Südindien: Kerala und Endemiten der Andamanen

Reisebeschreibung

Endemische Vogelarten in Südindien und auf den Andamanen 

Unterwegs in artenreichen Vogelschutzgebieten Keralas und der Faunenregion der Andamanen-Inseln  

Reisezeitraum: 17. November bis 3. Dezember 2018 (nur noch 6 Plätze verfügbar; 20.06.2018)

Bartmeise-Reisegruppe im Januar 2018 im Periyar Tiger-Reserve. Foto: H. Meyer

Mit dieser Reise nach Südindien, in den außergewöhnlichen Bundesstaat Kerala, wollen wir erneut in die Vogelartenvielfalt Südindiens eintauchen und gleichzeitig einzigartige Tropenlandschaften in und außerhalb von bekannten Schutzgebieten und Reservaten entdecken. Von den 25 endemischen Vogelarten Südindiens können wir auf der für diese Tour zusammengestellten Reiseroute etwa 20 Arten erwarten. Ein besonderer Höhepunkt dieser Reise wird ein fünftägiger Aufenthalt auf den ca. 1.000 Kilometer östlich des indischen Festlands gelegenen Andamanen-Inseln sein, die wegen ihrer Abgeschiedenheit eine eigene, sehr spannende Faunenregion darstellen. Allein bis 21 endemische Vogelarten leben auf den kleinen Inseln, die am südlichsten nur 150 km von Sumatra entfernt sind, 18-19 Arten können wir mit etwas Glück auf dieser Reise gut beobachten. Die von uns zusammengestellte Reiseroute verbindet Vogelbeobachtungen und einen landschaftlichen Höhepunkt mit dem nächsten: Alleppey – Thattekad – Thekkady – Munnar – Madurai – Port Blair/Andamanen – Chennai.

Macht großen Spaß und nützt Natur- und Umwelt: Bartmeise-Reisegäste beim Pflanzen von Mangroven-Setzlingen. Foto: H. Meyer.

Nach einem Nachtflug (mit Lufthansa o.ä.) über Dehli treffen wir am Morgen des 18. November in der südindischen Metropole Kochi an der Bangalensee ein. Wir treffen unsere indischen Begleiter am Flughafen, schließen Bekanntschaft mit unserem Birdguide, besteigen unseren Tourbus und beginnen sofort unsere Rundreise. Etwa eine Stunde weiter südlich stoppen wir an der Küste des indischen Ozeans und leisten einen kleinen Beitrag zum Artenschutz. Wir beteiligen uns innerhalb eines Küstenschutzprojektes an der Pflanzung von Mangroven-Setzlingen, die wir als Spende unserer Reiseteilnehmern gekauft haben. Anschließend fahren wir nach Alleppey, einem der Höhepunkte Kerala’s, wo wir zwei legendäre Hausboote beziehen. Wir gleiten durch die Palmen umsäumten Wasserkanäle und entdecken die legendäre Wasserwelt der ca. 640 qkm großen Backwaters. Danach führt die Reise weiter nach Thattekad, einem der artenreichsten Vogelschutzgebiete Indiens. Im Anschluss führt unsere vogelkundliche Tour zum nächsten Höhepunkt, nach Thekkady. Am Fluss Periyar gelegen ist Thekkady die Heimat von unzähligen Tier- und Vogelarten, darunter vieler Zugvögel. Dank des nahegelegenen Nationalparks von Periyar (mit Tiger-Reserve) bietet der Ort die Möglichkeit, tief in die natürliche Vielfalt Südindiens, seiner spannenden Tier- und Pflanzenwelt einzutauchen

Nächstes Ziel auf unserer Reise ist Munnar auf 1.500 Meter Höhe gelegen. Dank der weitläufigen Teeplantagen und des angenehmen Wetters einer der faszinierendsten Orte Südindiens. Hier in den Western Ghats bekommen wir einen kurzen Eindruck von der Schönheit dieses Gebirges, dem höchsten südlich des Himalaya, und von seiner Tier- und Pflanzenwelt. Verschiedene endemische Vogel- und Säugetierarten können wir hier beobachten.

Ca. 1000 Kilometer vom Indischen Festland und nur 150 km von Sumatra entfernt: Die Andamanen, Geheimtipp und spannende Endemitenregion.

Von Madurai aus fliegen wir weiter über Chennai nach Port Blair auf die Andamanen. Fernab der Zivilisation finden sich hier, inmitten des Golfs von Bengalen und der Andamanensee gelegen, ein Stück vom Paradies und für Vogelkundler eine der spannendsten Faunenregionen Südostasiens. Allein bis 21 endemische Vogelarten leben auf den Inseln. Wir haben beste Chancen, 18-19 davon auf unseren Entdeckungsfahrten über die Hauptinsel beobachten zu können. Die Schönheit der Andamanen, die noch immer ein Geheimtipp sind, ist legendär: Klares blaues Wasser, urtümliche Wälder und Mangrovenküsten, dazu eine freundliche Bevölkerung – das alles zeichnet die Inseln in der Andamensee aus.

Alle Unterkünfte auch auf dieser Reise erfüllen selbstverständlich unsere Ansprüche in Bezug auf Komfort, Sauberkeit und, besonders wichtig, Freundlichkeit. Die Tage auf dieser 15-tägigen Reise werden voller Eindrücke sein!

Bitte lesen Sie unseren Reisebericht von unserer Reise durch Kerala im Januar 2018, der hier voll bebildert unter “Reiseberichte” auch zum Download zur Verfügung steht.
Titelfoto: Einer der seltensten Vögel Südindiens, die Ceylonmaskeneule. Digiskopie-Foto (Januar 2018): H. Meyer.

 

Reiseplan

Reiseplan

17./18. November (1./2. Tag): Reise nach Südindien, Ankunft in Südindien und Start mit selbst gepflanzten Mangroven-Setzlingen
Anreise am 17.11. am späten Vormittag ab Deutschland/Schweiz/Österreich über Frankfurt/München/Zürich und/oder Wien nach Dehli und Weiterflug nach Kochi. Am frühen Morgen des 18.11. erreichen wir Kochi, die wichtigste Hafenstadt im südindischen Kerala. Nach Ankunft Begrüßung durch unsere indischen Begleiter und Bekanntschaft mit unserem Birguide. Wir beginnen unsere Rundreise und fahren sofort in Richtung Alleppey (ca. 60km, 90min). Auf dem Weg dahin stoppen wir aber für ca. zwei Stunden, um in einem privaten Küstenschutzprojekt einen kleinen Beitrag für den Arten- und Naturschutz in Südindien zu leisten. Wir haben erneut als Spende (von allen Reisegeästen) Mangroven-Setzlinge gekauft, von denen wir einen Teil symbolisch und unter Anleitung der indischen Naturschützer selber pflanzen können. Danach lädt man uns zu einem kleinen Imbiss mit Kaffee, Tee und typischem Gebäck ein.

Unsere schwimmenden Vogelbeobachtungsstationen und zugleich Hotels warten in den Backwaters. Foto: H. Meyer

Wir verabschieden uns und fahren weiter nach Alleppey in die Backwaters, wo unsere Hausboote, unsere schwimmenden Hotels, für die nächsten beiden Tage/Nächte, auf uns warten. Wir checken ein und nach dem Mittagessen erleben wir erstmals den ganz eigenen Charme dieser Wasserlandschaft. Wir legen ab und gleiten geräuschlos mit den Booten entlang piktoresker Wasserwege vorbei an idyllischen Dörfern, im Wasser spielenden Kindern und Fischern, die ihr Glück versuchen. Unterwegs  haben wir die Möglichkeit zur ersten Begegnung mit einheimischen sowie Zugvögeln: u.a. verschiedene Reiher– und Möwenarten, Braunwangen- und Mohrenscharbe, Schlangenhalsvögel, Blatthühnchen, Eisvögel, Pfeifgänse und Koromandelzwergenten. Zwei Übernachtungen mit VP auf dem traditionellen Hausboot, ohne auf modernen Komfort verzichten zu müssen. Wir verwöhnen unsere Sinne und genießen u.a. den leckeren Fisch, den unsere Köche zubereiten. Ein Moment perfekter Harmonie!

Tropenlandschaft in den Backwaters. Foto: H. Meyer.

19. November 2018 (3. Tag): Unterwegs in den Backwaters 
Über Nacht liegen wir am Ufer und am Morgen, vor dem Frühstück, lässt sich schon ein kurzer Rundgang in angrenzenden Palmengärten unternehmen. An den Ufern lärmen die Hirtenmainas (Common Myna) und das vielstimmige Morgenkonzert der (endemischen) Grünbartvögel (White-cheeked Barbet) sollte unser Wecker gewesen sein. Nach einem leckeren Frühstück auf den Booten legen wir ab und und werden den ganzen Tag in der endlosen Wasserlandschaft der 640 Quadratkilometer großen Backwaters unterwegs sein. Kein Kanal gleicht dem anderen, endlose Reisfelder wechseln sich ab mit tropischen Gärten und kleinen Siedlungen. Wenn wir etwas Interessantes entdecken, z.B. große Schwärme rastender Limikolen oder andere Wasservogelkonzentrationen, dann legt unser Kapitän auf unsere Bitte hin am Ufer an. Wir können aussteigen und die Vogelwelt genießen. Mit etwas Glück sehen wir hier auch den Wasserfasan (Pheasent-tailed Jacana), zahlreiche Limikolenarten, wie z.B. Tundra-Goldregenpfeifer (Pazific Golden Plover) und Eisvögel, darunter auch den Storchschnabelliest (Stork-billed Kingfisher). Hunderte Weißbart- und Lachseeschwalben (Whiskered- & Common Gull-billed Tern) werden die Kanäle bevölkern und teilweise wie Schwalben auf Leitungsdrähten sitzen. Die Luft dürfte voller Brahminiweihen (Brahmini Kite) und anderer Greifvögel sein. Vielen Vogelarten Südindiens werden wir hier in den Backwaters zum ersten Mal auf dieser Reise begegnen.

Am Abend, bevor wir zum Abendessen und zur Nachtruhe wieder anlegen, beobachten wir die Indischen Riesenflughunde (Indian Flying Fox), die nun ihre Tagesruheplätze zur Nahrungssuche verlassen.

20.- 23. November (4.- 6. Tag: Auf der Suche nach den seltensten Vogelarten Südindiens
Nach dem Frühstück unternehmen wir nochmals eine ca. 2-stündige Fahrt in die Backwaters, bei der wir uns von dieser zauberhaften Landschaft und ihrer Vogelwelt verabschieden können. Wir stoppen an einer kleiner Kirche, die uns zur Besichtigung einlädt. Wer möchte, der kann hier am Ufer bei einheimischem Händlern einige typische Reisemitbringsel erwerben. Dann verabschieden wir uns von unseren beiden Bootscrews, die uns zwei Tage lange hervorragend betreut haben.

Bengalenpitta. Foto: K. Wiggers.

Unsere Fahrt führt uns nun weiter mit dem Bus von Alleppey nach Thattekad (110 km, Fahrtzeit ca. 3h). Am Nachmittag und an den nächsten beiden Tagen werden wir die atemberaubende Schönheit des Vogelreservats Salim Ali und der Umgebung erleben, und uns auf die Suche nach einigen der seltensten Vogelarten Keralas begeben. Der berühmteste Ornithologe Indiens, Dr. Salim Ali, beschrieb Thattekad als den reichsten Lebensraum für Vögel in Indien. Die Region ist ein tropisch-grüner Tieflandsregenwald zwischen den Armen des Periyar Flusses. Wir wohnen drei Nächte in einer sehr schönen Ökologe (self-contained). Alle Zelte sind einfach, aber sehr komfortabel eingerichtet und verfügen über Klimaanlage, Ventilator, eigene Dusche und WC. Von ihrem privaten Balkon können die Gäste die wunderschöne Tropenlandschaft mit Blick auf den Periyar-Fluss genießen.

Ceylonfroschmaul. Foto: K. Wiggers.

Eine unserer Zielarten hier ist u.a. der Berghaubenadler der Unterart Nisaetus n. kalaarti (Legg’s Hawk Eagle), für den es (noch) keinen eigenen deutschen Namen gibt. Dieser seltene Adler, der relativ sicher nur hier im Gebiet beobachtet werden kann, zieht Ornithologen und Vogelbegeisterte aus aller Welt an. Folgende weitere seltene und endemische Vogelarten können wir  in diesen hier Tagen erwarten: Sonnerathuhn (Grey Junglefowl), Malabartoko (Malabar Grey Hornbill), Weißbauch-Baumelster (White-bellid Treepie)Taubensittich (Malabar Parakeet), Scharlachmenningvogel (Scarlet Minivet), Kerala-Goldbrustbülbül (Flame-throated Bulbul), Malabar-Schmiedbartvogel (Malabar Barbet), Däumlingsnektarvögel (Crimson-backed Sundbird), Malabarstar (Blyth‘s Starling) und Einfarb-Mistelfresser (Nilgiri Flowerpecker). Wenn wir Glück haben, sehen wir zum ersten Mal die farbenprächtige Bengalenpitta (Indian Pitta) und das ungewöhnliche Ceylonfroschmaul (Sri Lanka Frogmouth). Ob es erneut gelingt, den “Titelvogel”, die seltene Ceylonmaskeneule (Sri Lanka Bay-owl) zu entdecken, kann allerdings nicht vorausgesagt werden. Mit ziemlicher Sicherheit aber erleben wir hier erstmals das farbenprächtige Indische Königsriesenhörnchen (Indian Giant-squirrel), eines der größten Eichhörnchen der Welt.

23.- 25. November (6.-8. Tag): Vogelbeobachtungen im Thekaddy-Nationalpark
Mit hoffentlich um die 150 neuen Vogelarten in unseren Listen verlassen wir heute Vormittag unser Öko-Camp mit dem Bus nach Thekkady (120 km, ca. 3,5h Fahrzeit).

Wir erleben an den nächsten zwei Tagen die atemberaubende Schönheit des Thekaddy-Nationalparks, traumhaft gelegen auf einer Hochebene der Western Ghats. Wir werden auch im Periyar-Tiger-Reserve unterwegs sein. Gleichzeitig genießen wir hier in der Region den Duft der zahlreichen Gewürz- und Teeplantagen. Bis zu 300 verschiedene Vogelarten werden für das Gebiet beschrieben. Auf dem Weg nach Thekaddy  suchen wir in einem Flusstal nach dem endemischen Graukopfbülbul (Grey-haeded Bulbul).

Keralablauschnäpper. Foto: S. Grüttner

Zu den seltenen, insbesondere endemischen Vogelarten, die wir hier auf unserer Suchliste haben, gehören u.a. Keralablauschnäpper (White-bellied Blue-flycatcher), Malabarvanga (Malabar Woodshrike), Graustirndrossling (Roufus Babbler) und Rostflankenhäherlinge (Wynaard Laughinthrush).  Auch der wunderbar orange-schwarz gefärbte (near endemic) Malaientrogon (Malabar Trogon) sollte uns hier begegnen. Auch bei den asiatischen Primatenarten gibt es hier eine endemische, gefährdete Art (vulnerable) zu erleben. Der Nilgiri-Langur, der in kleinen Gruppe durch die Urwaldriesen streift, lässt sich bestimmt rasch gut per Spektiv beobachten und immer wieder hören. Mit etwas Glück könnten wir hier schon dem König der Indischen Tierwelt, dem Bengal-Tiger begegnen. Das Schutzgebiet ist extra für diese Großkatze, die hier gut verbreitet ist, eingerichtet. Zwei Übernachtungen in einem schönen Dschungelresort, umgeben von den Tropenlandschaften von Periyar. Alle 40 Zimmer & Cottages sind komfortabel eingerichtet und verfügen über eigene Dusche & WC.

25. November (8. Tag): Entdeckungen in den Hügeln von Munnar
Weiter geht unsere Rundreise (ca. 100km, 3h) vorbei an grünen Hügeln und Teeplantagen, so weit das Auge reicht. Wir erleben hier auch die enorme Beanspruchung und Belastung der Natur durch die wachsende Bevölkerung Indiens, die viele damit verbundene Probleme sichtbar werden lässt.

Flötenhäherling. Foto: S. Grüttner

Wenn uns die Zeit bleibt, fahren wir einen kleinen Umweg bis nach Munnar, um in einem ganz speziellen Lebensraum einen (seltenen) Endemiten, den  Goldkehlbülbül (Yellow-throated Bulbul), beobachten zu können. Gegen Mittag sollten wir erreichen Munnar erreichen und unser schickes Hotel im britischen Kolonialstil beziehen können (eine Übernachtung). Die Artenvielfalt in umfasst wieder zahlreiche seltene Vogelarten Keralas, wobei wir insbesondere nach diesen vier Endmiten Ausschau halten werden: die stark gefährdete Nilgiritaube (Nilgiri-Wood pigeon),  Nilgirischnäpper (Nilgiri-Flycatcher), Flötenhäherling (Kerala Laugthingtrhus) und Weißbauchschmätzer (White-bellied Blue-robin).

26. November (9. Tag): Weiterfahrt nach Madurai 
Nach dem Frühstück verlassen wir Munnar und reisen weiter nach Madurai (155km, ca. 4h Fahrtzeit). Die Stadt Madurai dient uns als Zwischenstopp auf dem Weg auf zu den Andamaneninseln, da wir am nächsten Morgen von hier aus einigen zeitigen Flug nehmen müssen. Wir werden auf dem Weg stoppen und Vögel beobachten. Vielleicht haben wir auch die Zeit, den legendären Srik Meenakshi Tempel im Herzen der Altstadt wenigstens kurz zu besichtigen und vielleicht auch einer Puja Zeremonie beizuwohnen. Übernachtung in einem schicken Stadthotel.

27. November bis 2. Dezember (10.-15. Tag): Bei den Endemiten auf den Andamanen 
Heute Morgen zeitig fliegen wir von Madurai mit Umsteigestopp in Chennai nach Port Blair auf die Andamanen. Gegen 14:15 Uhr erreichen wir die ca. 1.000 Kilometer fernab der Zivilisation im Golf von Bengalen, nahe an Myanmar und Sumatra, gelegenen Inseln. Wir fahren zu unserem Hotel und checken ein. Die restlichen Stunden Tageslicht nutzen wir zu einer ersten Erkundung in der Umgebung. Die nächsten vier vollen Tage (28.11.-1.12.) sind wir von morgens bis abends, mit entsprechenden Pausen auch mittags, unterwegs, um die Vogelwelt der Hauptinsel, insbesondere die endemischen Arten, zu erkunden. Nach neuster Systematik werden nun bereits 21 Arten als endemisch abgetrennt, wobei es für einige keinen deutschen Namen gibt. Etwa 18-19 der ‘sicheren’ Endemiten sollten wir auf der Hauptinsel beobachten können: Andamanen-Weißkehlente (Andaman Teal,  Andamanenralle (Andaman Crake), Andamanentaube (Andaman wood Pegion), Andamanen-Pompadourtaube (Andaman Green pegion), Andamanenbaumelster (Andaman Tree-pie), Rotsteißtaube (Andaman Cuckoo Dove), Andamanenkuckuck (Andaman Cocual), Andamanenbülbül (Andaman Bulbul), Andamanenraupenfänger (Andaman Cuckoo Shrike), Andaman Serpent Eagle, Andamanenschama (Andaman Shama), Andaman Flowerpecker, Andamanendrongo (Andaman Drongo), Andamanenstar (Andaman White Headed Starling), Andamanenkauz (Andaman Hawk Owl), Andamenen-Zwergohreule (Andaman Scopes Owl), Dunkelkauz (Andaman Hume’s Owl), Andamanenspecht (Andaman Woodpecker), Andamanen-Nachtschwalbe (Andaman Nightjar).

Für Gäste, die vielleicht hier einmal einen oder einen halben Tag z.B. an einem Strand oder auf City- statt auf Birdwatchingtour verbringen möchten, richten wir einen Transfer ein.

Südindien ist auch ein Genuss für den Gaumen. Tropische Früchte und exotische Gewürze lassen keine Wünsche offen. Foto: H. Meyer.

2. Dezember (15. Tag): Abschied von den Endemiten der Andamanen
Wir haben hoffentlich die wichtigsten Vogelarten der Andamanen-Inseln beobachten können und beenden heute unsere Inselliste. Gegen Mittag checken wir aus unseren Hotel aus und fahren zum Flughafen nach Port Blair. Air India bringt uns am frühen Nachmittag zurück auf das indischen Festland zur Großstadt Chennai, wo wir gegen 15:35 Uhr eintreffen. Da unser Direktflug von hier nach Frankfurt erst gegen 2.00 Uhr am nächsten Morgen (03.12.) startet, haben wir hier nochmals ein Hotel gebucht, in dem sich alle Reisegäste erholen und für die lange Reise frisch machen können. Bei einem Abschlußessen lassen wir die Erinnerungen wirken und schließen unsere Vogelliste Südindien endgültig ab. Gegen 23.00 Uhr checken wir aus fahren wir zum internationalen Flughafen von Chennai.

Wir verabschieden uns von Jijo Methew, unserem Birdguide. Foto: H. Meyer

3. Dezember 2018 (16. Tag): Goodbye Erlebnis Südindien
Gegen 01:50 Uhr startet der Lufthansa-Direktflug LH nach Frankfurt/M, wo wir gegen 09:00 Uhr deutscher Zeit eintreffen (Anschlussflüge innerdeutsch bzw. nach Wien und Zürich).

Irrtümer vorbehalten. Notwendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben vorbehalten! 

 

 

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Teilnehmer, Preise, Leistungen

Teilnehmer

Minimal acht und maximal 16 Teilnehmer

Preise/Staffelpreise

  • 08 Teilnehmer –      3.180,00 € pP im Doppelzimmer/VP
  • 09/10 Teilnehmer – 2.950,00 €
  • 11/12 Teilnehmer – 2.790,00 €
  • 13/14 Teilnehmer – 2.690,00 €
  • 15/16 Teilnehmer – 2.590,00 €

Einzelzimmerzuschlag: 350,00 €

Bartmeise-Reisen Vertrieb für Schweiz & Österreich: Michael Straubhaar, 3110 Münsingen, Tel.: (+41) 79 466 9329: E-Mail: buchung@bartmeise.de

Im Reisepreis inbegriffen

  • 15 Übernachtungen im Doppel- bzw. Einzelzimmer (inkl. Vollpension ab 2. Tag und bis 02.12.2018)
    alle Flughafen- und Hoteltransfers
  • alle Überlandfahrten mit einem Kleinbus (z.B. Toyota, Hyndai oder Tata) mit Fahrer
  • unbegrenzt Mineralwasser täglich im Bus und zu den Exkursionen
  • Snacks und Früchte während der Transfers
  • alle beschriebenen Aktivitäten und Besichtigungen
  • alle Eintrittsgelder und Nationalpark-Gebühren
  • 25,00 € pro Person als Spende für den Kauf von Mangroven-Setzlingen
  • eigener (mobiler) Internet-Hotspot für die Reisegruppe (aus techn. Gründen nur bis Madurai nutzbar, leider nicht auf den Andamanen – hier aber WiFi im Hotel)
  • Indischer Bird- (und Natur-) guide (englischsprachig)
  • Deutsche Reiseleitung durch Bartmeise-Reisen
  • persönlicher deutschsprachiger Gästebetreuer (24 Stunden am Tag telefonisch erreichbar)
  • Deutscher Insolvenzversicherung – Reisesicherungsschein

Im Reisepreis nicht inbegriffen

  • Langstreckenflug von Europa nach Indien (derzeit mit LH ab FRA bzw. innerdeutsch um 900,00 €, ab DUS mit Swiss über Zürich und zurück mit LH ab 800,00 € – Stand: 05.04.2018)
  • ein Inlandsflug von Madurai nach Port Plair über Chennai am 27.11. mit ‘Spice Jet’ für ca. 150,00 €.
  • im Reiseplan nicht genannte Mahlzeiten und persönliche Ausgaben (Souvenirs, Wäsche-Service, etc.
  • gebührenpfl. Einreisevisa für Indien (Beschaffung durch Bartmeise-Reisen in Deutschland)
  • mögliche Verlängerungsnächt/e (- oder Nächte) bei Flugausfällen
  • Alkoholische und sonstige Getränke
  • Trinkgelder für Birdguide und Fahrer (grundsätzlich empfohlen für alle Bartmeise-Reisen: Birdguide 2,00 €-2,50 € pro Tag/Person; Fahrer 1,00 €-1,50 € pro Tag/Person; ggf. Tour-Helfer: 1,00 € pro Tag/Person)
  • Trinkgelder im Hotel/Flughafen ggf., persönliche Ausgaben für Einkäufe usw.
  • zusätzlicher weiterer Bargeldbedarf insgesamt weniger als 150,00 € (exklusive privater Einkäufer diverser Art, Massagen, Wellness, Reisemitbringsel usw.)

Information zu den Unterkünften
Bester vor Ort verfügbarer Standard (eine Hotelliste wird allen Teilnehmern nach der Buchung der Reise übergeben). Dennoch kann kein regulärer mitteleuropäischer Standard erwartet werden!

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Allgemeine Reise- und Gesundheitshinweise

Visabestimmungen

Alle ausländischen Besucher benötigen für die Einreise nach Indien ein gültiges Visum. Dies kann auf unterschiedlichen Wegen beantragt werden. Reguläres Visum: Informationen zum regulären Visum für die Zuständigkeitsbereiche der Konsulate in Frankfurt und Hamburg finden Sie unter www.igcsvisa.de/. Für die Konsulate in Berlin und München sind unter www.ivs-germany.com/GER/Default.aspx die nötigen Informationen zu finden. Das reguläre Visum kostet derzeit 65,50 €

E-Visa: Seit November 2014 besteht zudem die Möglichkeit, ein E-Visa online zu beantragen. Auf der Seite www.indianvisaonline.gov.in/visa/tvoa.html finden Sie alle notwendigen Informationen. Vorteil hierbei ist, dass der Pass nicht eingeschickt werden muss und es praktisch keine Bearbeitungszeit gibt. Nachteil ist, dass ein E-Visa erst 30 Tage vor Anreise beantragt werden kann sowie die Tatsache, dass die Tücken der Technik und der Bürokratie gemeistert werden müssen. Das E-Visa kostet derzeit ca. 45 € zzgl. 2,5% Überweisungsgebühr.

Gesundheitshinweise, Klima und Allgemeines

Klima im Dezember: November/Dezember sind für Kerala die besten Reisemonate mit der niedrigsten Niederschlagsmenge und einem angenehmen Klima. Im Flachland und an der Küste können die Temperaturen zwischen 22 und 30°C schwanken, im Bergland kann die Temperatur nachts auf bis zu 10°C fallen. Man sollte also entsprechende Kleidung mitnehmen. Der höchste Ort auf dieser Reise durch Südindien ist Munnar auf einer Höhe von 1.500 m NN.

Gesundheitshinweise: Impfempfehlungen sowie Hinweise zu Malariaprophylaxe (ggf. nicht notwendig) durch einen kompetenten Arzt (Gesundheitsamt oder Tropenmedizin) einholen. Ein Stand-by Präparat (z.B. Doxycyclin) sollte mitgeführt werden. Vorbeugung ist der beste Schutz. Die eingeplanten Hotels sind entweder klimatisiert oder verfügen über guten Mückenschutz (Netze an Fenstern oder am Bett). Grundsätzlich langärmlige Kleidung wird angeraten, insbesondere beim abendlichen Aufenthalt im Freien. Zudem sollte Mückenspray (z.B. Anti Brumm) in ausreichender Menge mitgeführt und gewissenhaft eingesetzt werden.

Zitat Auswärtige Amt: „Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung), ggf. auch Masern, Mumps, Röteln (MMR) und gegen Influenza (Grippe) und Pneumokokken. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Gefährdung auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Meningokokken-Meningitis ACWY und Japanische Encephalitis empfohlen.“

Für diese Reise ist der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, die im Notfall auch den Rücktransport nach Hause vorsieht, vorgeschrieben. Spätestens mit der Schlussrechnung zur Reise muss der Reisegast eine Kopie der Police einreichen (per pdf) bzw. diese auf der Reise immer mitführen. 

Wie auch in anderen sich entwickelnden Ländern muss man auch in Indien gewisse Vorsichtsmaßnahmen treffen, um Fälle von Durchfallerkrankungen zu vermeiden. So sollte stets nur abgepacktes Wasser getrunken werden und auf das Konsumieren roher Speisen und Getränke (z.B. geschnittenes Obst, frisch gepresster Saft, etc.) verzichtet werden, da diese oft mit Leitungswasser gewaschen oder mit Eis gemischt werden. Auch in Indien fährt am besten wenn man dem Merksatz „Cook it, boil it, peel it or forget it“ (koch es, brat’ es, schäl’ es oder vergiss es) folgt.

Information zum Reiseleiter

Deutschsprachiger Reiseleiter von Bartmeise-Reisen (Hartmut Meyer, CEO) in Zusammenarbeit mit einem deutsch-indischen Unternehmen. Als lokaler Ornithologe und Birdguide wird Jijo Methew, ein bekannter Vogelkundler Südindiens, die Reise begleiten.

Mitnahme-Empfehlungen für diese Reise

  • Kreditkarte/n (Visa- und/oder Mastercard (bei Krankheit trotz Auslandskrankenversicherung muss der Betroffene immer in Vorkasse gehen)
  • Bequemes, aber festes Schuhwerk
  • Leichte Schuhe und/oder Sandalen
  • Leichte Kleidung und langärmlige Hemden (Schutz gegen Sonne und Insekten)
  • Warmer Pullover für kalte Nächte
  • leichter Pullover und/oder Jacke für den Bus (immer klimatisiert!)
  • Feucht- oder Desinfektionstücher (z.B. Sagrotan)
  • Reisetabletten (für Busfahrten)
  • private Reiseapotheke (Medikamente gegen Erkältungskrankheiten usw., private Dauermedikamente – Beratung Tropenmediziner vor Vorteil)
  • Regenbekleidung
  • Badesachen
  • Taschenlampe bzw. Stirnlampe
  • Für Kaffee- und/oder Tee-Trinker: abgepackte Tassen-Portionen für unterwegs bzw. im Hotelzimmer (falls gerade nicht verfügbar)
  • Ohrstöpsel (Indien kann auch sehr laut sein …)
  • Staubschutz für Optik (insbesondere Fotoausrüstung)
  • Bestimmungsliteratur: Birds of India …

Zum Charakter dieser Reise

Diese Reise ist nach Bartmeise-Klassifizierung eine Reise in der Kategorie “Vögel und mehr”. Neben Vogel- und Naturbeobachtungen gehören auch die im Reiseplan genannten touristischen Besichtigungen zum Programm.

Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit hoch kompetenten lokalen Guides zusammen, die exzellente Kenner ihrer heimischen Vogelwelt und zumeist eingebunden in Aktivitäten von Landesvereinen und Gesellschaften zum Schutz und zur Erforschung (Kartierung, Monitoring usw.) der Vogelwelt sind. Neuentdeckungen von bisher in der jeweiligen Landesavifauna unbekannten Fakten zum Vorkommen und zur Biologie einzelner Arten, die bei solchen Reisen immer wieder anfallen, fließen in die genannten Projekte des Reiselandes ein. Unsere Birdguides nutzen von Fall zu Fall Vogelstimmen aus einer Soundbibliothek, um schwer auffindbare bzw. versteckt lebende Arten sichtbar zu machen. Dies geschieht in jedem Fall unter Berücksichtigung der Brutbiologie und der Schutzansprüche einzelner Arten, die von unseren Guides gut eingeschätzt werden können. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung zu den Abläufen der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programmes liegt aber ausschließlich in den Händen des lokalen Birdguides (der Bartmeise-Partnerfirma)

Weiterreichende touristische Informationen (außerhalb der ausdrücklich im Reiseplan genannten) werden nicht gegeben. Interessenten sollten sich bitte vorher in das Gebiet einlesen (Reiseführer oder Internet).

Bartmeise-Reisen sind (Klein-)Gruppenreisen mit 6-16 Teilnehmern (im Ausnahmefall und wenn in der Reisebeschreibung ausdrücklich genannt, auch mehr). Wer Probleme mit anderen Menschen in Kleingruppen und/oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, der kann nicht an einer solchen Reise teilnehmen! So genannte “lister” (“twitcher”), also jene Vogel-Interessierte, die nur in der Welt unterwegs sind, um ihre persönliche Lifeliste an Vogelarten aufzufüllen, die sich egoistisch, rücksichtslos und unhöflich gegenüber anderen Gästen verhalten und die Gruppenaktivitäten stören, sind absolut unwillkommen (solche Gäste können auch von einer laufenden Reise ausgeschlossen werden)! Vogelfotografen sind immer willkommen, jedoch müssen diese bereit sein, sich den Beobachtern unterzuordnen.

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Reisedetails

Flugreisen, Startseite, Vögel & mehr
Staffelpreis ab 2.590,00 € pP/Vollpension

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