Nepal: Vogelwelt und grandiose Natur im Himalaja

Reisebeschreibung

Vögel und grandiose Natur zwischen Himalaja und Buddha 

Von Ibisschnabel und Igeldrossling: Vogelwelt im subtropischen Flachland zu Füßen der höchsten Berge der Welt 

Reisezeitraum: Februar 2020

Eine Zielart der Reise: der endemische Igeldrossling. Foto: Som Gh. Chhetri.

Diese hoch effektive, 17-tägige ornithologische Reise (2018 wurden ca. 360 Vogelarten gesehen!) führt uns in die aufregende und zauberhafte Landschaft des Himalaja, wo wir uns zu Füßen der höchsten Berge der Welt wie Anapurna und Machapuchare (“Fischschwanz”) der Vogelwelt zwischen Kathmandu (Pulchowski-Hügel) und dem subtropischem Tiefland bis zum „Australien Camp“ (niedrigster Punkt bei Lumbini ca 700m NN – höchster Punkt der Reise Australien Camp bei 2.000 mNN) widmen werden. Schwerpunkt im Tiefland des Therai wird die Vogelwelt im Dschungel des Chitwhan Nationalparks, bekanntlich einem der schönsten der asiatischen Nationalparks, sein, die wir an mindestens drei Tagen entdecken wollen. Im Jahr 2006 wurden allein in diesem Park mehr als 540 Vogelarten gezählt, darunter zahlreiche Seltenheiten wie z.B. eine kleine Brutkolonie vom Kleiner Adjutant (Lesser Adjutant, global vom Aussterben bedroht). Aber auch den gewaltigen Panzernashörnern (über 400 Indidividuen!) und anderen Großsäugern wie seltenen Wildrindern (Gaur) und wilden Elefanten werden wir hier mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit begegnen. Wir haben zudem beste Chancen, auch Bengaltiger (die täglich gesehen werden!) sowie Lippenbären zu entdecken (und zu fotografieren). Unter Leitung unseres Birguide Som Ghatri Chhetri, einem bekannten Bergführer, Naturfotografen und ausgezeichneten Vogelkundler Nepals, begeben wir uns auf die Suche nach seltenen und spannenden Vogelarten.  Auch den einzigen Endemiten Nepals, den Igeldrossling (Spinny Babbler), werden wir voraussichtlich sehen und beim Gesang belauschen können. Von den fast 870 Vogelarten, die im Land nachgewiesen sind, können wir auf dieser Reise um die 360 Arten, darunter auch noch Wintergäste aus anderen Teilen Asiens, aus Sibirien und aus den Hochlagen des Himalaja, erwarten.

Paar vom Saruskranich am Brutplatz. Foto: M. Winter.

Der Monat Februar ist eine gute Zeit, auch einen der Symbol-Vögel der asiatischen Hochgebirge, den seltenen Ibisschnabel (Ibisbill) erleben zu können. Wir planen dafür extra eine Nacht am gewaltigen Rapti-Fluss ein, wo sich ein sicherer Winterplatz der Art befindet und wo jedes Jahr bis zu sieben Individuen festgestellt, gesehen und oft auch fotografiert werden. Im weiteren Verlauf der Reise werden wir das RAMSAR-Gebiet Jagdishpur See besuchen. Im ansonsten trocken Westen Nepals sorgt dieser riesige künstliche Stausee, auf ca. 700 mNN gelegen der niedrigste Punkt unserer Reise, für eine vielfältige Wasservogelwelt. Die größte Kranichart der Welt, der Saruskranich (Sarus Crane), besetzt in dieser Zeit hier seine Brutreviere, kleine Sölle und Feuchtgebiete in der Feldlandschaft (fast wie unser europäischer Kranich). Wir werden diese faszinierende Art in der Umgebung von Lumbini öfters aus nächster Nähe bei ihrer beeindruckenden Balz erleben können. Letzter Höhepunkt auf dieser Reise ist der berühmte Greifvogel-Beobachtungsplatz “Australian Camp”, ein auf 2.045 Meter Höhe gelegenen Felsvorsprung, direkt vor dem Anapurna-II-Panorama. Sollte es im Hochgebirge noch viel Schnee geben, haben wir hier die beste Chance, Vogelarten aus Höhenlagen ab 3.000 Meter wie Hochgebirgsgimpel und -braunellen sehen zu können, die sonst nicht möglich wären. In der zweiten Februar-Hälfte (je nach Wettersituation) beginnen in den Bergwäldern die uralten Baum-Rhododendren zu blühen. Mit etwas Glück erleben wir hier den Beginn der Blütezeit, die die Berghänge in ein zauberhaftes Rot eintaucht und zudem viele Nektar fressende Vögel anlocken wird. Außerdem dürfen wir uns hier nochmals auf alle Geier-Arten Asiens freuen, angeführt von den gewaltigen Schneegeiern (Himalayan Griffon), die zum Greifen nah um diesen Felsvorsprung im Aufwind segeln.

Atemberaubende Bergwelt: Blick auf den über 7.000 Meter hohen “Fischschwanz”. Foto: Som Gh. Chhetri.

Diese Reise nach Nepal, die keine extremen Bergtouren (und Höhen) vorsieht und für Jedermann, der über eine normale Gesundheit und Ausdauer verfügt, ohne große Anstrengungen, möglich ist, beinhaltet also die Klassiker der nepalesischen Natur, aufbereitet insbesondere für Vogelkundler. Wir werden ausschließlich in Höhenstufen zwischen 700 und max. 2.045 m NN (am Pulchowki-Hill bis 2.500 mNN, aber mit PKW) unterwegs sein. Für das nur zu Fuß erreichbare “Australien Camp” gilt eine speziellere Voraussetzung (siehe unter Reisehinweise am Schluss).

Für diese Reise haben wir einen Gruppenflug mit Türkish Airline (Star Alliance) über Istanbul (schnellste Reisezeit überhaupt) geplant, mit Zubringern ab Hamburg, Düsseldorf, Hannover, Berlin-Tegel, München, Wien und  Zürich über Istanbul (Hinflug nachts) und zurück ab frühen Nachmittag in Kathmandu mit Ankunft abends am Ausgangspunkt in D/A/CH. Der Preis für den Flug voraussichtlich 750,00 € pP (inkl. 30 kg Gepäck und Bordservice kostenfrei).

Startbild: Ibisschnabel. Foto: S.G.Chetri.

Nähere Beschreibungen finden sich im Bericht über die Reise 2017 hier unter “Reiseberichte” 

 

Reiseplan

Bartmeise-Reisegruppe 2017. Foto: H. Meyer

1./2. Tag: Anreise nach Kathmandu 
Wir starten am Freitag, 8. Februar, am frühen Abend (ca. ab 18.00 Uhr) ab Hamburg, Düsseldorf, Hannover, Berlin-Tegel, München, Wien und Zürich über Istanbul nach Kathmandu. Die Hauptstadt Nepals erreichen wir am Sonnabend (9. Februar) kurz vor Mittag. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten begrüßt uns unser nepalesischer Partner und Birdguide für die Reise, Som Gharti Chetri. Auf dem Weg zu unserem schönen Stadthotel planen wir einen Mittagsimbiss ein. Danach Bezug der Zimmer und Mittagspause. Am späten Nachmittag kann ein geführter Rundgang durch die unmittelbar an unser Hotel angrenzende Innenstadt von Kathmandu unternommen werden (private Einkäufe usw.). Abendessen und Übernachtung im Stadthotel

3. Tag: Birding zur Einführung am Phulchowki Hill
Zeitig, aber gut gefrühstückt, treten wir eine kurze Fahrt in südöstliche Richtung zum berühmten Phulchowki Hill an. Dieser Berg mit seinen 2.754 mNN ist der höchste Gipfel im Kathmandu Valley. Hier in den dichten Wäldern verbringen wir den ganzen Tag mit Vogelbeobachtung, weil das Gebiet mit einer breiten Artenvielfalt eine ideale Einführung in die Vogelwelt Nepals bietet. Zielarten sind u.a. Kalifasan (Kalij Phasant, NE), Berghaubenadler (Mountain Hawk-eagle)Himalayaschuppentimalie (Scaly-breaested Cupwing) und weitere seltene Vertreter aus dieser Familie, Streifenbülbül (Striated Bulbul) verschiedene Laubsängerarten, Yuhinas, Häherlinge und Flycatcher. In dieser Jahreszeit ist das Wetter oft klar, und mit etwas Glück eröffnet sich von hier aus ein fantastischer Blick auf den Manaslu, mit 8.300 mNN der sechst-höchste Gipfel der Welt. U/F/Lunchpaket/A.

Blühende Baumrhododendren. Foto: H. Meyer

4. Tag: Durch das Kathmandu-Valley zum Ibisschnabel am Rapti-River 
Nach dem Frühstück verlassen wir unser schönes Stadthotel in Kathmandu und starten unser Nepal-Abenteuer. Noch innerhalb der Großstadt werden wir z.B. Steppenadler (Steppe Eagle) sehen, die hier überwintern.  Es wird eine Weile dauern, bis wir den lebhaften Großstadtverkehr im Kathmandu-Valley hinter uns lassen. Aber dann wird es zunehmend ländlicher. Wir stoppen mehrmals an kleinen Wasserläufen und halten Ausschau nach speziellen Vogelarten z.B. wie dem größten Bienenfresser der Welt, Blaubartspint (Blue-bearded Bee-eater) oder Himalayasittich (Slaty-headed Parakeet). Mittags erreichen wir eine Passhöhe. Am höchsten Punkt bei ca. 2.400 mNN suchen wir uns einen netten Platz und verzehren unser Lunchpaket. Dabei halten wir Ausschau nach der scheuen Bülbülamsel (Gray-winged Blackbird). Dann fahren wir weiter talabwärts und erreichen bei 955 mNN die Ortschaft Hetauda am Rapti-River. Dieser gewaltige Himalaya-Fluss ist ein bekannter Winterplatz für den Ibisschnabel (Ibisbill). Je nach zeitlicher Ankunft checken wir erst in unser Hotel ein und/oder wir halten sofort am Fluss Ausschau nach der seltenen Limikole. 2018 konnten wir hier am Nachmittag drei Individuen sehr nah beobachten.  Vielleicht begrüßt uns der Hotelbesitzer wieder ganz persönlich. Er ist in Nepal ein bekannter Botaniker, Mitherausgeber eines wichtigen Orchideen-Bestimmungsbuches für den Himalaja, und daher ganz besonders an seinen Natur-Touristen interessiert. Hotel/F/Lunchpaket/A.

Kupferschmid-Bartvogel. Foto: Som Gh. Chhetri.

5. Tag: Gebirgsvögel am Rapti-River und auf dem Weg zum Chitwhan-Nationalpark
Mit dem ersten Tageslicht um 6.00 Uhr morgens fahren wir wieder zum Fluss. Wir wollen vor den Hirten, die täglich ihre Rinder in die Flussaue treiben, vor Ort sein. Falls wir gestern kein Glück hatten, dann sollten wir heute Morgen die Ibisschnäbel finden. Unser Guide Som ist in der nepalesischen Orni-Szene gut vernetzt und wird in der Nacht die neuesten Infos zu Sichtungen der Art eingeholt haben. Hier am Fluss können wir weitere spezielle Arten wie den scheuen Flußkiebitz (River Lapwing) und die große Mamulastelze (Withe-browed Wegtail) erwarten. Auch die hübsche Purpurpfeifdrossel (Blue-wistling Thrush) hält sich oft am Wasser auf. In den Baumriesen in der Flussaue lärmen vielleicht Goldstirnblattvögel (Golden fronted Leafbird) und Zimtbauchkleiber (Chestnut-bellied Nuthatch). Dann fahren wir zum Hotel zurück, ein spätes Frühstück wartet. Danach checken wir aus und treten die kurze Fahrt (ca. 1. 1/2 h) zum Chitwhan- Nationalpark an. Bei Ankunft wartet unser Mittagessen, und wir beziehen die schönen Bungalows. Der hier recht häufige Kupfer-Schmiedbartvogel (Coppersmith Barbet) mit seiner eindringlichen Stimme wird uns begrüßen. Nach der Mittagspause birden wir um die Logde. Übernachtung Hotel/F/M/A.

6.-8. Tag: Drei Tage Dschungelabenteuer im Chtiwan Nationalpark
Zwei volle Tage Jeep-Safari in diesem 932 km² großen, in den südlichen Vorbergen des Himalaja gelegen Tieflandsdschungel liegen vor uns. Unsere Logde liegt nur wenige Fahrminuten vom Park-Eingang entfernt. Mit dem Einbaum setzen wir über den Rapti-River zu unseren Safarifahrzeugen. Schon hier am Anleger gibt es die erste seltene Tierart zu sehen: Vom Aussterben bedrohte, gewaltige Ganges-Gaviale dösen auf der Sandbank oder liegen regungslos im Wasser. Was für ein Einblick. Wir besteigen unsere Jeeps, die wir aus Sicherheitsgründen nur an festgelegten Plätzen verlassen dürfen. Wir haben erlebt, wie aggressiv die Panzernashörner und Elefantenbullen sein können! In langsamer Fahrt erkunden wir die Vogelwelt, heute im vorderen Teil des Parks. Unsere Verpflegung für den Tag haben wir dabei.

Mit etwas Glück zu sehen: Bengaltiger. Foto: Som Gh. Chhetri.

Am zweiten vollen Beobachtungstag im Nationalpark werden wir ganztags im östlichen und zentralen Teil des Parks unterwegs sein. An den riesigen roten Blüten der Kapokbäume können wir viele Nektar fressende Vogelarten beobachten. Die breite Palette an Vegetationstypen im Park bietet für mehr als 700 höhere Tierarten, Insekten nicht mitgezählt, geeigneten Lebensraum. Auch der “König des Dschungels’, der Bengaltiger, lebt hier noch in freier Wildbahn. Lippenbären suchen gern am Wegrand nach Nahrung. Wir haben beste Chancen, die Arten bei Wechsel über die Wege bzw. beim Trinken am Fluss zu entdecken. Am Nachmittag besuchen wir dann den westlichen Teil des riesigen Parks, der im Süden direkt an Indien grenzt, um einige spezielle Vertreter von Offen- und Graslandvogelarten wie Störche, Eisvögel, Bienenfresser und Greifvögel zu entdecken. Mit etwas Glück sehen wir hier auch Gaur (Wildrinder). Übernachtung/F/Lunchpack/Abendessen.

Am letzten Tag im Nationalpark unternehmen wir am frühen Morgen, gleich nach einem zeitige Frühstück um 6.00 Uhr, eine Bootsfahrt auf dem Rapti-River entlang der Nationalparkgrenze. Im Morgendunst gleiten wir geräuschlos im Einbaum flussabwärts, vorbei an den Ganges-Gavialen. Am Fluss werden wir verschiedene Vogelarten sehen, die uns im Park, im Dschungel, verborgen geblieben sind. Zum Mittagessen kehren wir in unsere Logde zurück. Am Nachmittag kann sich jeder Gast von den bisher anstrengende Tagen etwas erholen oder in den Ort wandern (Freizeit bis zum Abendessen). Übernachtung/F/Lunchpack bzw. Mittagessen (1x) und Abendessen.

Ein täglicher Anblick im Nationalpark – Panzernashorn. Foto: H. Meyer

9. Tag: Safari zu den Panzernashörnern und Besuch im “Geier-Restaurant” 
Nach dem Frühstück unternehmen wir voraussichtlich eine kurze Safari (auf den Rücken von Elefanten), um den Panzernashörnern ganz nahe zu kommen. Nur vom Elefant aus kann man sich den grauen, recht aggressiven Riesen auf wenige Meter nähern. Mit vermutlich spektakulären Fotos im Gepäck kehren wir am späten Vormittag in unsere Logde zurück und checken aus. Auf unserer Weiterreise ins Flachland um Lumbini wartet ein weiterer Höhepunkt unserer Reise. Eine nepalesische Natur- und Vogelschutzorganisation, die sich um den Erhalt der auch in Nepal teilweise sehr selten gewordenen asiatischen Geierarten bemüht, betreibt an verschiedenen Plätzen im Land so genannte “Geier-Restaurant”. Plätze also, die gezielt für die großen Aasfresser mit Nahrung bestückt werden, um die Arten vor dem Aussterben zu bewahren. Hier wird Schulen, Vereinen und Privatpersonen Umweltbildung im Bereich des Tierartenschutzes vermittelt, die in Ländern wie Nepal dringend notwendig ist. Mit der Spende unserer Reisegäste (siehe Reisehinweise), die in bar und komplett an die Organisation vor Ort übergeben wird, unterstützen wir diese so wichtige  Arbeit für den Umwelt- und Vogelschutz. Nach unserer Ankunft nehmen wir im geschützten Beobachtungsstand Platz, und wir können ca. sechs Geierarten, darunter auch den stark bedrohten Dünnschnabel- (Slender-billed) und Kahlkopfgeier (Red-headed Vulture) bei der Mahlzeit zuschauen. Ein tolles Erlebnis! Am frühen Abend erreichen wir die Kleinstadt Lumbini, die spirituell für alle Buddisten der Welt eine große Bedeutung hat. Der Legende nach wurde hier vor über 2.000 Jahren Buddha geboren! Ü Hotel/Lunchpaket/A.

Balz der Saruskraniche. Foto: Som Gh. Chhetri

10. Tag: Im RAMSAR-Gebiet Jagdishpur See
Zeitig beginnt auch heute unser Tag, denn wir wollen heute das RAMSAR-Gebiet Jagdisphur Stausee mit seinem bekannten Wasservogel-Reichtum besuchen. Zielarten heute sind: Jacanas, Storks, Snipes, Waders, Lapwings, Munias und Weaver. Auf der Fahrt durch das Farmland um Lumbini stoppen wir aber, um nach einigen Highlights in der Vogelwelt Ausschau zu halten. Mit etwas Glück sollten wir Keilschwanztoko (Indian Grey Hornbill), Braunschmätzer (Brown Rockchat) und Gelbkehlsperling (Chestnut-shouldered Bush-Sparrow) entdecken. Im Farmland angrenzend an den See dürften die großen Saruskraniche (Sarus Crane) mit ihrer Balz unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Wir können ziemlich sicher sein, dass dieser Tag um die 100 verschiedene Vogelarten erbringen wird, die meisten davon neu.  Für die Rückfahrt vom Stausee zum Hotel planen wir eine Stunde Fahrzeit ein. Ü Hotel/F/Lunchpaket/A.

11. Tag: Vögel im Zeichen Buddhas
Heute ist das Grasland am Stadtrandgebiet von Lumibini, zwischen den großen Pagoden, unser Exkursionsgebiet. Auch hier werden wir wieder einige neue Vogelarten entdecken. Wir dürfen uns auf verschiedene Greifvogelarten, aber auch Bart- und Nektarvögel freuen. Mit etwas Glück erleben wir auch hier nochmals die Balz der Saruskraniche aus nächster Nähe. Selbst in den gepflegten Vorgärten z.B. der “World Peace Pagade” oder der “Deutschen Pagode” sollten z.B. den Pagodenstar (Brahminy Starling) finden. Mit etwas Glück könnte hier auch die Beobachtung des äußerst seltenen Indian Silverbill (Indiensilberschnabel) gelingen. Eine Besonderheit in der Säugetierfauna wartet hier auch. Nilgauantilopen (Blue Bulls), sind hier an den Menschen gewöhnt und sehr zutraulich. Nirgendwo anders auf unserer Reise werden wir diese beeindruckende asiatische Antilope sehen können.

Nilgau-Antilope. Foto: Som Gh. Chhetri.

Zum Mittagessen fahren wir zurück ins Hotel. Anschließend wartet unser einziger kleiner Kulturbeitrag dieser Reise auf uns. Hier in Lumbini wurde der Legende nach Buddha geboren. Die Ausgrabungsstätte an seinem Geburtsort ist ein kleines Museum, aber mit vergleichbarer Bedeutung wie für die Christen Rom mit dem Petersdom oder Jerusalem. Jeder Buddhist sollte einmal in seinem Leben diesen Platz besucht haben. Und weil der Buddhismus eine so lebensfreundliche Philosophie ist, besuchen wir als Vogelkundler diesen Platz. Ein einmaliges Erlebnis, das in Ihrer Erinnerung bleiben wird!

Seltene Entdeckung: die Langschnabeldrossel. Foto: Som Gh.. Chhetri.

12. Tag: Auf dem Weg nach Pokhara, dem “Tor zum Annapurna”
Heute haben wir einen langen Reisetag vor uns. Nach dem Frühstück checken wir aus und treten unsere Fahrt nach Pokhara an. Zwar wird die Strecke nur ca. 190 Kilometer lang, aber wir müssen auf schlechter Straße zwei Pässe überqueren.  Wir werden daher den ganzen Tag unterwegs sein, auch weil wir beim Durchqueren von Höhenzügen, Wäldern und Flüssen an geeigneten Stellen stoppen, um nach verschiedenen Vogelarten Ausschau zu halten. Im Vorjahr entdecken wir in einem kleinen Rinnsal, versteckt im Schatten, die extrem seltene Langschnabeldrossel (Dark-sited Thrush) bei der Nahrungssuche. Wir werden auf jeden Fall erneut nach der Art suchen. Zielarten ansonsten unterwegs: Greifvögel, Kuckucke, Menning- und Bartvögel sowie Bülbüls. Am späten Nachmittag erreichen wir die Stadt Pokhara (950 mNN) im Pokharatal, für jeden Bergsteiger das “Tor zum Annapurna”. Alle Trekkingtouren haben hier ihren Ausgangspunkt, entsprechend geschäftig ist die Stadt. Im Hotel wartet das Abendessen. Ü Hotel/FM/A.

13. Tag: Zu Besuch beim einzigen Endemiten Nepal’s
Bei Sonnenaufgang und klarem Wetter werden wir uns mit Sicherheit auf dem Hoteldach einfinden, denn von hier aus bietet sich ein atemberaubender Blick auf das Annapurna-Massiv. Nach dem Frühstück fahren wir etwas hinauf in die Berge, denn hier im lockeren Buschland befindet sich der Lebensraum vom Igeldrossling (Spinny Babbler), der einzigen endemischen Vogelart (sieht man vom Kalij Fasan ab, dessen hiesige Form mittlerweile auch als endemisch betrachtet wird). In dieser Jahreszeit sollte der Drossel große Vogel seinen lauten Gesang erklingen lassen. Nach dem Mittagessen im Hotel nehmen wir ein kleine Fähre und setzen über zur “Fishtail Logde” (820 mNN), einem Hotel mit bis an den See und den Waldrand reichenden Gärten. Die Anlage, die sich auf einer Halbinsel im Phew-See befindet, beherbergt einige ornithologische Leckerbissen, die wir hier finden wollen:  Unter unseren Zielarten finden wir heute schon einige Bergvögel wie: Meisen, Pieper, Bülbüls, Drongos und Baumelstern (Green and Blue Magpie). Ü Hotel Pokhora/F/M/A.

Zielart am Australian Camp: der Himalaja-Rotschwanz. Foto: Som Gh. Chhetri.

14. Tag: Auf dem Weg zum “Australian Camp”
Nach dem Frühstück verabschieden wir uns aus Pokhara! Wir verladen unser Gepäck in die Autos und fahren etwa eineinhalb Stunden bis in das Dörfchen Kande, Ausgangspunkt für unseren Aufstieg zum ‘Australian Camp’ für unsere letzten Nächte auf dieser Rundreise. Unterwegs bis nach Kande stoppen wir an einem Gebirgsfluss, der eine Besonderheit bieten kann: Drei der attraktiven Fächerschwanz-Arten kommen, bei entsprechendem Wasserstand, hier vor und könnten gleichzeitig vom gleichen Punkt aus beobachtet werden: Stummel- (Little-), Flecken- (Spotted-) und Graurücken-Scherenschwanz (Slaty-backed Forktail).  Wir haben Zeit und wandern langsam hinauf, denn wir wollen weitere Bergvogelarten, die wir auf der Reise noch nicht gesehen haben, entdecken. Unsere Zielarten beim Aufstieg sind u.a.: Häherlinge, Yuhinas, Meisen, Nektarvögel, Laubsänger und Bartvögel.

Hinweis:Das Camp erreicht man von Kande aus nur zu Fuß. Unser Reisegepäck übernehmen Porter, die das gegen Honorar für uns nach oben tragen. Für uns steht jetzt ein Fußmarsch an, der von 1.770 mNN bis auf 2.045 mNN führt. Ungefähr 3,5 Kilometer bergauf, ziemlich steil, teilweise über Natursteintreppen. Reiseteilnehmer, für die dieser (eine) Aufstieg aus gesundheitlichen Gründen unmöglich erscheint (z.B. bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, insbesonderer der Kniegelenke) können (gegen Sonderabsprache) in der Stadt zurückbleiben! Pokahara ist auf unserer Rundreise der einzige Ort, der wegen der zahlreichen internationalen Trekking-Touristen eine ausgeprägte touristische Infrastruktur mit Hotels, Gaststätten, Kaffees, Shoppingangeboten und Kultur bietet!

Greifvogelbeobachtung auf dem Australian Camp. Foto: H. Meyer.

15./16. Tag: Greifvögel am ‘Australian Camp’
Hier auf dem Felsplateau “Australian Camp” haben wir alles am gleichen Ort: Unsere Loge und davor die Vögel! Wir haben zwei volle Tage zur Verfügung, alles zu entecken, direkt vor unserer “Haustür”. Wir sind immer nur wenige Hundert Meter von der Logde entfernt. Mit etwas Glück kommen hier auch 60-80 Vogelarten zusammen, von denen wir viele noch nicht gesehen haben. Wir dürfen hier, wie eingangs beschrieben, bei hohen Schneelagen im Himalaja die solchen Wetterlagen ausweichenden Hochgebirgsvögel erwarten ebenso wie Nektarvögel, Himalaya-Tauben, Rötel und vor allem Greifvögel. An beiden Tagen unternehmen wir immer vor dem Frühstück schon einen ersten Rundgang. Ab dem späten Vormittag, wenn die Thermik passt, beobachten wir am bekannten “Raptor Wachting Point” am Felsabfall und warten auf Greifvögel, die dann nahe an uns vorbei segeln sollten. Manchmal werden dort Rinder-Knochen ausgelegt, die z.B. Bartgeier aufsammeln. Hierbei dürfte so manche überraschende Beobachtung gelingen, wenn das Wetter mitspielt. Zielarten insgesamt sind: Greifvögel, Tauben, Häherlinge, Meisen, Minlas (Sivas), Laubsänger und Fliegenschnäpper sowie Berggimpel und Braunellen. Logde/F/M/A. 

Mit Buddha-Air zurück nach Katmandu. Foto: H. Meyer

17. Tag: Abschied von Nepals Vogelwelt und Inlandsflug nach Kathmandu 
Mit einem letzten Blick auf die grandiose Bergwelt des Himalaja verlassen wir nach dem Frühstück das Camp und treten den ca. 1 1/2-stündigen Rückmarsch ohne Zeitnot bergab nach Kande an. Porter übernehmen wieder unser Reisegepäck. In Kande warten unsere Fahrzeuge und bringen uns zum nationalen Flughafen nach Pokhara. Gegen 13.00 Uhr treffen wir am Inlandsflughafen ein. Gegen 15.00 Uhr startet Buddha-Air zurück nach Kathmandu. Der kurze Flug bietet bei schönem Wetter eine Besonderheit, denn auf Augenhöhe fliegen wir entlang des grandiosen Himalaja-Panoramas. Nach Ankunft Transfer ins Stadthotel, wo wir schon die ersten beiden Nächte verbracht haben. Ankunft dort gegen 17.00 Uhr (Freizeit). Am Abend ab 19.00 Uhr findet in einem sehr ansprechenden Restaurant in der Innenstadt unserer Abschlussabend mit Ala-card-Menü statt. Dabei schließen wir unsere Vogelliste für die Reise ab. Ü Hotel/F/M/A.

18. Tag: Rückreise nach Deutschland 
Einmal ausschlafen! Das ist heute, am Rückreisetag, möglich. Gegen 8.30 Uhr wartet das Frühstücksbuffet im Hotel.  Etwa um 10.00 Uhr checken wir aus und fahren zum internationalen Flughafen. Hier verabschieden wir uns von Som, unserem Birdguide und Reiseleiter. Gegen 13.00 Uhr sagen wir endgültig “Goodbye Himalaja”, dann startet unser Rückflug nach Istanbul und von dort weiter zu allen Ausgangsflughäfen mit Ankunft am gleichen Tag noch vor Mitternacht.

Notwendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben vorbehalten! 
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Preise & Leistungen

Staffelpreise

ab 06  Teilnehmer – x.xxx,00 € pro Person im Doppelzimmer mit Vollpension (wie ausgeschrieben)RuV_1143_Spempel
07/08  Teilnehmer – x.xxx,00 € pro Person
09/10  Teilnehmer – x.xxx,00 € pro Person
11/12 Teilnehmer  – x.xxx,00 € pro Person
Einzelzimmerzuschlag: xxx,00 €

Bartmeise-Reisen Vertrieb für die Schweiz und Österreich: Michael Straubhaar, 3100 Münsingen, Tel. (+41) 79 466 9329; E-Mail: buchung@bartmeise.de

 

Im Reisepreis inbegriffen

  • Reiseleitung in Nepal (inkl. Abholung am Flughafen): Som Gharti Chhetri (Birdguide) und deutsche Reiseleitung durch Bartmeise-Reisen
  • Private Transporte (immer Trinkwasser unbegrenzt im Tourbus)
  • Inlandsflug: Pokhara nach Kathmandu (inkl. Flughafensteuer)
  • Mahlzeiten wie im Reiseplan gekennzeichnet
  • 16 Übernachtungen (Zweibett- oder Einzelzimmer, Privatbad mit Warmwasser, DC/WC)
  • Sämtliche Guidekosten
  • Sämtliche Eintrittsgelder und Genehmigungen zu Naturschutzgebieten
  • Fotogenehmigungen
  • Spende in Höhe von 30,00 € pro Person an das Geierschutz-Projekt
  • Deutsche Insolvenzversicherung – Reisesicherungsschein nach BGB 651k

Im Reisepreis NICHT inbegriffen

  • extra Getränke, alkoholische Getränke.
  • Visa-Kosten Nepal (Visabeschaffung durch Bartmeise-Reisen nach Absprache)
  • private Auslandskrankenversicherung – Pflicht für die Reise!
  • Internationaler Flug/Gruppenflug wie eingangs beschrieben
    mögliche Verlängerungsnächt/e bei Flugausfällen infolge “Höherer Gewalt” usw.
  • Hotel-Differenzkosten bei längerem Aufenthalt in Pokhara (statt “Australien Camp”) – siehe Erklärung in der Reisebeschreibung
  • optionale touristische Aktivitäten nach Absprache (Besichtigung Geburtsplatz Buddhas, ca. 8,00 € pP)
  • Kosten für Gepäckträger (Porter) am Australien Camp (2x 10,00 € pro Person)
  • Trinkgelder in Restaurants und Hotels, für Kofferträger in Hotels und an Flughäfen, etc
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Allgemeine Reisehinweise

Reiseleitung

Som_Chhetri

Unser Birdguide Som Gharti Chhetri

Vor Ort in Nepal als Birdguide: Som Gharti Chhetri
Deutsche Reisebegleitung: Bartmeise-Reisen

Mitnahmeempfehlung

  • Bequeme, feste Wanderschuhe für die Exkursionen in den Wäldern.
  • Leichte Schuhe/feste Sandale
  • Langarmhemden/ T-Shirts zur Vermeidung von Insektenstichen.
  • Ein warmer Pullover und eine warme Jacke für kühle Abende (um 10ºC) in den Bergen, nachts sehr kühl!
  • Leichte Regenjacke oder Regenschirm
  • Stirnlampe (für Abendexkursionen)
  • Wasserflasche (1,5 l).
  • Sonnenschutzmittel und Kopfbedeckung.
  • persönliche Reiseapotheke mit Insektenschutz

Gesundheitsvorsorge

Mit dem Einbaum durch den Morgennebel zum Chitwhan-NP. Foto: H. Meyer

Impfempfehlungen sowie Hinweise zu Malariaprophylaxe (ggf. nicht notwendig) durch einen kompetenten Arzt (Gesundheitsamt oder Tropenmedizin) einholen. Ein Stand-by-Präparat (z.B. Doxycyclin) sollte mitgeführt werden. Vorbeugung ist der beste Schutz. Die eingeplanten Hotels sind entweder klimatisiert oder verfügen über Mückenschutz. Grundsätzlich langärmlige Kleidung wird angeraten, insbesondere beim abendlichen Aufenthalt im Freien. Zudem sollte Mückenspray (z.B. Anti Brumm, Autan) in ausreichender Menge mitgeführt und gewissenhaft eingesetzt werden.

Impfschutz
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung), ggf. auch gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) und gegen Influenza (Grippe) und Pneumokokken. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemie Gebiet gefordert. Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.

Zum Charakter dieser Reise

Panorama am Phew-See in Pokhara. Foto: H. Meyer

Diese Reise ist eine Birding-Tour (Bartmeise-Klassifizierung: “Vögel intensiv”). Außer an Reisetagen werden von morgens bis abends – nur unterbrochen durch Mahlzeiten bzw. durch Pausen (für das Personal!) – Vögel beobachtet (bis 12 Stunden am Tag). Der Schwerpunkt liegt dabei, neben der gesamten lokalen Vogelwelt, auf seltenen, “near endemic-” und endemischen Arten. Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit hoch kompetenten lokalen Guides zusammen, die exzellente Kenner ihrer heimischen Vogelwelt und zumeist eingebunden in Aktivitäten von Landesvereinen und Gesellschaften zum Schutz und zur Erforschung (Kartierung, Monitoring usw.) sind. Neuentdeckungen von bisher in der jeweiligen Landesavifauna unbekannten Fakten zum Vorkommen und zur Biologie einzelner Arten, die bei solchen Reisen immer wieder anfallen, fließen in die genannten Projekte des Reiselandes ein. Unsere Birdguides nutzen von Fall zu Fall Vogelstimmen aus einer Soundbibliothek, um schwer auffindbare bzw. versteckt lebende Arten sichtbar zu machen. Dies geschieht in jedem Fall unter Berücksichtigung der Brutbiologie und der Schutzansprüche einzelner Arten, die von unseren Guides gut eingeschätzt werden können. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung zu den Abläufen der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programmes liegt aber ausschließlich in den Händen des lokalen Birdguides (der Bartmeise-Partnerfirma).

Weiterreichende touristische Informationen zu ‘Land & Leuten’ werden bei dieser Reise nicht gegeben. Interessenten sollten sich bitte vorher in das Gebiet einlesen (Reiseführer oder Internet).

Bartmeise-Reisen sind (Klein-) Gruppenreisen mit 6-16 Teilnehmern (im Ausnahmefall und wenn in der Reisebeschreibung ausdrücklich genannt, auch mehr). Wer Probleme mit anderen Menschen in Kleingruppen und/oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, der kann nicht an einer solcher Reise teilnehmen! So genannte “Lister”, also jene Vogel-Interessierte, die nur in der Welt unterwegs sind, um ihre ‘persönliche Lifeliste’ an Vogelarten aufzufüllen, die sich rücksichtslos und unhöflich gegenüber anderen Gästen verhalten und die Gruppenaktivitäten stören, sind absolut unwillkommen (solche Gäste können auch von einer laufenden Reise ausgeschlossen werden)!  Vogel-Fotografen sind immer willkommen, jedoch müssen diese bereit sein, sich den Beobachtern unterzuordnen.

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Bartmeise-Reisen ist Mitglied im Deutschen Reisebüro-Verband DRV 

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Reisedetails

Flugreisen, Reisen, Startseite, Vögel intensiv
Staffelpreise ab 2.690,00 € pro Person mit VP

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