Neuseelands Inseln: „Galapagos des Südpolarmeeres“

Reisebeschreibung

Vogel- & Naturkundliche Expedition zu den Naturparadiesen am Ende dieser Welt … 

Unterwegs in den „Albatros-Breiten“ zu den Endemiten der selten besuchten Inselwelten im Südpolarmeer

Reisetermin: 28. Dezember 2023 bis 12. Januar 2024

Bitte beachten Sie die Corona-Regeln des Reiselandes Neuseeland, die wir am Ende dieses Reiseplanes veröffentlichen.

Riesige Kolonie von Haubenpinguinen auf Macquari Island. Foto: Heritage-Marketing

Diese außergewöhnliche Schiffsexpedition ist eine von zwei  ganz speziellen Reiseangeboten zum Ende des Jahres 2023 bzw. zum Jahreswechsel 2023/2024. Und diese Reise ist zweifellos eine der grandiosesten und aufregendsten Expeditionen in das Ökosystem des Südlichen Ozeans, die man je unternehmen kann! Die Subantarktischen Inseln sind seit langem für ihre Artenvielfalt bekannt. Sie gehören zu einer ausgewählten Gruppe von nur 250 Naturstätten die als “die wichtigsten und bedeutendsten Lebensräume” der Erde zählen. Sie genießen außerdem den höchsten Erhaltungsstatus und Schutz von den Regierungen Australiens und Neuseelands und der Zugang zu diesen Inseln ist nur mit besonderer Genehmigung möglich. Auf dieser Expedition haben Teilnehmer die einzigartige Möglichkeit, diese wunderbaren Orte zu erkunden, zu fotografieren und zu verstehen. In Begleitung von erfahrenen und versierten Ornithologen, Naturführern und Historikern kann man eintauchen in eine einzigartige Naturwelt, die nur von wenigen Menschen gesehen wird, ja, die sogar nur wenigen Menschen bekannt ist.

Unser Reiseverlauf

Der Name, dieser Expedition “Galapagos des Südpolarmeeres”, spiegelt die erstaunliche natürliche Artenvielfalt und die Bedeutung dieser Inseln als Rückzugsgebiet für die Tierwelt wider. Die Inseln liegen alle in der kühlen und gemäßigten Zone mit einem einzigartigen Klima und beherbergen eine Vielzahl von Tieren, darunter Albatrosse, Pinguine, Sturmvögel, Sturmtaucher und Meeressäugetiere wie Seelöwen, Pelzrobben und Seeelefanten. Ebenso faszinierend ist die Flora, die, wie die Vögel, größtenteils auf diesen Inseln endemisch ist.

Diese renommierte Expedition umfasst vier der subantarktischen Inselgruppen: The Snares, Auckland Islands, Macquarie und Campbell Island. Jede Insel ist anders, und jede ist einzigartig – genau wie diese Expedition!

Snares-Inselpinguin. Foto: Heritage-Marketing

Diese Reise (Durchführungsgarantie!) beginnt und endet Queenstown auf der Südinsel Neuseelands. Unsere englisch-sprachige Fachreiseleitung nimmt unsere Gäste ab Flughafen in Empfang. Die Anreise erfolgt per Flug ab Frankfurt/M. bzw. Berlin z.B. über Singapore und Auckland bzw. über Sydney (je nach Wunsch) zuerst nach Wellington. Dann weiter per Inlandsflug nach Queenstown in den Neuseeländischen Alpen ganz im Süden.

Höhepunkte dieser Reise:

    • Expedition zu den Naturparadiesen des Südpolarmeeres
    • Schwer erreichbare und selten besuchte Inselwelten
    • Heimat von vielen endemischen Vogel- und Pflanzenarten
    • UNESCO Weltnaturerbe Macquarie Island
    • Die „Albatros-Breiten“
    • Riesige Kolonien von Haubenpinguinen (Royal Penguin)

Unser Expeditionsschiff: MS Heritage Adventurer
Heritage Adventurer (ehemals MS Hanseatic, Foto li.) ist ein wahres Pionier-Expeditionsschiff mit außergewöhnlicher Abstammung. Aufgrund ihrer Geschichte oft als “Grande Dame“ der Expeditionen bezeichnet, wurde sie 1991 auf der finnischen Rauma-Werft speziell für Abenteuer gebaut und besonders für das Erkunden von abgelegenen Küsten entwickelt. Ursprünglich für 184 Gäste konzipiert, begrüßt die Heritage Adventurer jetzt nur 140 Expeditionsteilnehmer, um geräumige, stilvolle und komfortable Reisen zu gewährleisten, während eine Flotte von 14 Zodiacs dafür sorgt, dass alle Gäste ihr Expeditionsabenteuer maximieren können.

Unser_Expeditionsschiff_Heritage_Adventure

Unser_Expeditionsschiff_Deckplan

Hotel in Queenstown:
Das 4* Copthorne Hotel & Resort liegt nahe dem Ufer des Lake Wakatipu und 5 Gehminuten vom Zentrum von Queenstown entfernt. Es bietet Zimmer mit Seeblick und auch vom Restaurant genießen Sie eine spektakuläre Aussicht auf den See und die Berge, gepaart mit einer exquisiten Küche.

Startfoto: Südlicher Königsalbatros. Foto: Heritage-Marketing

Reiseplan

28.-30.12.2023 (1./2.Tag): Abflug in Deutschland und Reise ans Ende der Welt …
Am 30.12. vormittags treffen wir in Wellington ein und fliegen sofort weiter nach Queenstown, auf der Südinsel gelegen. Genießen Sie die atemberaubende Aussicht auf die Südalpen und die umliegenden Seen. Am Abend Begrüßungsessen mit dem Expeditionsteam im Hotel.1 Ü Hotel.

31.12. (3. Tag): Queenstown auf eigene Faust entdecken und Einschiffung in Bluff 
Heute genießen Sie das Frühstück im Hotelrestaurant und haben den Morgen zur freien Verfügung, um Queenstown noch auf eigene Faust zu erkunden. Am frühen Nachmittag fahren Sie mit dem Bus und den weiteren Expeditionsteilnehmern an den Südzipfel Neuseelands, nach Bluff. Hier ist Ihre Einschiffung auf Ihr Expeditionsschiff, der Heritage Adventurer. Sie sind eingeladen, sich dem Expeditionsteam in der Observation Lounge und auf dem Observation Deck anzuschließen, während Ihr Schiff den Kurs auf die Inselgruppe der Snares setzt und Ihr Abenteuer beginnt.

Graumantel-Rußalbatros. Foto: Heritage-Marketing.

01.01.2024 (4. Tag): Die Vogelwelt der “The Snares” Islands per Zodiac erkunden
Die subantarktischen Inseln, die Neuseeland am nächsten liegen, wurden passenderweise “The Snares” genannt, da sie einst als Gefahr für Segelschiffe galten. Sie bestehen aus zwei Hauptinseln und einer Gruppe von fünf Inseln, der so genannten Westlichen Kette, sind unbewohnt und genießen als Naturschutzgebiete den höchsten Schutz. Es wird behauptet, dass auf diesen Inseln mehr nistende Seevögel leben als auf den gesamten Britischen Inseln zusammen. Es ist geplant, am frühen Morgen anzukommen. Da Anlandungen nicht erlaubt sind, werden Sie mit Zodiac’s an der geschützten Ostseite der Hauptinsel entlang fahren, sofern die Wetter- und Seebedingungen geeignet sind. In den geschützten Buchten könnten Sie den endemischen Snares-Haubenpinguin (Royal Penguin), den Snares-Insel-Tomtit und Farnvogel sehen. Kaptauben, Antarktische Seeschwalben und Weißstirnseeschwalben sind ebenfalls in großer Zahl vorhanden. Hunderttausende von Rußsturmtauchern nisten auf den Snares; die tatsächliche Zahl ist sehr umstritten. Der Buller  Albatross brütet hier von Anfang Januar an.

02.01. (5. Tag): Auckland Islands – Enderby Island
Die Auckland-Inselgruppe wurde von zwei Vulkanen gebildet, die vor etwa 10-25 Millionen Jahren ausbrachen. In der Folge wurden sie durch die Vergletscherung erodiert und zerschnitten, wodurch der Archipel entstand, wie man ihn heute kennt. Enderby Island ist eine der schönsten Inseln dieser Gruppe und wurde nach einer angesehenen Reederfamilie benannt. Diese nördlichste Insel des Archipels ist ein hervorragender Ort für die Tier- und Vogelbeobachtung und lässt sich relativ leicht anlanden und zu Fuß erkunden. Die Insel wurde 1994 von allen eingeschleppten Tieren (Schädlingen) befreit, und sowohl die Vögel als auch die Vegetation, insbesondere die krautigen Pflanzen, erholen sich sowohl zahlenmäßig als auch in ihrer Vielfalt.

Maorischnäpper (Auckland Island Tomtit). Foto: Heritage-Marketing.

Der Plan sieht vor, in Sandy Bay zu landen, einem der drei Brutgebiete auf den Auckland-Inseln für den Hooker’s oder Neuseeländischen Seelöwen, ein seltenes Mitglied der Robbenfamilie. Beachmaster-Bullen versammeln sich am Strand, um ihre Harems vor jüngeren (ehrgeizigen) Männchen zu verteidigen und sich mit den Kühen zu paaren, kurz nachdem diese ein Junges zur Welt gebracht haben. Während Ihres Aufenthaltes an Land haben Sie die Möglichkeit, längere oder kürzere Spaziergänge zu unternehmen oder einfach nur zu sitzen und die Tierwelt zu beobachten. Die Wanderungen sind relativ einfach, eine Uferpromenade führt über die Insel zu den dramatischen westlichen Klippen, von dort aus können Sie der Küste folgen und die Insel umrunden. Zu den Vögeln, denen Sie voraussichtlich begegnen werden, gehören die folgenden Arten: Südlicher Königsalbatros, Nördlicher Riesensturmvogel, Aucklandscharbe, Aucklandente, Däumlingspapagei, Auckland Island Tomtit, Bellbird, Pieper, Ziegensittich, Gelbaugenpinguin und Rußalbatross. Außerdem besteht eine sehr gute Chance, die Subantarktische Bekassine zu sehen.

03.01. (6. Tag): Zu Besuch in der Brutkolonie vom Weißkappenalbatross auf Auckland Island
Im Süden des Archipels gibt es einen großen geschützten Hafen, der reich an menschlicher Geschichte ist, mit Schiffswracks, Schatzsuchern, Küstenbeobachtern und natürlich wissenschaftlichen Gruppen. Es ist geplant, dass Sie am frühen Morgen von Ihrem Ankerplatz bei Enderby Island aus ankommen. Sie fahren durch die östliche Hafeneinfahrt, die auf beiden Seiten von dramatischen Klippen und schroffen, mit Tussocks bewachsenen Hügeln begrenzt wird. Die Aktivitäten, die Sie heute hier unternehmen können, hängen ganz vom Wetter ab. Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten. Der Aufstieg zum Südwestkap, um die Weißkappenalbatross-Kolonie zu besuchen, bietet herrliche Ausblicke in alle Richtungen, insbesondere auf den westlichen Eingang zum Carnley Harbour, Adams Island und Western Harbour. Sie könnten auch Epigwatt und die Überreste der “Grafton” besuchen, die hier 1864 Schiffbruch erlitt. Alle fünf Männer an Bord überlebten und lebten hier 18 Monate lang, bevor sie mit ihrem umgebauten Beiboot nach Neuseeland segelten, um Hilfe zu holen. Zwei der Überlebenden schrieben Bücher über ihre Tortur. Ihre Berichte aus erster Hand erzählen viel über ihre Zeit hier. Alternativ können Sie auch die Erlagan-Lichtung besuchen, wo ein deutsches Handelsschiff Brennholz für seine Kessel hackte, nachdem es am Vorabend des Zweiten Weltkriegs in Dunedin feststeckte. Ein weiterer möglicher Ort ist Camp Cove, wo Sie die Überreste der Schiffbrüchigen-Depots sehen können, die von der neuseeländischen Regierung zwischen den 1860er und frühen 1900er Jahren eingerichtet und unterhalten wurden. Später am Nachmittag setzt Ihre Heritage Adventurer Kurs auf Macquarie Island.

Kapsturmvögel. Foto: Heritage-Marketing.

04.01. (7. Tag): Auf See durch die “Fourious Fifties” oder Albatros-Breiten 
Auf Ihrem Weg nach Süden durch die Furious Fifties, die auch als Albatros-Breiten bekannt sind, sollte die Vogelbeobachtung, insbesondere südlich der Auckland-Inseln, gut sein. Sie werden eine Reihe von Vorträgen über die Biologie und Geschichte der subantarktischen Inseln hören. Sie werden auch auf Ihren Besuch auf der Macquarie-Insel vorbereitet. Zu den Arten, die Sie möglicherweise sehen werden, gehören der Wanderalbatros, der Königsalbatros, der Schwarzbrauenalbatros, der Hellmantel-Rußalbatros, der Salvinalbatross, der Graukopfalbatros, der Nördliche und Südliche Riesensturmvogel, der Rußsturmtaucher und der Kleine Sturmtaucher. Es sollte eine Vielzahl von Prionen zu sehen sein, darunter Feen-, Eissturmvögel und Antarktisvögel, deren Identifizierung nicht einfach ist – aber Sie werden einige großartige Beobachtungen machen können. Weitere Arten, nach denen man Ausschau halten sollte, sind der Weichfeder-Sturmvogel, der Fleckensturmvogel, der Weißkopf-Sturmvogel, der Graugesichts-Sturmvogel, der Weißkinn-Sturmvogel, die Graurücken-Sturmschwalbe, die Wilson-Sturmschwalbe und die Schwarzbauch-Sturmschwalbe.

05./06.01. (8./9. Tag): Vogelparadies UNESCO-Weltnaturerbe Macquarie Island
Der große australische Antarktisforscher Sir Douglas Mawson nannte Macquarie Island einst “einen der Wunderplätze der Welt”. Sie werden in den kommenden zwei Tagen herausfinden, warum, wenn Sie diese erstaunliche Insel erkunden. Sie war eine der ersten subantarktischen Inseln, die den Status eines Weltnaturerbes erhielt, was vor allem auf ihre einzigartige Geologie zurückzuführen ist. Sie ist einer der wenigen Orte auf der Erde, an denen Gesteine der mittelozeanischen Kruste durch die Kollision mit dem Meer an die Oberfläche treten. Macca, wie es von den dort ansässigen Rangern liebevoll genannt wird, wurde 1810 entdeckt und bald von Robbenfängern verwüstet, die verschiedene Tiere wie Ratten, Mäuse, Katzen und Kaninchen einführten. Die einheimische Vogelwelt wurde praktisch ausgerottet und die Pflanzen vernichtet. Der Tasmanian National Parks and Wildlife Service, der die Insel verwaltet, startete ein sehr ehrgeiziges siebenjähriges Ausrottungsprogramm, das dazu führte, dass die Insel im Jahr 2014 den Status “schädlingsfrei” erhielt. Sowohl die Vögel als auch die Pflanzen haben darauf reagiert, und es ist erstaunlich, die Regeneration und die Zunahme der Zahl der Vögel zu beobachten.

Macquarie Island ist die Heimat von vier Pinguinarten: Königspinguin (Foto unten), Haubenpinguin, Eselspinguin und Felsenpinguin, wobei der Haubenpinguin nirgendwo sonst auf der Welt vorkommt. Während Ihres Besuches werden Sie an zwei Stellen anlanden (natürlich abhängig von den Wetter- und Seebedingungen) und haben die Möglichkeit, alle vier Arten zu beobachten und zu fotografieren, obwohl der Felsenpinguin viel schwieriger vor die Kameralinse zu bekommen ist als die anderen. Macquarie beherbergt auch eine große Population von Seeelefanten. Die Welpen werden im Oktober geboren und im November entwöhnt, wenn die erwachsenen Tiere ins Meer zurückkehren. Die Absetzer und die Jungtiere liegen an den Stränden herum. Die Absetzer gehen irgendwann im Januar ins Meer und stellen sich den Orcas, die vor der Küste warten. Es ist auch eine Anlandung an der australischen Antarktis-Forschungsbasis in Buckles Bay geplant, wo Sie mit Wissenschaftlern und Mitarbeitern der Basis zusammentreffen können. Die ursprüngliche Basis wurde 1947 gegründet und die Insel ist seither “bemannt”. Sie ist eine der am längsten ununterbrochen besetzten Basen in der Subantarktis.

07.01. (10. Tag): Pelagen-Beobachtungen auf See
Auf Ihrem Weg nach Campbell Island geben Ihnen die mitreisenden Experten an Bord Einweisungen und Vorträge zur Vorbereitung Ihres Besuches. Natürlich gibt es auch weiterhin außergewöhnliche Gelegenheiten zur pelagischen Vogelbeobachtung in diesen Breiten. Oder Sie entspannen an Bord und genießen die Einrichtungen der gemütlichen Heritage Adventurer.

Königsalbatros. Foto: Heritage-Marketing.

08.01. (11. Tag): Beim Südlichen Königsalbatross auf Campbell Island
Sie haben den ganzen Tag Zeit, Campbell Island, Neuseelands südlichstes subantarktisches Gebiet, zu erkunden. Die Geschichte der Insel ist ebenso reichhaltig und vielfältig wie die der anderen Inseln, die Sie besucht haben. Sie wurde 1810 entdeckt (von demselben Robbenkapitän, der auch die Macquarie-Insel entdeckte) und bald von Robbenfängern besetzt, die Ratten und Katzen einführten. Im Jahr 1895 schrieb die neuseeländische Regierung die Insel als Pachtgebiet für Viehzucht aus. Die Pacht wurde von einem unternehmerischen neuseeländischen Schafzüchter angenommen, der die Insel mit Schafen und Rindern bevölkerte. Die landwirtschaftlichen Praktiken, zu denen auch das Abbrennen des Gestrüpps gehörte, veränderten die Insel erheblich. Die Bewirtschaftung dauerte bis 1934, dann wurde sie aufgegeben. Während des Krieges waren Küstenbeobachter auf der Insel stationiert. Nach Kriegsende wurde die Station vom neuseeländischen Wetterdienst übernommen, der bis 1995 eine bemannte Wetter- und Forschungsstation auf der Insel unterhielt.

In den frühen 1970er Jahren wurde die Insel in zwei Hälften geteilt und die Tiere aus der nördlichen Hälfte entfernt. Die Auswirkungen der verbleibenden Tiere wurden überwacht, und 1990 wurden sie schließlich alle entfernt. Die Vegetation erholte sich schnell und die Katzen starben auf natürliche Weise aus. In einem sehr ehrgeizigen (und noch nie zuvor in so großem Maßstab durchgeführten) Ausrottungsprogramm gelang es dem neuseeländischen Department of Conservation, die Ratten zu beseitigen. Nachdem die Insel 2003 für frei von Raubtieren erklärt wurde, war der Weg frei für die Wiederansiedlung der vom Aussterben bedrohten Campbell-Island-Krickente, die 1975 auf einer vorgelagerten Insel wiederentdeckt worden war. Bekassinen, die früher auf der Insel unbekannt waren, aber auf einer anderen vorgelagerten Insel entdeckt wurden, besiedelten die Inseln selbst wieder. Die Vegetation, die der große englische Botaniker Sir Joseph Hooker 1841 als eine “Flora, die außerhalb der Tropen ihresgleichen sucht” beschrieb, gedeiht prächtig und ist geradezu spektakulär.

Chathamschnepfe, endem. Foto: Heritage-Marketing.

Sie haben mehrere Möglichkeiten, die Insel zu erkunden. Es wird ausgedehnte Wanderungen zur Northwest Bay und möglicherweise zum Mt. Honey geben. Es wird auch eine leichtere Wanderung zum Col Lyall Saddle angeboten. Bei all diesen Optionen haben Sie die Gelegenheit und Zeit, die Südlichen Königsalbatrosse zu beobachten, die hier in großer Zahl nisten. Sie werden auch Gebiete der Insel besuchen, die herausragende Beispiele für die Megaherbs enthalten, für die die Insel bekannt ist.

09.01. (12. Tag): Auf See und zurück nach Bluff 
Auf dem Weg zurück zum Hafen von Bluff haben Sie die Gelegenheit, sich zu entspannen und über Ihre Erlebnisse nachzudenken. Lassen Sie die Höhepunkte Ihrer Expedition Revue passieren. Am Abend genießen Sie ein Abschiedsessen an Bord, während Ihr Schiff die letzten Meilen der Reise zurücklegt.

Chathamsittich, endem. Foto: Heritage-Marketing.

10.01. (13. Tag): Ausschiffung in Bluff und Beginn Heimreise 
Am frühen Morgen ist der Naturhafen von Bluff wieder erreicht. Nach dem Frühstück und der Erledigung der Zollformalitäten verabschieden Sie sich von Ihren Mitreisenden. Es gibt einen Bustransfer zu den Flughäfen Invercargill oder Queenstown. Bei unerwarteten Verspätungen aufgrund des Wetters und/oder des Hafenbetriebs bitten wir Sie, die Weiterreise erst nach Mittag ab Invercargill und nach 15 Uhr ab Queenstown zu buchen.

Hinweis:
Während der Expedition kann es notwendig oder wünschenswert sein, von der vorgeschlagenen Reiseroute abzuweichen. Dazu gehören schlechtes Wetter und die Möglichkeit, ungeplante Ausflüge zu unternehmen. Ihr Expeditionsleiter wird Sie darüber auf dem Laufenden halten.

11.-13.01.2024 (13-15. Tag): Heimreise und Ankunft in Europa 

Irrtümer vorbehalten. Notwendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben vorbehalten!
Print Friendly, PDF & Email

Teilnehmer, Preise & Leistungen

Teilnehmer

Gemäß Beschreibung zur Schiffsbelegung. Durchführungsgarantie!

Kabinenpreise

  • ab 8.990,00 € pro Person/VP Platz in 3-er-Kabine Main-Deck mit Twin-Betten
  • 10.750,00 € pro Person/VP Platz in 2-er-Kabine Main-Deck mit Twin-Betten od. Kingsize-Bett
  • 12.995,00 € pro Person/VP Single-Kabine Main Deck

Ihr Reisepreis ist durch den Reisepreis-Sicherungsschein gem. deutschem Reiserecht abgesichert. Diesen erhalten Sie mit der Buchungsbestätigung. Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung!

Besondere Zahlungsbedingungen für diese Reise:

  • Um Ihre Buchung zu bestätigen, ist eine Anzahlung in Höhe von 25% des gesamten Expeditionspreises fällig.
  • Der Restbetrag (75% des gesamten Expeditionspreises) ist 90 Tage vor der geplanten Abreise fällig (Ende Oktober 2023).

Weitere Kabinenklassen-Preise im Superiorbereich auf Anfrage. Kabinengröße auf allen Decks gleich!

Die Suiten und Kabinen
Die Heritage Suite:
Die Heritage Suiten auf Deck 6 sind 44m² groß und verfügen über große Doppel-Panoramafenster, ein Kingsize-Bett, einen Wohnbereich mit Sofa, Couchtisch und Stühlen, einen Schreibtisch und ein großes Marmorbad mit Doppelwaschbecken, Badewanne und Dusche, geräumige Schränke und ein Flachbildschirm- Entertainment-System.

Die Worsley Suiten:
Die Worsley Suiten befinden sich auf Deck 6 und sind 22m² groß. Sie verfügen über Panoramafenster, Kingsize- oder zwei Einzelbetten, eine komfortable Lounge-Bereich im Chaise-Stil, einen Schreibtisch, ein eigenes Bad mit Dusche, viel Stauraum und ein Flachbildschirm-Entertainment- System.

Superior Kabine Deck 5:
Die Superior-Kabinen auf Deck 5 sind geräumige 22m² groß und verfügen über Panoramafenster, Kingsize- oder zwei Einzelbetten, Loungebereich, Schreibtisch, privates Badezimmer mit Dusche, viel Stauraum und ein Flachbildschirm-Entertainment-System.

Superior Kabine Deck 4:
Die Superior-Kabinen auf Deck 4 sind geräumige 22m² groß und verfügen über Panoramafenster, Kingsize- oder zwei Einzelbetten, Loungebereich, Schreibtisch, privates Badezimmer mit Dusche, viel Stauraum und ein Flachbildschirm-Entertainment-System.

Hauptdeck-Einzelkabinen (Main-Deck):
Die Einzelkabinen auf dem Hauptdeck auf Deck 3 sind geräumige 22m² groß und verfügen über zwei Bullaugenfenster, ein Kingsize-Bett, einen Loungebereich, einen Schreibtisch, ein eigenes Bad mit Dusche, viel Stauraum und ein Flachbildschirm-Entertainment-System.

Bartmeise-Reisen Vertrieb für Schweiz & Österreich: Michael Straubhaar, 3110 Münsingen, Tel.: (+41) 79 466 9329: E-Mail: buchung@bartmeise.de

Im Reisepreis inbegriffen

  • 11 Übernachtungen (1 Übernachtungen im Hotel, 10 Übernachtungen auf dem Schiff),
  • Halbpension im Hotel, Vollpension auf dem Schiff
  • Auf dem Schiff zum Mittag- und Abendessen Bier, Hauswein und Softdrinks
  • 24 Stunden Tee- Kaffee-. und Wasserstation an Bord der Heritage Adventurer
  • Alle Landausflüge, Landgänge und Aktivitäten lt. Programm
  • Erfahrenes, englischsprachiges Expeditionsteam
  • Versierte Expertenvorträge (englisch)
  • Alle Nationalparkgebühren und Anlande-Gebühren während der Expedition (750,00 €)
  • Bus-Transfer Queenstown – Bluff und zurück
  • Vogelliste (Booklet) zum Eintragen der täglich gesehenen Arten (wiss./deutsch/engl.), Bartmeise-Notizbuch mit Kugelschreiber
  • Deutsche Reiseinsolvenzversicherung/Reisesicherungsschein gemäß § 651r BGB

Im Reisepreis NICHT inbegriffen

  • Persönliche Ausgaben wie Internet, Telefon, Wäscheservice usw.
Print Friendly, PDF & Email

Allgem. Hinweise, Corona-Regeln, Mitnahmeempfehlung, Klima, Gesundheit, Charakter der Reise

Corona-Regeln für Neuseeland 
Derzeit ist kein Impfnachweis für die Einreise nach Neuseeland erforderlich. Einreisenden wird jedoch geraten, sich dies vor Abflug zusätzlich von der jeweiligen Fluggesellschaft bestätigen zu lassen.Schnelltests (Rapid Antigen Test RAT) nach Ankunft sind optional. Reisende erhalten RAT-Tests am Flughafen und werden gebeten, Tests am Ankunftstag und an Tag fünf oder sechs durchzuführen.

kommt noch

Gesundheitshinweise
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt sowie bei besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

Mitnahmeempfehlungen 

  • Bequemes und Wasser- und Wetter-festes Schuhwerk für Schiff und Ausflüge
  • Wetterfeste, warme Kleidung
  • legere Kleidung (& outdoor), wie auf Expeditionsschiffen üblich
  • Regenbekleidung, wasserdichte Tasche/Rucksack für Ausflüge auf den Booten
  • Badesachen und Schwimmschuhe (Pool Schiff)
  • Taschenlampe bzw. Stirnlampe
  • persönliche Reiseapotheke
  • Bestimmungsliteratur:

Zum Charakter dieser Reise

Diese Reise ist nach Bartmeise-Klassifizierung eine Reise in der Kategorie “Vögel intensiv”. Neben den genannten Naturbeobachtungen gehören auch die im Reiseplan genannten touristischen Besichtigungen zum Programm. Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit hoch kompetenten lokalen Guides zusammen, die exzellente Kenner ihrer heimischen Vogelwelt und zumeist eingebunden in Aktivitäten von Landesvereinen und Gesellschaften zum Schutz und zur Erforschung (Kartierung, Monitoring usw.) sind. Neuentdeckungen von bisher in der jeweiligen Landesavifauna unbekannten Fakten zum Vorkommen und zur Biologie einzelner Arten, die bei solchen Reisen immer wieder anfallen, fließen in die genannten Projekte des Reiselandes ein. Unsere Birdguides nutzen von Fall zu Fall Vogelstimmen aus einer Soundbibliothek, um schwer auffindbare bzw. versteckt lebende Arten sichtbar zu machen. Dies geschieht in jedem Fall unter Berücksichtigung der Brutbiologie und der Schutzansprüche einzelner Arten, die von unseren Guides gut eingeschätzt werden können. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung zu den Abläufen der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programmes liegt aber ausschließlich in den Händen des lokalen Birdguides (der Bartmeise-Partnerfirma)

Weiterreichende touristische Informationen (außerhalb der ausdrücklich im Reiseplan genannten) werden nicht gegeben. Interessenten sollten sich bitte vorher in das Gebiet einlesen (Reiseführer oder Internet).

Print Friendly, PDF & Email

Bartmeise-Reisen ist Mitglied im Deutschen Reisebüro-Verband DRV

Print Friendly, PDF & Email

Reisedetails

Naturerlebnis-Touren, Reisen, Startseite, Vögel intensiv, Vogelfotografie
Kabinenpreise ab 8.990,00 € pP/VP

Sprache wählen

Für Newsletter anmelden

 

Bartmeise-Reisen ist Mitglied im Deutschen Reisebüro-Verband DRV
 

 

Kontaktieren Sie mich