut Meyer
CEO Bartmeise-Reisen

Titelfoto: ad. Harpyie im Südamazonas (Oktober 2023). Foto: A. Eisen Rupp
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Bartmeise-Reisegruppe am Kerkinisee mit Erstnachweis einer hocharktischen Schwalbenmöwe für Griechenland

Bartmeise-Reisegruppe am Kerkinisee mit Erstnachweis einer hocharktischen Schwalbenmöwe für Griechenland

Bartmeise-Reisegruppe vom 30.09. bis 6.10.2023 am nordgriechischen Kerkinisee unterwegs. Foto: A. Eisen Rupp

Dass das Naturparadies Nationalpark Kerkinisee in Nordgriechenland immer gut ist für tolle Vogelbeobachtungen und auch außergewöhnliche Sichtungen übers gesamte Jahr konnten unsere zahlreichen Reisegruppen in den vergangenen 10 Jahren mehrfach bestätigen. Dass aber unsere Oktober-Reise eine neue Vogelart für das gesamte Land nachweisen konnte, war ganz sicher eine Überraschung und ein schöner Zufall! Am 2. Oktober 2023 entdeckten unsere Reisegäste beim birden unweit vom Damm des Sees eine adulte Schwalbenmöwe (Xema sabini, Sabine’s Gull) und konnten den Nachweis durch Fotos und Videos sicher dokumentieren. Es war auch kaum wahrscheinlich, dass diese hocharktische Art vorher übersehen wurde, da sich am See eigentlich täglich und insbesondere zur Zugzeit im Herbst Beobachter aus Griechenland und aus anderen Ländern Europas, insbesondere aus Großbritannien, aufhalten. Durch welches überregionale Wetterereignis sich diese Vogelart aus der Tundra so weit in den Süden verflogen hat, bleibt ein Geheimnis. Jedenfalls machte der Vogel, der von Stefan Jansen (Brandenburg) aus unsere Reisegruppe zuerst entdeckt wurde, einen unverletzten und sehr mobilen Eindruck.

Nachdem die Meldung über diese für Griechenland außergewöhnliche Vogelart über die entsprechenden Meldekanäle (Seltenheitenkommission Balkan, eBird) abgesetzt wurde, pilgern seit 3.10. täglich Birder aus ganz Griechenland und auch aus dem Ausland hierher in den Norden Griechenlands. Aus Athen kommen vielen Beobachter, nachts per 7-stündiger Autobahnfahrt, um den Vogel zu sehen. Von diesen wissen wir auch verbindlich, dass es sich tatsächlich um den Erstnachweis dieser Art für Griechenland handelt!

ad. Schwalbenmöwe am Kerkinisee. Foto: N. Gallios

Noch bis zum 8.10.2023 (letzte Meldung) konnte der Vogel jeden Tag an wechselndem Ort am See beobachtet werden. Meist frisst die Möwe vormittags an toten Fischen in Ufernähe.

Die hier gezeigten Fotos gelangen Nikolaos Gallios, unserem Hotelier und Guide am Kerkinisee.

Dem Entdecker, Stefan Jansen, obliegt es nun, in einer kleinen wiss. Publikation seinen Ernstnachweis in die Literatur zu bringen.

Unsere Reisegruppe, die vom 30.09. bis 6.10.2023 im Nationalpark unterwegs war, konnte trotz der für die Reisezeit ungewöhnlich hohen Tagestemperaturen von bis zu 28°C und extremer Trockenheit mit niedrigsten Wasserständen um die 155 Vogelarten beobachten. Die norwegische Rest-Population der vom akut vom Aussterben bedrohten Zwerggänse (Lesser White-fronted Goose) war mit 131 Vögeln anwesend und auch die ersten überwinternden Schelladler (Greater Spotted Eagle) hatten das Gebiet erreicht. Viele weitere wichtige Vogelwarten vom Triel (Eurasian Stone-curlew) bis zu Balkanmeise (Sombre Tit), Felsenkleiber (Western Rock Nuthatch) und Weißrückenspecht (White-backed Woodpecker) konnten ebenfalls gesehen werden. Nikos und sein Team vom Hotel machten den Aufenthalt im Limneo-Hotel wie schon seit 10 Jahren immer zu einem perfekten Erlebnis. Alles passte und lief reibungslos ab. Unser Dankeschön geht daher an Nikos, seinem Team und auch unseren Birdguide Dimitris für ihre Bemühungen!

Hartmut Meyer

Das meinen unsere Gäste zur Reise: 
“Es war ein tolles Erlebnis, ich bin begeistert”, meinte Margrit S. (Islikon/Schweiz). Und Stefan J. (Hinzdorf) schreibt: “Vielen Dank für die schöne und gut organisierte Reise zum Kerkinisee! Ich finde es faszinierend wie ihr es geschafft habt, im Laufe der Jahre Kontakte zu so vielen Leuten in aller Welt aufzubauen, um solche Reisen anzubieten. Eure Guides sind nicht nur exzellente Vogelkenner, sondern man bekommt auch einen direkten Einblick in die jeweiligen Ländern abseits der Ornithologie, wenn man sich ein wenig mit ihnen unterhalten kann …”.

Und Matthias S-E (Au/Breisgau), drückt seine Eindrücke von der Reise gereimt aus:
“Vogelhochzeit in Kerkini. Ein Vogel wollte Hochzeit machen in dem grünen Walde. Fidiralala, fidiralala, fidiralalalala. Zur Sammlung am Kerkini-See traf sich das Hochzeitskommittee. Fidiralala, fidiralala, fidiralalalala. Die Drossel war der Bräutigam, die Amsel war die Braute. Fidiralala, fidiralala, fidiralalalala. Der Sperber, der Sperber, der war der Hochzeitswerber. Fidiralala, fidiralala, fidiralalalala. Die Attraktion der Pelikan Krauskopf und rosa kam gut an. Fidiralala, fidiralala, fidiralalalala. Der Kormoran gleich tausendfach zog er über des Holzboots Dach. Fidiralala, fidiralala, fidiralalalala. So oft gesehn wie die Taube war die Lerche, meist mit Haube. Fidiralala, fidiralala, fidiralalalala. Doch die Kalanderlerche war’s nicht zeigt die Recherche. Fidiralala, fidiralala, fidiralalalala. Der Triel im Kalohari Stil, er zeigte sich, weil’s ihm gefiel. Fidiralala, fidiralala, fidiralalalala. Der Knut, obwohl vorbei die Brut, am Wasser stand er wohlgemut. Fidiralala, fidiralala, fidiralalalala. Die Schwalbenmöwe war so klug zum Kerkini-See fand sie im Flug. Selbst aus Athen eilt man herbei, Sabines Gull war’s einerlei. Fidiralala, fidiralala, fidiralalalala. Der Steinkauz vor dem Frühstück schon ein Foto schenkt uns zum Lohn. Fidiralala, fidiralala, fidiralalalala. Ja, wir hatten’s uns gedacht, viel Spaß ‘ne Vogelhochzeit macht. Fidiralala, fidiralala, fidiralalalala.”

Aufgrund der Nachfrage nach diesem schönen Ziel, zwei Stunden vor unserer “mitteleuropäischen Haustür” gelegen, laden wir alle Interessenten zu einem Sondertermin “Christmas-Birding” in der Woche vor dem Ersten Advent zum Kerkinisee ein. Diese Kurzreise vom 21. bis 27.11.2023 ist ab sofort buchbar:

 

Hartmut Meyer

Startfoto: ad. Schwalbenmöwe am Kerkinisee. Foto: N. Gallios
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Zwischen Steppe, Tienschan-Gebirge und Tengissee: Bartmeise-Reisegruppe aus Kasachstan zurückgekehrt

Zwischen Steppe, Tienschan-Gebirge und Tengissee: Bartmeise-Reisegruppe aus Kasachstan zurückgekehrt

Blick in den Charyn-Canyon. Foto: Bernd Möckel

Mit beeindruckenden Erlebnissen und tollen Beobachtungen ist vor wenigen Tagen unsere Bartmeise- Reisegruppe aus Kasachstan, dem größten Binnenland der Erde (rund achmtal größer als Deutschland, aber nur mit sieben Einwohnern pro Quadratkilometer)  zurückgekehrt. Mit über 220 gesehenen Arten ist die Vogelliste gut gefüllt. Zudem beeindruckte das sehr gastfreundliche Land mit seiner landschaftlichen Vielfalt von der flachen Wermutsteppe bis zum Hochgebirge. Insbesondere landschaftliche eindrucksvoll waren der Charyn Canycon, welcher einer kleinen Ausgabe des Grand Canyon, gleicht sowie die Boguty-Berge.

Zu den ornithologischen Höhepunkten dieser Reise in das zentralasiatische Land, das zwischen dem Wolgadelta im Westen und dem Altai-Gebirge im Osten liegt, zählen sicher die fantastischen Beobachtungen vom Wermutregenpfeifer am Brutplatz sowie die nach langer Zeit im Gebiet wiederentdeckte Steppenkragentrappe. Neben Mongolengimpel, Braunkopfammer, Steinortolan und Wüstengrasmücke konnten fast alle Zielarten gesehen werden.

Ein weiterer Höhepunkt war das Tienschan-Gebirge mit seiner ganz bezaubernden Vogelwelt. Bergrubinkehlchen, Sprosserrotschwanz (Foto li.: Bernd Möckel) und Himalaya-Königshuhn waren hier einige unserer besonderen Vogelarten.  Am Big Almaty Lake konnten zudem in diesem Jahr wieder der Ibischnabel beobachten werden, welcher dort mit einem Brutpaar vorkommt. Bei einem Abstecher in die Kaskelen Schlucht wurden noch Wiesenammer und Schachwürger entdeckt.

Bei einer 16-stündigen Zugfahrt von Almaty in die neue Hauptstadt Astana bekamen unsere Reiseteilnehmer eine gute Vorstellung von der Größe des riesigen Landes. Mit komfortablen Schlafwagen und einem guten Bordrestaurant war es eine sehr schöne Alternative zum Flug, dazu auch umweltfreundlich.

Wermutregenpfeifer am Brutplatz. Foto: Bernd Möckel.

Um den großen Tengissee bei Astana konnten wir für drei Tage nochmals eine ganz andere Landschaft genießen. Unsere Zielarten waren hier die charakteristischen Schwarzsteppen- und Weissflügellerche. Die Umgebung der kleineren Ortschaften im Gebiet sind zudem Brutplatz des selten gewordenen Steppenkiebitz, welcher ebenfalls gut gesehen werden konnte. Auf den Steppensehen rastete tausende Odinshühnchen und unter den zahlreichen anderen Limikolen konnte sogar auch ein Tundragoldregenpfeifer entdeckt werden.

Hinweis: Im WhatsApp-Status (Hartmut Meyer – 0172 3703374) zeigen wir weitere Vogelfotos von dieser Reise von Bernd Möckel, dem wir dafür sehr danken!

Andre Müller (Reiseleiter)

Bartmeise-Reisegruppe Kasachstan im Mai 2023. Unser Reiseleiter Andre Müller, 2.v.li. (Foto: privat)
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Zauberhafte Vogelwelt und Natur am Kerkinisee – Bartmeise-Reisegäste mit vielen Erlebnissen zurück aus Griechenland

Zauberhafte Vogelwelt und Natur am Kerkinisee – Bartmeise-Reisegäste mit vielen Erlebnissen zurück aus Griechenland

Wohl einer der schönsten Brutvögel im Nationalpark Kerkinisee bzw. in der Umgebung ist die Blauracke. Foto: G. Spiridakis.

Anfang dieser Woche (20. KW 2023) kehrte unsere Reisegruppe aus dem nordgriechischen Naturparadies und Nationalpark Kerkinisee zurück nach Deutschland und in die Schweiz. Die mediterrane Vogelwelt zur Brutzeit hier erleben zu können, stellt jedes Jahr – auch im 10. Jahr unserer Reisen – den Höhepunkt unserer vogelkundlichen Touren in dieses Zielgebiet dar. Zwar mussten auch wir nach der Pandemie einige logistische Details neu ordnen und auch die Zusammenarbeit mit einem neuen griechischen Birdguide aufnehmen, aber Dank der seit einem Jahrzehnt reibungslos laufenden Unterstützung durch unseren Hotelier Nikos, der gleichzeitig auch als Vogelkundler, Vogelfotograf, Bootsführer und Fahrer für seine Gruppen arbeitet, war der Übergang in die neue Ära nach der Pandemie lautlos und störungsfrei.

Die uneingeschränkten Stars am See sind die bedrohten europäischen Krauskopfpelikane, die hier mit ca. 100 Brutpaaren ihr zweitwichtigstes Brutgebiet in Europa haben. Foto: A. Schonert.

Während im vergangenen Jahr die Brutkolonie der Krauskopfpelikane infolge eines Gewittersturmes den größten Teil ihrer Jungvögel verloren hatte und nur sieben Pelikane flügge wurden, sieht es in diesem Jahr wieder richtig gut aus. Die etwa 100 Brutpaare, damit die zweitwichtigste Brutkolonie dieser bedrohten europäischen Art, haben in diesem Jahr zahlreiche schon fast flügge Jungvögel zu versorgen. Die im “Schwimmenden Wald” entlang des in den See einfließenden Strymonas-Flusses vom Boot aus zu erlebenden gemischten Brutkolonien von Kormoran und Zwergscharbe, allen europäischen Reiherarten und neuerdings sogar Kuhreiher war wie immer atemberaubend. Dazwischen konnte auch wieder der Schreiadler beobachtet werden, der offenbar bei den Reihern Nahrung absammelt. Hauben- und Schwarzhalstaucher balzten, Beutelmeisen-Männchen bauten  Nester und warteten auf Weibchen und über dem See waren zahlreiche Sumpfseeschwalben aktiv.

In der Umgebung des Sees, in den Laubholzwäldern, konnte dem Schreiadler bei Balz, Kopula, bei Nahrunsübergabe an das Weibchen und beim Sammeln von Nistmaterial zugschaut werden. Schlangen-, Zwergadler, Kurzfangensperber und Baumfalken waren sichtlich aktiv. In der Feldlur am See sind konnten wieder Rotfußfalken (Männchen, Weibchen und vorjährige Jungvögel) gesehen werden und die Blauracke war auffällig häufig und fast täglich auf den Elektroleitungen an den Straßenrändern zu beobachten. Einen weiteren Höhepunkt in der Vogelwelt stellen immer auch die verschiedenen Würgerarten wie Schwarzstirn-, Rotkopf- und der seltene Maskenwürger (Foto re., A. Eisen Rupp) dar, die in guten Beständen vorkommen. In am nördlichen Seeufer angrenzenden Felsformationen im Unteren Bellisgebirge konnte auch wieder ein besetzter Brutplatz vom Felsenkleiber gefunden werden. Und der Steinkauz, der in den Dörfern um den See noch weit verbreitet vorkommt, wurde – trotz derzeit heimlichen Verhaltens in der Brutzeit – gesehen und fotografiert. Auch der Goldschakal war mehrfach zu beobachten, einmal auch Europäische Ziesel.

Viele weitere mediterrane Brutvogelarten, die hier gar nicht weiter aufgezählt werden können, stehen natürlich in der Vogelliste zu dieser Reise.

Höhepunkte waren ein Besuch in den ehemaligen Salzlagunen bei Thessaloniki, wo neben Rosaflamingo, Dünnschnabelmöwe und Spornkiebitz auch wieder Seeregenpfeifer und Stelzenläufer sowie Säbelschnäbler und Rotflügelbrachschwalbe als Brutvögel, und noch drei verspätete Terekwasserläufer auf dem Durchzug beobachtet werden konnten. Zurück am Kerkinisee stellte in Brutpaar Triel (Foto li., A. Eisen Rupp), das in einem Maisfeld zwei kleine Jungvögel führte, eine Überraschung dar. Am Abreisetag bei der Fahrt zum Flughafen wurde eine Rötelfalken-Kolonie, die in Hausdächern brüten, besucht. Mindestens drei Altvögel, die tags ansonsten auf Insektenjagd in der Feldflur anzutreffen sind, waren an den Brutplätzen sehr gut zu beobachten. Da aufgrund des auch in Nordgriechenland außergewöhnlich kühlen April und Mai die Phänologie der Vegetation allgemein ca. zwei Wochen hinter den üblichen Abläufen stand, waren die Maulbeeren in diesem Jahr leider noch nicht reif. Daher konnte vom Rosenstar, der normalerweise ab Mitte Mai zu Reife der leckeren Beeren in großen Trupps ins Gebiet kommt, nur ein einziger Vogel (als “Späher”?) kurz gesehen werden.

Wie immer fand auch die üppige Verpflegung an den Reisetagen zum Frühstück und am Abend in den kleinen Gaststätten Anklang bei unseren Gästen, die insbesondere stets die frischen, lokalen Salate und Speisen lobten.

Wer noch einmal die mitteleuropäische Vogelwelt in einer Dichte, wie wir sie in Deutschland vor der Industrialisierung der Landwirtschaft vielleicht von ca. 50 Jahren noch kannten, erleben möchte, den empfehlen wir unbedingt einen Besuch in dieser abgelegenen nordgriechischen Region im Nationalpark Kerkinisee! 

Unsere nächste Reise zum Ausklang des Jahres, zum “Christmas-Birding” vom 21. bis 27. Novmeber 2023) kann jetzt hier gebucht werden: https://www.bartmeise.de/Reisebeschreibungen/griechenland-christmas-birding-statt-christmas-market/

Hartmut Meyer

Das meinen unsere Gäste zur Reise:Die Reise war ein wirkliches Highlight! (nur die Fußwege hätten etwas länger sein können, die mit dem Auto zurückgelegten Strecken kürzer, aber es ist natürlich schwierig, es für jeden passend zu machen.) Ich bin gern wieder dabei und werde das Ziel und Bartmeise-Reisen auf jeden Fall weiterempfehlen”, schreibt uns Jutta W. aus Berlin. Und Marion M. aus dem Erzgebirge sagt: “Es war ein Erlebnis für uns! Die Vogelwelt, die Natur, nette, freundliche griechische Menschen und eine sehr harmonische Reisegruppe. Für uns hat alles gepasst.” 

Startfoto: Balkan-Bartgrasmücke, verbreitet vorkommend in den Gebüschwäldern um den See. Foto: A. Eisen Rupp.

 

 

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Im Riesen-Airbus A 380 Richtung Himalaja: Bartmeise-Reisegäste nach der Pandemie wieder in Nepal unterwegs

Im Riesen-Airbus A 380 Richtung Himalaja: Bartmeise-Reisegäste nach der Pandemie wieder in Nepal unterwegs

Reiseteilnehmer zusammen mit unserem Mitarbeiter Som (li.) vor Bhuddas Geburtsplatz in Lumbini. Foto: S. G.Chhetri.

Hinweis: Für unsere neue Reise im Februar 2024 sind die wenigen Plätze ab sofort buchbar (Reiseprogramm Februar 2024). Wir tragen vorerst auch unverbindliche Anmeldungen für Sie ein! 

Zum ersten Mal nach der Corona-Zwangspause konnte im Februar bis Anfang März 2023 auch wieder unsere sehr populäre vogelkundliche Reise nach Nepal stattfinden. In diesem Jahr begann die Tour bereits in Deutschland mit einer Überraschung: Statt dem üblichen A350-Airbus von Qatar Airways, der auf dieser Stecke normal zum Einsatz kommt,  stand in Frankfurt/Main der Riesen-Airbus A 380 für die erste Teilstrecke bis nach Doha bereit. Da am Tag vor der Abreise der Flughafen in Frankfurt/M. bestreikt wurde und daher viele Gäste auch bei Qatar Airways zurückgeblieben waren, setzte die Airline zum ersten Mal überhaupt ihr größtes Flugzeug ab Deutschland ein, um die doppelte Anzahl von Passagieren an den Golf befördern zu können. Und so kam auch unserer Gruppe in den Genuss, die Reise in das Himalaja-Land im ersten Abschnitt mit diesem außergewöhnlichen Fluggerät genießen zu können.

Unsere hocheffektive, 17-tägige ornithologische Reise führte auch in diesem Jahr in die aufregende und zauberhafte Landschaft des Himalaja, wo wir uns zu Füßen der höchsten Berge der Welt wie Annapurna und Machapuchare (“Fischschwanz”) der Vogelwelt zwischen Kathmandu (Pulchowski-Hügel) und dem subtropischem Tiefland bis zum „Australien Camp“ (niedrigster Punkt bei Lumbini ca. 70m NN – höchster Punkt der Reise Australien Camp bei 2.045 mNN) widmen konnten. Schwerpunkt im Tiefland des Therai war die Vogelwelt im Dschungel des Chitwhan Nationalparks, bekanntlich einem der schönsten der asiatischen Nationalparks, sowie zwischen Lumbini und dem Jagdispur-Stausee.

Nach pünktlicher Ankunft am Morgen nach der Abreise in Kathmandu und nach Erledigung aller Einreise-Formalitäten ging es sofort ins gemütliche Stadthotel zum Mittagessen und zur Erholung. Am nächsten Tag stand Birding in den Bergen um Kathmandu im Programm, und am übernächsten Tag begann die Rundreise ins Flachland des Therai. Erste Station nach der anstrengenden Überquerung von drei Passstraßen war wie immer der gewaltige Rapti-River. Dieser Flusslauf dient dem Ibisschnabel (Foto re., S. G.Chhetri), einer der Zielarten der Reise, als Überwinterungsplatz. Nach kurzer Suche konnten vier Individuen dieser beeindrucken Limikolenart gesehen und auch gut fotografiert werden. Die nächste Etappe war der Chithwhan-Nationalpark, der mit seiner Vogelwelt, den gewaltigen Panzernashörnern, asiatischen Elefanten und den vom Aussterben bedrohten Gavialen begeisterte. Leider durften wir in diesem Jahr nur einen einzigen Tag auf Safari im Nationalpark unterwegs ein. Ein neuer Nationalpark-Direktor hatte ärgerlicherweise neue Regeln für den Besuch vorgegeben, die nicht zu umgehen waren. Unser Guide Som ist aber sicher, dass diese unsinnige und unverständliche Regel nach diversen Protesten auch von anderen Reiseveranstaltern keinen Bestand haben und es ab 2024 wieder normal möglich sein wird, den schönen Nationalpark auch an einem zweiten Tag besuchen zu können.

Auf dem Weg nach Lumbini besuchte die Gruppe wieder ein so genanntes „Geier-Restaurant“ (Foto li., A. Eisen Rupp) eine Einrichtung zum Schutz und zur Hilfe bedrohter asiatischer Geier-Arten, die ein gemeinnütziger Vogelschutzverein im Lande betreibt. Wie jedes Jahr unterstützte  Bartmeise-Reisen diesen Verein mit einer Geldspende, von der auch eine Kuh gekauft wurde, die als Nahrung für die Geier diente. Aus dem Versteck (Hide) heraus konnten unsere Reisegäste das Festmahl der Geier beobachten. Sieben Geier-Arten, darunter drei Individuen vom selten Kahlkopfgeier und ein Individuum vom ebenfalls vom Aussterben bedrohten Dünnschnabelgeier konnten neben den überlicherweise zahlreich anwesenden Schneegeiern und anderen Arten beim Fressen beobachtet werden. Zur Überraschung aller tauchte am Fressplatz der Geier eine Panzernashorn-Kuh mit ihrem Kalb auf. Die Tiere hatten es auch auf die Reste der Kadaver abgesehen, aber natürlich nicht auf die Knochen, sondern auf den pflanzlichen Pansen- Inhalt der toten Kuh, der von den Geiern natürlich verschmäht wurde.

Im weiteren Reiseverlauf standen die Sumpfgebiete um Lumbini, in der Nähe von Buddhas Geburtsplatz (Museum), im Programm, wo sich die beeindruckenden Saruskraniche beobachten ließen. Der echte einzige Endemit des Landes, der Nepal-Drosselhäherling (Foto re., A. Eisen Rupp), konnte ebenfalls am Brutplatz bei der Balz beobachtet werden, und in Pokahara zeigten sich auch noch überwinternde Streifengänse, die Kraft für den bevorstehenden Himalaja-Überflug in ihre Brutgebiete sammelten. Als weitere vogelkundliche Überraschung konnte ein Paar Gluckenten (Baikal Teal) aus Nord-Sibirien beobachtet werden, was für unseren geübten Birdguide Som die erste Beobachtung in Nepal in mehr als 30 Jahren intensiver vogelkundlicher Feldarbeit darstellte.

Da sich erst wenige Wochen vor unserer Reise ein schweres Flugzeugunglück auf einem Inlandsflug zwischen Kathmandu und Pokhara ereignet hatte, wurde aus Sicherheitsgründen auf den sonst üblichen Rückflug nach Kathmandu verzichtet und die Rückfahrt in die Hauptstadt per Bus angetreten.

Seltener Fleckengimpel am ‘Australian Camp’. Foto: A. Eisen Rupp.

Zurück in Kathmandu wartete wieder das bequeme Stadthotel auf die Gäste. Einige hatten aber noch den Elan, einen kurzen Stadtrundgang in die quirlige Altstadt von Kathmandu zu unternehmen, um in das berühmte Gewimmel von Menschen, Farben und Gerüchen einzutauchen. Mitternacht ging es dann zurück zum Flughafen und gegen 3.00 Uhr startete der Rückflug über Doha nach Frankfurt/Main, wo die Reise pünktlich ihr Ende fand.

 

Das meinen unsere Gäste (Foto, A. Eisen Rupp) zu dieser Reise:
„Meine Frau und ich, wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken für die gründliche Vorbereitung der Reise von Ihrer Seite. Über den Reiseleiter, Adrian, kann ich nur Gutes sagen. Und so einen so kompetenten und rund um die Uhr einsatzbereiten Guide wie Som habe ich auf vielen Reisen tatsächlich noch nie erlebt! Und auch der Teilnehmerkreis war uneingeschränkt nett …

Dass wir nur einen Tag nach Chitwan sein konnten, war schade. Da hat sich die eine oder andere Hoffnung nicht erfüllt (Gaur, Schweinshirsch). Sonst ist der Ertrag großartig gewesen; ich habe, obwohl ich von drei längeren Reisen nach Sri Lanka viele asiatische Vogelarten kannte, 137 Lifer gesehen. Da waren einige langgesuchte Wunscharten dabei. Und dass, obwohl ich nicht immer und überall dabei sein konnte. Ich werde in meinem Freundeskreis hier am Bodensee aber gern auf Bartmeise-Reisen aufmerksam machen“, schreiben Reiseteilnehmer Thomas & Magdalena H.

Ein Teil unserer Reisegruppe auf dem ‘Australian Camp’ vor dem über 7.000 Meter hohen “Fischschwanz”. Foto: A. Eisen Rupp.

Und Frederik B. lässt uns wissen:  „Lieber Adrian, lieber Herr Meyer, ich möchte mich für eine rundum gelungene Reise nach Nepal bedanken. Für mich persönlich war es die erste große Reise außerhalb Europas und auch die erste Reise mit ornithologischem Schwerpunkt. Nach der Ankündigung des Streiks auf deutschen Flughäfen und der unsicheren Lage, ob wir fliegen können, waren für mich die kommenden zwei Wochen sowieso Bonus. Meine Erwartungen haben sich voll erfüllt und dank Som und Adrian hat vor Ort alles wunderbar geklappt. Insbesondere Som hat mich als Guide, aber auch Mensch total beeindruckt und er konnte uns neben vielen Vogelarten auch die Lebenssituation der Menschen und deren Bräuche etc. nahebringen. Mein persönliches Highlight war das Bergrubinkehlchen, dass Som ganz unerwartet im hohen Gras im Chitwan-NP entdeckte. Ein weiteres Highlight war der Besuch des Geierrestaurants mit einer fantastischen Sichtung einer Panzernashornkuh mit Kalb. Generell möchte ich auch noch ein großes Lob an die sehr harmonische Gruppe aussprechen, die sicherlich auch einen großen Anteil an zwei schönen Wochen hatte.“

Diese Reise bieten wir auch im Februar 2024 wieder an. In Kürze beginnt der Buchungszeitraum!

Hartmut Meyer
CEO

Startfoto: Panzernashorn-Kuh mit Kalb am Geier-Restaurant. Foto: A. Eisen Rupp
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Mit 44 Arten mehr als bei den “Felsspringern”: Bartmeise-Reisegruppe aus Nordwest-Argentinien zurückgekehrt

Mit 44 Arten mehr als bei den “Felsspringern”: Bartmeise-Reisegruppe aus Nordwest-Argentinien zurückgekehrt

Die menschenleere, endlose Anden-Hochsteppe. Foto: A. Eisen Rupp.

Erneut unter der bewährten Leitung unseres Südamerika-Spezialisten, Adrian Eisen Rupp, unserem brasilianisch-deutschen Mitarbeiter, kehrte gestern unsere Argentinien-Reisegruppe wohlbehalten zurück nach Deutschland. Mehr als 360 gesehene Arten, darunter fast alle seltenen Arten der Anden-Hochsteppe (Puna) und auch zahlreiche Endemiten Nordwestargentiniens stehen in der Vogelliste zu unserer Reise, die nach fast 14-stündigem Direktflug aus Buenos Aires nach Amsterdam/Berlin bzw. nach Frankfurt/M. zu Ende ging.

Einer der vogelkundl. Höhepunkte dieser Reise: Orangekehl-Regenpfeifer (Tawny-throated Dotterel). Foto: A. Eisen Rupp.

Diese neue Reise führt in das nordwestliche Argentinien zur neotropischen Vogelwelt am Ostabfall der gewaltigen Anden in den Provinzen Jujuy, Salta und Tucuman zwischen Altiplano, Puna, Chaco und den feuchten Tälern der Yunga im gleichnamigen UNESCO Biosphärenreservat. Höhepunkte sind die subtropischen Bergregenwälder im Nationalpark Calilegula, die Trockenwälder und Dornbuschsavannen der Gran Chaco, die argentinische Puna, die Altiplano mit ihren Salzlagunen. Die bemerkenswerte Vogelwelt der Puna mit z.B. drei Flamingo-Arten und fünf Arten von Blässrallen war ganz sicher einer der Höhepunkte dieser tollen Reise.

Wie üblich konnten Bartmeise-Reisegäste per WhatsApp-Status (über die kostenfreie Bartmeise-Mobilnummer 0172-3703374) auch während der Reise kurze Eindrücke vom Verlauf, der grandiosen Anden-Landschaft und ihrer Vogelwelt bekommen. Dieser Service, der fast für jede laufende Reise angeboten wird, wird stets von rund 100 Gästen genutzt.

“Adrian Eisen Rupp ist auf jeden Fall einer der besten Vogelführer für Südamerika, da bin ich mir nach einigen Reisen mit ihm zusammen und vor allem auch nach dieser Reise mehr als sicher. Seine Kenntnisse sind faszinierend und sein Einfühlungsvermögen menschlicherseits sind bemerkenswert. Daher ist auch diese Reise für mich ein absoluter Erfolg” meint Teilnehmer Michael S. aus Leipzig.

Graubrust-Höhenläufer. Foto: A. Eisen Rupp

Obwohl Vogelbeobachtung natürlich immer eine vom Zufall bestimmte Momentaufnahme ist, konnte ein anderer Reisegast, der zwei Wochen vor unserer Reise genau die gleiche Region mit einem bekannten südafrikanischen Spezialreise-Anbieter (den “Felsspringern” ) unternommen hatte, auf unserer Reise unter Adrians Leitung 44 Arten mehr in seiner Liste verbuchen!

In unserer Bildergalerie (Startseite oben “Bilder” auswählen) steht jetzt eine Auswahl von bemerkenswerten Vogelaufnahmen von dieser Reise zur Verfügung: https://www.bartmeise.de/photo-gallery/fotos-von-unserer-reise-nach-nordargentinien-mit-anden-hochsteppe-im-november-2022/

Im kommenden Jahr zum Jahresende hin wir eine nächste Reise nach Nordost-Argentinien in einer neuen Kombination mit den berühmten Iguaszu-Wasserfällen in Brasilien angeboten.

Unsere nächste Möglichkeit, mit Adrian auf Vogelpirsch zu gehen, bietet sich ab 13. Mai 2023 auf unserer Reise in die zauberhafte brasilianische Cerrado (Steppe) im Hinterland der Mata Atlantica (mit Besuch bei den einst ausgestorben geglaubten Blauaugentäubchen) bei Seltenheiten wie Dunkelsäger (Brazialian Merganser) und mit Säugern wie Mähnenwolf und Großer Ameisenbär: https://www.bartmeise.de/Reisebeschreibungen/brasilien-seltenste-voegel-in-der-endlosen-steppe/

Hartmut Meyer

Reisegruppe auf über 4.000 mNN in der Puna. In Bildmitte (blau) Adrian Eisen Rupp. Foto: privat

Startbild: Morenotäubchen (Moreno Ground-Dove), ein seltener Endemit der Hohen Anden. Alle Fotos: A. Eisen Rupp
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Unterwegs zwischen Regenwald und Savanne: Rundreise durch das westafrikanische Ghana im Oktober 2022 erfolgreich

Unterwegs zwischen Regenwald und Savanne: Rundreise durch das westafrikanische Ghana im Oktober 2022 erfolgreich

Eine sehr angenehme Überraschung erlebte unsere Reisegruppe, die vom 15. bis 30. Oktober 2022 im westafrikanischen Ghana unterwegs war, bei der Ankunft im Ankasa Nationalpark, der zum berühmten ‘Upper Guinea Rainforst’-Gürtel gehört und ganz im Westen des Landes, nur ca. 15 m entfernt von der Grenze zur Elfenbeinküste, liegt. Musste unsere letzte Reisegruppe vor einigen Jahren hier noch ein Zelt-Camp nutzen, durften wir nun in eine neu gebaute Lodge einziehen. Erst im vergangenen Jahr, verspätet auch durch die Pandemie, konnte unsere ghanaisch-britische Partnerfirma Ashanti African Tours diese neue Lodge in Betrieb nehmen. Statt Zelten warteten jetzt sieben moderne und großzügige geschnittene Bungalows für je zwei Personen – voll klimatisiert, mit Balkonen, Fenster mit Insektennetzen, eigene große Bäder und weiteren Annehmlichkeiten – auf unsere Gäste, und das schon im Nationalpark, im Herzen der Natur, gelegen! Zur Anlage gehört natürlich auch ein schönes Restaurant. Francis (Bildmitte), der junge Manager (beim letzten Besuch war er noch der Chefkoch im Zelt-Camp) und seine Damen aus der Küche, boten exzellenten und äußerst freundlichen Service, der keine Wünsche offenließ. Alle Speisen konnten immer frisch zubereitet aus drei verschiedenen Hauptgängen ausgewählt werden, nebst Vorspeisen und Desserts.

Diese neue Lodge setzt nun Maßstäbe für das ganze Land, das nun nicht unbedingt zu den Touristen-Hotspots in Afrika zählt und wo viele Rahmenbedingungen für den Tourismus noch stark verbesserungsbedürftig sind. Jedenfalls haben sich unsere Gäste hier ausgesprochen wohl gefühlt und waren sogar traurig, als die Zeit im Nationalpark nach drei Tagen abgelaufen war und unsere Rundreise weiterziehen musste …

Insgesamt verlief unsere vogelkundliche Reise außerordentlich erfolgreich. Im ersten Teil standen die berühmten ‘Upper-Guinea-Regenwaldgebiete’ mit ihrer bemerkenswerten und teil endemischen Vogelwelt entlang der Gold-Küsten zwischen Accra und Ankasa im Programm. Und beendet wurde unsere Reise ganz im Norden des Landes, in den Savannen-artigen Gebiete im Mole-Nationalpark nahe der Grenze zu Burkina Faso. Dazwischen lag ein weiterer Höhepunkt: Ein Besuch bei den selten, vom Aussterben bedrohten (einst ausgestorben geglaubten) Gelbkopf-Felshüpfern in Zentral-Ghana. Diese ganz besondere Vogelart lebt in lockeren Familienverbänden ganzjährig an ihren Brutplätzen an solitären Felsen im Wald, wo sie ihre Lehmnester unter den Felsen angeklebt auch außerhalb der Brutzeit allabendlich aufsuchen. Und so hatten wir auch das Glück, mindestens zwei der ungewöhnlichen Stelzkrähen, wenn auch bereits in der Dämmerung und bei Gewitterstimmung, gut zu sehen. Auch hier im nächsten Dorf, das intensiv in den Schutz dieser Vogelart einbezogen ist, hat unsere Partnerfirma neben einer Schule eine weitere neue Lodge eröffnet. Und auch hier konnten wir in nagelneue und nach dem gleichen Muster wie in Ankansa errichteten Bungalows übernachten.

Auch wenn die Reise mit rund 350 gesehenen Vogelarten, darunter viele der gewünschten Spezialisten wie …, die es nur hier zu sehen gibt, erfolgreich war, gelang nicht alles. An außergewöhnlichen Wetterereignissen kann niemand etwas ändern. Leider führt der Schwarze Volta-Fluss enormes Hochwasser. Alle Sandbänke und die Uferbereiche waren bis in die Dörfer hinein überschwemmt, so dass es keine Chance gab, die sonst hier rastenden Krokodilwächter zu sehen.

Aber, alles geht eben nicht zusammen. Trotzdem und trotz der vielen, anstrengenden Fahrkilometer (rund 2.600 quer durch das gesamte Land) waren unsere Teilnehmer mit der Reise zufrieden. Gäste aus Hamburg, Susanne K. und ihr Ehemann Ernst K.,  meinten: „Auch diese Reise war für uns etwas ganz besonderes. Wie immer eure Reisen kleine Oasen, die wir sehr genießen. Die Begegnungen mit der Vogelwelt, der Natur, aber auch mit den Menschen einer anderen Kultur, lassen uns vom Alltag entfliehen und geben uns Entspannung … Danke an Bartmeise-Reisen für diese großartigen Momente.“

Hartmut Meyer
Bartmeise-Reisen

Startbild: Francis, der Manager, und sein Team in der Ankasa-Logde. Foto: H. Meyer
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Zauberhafte Vogelwelt in den Anden und im Amazonas – Bartmeise-Reisegruppe derzeit in Peru unterwegs

Zauberhafte Vogelwelt in den Anden und im Amazonas – Bartmeise-Reisegruppe derzeit in Peru unterwegs

Zauberhafte Kolibris im Nebelwald: Collared Inca, endemisch im Nanu NP. Foto: M. Liebschner

(05.08.2021) Bartmeise-Reisen ist seit 21. Juli mit einer Reisegruppe in den peruanischen Anden und im Manu-Nationalpark in Peru unterwegs. Auch in diesem Land läuft der Tourismus nun wieder an wobei insbesondere der Natur-Tourismus in abgelegene Regionen abseits der Zivilisation ziemlich problemlos funktioniert. Auf unserer Rundreise mit Beginn in Cusco entlang der berühmten Manu road den Ostabfall der Anden hinunter bis zum Madre de Dias-Fluss („Mutter-Gottes-Fluss“), und von dort in einer Tagereise per Boot weiter bis in den tiefen Amazonas hinein, begeisterten zahlreiche seltene, teils endemischen Vogelarten unsere Reisegäste.

Die Flugverbindungen funktionierten wieder reibungslos. In allen Lodges, auch in der bekannten „Cock-of-the-rock-Lodge“, war alles bestens vorbereitet und nur wenig erinnerte an die Pandemie-Situation. Außer der Tatsache, dass nach monatelanger Pandemie bedingter Schließzeit auch dort an einigen Stellen das Personal weggelaufen war und wir teilweise mit eigenem Koch reisen mussten (was sich als Vorteil für uns herausstellte!), blieben alle Abläufe so wie geplant.

Selbst die legendären Andenfelsenhähne (Cock of the rock) erfreuten uns mit ihrer Gruppenbalz so, als habe es nie eine „Pause“ gegeben.

Kolibri der Hohen Anden: White-tufted Sunbeam, endemisch. Foto: A. Eisen Rupp

Die Gruppe (vollständig geimpfter Reisegäste) konnte sich ohne Einschränkungen bewegen. In den Städten und Siedlungsgebieten, die ja nur kurz am Rande berührt wurden, verhielten sich die Menschen im Andenland sehr diszipliniert und beachteten die Regeln der Pandemie. Der für die Rückreise notwendige einfache Anti-Allergen-Test wurde von einem dafür gebuchten Labor direkt im Hotel unserer Reisegäste durchgeführt, so dass es auch hierbei keinerlei Verzögerungen gab. Auch alle weiteren Anmeldungen für die Rückreise übernahm Bartmeise-Reise, ebenso wie auch alle Kosten dafür, die eingeplant waren.

„Es hat großen Spaß gemacht und es war wirklich sehr angenehm, wieder in der Welt unterwegs sein zu können …Ich bin froh, dass ich diese Reise miterleben durfte“ meinte z.B. unserer Reisegast M. Liebschner.

Am kommenden Sonntag reist unsere nächste volle Gruppe nach Peru. Diese tolle Reise steht nächstes Jahr im August 2022 wieder im Bartmeise-Reiseplan. Aber, es sind derzeit nur noch vier Plätze verfügbar! Interessenten empfehlen wir eine rasche Vorreservierung (info@bartmeise.de).

Hartmut Meyer

Startbild: Bartmeise-Reisegruppe in der Puna auf 4.200mNN am San Salvador-Pass bei Riesenblässhuhn und Andengänsen … Foto: H. Meyer

Reisegruppe in der Cock-of-the-rock-Logde im Nebelwald. Foto: H. Meyer

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