Kenia: Taita-Endemics & Reiherläufer im Mida Creek

Reisebeschreibung

Unterwegs zwischen Amboseli- & Tsavo-Nationalpark, den Taita-Hills und dem Weltnaturerbe-Gebiet Mida Creek am Indischen Ozean 

Seltene Vögel und Wildlife vom Kilimandscharo bis zum Arabuko-Sokoke-Nationalpark – zu Besuch bei  Reiherläufern und Sokoke-Zwergohreule 

Reisezeitraum: 6. bis 20. Dezember 2022 (Reise ausgebucht, 03.09.2022)

Bitte beachten Sie die Corona-Regeln des Reiselandes Kenia, die wir am Ende des Reiseplans veröffentlichen!

Mit dieser Vogelbeobachtungsreise tauchen wir wieder ein in die fantastische Natur und Vogelwelt Ostafrikas im Osten Kenias und am Indischen Ozean. Wir erleben die einzigartige Vogelwelt sowie die großen afrikanischen Wildtiere im Amboseli-Nationalpark am Fuße des Kilimandscharos (Foto li., H. Meyer), im Tsavo Nationalpark und die spannenden Endemiten in den Taita-Bergen (Masai-Somali-Biom). Ende und weiterer Höhepunkt der Reise bilden die UNESCO-Biosphärenreservate Mida Creek und Arabuko-Sokoke-Nationalpark, direkt an der Küste des Indischen Ozeans gelegen. Auf unserer Reise können wir je nach Beobachtungsbedingungen um die 350 Vogelarten, darunter zahlreiche seltene, near-endemic und endemische Vogelarten (auch des Somali-Masai-Bioms) erwarten.

Ab Nairobi startet unsere Rundreise im Nairobi Nationalpark, der im Schatten der Skyline der Millionenstadt Nairobi eine erstaunliche und überraschende Artenvielfalt sowohl in der Vogelwelt als auch bei der afrikanischen Tierwelt aufweist. Wahrscheinlich nur hier auf dieser Rundreise können wir einige sehr spezielle Vogelarten wie z.B. die Bart-Bülbülgrasmücke (African Moustached Grass-warbler) erwarten, und die mittlerweile auch in Kenia selten gewordenen Spitzmaulnashörner sehen.

Bartmeise-Reisegruppe 2018/19 im Mida Creek. Foto: H. Meyer

Weiter geht es zum Amboseli-Nationalpark, der zu Fuße des Kilimandscharo, dem mit 5.895m NN höchsten Berg und Symbol des schwarzen Kontinentes, liegt. Der Blick auf den majestätischen Riese mit seinem Schnee bedeckten Gipfel wird uns bei unseren Fahrten durch den Park, der weitgehend durch das ausgetrocknete Bett des Amboseli-Sees gebildet wird, begleiten. In den für ihren Endemismus  berühmten Taita-Bergen (Taita Hills) suchen wir nach endemischen oder near-endmic Vogelarten, die in Kenia nur hier vorkommen wie Olivbrustbülbül (Stripe-cheeked Greenbul), Taitadrossel (Taita Thrush), Taitafeinsänger (Taita Apalis) und Taitabrillenvogel (Taita White-eye). Danach steht ein Tag im Tsavo Nationalpark auf dem Programm. Allein in diesem Park kommen um die 400 Vogelarten vor, von denen wir hoffentlich Somalistrauß (Somali Ostrich), Somalirennvogel (Somali Courser) und Braunbauch-Flughuhn (Chestnut-bellied Sandgrouse) sehen können. Bei den Säugern haben wir hier beste Chancen, die seltenen Giraffenhalsantilopen (Gerenuk) zu entdecken.

Am Indischen Ozean warten dann noch zwei Höhepunkte zum Abschluss der Reise: Die UNESCO-Weltnaturerbe- und Biosphärenreservate (sowie Meeresschutzgebiet) Mida Creek und Kenias letzter und einziger Küstentrockenwald, der Arabuko Sokoke-Nationalpark. Höhepunkte im ökologisch einzigartigen Vogelschutzgebiet Mida Creek (RAMSAR-Site) werden die überwinternden Reiherläufer (Crab-plover) sein. Mit etwas Glück können wir Hunderte, vielleicht Tausende Individuen beobachten. Aber auch Terekwasserläufer (Terek Sandpiper) und viele andere Limikolen sowie Rosen- und Orientseeschwalbe (Roseate- and Sounders Tern) dürfen wir hier erwarten.

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Im Küstenwald schließlich stehen nochmals mind. zwei äußerst seltene Vogelarten im Programm: Sokoke-Zwergohreule (Sokoke Scops-owl, near-edem.; Video H. Meyer) und der endemische Sokoke-Pieper (Sokokepipit). Und bestimmt kreuzt hier auch ein äußerst seltener Säuger unseren Weg, der hauptsächlich (zu 99 %) ebenfalls nur in diesem einen Wald vorkommt: das Goldrücken-Rüsselhündchen (Golden-rumped Elephantshrew).

Die letzten drei Nächte unserer Reise planen wir direkt vor der Traumkulisse des Indischen Ozeans in der Severin Sea Lodge (www.severinsealogde.com/de) am Bamburi-Beach, 10 Kilometer nördlich von Mombasa. Dieses mittelgroße ****Resort steht unter deutscher Leitung und wird nach modernsten ökologischen Standards (eigene Müll-, Trink- und Abwasseraufbereitung, eigener Solarstrom usw.) geführt. In wunderschönen, großzügigen Comfort-Bungalows (zweistöckig) finden sich komfortable Zimmer mit allen Annehmlichkeiten. In dieser Anlage wird grundsätzlich Halbpension angeboten. Für den Rückflug am 20.12. wählen wir entweder frühzeitig in der Nacht die Kenya Airways über Nairobi und Amsterdam oder mittags Eurowings Discover (LH-Group) nach Frankfurt/M, je nach dem, wo sich unser Ziel in Deutschland, Schweiz oder Österreich befindet und am besten zu erreichen ist.

Titelfoto: Die Sokoke-Zwergohreule wird zu den seltensten Vögeln der Welt gezählt und ist eine der Attraktionen dieser Reise. Foto: Stefan Monecke (2022).

Reiseplan

Reiseplan

1. Tag (6.12., Dienstag): Anreise nach Ostafrika 
Mit Lufthansa starten wir um 11.15 Uhr in Frankfurt/M. (innerdeutsche Zubringer nach Frankfurt/M. oder mit “Zug-zum-Flug”) direkt nach Nairobi. In der kenianischen Hauptstadt treffen wir gegen 21.15 Uhr ein. Joseph, unser Birdguide, erwartet uns mit den Safarifahrzeugen und bringt uns ins nahe gelegene Hotel. 2 Ü/VP Hotel.

2. Tag (7.12.) Im Nairobi-Nationalpark unterwegs auf der Suche nach Rostkehl-Rußmeise und Spitzmaulnashorn
Nach dem Frühstück besuchen wir den Nairobi-Nationalpark, den einzigen Nationalpark in einer afrikanischen Hauptstadt. Wir verbringen den Rest des Tages im hügeligen Grasland unter verstreuten Akazien, wo wir Gazellen, Giraffen und hoffentlich Spitzmaulnashörner sowie eine vielfältige Vogelwelt wie z.B. Grauhals-Kronenkranich (Grey Crowned Crane), Sekretär (Secretarybird), Klippenadler (Verreaux’s Eagle) aber auch Langschwanzwürger (Long-tailed Fiscal) und Rotschnabel-Madenhacker (Red-billed Oxpecker) entdecken können. An den berühmten Hippo-Pools unternehmen wir einen Beobachtungsgang auf der Suche nach lokalen Spezialitäten wie Rostkehl-Rußmeise (Red-Throated Tit), Natalspötter (African Yellow Warbler) und Bart-Bülbülgrasmücke (African Moustached Grass-warbler). Nach der Rückkehr erwartet uns das Abendessen im Hotel.

Natalzwergfischer. Foto: J. Aengwo

3./4. Tag (8./9.12.): Zwei Tage zu Füssen des Kilimandscharo im Amboseli-Nationalpark 
Nach dem Frühstück verlassen wir Nairobi und reisen weiter in den Amboseli-Nationalpark, der ein perfekter Ort ist, um die Vogelwelt der Boden- und Strauchschicht zu beobachten. Der Amboseli-Nationalpark ist ein flaches, halbtrockenes Becken, das unterhalb des berühmtesten Symbols Afrikas liegt – dem Kilimandscharo. Der Kilimandscharo erhebt sich dramatisch bis auf knapp 6.000 Meter aus der Savanne und ist der höchste Berg Afrikas, zugleich der höchste freistehende Berg der Welt. Der majestätische Riese mit seinem schneebedeckten Gipfel, der förmlich im strahlend blauen afrikanischen Himmel schwebt, bildet eine dramatische Kulisse zur reichen Tierwelt, die im Amboseli-Nationalpark lebt. Ein großer Teil des Parks besteht aus dem angeschwemmten ausgetrockneten Bett des saisonalen Amboseli-Sees, der sich in der Regenzeit in eine flache wassergefüllte Senke verwandelt, während der Trockenzeit jedoch die berühmten Luftspiegelungen erzeugt, die über der schimmernden Oberfläche strahlen.

In der Mitte des Parks befinden sich eine Reihe von Sümpfen, die von den unterirdischen Flüssen gespeist werden, die vom Berg abfließen. Hier, näher am Wasser, intensiviert sich die Konzentration der Wildtiere, von den allgegenwärtigen Elefantenherden bis hin zur farbenfrohen Vogelwelt. Dazu gehören eine Vielzahl von Wasservögeln wie Sattelstorch (Saddlebill), Langzehenkiebitz (Long-toed Lapwing), bis zu sechs Geierarten und auch das nicht häufige Gelbkehl-Flughuhn (Yellow-throated Sandgrouse). Der seltene Dickschnabelreiher (Madagascar Pond-heron) ist ein regelmäßiger Besucher. Andere Wildtiere, die häufig zu sehen sind, sind Büffel, Zebras, Gnus, Gazellen, Massai-Giraffen, Löwen und Geparden. Die einzelnen Habitate sind sehr vielfältig und bieten extrem trockene und sandige sowie Sumpfgebiete und langsam fließende, kleine Flüsschen. Diese Vielfalt führt dazu, dass sich Gruppen von Vögeln an bestimmten Orten konzentrieren, was sehr gute Beobachtungsmöglichkeiten bietet. Wir hoffen hier u.a. auf Doppelband-Rennvogel (Double-banded Courser), Einfarb-Schlangenadler (Brown Snake-eagle) und Gabarhabicht (Gabar Goshawk) und andere Arten mehr.  2 Ü/VP Logde.

Auch die Riesentrappe kommt im Gebiet vor. Foto: J. Aengwo

5. Tag (10.12.): Auf Vogelpirsch zwischen Amboseli und Tsavo mit Nachtpirschfahrt 
Heute verlassen wir Amboseli und fahren weiter nach Süden bis an den westlichen Rand des Tsavo Nationalparks. Unterwegs beobachten wir die Vogel- und Tierwelt.  Am Nachmittag machen wir einen Beobachtungsgang rund um das Gelände unserer schönen Lodge mit ihren Wasserstellen. Und vor dem Abendessen unternehmen wir eine eineinhalbstündige Nachtpirschfahrt, bei der wir nicht nur den afrikanischen Nachthimmel und die Sterne genießen wollen, sondern vielleicht auch einige Nachttiere wie die Welwitschnachtschwalbe (Square-tailed Nightjar) und sogar die seltenen Löffelhunde (bei einer früheren Reise entdeckten wir hier einen Bau mit Alt- und Jungtieren!) sehen wollen. 3 Ü/VP Logde.

6. Tag (11.12.): Besondere Vogelarten im Kitobo-Wald an der Grenze zu Tansania
Gut gefrühstückt verlassen wir unsere Lodge und fahren zum Kitobo-Wald, einem kleinen Tieflandswald nahe der Grenze zu Tansania. Dies ist ein großartiger Ort, um hoffentlich Arten wie Weißohr-Bartvogel (White-eared Barbet), Braunbrust-Bartvogel (Brown-breasted Barbet), Lappenschnäpper (Black-throated Wattle-eye), Palmgeier (Palm-nut Vulture), Trompeterhornvogel (Trumpeter Hornbill) und Nasenstreif-Honiganzeiger (Lesser Honeyguide) zu finden. Nachdem wir unsere Zielarten hoffentlich entdecken konnten, kehren wir zum Mittagessen und zur Mittagsruhe in unsere Lodge zurück. bevor Unsere nachmittägliche Pirschfahrt hat zum Ziel, spezielle Arten wie Schwarzkopfkiebitz (Black-headed Lapwing), Schmuckflughuhn (Black-faced Sandgrouse), Goldpieper (Golden Pipit), Dornbuch-Zistensänger (Tiny Cisticola) und den beeindruckende Königsglanzstar (Golden-breasted Starling) zu finden. Unsere Lodge ist ein guter Ort und bekannt dafür, das Buschbabys (Nachtaffen) aus den Akazien über den Tischen den Hausgästen – vielleicht auch uns – beim Abendessen neugierig zuschauen.

7. Tag (12.12.): Geierperlhühner und Schwarzkappenweber im Tsavo West-Nationalpark
Nach dem Frühstück brechen wir mit einem Lunchpaket auf, um den ca. 9.000 km² großen Tsavo West-Nationalpark zu besuchen, der ein echter Vogelbeobachtungspark ist. Im Vergleich zu anderen Nationalparks wie z.B. der Masai Mara sind hier viel weniger afrikanische Wildtiere zu sehen. Dies liegt daran, dass der Park von dichtem Busch bedeckt ist, was das Erkennen von Gazellen usw. sehr schwierig macht. Aber die Vogelwelt ist hier in großer Artenvielfalt vertreten. Zu den Arten, die wir hier beobachten wollen, zählen Geierperlhuhn (Vulturine Guineafowl, Foto re: M. Liebschner), mehrere Greifvogelarten, Hartlaubtrappe (Hartlaub’s Bustard) aber auch der seltene Schwarzkappenweber (Black-caped Socialeaver, Blaukopfastrild (Blue-capped Cordon-blue), Strohwitwe (Straw-tailed Whydah) und Tsavonektarvogel (Tsavo Sunbird) und viele mehr. Ü/VP

8. Tag (13.12.): Auf dem Weg zum Ngutuni Wildlife-Schutzgebiet 
Schon vor dem Frühstück beobachten wir im Sumpfgebiet am Rande des Camps, wo zu dieser Tageszeit immer reges Treiben herrscht. Insbesondere suchen wir unter anderem nach dem nur lokal vorkommenden und selten Tavetaweber (Taveta Golden-waver), Graukopfwürger (Grey-headed Bush-shrike) und Somalibindensänger (Grey Wren-warbler). Dann frühstücken wir, packen unsere Sachen und verlassen nach drei Nächten diesen schöne Lodge, um weiterzureisen zum Ngutuni Wildlife-Schutzgebiet. Auf der Strecke bis dahin beobachten wir natürlich an geeigneten stellen die Vogelwelt. Spätes Mittagessen in der Lodge und nach etwas Entspannung am Nachmittag haben wir eine Pirschfahrt im Schutzgebiet geplant. 1 Ü/VP Logde.

9. Tag (14.12.): Auf der Suche nach den seltenen Taita-Endemiten 
Wir brechen früh auf denn heute sind die berühmten Taita-Berge unser Ziel. “Taita-Hills-Forest” hat eine Fläche von 400 ha, in einer Höhe von 1.350-2.228 mNN. Das Gebiet liegt westlich der Stadt Voi und erhebt sich abrupt über die halbtrockene Ebene des Tsavo-West-Nationalparks. Geologisch gesehen sind die Hügel der nördlichste
Vorposten der östlichen Berge von Tansania und Malawi. Wir verbringen den Großteil dieses Tages in einem Reststück Wald an der Spitze der Taita-Hills, auf der Suche nach speziellen (near endemic und endemischen) Arten, die nirgendwo sonst in Kenia vorkommen, wie zum Beispiel Olivbrustbülbül (Stripe-cheeked Greenbul), Taitadrossel (Taita Thrush), Rotscheitel-Laubsänger (Yellow-throated Woodland Warbler), Taitafeinsänger (Taita Apalis) und Taitabrillenvogel (Taita White-eye). Mittagessen unterwegs, 1 Ü/VP Logde.

10. Tag (15.12): Vögel des Somali-Bioms im Tsavo Ost-Nationalpark
Heute verlassen wir unserer Camp und fahren zum Tsavo Ost-Nationalpark. Dieser Nationalpark mit der Vast-Savanne liegt tief in semi-ariden Land am östlichen Rand des Inland-Plateaus, und wird bereits dem Somali-Masai-Biom zugeordnet. Ein großer Teil des Parks ist Ebene, offenes Land, mit verstreuten Felsvorsprüngen. Die Vogelartenvielfalt ist mit etwa 400 Arten sehr reichhaltig, dazu leben 48 Wildtier- und mehrere Reptilienarten im Park. Hier werden wir typische Arten für die trockene Akazienlandschaften suchen, wie zum Beispiel nach Braunbauch-Flughuhn (Chestnut-bellied Sandgrouse) sowie Weißwangen- & Harlekinlerche (Chestnut-backed- & Chestnut-headed Sparrow-Lark). Mit etwas Glück können wir auch Somalistrauß (Somali Ostrich) und Somalirennvogel (Somali Courser) sehen. Wir haben hier auch unsere beste Chance, die nicht häufigen, sehr eleganten Giraffengazellen (Generuk) beobachten zu können. Unser Mittagessen nehmen wir in einer schönen Lodge im Park. Am späten Nachmittag verlassen wird das Gebiet durch das Sala-Gate, um dann auf einer ruhigen Nebenstraße zur Küste an den Indischen Ozean nach Watamu zu reisen. 2 Ü/VP Hotel.

Sokokepieper, endm. Foto: J. Aengwo

11. Tag (16.12.): Zu Besuch bei der Sokoke-Zwergohreule im Biosphärenreservat Brachystegia-Wald
Nach einem zeitigen Frühstück starten wir und verbringen den Tag im nahe gelegenen Arabuke-Sokoke-Biosphärenreservat, dem nördlichsten Brachystegia-Wald (endemisch) südlich der Sahara im östlichen und südlichen Afrika. Auf seinen sandigen und Wasser durchlässigen Böden beherbergt das Biosphärenreservat allein drei endemische Vogelarten: Die Sokoko-Zwergohreule (Sokoke Scops-owl; siehe Video im Vorspann), einer der seltensten Vögel der Welt, den Sokoko-Pieper (Sokoke Pipit) und den Golandweber (Clarke’s Weber). Wir haben sehr gute Chancen, die ersten beiden sicher zu sehen. Der Golandweber hingegen ist ein Nomade und nur schwer zu finden. Weitere seltene Arten, auf die wir hier gute Chancen haben, sind: Olivbartvogel (Green Barbet), Fischerturako (Fischers Turaco), Schwarzkopf-Feinsänger (Black-headed Apalis), Dreifarben-Brillen- & Braunstirn-Brillenvanga (Retz’s und Chestnut-fronted Helmet-shrike) sowie Amani- & Blaukehl-Nektarvogel (Amani- & Plain-backed Sunbird) sehen. Auch ein sehr seltenes Säugetier sollte unsere Beobachtungswege kreuzen. Das Goldrücken-Rüsselhündchen (Golden-rumped Elephantshrew), ein seltener Vertreter aus der Familie der Rüsselspringer, hat hier sein wichtiges Vorkommensgebiet (99 %).

12. Tag (17.12.): Bei den Reiherläufern im UNESCO-Weltnaturerbe-Gebiet Mida Creek
Nach dem Frühstück beladen wir unsere Safari-Fahrzeuge und checken in Malindi aus. Unseren letzten Tag hier verbringen wir im UNESCO-Weltnaturerbe-Gebiet Mida Creek. Dieses RAMSAR- und IBA-Schutzgebiet Gebiet umfasst einen Komplex von Meeres- und Gezeitenlebensräumen, die geschützt und etwas entfernt vom Indischen Ozean liegen. Seit Millionen von Jahren ist diese große Bucht, die den Gezeiten des Indischen Ozeans unterliegt, mit ihrem seichten Wasser, den warmen Sand- und Schlickböden, Seegraswiesen und dichten Mangrovenwäldern ein Naturparadies der besonderen Art. Besondere Bedeutung hat die ca. 14 Kilometer in den Mangrovenwald hineinreichende Bucht für Zugvögel aus Nord-, Ost- und Mitteleuropa, aber auch für solche aus Südafrika und von der Arabischen Halbinsel. Wegen des enormen Nahrungsangebotes ist das Meeresschutzgebiet auch zusätzlich noch für viele afrikanische Brutvögel von Bedeutung und gehört daher zusammen mit dem Arabuko-Sokoke-Wald (den wir am Tag vorher aufsuchen) zu den wichtigsten Vogelschutzgebieten auf dem afrikanischen Kontinent! Zu unseren besonderen Zielarten hier gehören unter anderem Reiherläufer (Crab-plover, Foto re. J. Hering), die in dieser Jahreszeit in Trupps zu Hunderten zu erwarten sind, ebenso wie  Terekwasserläufer (Terek Sandpiper), von denen wir uns, neben vielen anderen Limikolenarten, ebenfalls große und Trupps erhoffen können. Auch den Mangrovenliest (Mangrove Kingfisher) können wir auf unserer Reise nur hier finden.

Unser Mittagessen nehmen wir in einem hübschen Mangroven-Restaurant am Mida Creek ein. Bevor wir am am späteren Nachmittag das Welterbe-Gebiet verlassen stoppen wir in der Sabaki-Mündung und versuchen dort Madagaskarbrachschwalbe (Madagascar Pratincole), Dominikaner- und Hemprichmöwe (Kelp- & Sooty Gull) sowie die nur gelegentlich vorkommenden Afrikanische Scherenschnäbel (African Skimmer) zu sehen. Danach treten wir unsere ca. zweieinhalbstündige Fahrt entlang der Küste zum Bamburi Beach an. Rechtzeitig zum Abendessen werden wir ca. 10 km nördlich der zweitgrößten Stadt Kenias, in Mombasa eintreffen. Hier beziehen wir unsere komfortablen Bungalows direkt am Indischen Ozean gelegen. Zum Abendessen wartet ein umfangreiches Buffett mit kalten und warmen Speisen, immer eine Mischung aus lokaler afrikanischer und europäisch-deutscher Küche. 3 Ü/HP Severin Sea Logde.

13./14. Tag (18./19.12.): Die Traumkulisse am Bamburi Beach wartet 
Unseren letzten zwei vollen Reisetag (18. und 19.12.) verbringen wir in entspannter Atmosphäre am Indischen Ozean, direkt am Bamburi Riff. Bei Ebbe fällt ca. 1.200m nördlich vom Hotel eine Felswattfläche frei, auf der sich dann (je nach Zugzeit) hunderte Limikolen in bis zu 20 Arten und zahlreiche Reiher und andere Arten mehr zur Nahrungssuche einfinden. Hier kann man u.U. auch Terekwasserläufer und andere seltene Arten aus wenigen Metern Entfernung per Fernglas gut beobachten. Im Ufergebüsch halten sich oft Bienenfresser, Nektarvögel und Bülbüls auf, auch der Dunkelbülbül (Zansibar Sombre Greenbul, near endemic), der neuerdings als eigene Art beschrieben wird. Bei einem Strandspaziergang werden wir weitere Vogelarten entdecken.

Wer will kann ausspannen und relaxen. Das Frühstücksbuffet steht bis 10.00 Uhr bereit (im Anschluss wird gegen Bezahlung auch ein spätes Frühstück bis 12.00 Uhr angeboten und Mittagessen ist auf eigene Rechnung möglich), zwischen 16.00 und 17.00 Uhr wartet ein inkludiertes Kaffeebuffet (Snacks, Kuchen, Tee und Kaffee) und ab 19.00 Uhr immer ein großes Abendbuffet. Anschließend steht die große Rund-Bar zur Verfügung und in normalen Zeiten (außerhalb der Pandemie) wartet Abendunterhaltung mit lokalen Tanz- und Kulturgruppen etc., die die afrikanischen Traditionen zeigen.

15. Tag (20.12., Dienstag): Goodbye Afrika – Heimreise ins kalte Deutschland
Heute morgen steht um 7.30 Uhr unser letztes Frühstück im Plan, denn gegen 9.00 Uhr müssen wir die Fahrt zum Flughafen antreten. Die Hotel-Limousinen der Severin Sea Lodge weren uns zeitnah vom Bamburi Beach sehr bequem zum internationalen Flughafen Mombasa chauffieren. Um 11:45 Uhr wartet dort Eurowings Discover (LH-Group) mit dem Direktflug nach Frankfurt/M, wo wir gegen 19.00 Uhr deutscher Zeit eintreffen werden. Weiterreise nach Hause sofort mit innerdeutschen Anschlussflügen oder mit “Zug zum Flug”.

Irrtümer vorbehalten. Notwendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben ebenso vorbehalten! 
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Corona-Regeln, Teilnehmer, Preise, Leistungen

Aktuelle Corona-Regeln für Kenia 

Alle Reisegäste müssen das Formular “Travel Health Surveillance Form„ vor Einreise online ausfüllen und den empfangenen QR-Code bei Ankunft am Flughafen vorzeigen. Hierzu kann auch die App „Jitenge MoH Kenya“ verwendet werden. Der Nachweis über einen vollständigen Impfschutz bzw. ein negatives PCR-Testergebnis muss vor Reiseantritt auf die Zertifizierungswebseite von „Global Haven“ hochgeladen werden (diese Formalitäten übernimmt nach separater Absprache Bartmeise-Reise für alle Gäste, soweit das zugelassen wird). Für die Einreise nach Kenia benötigen vollständig geimpfte Reisende keinen negativen PCR-Test. Die Regierung von Kenia hat Ausnahmeregelungen, u.a. für Genesene, veröffentlicht.

Für ungeimpfte Personen ab fünf Jahren ist ein negativer PCR-Test erforderlich, der höchstens 72 Stunden vor Abreise erfolgt ist. Zusätzlich hat sich diese Personengruppe bei Einreise einem kostenpflichtigen Antigen-Schnelltest (30 USD) zu unterziehen. Bei einem positiven Ergebnis folgt ein verpflichtender PCR-Test (50 USD) sowie die Pflicht zur Selbstisolation.

Teilnehmer

  • Minimum 5 und maximal 10 Gäste (in ein oder zwei Safari-Fahrzeuge/n)

Staffelpreise

  • ab 4 und bis 9 Teilnehmer – 3.590,00 € pro Person/VP
    10 Teilnehmer – 3.390,00 € pro Person im Doppelzimmer mit Vollpension (2N Halbpension)

Einzelzimmerzuschlag: 490,00 €

Bartmeise-Reisen Vertrieb für Schweiz & Österreich: Michael Straubhaar, 3110 Münsingen, Tel.: (+41) 79 466 9329: E-Mail: buchung@bartmeise.de

Im Reisepreis inbegriffen

  • alle Unterkünfte (14 Nächte, gute bis sehr gute Hotels, Safari-Self-contained-Camps bzw. Lodges) in Doppel- und Einzelzimmern

    Toyota-Minibus mit pop-up-Dach. Foto: H. Meyer

  • 11 Vollpension (alle Mahlzeiten ab 07.12. und bis zum Frühstück am 20. Dezember 2022 – wie im Reiseplan beschrieben) und 3 Nächte Halbpension (17.-20.12.2022)
  • Trinkwasser unterwegs unbegrenzt
  • an Reisetagen Obst und Früchte, unterwegs Kaffee (so verfügbar)
  • Eintrittsgelder für Nationalparke und lokale Guides
  • Transport (Toyota-Minibusse mit pop-up-Dach, belegt mit max. 5 Reiseteilnehmern pro Fahrzeug), incl. Fahrer und Treibstoff
  • englischsprachiger Birdguide und deutschsprachige Reiseleitung durch Bartmeise-Reisen
  • Deutsche Reiseinsolvenzversicherung/Reisesicherungsschein

Im Reisepreis nicht inbegriffen

  • Fernflug ab D/CH/A mit Lufthansa nach Nairobi und zurück ab Mombasa nach Frankfurt/M. (in Economy-Class ab 900,00 €, in Premium Economy-Class ab 1.500,00 € und in Business-Class ab 2.100,00 €)
  • Einreisevisa (online verfügbar ca. 55,00 USD)
  • Imbiss abends am Anreise- und mittags am Abreisetag
  • Sonstige Getränke, alkohol. Getränke, Trinkgelder in Hotel usw.
  • Trinkgelder für Birdguide und Fahrer (empfohlen für alle Bartmeise-Reisen: Birdguide 2,00 €-2,50 € pro Tag/Person; Fahrer 1,00 €-1,50 € pro Tag/Person;  ggf. Tour-Helfer: 1,00 € pro Tag/Person)
  • Persönliche Ausgaben wie Internet, Telefon, Wäscheservice usw.
  • ggf. Verlängerungsnacht/e bei Flugausfällen etc.
  • zusätzlicher Bargeldbedarf für Rundreise: weniger als 200,00 €
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Allgem. Hinweise, Mitnahmeempfehlung, Klima, Sicherheit, Gesundheit, Charakter der Reise

Mitnahmeempfehlungen

  • leichtes, aber geschlossenes Outdoor-Schuhwerk (Sandalen für Fahrten im Safari-Fahrzeug)
  • leichte Sommergarderobe, aber langärmlige Hemden bzw. T-Shirts (Schutz gegen Sonne und Insekten)
  • Jacke/Pullover zum Schutz gegen Erkältungen in klimatisierten Fahrzeugen und Räumen
  • Kopfbedeckung (möglichst mit Abdeckung der Halspartie gegen Sonne)
  • Staubschutz für die Optik (Fernglas, Fotoapparat etc.)
  • Badesachen (ggf. für Pools)
  • gute Stirnlampe oder Taschenlampe
  • Outdoor-Trinkwasserflasche (zum Befüllen, erhält jeder Teilnehmer vom Veranstalter!)
  • Campingbesteck
  • persönliche Reiseapotheke
  • Geschenke für Kinder (kein Geld, keine Süßigkeiten mit Schokolade!): Stifte, Schulhefte, ggf. gebrauchte Kinderkleidung (T-Shirts etc)
  • 1-US-Dollarnoten als Trinkgelder für Dienstleistungen (ca. 20,00 bis 25,00 USD)
  • Bestimmungsliteratur: D.A. Zimmerman, D. A. Turner & D. Pearson “Helm Field Guides – Birds of Kenya & Northern Tanzania”, London. ISBN 978-0-7136-7750-4
    App für Iphone: “East Africa Birds” von Christopher Helm London, basierend auf dem genannten Feldführer

Wetter und Sicherheit
Kenia liegt in einer seismisch leicht aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann. Das Klima ist an der Küste tropisch, das Hochland und Zentrum des Landes ist subtropisch, der Norden und Nordosten semi-arid und arid, heiß und trocken. Extreme Trockenheit und Dürre kann die östlichen, nordöstlichen, aber auch Küstenregionen betreffen. In den Regenzeiten, die üblicherweise von Oktober bis November und von Ende März bis Mitte Juni gehen, können starke Regenfälle Überflutungen und Erdrutsche sowie Schäden an der Infrastruktur verursachen. Im Zielgebiet werden alle Verkehrsmittel (Busse, PKW, Flugzeug) sowie alle öffentlichen Räume (Restaurants, Geschäfte etc.) extrem klimatisiert! Deswegen stets dünnen Pullover oder Jacke zum Schutz gegen Erkältungen bereit halten!
Auf unseren Rundreisen sind grundsätzliche Sicherheitsstandards gewährleistet. Es besteht kein erhöhtes Sicherheitsrisiko, wenn einfachste Vorkehrungen (Infos von der Reiseleitung unterwegs) wie überall auf der Welt eingehalten werden.

Gesundheitshinweise 
Beim Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland sind folgende Empfehlungen für Kenia eingetragen: “Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe www.rki.de). Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) ggfs. auch Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY), Typhus und Tollwut empfohlen”. Malaria-Prophylaxe für diese Reise ist notwendig. Eine Gelbfieberimpfung ist nicht zwingend vorgeschrieben (bei Einreise aus Gelbfieber freien Ländern Europas), aber sehr zu empfehlen! Ansonsten gelten die allgemein üblichen Hinweise zu Vorkehrungen für Reisen in solche Regionen wie ausreichender Insektenschutz, Tragen von Kleidung, die den Körper bedeckt, ausreichender Sonnenschutz usw.

Plastiktüten verboten!
Das Land Kenia hat 2017 vom einem Tag auf den anderen Plastiktüten verboten. Bei Zuwiderhandlungen drohen drakonische Strafen von bis zu 32.000 € und/oder 4 Jahren Haft! Man muss damit rechnen, dass Reisende auch an Flughäfen kontrolliert werden. Bitte verzichten Sie daher auch auf die Mitnahme und Verwendung von Plastiktüten (zur Verpackung von Schuhen und Garderobe usw.) im Reisegepäck!

Zur Severin Sea Logde

Blick in den Wohnbereich in einem der Komfort-Bungalows. Foto: H. Meyer

Dieses Hotel (1972 von einem deutschen Tourismus-Unternehmen gegründet und auch heute noch im Besitz der Gründerfamilie) liegt im Meeresschutzgebiet Bamburi Riff am “Bamburi Beach”, ca. 10 Kilometer nördlich der Stadt Mombasa. In diesem Schutzgebiet – kontrolliert vom Kenya Wildlife Service – sind kommerzieller Fischfang sowie Motor-betriebener Wassersport verboten. Daher ist der Strandbereich am Hotel komplett Lärm-frei! Es sind nur kleine Glasboden- und traditionelle Segelboote zum Riff erlaubt. Gelegentlich Surfer und Kiter unterwegs. Zum Meeresschutzgebiet gehört eine riesige Seegraswiese, die Kinderstube der tropischen Fische, von der sich bei starker Strömung oder Wind Seegräser lösen und an den Strand spülen. Ein völlig natürlicher Vorgang, der sich auch nicht störend auf den Badebetrieb auswirkt. Der Strandabschnitt ist zudem fast völlig Plastikfrei, da das vorausliegend Riff Schutz bietet. Der Tidenhub am Indischen Ozean (zweimal am Tag Ebbe und Flut) ist je nach Jahreszeit gewaltig und kann bis mehrere Meter betragen. Bei Ebbe bilden sich nahe am Hotel drei natürliche Pools, die immer über Wasser zum Baden verfügen. Die Wassertemperaturen hinter dem Riff fallen kaum unter +28°C (Oktober bis April). Im Dezember 2022 feiert die Einrichtung (bis zum 17.12.) ihren 50. Geburtstag (mit einem Sonderprogramm).

Das mittelgroße Hotel, das vielfach für seine hohen Umweltstandards, die man noch heute in Afrika kaum so findet, ausgezeichnet wurde, wartet mit weiteren Annehmlichkeiten auf:

  • eigener Tauch- und Fitnessclub (mit Glasboden-Fahrten und Schnorcheln am Riff)
  • Spa & Wellnessbereich
  • zwei Pools (mit Wassergymnastik etc.)
  • Poolservice
  • Souvenir-Boutique
  • abendliches Unterhaltungsprogramm (außerhalb Corona)
  • zwei Bars (am Strand und am Pool)
  • mehrere Restaurants
  • Halbpension (auch mit Kaffee-Service am Nachmittag) in Buffetform (außerhalb Corona)
  • eigene touristische Ausflüge (in deutscher Sprache)
  • Rezeption und Personal in Restaurants vielfach auch deutsch-sprachig
  • WiFi frei in allen Zimmern
  • alle Betten mit Moskitonetzen
  • alle Zimmer in den Komfort-Bungalows können mit bis zu drei Erwachsenen bzw. Erwachsene mit Kind/ern (1 Doppelbett und immer ein Einzelbett) belegt werden
  • TV in allen Zimmern (Comfort-Bungalows mit Großbildschirmen) mit ARD/ZDF (und vielen weiteren intern. Sendern)
  • eigener Solarstrom, eigene Trink- und Abwasseraufbereitung
  • eigene Lehrwerkstätten für das Personal
  • Arztzimmer und zeitweise Arzt im Hotel

Zum täglichen Speiseangebot im Hotel gehört neben internationaler und afrikanischer Küche stets auch ein ‘deutscher Teil’. So gibt es zum Frühstück z.B. frisch-gebackene deutscher Brötchen, die sich deutlich vom ansonsten in Afrika üblichen labbrigen Weißbrot unterscheiden. Neben diversen Kartoffel- und Nudelgerichten bietet man in Europa übliche Fleischgerichte, Salate und Suppen an, auch Wurst und Käse. Hervorzuheben sind die täglich fang-frischen Fischangebote dieser Küche. Barracuda und Zackenbarsch sind immer eine Delikatesse, ebenso wie frische Meeresfrüchte!

Zum Charakter dieser Reise 
Diese Reise ist eine Birding-Tour (Bartmeise-Klassifizierung: “Vögel intensiv”). Außer an Reisetagen werden von morgens bis abends – nur unterbrochen durch Mahlzeiten bzw. durch Pausen (für das Personal!) – Vögel beobachtet (bis 12 Stunden am Tag). Der Schwerpunkt liegt dabei, neben der gesamten lokalen Vogelwelt, auf seltenen, “near endemic-” und endemischen Arten. Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit hoch kompetenten lokalen Guides zusammen, die exzellente Kenner ihrer heimischen Vogelwelt und zumeist eingebunden in Aktivitäten von Landesvereinen und Gesellschaften zum Schutz und zur Erforschung (Kartierung, Monitoring usw.) sind. Neuentdeckungen von bisher in der jeweiligen Landesavifauna unbekannten Fakten zum Vorkommen und zur Biologie einzelner Arten, die bei solchen Reisen immer wieder anfallen, fließen in die genannten Projekte des Reiselandes ein. Unsere Birdguides nutzen von Fall zu Fall Vogelstimmen aus einer Soundbibliothek, um schwer auffindbare bzw. versteckt lebende Arten sichtbar zu machen. Dies geschieht in jedem Fall unter Berücksichtigung der Brutbiologie und der Schutzansprüche einzelner Arten, die von unseren Guides gut eingeschätzt werden können. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung zu den Abläufen der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programmes liegt aber ausschließlich in den Händen des lokalen Birdguides (der Bartmeise-Partnerfirma). Aufgrund der hohen Tagestemperaturen werden mittags ab ca. 10.00 bis ca. 15.30 Uhr Pausen eingelegt, die auch notwendig sind zur Erholung des Personals (Fahrer usw.).

Weiterreichende touristische Informationen zu ‘Land & Leuten’ werden bei dieser Reise nicht gegeben. Interessenten sollten sich bitte vorher in das Gebiet einlesen (Reiseführer oder Internet).

Bartmeise-Reisen sind (Klein-) Gruppenreisen mit 6-16 Teilnehmern (im Ausnahmefall und wenn ich der Reisebeschreibung ausdrücklich genannt, auch mehr). Wer Probleme mit anderen Menschen in Kleingruppen und/oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, der kann nicht an einer solcher Reise teilnehmen! So genannte “Lister”, also jene Vogel-Interessierte, die nur in der Welt unterwegs sind, um ihre ‘persönliche Lifelist’ an Vogelarten aufzufüllen, die sich rücksichtslos und unhöflich gegenüber anderen Gästen verhalten und die Gruppenaktivitäten stören, sind absolut unwillkommen (solche Gäste können auch von einer laufenden Reise ausgeschlossen werden)!  Vogelfotografen sind immer willkommen, jedoch müssen diese bereit sein, sich den Beobachtern unterzuordnen.

Bartmeise-Reisen ist Mitglied im Deutschen Reisebüro-Verband DRV 

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Reisedetails

Flugreisen, Startseite, Vögel intensiv
Staffelpreis ab 3.290,00 € pP/VP im DZ
6. bis 20. Dezember 2022

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