NEU Kolumbien: Zwischen Karibik und Venezuela

Reisebeschreibung

Vogelparadies im Norden: Zwischen Karibik und den Perijá-Bergen an der venezolanischen Grenze

Birdwatching-Abenteuer bei endemischen und seltenen Arten zwischen Küste und Küsten-Gebirge

Reisezeitraum: 6. bis 21. März 2025

Exklusiv von unseren südamerikanischen Kollegen, Freunden und Experten für Bartmeise-Reisen zusammengestellt: Der Norden Kolumbiens hat sich Dank der Arbeit lokaler NGOs, die gleichzeitig Artenschutzprojekte für bedrohte Arten und die Förderung des Tourismus in der Sierra Nevada de Santa Marta umgesetzt haben, zu einem der wichtigsten Vogelbeobachtungszentren in Südamerika entwickelt. Aber das ist nicht der einzige Grund für seine Attraktivität für Vogelbeobachter. Die gesamte Region hatte schon immer ein enormes Potenzial, da sie in verschiedenen Lebensräumen diversen Vogelarten Lebensraum bietet, die vom karibischen Küstengebiet bis zu den Höhen der Sierra Nevada de Santa Marta und den Perijá-Bergen an der Grenze zu Venezuela reichen. Zudem gibt zahlreiche Arten mit eng begrenztem Vorkommen, einige davon werden nur mit Venezuela geteilt, wie der Glanztrogon (White-tipped Quetzal) oder sind streng endemisch wie der Santa Marta-Sittich (Santa Marta Parakeet), also ‘near-endemic’-Arten.

Die Sierra Nevada de Santa Marta, das höchste Küstengebirge der Welt, beherbergt zahlreiche endemische Arten wie den Grauohr-Buschammer (Santa Marta Brushfinch) und die Sierra-Nevada-Ameisenpitta (Sierra Nevada Antpitta, links. Foto: Adrian Rupp), insbesondere in Gebieten wie dem El Dorado-Reservat und Minca. Diese Orte bieten eine Vielzahl von Höhenlagen und Lebensräumen, die ideal sind, um eine vielfältige Vogelwelt zu beobachten.

Die Halbinsel La Guajira bietet mit ihren trockenen Landschaften eine kontrastreiche Umgebung, in der Arten wie der Purpurkardinal (Vermilion Cardinal; Startfoto: Adrian Rupp) leben. Mit seiner leuchtenden Farbe und auffälligen Erscheinung ist dieser Vogel nicht nur ein Symbol für Schönheit und Vitalität, sondern auch tief in der lokalen Folklore, insbesondere der Wayúu-Volksgruppe, verankert. Man glaubt, dass er Glück bringt und als Vorbote wichtiger Ereignisse oder Botschaften aus der spirituellen Welt dient. Wichtiges Beobachtungsgebiet hier ist das Los Flamencos-Wildschutzgebiet, wo Enthusiasten sowohl einheimische als auch Zugvögel in ihrer natürlichen Umgebung beobachten können. Das einzigartige Wüstenökosystem von La Guajira bietet ein besonderes Vogelbeobachtungserlebnis, das anderswo in Kolumbien nicht zu finden ist!

Ebenfalls entlang der Karibikküste liegt der Tayrona-Nationalpark, eine der letzten großen Tiefland-Regenwaldgebiete Kolumbiens. Er ist daher ein wichtiges Rückzugsgebiet für bedrohte Arten wie den Blaulappenhokko (Blue-billed Curassow) und für die seltenen Lisztäffchen (Cotton-top Tamarin,  Foto: Adrian Rupp), die nur noch hier zu finden sind. Zweifellos wird unser Besuch in diesem Schutzgebiet viele spezielle Arten erbringen.

Die Perijá-Berge, die die Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela überspannen, bieten weniger erforschte, aber ebenso lohnende Vogelbeobachtungsmöglichkeiten. Mit verschiedenen Lebensräumen, die von Nebelwäldern bis zu Hochlandparamos reichen, beheimatet diese Region endemische Arten wie das Rotschwanz-Glanzschwänzchen (Perija Metaltail) und den Perijacanastero (Perija Thistletail). Bemerkenswerte Orte wie das Sabana-Rubia-Reservat und Cerro Pintao sind entscheidend, um diese seltenen Vögel zu entdecken. Insgesamt machen die vielfältigen Landschaften und der reiche Vogelbestand den Norden Kolumbiens zu einem Top-Reiseziel für Vogelbeobachter.

Kolumbien präsentierte sich uns stets als sicheres, erstaunlich sauberes, freundliches und gut organisiertes Reiseland. Nette, offene Menschen, die sich über Gäste aus Europa freuen! 

Als Empfehlung: Schauen Sie sich dieses Video über die Vögel im Norden Kolumbiens an. Es gibt Ihnen einen Eindruck davon, was Sie erwartet, wenn Sie diese Reise mit uns unternehmen. Der Originalfilm ist auf Englisch, aber deutsche Untertitel sind verfügbar.

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Reiseplan

Tag 1 (06.03.2025, Do.): Flug von Deutschland nach Kolumbien
Mit innerdeutschen Zubringern oder Zug-zum-Flug geht es heute Morgen nach Frankfurt/M. Gegen 13.30 Uhr fliegen wir mit dem täglichen LH-Flug direkt nach Bogotá, wo wir nach 12h-Direktflug gegen 19.30 Uhr eintreffen. Hier steigen wir aus und stoppen über Nacht in einem schönen Hotel. Unser Reisegepäck bleibt im Flughafen und wird umgeladen für den Weiterflug … Ü/Abendessen Stadthotel in Bogota

Tag 2 (07.03.): Weiterflug in den Norden Kolumbiens und seltene Vögel am Fluss
Bereits um 4:00 Uhr morgens verlassen wir unser Hotel und fahren zurück zum Flughafen von Bogota. Unser kurzer Inlandsflug in den Norden steht bereits um 6:20 Uhr im Programm. Am Flughafen begrüßt unser unser lokaler Guide. Wir verladen unser Gepäck in die Landrover und bevor wir starten nehmen wir zuerst ein gutes Frühstück ein. Dann beginnen wir unsere Rundreise und fahren östlich an den Fluss heran, wo wir Arten wie Weißwangen-Wehrvogel (Northern Screamer), Zwergkuckuck (Dwarf Cuckoo), Grünkolibri (Shining-green Hummingbird), Blaukehlkolibri (Sapphire-throated Hummingbird), Rostkehl-Faulvogel (Russet-throated Puffbird), Kolumbientöpfer (Caribbean Hornero) und Blauflecktangare (Glaucous Tanager) finden wollen. Ü/VP.

Tag 3 (08.03.): Unterwegs bis in die Berge an der Grenze zu Venezuela
Auch dieser Tag beginnt mit einem zeitigen check-out aus dem Hotel um etwa 5:30 Uhr und anschließender Vogelbeobachtung. Frühstück gibt es auf dem Land, Mittagessen in Manaure, von wo aus wir zum Hotel aufbrechen. Wir verlassen die Karibikküste und fahren in die Berge der Serranía del Perijá, eine selten besuchte Bergkette an der Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela. Mit geländegängigen 4×4- Landrovern erreichen wir unsere abgelegene Lodge für die nächsten drei Nächte, die eine Vielzahl endemischer Vögel bietet. In den umliegenden Berghängen erwarten uns bis zu 150 Vogelarten, darunter Rotflügelguan (Chestnut-winged Chachalaca), Schwarzweiß-Ameisenwürger (Black-backed Antshrike), Venezuelaschopftyrann (Venezuelan Flycatcher), Weißbart-Dickichtschlüpfer (White-wiskered Spinetail) und  Trinidadorganist (Trinidad Euphonia). Nach dem Mittagessen steigen wir zum Chamicero de Perijá-Reservat auf, das 2014 gegründet wurde und über 330 dokumentierte Vogelarten beherbergt. Ü/VP.

Tag 4 (09.03.): Endemiten der Perijá-Bergen und der Paramo 
Mit Frühstückspack brechen wir morgens noch vor Sonnenaufgang zur Sabana-Rubia-Paramo auf, einem Hochlandgebiet, das für seine einzigartige Vogelwelt bekannt ist. Hier werden wir nach endemischen Arten suchen, die nur in dieser Region vorkommen, wie z.B. Perijacanastero (Perija Thistletail), Rotschwanz-Glanzschwänzchen (Perija Metaltail), Perijátapaculo (Perija Tapaculo), und Perija-Ameisenpitta (Perija Antpitta). Gegen Mittag kehren wir zum Hotel zurück, um uns kurz auszuruhen und zu Mittag zu essen.

Am Nachmittag setzen wir unsere Vogelbeobachtungen in der Nähe der Lodge fort. Dabei konzentrieren wir uns auf weitere endemische Arten wie den Perijákolibri (Perija Starfrontlet) und Perijábuschammer (Perija Brushfinch), und andere speziale Arte wie Longuemare-Sonnennymphe (Longuemare’s Sunangel) und Rotfahnenelfe (Rufous-shafted Woodstar). Zusätzlich halten wir Ausschau nach mehreren häufigeren Arten, die durch Perija-endemische Unterarten vertreten sind und möglicherweise eines Tages den Status eigenständiger Arten erreichen könnten. Diese Region bietet eine beeindruckende Vielfalt an Vögeln, und die Möglichkeit, endemische Arten zu sehen, macht den Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis für jeden Vogelbeobachter. Ü/VP.

Tag 5 (10.03.): Von den Bergen zurück ins Tiefland 
Wir nutzen die Zeit aus und werden bereits vor dem Frühstück mit einer Vogelbeobachtunssession beginnen. Erst danach frühstücken wir, checken aus und verlassen diese wunderbare Gebirgswelt im Grenzbereich zu Venezuela. Auf dem Weg zurück ins Tiefland werden wir strategische Stopps einlegen und gezielt Gebiete ansteuern, um unser Vogelbeobachtung in der Region abzuschließen. Diese Stopps werden sich in der Nähe von Plantagen unterhalb des Chamicero del Perijá- Reserve befinden, wo wir nach Arten wie dem Perijábuschammer (Perija Brushfinch), dem Schnurrbart-Faulvogel (Moustached Puffbird), dem Graukehl-Waldsänger (Gray-throated Warbler) und dem Goldkehl-Tukan (Yellow-throated Toucan) suchen. Nach einer Mittagspause in der Gegend von Manaure setzen wir unsere Reise in Richtung La Jagua de Ibirico fort, wo wir die Nacht verbringen werden. Ü/VP.

Tag 6 (11.03.): Auf der Suche nach Rotzügelsittich und nordamerikanische Zugvögel 
Erneut zeitig morgens checken wir aus und setzen unsere Rundreise nach La Victoria fort, von wo aus wir in eine Region aufsteigen werden, in der Rotzügelsittich (Todd’s Parakeet, Pyrrhura picta caeruleiceps) und andere Arten wie Fischertukan (Keel-billed Toucan), Graubauch-Schattenkolibri (Sooty-capped Hermit) und Küstenkordilleren-Ameisenfänger (Klage’s Antbird) vorkommen. Während wir diese Arten suchen, haben wir die Chance, verschiedene Zugvogelarten zu sehen, die den nordamerikanischen Winter in der neotropischen Region verbringen. Nachdem wir diese wunderschöne Art beobachtet haben, setzen wir unsere Reise in Richtung “Riohacha” fort. Unterwegs werden wir ein Mittagessen einnehmen und die Landschaft genießen. Ü/VP.

Tag 7 (12.03.): Unterwegs im Los Flamencos-Nationalpark und an der Karikikküste

Wir werden um 5:30 Uhr zum Los Flamencos-Nationalpark starten, wo wir uns den ganzen Tag Zeit nehmen, um nach allen möglichen Arten dieser nördlichen Region Kolumbiens zu suchen. Unsere Hauptziele sind u.a. Weißbart-Dickichtschlüpfer (White-whiskered Spinetail), der auffällige Purpukardinal (Vermilion Cardinal) und der melodische Zimtflankensaltator (Orinocan Saltator). Wir suchen hier auch u.a. nach Zimtzwergspecht (Chestnut Piculet, rechts. Foto: Adrian Rupp), Blassrücken-Ameisenfänger (Northern White-fringed Antwren), Zimtbrustkolibri (Buffy Hummingbird), Kolumbiensmaragdkolibri (Red-billed Emerald) und Tocuyoammer (Tocuyo Sparrow), die in Kolumbien fast endemisch sind oder auch in Venezuela eingeschränkt vorkommen.

Die Lagunen in der Nähe des Strandes haben unterschiedliche Wasserstände und sind häufig von Wasservögeln bevölkert. Falls wir Glück mit den endemischen und  near-endemic Arten hatten, werden wir einen Blick auf diese Lagunen werfen, wo wir Arten wie u.a. Schneesichler (White Ibis), Rosalöffler (Roseate Spoonbill), Amerikascherenschnabel (Black Skimmer) sowie möglicherweise Kubaflamingo (American Flamingo) und Scharlachsichler (Scarlet Ibis) erwarten können. Ü/VP.

Tag 8 (13.03.): Riohacha Forest und transfer nach Tayrona 

Departure at 5:30am heading to the Tayrona, but first we will make a few stops at strategic places such as El Ebanal and then Las Gaviotas, where we will find species of interest.

Tag 9 (14.03.): Zu Besuch bei Blaulappenhokko, Lanzettschwanzpipra und Lisztäffchen
Erneut zeitig am Morgen starten wir zum Tyrona-Nationalpark. Hier werden wir unser Frühstück einnehmen. Mit etwas Glück sehen wir den seltenen Blaulappenhokko (Blue-billed Curassow). Ansonsten bietet das Schutzgebiet einer Vielzahl weiterer Vogelarten, darunter zwei Tanzvogelarten, der Lanzettschwanzpipra (Lance-tailed Manakin) und manchmal auch der Weißbrustpipra (White-bearded Manakin), geeigenten Lebensraum. Zu unseren weiteren Wunscharten zählen Grünschwanztrogon (Gartered Trogon), Weißnackenpuffvogel (Weißnacken-Faulvogel) und Rotschwanz-Glanzvogel (Rufous-tailed Jacamar). Das Gebiet bietet weiteren attraktiven Vogelarten Scharlachbauchtangare (Crimson-backed Tanager) und dem hübschen Türkisnaschvogel (Red-legged Honeycreeper) eine Heimat. Zusätzlich zu den Vögeln sollten wir nur hier die seltenen Lisztäffchen (Cottontop Tamarin) sehen und bestimmt fotografieren können. Ü/VP.

Tag 10 (15.03.): Von Tayrona an den Fuß der Santa-Marta-Berge 

Nach dem Morgenbirding begeben wir uns auf die ca. 2h-stündige Fahrt nach Minca, einem malerischen Städtchen zu Füßen der Sierra Nevada de Santa Marta. Ein wunderbares Gebiet, um die Vögel zu Füßen der Santa-Marta-Berge entdecken zu können. Zuerst suchen wir an einer Kolibri-Fütterung u.a. nach Rotschwanz-Schatten– (Hairy Hermit), Schwarzbrust-Mango- (Black-throated Mango), Rosenkehl- (Long-billed Starthroat) und (near endemic) Gibsonsmaragd-Kolibri (Red-billed Emerald) und Violettkronennymphe (Purple-crowned Woodnymph). In der Umgebung dürfen wir viele weitere Arten wie z.B. Schuppenzwergspecht (Scaled Piculet) und Rötelbauchmotmot (Whooping Motmot) erwarten. Ü/VP.

Tag 11 (16.03.): Seltene Vögel und Endemiten der Santa-Marta-Berge 

An diesem Tag werden wir in verschiedenen Höhenstufen Vögel entlang der Straße zur El Dorado-Lodge beobachten. Sowohl in den oberen Höhenstufen als auch weiter im Tal dürften wir diverse Spezialisten wie Goldflügel-Buschammer (Golden-winged Sparrow, links. Foto: Adrian Rupp), Rosenbrust-Tangarenammer (Rosy Thrush-tanager), Rotkopf-Dickichtschlüpfer (Rusty-headed Spinetail) sowie den sehr seltenen, erst kürzlich wissenschaftlich neu beschriebenen Rotbrust-Baumspäher (Santa Marta Foliage-gleaner) sehen. Guten Chancen haben wir hier auch auf den farbenprächtigen Grünorganist (Blue-naped Chlorophonia) und den attraktiven Rotkappen-Waldsänger (Rufous-capped Warbler). Ü/VP.

Tag 12 (17.03.): In der Heimat der letzten Santa-Marta-Sittiche

Wir werden früh aufstehen und uns heute auf die Suche nach den Endemiten der Cerro Kennedy machen, u.a. Santa-Marta-Sittich (Santa Marta Parakeet), Santa-Marta-Waldsänger (Santa Marta Warbler), Schwarzwangen-Bergtangara (Santa Marta Mountain-tanager), Santa Marta Buschtyrann (Santa Marta Bush-tyrant), Hellkehltapaculo (Brown-rumped Tapaculo) und vielen anderen mehr. Wir machen unser Mittags-Picknick in großer Höhe mit einem großartigen Blick auf die Sierra Nevada. Auf dem Weg ins Tal hoffen wir auf weitere beeindruckende Arten wie Blauzügel- und Weißkehlarassari (Groove-billed- & Southern Emeral Toucanet, oder Santa Marta), Schwarzbrust-Blaurabe (Black-chested Jay), den endemische Weißzügel-Waldsänger (White-lored Warbler) und dem (near endemic) Glanztrogon (White-tipped Quetzal). Nach dem Abendessen werden wir sicherlich nach der endemischen und ebenfalls erst kürzlich beschriebenen Santa-Marta-Kreischeule (Santa Marta Screech-Owl) Ausschau halten. Ü/VP.

Tag 13 (18.03.): El Dorado Reserve nach Barranquilla

After having breakfast at the hotel, we will begin to descend looking for species of interest until arriving in the afternoon at our hotel in Barranquilla.

Tag 14 (19.03.): Barranquilla

We will visit places such as the Malecon del Rio, Universidad del Norte and Kilometro 4. looking for all the species of interest that we have in the area

Tag 15 (20.03.): Goodbye Kolumbien und Heimreise 
Bei unserem Mittagessen schließen wir unsere Vogelliste endgültig ab. Mit etwas Glück könnten wir deutlich über 400 gesehen Arten vermerkt haben. Am frühen Nachmittag fahren wir zum Flughafen von Barranquilla. Hier verabschieden wir uns von unseren kolumbianischen Kollegen. Gegen 17:00 Uhr steht unser Inlandsflug zurück in die Hauptstadt nach Bogotá im Programm. Dort angekommen haben wir mind. vier Stunden Zeit, um in Ruhe auf die Lufthansa-Maschine 30 Minuten vor Mitternacht nach Frankfurt/M umzusteigen …

Tag 16 (21.03.): Ankunft in Deutschland/Schweiz/Österreich
Nach 11-stündigem Direktflug sollten wir gegen 16:30 Uhr MEZ in Frankfurt/M. eintreffen. Ab 18:00 Uhr sind dann die innerdeutschen Anschlussflüge nach Berlin, Hamburg, Dresden … etc. organisiert bzw. der Zug-zum-flug wartet mit der Heimreise.

Notwendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben vorbehalten! 

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Teilnehmer, Preise, Leistungen

Teilnehmer:

  • min 6. und max. 11 Personen

Staffelpreise:

Bei Buchungen bis zum 30.08.2024 gelten in jeder Preisstaffel die in Klammern genannten Frühbucherpreise!

  • 6 Teilnehmer – 4.690,00 € pP/VP/DZ (mit Frühbucherpreis: 4.390,00 €)
  • 7 Teilnehmer – 4.590,00 € pP/VP/DZ (mit Frühbucherpreis: 4.290,00 €)
  • 8 Teilnehmer – 4.390,00 € pP/VP/DZ (mit Frühbucherpreis: 4.090,00 €)
  • 9 Teilnehmer – 4.290,00 € pP/VP/DZ (mit Frühbucherpreis: 3.990,00 €)
  • 10 Teilnehmer – 4.090,00 € pP/VP/DZ (mit Frühbucherpreis: 3.790,00 €)
  • 11 Teilnehmer – 3.990,00 € pP/VP/DZ (mit Frühbucherpreis: 3.690,00 €)

Einzelzimmerzuschlag: 550,00 €

Wichtiger Hinweis: Einzelzimmer für 12 Nächte! In zwei Nächten (in einer sehr kleinen Lodge in den Bergen in Grenzregion) stehen nur 6 Zimmer zur Verfügung, die sich alle Gäste teilen müssen! Der EZ-Zuschlag wurde daher neu für nur 12 Nächte mit 550,00 € statt 650,00 € berechnet.

Bartmeise-Reisen Vertrieb für Schweiz & Österreich: Michael Straubhaar, 3110 Münsingen, Tel.: (+41) 79 466 9329: E-Mail: buchung@bartmeise.de

Im Reisepreis inbegriffen

  • alle Hotels und Lodge (14 Nächte), mittlerer bis sehr guter Standard, alle Zimmer mit DU/WC/WiFi kostenlos in Hotels (Hotelliste wird nach einer Buchung ausgereicht)
  • alle Mahlzeiten (Vollpension)
  • Mineralwasser während der gesamten Reise unbegrenzt sowie Snacks und Früchte/Obst, an Reisetagen nachmittags zusätzlich Kaffee
  • Verpflegung zur Reise beginnt am 6.3. mit Abendessen in Bogota bei pünktlicher Ankunft (!) und endet am 20.3. mit Mittagessen (Ansonsten Imbiss in Flughäfen, Verpflegung im Flugzeug und ansonsten für die Ab- und Anreisetage “aus dem Rucksack” einplanen)
  • alle beschriebenen Aktivitäten und Besichtigungen
  • alle Eintrittsgelder und Nationalpark-Gebühren
  • Flughafentransfer
  • Birdguide (Englisch/Spanisch)
  • Deutsche Reiseleitung durch Bartmeise-Reisen Adrian Eisen Rupp
  • Vogelliste (Booklet) zum Eintragen der täglich gesehenen Arten (wiss./deutsch/engl.), Bartmeise-Notizbuch mit Kugelschreiber und Lineal
  • Deutscher Insolvenzversicherung/Reisesicherungsschein gemäß § 651r BGB

Im Reisepreis NICHT inbegriffen

  • Langstreckenflug mit Lufthansa ab innerdeutsch über Frankfurt/M. nach Bogota plus Anschlussflug nach Nordkolumbien und Rückflug ab Barranquilla über Frankfurt/M. nach innerdeutsch für ab 1.300,00 € in Economy-Class, ca. 2.300,00  € in Premium-Economy-Class und ca. 3.900,00 € in Business-Class. Mix-Tarife auf Anfrage!
  • mögliche Verlängerungsnächt/e bei Flugausfällen
  • Alkoholische Getränke
  • Trinkgelder für Serviceleistungen in Hotels, persönliche Ausgaben für Einkäufe usw.
  • zusätzlicher Bargeldbedarf pro Person nicht mehr als 150,00 € (größere private Einkäufe exklusive)
  • Trinkgelder für Birdguide und Fahrer (grundsätzlich empfohlen für alle Bartmeise-Reisen: Birdguide 2,00 €-2,50 € pro Tag/Person; Fahrer 1,00 €-1,50 € pro Tag/Person; ggf. Tour-Helfer: 1,00 € pro Tag/Person)
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Hinweise, Mitnahmeempfehlungen, Abreisevorbereitungen, Klima, Gesundheit, Charakter der Reise

Mitnahmeempfehlungen

  • geschlossenes Outdoor-Schuhwerk (möglichst wasserdicht), geeignet fürs Gebirge (aber keine Hochgebirgsausrüstung erforderlich!)
  • wetterfeste, warme Outdoor-Garderobe (“Zwiebellock”), langärmlige Hemden bzw. T-Shirts (Schutz gegen Sonne und Insekten)
  • eine leichte Jacke/Pullover zum Schutz gegen Erkältungen in klimatisierten Fahrzeugen und Räumen Kopfbedeckung (möglichst mit Abdeckung der Halspartie gegen Sonne)
  • Regenjacke oder Regenschirm (im Regenwald bzw. in den Anden)
  • gute Stirnlampe oder Taschenlampe
  • Outdoor-Trinkwasserflasche (zum Befüllen)
  • persönliche Reiseapotheke
  • Bestimmungsliteratur: McMullan, M. “Field Guide to the Birds of Colombia”. Rey Naranjo Editores 2018. ISBN 978-958-8969-62-6
  • App für Iphone: “All Birds Colombia field guide” von Mullen & Pohland GbR
  • App für Iphone: “The Birds of Colombia” I.M.D: Publicatiuon C.A, 9,99 €

Abschließende Reisehinweise und Abreisevorbereitungen
Etwa ab einer Woche vor dem Abreisetermin (und daher jeweils auf dem aktuellsten Stand) erhalten alle Reiseteilnehmer per Email (keine Postaussendung!) die abschließenden Reisehinweise für das Zielgebiet, die Teilnehmer- und Hotelliste zur Rundreise, die Vogelliste in Excel (zur Bearbeitung vor oder nach der Reise am PC), nochmals die e-Flugtickets, unsere ‘Hinweise für Flugreisen’ und unsere Hinweise für den online-check-in (zum Versand der i.d.R. ab 24h vor Abflug ausgestellten Bordkarten). Vor der Reise informieren Sie sich bitte im Internet über allgemeine Gegebenheiten des Ziellandes (Wetter, Bedingungen, Geldmittel usw.). Einige wichtige Angaben haben wir hier im Reiseplan unter (ggf.) “Einreise/Visa”, “Mitnahmeempfehlungen”, “Wetter/Klima” und “Gesundheitsvorsorge” bereits benannt.

Die als Booklet gedruckte Vogelliste zum abendlichen Eintrag der gesehenen Arten während der Rundreise sowie das Bartmeise-Merchandising (je nach Verfügbarkeit z.B. Postkarten, Kugelschreiber, Lineal, Notizbuch, Tragetasche usw.) bringt der Reiseleiter für jeden Gast zum Flughafen mit.

Informationen zur Garderobe
Die Wetterbedingungen in den Anden werden sehr unterschiedlich sein und können täglich mehrfach wechseln: von kalt (nahe dem Gefrierpunkt am Morgen in der Paramo am Nevado del Ruiz auf ab 3.000 mNN) bis neblig, regnerisch, sonnig und sehr warm und feucht. Daher gilt es, für alle Situationen die richtige Garderobe mitzuführen (“Zwiebellook”). Ein warmer Pullover (sowie Handschuhe und Mütze) sollten ebenso nicht fehlen wie Regenschutz (auch für den Rucksack). Ein Schirm kann für kurze und heftige Tropenschauer nützlicher sein als eine unbequeme Regenjacke, die schwitzen lässt. Mit teils hohen Niederschlägen muss in den Anden jederzeit gerechnet werden. Im Westen der Anden regnet es am meisten. Eine Klimatabelle für Cali findet sich hier: http://www.iten-online.ch/klima/amerika/kolumbien/cali.htm. Warm und heiß wird es vor allem in der Region der Sonso-Lagune, im Cauca-Tal und in Cali. Sonnenschutz (Kopfbedeckung) und Insektenschutz einplanen. Wasserdichte Wanderschuhe,  die auch in den Bergen sicheren Halt bieten, sind wichtig, leichte Gummistiefel empfehlenswert für einige Gebiete. Der Schwierigkeitsgrad unserer Wanderungen in den Bergen ist meist einfach, manchmal auch bis mittel.

Gesundheitshinweise
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza. Malaria kommt in Kolumbien vor, allerdings weniger in den Bergen und kaum in den höheren Anden. Wir empfehlen aber, unbedingt eine tropenärztliche Beratung (z.B. im Gesundheitsamt) in Anspruch zu nehmen. Eine Auslandskrankenversicherung, die im Notfall auch den Rücktransport nach Deutschland absichert, ist für diese Reise eine Vertragsbedingung und muss bei Reisebuchung (spätestens mit der Abschlusszahlung der Reise) nachgewiesen werden. Bei allen unseren bisherigen Reisen in die genannte Region der mittleren und zentralen Anden war das Aufkommen an stechenden und saugenden Insekten äußerst gering (nur in Gebieten von 900 bis ca. 1300 mNN, darüber überhaupt nicht). Dennoch weisen wir auf eine notwendige Vorsorge hin.

Sicherheitshinweise 
Wir bereisen vor allem ländliche Gebiete die in allen Bereichen als sicher gelten. Die Kolumbianer sind freundlich und hilfsbereit gegenüber Gästen aus dem Ausland. Wie überall auf der Welt muss man jedoch auch in kolumbianischen Städten mit Taschendiebstählen und Trickbetrug rechnen. Wir empfehlen daher, persönliche Wertsachen wie Brieftaschen, EC- und Kreditkarten, Reisepass, hochwertige Optik usw. beim Stadtbesuch im Hotel zu lassen und nur das Notwendigste an Bargeld mitzuführen. Nehmen Sie bitte auch die Allgemeinen Reisehinweise für Kolumbien auf der Seite des Auswärtigen Amtes www.auswaertiges-amt.de  zur Kenntnis.

Altersbegrenzung bei dieser Reise
Für unsere Reisekategorien „Vögel intensiv“ und „Foto-Reisen“ – also auch für diese Reise – beschränken wir das Alter der Teilnehmer auf 78 Jahre. Da wir diese Reise in keinem Falle barrierefrei anbieten können und auf der Suche nach speziellen Vogelarten in teils schwer zugängliche, abgelegene Regionen vordringen – und das unter herausfordernden klimatischen Bedingungen (Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit etc.) – dient diese Beschränkung der Sicherheit für uns alle. Neue Reisegäste ab 75 Jahren, die erstmals mit uns unterwegs sein wollen, bitten wir um eine kurze Erklärung (3-4 Sätze) zu ihrem allgemeinen Fitness-Zustand (ggf. behalten wir uns vor, ein ärztliches Attest zu erfragen).

Für Stammgäste, die wir aus dem Reisegeschäft persönlich gut kennen, gilt diese Altersbegrenzung nicht. Ebenso nicht für unsere weiteren Reisekategorien wie „Vögel und mehr“, „Naturerlebnis-Reisen“ und „Ökoferien“

Charakter dieser Reise 
Diese Reise ist eine intensive Birding-Tour (Bartmeise-Klassifizierung: “Vögel intensiv”). Außer an Reisetagen werden von morgens bis abends – nur unterbrochen durch Mahlzeiten bzw. durch Pausen (für das Personal!) – Vögel beobachtet (bis 12 Stunden am Tag). Der Schwerpunkt liegt dabei, neben der gesamten lokalen Vogelwelt, auf seltenen, “near endemic-” und möglichst vielen endemischen Arten der bereisten Bioregion. Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit hoch kompetenten, lokalen Guides zusammen, die exzellente Kenner ihrer heimischen Vogelwelt und zumeist eingebunden in die Aktivitäten zum Schutz und zur Erforschung (Kartierung, Monitoring usw.) über landesweite Vereine bzw. Gesellschaften sind. Neuentdeckungen von bisher in der jeweiligen Landesavifauna unbekannten Fakten zum Vorkommen und zur Biologie einzelner Arten, die bei solchen Reisen immer wieder anfallen, fließen daher in die genannten Projekte des Reiselandes ein. Unsere Birdguides nutzen von Fall zu Fall Vogelstimmen aus einer Soundbibliothek, um schwer auffindbare bzw. versteckt lebende Arten beobachten zu können. Dies geschieht in jedem Fall unter Berücksichtigung der Brutbiologie und der Schutzansprüche einzelner Arten, die von unseren Guides gut eingeschätzt werden können. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung zu den Abläufen der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programmes liegt ausschließlich in der Verantwortung des lokalen Birdguides (der Bartmeise-Partnerfirma).

Bartmeise-Reisen sind (Klein-) Gruppenreisen mit 6-12 Teilnehmern (im Ausnahmefall und wenn ich der Reisebeschreibung ausdrücklich genannt, auch mehr). Wer Probleme mit Gruppenreisen und/oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, kann nicht an einer solcher Reise teilnehmen!

Weiterreichende touristische Informationen zu ‘Land & Leuten’ werden bei dieser Reise nicht gegeben (Ausnahme: Stadtrundgang Cali am Abreisetag – in englischer Sprache). Interessenten sollten sich bitte vorher in das Gebiet einlesen (Reiseführer oder Internet).

Weitere Bestimmungsliteratur/Feldführer
Hilty, S. L. and W. L. Brown. Guide to the Birds of Colombia. Princeton University Press, Princeton, NJ. 1986. A classic and your best source for Colombia bird identification. Fine source of information on voice, behavior, breeding and status and habitat, range maps for almost all species.

Restall, R., C. Rodner, and M. Lentino. Birds of Northern South America. Vol. 2. Plates and maps. Christopher Helm, London. More up-to-date taxonomy and very different color plate style, but similar in size and weight, to previous book. Covers seven countries (over 7000 images) which complicates field use because of large number of illustrations.

Hilty, Steven. Birds of Tropical America: A Watcher’s Introduction to Behavior, Breeding and Diversity. University of Texas Press, 2005. Highly recommended for background information on how things work in bird communities in tropical latitudes.

Kricher, John C. A Neotropical Companion. Princeton: Princeton University Press, 1989. Excellent broad-based resource on just about everything from plants and birds to insects, herps and mammals in the Neotropics.

Snow, David. The Web of Adaptation: Bird Studies in the American Tropics. Quadrangle, New York Times Book Co.: Demeter Press, 1976. A classic. Deals with fruit-eating birds and their adaptations in the American tropics.

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Bartmeise-Reisen ist Mitglied im Deutschen Reisebüro-Verband DRV 

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Reisedetails

Flugreisen, Reisen, Startseite, Vögel intensiv
Staffelpreise ab 3.690,00 € pP/VP/DZ
6. bis 21. März 2025

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