DO-G sagt umständehalber Jahresversammlung vom 16. bis 20. September 2020 in Oldenburg ab

DO-G sagt umständehalber Jahresversammlung vom 16. bis 20. September 2020 in Oldenburg ab

In einer Mitteilung an alle Vereinsmitglieder vom heutigen Tag (14.05.2020) wird über die Absage der diesjährigen DO-G-Tagung und Jahresversammlung im September in Oldenburg informiert. Die Geschäftsstelle der DO-G schreibt:

“Liebe Mitglieder und Interessierte,
zu unserem großen Bedauern müssen wir die DO-G Jahresversammlung vom 16. bis 20. September 2020 in Oldenburg absagen, da es aufgrund der derzeitigen Entwicklung nicht möglich ist, die Tagung in der geplanten und bewährten Art und Weise durchzuführen. Der Vorstand der DO-G hat deshalb in einer außerordentlichen Video-Sitzung beschlossen, die Jahresversammlung in Oldenburg in das Jahr 2021 zu verschieben. Wir hoffen, dass bis dahin die Durchführung einer solchen Tagung wieder vertretbar ist und wir Plenarvorträge, Schwerpunktthemen und Exkursionen so anbieten können, wie sie für dieses Jahr vorgesehen waren. Das neue Datum werden wir baldmöglichst auf unserer Website www.do-g.de bekanntgeben. Dort finden Sie auch alle aktuellen Informationen und Neuigkeiten zum Thema Jahresversammlung.

Mitgliedern und weiteren Interessierten soll am ursprünglich vorgesehenen Tagungswochenende 19./20. September 2020 zumindest ein kleines Online-Programm mit interessanten und aktuellen Inhalten geboten werden. Wir prüfen derzeit die technischen Möglichkeiten und werden Sie über unsere Internetseite rechtzeitig über Details informieren. Bitte halten Sie sich das Wochenende für dieses neue Erlebnis im Kreise der DO-G schon einmal frei.

In gleicher Weise betrifft diese Absage auch unsere alljährliche Mitgliederversammlung, die traditionell jeweils im Rahmen der Jahresversammlung stattfindet und ein wichtiges Element unseres Vereinslebens ist. Diese war bisher für den 19.09.2020 angekündigt und muss ebenfalls auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Details hierzu teilen wir unseren Mitgliedern im Jahresrundschreiben mit, das – dieses Jahr zu ungewöhnlicher Zeit – in den kommenden Wochen brieflich zusammen mit der Beitragsrechnung zugestellt wird …”

Wir bedauern diese Absage, wenn auch aus nachvollziehbaren Gründen. Noch mehr bedauern wir aber, dass man sich von der seinerzeit sinnvollerweise getroffenen Regelung, den Termin für die jährlichen Zusammenkünfte so zu legen, das jeweils der 3. Oktober als Feiertag enthalten ist, schon vor einigen Jahren still und leise verabschiedet hat. Das meist durch den Feiertag verlängerte letzte September- bzw. erste Oktober-Wochenende im Jahr bot den ehrenamtlichen Vereinsmitgliedern eine günstige Gelegenheit, oft ohne Extra-Urlaub einsetzen zu müssen die hoch interessanten Tagungen komplett besuchen zu können!

Hartmut Meyer

Logo-Vogel der DO-G www.do-g.de ist das Blaukehlchen. Pressefoto: Andreas Kretschel

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Dem Wanderfalken in die Kinderstube geschaut – Wanderfalken-Beobachtungen bei Bartmeise-Reisen

Dem Wanderfalken in die Kinderstube geschaut – Wanderfalken-Beobachtungen bei Bartmeise-Reisen

Dieter Kronbach (li.) beim Beringen der jungen Wanderfalken in Glauchau. Mit dabei Jens Hering (Landratsamt) und die Ornithologen Holger Gentsch (v.li.) und Mario Liebschner (re.).

Gleich drei Brutpaare vom seltenen Wanderfalken (Falco peregrinus), einer in Deutschland bedrohten Vogelart, haben seit wenigen Jahren eine Brutheimat im sächsischen Landkreis Zwickau am Rande des Erzgebirges gefunden. In dieser Woche im Mai stand die Beringung der Jungvögel an, die im Auftrag der AG Wanderfalkenschutz unser Freund, der Beringer Dieter Kronbach (Limbach-O.) vorgenommen hat. Für die Einrichtung der Brutplätze an den Gebäuden zeichnet die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Zwickau zuständig, die von Jens Hering vertreten wurde. Und natürlich durften auch die Ornithologen unsere VSO-Ortsgruppe Glauchau dabei nicht fehlen, denn diese tragen seit Jahren die Daten zu den Bruten in vielen Stunden ehrenamtlicher Betreuung zusammen.

Brutplatz am Industrieschornstein. ﰐ

Am Industrieschornstein in Glauchau-Reinholdshain, nahe der A4, mussten die Jungvögel wie immer mit Hilfe von Profi-Kletterern vom Bergsteigerclub Westsachsen e.V. aus dem Nistkasten in ziemlicher Höhe abgeseilt werden. Eine wie immer recht knifflige Angelegenheit, bei der nicht jeder mithelfen durfte. Drei kräftige Jungvögel werden in diesem Jahr hier groß und erhielten am 5. Mai 2020 neben dem Kennring der Vogelwarte Hiddensee auch noch einen so genannten Ablese-Ring. Dieser macht es möglich, die Vögel auch aus größerer Distanz mittels Spektiv individuell zu erkennen, wodurch wichtige Fakten zur Biologie der Art zusammengetragen werden können.

Mitten in der Stadt Zwickau, in einem Nistkasten am historischen, im 12. Jahrhundert errichteten Dom St. Marien, konnten gleich vier Jungvögel festgestellt werden, was schon eine Besonderheit darstellt. Im Beisein von Zwickauer Orni-Freunden, die den Brutplatz regelmäßig beobachten, erhielten diese ihre Kennringe.

Wanderfalkenbrutplatz im Dom St. Marien in Zwickau. Alle Fotos: Andreas Kretschel.

In den nächsten Wochen werden die Mitglieder unseres Vereins Sächsischer Ornithologen e.V. (VSO) die Brutplätze weiter überwachen und das Ausfliegen der Jungvögel genau dokumentieren.

Und wer weiß, vielleicht können wir auch den einen oder anderen Jungvogel später bei einer unserer vogelkundlichen Reisen irgendwo in Europa sehen und sogar ablesen! Da der Wanderfalke jedoch weltweit (in verschiedenen Rassen) verbreitet ist und sozusagen auf fast allen Kontinenten gesehen werden kann, gelingen auch bei unseren Reisen nach Südamerika, nach Mittel- und Fernost und in Afrika immer wieder Beobachtungen der Art. Dabei ist es stets interessant und eine Herausforderung, die Unterschiede der Rassen zu studieren, die im Feld meist nicht so einfach zuzuordnen sind und daher immer für spannende Gespräche sorgen. Die nächste Möglichkeit, Wanderfalken auch außerhalb Europas zu sehen, bieten unsere Reise nach Ostafrika (Juli/Oktober) und nach Südamerika/Brasilien (Oktober/November). In Brasilien besteht auch die Möglichkeit, einen Verwandten vom Wanderfalken, den sehr seltenen Aplomadofalke (Falco femoralis) zu sehen.

Hartmut Meyer

Ad. Wanderfalke mit Beute. Pressefoto 2019 Andreas Kretschel.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Preissenkungen: Neue Einkaufspreise für Reisen nach Peru und Brasilien werden an Kunden weitergegeben!

Preissenkungen: Neue Einkaufspreise für Reisen nach Peru und Brasilien werden an Kunden weitergegeben!

Egal welchen Ursprung das Covid-19-Virus nun hat, natürlich oder von Menschen gemacht, es spielt keine Rolle mehr. Die Menschheit muss lernen, auch mit diesem Virus zu leben, so wie mit vielen anderen in der Menschheitsgeschichte vorher. Mit Immunisierung oder weiter ohne, mit Medikament oder ohne. Es hilft nichts. Unser Leben geht weiter! Langsam öffnet sich der Alltag wieder, nicht nur hier, weltweit. Die Menschen drängen darauf. Nicht nur Deutschland und Europa, auch auf anderen Kontinenten beginnt man, den totalen Lockdown vorsichtig zu öffnen. Und überall auf der Welt wünschen sich die Einrichtungen des Tourismus, z.B. Hotels, Pensionen und Gastronomiebetriebe, die Rückkehr der Gäste.

Wir haben diese Gelegenheit genutzt und Einkaufspreise für unsere Reisen neu verhandelt. Insbesondere für Südamerika, für Peru und für Brasilien, konnten finanzielle Vorteile erzielt werden, die wir gern an unsere Kunden weitergeben! Für unsere atemberaubende Reise nach Peru (11.-28.08.2020), von den Anden bis zum Manu-Nationalpark mit Besuch in Machu Picchu, ergab sich ein Preisvorteil, der jetzt in den Endpreis (siehe Reiseangebot) eingearbeitet wurde.
Noch drastischer fallen die Preisvorteile für unser spannendes Reiseabenteuer in das gewaltige Pantanal mit Steppe und Südamazonas („Garden of the Amazons“) im Oktober (2.-19.10.2020) aus. Auch diese Preissenkung wurde in den Reiseplan eingearbeitet. Noch dazu gibt es noch immer sehr günstige Flugpreise ab Deutschland/Österreich/Schweiz nach Sao Paulo und weiter zum Zielpunkt.

Wer Interesse hat, der sollte jetzt buchen und sich seinen Platz sichern! Die Möglichkeiten zum kostenfreien Rücktritt von einer Reise bzw. aktuell kostenfreier Verschiebung (oder Umbuchung) von Flügen besteht gemäß den derzeit geltenden Vorschriften. Die Buchung einer Reise ist ohne Risiko möglich!

Hartmut Meyer

Startfoto: Der seltene Nandeysittich im Pantanal. Foto: A. Eisen Rupp

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Reise zum brasilianischen Blauaugentäubchen, einer der seltensten Vogelarten der Welt

Reise zum brasilianischen Blauaugentäubchen, einer der seltensten Vogelarten der Welt

Es war eine Sensation, als im Jahr 2015 14 Individuen vom Blauaugentäubchen (Blue-eyed Ground-dove) in Brasilien wiederentdeckt wurden, denn 75 Jahre galt die Art als ausgestorben. 2019 konnte SAVE Brasil (BirdLife Brasil) weitere Individuen finden und zugleich unter Einbeziehung der lokalen Bevölkerung ein Schutzgebiet einrichten, das unter strengen Kontrollen und nach Anmeldung auf auch für den Ökotourismus geöffnet ist und von diesem mitfinanziert wird. In der Zwischenzeit konnte erstmals auch eine erfolgreiche Reproduktion nachgewiesen werden. Dennoch gilt die Art mit derzeit um die nur 25 bekannten Individuen als eine der seltensten Vogelarten weltweit. Die Entdeckung der Blauaugentäubchen (Fotos: SAVE BirdLife Brazil) ist ein Beispiel dafür, dass Ökotourismus unter Einbindung der lokalen Bevölkerung funktionieren kann (Quelle: BirdLife Presseinfo vom 29.03.2019).

Auf unserer Bartmeise-Reise „Seltene Vögel und Tiere in der endlosen Steppe“ vom 1. bis 14. November 2020, die in das phantastische Hinterland der Mata Atlantica, in die Steppengebiete (Cerrado) in Minas Gerais führt, besuchen wir dieses Vorkommen! Noch sind (hier) Plätze buchbar. Die Flugpreise sind derzeit ungewöhnlich günstig (siehe Mitteilung nebenan).

Hartmut Meyer

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Jetzt günstige Preise inkl. Airline-Insolvenzschutz für Fernflüge zu unseren Reisen  verfügbar

Jetzt günstige Preise inkl. Airline-Insolvenzschutz für Fernflüge zu unseren Reisen verfügbar

Derzeit sind, natürlich infolge der traurigen Krise auch in der Luftfahrt, äußerst günstige Preise für Fernflüge zu fast allen unseren Reisen ab August und im Herbst/Winter 2020/21 verfügbar. Darauf möchten wir hierdurch ausdrücklich aufmerksam machen. So liegen die Preise ab innerdeutsch (oft mit Zubringerflügen ab fast allen deutschen Regionalflughäfen oder mit Zug zum Flug nach Frankfurt/M. bzw. München in der Lufthansa-Group oder auch über Amsterdam bzw. Paris mit KLM/Air France deutlich unter dem üblichen Preisniveau, und das für Premium-Economy-Tickets auf der Fernstrecke. So bietet z.B. Lufthansa für unsere Peru-Reise im August Flugpreise bis nach Cuzco/Peru für um die 1.300,00 € in dieser komfortablen, aufgewerteten Reise-Klasse! Normalerweise kostet bereits das Economy-Ticket auf dieser Strecke deutlich mehr. Nach Brasilien, in die Mata Atlantica, im Januar 2021, geht es mit Air France derzeit für ab 1.200,00 € bis nach Florianópolis. Auch dieser Premium-Preis ist unschlagbar günstig. Ebenso günstig liegen im Augenblick auch die Flugpreise für unsere anderen Ziele in Brasilien (Cerrado/Steppe und Pantanal/“Garden of the Amazons“) im Oktober/November 2020 sowie in Afrika (Kenia).

Für unsere Reise nach Sri Lanka ab 28. November 2020 konnten wir ebenfalls in der Lufthansa-Group Direktflüge (ohne Umstieg in Asien!) von Zürich nach Colombo für 760,00 € sichern (inklusive Zubringerflüge aus Berlin und Frankfurt), zu denen es – auch in Sachen Flugzeiten – keine Alternative gibt!

Wer an einer dieser Reisen teilnehmen möchte dem sei empfohlen, jetzt zuzugreifen! In einigen Wochen (vielleicht auch schon Tagen?) könnten diesen günstigen Preisen für die Fernstrecken vergriffen sein. Die Lufthansa-Group ebenso wie KLM/Air France bieten aufgrund gewisser Unsicherheiten bedingt durch die Pandemie für 2020 und 2021 günstige und meist kostenfreie Umbuchungsmöglichkeiten, so dass eine Flugbuchung für den genannten Zeitraum ein geringes Risiko darstellt.

Bartmeise-Reisen macht auch darauf aufmerksam, dass wir ab sofort und bis auf Widerruf für alle von uns vermittelten Flugtickets eine Airline-Insolvenzversicherung für 6,90 € pro Ticket dazu buchen, die im Falle einer unerwarteten Insolvenz des Leistungsträgers (der Airline) den gezahlten Flugpreis absichert. Die hier genannten Preisangaben entsprechen dem Stand (Ticketgroßhandel) von 16.04.2020 und können sich täglich ändern!

Für Auskünfte stehen wir gern zur Verfügung (E-Mail an: info@bartmeise.de).

Hartmut Meyer
CEO

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Bartmeise-Reisegäste heimgekehrt – Verschiebung weiterer Reisen und ab Sommer 2020 teilweise neue Termine

Bartmeise-Reisegäste heimgekehrt – Verschiebung weiterer Reisen und ab Sommer 2020 teilweise neue Termine

Nachdem am Mittwoch (18.03.) unsere Philippinen-Reisegruppe, zwar auf Umwegen, aber wohlbehalten wieder in Deutschland eingetroffen ist, erreichten gestern kurz vor Mitternacht die letzten Bartmeise-Gäste aus Mexiko-City kommend ebenso unversehrt Berlin. Beide Reisen mussten vorzeitig beendet werden, weil die Logistik in den Reiseländern nicht mehr zur Verfügung stand, Hotels geschlossen, die Bewegungsfreiheit deutlich eingeschränkt wurde und die weltweite Reisewarnung zur umgehenden Rückkehr verpflichtete. Die Rückreisen musste teilweise neu organisiert werden, da verschiedene Airlines deutsche Staatsbürger in der Zwischenzeit auch auf den Transitwegen ausgesperrt bzw. ihre Flüge nach Europa eingestellt hatten. Unsere Gruppe von den Philippinen kommend erreichte über Dubai Düsseldorf, da es keine Ersatzangebote für die gestrichenen Flüge über Singapore gab. Die Gäste aus Mexiko kommend konnten noch teilweise auf der geplanten Route fliegen, wenn auch über Amsterdam statt Paris. Unser Dank gilt in diesem Falle ausdrücklich Emirates Airline und der niederländischen KLM!

Auch wir haben Reisetermine in den Herbst verschoben. Bitte, buchen Sie jetzt!!

Die Corona-Pandemie zwingt auch uns, weitere Reise abzusagen und zu verschieben. Im April und voraussichtlich auch im Mai können wir keine Reisen anbieten, da auch keine Flüge zur Verfügung stehen werden. Außerdem gelten in vielen Ländern Einreisesperren. Auch die Deutsche Reisewarnung für die gesamte Welt vorerst bis Ende April muss berücksichtigt werden. Wir informieren in den nächsten Tagen alle betroffenen Reisegäste entsprechend.

Noch nie hat es in der jüngeren Geschichte der Menschheit eine solche Krise, die den weltweiten Stillstand des öffentlichen Lebens erzwingt, gegeben. Aber diese erschreckende Situation bietet auch die einmalige Gelegenheit zu erkennen, welche Geschäftspartner tatsächlich bereit sind, sich in der Bewältigung der Krisensituation hilfsbereit und kooperativ zu zeigen, und welche dies nicht tun! Wir werden diese Erkenntnisse nutzen und für die Zukunft eine Neuaufstellung vornehmen und solche Geschäftspartner, die sich als „Schönwetter“-Anbieter herausgestellt haben, nicht mehr berücksichtigen.

Wir hoffen und wünschen, dass auch unser Land nach Abklingen der Pandemie schnell wieder in den Normalmodus übergehen kann. In der Zwischenzeit richten wir unsere Planungen für das 2. Halbjahr und für das kommende Winterhalbjahr neu aus. Sie können das in den nächsten Tagen hier auf unserer Homepage nachvollziehen.

Bitte halten Sie uns weiterhin die Treue! Wir freuen uns auf Ihre Buchungen und auf die gemeinsamen Reisen mit Ihnen!

Vielen Dank –
und bleiben Sie gesund!
Hartmut Meyer, CEO Bartmeise-Reisen
und unser Reiseleiter-Team Martin Winter und Andre Müller

Titelfoto: Eine der farbenprächtigsten Tauben der Welt: die endemische Gelbbrust-Fruchttaube auf Luzon/Philippinen. Foto: H. Meyer

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Auf dem Gambia- und Nikolo-Kobe-River unterwegs zu den orn. Höhepunkten Westafrikas

Auf dem Gambia- und Nikolo-Kobe-River unterwegs zu den orn. Höhepunkten Westafrikas

Mit über 290 gesehenen Arten und übervollen Speicherkarten ist eine Bartmeise Reisegruppe vor wenigen Tagen (12.01.) aus dem westafrikanischen Gambia und dem Senegal zurückgekehrt. Auf dieser erlebnisreichen Tour entlang des Gambiarivers bis in den Senegal und fünf mehrstündigen Bootstouren in die Mangrovenwälder des Gambia sowie auf dem Fluss Nikolo-Kobo im Senegal ließen sich sehr viele Arten super beobachten und fotografieren.

Bartmeise-Reisegruppe über den Jahreswechsel 2019/20 in Gambia und im Senegal. Fotos: Andrè Müller.

Dabei wurden aus den farbenprächtigen Gruppen der Racken, Spinte und Eisvögel alle möglichen Arten gesehen. Unser Guide hat uns mit super Orts- und Artenkenntnissen sicher zu allen Highlights dieser Reise geführt. So konnten auch bei dieser Reise die Binsenralle und der Krokodilwächter wieder mehrfach beobachtet werden.

Ein weiteres Highlight war die Beobachtung einer Waldkobra bei der Jagd. Flusspferde und Krokodile ließen sich regelmäßig entlang der Flüsse beobachten.

Unsere nächste Reise nach Gambia steht Ende Juli 2020 im Programm. Bitte achten sie auf die Ankündigung dazu in Kürze hier.

Andrè Müller (Bartmeise-Reiseleiter)

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Bartmeise-Reisegruppe von den “Big Five” Südamerikas zurückgekehrt – 430 gesehene Vogelarten in der Liste

Bartmeise-Reisegruppe von den “Big Five” Südamerikas zurückgekehrt – 430 gesehene Vogelarten in der Liste

Jaguar am 14.10.2019 am Cuiaba-Fluss. Foto: J. Hottinger

Mit 430 gesehenen Vogelarten ist am Sonntag (27.10.) eine Bartmeise-Reisegruppe aus dem Pantanal und dem Südamazonas Brasiliens im Bundesstaat Mato Grosso nach Hause zurückgekehrt. Auch bei dieser äußerst erfolgreichen Reise stand die beeindruckende Vogelarten-Vielfalt Südamerikas im Vordergrund, aber auch die “Big Five” des Kontinents, die hier im Pantanal, beobachtet werden können, begeisterten die Reisegäste. Am Cuiaba-River war die fünfmalige Begegnung mit mindestens vier verschiedenen Jaguaren – aus ca. 25 Meter Entfernung zu sehen und zu fotografieren; einer der Großkatzen sogar beim Durchschwimmen des Flusses zuschauen zu können (siehe Video: Bartmeisen-Reisen auf Facebook; Startfoto: J. Hottinger) – ein echter Höhepunkt! Dazu fischende und spielende Riesenotter ebenfalls aus wenigen Metern Entfernung, südamerikanische Fischotter, Gürteltiere usw. Mehrmals konnten Flachlandtapire beobachtet und einmal ebenfalls im Fluss schwimmend gesehen (und fotografiert) werden.

Einer der seltensten Vögel Brasiliens: die Witwentangare. Foto: A. Eisen Rupp.

Die Vogelwelt wartete ebenfalls mit vielen ungewöhnlichen Begegnungen auf. Im Pantanal konnte die Witwentangare (Cone-billed Tanager), die rund ein Jahrhundert als ausgestorben bzw. verschollen galt und von der erst seit wenigen Jahren kleinste Vorkommen wiederentdeckt worden, gut beobachtet werden. Auch die Sandsteinfels-Formationen der Chapada, die ein bisschen an das heimische Elbsandsteingebirge erinnern, boten mit ihrer Cerrado (Steppe) einige andere typische, sehr seltene, teilweise akut bedrohte Vogelarten, die nirgendwo anders zu sehen sind. In den “Garden of the Amazons”, im Übergangsbereich der Steppe in den Amazonas und im Südamazonas standen insbesondere die attraktiven Ameisenvögel, darunter zahlreiche Endemiten, im Interesse der Vogelbeobachter. Zu den Höhepunkten hier zählte die Begegnung mit einer immaturen, kürzlich ausgeflogenen Harpyie, dem mächtigsten Adler Südamerikas, und dem ungewöhnlichen, mehr als Krähen großen Kurzlappen-Schirmvogel (Amazonian Umbrellabird), der aus allernächster Nähe zu erleben war. Demnächst mehr dazu im Reisebericht!

Bartmeise-Reisen als Unternehmen und die Reisegäste dieser Reise haben vor Ort im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso 1.000,00 € in bar an ein Naturschutzprojekt gespendet, mittels welchem die Brutplätze der Harpyie gegen Brandrodung im Amazonas geschützt werden und das insgesamt einen Beitrag zur Popularisierung des Vogelschutzes bei den lokalen Farmern leistet!

Diese spezielle Reise (zwei Wochen), die nirgendwo anders so angeboten wird (!), findet erneut 2020 vom 2. bis 18. Oktober statt. Noch sind zwei Doppel- bzw. Twin- und ein Einzelzimmer verfügbar, für die jetzt unverbindliche Vorreservierungen eingetragen werden (Email an: info@bartmeise.de). 

Hartmut Meyer

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Mit vielen Grüßen in die Heimat meldet sich unsere Äthiopien-Gruppe – seltenste Vogelarten wurden gesehen

Mit vielen Grüßen in die Heimat meldet sich unsere Äthiopien-Gruppe – seltenste Vogelarten wurden gesehen

Eine andere Reisegruppe unter Leitung von Dr. Kai Gedeon bereist derzeit und noch bis zum 7. Oktober 2019 18 Tage lang das afro-alpine Äthiopien auf der Suche nach den ganz speziellen Vogelarten des Landes. Die Reise führte u.a. schon durch die grandiosen Bale-Mountains, dem weltweit größten afro-alpinen Schutzgebiet, sowie in den Borana-Nationalpark (in Gründung), zum Lake Langano und dem Abijata-Shala-Nationalpark. Das Foto wurde aufgenommen am Lake Awasa, wo die Gruppe auf der Suche nach dem Wellenbartvogel war. Weitere Höhepunkte der Reise: Bestens gesehen wurde die Libenlerche (einer der seltensten Singvögel Afrikas), Weißflügeltaube und Jubaweber (die nur an wenigen Stellen außerhalb ihres Hauptverbreitungsgebietes in Somali vorkommen) und die Maskenlerche (von der es nur fünf bekannte Vorkommen gibt).

Nach dem Aufenthalt im Awasa-Gbiet begibt sich unsere Reisegruppe jetzt am Wochenende in Verlängerung der Rundreise auf das Sanetti-Plateau, dem Hauptverbreitungsgebiet des seltenen Äthiopischen Wolfes. Außerdem steht ein Besuch bei den attraktiven (endemischen) Dscheladas (Blutbrustpaviananen) im Programm mit dem Ziel, beide Säuger beobachten und vielleicht auch fotografieren zu können. Auf dem weg dorthin wird nach dem endemischen Harwoodfrankolin gesucht.

Eine nächste Reise in die zauberhafte Bergwelt Äthiopiens im Januar 2020 ist bereits restlos ausgebucht. Im 2. Halbjahr 2020 wird es mit Äthiopien-Experten Dr. Kai Gedeon (Biologe/Ornithologe/Völkerkundler) eine weitere Reise auf das “Dach Afrikas” geben. Die Ankündigung dazu erfolgt in Kürze hier.

Hartmut Meyer

Startbild: Äthiopien-Reisegruppe am 2. Oktober 2019 im Awasa-Gebiet. Foto: Dr. K. Gedeon

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Bartmeise-Reisegruppe aus Kenia zurück: Überraschendes Ergebnis mit 480 gesehene Vogelarten!

Bartmeise-Reisegruppe aus Kenia zurück: Überraschendes Ergebnis mit 480 gesehene Vogelarten!

Mit 480 gesehenen (und viele auch  fotografiert) Vogelarten im Gepäck ist vergangene Woche unsere Reisegruppe aus dem Westen Kenias nach Deutschland zurückgekehrt. Bereist wurden die Großlebensräume der Grassteppe in der Masai Mara, die großen Seen im Großen Afrikanischen Grabenbruch in der trockenen Akaziensteppe, der bekannte Kagamega-Regenwald an der Grenze zu Uganda und die Bergregenwälder am Mount Kenia-Massiv auf ca. 2.000mNN.

Ad. Kronenadler mit Futter am Nest im Kagamega-Forest. Digiskopie-Foto M. Walter.

Neben unglaublichen 480 beobachteten Vogelarten war auch die Begegnung mit den großen Huftieren der Masai Mara – Tausende Gnus, Büffel, Zebra, Elefanten, Giraffen und vielen Antilopenarten – sowie die Löwen, Geparden und Tiger ein eindrückliches, großartiges Erlebnis. Zu den Höhepunkten in der Vogelwelt zählte auch in diesem Jahr die Begegnung mit den größten Adlerarten des Kontinents, mit Kaffern- und Kronenadler. Letzterer war im Kagamega-Regenwald wieder an einem mit einem Jungvogel besetzten Nest hautnah zu erleben. Mehrmals konnten die Fütterungen des Jungvogel beobachtet werden (Digiskopie-Foto).

“Mich hat die Vielfalt dieses Landes, allein nur hier im Westen, außerordentlich beeindruckt. Ich kann jedem Naturfreund, speziell ornithologisch Interessierten, eine Reise in die phantastische Natur Kenias empfehlen” meint Manfred W. aus Riesa. Und Benedikt B. aus Göttingen: “Die tolle Vogelwelt hat mich überrascht. Ich hätte nicht erwartet, dass wir um die 480 Arten, darunter viele Seltenheiten wie z.B. auch den hoch bedrohten Olivibis am Mount Kenia, sehen können”.

Die nächste Bartmeise-Reise in die Vogelwelt Kenias findet am April 2020, gleich nach Ostern, statt. Dann steht der trockenere Norden des Landes mit seiner wieder ganz anderen Vogelwelt (Somali-Biom) sowie die speziellen Bergvögel (darunter zahlreiche Endemiten) in den Abadere-Mountains im Programm. Die “Big Five” Afrikas sind natürlich möglich und “eingeplant”, wozu auch das bedrohte Spitzmaulnashorn im Nairobi Nationalpark gehört.

Hartmut Meyer

 

Startbild: Bartmeise-Reisegruppe am Äquator. Foto: H. Meyer

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