Philippinen: Endemische Vögel und Erlebnis Walhaie

Reisebeschreibung

Inselhopping im tropischen Vogelparadies und Erlebnis Walhaie hautnah

Endemische Vogelarten auf Luzon, Negros, Bohol und Cebu sowie Begegnung mit den größten Fischen der Welt

Reisezeitraum: 10. bis 25. März 2020 (nur noch zwei Plätze!) 

Tropfenliest. Foto: A. Constantino

Die Philippinen sind ein Inselarchipel in Südostasien, südlich von Taiwan und Hongkong gelegen, mit einer der höchsten Endemismusraten der Welt, wenn es um Vögel geht. Der Inselstaat ist ein beliebtes Vogelbeobachtungsziel. Mehr als 690 Vogelarten insgesamt, darunter unglaubliche rund 260 endemische Arten warten hier auf die Ornithologen! Eine Vielzahl von Lebensräumen unterstützt die reiche Vogelwelt des Landes: Montane Moos- und Tieflands-Tropenwälder beherbergen die meisten Endemiten, während Süßwassersumpfgebiete und Küstenebenen heimischen Wasser- und Zugvögel Lebensraum bieten. Zu den begehrtesten Vögeln der Philippinen gehören natürlich der majestätische Philippinenadler (Philippine Eagle – auf dieser Reise aber nicht zu erwarten), der farbenfrohe Purpurrücken-Breitrachen (Visayan Wattled Broadbill), die spektakuläre Azurbrutspitta (Steere’s Pitta; Startbild), Rotnacken- und Tropfenliest (Rufous-lored- & Spotted Wood-kingfishers), die endemische Familie der Trugbaumläufer (Rhabdornithidae), die Tariktikhornvögel (Tarictic Hornbills), farbenprächtige Fruchttauben (Fruit-dove), Schneidervögel (Tailorbirds), Spechte (Woodpeckers) und Schamadrosseln (Shama). 

Unsere Rundreise beinhaltet den Besuch mehrerer Vogelschutzgebiete auf den Inseln Luzon, Negros, Bohol und Cebu, wo wir verschiedene endemischen Arten des Landes erwarten dürfen. Auf Luzon besuchen wir die Tieflandwälder am Mount Makiling, La Mesa-Eco-Park und Subic, um den spektakulären Tropfenliest (Spotted Wood Kingfisher) zu sehen. Im Gebirge von Banaue warten Mountain Shrike, Luzon Water Redstart und andere Luzon-Spezialitäten. Auf Bohol suchen wir im Raja Sikatuna-Schutzgebiet einige südliche philippinische Endemiten wie Samar Hornbill, Visayan Wattled Broadbill und andere. Weiter reisen wir dann nach Negros, um die dortigen Endemiten wie den Visayan-Hornvogel und den Black-belted Flowerpecker zu erleben. Nach Negros nehmen wir ein Boot zur benachbarten Insel Oslob, wo wir Walhaie, die größten Fische der Welt, aus nächster Nähe sehen und mit ihnen interagieren können. Zuletzt reisen wir nach Cebu und suchen dort auch nach der seltenen Cebuschama (Black Shama).

Als Inselarchipel ist die Logistik recht komplex, aber ein gutes Netzwerk von Flughäfen, Seehäfen und Straßen verbindet alle wichtigen Vogelbeobachtungsziele. Die Hotelunterkünfte sind von hohem Standard und so haben wir überall die besten verfügbaren Unterkünfte für unsere Gäste reserviert. Der Transport auf den Inseln erfolgt in sehr komfortablen Kleinbussen, was bei Reisen zwischen den Vogelbeobachtungsplätzen von Vorteil ist. Die Filipinos sind zudem weltberühmt für ihre Gastfreundschaft, was die Inseln neben der grandiosen Vogel- und Tierwelt zu einem erstklassigen Ziel für ausländische Naturfreunde macht.

Titelfoto: Azurbrustpitta. Foto: N. Icarangal jr.

Reiseplan

10. März (Tag 1): Abreise nach Südostasien
Flug oder Zug ab innerdeutsch/Wien oder Zürich mit LH nach Frankfurt und Weiterflug gegen Mittag mit  Eva Air (über Taipe), Cathy Pazifik (über Hongkong) und/oder Singapore Airlines bzw. Thai Airlines über Singepore oder Bangkok (Star Allince) oder ähnlich nach Manila.

11. März (2. Tag): Ankunft in Manila und Weiterreise nach Luzon
Je nach Flugverbindung treffen wir am späten Vormittag am Flughafen von Manila ein. Der Bidguide von unserem philippinischen Partnerunternehmen erwartet uns schon. Anschließend fahren wir in den Norden, in die Provinz Subic. Hier gibt es mehrere endemische Arten, die anderswo auf den Philippinen nicht zu finden sind. Eine ehemalige US-Marinebasis verfügt über große Flächen ursprünglichen Tieflandwaldes. Die Zielarten sind: Rufous Coucal, Blackish Cuckoo-shrike, Green Racquet-tail und Trilling Tailorbird. Raritäten in diesem Gebiet sind Yellow-breasted Fruit-dove, White-lored Oriole und White-fronted Tit. Vermutlich können wir Philippine Serpent-Eagle und Luzon Hawk-Eagle in dieser Gegend sehen. Übernachtungen immer in Hotels oder Lodges.

12. März (3. Tag): Unterwegs in der Nordprovinz Subic auf Luzon
Heute sind wir den gesamten Tag auf Vogelbeobachtungstour unterwegs. Wir werden mehrere Standorte besuchen, an den wir andere Tieflandarten sehen werden. Unsere Zielarten heute sind: Sooty Woodpecker, Luzon Flameback, White-eared Browndove, Green Imperial und Philippine Green Pigeons, Guaiabero und Colasisi sowie andere Luzon-Spezialitäten. Bei der optionalen Eulenexkursion können wir mit Chocolate Boobook, Luzon Hawk Owl sowie mit Great-eared Nightjar rechnen.

13. März (4.Tag): Vogelwelt im Weltwunder der Reisterassen von Banaue
Wir werden die Provinz Subic verlassen und weiter nördlich nach Banaue fahren. Eine lange Fahrt durch die wunderschöne Landschaft der Philippinen. Am späten Nachmittag erreichen wir unsere Basis für die kommenden Tage. Banaue ist das Zentrum und das kulturelle Erbe der indigenen Völker der Kordilleren und ist ein geeigneter Ausgangspunkt für die Erkundung der weltberühmten Banaue Reisterrassen, einer jahrhundertealten Bewirtschaftungsform und gilt als eines der Weltwunder.

14./15. März (5./6. Tag): Vogelbeobachtung am Mount Polis
Am frühen Morgen fahren wir zum Mount Polis für zwei volle Tage zur Vogelbeobachtung. Obwohl die montanen, moosbewachsenen Wälder des Mount Polis schnell verschwinden, beherbergen sie immer noch einige seltene Spezialitäten der Luzoner Bergwälder wie die atemberaubende Flame‐breasted Fruit Dove, Luzon Scops‐Owl, Whiskered Pitta und Benguet Bush Warbler. Gemischte Trupps aus Chestnut‐faced Babbler, Elegant Tit, Sulphur-billed Nuthatch, Blue-headed Fantail und mit etwas Glück auch Flame-crowned Flowerpecker durchstreifen die Wälder. Wir werden auch nach Luzon Sunbird, Luzon Bush‐Warbler, Green‐backed Whistler, Luzon Water‐ Redstart und dem endemischen Mountain Shrike suchen.

16. März (7. Tag): Von Banaue weiter zum Mount Makiling
Heute verbringen wir unseren letzten Morgen in Banaue, bevor wir Richtung Süden zum Mount Makiling fahren. Abhängig von unserer Ankunftszeit werden wir am Nachmittag um den angrenzenden Campus der University of the Philippines Los Baños herum Vögel beobachten, um nach Lowland White-eye, Spotted and Barred Buttonquails, Barred and Buff-banded Rails, Philippine Coucal, Indigo-banded Kingfisher und, mit etwas Glück, auch nach Plain Bush Hen suchen.

17. März (8. Tag): Tiefland-Endemiten an der Mount Makiling-Lagune
Die Mount Makiling-Lagune ist ein ausgezeichneter Beobachtungsort, etwa eine Stunde südlich von Manila. An diesem Spott können wir mit Luzon Tiefland-Endemien wie den Philippine Falconet, Stripe-headed Rhabdornis, White-eared Brown-dove, Black-chinned Fruit-dove, Scalefeathered and Rough-crested Malkohas, Spotted Wood Kingfishers, Luzon Tarictic Hornbill, Whitebrowed Shama and Grey-backed Tailorbird, und viele andere. Es gibt gefärdete und seltene Vögel wie das Luzon Bleeding-heart und Ashy Ground Thrush. Wir fahren am frühen Morgen mit einem “Jeepney”, einen modifizierten amerikanischen Militärjeep, der uns zu den Vogelschutzgebieten in die Berge fährt. Abends und am frühen Morgen werden wir nach endemischen nachtaktiven Vögeln wie Luzon Hawk-Owl und Philippine Scops-Owl suchen.

18. März (9. Tag): Per Inlandsflug weiter nach Bohol
Heute Morgen verlassen wir Makiling und fahren zurück nach Manila. Von Malina aus geht es per einstündigem Inlandsflug nach Tagbilaran auf Bohol. Bohol ist eine der kleineren Inseln in den südlichen Zentralphilippinen und beherbergt mehrere Arten, die denen des Tieflandes von Mindanao ähnlich sind. Und erneut gibt es hier endemische Arten, die nur auf dieser kleinen Insel zu sehen sind. Bohol ist berühmt für seine Chocolate Hills, geologische Formationen, die wie Schaumküsse geformt sind. Unsere erste Vogelbeobachtung findest am Nachmittag im Rajah Sikatuna-Nationalpark statt.

19./20. März (10./11. Tage) Endemische Vögel im Rajah Sikatuna-Nationalpark
Zwei volle Tage werden wir in diesem wunderschönen Tieflandpark im Zentrum der Insel Bohol verbringen. Wir werden nach Yellow-breasted Tailorbird suchen, einem sehr spezialisierten Vogel, der nur auf Bohol und den nahegelegenen Inseln vorkommt. Wir werden auf Waldwegen unterwegs sein und nach Rufous-tailed Jungle-Flycatcher, Visayan Blue Fantail, Philippine Trogon, Philippine Fairy Bluebird und dem Skulker Black-faced Coucal zu suchen. Und hier werden wir uns die Zeit nehmen, um nach der berühmten Steere’s Pitta (Startbild) zu suchen. Mit etwas Glück sehen wir auch Visayan Lappled Broadbill und Mindanao Bleeding-heart, zwei weitere Highlights im Schutzgebiet, welches auch ein guter Platz für den Samar Hornbill ist. Jeweils in den frühen Morgenstunden bemühen wir uns, den endemischen Rufous-lored Kingfisher zu finden, während wir an den nahegelegenen Waldflüssen mit Northern Silvery Kingfisher rechnen können. Bei abendlichen Eulenexkursionen wollen wir nach Everett’s Scops Owl und Philippine Frogmouth suchen.

21. März (12. Tag): Mit der Schnellfähre weiter nach Negros
An unserem letzten Morgen in Bohol begeben wir uns nochmals auf die Suche nach Spezialitäten dieser Gegend, die wir vielleicht bisher verpasst haben. Am Nachmittag nehmen wir die Schnellfähre (ca. zwei Stunden) nach Dumaguete auf Negros Island.

22. März (13. Tag): Bootsfahrt auf dem Vulkansee
Eine morgendliche Bootsfahrt entlang der zauberhaften Vulkanseen sollte uns die Möglichkeit geben, einige besondere Vögel dieser Insel zu entdecken, darunter den wunderschönen, sehr seltenen Yellow-faced Flameback und den Visayan Hornbill. Andere spezifische Endemiten an diesem Standort sind der Maroon-napped Sunbird, Visayan Drongo, White-winged Cuckoo-shrike, Visayan Bulbul and Visayan Fantail. Zu den weit verbreiteten Arten gehören Sulphur-billed Nuthatch, Elegant Tit, Lemonthroated Leaf-Warbler, White-vented Whistler und Mangrove Blue Flycatcher. Mit etwas Glück kann man auch Yellow-breasted Fruit-Dove, Spotted Wood-Kingfisher und die inzwischen seltene Pink-bellied Imperial-Pigeon finden. Nachts, wenn die Birder es wünschen, werden wir versuchen, die sehr attraktive Negros Scops-owl zu finden. Besonders fotogen ist der Nationalpark mit seinen Seen und Wäldern.

23. März (14. Tag): Walhaie auf Cebu hautnah
Wir nehmen am frühen Morgen eine Schnellfähre und fahren nach Oslob auf der Insel Cebu. Hier wartet zum Abschluss nochmals ein anderer Höhepunkt dieser Reise. Zwar kein weiterer seltener Vogel, aber dafür eine Begegnung mit den größten Fischen der Welt, mit Walhaien, hautnah! Diese werden hier von Krabbenfischern gefüttert und kommen direkt an die Fischerboote und die Besucher heran.

Später am Tag fahren wir mit privaten Transportern nach Cebu-City. Die Insel Cebu liegt im Zentrum der Philippinen und beherbergt wieder andere Endemiten wie z.B. Black Shama und den seltenen Cebu Flowerpecker, die wir suchen werden.

24. März (15. Tag): Letzte Vogelbeobachtung in den Wäldern von Tabunan – Rückreise nach Europa
Unseren letzten Morgen verbringen wir mit Vogelbeobachtung in den Wäldern von Tabunan, auf der Suche nach Cebu-Endemiten wie Black Shama, Streaked-breasted Bulbul, Elegant Tit und dem ultra-selten Cebu Flowerpecker. Am späten Vormittag beginnen wir unseren Rückweg nach Cebu City. Bei einem letzten Mittagessen schließen wir unsere Vogelliste ab. Am frühen Abend startet unser Nachtflug zurück nach Europa.

25. März (16. Tag): Ankunft in Europa
Am Morgen erreichen wir Frankfurt/M. bzw. Wien und Zürich. Mit Anschlussflügen geht es zurück zum Ausgangspunkt auf die Heimreise, die gegen Mittag abgeschlossen sein sollte.

Notwendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben vorbehalten!
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Teilnehmer, Preise & Leistungen

Teilnehmer

Minimum 8 und maximal 10 Teilnehmer

Staffelpreise

  • 08 Teilnehmer – 3.150,00 € p.P. im Doppelzimmer/VP
  • 09/10 Teilnehmer – 2.890,00 €

Einzelzimmerzuschlag: auf Anfrage

Bartmeise-Reisen Vertrieb für Schweiz & Österreich: Michael Straubhaar, 3110 Münsingen, Tel.: (+41) 79 466 9329: E-Mail: buchung@bartmeise.de

 

Im Reisepreis inbegriffen

  • Übernachtungen im Doppel- bzw. Einzelzimmer (inkl. Vollpension; Beging mit Abendessen am Aneisetag und Ende mit Mittagessen am Abreisetag)
    alle Flughafen- und Hoteltransfers
  • alle Überlandfahrten auf den Inseln in modernen Kleinbussen (z.B. Toyota, Hyndai oder Tata) mit Fahrer
  • alle Fährüberfahrten auf den Inseln
  • Inlandsflug von Manila nach Tagbilaran
  • unbegrenzt Mineralwasser im Bus und zu den Exkursionen
  • alle beschriebenen Aktivitäten und Besichtigungen
  • alle Eintrittsgelder und Nationalpark-Gebühren
  • Deutsche Reiseleitung durch Bartmeise-Reisen
  • Deutscher Insolvenzversicherung – Reisesicherungsschein

Im Reisepreis NICHT inbegriffen

  • Langstreckenflug von Europa (D/CH/A) nach Manila ab ca. 550,00 € Economy Class und ab ca. 1.100,00 € in Premium-Economy-Class (StarAlliance)
  • im Reiseplan nicht genannte Mahlzeiten und persönliche Ausgaben (Souvenirs, Wäsche-Service, etc.)
  • mögliche Verlängerungsnächt/e (- oder Nächte) bei Flugausfällen
  • Alkoholische und sonstige Getränke
  • Trinkgelder für Birdguide und Fahrer (grundsätzlich empfohlen für alle Bartmeise-Reisen: Birdguide 2,00 €-2,50 € pro Tag/Person; Fahrer 1,00 €-1,50 € pro Tag/Person; ggf. Tour-Helfer: 1,00 € pro Tag/Person)
  • Trinkgelder im Hotel/Flughafen ggf., persönliche Ausgaben für Einkäufe usw.
  • zusätzlicher weiterer Bargeldbedarf insgesamt weniger als 150,00 € (exklusive privater Einkäufer diverser Art, Massagen, Wellness, Reisemitbringsel usw.)

Information zu den Unterkünften und zur Sicherheit 
Bester vor Ort verfügbarer Standard (eine Hotelliste wird allen Teilnehmern nach der Buchung der Reise übergeben). Dennoch kann kein regulärer mitteleuropäischer Standard erwartet werden!

Wir sind ausschließlich in Regionen des Inselstaates unterwegs, die allgemein als sicher gelten. Gebiete, für die eine Teilreisewarnung des Auswärtigen Amtes (wegen terroristischer Übergriffe) besteht, werden nicht bereist!

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Allgemeine Reisehinweise

Zu den Walhaien auf Oslob

Außer der Tatsache, dass die warmen Gewässer um Oslob für Walhaie nachweislich nahrungsreich sind, gibt es keine hinreichende wissenschaftliche Erklärung dafür, warum sich die Tiere dort in größeren Gruppen versammeln und aufhalten. Und es gibt auch keine Erklärung dafür, warum die großen, wild lebenden (ungezähmten) Fische hier die Nähe der Menschen suchen, Annäherung dulden und sich sogar berühren lassen! Mit zwei, drei kräftigen Flossenbewegungen könnten sie in die Tiefe abtauchen und sich zurückziehen … Ein Zusammenhang mit einer geringen Zufütterung durch die lokalen Fischer ist unbestritten, in Summe aber für die Meeresriesen völlig unbedeutend.

Es gibt aber einen anderen wichtigen Aspekt, der die Begegnung mit diesen bedrohten Riesen der Meere förderlich erscheinen lässt. Gerade in Asien, wo viele Menschen noch immer tief aus ihren Jahrhunderte alten Traditionen heraus Teile von geschützten Tieren als förderlich für Gesundheut und Wohlbefinden (entgegen jeglicher wissenschaftlicher Befunde) ansehen und konsumieren, dabei zum Aussterben ganzer Tiergruppen beitragen, kann die Begegnung mit diesen außergewöhnlichen Tieren zum Umdenken anregen. Wer jemals diese friedlichen Meeresbewohner so hautnah erleben durfte, der schneidet ihnen wohl keine Flossen ab! Der pädagogische Aspekt ist daher nicht zu unterschätzen. Und für Menschen aus Europa ist eine so enge Begegnung ein einmaliges Erlebnis, absolut eindrücklich.

Gesundheitshinweise, Klima und Allgemeines

Für diese Reise ist der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, die im Notfall auch den Rücktransport nach Hause vorsieht, vorgeschrieben. Spätestens mit der Schlussrechnung zur Reise muss der Reisegast eine Kopie der Police einreichen (per pdf) bzw. diese auf der Reise immer mitführen. 

Information zum Reiseleiter

Deutschsprachiger Reiseleiter von Bartmeise-Reisen (Hartmut Meyer, CEO) in Zusammenarbeit mit einem philippinischen Unternehmen

Mitnahmeempfehlungen

  • Kreditkarte/n (Visa- und/oder Mastercard (bei Krankheit trotz Auslandskrankenversicherung muss der Betroffene immer in Vorkasse gehen)
  • Bequemes, aber festes Schuhwerk
  • Leichte Schuhe und/oder Sandalen
  • Leichte Kleidung und langärmlige Hemden (Schutz gegen Sonne und Insekten)
  • leichter Pullover und/oder Jacke für den Bus (immer klimatisiert!)
  • Feucht- oder Desinfektionstücher (z.B. Sagrotan)
  • ggf. Reisetabletten (für Bus- und Bootsfahrten)
  • private Reiseapotheke (Medikamente gegen Erkältungskrankheiten usw., private Dauermedikamente – Beratung Tropenmediziner vor Vorteil)
  • Regenbekleidung
  • Badesachen
  • Taschenlampe bzw. Stirnlampe
  • Für Kaffee- und/oder Tee-Trinker: abgepackte Tassen-Portionen für unterwegs bzw. im Hotelzimmer (falls gerade nicht verfügbar)
  • Staubschutz für Optik (insbesondere Fotoausrüstung)
  • Bestimmungsliteratur: Norman Arlott: “Birds of Phillipines, Sumatra, Java, Bali … ” (Colins Field Guide, London 2018). ISBN 978-0-00-810239-5.

Zum Charakter dieser Reise

Diese Reise ist eine intensive Birding-Tour (Bartmeise-Klassifizierung: “Vögel intensiv”). Außer an Reisetagen werden von morgens bis abends – nur unterbrochen durch Mahlzeiten bzw. durch Pausen (für das Personal!) – Vögel beobachtet (bis 12 Stunden am Tag). Der Schwerpunkt liegt dabei, neben der gesamten lokalen Vogelwelt, auf seltenen, “near endemic-” und möglichst vielen endemischen Arten der bereisten Bioregion. Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit hoch kompetenten, lokalen Guides zusammen, die exzellente Kenner ihrer heimischen Vogelwelt und zumeist eingebunden in die Aktivitäten zum Schutz und zur Erforschung (Kartierung, Monitoring usw.) über landesweite Vereine bzw. Gesellschaften sind. Neuentdeckungen von bisher in der jeweiligen Landesavifauna unbekannten Fakten zum Vorkommen und zur Biologie einzelner Arten, die bei solchen Reisen immer wieder anfallen, fließen daher in die genannten Projekte des Reiselandes ein. Unsere Birdguides nutzen von Fall zu Fall Vogelstimmen aus einer Soundbibliothek, um schwer auffindbare bzw. versteckt lebende Arten beobachten zu können. Dies geschieht in jedem Fall unter Berücksichtigung der Brutbiologie und der Schutzansprüche einzelner Arten, die von unseren Guides gut eingeschätzt werden können. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung zu den Abläufen der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programmes liegt ausschließlich in der Verantwortung des lokalen Birdguides (der Bartmeise-Partnerfirma).

Weiterreichende touristische Informationen zu ‘Land & Leuten’ werden bei dieser Reise nicht gegeben. Interessenten sollten sich bitte vorher in das Gebiet einlesen (Reiseführer oder Internet)!

Bartmeise-Reisen sind (Klein-)Gruppenreisen mit 6-16 Teilnehmern (im Ausnahmefall und wenn in der Reisebeschreibung ausdrücklich genannt, auch mehr). Wer Probleme mit anderen Menschen in Kleingruppen und/oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, der kann nicht an einer solchen Reise teilnehmen! So genannte “lister” (“twitcher”), also jene Vogel-Interessierte, die nur in der Welt unterwegs sind, um ihre persönliche Lifeliste an Vogelarten aufzufüllen, die sich egoistisch, rücksichtslos und unhöflich gegenüber anderen Gästen verhalten und die Gruppenaktivitäten stören, sind absolut unwillkommen (solche Gäste können auch von einer laufenden Reise ausgeschlossen werden)! Vogelfotografen sind immer willkommen, jedoch müssen diese bereit sein, sich den Beobachtern unterzuordnen.

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Bartmeise-Reisen ist Mitglied im Deutschen Reisebüro-Verband DRV 

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Reisedetails

Flugreisen, Reisen, Startseite, Vögel intensiv
Staffelpreise ab 2.890,00 € pP DZ/VP

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