Glück und Gesundheit für alle Bartmeise-Reisegäste im neuen Jahr – Ausblick auf Neuigkeiten und mehr …

Glück und Gesundheit für alle Bartmeise-Reisegäste im neuen Jahr – Ausblick auf Neuigkeiten und mehr …

Mit diesem tollen Bild (oben) – ein stimmungsvoller Sonnenuntergang in der afrikanischen Savanne – welches unseren Reisegästen Barbara und Ralf S. aus Berlin kurz vor Weihnachten 2022 bei unserer Reise durch grandiose Wildnisgebiete Kenias gelungen ist, möchte ich mich in Namen meines kleinen Teams bei allen Bartmeise-Reisegästen für die Treue und das Vertrauen auch im Jahr 2022 bedanken!

Wir haben uns sehr gefreut, dass Sie in noch immer nicht wieder ‚völlig normaler’ Zeit nach der Pandemie sowie durch die neuen Krisen, ausgelöst durch Kriegsereignisse, dennoch mit uns unterwegs waren.

Für das Jahr 2023 wünschen wir Ihnen alles erdenklich Gute, vor allem viel Gesundheit!

Auch im Jahr 2023 bieten wir unsere Reisen in der gewohnten Bartmeise-Qualität, ausschließlich mit fest angestellten bzw. langjährig für uns tätigen Reiseleitern und immer mit den besten lokalen Guides von vor Ort, mit denen wir zudem eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit pflegen, an.

Leider bleiben uns auch in 2023 Kriegsereignisse und in deren Folge enorme Wirtschaftskrisen nicht erspart. So können wir auf absehbare Zeit keine Reisen mehr nach Russland und nach Weißrussland anbieten. Auch Kuba und Äthiopien sowie einige Ziele in Asien mussten wir streichen. Auf Kuba leiden die Menschen unter einer heftigen Wirtschaftskrise mit Verfall der Landeswährung, Nahrungsmittelmangel usw. Die kriegerischen Auseinandersetzungen um die Region Tigray sowie deren Folgen versetzen Äthiopien noch immer in große Unsicherheit, wie unser Äthiopien-Experte Dr. Kai Gedeon erst kürzlich persönlich vor Ort feststellen musste.

Der massive Verfall der europäischen Währung seit Kriegsbeginn am Rande Europas hat eine ärgerliche Verteuerung vieler Reiseangebote überall dorthin ausgelöst, wo mit US-Dollar bezahlt werden muss. Sollte sich im Laufe des Jahres der Euro vielleicht wieder stabilisieren, werden wir selbstverständlich unsere Preise überprüfen und hoffentlich auch wieder nach unten korrigieren können!

Sekretär. Foto: B.&R. Schwindling.

Dennoch ist die Palette unserer Reiseziele auch 2023 groß und im neuen Jahr noch größer geworden. Zu Ihrer Auswahl finden Sie hier auf unserer Seite bis in den Spätherbst hinein Reisen auf bis zu vier Kontinenten (mit neuen Angeboten in Südamerika und Afrika) und in den bekannten Bartmeise-Kategorien „Vögel intensiv“, „Vögel und mehr“ sowie „Naturerlebnis-Touren“. Aufgrund entsprechender Nachfrage haben wir in 2023 erstmalig eine neue Kategorie aufgenommen, nämlich Foto-Reisen für Vogelfotografen, die unser brasilianisch-deutscher Mitarbeiter Adrian Eisen Rupp, selber ein ausgezeichneter Vogelfotograf, leiten wird. Bei Interesse bitten wir Sie, entsprechende Angebote in unserer neuen Kategorie “Fotoreisen” auszuwählen. 

Im Anhang findet sich hier eine kurze Zusammenfassung unserer aktuellen Angebote bis in den Sommer hinein, bei denen noch freie Plätze verfügbar sind (meist entsprechend gekennzeichnet). Reisen_2023_I_JAN Bereits ausgebuchte Reisen werden nicht mehr aufgeführt. Ich empfehle Ihnen daher, von Zeit zu Zeit hier nach neuen, weiteren Angeboten für die Zeit ab Oktober 2023 Ausschau zu halten.

Da wir selber als geübte Vogelkundler auf Aktualität sowie neue Entdeckungen in der Vogelwelt weltweit Wert legen und alle angebotenen Ziele vorher selber bereisen, dürfen Sie auch zukünftig immer wieder mit neuen Reiseangeboten rechnen. Wir arbeiten daher derzeit an drei bis vier neuen Zielen, die bald in unser Portfolie aufgenommen werden können!

Vielen Dank!

Hartmut Meyer (CEO & Inhaber Bartmeise-Reisen)
sowie Adrian Eisen Rupp und Andre Müller (Reiseleiter)

 

Startbild: Sonnenuntergang in der afrikanischen Savanne. Foto: B.&R. Schwindling (Berlin)
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Vom Nairobi-Nationalpark bis zum Indischem Ozean: 400 gesehene Vogel- und über 40 Säugetierarten in Kenia

Vom Nairobi-Nationalpark bis zum Indischem Ozean: 400 gesehene Vogel- und über 40 Säugetierarten in Kenia

Die durch den Eisregen in Teilen Deutschlands am Wochenanfang verursachten enormen Störungen im Flugverkehr hatten auch Auswirkung auf die Rückreise unserer letzten Gruppe in 2022 aus dem kenianischen Mombasa. Und so trafen unsere Reisegäste am Dienstagabend leider verspätet auf dem Flughafen von Frankfurt/Main ein. Alle abendlichen Weiterflüge nach Hamburg, Berlin, Düsseldorf und Dresden waren gecancelt bzw. nicht mehr erreichbar. Aber Lufthansa/Eurowings hatten die Übernachtung am Flughafen organisiert. Hotelvoucer, Taxi- bzw. S-Bahntickets standen zur Verfügung und so konnte man bald der Ankunft ein sehr gutes Hotel für die Nacht auf Mittwoch mit der nun neu geplanten Heimreise für Mittwochmorgen beziehen.

Zählen zu den seltensten Vögeln der Welt: Paar der Sokoke-Zwergohreule. Foto: J. Aengwo.

Unsere (dritte in 2022) Rundreise in Kenia führte vom Nairobi- durch den Amboseli-, Tsavo West- & Ost-Nationalpark  zu den berühmten Taita-Hills (Endemiten-Zone) und von dort weiter an die Küste des indischen Ozeans zum Küstentrockenwald, dem Biosphärenreservat Arabuke-Sokoke-Wald und schließlich in das für überwinternde Wasser- und Watvögel  so wichtige Watt-Gebiet Mida-Creek, UNESCO-Weltnaturerbe und RAMSAR-Site. Die Gesamtstrecke der Reise, die mit Safari-tauglichen Toyotas zurückgelegt wurde, betrug 1.550 Kilometer.

Mit über 400 gesehenen Vogelarten war diese Reise sehr erfolgreich (im Vergleich: 2019 waren es „nur“ 340 Arten). Zu den ornithologischen Besonderheiten der Reise dürfen Schmuckzwergente (African Pygmy-goose, Häherkuckuck (Great Spotted Cuckoo) und im Mida Creek die Spezialitäten dort, viele Terekwasserläufer (Terek Sandpiper) und Hunderte Reiherläufer (Crab-plover) gezählt werden. In den Taita-Hills konnten die gesuchten Zielarten (Endemiten) Taitafeinsänger (Taita Apalis), Taitabrillenvogel (Taita White-eye) und die attraktive Taitdrossel (Taita Thrush) gefunden (und auch fotografiert) werden. Und im Arabuke-Sokoke dürfte ein Paar der zu den seltensten Vögel der Welt gezählten Sokoke-Zwergohreulen (Sokoke Scops-owl) neben dem ebenfalls sehr seltenen Amaninektarvogel (Amani Sunbird) und dem nur lokal verbreiteten Malindipieper (Malindi Pipit) die Attraktionen gewesen sein.

Endemisch in diesem Küstentrockenwald: Das Goldrücken-Rüsselhündchen. Foto: B. & R. Schwindling.

Auf dieser Reise konnten zudem mehr als 40 (bestimmbare) Säugetierarten registriert werden! Dazu zählen viele der in Kenia vorkommenden Antilopenarten, darunter auch die seltenen Giraffenhals-Antilopen (Gerenuk), mind. 15 verschiedene Breitmaulnashörner (einige mit Kälbern), mehrerer Löwen-Familien, Geparden, ein jagender Leopard und im Arabuke-Sokoke-Wald das (endemische) Goldrücken-Rüsselhündchen (Golden-rumped elephant-shrew) sowie außergewöhnlicherweise eine Vierzehen-Rüsselratte (Four-toed elephant-shrew), ein weiterer Vertreter aus diesen ungewöhnlichen Tiergruppe.

Beim WM-Finalspiel an der Rundbar in der Severin Sea Lodge. Im Vordergrund unser kenianisches Team Joseph (li.) und Ronald (re.). Foto: H. Meyer

Den hoch-spannenden Auftritt der argentinischen Fußball-Zauberer um L. Messi, die verdient den Weltmeistertitel mit nach Südamerika nehmen konnten, erlebten die meisten unserer Reisegäste am Sonntagabend an der großen Rund-Bar in der schönen „Severin Sea Logde“, unserem Quartier für die letzten Tage am indischen Ozean in Mombasa. Das grandiose Finalspiel – auch unsere Gratulation geht an das argentinische Team für den verdienten Sieg !! – war sozusagen einer der letzten Höhepunkte dieser erfolgreichen und schönen Reise durch das Land Kenia, das mit Sicherheit mit den schönsten und attraktivsten Naturparadiesen in Ostafrika aufwartet.

Diese Reise wird ab 6. Januar 2024 wieder angeboten (und kann bereits gebucht werden!). Unsere nächsten Reisen nach Afrika stehen im Februar nach Uganda (Primaten-Reise, für die es noch ein Zimmer gibt!) https://www.bartmeise.de/Reisebeschreibungen/uganda-wildlife-primaten, im März mit Gambia & Senegal https://www.bartmeise.de/Reisebeschreibungen/gambia/ und im Mai wieder mit Kenia in den Nordwesten des Landes (Aberdare-Gebirge und Gebiete im Somali-Biom) https://www.bartmeise.de/Reisebeschreibungen/kenia-voegel-im-norden-und-in-den-bergen/ im Programm. Unser Team in Kenia, Birdguides Joseph sowie Ansu in Gambia und unser Bartmeise-Mitarbeiter für Ostafrika, Ronald Arama, freuen sich auf neue Gäste, die sie wieder betreuen zu dürfen!

Das meinen unsere Gäste zu dieser Reise: “Auch von dieser Bartmeise-Vögel-intensiv-Tour waren wir sehr begeistert. Optimale Organisation, tolle Unterkünfte, absolut zuverlässige Fahrer und natürlich mit Joseph ein sehr guter Birdguide , der uns viele Bestimmungen ermöglichte, die wir alleine nicht geschafft hätten. Etwas schade fanden wir dass Joseph nur wechselweise zur Verfügung stand, was den zwei Fahrzeugen geschuldet war …” schreiben Barbara & Ralf S. (Berlin).

Und Nadine & Kai R. (Hamburg) merkten an: “Uns hat die Reise sehr gut gefallen, wir haben viel Spaß gehabt und sind trotz der ereignisreichen Rückreise …irgendwann vorgestern wohlbehalten im Hamburg angekommen… Joseph ist ein hervorragender Guide! Es ist wirklich sehr lobenswert, dass er sich auf die unterschiedlichen Birder-Kompetenzen … eingestellt hat. Wir fanden zudem sehr gut, dass Joseph halbtäglich auf die beiden Fahrzeuge aufgeteilt wurde. Die Unterkünfte haben unsere Erwartungen übertroffen… Die Komposition der Parks und Reservate und Habitate war sehr abwechslungsreich . Das spiegelt sich ja auch in den 400 gesichteten Arten wider.”

Jetzt wünschen wir allen Reisegästen und Freunden ein frohes Weihnachtsfest und besinnliche Feiertage im Kreise ihrer Lieben und Familien!

Hartmut Meyer, CEO
(23.12.2022)

Startbild: Unsere Reisegruppe vor dem Schnee bedeckten Kilimandscharo. Links unser Birdguide Joseph A. zusammen mit Fahrer Edwin I; 2.v.re. Bartmeise-Ostafrika-Mitarbeiter Ronald A. und rechts Fahrer Edwin II. Foto: H. Meyer
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Mit 44 Arten mehr als bei den “Felsspringern”: Bartmeise-Reisegruppe aus Nordwest-Argentinien zurückgekehrt

Mit 44 Arten mehr als bei den “Felsspringern”: Bartmeise-Reisegruppe aus Nordwest-Argentinien zurückgekehrt

Die menschenleere, endlose Anden-Hochsteppe. Foto: A. Eisen Rupp.

Erneut unter der bewährten Leitung unseres Südamerika-Spezialisten, Adrian Eisen Rupp, unserem brasilianisch-deutschen Mitarbeiter, kehrte gestern unsere Argentinien-Reisegruppe wohlbehalten zurück nach Deutschland. Mehr als 360 gesehene Arten, darunter fast alle seltenen Arten der Anden-Hochsteppe (Puna) und auch zahlreiche Endemiten Nordwestargentiniens stehen in der Vogelliste zu unserer Reise, die nach fast 14-stündigem Direktflug aus Buenos Aires nach Amsterdam/Berlin bzw. nach Frankfurt/M. zu Ende ging.

Einer der vogelkundl. Höhepunkte dieser Reise: Orangekehl-Regenpfeifer (Tawny-throated Dotterel). Foto: A. Eisen Rupp.

Diese neue Reise führt in das nordwestliche Argentinien zur neotropischen Vogelwelt am Ostabfall der gewaltigen Anden in den Provinzen Jujuy, Salta und Tucuman zwischen Altiplano, Puna, Chaco und den feuchten Tälern der Yunga im gleichnamigen UNESCO Biosphärenreservat. Höhepunkte sind die subtropischen Bergregenwälder im Nationalpark Calilegula, die Trockenwälder und Dornbuschsavannen der Gran Chaco, die argentinische Puna, die Altiplano mit ihren Salzlagunen. Die bemerkenswerte Vogelwelt der Puna mit z.B. drei Flamingo-Arten und fünf Arten von Blässrallen war ganz sicher einer der Höhepunkte dieser tollen Reise.

Wie üblich konnten Bartmeise-Reisegäste per WhatsApp-Status (über die kostenfreie Bartmeise-Mobilnummer 0172-3703374) auch während der Reise kurze Eindrücke vom Verlauf, der grandiosen Anden-Landschaft und ihrer Vogelwelt bekommen. Dieser Service, der fast für jede laufende Reise angeboten wird, wird stets von rund 100 Gästen genutzt.

“Adrian Eisen Rupp ist auf jeden Fall einer der besten Vogelführer für Südamerika, da bin ich mir nach einigen Reisen mit ihm zusammen und vor allem auch nach dieser Reise mehr als sicher. Seine Kenntnisse sind faszinierend und sein Einfühlungsvermögen menschlicherseits sind bemerkenswert. Daher ist auch diese Reise für mich ein absoluter Erfolg” meint Teilnehmer Michael S. aus Leipzig.

Graubrust-Höhenläufer. Foto: A. Eisen Rupp

Obwohl Vogelbeobachtung natürlich immer eine vom Zufall bestimmte Momentaufnahme ist, konnte ein anderer Reisegast, der zwei Wochen vor unserer Reise genau die gleiche Region mit einem bekannten südafrikanischen Spezialreise-Anbieter (den “Felsspringern” ) unternommen hatte, auf unserer Reise unter Adrians Leitung 44 Arten mehr in seiner Liste verbuchen!

In unserer Bildergalerie (Startseite oben “Bilder” auswählen) steht jetzt eine Auswahl von bemerkenswerten Vogelaufnahmen von dieser Reise zur Verfügung: https://www.bartmeise.de/photo-gallery/fotos-von-unserer-reise-nach-nordargentinien-mit-anden-hochsteppe-im-november-2022/

Im kommenden Jahr zum Jahresende hin wir eine nächste Reise nach Nordost-Argentinien in einer neuen Kombination mit den berühmten Iguaszu-Wasserfällen in Brasilien angeboten.

Unsere nächste Möglichkeit, mit Adrian auf Vogelpirsch zu gehen, bietet sich ab 26. Januar 2023 auf die “Schatzinseln der Evolution”, https://www.bartmeise.de/Reisebeschreibungen/sao-tome-principe-schatzinseln-der-evolution -iii/nach Sao Tome & Principe (Westafrika, Golf von Guinea), für die durch Krankheit wieder ein (!) Zimmer gebucht werden kann. 

Hartmut Meyer

Reisegruppe auf über 4.000 mNN in der Puna. In Bildmitte (blau) Adrian Eisen Rupp. Foto: privat

Startbild: Morenotäubchen (Moreno Ground-Dove), ein seltener Endemit der Hohen Anden. Alle Fotos: A. Eisen Rupp
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Reisegruppe erneut erfolgreich in Kolumbien unterwegs – mehr als 500 Vogelarten im Andenland beobachtet

Reisegruppe erneut erfolgreich in Kolumbien unterwegs – mehr als 500 Vogelarten im Andenland beobachtet

Wegen der Pandemie mehrfach verschoben und für November/Dezember 2021 kurzfristig wieder terminiert befand sich eine weitere Bartmeise-Reisegruppe wenige Wochen vor Weihachten auf vogelkundlicher Tour in Kolumbien. Die Reise sollte in das Amazonastiefland und in die berühmte Endemiten-Region der Santa-Marta-Berge an der Karibikküste führen. Kurzfristig musste umgeplant werden, weil inner-kolumbianische Flüge ins Amazonastiefland plötzlich eingestellt wurden. Statt Mitu im Amazonas führte die Reise schließlich im zweiten Teil in die Westlichen Anden im Gebiet um Buga und Cali zu den Cocho-Endemiten und neu auch ins pazifische Tiefland. Einen kurzen Abstecher gab es in den Anden oberhalb von Bogota.

Trotz Wegfall der Vogelwelt im tiefen Amazonas war die Reise ornithologisch äußerst erfolgreich. Über 500 Vogelarten, darunter um die 50 Kolibri-Arten mit seltenen Vertretern wie Tooth-billed Hummingbird (Zahnschnabelkolibiri) konnten beobachtet werden.

In einem Schutzgebiet an der Karibikküste konnten auch wieder die seltenen und vom Aussterben bedrohten Lisztäffchen beobachtet werden. Foto: A. Eisen Rupp

In den Santa Marta-Bergen war eine wichtige Station die bei Vogelkundler so beliebte El Dorado-Lodge, deren Gemeinschaftstrakt-Neubau verbesserte Bedingungen bot. Fast alle Santa-Marta-Endemiten konnten gesehen werden, viele auch fotografiert. Leider jedoch, zum Schreck unserer Reisegäste, waren bestimmte Glasfronten an der neuen Lodge nicht gegen Vogelanflug geschützt. Und so wurden in wenigen Tagen mehrmals angeflogene Vögel tot gefunden. Ein Umstand, der dem Besitzer der Lodge („Pro Aves“) von uns mitgeteilt wurde mit der dringenden Bitte, dieses Problem schnellstens zu lösen.

Ganz besonderer Höhepunkt in der zweiten Reisewoche war der Aufenthalt in der von unserem kolumbianischen Geschäftspartner neu gebauten Araucana-Lodge in den Anden oberhalb von Cali am bekannten Beobachtungspunkt km. 28. Das neue, helle und freundliche Haus begeisterte unsere Reisegäste mit seiner komfortablen Ausstattung, großen Zimmern und tollen Lage, die die Erreichbarkeit neuer Beobachtungsgebiete, die sonst nicht möglich gewesen wäre, bot. Mit der Motor-Draisine ginge es so zum Birdwachting ins pazifische Tiefland, ein Highlight zum Schluss mit nochmals zahlreichen neuen Vogelarten.

Stimmen unserer Gäste zur Reise:
Diese von ‚Bartmeise‘ und seinen kolumbianischen Partnern organsierte Vogelreise war wieder eine hervorragende Tour … Die Unterkünfte und die Verpflegung waren erneut mehr als erstklassig. Dafür großer Dank“ … schreibt Michel S. „Unsere Kolumbienreise ist problemlos, harmonisch und sehr erfolgreich zu Ende gegangen. Alle Unterkünfte (Hotels und Lodges) waren von einem ausgezeichneten Standard. Insbesondere die Araucana-Lodge ist absolut spitzenmäßig. Für die sicher nicht einfache, da z.T. kurzfristige Planung dieser Reise möchte ich danke sagen!! Dank Adrian Eisen Rupp und mit Unterstützung der lokalen Guides, konnten wir insgesamt 507 Vogelarten …“ meint Rainer M.

Kolumbien wird auch 2022 ab Sommer und im kommenden Herbst/Winter wieder im Bartmeise-Reiseplan verfügbar sein. Die wenigen Plätze sind stets rasch ausgebucht. Daher empfehlen wir immer eine schnelle Anmeldung.

Hartmut Meyer

Startbild: Mit der Motor-Draisine zum Birdwatching in pazifische Tiefland. Foto: M. Schulz 
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Bartmeise-Reisegäste 2021 trotz Pandemie auf vier Kontinenten unterwegs – ihre Buchung jetzt hilft enorm!

Bartmeise-Reisegäste 2021 trotz Pandemie auf vier Kontinenten unterwegs – ihre Buchung jetzt hilft enorm!

Zwischen Juli und Dezember 2021 – seit September 2021 nur noch mit vollständig geimpften Gästen – hat Bartmeise-Reisen trotz Pandemie vogelkundliche Reisen auf vier Kontinenten (Amerika, Afrika, Asien und Europa) in mind. 10 Ländern erfolgreich und sicher durchgeführt. Es bleibt im Nachhinein festzustellen, dass für geimpfte Reisegäste keine Hindernisse bestanden und wir uns auch in den Ländern (im Rahmen der auch dort geltenden Vorschriften) frei bewegen konnten. Durch vorsorglich meist leicht geänderte An- und Abreisezeiten war es auch möglich, das vollständige Reiseprogramm lt. Ausschreibung zu bieten. Wenige Einschränkungen gab es nur dann, wenn Regierungen kurzfristig und ohne Vorankündigung Regeln so verändert hatten, dass wir nicht mehr darauf reagieren konnten.

Mit der neuen Virusvariante, die derzeit die Welt erobert, haben die allermeisten Länder der Welt erweiterte Regeln eingeführt. Und auch Deutschland überbieten sich Bund und Ländern derzeit mit  unabgestimmten Maßnahmen.

Seit Januar 2022 lassen immer mehr Länder (aktuell Kenia, Bulgarien, Sri Lanka …) nur noch vollständig geimpfte Gäste einreisen, wobei „vollständig“ jetzt nur mit Auffrischungsimpfung (booster) gilt! Demzufolge müssen alle Bartmeise-Reisegäste ab sofort bis 14 Tage vor Reisebeginn der jeweiligen Reise eine Auffrischungsimpfung (booster) nachweisen (Impfung bis vier Wochen vor Reisebeginn notwendig). Wir weisen auch darauf hin, dass einzelne Länder (z.B. aktuell Kenia) einen Genesenen-Nachweis nicht mehr akzeptieren, wobei dies aber einer Einzelfallprüfung bedarf.

Bartmeise-Reisen wird alle Reisegäste rechtzeitig vor Antritt einer Reise über die Bedingungen zur Einreise ins jeweilige Reiseland informieren. Und wie schon im vergangenen Halbjahr 2021 organisieren wir alle notwendigen Maßnahmen für die Rückreise. Wir übernehmen die Anmeldungen beim RKI und organisieren die PCR- oder Antigen-Tests vor Ort, so erforderlich. Befristet vorerst bis Juni 2022 übernehmen wir auch weiterhin die Kosten dafür. Um es unseren Gästen so bequem wie möglich zu machen, haben wir in verschiedenen Reiseländern komfortable Abläufe eingerichtet. In Peru und Uganda z.B. werden die Labor-Proben (PCR, Antigen etc.) von Mitarbeitern eines autorisierten Labors direkt in unseren Hotels entnommen. Anderswo in der Welt erhalten unsere Gruppen bevorzugte Termine in Testlaboren, so dass nur ein geringer Extra-Zeitaufwand notwendig wird.

Bartmeise-Reise bietet auch weiterhin kulante Rücktrittsregelungen im Störungsfalle an und sichert eine reibungslose Abwicklung zu. Unsererseits werden wir auch in 2022 bemüht sein, so viele Reisen wie möglich aus unserem Reiseprogramm durchzuführen. Gleichzeitig bedanken wir uns bei unseren Reisegästen für das Vertrauen in schwieriger Reisezeit 2021 und bitten Sie, uns auch 2022 wieder ihr Vertrauen zu schenken!

Buchen Sie bitte jetzt Ihre Wunsch-Reise aus unserem Programm! Sie helfen auch unseren Geschäftspartnern in den Reiseländern der so genannten Dritten Welt, die nun bald zwei Jahre lang unter den Auswirkungen der Pandemie leiden! Ihre Buchung jetzt für 2022 gibt uns die notwendige Unterstützung und Planungssicherheit, auch für unsere Geschäftspartner überall in der Welt! 

In der Grafik sind die derzeit für Deutschland geltenden Einreisebestimmungen dargestellt. Bartmeise-Reisen führt zudem nur Reisen in “grüne” und “orange” Länder durch, keine in Virus-Variantengebiete!
Das Startbild zeigt eine Bartmeise-Reisegruppe im Dezember 2021 in Sri Lanka. Foto: H. Meyer
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Kleines Land am großen Fluss: “Grünes” Gambia begeistert mit seiner Vogelwelt und Einblicken in das Leben der Menschen

Kleines Land am großen Fluss: “Grünes” Gambia begeistert mit seiner Vogelwelt und Einblicken in das Leben der Menschen

Die gewaltigen Baobab-Baumriesen (Affenbrotbaum) ungewohnt “grün” und voller Früchte. Foto: H. Meyer

Mit über 250 gesehenen Vogelarten (von rund 550 insgesamt) im kleinen westafrikanischen Land Gambia kehrte diese Woche eine weitere Bartmeise-Reisegruppe (nach Kenia und Uganda) vom schwarzen Kontinent zurück. Die Vielfalt und Anzahl der Vogelarten war schon überraschend, zumal die gesamte Palette an europäischen Wintergästen überwiegend noch gar nicht eingetroffen waren. Da diese Reise Covid19-bedingt zum Ende der Regenzeit außerhalb der sonst üblichen Reisezeit stattfand, war die Rundreise zudem klimatisch wirklich anstrengend. Mit täglichen Temperaturen über +30°C und einer hohen Luftfeuchte waren die Bedingungen ungewohnt hart. Wegen der Pandemie, die zwar im Land kaum spürbar ist, war eine Weiterreise auf dem Landweg in den Senegal nicht möglich, wodurch die Reise an zwei Tagen live umorganisiert werden musste.

Belohnt wurden unsere Teilnehmer aber durch ein Land, das sich üppigst subtropisch grün von seiner schönsten Seite zeigte, und durch seine spannende westafrikanische Vogelwelt, die sich in Gambia sehr vertraut und nicht scheu präsentiert. Viele in Afrika weit verbreitete Vogelarten, die anderswo aber schwer zu entdecken sind, waren konnten nord- und südlich entlang des gewaltigen Gambia-Rivers oft aus nächster Nähe erlebt werden. Außerdem bot diese Reise einen ungewohnt intimen Einblick in das Leben der Menschen in den kleinen Dörfern, welches nur wenigen Naturtouristen vorbehalten sein dürfte.

Von vielen wichtigen afrikanischen Vogelfamilien konnten die herausragenden Vertreter beobachtet und fotografiert werden. So bei den Bienenfressern z.B. auch der in Gambia nicht häufige. Karminspint (Northern Carmin Bee-eater) und die hübschen Rotkehlspinte (Red-throated Bee-eater) in einer riesigen Brutkolonie (mind. 450 Brutpaare). Für Gambia interessante Vertreter aus der Gruppe der Hornvögel bis hin zum größten, dem Blaugesicht-Hornrabe (Northern Ground-hornbill; am Brutplatz) und der wohl schönsten Limikole der Welt, dem seltenen Krokodilwächter (Egyptian Plover; Digiskopie-Foto li. u. H. Meyer) konnten gesehen werden.

Ein bisschen „große Kultur“ bot zur Abwechselung ein kurzer Aufenthalt in den „Heiligen Steinen“ (prähistorische Steinkreise) von Wassu, die zum UNESCO-Welterbe gehören.

Unser umsichtiges Personal, Ansu („Professor“), unser Birdguide, und unser Busfahrer Liam, der uns immer sicher durch den Verkehrs-Wahnsinn der Hauptstadt Banjul brachte, und die unsere Versorgung mit gekühltem Trinkwasser und immer frischen Früchten für unterwegs vorbildlich organisierten, trugen westlich zum Gelingen auch dieser Reise bei!

Unser Gambia-Reiseangebot ist insbesondere für „Afrika-Einsteiger“ gedacht, die sich einen ersten Überblick verschaffen möchten. Nach einer Gambia-Reise lässt sich die westafrikanische Vogelwelt besten erweitern bei einem Besuch z.B.

im Ghana (wieder im August 2022), welches z.B. noch über einen ausgedehnten Guinea-Regenwald mit zahlreichen neuen Vertretern afrikanischer Vogelfamilien verfügt.

Aufgrund der Nachfrage haben wir eine Neuauflage für diese Gambia-Reise, dann hoffentlich auch wieder in den Senegal, zum im Nikolo-Kobo-Nationalpark führen kann, für den Zeitraum vom 27.11. bis 12.12.2021 aufgelegt. Hier sind jetzt noch Plätze buchbar, und die Flüge von Deutschland über Brüssel nach Banjul derzeit äußerst kostengünstig reservierbar!

Ein detaillierter Reisebericht wird hier in Kürze zu finden sein.

Hartmut Meyer

Titelbild: Bartmeise-Reisegruppe beim Picknick unter Palmen … unterwegs. Foto: H. Meyer
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Neue Brutvogelart für Gambia: Sächsischer Vogelforscher entdeckt Little Rush-warbler am Gambia-River

Neue Brutvogelart für Gambia: Sächsischer Vogelforscher entdeckt Little Rush-warbler am Gambia-River

Unserem Vereinsfreund Jens Hering (Limbach-Oberfrohna), Vorstand im VSO und Beirat der DO-G, der seit Jahren gezielte ornithologische Forschungen insbesondere in Afrika betreibt, gelingen immer wieder recht spektakuläre Entdeckungen, über die er in der orn. Fachpresse regelmäßig publiziert. Neben seinen früheren Aktivitäten u.a. auf den Azoren und in Libyen (er ist Mitautor des Buches: „Oiseaux de Libye – Birds of Libya”) laufen derzeit noch – nur durch die Pandemie unterbrochen – seine Forschungen zur bis dato reichlich unbekannten Vogelwelt auf dem Nasserstausee in Ägypten.

Jens Hering (li.) und Solomon Jallow (re.) mit den zur genetischen Beprobung gefangenen Sumpfbuschsängern. Foto: H.-J. Eilts.

Aber auch für das kleine westafrikanische Land Gambia, das ornithologisch seit Jahrzehnten als „völlig erschlossen“ und vor allem von britischen und französischen Ornithologen als „bestens untersucht“ gilt, konnte er eine bisher unbekannte Vogelart sicher nachweisen!

Der Erstnachweis des Little Rush-warbler (Bradyterus spec. – Sumpfbuschsänger) wurde bereits im Jahr 2019 erbracht, als er zusammen mit seiner Frau das Land bereiste. Ganz aktuell im Juli 2021 fand nun eine umfassende Suchexpedition in den Sümpfen im zentralen Teil Gambias zusammen mit Dr. Hans-Jürgen Eilts, Solomon Jallow und einem weiteren einheimischen Ornithologen statt. Die Feldarbeit musste teilweise unter extremen Bedingungen in Wathosen und bei bis zu +40°C in den Sümpfen durchgeführt werden. Dabei konnte der Zufallsfund von 2019 bestätigt und sogar ein größeres Vorkommensgebiet der Art, sogar als Brutvogel, nachgewiesen werden. Dabei handelt es sich sehr wahrscheinlich um ein uraltes Insel-Vorkommen in den Typha-Sümpfen in der Central River Division! Es wird ausgeschlossen, dass die Vögel eingewandert sind, da diese extrem kurz- und rundflügelig sind und sich eher zu Fuß als fliegend im Röhricht bewegen. Diese kryptische Art wurde bisher überraschender Weise übersehen und trotz lautem Gesang überhört! Die nächsten Vorkommen werden in etwa 1.000 km Entfernung für Nigeria, Togo, Benin und Kamerun beschrieben.

Little Rush-warbler im Juli 2021. Foto: Jens Hering.

 

Die Felduntersuchungen zu den Funden sind weitgehend abgeschlossen und eine wiss. Publikation zur Entdeckung dieser neuen Vogelart für Gambia ist im Bulletin beim „African Bird Club“ in Vorbereitung.

Unsere Bartmeise-Reisegäste profitieren wie immer von solchen avifaunistischen Neuigkeiten. Auf unserer Reise nach Gambia/Senegal (ab 20. September – noch drei Plätze frei – siehe Reiseplan Startseite) bauen wir einen Besuch im Vorkommensgebiet ein und können die neue Brutvogelart des Landes mit sehr großer Wahrscheinlichkeit sehen und hören!

Hartmut Meyer

Startbild: Little Rush-warbler im Juli 2021 in den Typha-Sümpfen am Gambia-River. Foto: Jens Hering

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“Ohne die Hilfe der Bartmeise-Reisegäste wären meine Familie und ich verhungert”  – dringende Bitte um weitere Spenden!

“Ohne die Hilfe der Bartmeise-Reisegäste wären meine Familie und ich verhungert” – dringende Bitte um weitere Spenden!

Bartmeise-Reisen dankt nochmals allen Reisegästen und Freunden, die sich an unserer laufenden Spendenaktion für die freien Mitarbeiter in aller Welt, unsere Biologen und Birdguides in Afrika, Asien sowie Mittel- und Südamerika beteiligt haben. Mit Stand vom 30. März 2021 gingen knapp 22.500 Euro an Zuwendungen dafür ein!

Diese Spenden konnten an verschiedene Empfänger in sieben Ländern auf drei Kontinenten weitergeleitet werden. Und die Gelder haben ihren Zweck als Hilfe in der größten Not nicht verfehlt! Unser Freund und Mitarbeiter in Nepal, Mr. Som Gharti Chhetri, für den viele Reisegäste gezielt gespendet hatten, schrieb uns vor wenigen Tagen im Mai 2021: “Die Situation in Nepal ist durch die hoch ansteckende indische Virusvariante dramatisch geworden. Täglich sterben Hunderte Menschen, die überall verbrannt werden. Ich und meine Familien gehen seit Wochen kaum noch aus dem Haus… Wir haben keine Aussicht auf baldige Impfung, da es keinen Impfstoff gibt bzw. wenn, dann steht dieser normalen Menschen nicht zur Verfügung. Die Nahrungsmittel sind jetzt wieder sehr knapp, die Preise steigen unaufhaltsam. Eine Katastrophe! Ich kann sagen, ohne Eure Hilfe, ohne die Spenden unserer Bartmeise-Gäste, wären meine Familie und ich bereits im Jahr 2020 verhungert. Ich danke allen von Herzen.” 

Alle Spender erhalten Ende Mai/Anfang Juni 2021 wieder ein persönliches Schreiben mit allen Details zu ihrer Spende und deren Verwendung.

Auch wenn wir in Deutschland, in Europa, durch die fortschreitende Impfkampagne endlich “Licht am Ende des Tunnels” sehen und die ersten Lockerungen genießen dürfen, sind einige Teile der Welt, so in Südamerika und insbesondere auf dem indischen Subkontinent mit Nepal und angrenzenden Ländern von den hoch gefährlichen Virusvarianten noch immer oder neuerdings wieder stark betroffen. Impfstoffe stehen dort nur wohlhabenden Menschen gegen entsprechende Bezahlung zur Verfügung … Die immer wieder im deutschen TV gezeigten dramatischen Berichte aus Brasilien, Indien und Nepal (wo es eben wieder ein schweres Erdbeben gab) werden von unseren Mitarbeitern in diese Ländern bestätigt. Es ist für uns, die wir dankenswerterweise Unterstützung vom Bund und Land erhalten, unvorstellbar, was die Menschen dort ertragen müssen!

Bitte, wenn es Ihnen möglich ist, helfen Sie nochmals, spenden Sie für unsere betroffenen Kollegen und Freunde. Jeder Euro ist willkommen! Adrian in Brasilien, Som in Nepal und Jijo in Indien erleben eine wirklich harte Zeit, haben seit März 2020 keinerlei Einkommen mehr. Nachdem wir die Wiederaufnahme unserer Reisegeschäfte auch in diese Länder ab Juni 2021 fest geplant hatten, mussten wir das jetzt wieder aufgrund dieser aktuellen Ereignisse erneut ausfallen lassen. Und damit fällt auch weiterhin jegliches Einkommen für die betroffenen Kollegen aus. Ihre Spende hilft hier auf jeden Fall gegen das schlimmste Elend! Übrigens, Sie helfen auch, wenn Sie jetzt eine unserer Reisen im 2. Halbjahr 2021 buchen! Denn dann helfen Sie auch den anderen Kollegen in Afrika und weiteren Reiseländern, überhaupt wieder Einkommen zu erzielen! 

Wie soll die Welt nach Corona aussehen? Immer noch bunt und vielfältig? Immer noch für uns auch geprägt von Menschen vor Ort, die uns mit ihrem Wissen und ihren Kenntnissen so fantastisch bereichern, die Vogelwelt anderer Kontinente kennen- und zu verstehen zu lernen? Oder müssen wir uns damit abfinden, dass mit dieser Pandemie auch Kompetenz und Wissen im schnöden Überlebenskampf verloren gehen? Das kann und will ich nicht glauben und akzeptieren!

Liebe Reisegäste, bitte helfen Sie mit einer Spende!

Bankverbindung:
Hartmut Meyer
DE88 8709 5974 0300 0294 42
BIC:GENODEF1GC1 (VR-Bank Glauchau)

Hinweis: Das Ausstellen von Spendenquittungen ist bei dieser privaten Aktion nicht möglich!

Vielen Dank!

Hartmut Meyer
Inhaber Bartmeise-Reisen

Startfoto: Grünarassari. Foto: A. Eisen Rupp.
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Von Korallenmöwe, Marmelente und Mönchsgeier – Mallorcas Vogelwelt und zauberhafte Natur begeisterte

Von Korallenmöwe, Marmelente und Mönchsgeier – Mallorcas Vogelwelt und zauberhafte Natur begeisterte

Paar Marmelenten. Foto: Dr. Ernst Krasemann

Nachdem die Baleareninseln für die deutsche Außenpolitik kurzfristig einmal wieder kein Risikogebiet mehr waren, fand eine ebenso kurzfristig angesetzte vogelkundliche Reise nach Mallorca mutige Reisegäste, die gern ein paar Tage der deutschen Corona-Tristesse entfliehen wollten. Das Zeitfenster seit Ostern war jedoch knapp, so dass das Reisedatum zwar auf den frühestmöglichen Termin gelegt wurde, dennoch für die Vogelwelt nicht mehr – oder noch nicht – optimal war. Für einige Brutvogelarten der Insel war der Termin schon recht spät, da diese bereits ihre Jungen fütterten, für andere wiederum noch zu früh. So konnte die Ligurien-Bartgrasmücke, die zum Monatswechsel auf der Insel ankommt, noch nicht gefunden werden. Und wegen den auf der Insel noch geltenden Corona-Beschränkungen war auch keinerlei Bootsverkehr auf Nachbarinseln, insbesondere um pelagische Vögel gut zu sehen, machbar.

Trotz dieser Einschränkungen, die im Vorfeld bekannt waren, konnten in den wenigen Tagen um die 120 Vogelarten auf der Insel beobachtet werden. Überraschenderweise in größerer Anzahl an mehreren Tagen bis zum 20 der seltenen Marmelenten (Marbled Duck), denen bei der Balz zugeschaut werden konnte. Von dieser stark bedrohten Art sollen in ganz Spanien heute nur noch weniger als 100 Brutpaare leben. Auch die ersten Eleonorenfalken waren am Kap Formentor an ihren Brutplätzen eingetroffen ebenso wie Gänse- und Mönchsgeier, die wunderbar beobachtet und fotografiert werden konnten. Nicht so optimal war die Sicht vom Cap Salines aus auf die zahlreichen zwischen der Südküste Mallorcas und der vorgelagerten Insel Cabrera jagenden Sturmtaucher, da kein Boot zu bekommen war. Relativ sicher konnten nur die Sepiasturmtaucher bestimmt werden. Mindestens ein, vielleicht zwei, der kleineren ebenfalls anwesenden Arten, u.a. vermutlich auch der Balearensturmtaucher, konnten jedoch nicht zweifelsfrei zugeordnet werden. Die endemische Balearengrasmücke sang immer nur noch ganz kurz in der dichten Macchie, wo die Art sicher bereits ihrem Brutgeschäft nachging.

Bienenragwurz. Foto: B. Möckel

Ansonsten war die Vogelwelt von der hübschen Korallenmöwe bis zur Zwergohreule vertreten, wobei viele in Mitteleuropa häufige Arten wie z.B. Star, die Rohrsänger oder die Bachstelze auf Mallorca äußerst selten sind oder sogar ganz fehlen. Sehr häufig vertreten waren Stelzenläufer, Säbelschnäbler und Seeregenpfeifer, letztere bereits mit Jungvögeln. Neben der Vogelwelt konnten auch hoch interessante und seltene Orchideenarten wie Bienen- und Drohnenragwurz, Wanzen- und Sumpfknabenkraut in teils großen Beständen gefunden werden.

Der Behauptung, Mallorca sei ganz Spanien im Kleinen, kann man absolut zustimmen. Die Vielfalt an Landschaften – von rauer Küste mit Dünen über Pinienwälder, trockene Macchie-Zwergpalmen-Lebensräume, Salinen mit Sumpfgebieten, ausgedehnte Agrarlandschaften (teils extensiv bearbeitet) bis hin zu den bis 1.400m hohen Bergen in der Sierra de la Tramuntana und atemberaubende Klippen – bietet auf kurze Distanzen eine unglaubliche Vielfalt für alle die, für die Mallorca mehr ist als nur Ballermann!

Da jetzt angekündigt wurde, dass auch Griechenland ab 14. Mai 2021 wieder für den Tourismus öffnet, bieten wir in der Pfingstwoche 20231 (Ferien in einigen süddeutschen Bundesländern) ebenso kurzfristig und zu gleichen Pandemie-Bedingungen eine unserer beliebten Kurzreisen in das Vogelparadies Kerkinisee an. Noch sind einige Plätze verfügbar! 

Hartmut Meyer

Startfoto : Samtkopf-Grasmücke. Foto: Dr. Ernst Krasemann

Stelzenläufer. Foto: Dr. Ernst Krasemann

Kammblässhuhn. Foto: Dr. Ernst Krasemann

 

Triel. Foto: Dr. Ernst Krasemann

Flussseeschwalbe. Foto: Dr. Ernst Krasemann

Korallenmöwe. Foto: Dr. Ernst Krasemann

Blaumerle. Foto: Dr. Ernst Krasemann

Brachpieper. Foto: Dr. Susanne Krasemann

Gänsegeier. Foto: Dr. Susanne Krasemann

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3. Gänsesäger-Brut in der Rochsburg – erstmals Weg/Zeit der Jungvögel per Video und im Foto dokumentiert

3. Gänsesäger-Brut in der Rochsburg – erstmals Weg/Zeit der Jungvögel per Video und im Foto dokumentiert

Gänsesäger-Brutplatz in einem Dohlen-Nistkasten in der Rochsburg. H. Meyer

Zum dritten Mail in Folge brütete 2021 der Gänsesäger erfolgreich in einem Dohlen-Nistkasten in der historischen Rochsburg im Landkreis Mittelsachsen. In den vergangenen zwei Jahren, insbesondere aber heuer durch einen glücklichen Zufall, konnten einige interessante Fakten zum Verhalten der Vögel nach dem Schlupf und nach dem Ausfliegen dokumentiert werden. Der hinter ein Fenster eingebaute Nistkasten erlaubt durch einen Spalt Einblicke nach innen, ohne die Vögel zu stören (Foto li. J. Voigt). So sieht man schon zwei Tage vor dem Ausfliegen die ersten geschlüpften Jungvögel, die auf die anderen warten müssen.

Mit dem letzten geschlüpften Jungvogel ist es dann so weit. Das Weibchen lockt ihren Nachwuchs ins Freie. Die frisch geschlüpften Pulli springen dann ca. 25 Meter nach unten. Am Fuße der Burg wurde am 27. April 2021 genau um 11.18. dieses Video (unten 1, R. Dietze) aufgenommen. Es zeigt mind. 10 Jungvögel dieser Brut sind schadenfrei am Boden gelandet und auf dem Weg durch die Vegetation zur ca. 100 Meter entfernten Zwickauer Mulde. Das Weibchen fliegt in dieser Zeit offensichtlich rufend an der Burg vorbei bzw. über die Bäume in Richtung Flusslauf.

Gänsesäger-Familie nach dem Ausfliegen auf der Zwickauer Mulde. Foto: Roberto Cabo

In diesem Jahr war zufällig der Ornithologe Roberto Cabo (Chemnitz), genau an diesem Tag, am 27. April,  rund 500 Meter weiter flussaufwärts auf einer vogelkundlichen Wanderung an der Zwickauer Mulde unterwegs – und hatte zum Glück seine Kamera dabei! Im gelangen ab 12.08 Uhr die beiden Fotos (Startfoto und das Video 2 – unten) von der Gänsesäger-Familie. Video und Fotos erlauben die Feststellung, dass die Jungvögel nach dem Sprung in die Tiefe innerhalb von nur 50 Minuten nicht nur den Flusslauf erreicht hatten, sondern bereits mindestens 540 Meter flussaufwärts geschwommen waren.

Historie: Nach jahrelangem Brutverdacht gelang 2018 der erste sichere Brutnachweis für den Gänsesäger am Flusslauf der Zwickauer Mulde im Erzgebirgischen Becken im Landkreis Mittelsachsen. Bei der Kontrolle von Dohlen-Nistkästen wurde am 24. April 2018 ein bebrütetes Gänsesäger-Gelege mit 11 Eiern statt einer Dohlenbrut festgestellt. In den Jahren zuvor konnten zahlreiche Puzzle-Teile für begründeten Brutverdacht – wie z.B. späte Aufenthalte von adulten Gänsesägern bis Anfang Mai, mehrmals bereits flugfähige Junge mit je einem Weibchen im zeitigen Juli, ein kleine Junge (pull.) führendes Weibchen im Mai an der benachbarten Zschopau vor zwei Jahren und in diesem Jahr Anfang April Balz und Kopula einer Gruppe Gänsesägern auf der Zwickauer Mulde nicht weit vom jetzigen Brutplatz entfernt – zusammengetragen und auch fotografisch festgehalten werden.

Mittlerweile ist die Art auch in Sachsen in Ausbreitung begriffen und brütet sogar an der Elbe in der Landeshauptstadt Dresden. Auf der Südseite des Erzgebirges hat der Gänsesäger den Eger-Fluss in Tschechien bereits seit einigen Jahren als Brutplatz entdeckt. Nun ist die Art auch am Nordrand des Erzgebirges im Flusssystem Mulde/Zschopau als Brutvogel angekommen.

Weg und Zeit der Gänsesäger nach dem Ausfliegen am 27. April 2021. J. Hering

Im am Jahresende 2021 erscheinenden nächsten Heft der “Mitteilungen des Vereins Sächsischer Ornithologen e.V.” wird es einen ausführlichen Bericht zur Besiedlung des Flusssystems der Mulde und Zschopau durch diese Art gegeben.

Hartmut Meyer, Jens Hering & Jens Voigt

Startbild: Die Gänsesäger-Familie ca. 540 Meter vom Brutplatz entfernt auf der Zwickauer Mulde. Foto: Roberto Cabo.

 

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