Kenia: Taita-Endemics & Reiherläufer im Mida Creek

Reisebeschreibung

Unterwegs zwischen ostafrikanischer Steppe, Bergen und dem Indischen Ozean 

Endemische Vögel und Wildlife vom Kilimandscharo bis zum Arabuko-Sokoke-Nationalpark am Mida Creek 

Reisezeitraum: 28. November bis 12. Dezember 2021  

Mit dieser Vogelbeobachtungsreise tauchen wir wieder ein in die fantastische Natur und Vogelwelt Ostafrikas im Osten Kenias und am Indischen Ozean. Wir erleben die einzigartige Vogelwelt sowie die großen afrikanischen Wildtiere im Amboseli-Nationalpark am Fuße des Kilimandscharos (Foto li., H. Meyer), im Tsavo West- & Ost-Nationalpark und die spannenden Endemiten in den Taita-Bergen (Masai-Somali-Biom). Ende und weiteren Höhepunkt der Reise bilden die UNESCO-Biosphärenreservate Mida Creek und Arabuko Sosoke-Nationalpark, direkt an der Küste des Indischen Ozeans gelegen. Auf unserer Reise können wir je nach Beobachtungsbedingungen um die 350 Vogelarten, darunter zahlreiche seltene, near-endemic und endemische Vogelarten (auch des Somali-Masai-Bioms) erwarten.

Von Nairobi aus startet unsere Rundreise zum Tsavo West-Nationalpark, der wegen seines dichten Buschlandes gar nicht so gut zum Beobachten der großen afrikanischen Wildtiere geeignet ist, dagegen aber ein ideales Gebiet für die ostafrikanische Vogelwelt darstellt. Im Tsavo-Ost erwarten uns Vögel des ariden Somali-Masai-Bioms und die berühmten Großtiere Afrikas.

Bartmeise-Reisegruppe 2018/19 im Mida Creek. Foto: H. Meyer

Weiter geht es zum Amboseli-Nationalpark, der zu Fuße des Kilimandscharo, dem mit 5.895m NN höchsten Berg und Symbol des schwarzen Kontinentes, liegt. Der Blick auf den majestätischen Riese mit seinem Schnee bedeckten Gipfel wird uns bei unseren Fahrten durch den Park, der weitgehend durch das ausgetrocknete Bett des Amboseli-Sees gebildet wird, begleiten. In den für ihren Endemismus  berühmten Taita-Bergen (Taita Hills) suchen wir nach endemischen oder near-endmic Vogelarten, die in Kenia nur hier vorkommen wie Olivbrustbülbül (Stripe-cheeked Greenbul), Taitadrossel (Taita Thrush), Taitafeinsänger (Taita Apalis) und Taitabrillenvogel (Taita White-eye). Danach steht ein Tag im Tsavo Ost-Nationalpark auf dem Programm. Allein in diesem Park kommen um die 400 Vogelarten vor, von denen wir hoffentlich Somalistrauß (Somali Ostrich), Somalirennvogel (Somali Courser) und Braunbauch-Flughuhn (Chenut-bellied Sandgrouse) sehen können. Bei den Säugern haben wir hier beste Chancen, die seltenen Giraffenhalsantilopen (Gerenuk) zu sehen.

Am Indischen Ozean warten dann noch zwei Höhepunkte zum Abschluss der Reise: Die UNESCO-Biosphärenreservate (und Meeresschutzgebiet) Mida Creek und Kenias letzter und einziger Küstentrockenwald, der Arabuko Sokoke-Nationalpark. Höhepunkte im ökologisch einzigartigen Vogelschutzgebiet Mida Creek werden die überwinternden Reiherläufer (Crab-plover) sein. Mit etwas Glück können wir Hunderte, vielleicht Tausende Individuen beobachten. Aber auch Terekwasserläufer (Terek Sandpiper) und viele andere Limikolen sowie Rosen- und Orientseeschwalbe (Roseate- and Sounders Tern) dürfen wir hier erwarten.

Im Küstenwald schließlich stehen nochmals drei äußerst seltene (near-endimic) Vogelarten im Programm: Sokoke-Zwergohreule (Sokoke Scops-owl, Video H. Meyer), Nataldrossel (Spotted Ground Thrush), Sokoke-Pieper (Sokokepipit). Und bestimmt kreuzt hier auch ein äußerst seltene Säuger unseren Weg, der hauptsächlich (zu 99 %) ebenfalls nur in diesem einen Wald vorkommt: das Goldrücken-Rüsselhündchen (Golden-rumped Elephantshrew).

Bungalows in der Severin Sea Logde am Bamburi-Beach. Foto: H. Meyer

Wer die Traumkulisse des Indischen Ozeans vielleicht jetzt noch nicht verlassen und vor Weihnachten noch einige Tage am Meer ausspannen möchte, der kann in der Severin Sea Logde (www.severinsealogde.com) am Bamburi-Beach privat verlängern. Dieses mittelgroße ****Resort steht unter deutscher Leitung und wird nach modernsten ökologischen Standards (eigene Müll- und Abwasseraufbereitung, eigener Solarstrom usw.) geführt. In wunderschönen, großzügigen Bungalows (zweistöckig) finden sich komfortable Zimmer mit allen Annehmlichkeiten. Diese Anlage kann mit Halbpension gebucht werden (bitte ggf. Angebot abfordern über: info@bartmeise-de; Rückflug wird passend zur Verlängerung ab Mombasa gebucht; Transfer zum Flughafen wird angeboten).

Titelfoto: Überwinternde Reiherläufer an der ostafrikanischen Küste Sansibar/Tansania. Foto: Jens Hering.

 

Reiseplan

Reiseplan

1. Tag (28.11.): Anreise nach Ostafrika 
Mit Lufthansa starten wir um 11.15 Uhr in Frankfurt direkt nach Nairobi. In der kenianischen Hauptstadt treffen wir gegen 21.15 Uhr ein. Joseph, unser Birdguide, erwartet uns mit den Safarifahrzeugen und bringt uns ins nahe gelegene Hotel/Ü (1x).

2. Tag (29.11.): Auf dem Weg zum Tsavo-West-Nationalpark
Nach einem ersten Frühstück in Afrika beladen wir unsere Toyota-Safari-Fahrzeuge und beginnen unsere Rundreise. Unsere Strecke führt in nord-westliche Richtung zu unserem ersten Ziel, dem Tsavo-West-Nationalpark. Wir hoffen, rechtzeitig zum Mittagessen in unserer Lodge einzutreffen. Nach dem check in und einer Mittagspause unternehmen wir unsere erste Vogelsafaria entlang des Sumpfgebietes am Rande unserer Lodge. Insbesondere halten wir heute Ausschau nach dem seltenen Genickbandweber (Taveta Golden Waever), der nur hier im Grenzgebiet zu Tansania vorkommt. Andere Arten, die wir hier erwarten können, sind u.a. Sporngans (Spure-winged Goose), Glockenreiher (Black Heron), Wassertriel (Water Thick-knee), Doppelband-Rennvogel (Two-banded Courser), Welwitschnachtschwalbe (Square-tailed Nightjar) und Brandweber (Zanzibar Red Bishop). Heute haben wir auch die Möglichkeit, eine nächtliche Pirschfahrt auf der Ranch des Camps zu unternehmen, die Überraschungen erwarten lässt. Auf unserer letzten Reise fanden wir hier eine Familie der seltenen Löffelhunde (mit Bau und Jungtieren).

3. Tag (30.11.): Vögel im Kitobo-Wald an der Grenze zu Tansania
Gut gefrühstückt verlassen wir unsere Lodge und fahren zum Kitobo-Wald, einem kleinen Tieflandswald nahe der Grenze zu Tansania. Dies ist ein großartiger Ort, um Arten wie Weißohr-Bartvogel (White-eared Barbet), Braunbrust-Bartvogel (Brown-breasted Barbet), Lappenschnäpper (Black-throated Wattle-eye), Palmgeier (Palm-nut Vulture), Trompeterhornvogel (Trumpeter Hornbill) and Nasenstreif-Honiganzeiger (Lesser Honeyguide). Nachdem wir unsere Zielarten entdecken konnten,  kehren wir zum Mittagessen und zur Mittagsruhe in unsere Lodge zurück, bevor wir uns auf unsere nachmittägliche Pirschfahrt begeben, wo wir Arten wie Schwarzkopfkiebitz (Black-headed Lapwing), Schmuckflughuhn (Black-faced Sandgrouse), Goldpieper (Golden Pipit), Dornbuch-Zistensänger (Tiny Cisticola) und der beeindruckende Königsglanzstar (Golden-breasted Starling).

4. Tag (1.12.): Auf Vogelpirsch im Tsavo-West-Nationalpark
Heute werden wir im Tsavo-West unterwegs sein, der ein echter Vogelbeobachtungspark ist. Im Vergleich zu anderen Nationalparks wie z.B. der Masai Mara ist hier viel weniger Wild zu sehen. Dies liegt daran, dass der Park von dichtem Busch bedeckt ist, was das Erkennen von Wildtieren sehr schwierig macht. Aber die Vogelwelt ist hier in großer Artenvielfalt vertreten. Einige der Vögel, die wir hier erwarten können, sind: Marmorweber (Black-headed Weaver), Spiegelweber (White-winged Widowbird), Weißbürzel-Singhabicht (Eastern Chanting-Goshawk), Langschwanz-Würger (Long-tailed Fiscal), Gelbkehlfrankolin (Yellow-necked Spurfowl), Schwarzbauch– und Oustalettrappe (Black-bellied – & Crested Bustard) und Graukopfliest (Grey-headed Kingfisher).

5./6. Tag (2./3.12.): Zu Füßen des Kilimandscharo im Aboseli-Nationalpark
Morgens checken wir aus und setzen unsere Rundreise zum berühmten Amboseli-Nationalpark fort, der ebenfalls ein perfekter Ort ist, um Vögel zu beobachten. Der Amboseli-Nationalpark stellt ein flaches, halbtrockenes Becken dar, welches zu Füßen des berühmtesten Symbosl Afrikas , dem Kilimandscharo liegt. Der Kilimandscharo erhebt sich mit 5.895 m Höhe aus der Savanne und ist der höchste Berg Afrikas und der höchste freistehende Berg der Welt. Von unserer Lodge, vielleicht sogar von unseren komfortablen Self-contained-Zelten aus, aus genießen wir hoffentlich einen Wolken freien Blick auf diesen Zauberberg.

Im Zentrum des Parks gibt es eine Reihe von Sümpfen, die von den unterirdischen Flüssen gespeist werden. Hier finden sich die größten Konzentrationen von Wildtieren, von den allgegenwärtigen Elefantenherden, Büffeln, Zebras, Gnus, Gazellen, Masai-Giraffen, Löwen und Geparden sowie eine vielfältige Vogelwelt u.a. mit Sattelstorch (Saddle bill stork) Langschwanzkiebitz (Long-toed Lapwing) Gelbkehl-Sandhuhn (Yellow-throated Sandgrouse) und bis zu sechs Geierarten. Der seltene Dickschnabelreiher (Madagascar Pond-Heron) ist ein häufiger Besucher. Weiterhin suchen wir hier nach Doppelband-Rennvogel (Two-banded Courser), Einfarb-Schlangenadler (Brwon Snake-eale) und Gabarhabicht (Gabar Goshawk).

7./8. Tag (4./5.12.): Weiter nach Osten den Taita-Bergen entgegen …
Heute verlassen wir den Amboseli-Nationalpark und fahren nach Osten zur Ndara Ranch, wo sich unsere nächste Lodge befindet. Die Fahrt dauert viereinhalb Stunden. Bei der Ankunft werden wir zu Mittag essen. Nach einer Mittagspause beobachten wir am Nachmittag auf dem Gelände der Lodge, wo wir insbesondere nach folgenden Arten suchen werden: Fleckenuhu (Spotted Eagle-owl), Brillendrossel (Bare-eyed Thrush), Bandastrild (Cut-throat Finch), Schmalschwanzwitwe (Eastern-pardise Whydah) und Rotstirnprinie (Red-fronted Warbler). Auch den ganzen nächsten Tag verbringen wir damit, den Vogelreichtum dieser Ranch zu genießen. So manche Überraschung wartet.

9. Tag (6.12.): Bei den Endemiten in den Taita-Bergen
Nach dem Frühstück sind die berühmten Taita-Berge unser Ziel. Taita-Hills-Forest hat eine Fläche von 400 ha, in einer Höhe von 1.350-2.228 mNN. Das Gebiet liegt westlich der Stadt Voi und erhebt sich abrupt über die halbtrockene Ebene des Tsavo-West-Nationalparks. Geologisch gesehen sind die Hügel der nördlichste Vorposten der östlichen Berge von Tansania und Malawi. Wir verbringen diesen Tag in einem Reststück Wald an der Spitze der Taita-Hills, auf der Suche nach speziellen (near endemic und endemischen ) Arten, die nirgendwo sonst in Kenia vorkommen, wie zum Beispiel Olivbrustbülbül (Stripe-cheeked Greenbul), Taitadrossel (Taita Thrush), Rotscheitel-Laubsänger (Yellow-throated Woodland Warbler), Taitafeinsänger (Taita Apalis) und  Taitabrillenvogel (Taita White-eye).

Mit etwas Glück hier zu entdecken: Geierperlhuhn. Foto: M. Liesbschner

10. Tag (7.12.): Vögel des Somali-Masai-Biom im Tsavo Ost
Heute verlassen wir unsere Lodge mit einem Lunchpaket und fahren zum Tsavo Ost-Nationalpark. Dieser Nationalpark mit der Vast-Savanne liegt tief in semi-ariden Land am östlichen Rand des Inland-Plateaus und wird bereits dem Somali-Masai-Biom zugeordnet. Ein großer Teil des Parks ist Ebene, offenes Land, mit verstreuten Felsvorsprüngen. Die Vogelartenvielfalt ist mit etwa 400 Arten sehr reichhaltig, dazu leben im 48 Wildtier- und mehrere Reptilienarten im Park. Wir werden den ganzen Tag unterwegs sein und typische Arten für die trockene Akazienlandschaften suchen, wie zum Beispiel Riesenlerche (Red-winged Lark), Weißwangen- und Harlekinlerche (Chestnut-backed- & Chestnut-headed Sparrow-Lark). Mit etwas Glück können wir auch den Somalistrauß (Somali Ostrich) und Somalirennvogel (Somali Courser) sehen. Wir haben hier auch unsere beste Chance, die nicht häufigen, sehr eleganten Giraffengazellen (Generuk) beobachten zu können.

11. Tag (8.12.): Der Indische Ozean wartet
Nach dem Frühstück verabschieden wir uns aus der der afrikanischen Savanne, checken aus und treten unsere Weiterreise an den Indischen Ozean an. Gegen Mittag erreichen wir in der Nähe vom Mida Creek unser Quartier für die nächsten zwei Nächte auf dieser Rundreise, eine wunderbare Logde direkt am Meer. Den Nachmittag können wir heute privat genießen und uns auf die nächsten spannenden Aktivitäten vorbereiten. Denn zu Abschluss unserer Reise dürfen wir uns auf neue Lebensräume freuen, die weitere avifaunistische Höhepunkte mit zahlreichen endemischen Arten bereithalten. Wir werden die UNESCO-Biosphärenreservate Arabuko-Sokoke-Forest, Kenias einzigem verblieben Küstentrockenwald, und angrenzend den ca. 32 Quadratkilometer großen Mida Creek besuchen.

12. Tag (9.12.): Im Arabuke-Sokoko-Biosphärenreservat
Mit einem Lunch-Paket im Gepäck starten wir nach dem Frühstück, denn wir wollen den größten Teil des Tages im Arabuko-Sokoke-Wald verbringen. Berühmt als der nördlichste Brachystegia-Wald (Endemische Baumart) südlich der Sahara im östlichen und südlichen Afrika. Bevorzugter Lebensraum sind die Baumsavannen, offene Wälder und auch dichtere Wälder, aber nicht in Regenwäldern. Auf seinen sandigen und Wasser durchlässige Böden hält das Bikosphärenreservat drei endemische Vogelarten bereit: Die Sokoko-Zwergohreule (Sokoke Scops-owl; siehe Video im Vorspann), den Sokoko-Pieper (Sokoke Pipit) und den Golandweber (Clarke’s Weber). Wir haben sehr gute Chancen, die ersten beiden sicher zu sehen. Der Golandweber hingegen ist ein Nomade und nur schwer zu finden. Aber mit etwas Glück kann es gelingen!

Weitere seltene Arten, auf die wir hier gute Chancen haben, sind: Olivbartvogel (Green Barbet), Fischerturako (Fischers Turaco), Schwarzkopf-Feinsänger (Black-headed Apalis), Dreifarben-Brillen- & Braunstirn-Brillenvanga (Retz’s und Chestnut-fronted Helmet-shrike) und Amani- & Blaukehl-Nektarvogel (Amani- & Plain-backed Sunbird) sehen. Auch ein sehr seltenes Säugetier sollte unsere Beobachtungswege kreuzen. Das Goldrücken-Rüsselhündchen (Golden-rumped Elephantshrew), ein seltener Vertreter aus der Familie der Rüsselspringer, hat hier sein wichtiges Vorkommensgebiet (99 %).

13. Tag (10.12.): Bei den Reiherläufern im Mida Creek
Unseren vorletzten Beobachtungstag auf dieser Reise verbringen wir im Mida Creek. Dieses Gebiet umfasst einen Komplex von Meeres- und Gezeitenlebensräumen, der geschützt und etwas entfernt vom Indischen Ozean liegt. Seit Millionen von Jahren ist die große Bucht, die den Gezeiten des Indischen Ozeans unterliegt, mit ihrem seichten Wasser, den warmen Sand- und Schlickböden, Seegraswiesen und dichten Mangroven ein Naturparadies der besonderen Art. Besondere Bedeutung hat die ca. 14 Kilometer in den Mangrovenwald hineinreichende Bucht für Zugvögel aus Nord-, Ost- und Mitteleuropa, aber auch für solche aus Südafrika und von der Arabischen Halbinsel. Wegen des enormen Nahrungsangebotes ist das Meeresschutzgebiet auch zusätzlich noch für viele afrikanische Brutvögel von Bedeutung und gehört daher zusammen mit dem Arabuko-Sokoke-Wald zu den wichtigsten Vogelschutzgebieten auf dem afrikanischen Kontinent! Zu unseren besonderen Zielarten hier gehören unter anderem Reiherläufer (Crab-plover, Foto re. J. Hering) und Terekwasserläufer (Terek Sandpiper), von denen wir uns, neben vielen anderen Limikolenarten, große Trupps erhoffen können. Auch den Mangrovenliest (Mangrove Kingfisher) können wir auf unserer Reise nur hier finden. Weiterhin kommen bis zu fünf Arten von Meeresschildkröten hier vor, die auch ihre Gelege zeitigen. Vielleicht schaffen wir es zeitlich und besuchen noch ein Schutzzentrum für die Meeresschildkröten.

14. Tag (11.12.): Auf der Suche nach Madagaskarbrachschwalbe und Dominikanermöwe
Nach dem Frühstück checken wir aus, beladen unsere Safari-Fahrzeuge und fahren zur Sabaki-Mündung im Mida Creek, die gute Chancen bietet, Madagaskarbrachschwalbe (Madagascar Proticole), Hemprichmöwe (Sooty Gull), Dominikanermöwe (Kelp Gull) und unregelmäßig auch Afrikanische Scherenschnäbel (African Skimmer). Mittags fahren wir weiter entlang der Küste Richtung Mombasa bis zum Bamburi Beach (Meereschutzgebiet). Hier übernachten wir ein letztes Mal am indischen Ozean in einer tollen Lodge, die unter Deutscher Leitung steht.  Hier können wir unsere Reise angemessen ausklingen lassen. Wer möchte, der kann am späten Nachmittag schnorcheln oder per Glasbodenboot die unglaublich bunte Fischfauna am Riff genießen (optional auf eigene Kosten). Beim Abendbuffet schließen wir unsere Vogelliste in geselliger Runde vor der Kulisse des Indischen Ozean ab. Übernachtung: Severin Sea Logde.

15. Tag (12.12.): Rückreise nach Deutschland oder private Verlängerung in der Severin Sea Logde
Ein reichhaltiges Frühstücksbuffet beendet unsere Reise. Danach checken wir aus und sagen wir „Good-bye Afrika“. Gegen 9.00 Uhr fahren wir nach Mombasa zum Flughafen. Gäste, die privat am traumhaften Indischen Ozean verlängern möchten, bleiben hier in der Lodge. Um 11.45 Uhr startet Lufthansa zum 8,5h-Direktflug nach Frankfurt/M., wo wir am Abend um 18:30 Uhr deutscher Zeit eintreffen. Hier warten dann „Zug zum Flug“ nach Hause oder die Anschlussflüge, auch nach Österreich und in die Schweiz.

Optional: Gäste können hier in der ****Severin See Lodge ihre Reise mit einem privaten Aufenthalt verlängern (4 Nächte oder 7 Nächte). Lufthansa fliegt im Moment immer sonntags und donnerstags von Mombasa direkt nach Frankfurt/M. Interessenten erstellen wir gern ein Angebot für Übernachtung mit Habpension, gern auch Ausflüge (bitte anfordern: info@bartmeise.de).

Irrtümer vorbehalten. Notwendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben ebenso vorbehalten! 
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Teilnehmer, Preise, Leistungen

Teilnehmer

  • Minimum 5 und maximal 10 Gäste (in ein oder zwei Safari-Fahrzeuge/n)

Preise

  • Preise (Staffelpreise):

    ab 5  und/oder 10 Teilnehmer – 2.990,00 € pro Person im Doppelzimmer mit Vollpension (wie ausgeschrieben)RuV_1143_Spempel
    4 und/oder 9 Teilnehmer – 3.190,00 € pro Person/VP

  • Einzelzimmerzuschlag: 400,00 €

Bartmeise-Reisen Vertrieb für Schweiz & Österreich: Michael Straubhaar, 3110 Münsingen, Tel.: (+41) 79 466 9329: E-Mail: buchung@bartmeise.de

Im Reisepreis inbegriffen

  • alle Unterkünfte (14 Nächte, gute bis sehr gute Hotels, Safari-Self-contained-Camps bzw. Lodges) in Doppel- und Einzelzimmern

    Toyota-Minibus mit pop-up-Dach. Foto: H. Meyer

  • Vollpension (alle Mahlzeiten ab 29.11. und bis zum Frühstück am 12. Dezember 2021 – wie im Reiseplan beschrieben)
  • Trinkwasser unterwegs unbegrenzt
  • an Reisetagen Obst und Früchte, unterwegs Kaffee (so verfügbar)
  • Eintrittsgelder für Nationalparke und lokale Guides
  • Transport (Toyota-Minibusse mit pop-up-Dach, belegt mit max. 5 Reiseteilnehmern pro Fahrzeug), incl. Fahrer und Treibstoff
  • englischsprachiger Birdguide und deutschsprachige Reiseleitung durch Bartmeise-Reisen
  • Deutsche Reiseinsolvenzversicherung/Reisesicherungsschein gemäß § 651r BGB

Im Reisepreis nicht inbegriffen

  • Fernflug ab D/CH/A mit Lufthansa nach Nairobi und zurück ab Mombasa (derzeit ab innerdeutsch ab 650,00 € Economy Class und ab 1.100,00 € Premium Economy Class buchbar)
  • Einreisevisa (online verfügbar ca. ?? €)
  • Imbiss abends am Anreise- und mittags am Abreisetag
  • Sonstige Getränke, alkohol. Getränke, Trinkgelder in Hotel usw.
  • Trinkgelder für Birdguide und Fahrer (empfohlen für alle Bartmeise-Reisen: Birdguide 2,00 €-2,50 € pro Tag/Person; Fahrer 1,00 €-1,50 € pro Tag/Person;  ggf. Tour-Helfer: 1,00 € pro Tag/Person)
  • Persönliche Ausgaben wie Internet, Telefon, Wäscheservice usw.
  • ggf. Verlängerungsnacht/e bei Flugausfällen etc.
  • Verlängerung in der “Severin Sea Logde” am Bamburi Beach (gemäß separatem Angebot)
  • zusätzlicher Bargeldbedarf für Rundreise: weniger als 200,00 €
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Allgem. Hinweise, Mitnahmeempfehlung, Klima, Sicherheit, Gesundheit, Charakter der Reise

Mitnahmeempfehlungen

  • leichtes, aber geschlossenes Outdoor-Schuhwerk (Sandalen für Fahrten im Safari-Fahrzeug)
  • leichte Sommergarderobe, aber langärmlige Hemden bzw. T-Shirts (Schutz gegen Sonne und Insekten)
  • Jacke/Pullover zum Schutz gegen Erkältungen in klimatisierten Fahrzeugen und Räumen
  • Kopfbedeckung (möglichst mit Abdeckung der Halspartie gegen Sonne)
  • Staubschutz für die Optik (Fernglas, Fotoapparat etc.)
  • Badesachen (ggf. für Pools)
  • gute Stirnlampe oder Taschenlampe
  • Outdoor-Trinkwasserflasche (zum Befüllen, erhält jeder Teilnehmer vom Veranstalter!)
  • Campingbesteck
  • persönliche Reiseapotheke
  • Geschenke für Kinder (kein Geld, keine Süßigkeiten mit Schokolade!): Stifte, Schulhefte, ggf. gebrauchte Kinderkleidung (T-Shirts etc)
  • 1-US-Dollarnoten als Trinkgelder für Dienstleistungen (ca. 20,00 bis 25,00 USD)
  • Bestimmungsliteratur: D.A. Zimmerman, D. A. Turner & D. Pearson “Helm Field Guides – Birds of Kenya & Northern Tanzania”, London. ISBN 978-0-7136-7750-4
    App für Iphone: “East Africa Birds” von Christopher Helm London, basierend auf dem genannten Feldführer

Wetter und Sicherheit
Kenia liegt in einer seismisch leicht aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann. Das Klima ist an der Küste tropisch, das Hochland und Zentrum des Landes ist subtropisch, der Norden und Nordosten semi-arid und arid, heiß und trocken. Extreme Trockenheit und Dürre kann die östlichen, nordöstlichen, aber auch Küstenregionen betreffen. In den Regenzeiten, die üblicherweise von Oktober bis November und von Ende März bis Mitte Juni gehen, können starke Regenfälle Überflutungen und Erdrutsche sowie Schäden an der Infrastruktur verursachen.Im Zielgebiet werden alle Verkehrsmittel (Busse, PKW, Flugzeug) sowie alle öffentlichen Räume (Restaurants, Geschäfte etc.) extrem klimatisiert! Deswegen stets dünnen Pullover oder Jacke zum Schutz vor Erkältungen bereit halten!
Auf unseren Rundreisen sind grundsätzliche Sicherheitsstandards gewährleistet. Es besteht kein erhöhtes Sicherheitsrisiko, wenn einfachste Vorkehrungen (Infos von der Reiseleitung unterwegs) wie überall auf der Welt eingehalten werden.

Gesundheitshinweise 
Beim Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland sind folgende Empfehlungen für Kenia eingetragen: “Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe www.rki.de). Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) ggfs. auch Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY), Typhus und Tollwut empfohlen”. Malaria-Prophylaxe für diese Reise ist notwendig. Eine Gelbfieberimpfungist nicht zwingend vorgeschrieben (bei Einreise aus Gelbfieber freien Ländern Europas), aber sehr zu empfehlen! Wichtiger Hinweis: Es muss damit gerechnet werden, dass für die Einreise ins Land spätestens ab Sommer 2021 eine COVID-19-Schutzimpfung verpflichtend werden könnte. Daher empfehlen wir allen Reise-Interessenten, sich um einen solchen Schutz zu bemühen! Ansonsten gelten die allgemein üblichen Hinweise zu Vorkehrungen für Reisen in solche Regionen wie ausreichender Insektenschutz, Tragen von Kleidung, die den Körper bedeckt, ausreichender Sonnenschutz usw.

Plastiktüten verboten!
Das Land Kenia hat 2017 vom einem Tag auf den anderen Plastiktüten verboten. Bei Zuwiderhandlungen drohen drakonische Strafen von bis zu 32.000 € und/oder 4 Jahren Haft! Man muss damit rechnen, dass Reisende auch an Flughäfen kontrolliert werden. Bitte verzichten Sie daher auch auf die Mitnahme und Verwendung von Plastiktüten (zur Verpackung von Schuhen und Garderobe usw.) im Reisegepäck!

Zum Charakter dieser Reise 
Diese Reise ist eine Birding-Tour (Bartmeise-Klassifizierung: “Vögel intensiv”). Außer an Reisetagen werden von morgens bis abends – nur unterbrochen durch Mahlzeiten bzw. durch Pausen (für das Personal!) – Vögel beobachtet (bis 12 Stunden am Tag). Der Schwerpunkt liegt dabei, neben der gesamten lokalen Vogelwelt, auf seltenen, “near endemic-” und endemischen Arten. Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit hoch kompetenten lokalen Guides zusammen, die exzellente Kenner ihrer heimischen Vogelwelt und zumeist eingebunden in Aktivitäten von Landesvereinen und Gesellschaften zum Schutz und zur Erforschung (Kartierung, Monitoring usw.) sind. Neuentdeckungen von bisher in der jeweiligen Landesavifauna unbekannten Fakten zum Vorkommen und zur Biologie einzelner Arten, die bei solchen Reisen immer wieder anfallen, fließen in die genannten Projekte des Reiselandes ein. Unsere Birdguides nutzen von Fall zu Fall Vogelstimmen aus einer Soundbibliothek, um schwer auffindbare bzw. versteckt lebende Arten sichtbar zu machen. Dies geschieht in jedem Fall unter Berücksichtigung der Brutbiologie und der Schutzansprüche einzelner Arten, die von unseren Guides gut eingeschätzt werden können. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung zu den Abläufen der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programmes liegt aber ausschließlich in den Händen des lokalen Birdguides (der Bartmeise-Partnerfirma). Aufgrund der hohen Tagestemperaturen werden mittags ab ca. 10.00 bis ca. 15.30 Uhr Pausen eingelegt, die auch notwendig sind zur Erholung des Personals (Fahrer usw.).

Weiterreichende touristische Informationen zu ‘Land & Leuten’ werden bei dieser Reise nicht gegeben. Interessenten sollten sich bitte vorher in das Gebiet einlesen (Reiseführer oder Internet).

Bartmeise-Reisen sind (Klein-) Gruppenreisen mit 6-16 Teilnehmern (im Ausnahmefall und wenn ich der Reisebeschreibung ausdrücklich genannt, auch mehr). Wer Probleme mit anderen Menschen in Kleingruppen und/oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, der kann nicht an einer solcher Reise teilnehmen! So genannte “Lister”, also jene Vogel-Interessierte, die nur in der Welt unterwegs sind, um ihre ‘persönliche Lifelist’ an Vogelarten aufzufüllen, die sich rücksichtslos und unhöflich gegenüber anderen Gästen verhalten und die Gruppenaktivitäten stören, sind absolut unwillkommen (solche Gäste können auch von einer laufenden Reise ausgeschlossen werden)!  Vogelfotografen sind immer willkommen, jedoch müssen diese bereit sein, sich den Beobachtern unterzuordnen.

Bartmeise-Reisen ist Mitglied im Deutschen Reisebüro-Verband DRV 

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Reisedetails

Flugreisen, Startseite, Vögel intensiv
Staffelpreis ab 2.990,00 € pP/VP im DZ
28. November bis 12. Dezember 2021

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