Von den Anden bis zum Amazonasbecken in Peru: Beeindruckende Vogelwelt von Cuzco bis zum Manu-NP

Von den Anden bis zum Amazonasbecken in Peru: Beeindruckende Vogelwelt von Cuzco bis zum Manu-NP

Mit 486 gesehenen und nochmals um die 35 ‘nur gehörten’ Vogelarten ist gestern eine Bartmeise-Reisegruppe aus dem südamerikanischen Peru zurückgekehrt. Diese Reise, erstmals durchgeführt, sah das Erlebnis Vogelwelt in den Hohen Anden, im Urubamba-Gebirge um Cuzco ebenso vor wie im berühmten Manu-Nationalpark im Amazonasbecken, der die höchste Biodiversität der Welt aufweisen soll. Die Reise war anspruchsvoll, denn die Beoachtungsorte lagen zwischen 4.400 und 250 Meter über Meeresspiegel, klimatisch somit zwischen 0°C und 32°C in wenigen Tagen.

Besucht wurden die Puna (trockene Hochsteppe ab 4.000 mNN), die vogelreichen Nebelwaldgebiete am Ostabfall der Anden und das Amazonasbecken am Flusslauf Madre de Dias bis zum Manu-Nationalpark. Außerdem standen das legendäre “Heilige Tal der Inka” und die berühmte Inkastadt “in den Wolken”, Machu Picchu, mit im Vogelbeobachtungsprogramm, wobei natürlich auch eine archäologische Führung durch die berühmtesten Ruinen der Welt (Startbild: Bartmeise-Reisegruppe. Foto: H. Meyer) nicht fehlen durfte.

Insbesondere die Vielfalt der Tangaren-Arten im Nebelwald und die fantastischen Ameisenvögel im Amazonastiefland begeisterten die Teilnehmer an dieser Reise. Zu den Höhepunkten zählen sicherlich auch 11 endemische Vogelarten, Beobachtungen am Balzplatz der Andenfelsenhähne (Cock-of-the-rock”), vom Andenkondor, Sturzbachenten (mit pull.) am Urubamba-Fluss und die Entdeckung einer seltenen Papageienart, dem Amazonassittich, der nach Angaben des Manu Wildlife-Center in den vergangenen 30 Jahren nur zweimal im Manu-Nationalpark gesehen werden konnte!

Diese Reise erforderte einen enormen logistischen (und personellen) Aufwand. An sieben verschiedenen Orten waren unterschiedliche Fahrzeuge (Mercedes-Sprinter, Kleinbus, Landrover usw.) erforderlich. Für fünf Tage wurde ein Boot auf dem Madre de Dios-Fluss mit zwei Mann Besatzung gebraucht sowie dazu zwei weitere Fährboote. Zwei Tage lang war die Gruppe im Tal der Inka mit dem Zug unterwegs, und ein Inlandsflug vom Amazonas zurück in die Anden war notwendig.

Einer unserer Reiseteilnehmer, Michael F. aus Dresden schreibt zur Reise: “Es war eine wahnsinnig intensive Zeit  für mich in Peru. Der Amazonasregenwald mit seiner ungeheuren Artenvielfalt und nachtürlich die gewaltigen Anden, deren Schönheit atemberaubend ist … Ich habe zudem selten so gut gegessen wie auf dieser Reise … danke an Bartmeise-Reise für eine absolut reibungslose Organisation.” Susanne und Ernst K. aus Hamburg: “Eine absolut tolle Reise, ein unglaublich intensives Erlebnis. Unser deutschsprachiger Birdguide Adrian nicht nur ein kenntnisreicher Ornithologe und Biologe, sondern auch ein super-netter Mensch”. 

Der Reisebericht steht in wenigen Tagen hier zur Verfügung. Diese Reise wird ab ca. 1. August 2020 erneut (mit min. 6 bis max. 10 Teilnehmern) durchgeführt. Interessenten können sich bereits jetzt unverbindlich vormerken lassen (info@bartmeise.de).

Hartmut Meyer

 

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