Auf der Suche nach dem Krokodilwächter am Gambia-River

Auf der Suche nach dem Krokodilwächter am Gambia-River

Bartmeise-Gruppe zu Fuße eines afrikanischen Baumriesen. Foto: S. Fischer

Am 27. Dezember 2017 traf unsere Bartmeise-Reisegruppe unter Leitung von Stefan Fischer (Paulinaue) wohlbehalten und planmäßig nach einem Lufthansa-/Brüssel Airline-Flug am Abend in Banjul, der Hauptstadt von Gambia ein. Empfangen wurde die Gruppe von Ansu, unserem gambischen Birdguide. Mit ihm zusammen wird unsere Vogelbeobachter-Gruppe bis zum 10. Januar die faszinierende westafrikanische Vogelwelt entlang des Gambia-Rivers und bei einem Abstecher in den Senegal erkunden und beobachten. Bereits in den ersten Stunden konnten schon um die 140 Vogelarten gesehen werden. Das Gruppenfoto am Fuße dieses mächtigen afrikanischen Baumriesen entstand gestern (28.12.2017) in der Nähe von Banjul.

Hartmut Meyer

Startbild: Bartmeise-Reisegruppe Gambia (3.v.re.: Reiseleiter Stefan Fischer; ganz li: Ansu, gambischer Birdguide). Foto: S. Fischer

 

 

 

 

 

Erste Exkursionen in Gambia. Foto: S. Fischer

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Abenteuer Uganda: Seltene Vögel im Albertine Rift Valley

Abenteuer Uganda: Seltene Vögel im Albertine Rift Valley

Vom 25. Juni bis 9. Juli 2017 bereiste eine Bartmeise-Reisegruppe das Albertine Rift Valley in Uganda im „schwarzen Herzen“ Afrikas. Ziel dieser vogelkundlichen Reise waren insbesondere zahlreiche seltene sowie für die Bergregionen endemische Vogelarten. Am Ende der Reise stehen rund 360 Vogelarten in der „Vogelliste“, darunter absolute Highlights wie Ruwenzori Turaco (Kammschnabelturako), Ruwenzori Batis (Ruwenzorischnäpper) und Ruwenzori Apalis (Ruwenzorifeinsänger) sowie der vom Aussterben bedrohte Papyrus Yellow Warbler (Gelbbauch-Rohrsänger). Der urzeitlich anmutende Schuhschnabel (Shoebill) konnte ebenfalls gut beobachtet (und fotografiert) werden.

Ein weiteres Erlebnis der ganz besonderen Art stellte ein Besuch bei den bedrohten Berggorillas dar, die im Rahmen eines „Gorilla-Trekkings“ im Bwindi Nationalpark eine Stunde lang besucht werden konnten. Die rund 2.000 Kilometer lange Rundreise durch die beeindruckende, bis über 5.000 Meter hohe Bergwelt Ugandas entlang der Grenze zu Rwanda und zum Kongo bis in das Kongobecken hinein bot zudem absolut authentische Begegnungen mit den Menschen Ugandas, deren Leben für unser europäisches Verständnis äußerst einfach und sehr hart ist. Die Bartmeise-Reisegäste unterstützten außerdem mit mitgebrachten Geschenken (Schulartikel) eine Dorfschule im Bwindi-Nationalpark.

Diese spannende vogelkundliche Reise durch das Albertine Rift Valley wird 2018 mit Beginn der Schulferien (in Sachsen) ab Anfang Juli wieder im Programm von Bartmeise-Reise zu finden sein. Termin in Kürze auf www.bartmeise.de.

„Die Vogelwelt, aber auch die Begegnungen mit den Menschen in Uganda, haben mich tief beeindruckt. Als Kindererzieherin war ich zudem berührt vom Besuch in der kleinen Dorfschule. Es ist einfach unfassbar, unter welchen Bedingungen die Kinder dort lernen müssen. Danke für die schöne und spannende Reise“, meint Birgit aus Chemnitz. Sigrid und Herbert (Hannover) schreiben: “Die Reise hat uns sehr gut gefallen, die unterschiedlichen Landschaften, die Einblicke in das Leben der Menschen und letztendlich der Vogelreichtum dort, für uns hervorgelockt und bestimmt von dem supertollen Guide Emmy. Eine unglaubliche Zahl von 124 neuen Arten habe ich bei mir gezählt, obwohl wir ja auch schon in Kenia, Namibia und SA waren … Bleibt eigentlich als größerer Kritikpunkt der Bus: er ist einfach zu eng für die Anzahl Leute, zumal bei den Fahrten mit Gepäck auch noch das Handgepäck einschl. Fotoausrüstung im Wagen untergebracht werden musste und die erste Reihe hinter dem Fahrer (3 Sitze) nur bequem von Leuten mit kurzen Beinen genutzt werden kann, da der Motorblock ein Unterstellen der Füße verhindert. Ich weiß, dass das Mehrkosten bedeutet, ist bei einer Fahrstrecke von fast 2.000 km aber schon zu überlegen.”

 

Startfoto Abschluss/Gruppenfoto unserer Reisegruppe am Rande der Mabamba Suempfe

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Unberührte Natur im Reich des Seggenrohrsängers

Vom 14. bis 21. Mai war auch in diesem Jahr eine Bartmeise-Reisegruppe in Weißrussland (Belarus) unterwegs.  Diese Reise führte an die, wegen seines Artenreichtums bekannte Hauptader des Nationalparks Pripjat, an den Fluss Pripjat, den größten Zufluss des mächtigen Dnepr. Die riesigen, teils unberührten Sümpfe und Sumpflandschaften am Pripjat und die ca. 30.000 ha Hoch­- und Mischmoore im Nationalpark (die größten in ganz Europa) sind Brutheimat seltenster europäischer Vögel und letztes bedeutendes Vorkommensgebiet vom Seggenrohrsänger. Wenn auch die Umstände in diesem Jahr nicht ganz so günstig waren, so konnte die Balz der Doppelschnepfe miterlebt werden. Insgesamt hat den Teilnehmern auch in diesem Jahr der Besuch in diesem weitgehend unbekannten und bis vor Kurzem “geschlossenem” Land mit seiner unberührten, einzigartigen Natur bestens gefallen. Eine neue Reise 2018 ist geplant. 

Hartmut Meyer

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Unterwegs in Armenien zwischen Ararat und Sewansee

Noch bis Freitag (12. Mai 2017) ist eine Bartmeise-Reisegruppe erstmals in Armenien unterwegs. Unser Reiseleiter Andre Müller (rechts vorn, knieend) schickte ein Gruppenbild von unterwegs. Die kleinste der ehemaligen Sowjetrepubliken grenzt im Norden an Georgien, im Osten, Süden und Westen an die muslimischen Staaten Aserbaidschan, Iran und Türkei. Vogelkundlich ist das Land deswegen so spannend und einzigartig, weil sich hier Faunenelemente von der arabischen Halbinsel mit denen aus dem Mittelmeerraum und Südosteuropas mischen. Zwischen den Südausläufern des Kaukasus (Kleiner Kaukasus), dem Armenischen Hochland an der Grenze zur Türkei, dem Arevik Nationalpark im Süden an Grenze zum Iran und dem Sewansee im Westen, dem größten See im Kaukasus, bietet das kleine Land spektakuläre Naturräume mit subtropischen Wäldern und Flusslandschaften, Fischteichen, Steppen, Halbwüsten bis hin zu grandiosen Hochgebirgslandschaften, von denen unsere Teilnehmer, die bisher schon über 200 Vogelarten gesehen – und viele auch fotografiert – haben begeistert. Nach Rückkehr mehr Infos.

Hartmut Meyer

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Am See der seltenen Vögel zu Besuch bei den Krauskopfpelikanen

Am See der seltenen Vögel zu Besuch bei den Krauskopfpelikanen

Beim ersten Abendessen in Griechenland. Foto: H. Meyer

„Herzlich willkommen am See der seltenen Vögel“, im Nationalpark Kerkinisee in Nordgriechenland, hieß es am Sonntag, 26.02.2017, für 12 Ornithologen von „Baltikum-Reisen“ (Andreas Weber) und „Birdingtours“, die in Kooperation mit „Bartmeise-Reisen“ in dieser Woche die vielfältige Vogelwelt in diesem Naturparadies, nur zwei Flugstunden von Berlin entfernt, entdecken werden. Insbesondere die seltenen europäischen Krauskopfpelikane, die in dieser Jahreszeit ihr hübsches Brutkleid tragen und Jahr für Jahr zahlreiche Naturliebhaber, Vogelfotografen und Tierfilmer aus aller Welt anlocken, sind wichtige Zielarten dieser ornithologischen Kurzreise. Aber auch die skandinavischen Zwerggänse, die Letzten ihrer Art, sind am See noch anwesend. Eine Gruppe von 41 Individuen konnte schon am ersten Tag beobachtet werden, auch zwei Stein- und ein Schelladler der Morphe fulvescens sowie Felsenkleiber und Balkanmeise.

Unser nächster Reisetermin am Kerkinisee: 19. bis 28. Mai 2017, und mit einem Besuch im berühmten Dadia-Forst (Geier!) und im Evros-Delta. Die Reiseleitung dieser Tour übernimmt wieder der griechisch-deutsche Vogelmaler und Künstler, Paschalis Dougalis (München), der z.B. den im Vorjahr erschienenen deutschen Brutvogelatlas ADEBAR so lebensecht und dabei wiss. absolut korrekt illustriert hat.

Noch sind für diese Tour einige Plätze frei (Nachfragen bitte nur über: info@bartmeise.de)

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Bei den “Vögeln des Glücks” in Sachsen-Anhalt und in Brandenburg unterwegs

Vom 9. bis 12. Februar 2017 war eine Bartmeise-Reisegruppe unterwegs in Sachsen-Anhalt und in Brandenburg. Ziel waren die „Vögel des Glücks“, die Singschwäne, und daneben die aus Karelien und Skandinavien kommenden und fast ausschließlich nur im Nordosten Deutschlands rastenden Waldsaatgänse (Anser f. fabalis). Anlass für die Kurzreise, die mit einem Besuch im Naumann-Museum in Köthen, deren Kernstück die Ornithologie geschichtlich bedeutsame, im Biedermeier-Stil und vom Sammler Johann-Friedrich Naumann selbst aufgebaute Vogelsammlung beherbergt, waren die 11. Singschwantage im Nationalpark „Unteres Odertal“. Neben verschiedenen Exkursionen im Nationalpark stand hier auch ein spannenden Vortrag von Nico Stenschke zur Herkunft der Singschwäne nach Auswertung von Datenloggern an Singschwänen im Programm.

Vor der Weiterreise an die Oder fand am Freitagmorgen eine Exkursion zu einem Singschwan-Schlafgewässer in der Umgebung von Jessen/Elbe statt, die zudem eine überraschende Ablesung eines Singschwanes erbrachte, der im rund 2.800 Kilometer entfernten russischen Petschoradelta markiert wurde. Das war selbst für die Experten wie Axel Schonert, der den Vogel entdeckte, und Nico Stenschke ein überraschender Fund, denn noch nie konnte solcher Nachweis erbracht werden!

Die Naumann’schen original Biedermeier-Dioramen im Naumann-Museum Köthen. Foto: H. Meyer

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149. Jahrestagung der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft in Stralsund

149. Jahrestagung der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft in Stralsund

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Gesellschahftsabend unter den Riesen der Meere. Foto: H. Meyer

Eine Rekordbeteiligung von über 500 Teilnehmern (wie seit 1993 in Meerane/Sachsen nicht mehr erreicht) verzeichnete die 149. Jahresversammlung der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft, die vom 28. September bis einschließlich 3. Oktober in Stralsund stattfand. Der Vortragssaal (“Kühlschiff”) der Stralsunder Brauerei bot einen tollen Rahmen für das wiss. Vortragsprogramm. Das Deutsche Oceaneum, die Ausstellungshalle “Riesen der Meere”, hingegen wurde zu einer zauberhaften Kulisse für den Gesellschaftsabend am Sonnabend umgebaut, der unter den originalgetreuen bis zu 26 Meter großen Nachbildungen von Blau-, Buckel- Pott- und Schwertwalen stattfand. Mit Wal-Gesängen und Lichtspielen untermalt eröffnete der Geschäftsführer des für Deutschland einzigartigen Museums die Zusammenkunft am Sonnabend. Exkursionen in die Vorpommersche Boddenlandschaft und zu den rastenden Kranichen rundeten die gelungene Tagung ab.

Bartmeise-Reisen unterstützt die DO-G-Tagung und war wie üblich mit einem Stand vertreten, ebenso wie der VSO (mit Stephan Ernst). Zahlreiche Reise-Interessenten konnten sich während der Vortragstage über das etwas andere, anspruchsvolle Reiseprogramm (das verschiedentlich auch die Sammlung wiss. Daten für Brutvogelatlanten, Monitoring und sonstige Schutzmaßnahmen für die Vogelwelt includiert) informieren und nutzten die Beratungsmöglichkeit.

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VSO-Stand mit Stephan Ernst und Bartmeise-Reisen mit Hartmut Meyer. Foto: privat.

Hartmut Meyer

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Reisgäste von Kolumbien und seiner Vogelwelt begeistert – neue Reise im November!

Reisgäste von Kolumbien und seiner Vogelwelt begeistert – neue Reise im November!

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Der Anden-Felsenhahn (englisch: ‘Andean cock-of-the-rock’) ist einer der schönster Vögel der Anden und zugleich das Symbol der kolumbianischen Vogelwelt. Alle drei Fotos hier vom Juli 2016, Autor: Rainer Mönke.

Anfang August ging die erst Bartmeise-Reisen nach Kolumbien in die mitteleren Anden zu Ende. Ziel der Reise galt insbesondere die Vogelwelt der Choco-Region (ein Hotspot der Biodiversität) und den zahlreichen Endemiten dort. Die Reise in das Land mit über 1.000 Vogelarten war ein voller Erfolg. Die Gruppe konnte in 14 Tagen um die 370 Arten, darunter zahlreiche seltene Endemiten, beobachten.

Rainer Mönke, Reiseteilnehmer, äußert sich wie folgt zu dieser Reise:

Insgesamt hat die Reise perfekt und völlig ohne Probleme geklappt. Der Guide Jose ist ein exellenter Stimmenkenner und hat ein sehr gutes Auge. Er wusste genau, wo welche Arten zu erwarten sind … Unser Fahrer war ebenfalls ein sehr angenehmer Mensch, hatte auch immer sein Fernglas dabei und beobachtete mit uns zusammen. Jedenfalls bemühten sich beide sehr, es uns in jeder Beziehung so angenehm wie möglich zu machen …
Die vielgestaltige Landschaft der Anden und die abwechlungsreiche Vegetation bis in 4.200m Höhe haben uns ebenfalls begeistert. Die Vogelwelt ist natürlich sowohl nach Arten- als auch nach Individuenzahl einmalig. Vor allem die Vielfalt der Tangaren und Kolibris ist sehr beeindruckend. Wir konnten fast 370 Arten, darunter viele seltene Endemiten, beobachten. Die Unterkünfte waren fast immer sehr gut und überall trafen wir nur auf nette, freundliche Menschen. Für mich insgesamt eine meiner besten Reisen überhaupt!”
 RMönke_Felsenhahn2_07_2016
Rainer Mönke ist Autor der hier gezeigten drei Fotos vom Anden-Felsenhahn. Und dazu schreibt er weiter: “Den Felsenhahn werdet ihr im November sicher auch sehen, ich hätte nicht gedacht, dass die Art so vertraut ist und man auf ca. 4-5 m herankommt. Jose meinte, das auch der November ein sehr guter Monat für die Vögel sei, da dann noch weitere Arten (auch aus Nordamerika) zu erwarten seien. Bedeckt, nebelig, trübe und manchmal regnerisch war es bei uns auch öfter. Allerdings zeigten die Vögel dann die meiste Aktivität.”
Hartmut Meyer
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Abreise in die Pripjat-Sümpfe nach Weißrussland

Abreise in die Pripjat-Sümpfe nach Weißrussland

Zu einer nicht alltäglichen und ganz sicher spannenden ornithologischen Reise in den Pripjat-Nationalpark nach Weißrussland (Belarus) ist heute Mittag eine Bartmeise-Reisegruppe nach Minsk aufgebrochen. In den nächsten acht Tagen stehen die für ihren Artenreichtum bekannten riesigen und teilweise unberührten Sümpfe am Pripjat sowie das Sporovo- und Vygonoschansky-Reservat im Blickpunkt der 10 deutschen Vogelkundler. Die größten europäischen Sumpflandschaften sind Heimat seltenster europäischer Brutvögel wie Zwergsäger, Doppelschnepfe, Terekwasserläufer, Schelladler und Lasurmeise sowie dem Symbol der unberührten weißrussischen Natur, dem Seggenrohrsänger.

 

 

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