Baja California: Einzigartiges Naturparadies in Mexiko

Reisebeschreibung

Mexiko/Baja California – Atemberaubende Natur, Vögel, Grauwale & Seelöwen am Pazifik

Abenteuer für Naturliebhaber: Roadrunner und Grauwale im Land der Riesenkakteen und spektakulärer Wüstenlandschaften 

Reisetermin: 14. bis 30. März 2022 (30.12.2021: noch 2 Zimmer verfügbar/DZ oder EZ!) 

Grandiose Landschaften auf der Baja California. Foto: H. Meyer

Bitte beachten Sie unsere Reiseregeln bezüglich der Pandemie (Startseite unten). Wie für jede andere Bartmeise-Reise auch sind für diese Reise aufgrund verbindlicher Einreisevorschriften vieler Zielländer ausschließlich vollständig gegen COVID-19 geimpfte (zweimal plus Auffrischung!) Gäste zugelassen. 

Niederkalifornien (Baja California) ist eine schmale Halbinsel im Westen Mexikos von ca. 1.300 Kilometer Länge und nur 80 bis 220 Kilometer Breite. Sie liegt parallel zur mexikanischen Westküste und geht an ihrem nördlichen Ende ins mexikanische Festland über bzw. grenzt unterhalb San Diego bei Tijuana an den US-Bundesstaat Kalifornien. Die Halbinsel ist ein Gebiet der Kontraste. Hier verschmelzen Meer und Wüste und ermöglichen das Vorkommen von mehr als 500 Vogelarten, darunter auch einige endemische Arten. Unglaubliche, atemberaubende Landschaften gibt es an jeder Ecke zu bestaunen.

Ökologisch gesehen gehört die riesige Halbinsel zur Sonora-Wüste und stellt das artenreichste der vier Trockengebiete Nordamerikas dar. Die Baja California gilt als der größte Kaktus-Garten der Welt, geprägt von den baumartigen Riesenkakteen (Cardones), die für speziellen Vogelarten Lebensraum bieten.

Der legendäre “Roadrunner” (Wegekuckuck), eine besondere Vogelart der Sonorawüste. Foto: M. Winter

Die äußerst dünn besiedelte Baja California, deren südlichen und mittleren Teil wir auf  dieser Reise ausführlich besuchen wollen, verfügt insgesamt über eine einzigartige, atemberaubende Tier- und Pflanzenwelt. Zur heimischen Vogelwelt gehören einerseits zahlreiche Vertreter von Trockenbiotopen wie Gilaspecht, Kaktuszaunkönig, Wegekuckuck, Weißflügeltaube, Rotschwanzbussard, Buntfalke aber auch endemische Kolibris und Wachteln. Andererseits sind die nahrungsreichen Gewässer der Cortes-See ein Eldorado für Meeresvögel. Zahlreiche Vertreter aus den Artengruppen der Tölpel, Fregattvögel, Scharben, Pelikane und Möwen sind hier Brut- bzw. Gastvögel. Auf der Halbinsel kommen fünf Klapperschlangen-Arten vor.

Der seltene Wüstengoldspecht. Foto: M. Winter

Große Bedeutung hat das Gebiet für überwinternde nordamerikanische Limikolen-, Enten- und Taucherarten. Riesige Watvögelschwärme (Brachvögel, Große und Kleine Gelbschenkel, Kiebitzregenpfeifer und viele mehr) – vergleichbar mit dem europäischen Wattenmeer – bevölkern zwischen November und April die Schlickflächen der Lagunen, wenn diese bei Ebbe frei liegen. Große Schwärme von Ringelgänsen, Blauflügel- und Büffelkopfenten sowie Bindentaucher u.a.m. können in den flachen Buchten beobachtet werden. In den Mangrovenküsten sind zahlreiche Reiherarten und Eisvögel, darunter der Gürtelfischer, einer der größter Eisvogel der Welt, beheimatet.

Grauwale. Foto: M. Winter

Auch die Säugetierfauna ist einzigartig. Zu erwähnen sind die Gabelböcke, eine seltene Antilopenart, die hier besonderen Schutz genießen. Heimlicher Champion ist aber der kalifornische Seelöwe, der die felsigen Küstenbereiche in großen Gruppen bevölkert. Es wird geschätzt, dass es mind. 150.000 Tiere gibt. Bei einer Exkursion wird es möglich sein, zu Schnorcheln und dabei Seelöwen hautnah erleben zu können.

Neben der außergewöhnlichen Vogelwelt ist das Leben im Wasser einfach nur spektakulär. Von Dezember bis April überwintern Grauwale in großer Anzahl in den stillen Buchten zwischen der Baja und dem mexikanischen Festland. Hier, in den warmen Gewässern und in ganz speziellen Buchten gebären die Grauwalkühe ihre Jungen. Die wichtigsten davon sind daher international geschützt und gehören zum „Weltnaturerbe“ der UNESCO. Internationale Meeresbiologen überwachen das Geschehen vor Ort. Von Bord kleiner Boote („Nussschalen“ – siehe Foto) aus diese riesigen Meeressäuger hautnah erleben zu können, ist ein Naturwunder, das man sein ganzes Leben nicht wieder vergisst!

Unvergessliches Erlebnis: Berührung eines Grauwal-Kalbes am Boot. Foto: H. Meyer

Im Dezember und Januar, wenn die Kälber zur Welt kommen, verhalten sich die Kühe zum Schutz ihrer Jungen zurückhaltend und kommen oft nicht so nah an die Boote heran. Aber ist längst kein Geheimnis mehr, dass das im März und April, kurz bevor die Meeressäuger ihre jährliche Wanderung in die nahrungsreichen Polargebiete antreten, anders ist. Die Kälber sind neugierig und verspielt geworden und suchen zusammen mit ihren Müttern die Boote auf, um sich sogar anfassen zu  lassen, wie wir selber erleben konnten (Foto). Praktisch auf jeder Bootstour sieht man Wale, neben Grauwalen mit etwas Glück u.U. auch Buckel-, Finn-, Pott-, Schwert- und Blauwale, Delfine (Spinnerdelfin, Großer Tümmler usw.) sowie Mantas, Hammerhaie und andere mehr. Mit etwas Glück können wir in der Bucht von la Paz auch dem größten Fisch der Welt, dem Walhai begegnen. Eine Gruppe von offenbar noch nichts geschlechtsreifen, aber ausgewachsenen Jungtieren hält sich hier auf.

Höhepunkt dieser 15-tägigen Reise: Spektakuläres Erlebnis Sonara-Wüste mit den größten Kakteen der Welt. Menschenleere, atemberaubende Meeresbuchten, gesäumt von gewaltigen Sanddünen im Golf von Kalifornien (Cortez-See). Wasser- und Wüstenvogelwelt mit ihren Spezialisten und Endemiten. Gabelböcke in der Wüste und Erlebnis Meeressäuger mit Grauwalen und ihren Kälbern in dieser Jahreszeit hautnah und zum Anfassen! Optional Schwimmen mit Seelöwen und Walhaien möglich. Zauberhafte Kleinstädte mit ihrer historischen Architektur (z.B. von Gustav Eifel) und Begegnung mit der mexikanischen Kultur. 

Startbild: Schlafender Meerespelikan im BK. Foto: Martin Ortega 

Reiseplan

1./2. Tag (14./15.03., Mo./Die.): Anreise nach Mexico und in die Wüste 

Abends ab 18.30 Uhr beginnt in Berlin (BER) unser Reiseabenteuer. Wir starten mit KLM/Aero Mexiko nach Amsterdam und von dort um 22.30 Uhr weiter durch die Nacht im “Dreamliner” B787 der Aero Mexico nach Mexiko-City, wo wir nach ca. 12h Direktflug gegen 03:40 Uhr eintreffen werden. Nach Erledigung der Zollformalitäten geht es gegen 07:00 Uhr weiter auf die Baja California. In der Hauptstadt der Provinz Baja California del Sur, in La Paz, erwarten uns gegen 09.00 Uhr unsere Bartmeise-Mitarbeiter Martin und Adrian sowie unser mexikanischer Birdguide. In einem Restaurant wartet ein kräftiges Frühstück. Danach besuchen wir “El Serpentinario”, eine Schlangenfarm, um uns einen kurzen Überblick über die vielfältige Reptilien-Welt der Sonorawüste zu verschaffen. Wir werden ganz sicher täglich die verschiedensten Reptilien der Wüste bei unseren Exkursionen im freier Wildbahn  erleben. Im Hotel stellen wir uns Reisegepäck ein. Am Nachmittag unternehmen wir einen ersten Ausflug entlang der Küste und genießen die ersten Begegnungen mit der zauberhaften Vogelwelt der Baja California. Übernachtung Hotel/VP

Krabbenreiher auf der Baja. Foto: M. Winter.

3. Tag (16.03): Dünen und Me(h)er – auf zu den Vögeln!
Früh am Morgen, nach einem reichhaltigen Frühstück, starten wir unser Abenteuer in Richtung Puerto Adolfo López Mateos. In der Wüste werden wir einige Zwischenhalte einlegen und Ausschau halten u.a nach Wüsten- (Parabuteo unicinctus) und Rotschwanzbussard (Buteo jamaicensis) sowie Nordkarakara (Caracara Cheriway). Angekommen in Puerto Adolfo López Mateos geht es zum Hafen. Bei unserer Bootstour, entlang von Dünen und Mangroven, suchen wir nach Watvögeln, Möwen und Reihern wie z.B. dem Krabbenreiher. Anschließend folgt eine kleine Exkursion durch die Dünen. Von Ort aus haben wir einen grandiosen Blick auf den Pazifischen Ozean. Mit etwas Glück können wir Kolonien von Seeschwalben und Möwen erspähen. Mit dem Sonnenuntergang sind wir zurück am Hafen und fahren zurück nach La Paz. Dort werden wir in einem traditionellen mexikanischen Restaurant zu Abend essen. Übernachtung Hotel.

 

4. Tag (17.03.): Der Tag der Meeresgiganten 
Der heutige Morgen wird ein wenig stressiger als gewohnt. Direkt nach dem Frühstück verlassen wir die Hauptstadt der Baja California und fahren nach Puerto Lopez Mateos. Auf dem Wegmachen wir Halt an interessanten Orten und halten Ausschau nach Wüstenvögeln wie Louisianawürger (Lanius ludovicianus), Kalifornienhäher (Aphelocoma califonica), diversen Sperlingsarten und einem der häufigsten Vögel der südkalifornischen Wüste, der Spottdrossel (Mimus polyglottos). Angekommen in Puerto Lopez Mateos tauschen wir den Bus gegen Boote ein und fahren zu den Grauwalen (Eschrichtius robustus) hinaus in die riesige Bucht. Mit etwas Glück und bei gutem Wetter können wir uns den Walen bis auf wenige Meter nähren. In der Nähe der Flussmündung verlassen wir das Boot, um an einem ruhigen Strand zu essen. Gut gestärkt erwartet uns eine anstrengende Wanderung (ca. 3h) durch losen Sand. Nachdem wir die Dünen durchquert haben, erwartet uns dort unser Boot. Auf dem Rückweg werden wir eine Kolonie von Prachtfregattvögeln ansteuern. Zum Abendessen begeben wir uns in eine Taqueria und essen dort Tacos und andere Köstlichkeiten der Loretana. Übernachtung Hotel.

5. Tag (18.03.): Auf dem Weg nach Loreto 

Nach dem Frühstück fahren wir nach Loreto. Nach einer kurzen Pause in unserem neuen Hotel fahren wir nach San Javier mit Zwischenstopps an schönen Orten mit Blick auf die grandiose Natur der Baja California. Außerdem werden wir die Ranch Las Parras besuchen. Am Abend werden wir in einer kleinen Lagune Vögel beobachten. Wer möchte kann den Sonnenuntergang in der Lagune erleben oder entspannt sich im Hotel. Abends werden wir ein typisch mexikanisches Restaurant besuchen.

Traumlandschaften, fast menschenleer … Foto: H. Meyer

6. Tag (19.03.): Zu Besuch bei Gustave Eiffel und in den Gassen von Santa Rosalia
Heute begeben wir uns auf nach Santa Rosalía. Auf dem Weg dorthin werden wir an interessanten Orten wie Playa El Requesón, Petroglifos in Playa el Burro, Misión de Santa Rosalía de Mulegé und dem Rio halten. An einer schönen Stelle werden wir zu Mittag essen. Angekommen in Santa Rosalia stoppen wir in der traditionelleren Brotbäckerei „El Boleo“ für Kaffee und Kuchen. Dem schließt sich die Besichtigung einer Kirche an. Diese wurde vom französischen Ingenieur Gustave Eiffel erbaut. Wir lassen den Abend in den engen Gassen von Santa Rosalia ausklingen. Abendessen im Restaurant El Boleriano.

Veilchenkopfelfe. Foto: M. Winter

7. Tag (20.03): Unterwegs im Vogelschutzgebiet
Wir beginnen den Tag mit einem leckeren Kaffee in Las Cazuelas, einem typischen Restaurant in Guerrero Negro. Das kleine Restaurant wird von seinem Besitzer Don Eric und seiner Familie geführt. Anschließend fahren wir in ein nahe gelegenes Vogelschutzgebiet  um Ausschau nach weiteren Arten zu halten.

Hautnah mit den Meeresriesen. Foto: H. Meyer

8. Tag (21.03.): Grauwale beim Spielen und vielleicht zum Anfassen …
Bei einem reichhaltigen Frühstück sammeln wir Energie für den bevorstehenden Tag. Der heutige Ausflug führt uns nach Punta Mariscal. Von dort aus fahren wir erneut mit dem Boot hinaus in die Bucht zu den Grauwalen (Eschrichtius robustus). Für gewöhnlich führen diese in dieser JahreszeitJungtiere. Mit hoher Wahrscheinlichkeit können wir die Kälber beim Spielen beobachten und mit etwas Glück näheren sie sich dem Boot und wir können sie anfassen. Nach dem Mittag werden wir den alten Leuchtturm der Salzfabrik und die angrenzenden Sumpfgebiete besichtigen.

9. Tag (22.03.): In den größten Salinen der Welt
Am Vormittag Uhr werden wir eine der größten Salinen der Welt besichtigen. Bei der Führung wird uns alles gezeigt und erklärt, von der Gewinnung des Salzes bis hin zur Verpackung. Gegen Mittag kehren wir zum Hotel zurück, um dort uns Mittagessen einzunehmen. Anschließend geht es nach San Ignacio. Wir werden einen kurzen Stopp am einem Fluss einlegen und Ausschau nach Vögeln halten. Abendessen in einem typischen, mexikanischen Restaurant.

10. Tag (23.03.): Auf dem Weg nach San Francisco …

Unterwegs im Land der Riesenkakteen. Foto: H. Meyer

Am Morgen brechen wir Richtung Sierra de San Francisco auf. Dort werden wir die Höhle von El Ratón besuchen. Nach dem Mittag kehren wir zurück nach San Ignacio. Den Nachmittag beginnen wir mit einem Rundgang durch ein kleines Dorf. Dort erfahren wir etwas über die Mission von St. Ignatius, dem Jesuitenpater, der 1728 die Juan Bautista Luyando gegründet hat. Anschließend werden wir die Quelle des Flusses San Ignacio besuchen um Ausschau nach Ohrenscharbe (Phalacrocorax auritus) und Bindentaucher (Podilymbus podiceps) zu halten. Mit etwas Glück können wir die Nordamerikanische Rohrdommel (Botaurus lentiginosus) erspähen. In den ufersäumenden Palmen dürfen wir mit Maskentrupial (Icterus cucullatus) rechnen. Abendessen in einem typischen, mexikanischen Restaurant.

Auch Kühe sind hier interessiert … an Vögeln. Foto: H. Meyer

11. Tag (24.03.): Wanderung im versteinerten Lavafluss und entlang von Vulkanen
Kurz nach dem Frühstück fahren. fahren wir mit dem Bus zum Lager Bonfil und machen Zwischenhalt in der Wüste. Dort können wir die Landschaft mit ihrem majestätischen Vulkan, dem Vulkan de las Virgenen und dem versteinerten Lavafluss bestaunen. Anschließend werden wir ein wenig wandern und die Flora und Fauna erkunden. Nach der anstrengenden Wanderung in der heißen Wüste erwartet uns eine Erfrischung und Essen im Bonfil Camp Restaurant. Anschließend geht es weiter nach Loreto. Dort werden wir im Super Donkey zu Abend essen.

12. Tag (25.03.): Von der Sierra La Giganta zum Paradies: die Insel Coronados erwartet uns

Kalifornische Seelöwen (Bullen) auf der Baja California. Foto: M. Winter.

Nach dem Frühstück machen wir uns sofort auf zum Pier. Unsere heutige Exkursion führt uns auf die Insel Coronados. Neben dem türkisfarbenen Wasser gibt es spannende Felsformationen zu bestaunen. Mit Sicherheit können wir Weißbauchtöpel (Sula leucogaster) und Blaufußtölpel (Sula nebouxii) sehen, mit etwas Glück vielleicht auch seltene Sturmtaucher-Arten. Auch können wir mit Gelbfußmöwen (Larus livens), Schwarzhalstauchern (Podiceps nigricollis), Pelikanen, Sperlingen, Seglern und Kolibris rechnen. Es gibt nicht nur Vögel zu bestaunen. Mit etwas Glück können wir verschiedene Delfine, Seelöwen oder springende Rochen im Meer sehen. Sehr selten können auch Finnwale (Balaenoptera physalus) oder die größten Meeressäuger unseres Planeten, die Blauwale (Balaenoptera musculus) beobachten werden. An der Insel angekommen erwartet uns ein wunderschöner weißer Sandstrand. Wer möchte kann eine Runde schwimmen gehen (mit Seelöwen!) oder die Insel auf eigene Faust erkunden. Von einem Punkt aus hat man einen atemberaubenden Blick über die Landschaft der Sierra La Giganta und dem türkisfarbenen Meer des Golfs von Kalifornien. Am Nachmittag kehren wir nach La Paz zurück.

13. Tag (26.03.): Wo der “Roadrunner” durch die Wüste läuft … 

Der Tag beginnt mit einem reichhaltigen Frühstück als Stärkung für die anstehende Exkursion. Heute werden wir viel zu Fuß unterwegs sein und in der Wüste nach Vögeln suchen. Wir verlassen La Paz nach Süden in Richtung Ejido Álvaro Obregón. Zielarten des heutigen Tages sind u.a. Goldkopf-Beutelmeise, Kalifornienschopftyrann, Hausgimpel und Greifvögel wie Rundschwanzsperber, Mohren-, Wüsten- und Rotschwanzbussard. Auf dem Weg ins Kaktusschutzgebiet sehen wir zwei wunderschöne Strandbuchten. Im Zielgebiet erwarten uns zahlreiche Wüstenvogel-Arten wie Carolinataube, Sperlings- und Roststäubchen. Vielleicht haben wir auch dieses Jahr das Glück, und der schnellste Läufer der Wüste, der legendäre Roadrunner – Wegekuckuck – läuft uns über den Weg. Auch den endemischen Schwarzstirn-Saphirkolibri sollten wir hier beobachten können. Neben den Vögeln gibt es weitere spannende Dinge zu entdecken. Am Nachmittag machen wir einen kurzen Abstecher in die alte Bergbaustadt El Triunfo. Dann treten wir den Rückweg an, das Abendessen wartet.

Unter Aufsicht ist Schnorcheln mit Walhaien und Seelöwen möglich. Foto: H. Meyer

14. Tag (27.03.): Bei den Walhaien in der Bucht von La Paz
Heute Morgen haben wir es nicht weit, nur eine kurze Strecke per Boot hinaus in die Bucht von La Paz. Sozusagen im Schatten der Promenade der Stadt halten sich Jahr für Jahr die größten Fischer der Welt zur Nahrungssuche auf. Wer mag, kann ins Wasser gehen und sich den Meeresriesen nähern (per Schnorchel-Ausrüstung). Den Nachmittag verbringen wir mit einem Spaziergang zu den zwei Hauptstränden von La Paz Balandra und Tecolote und genießen am Abend den schönen Sonnenuntergang. Abendessen am Strand.

15. Tag (28.03): Wo der Blaufußtölpel mit seinen blauen Füßen winkt
Heute ist leider schon unser letzter Exkursionstag. Wir verlassen das Hotel in La Paz in Richtung Hafen von Pichilingue, wo wir per Boot zur Insel Espiritu Santo übergesetzt werden. Diese Insel und weitere gehören zum Flora-Fauna-Schutzgebiet Islas del Golfo de California. Ein einzigartiger Ort zum Abschalten und genießen. Mit etwas Glück werden wir Brutplätze vom Kanadareiher (Ardea herodia) finden oder Rötelreiher (Egretta rufescens) während der Balz beobachten. Auf der Insel können wir zwei Arten von Tölpeln, den Weißbauchtölpel (Sula leucogaster) und den Blaufußtölpel (Sula nebouxii) und viele weitere Arten beobachten. Außerdem gibt eine große Kolonie von Kalifornischen Seelöwen, einzigartige Landschaften sowie wunderschöne Strände zu entdecken. Das Mittagessen, ein traditionelles Gericht der mexikanischen Küche werden wir an einer schönen Stelle am Strand einnehmen. Wer möchte kann nach dem Essen, bei einem kleinen Spaziergang, die schönen Strände genießen. Am Ende der heutigen Exkursion werden wir eine Kolonie von Prachtfregattenvögeln (Fregata magnificens) besuchen und die Aktivitäten der Vögel aus nächster Nähe beobachten. Üblicherweise haben sie zu dieser Zeit Jungvögel. Mit etwas Glück endet der Tag mit einem spektakulären Naturschauspiel, wie springenden Walen oder einer Gruppe von Mantas. Am Abend werden wir bei unserem Abschiedsessen in Erinnerungen der vergangenen Tage schwelgen.

16. Tag (29.03.): Good bye La Paz und Heimreise 
Heute können wir einmal ausschlafen und uns auf den langen Nachtflug nach Europa vorbereiten. Nach dem letzten Frühstück Frühstück unternehmen wir vielleicht noch einen Bummel entlang der toll restaurierten Strandpromenade von La Paz. Im Hotel wartet dann unser letztes Mittagessen. Gegen 14.00 Uhr verlassen wir das Hotel und fahren zum Flughafen von La Paz. Hier verabschieden wir uns von unseren Guides und von einer atemberaubenden Landschaft und Tierwelt der Baja California, die in ihrer Art einzigartig in der Welt ist. Gegen 16:45 Uhr starten wir mit Aero Mexico zurück in die Hauptstadt Mexiko-City. Kurz vor 23.00 Uhr steht dann der “Dreamliner” bereit zum ca. 11-stündigen Nachtflug nach Amsterdam.

17. Tag (30.03., Di.): Ankunft in Holland und Weiterreise nach Hause
Gegen 17.30 Uhr erreicht Aero Mexico Amsterdam. Unser Weiterflug nach Berlin wartet um 20:45, Ankunft in der deutschen Hauptstadt um 22:00 Uhr. Heimreise mit “Zug zum Flug” oder per PKW zum Ausgangspunkt der Reise.

Irrtümer vorbehalten. Notwendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben vorbehalten!
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Teilnehmer, Preise & Leistungen

Teilnehmer

Minimum 6 bis maximal 12 Personen

Staffelpreise

  • 06/07 Teilnehmer – 3.290,00 € pro Person/HP
  • 08/09 Teilnehmer – 3.190,00 € pro Person/HP
  • ab 10 Teilnehmern – 2.990,00 € pro Person/HP

Einzelzimmerzuschlag: 510,00 €

Bartmeise-Reisen Vertrieb für Schweiz & Österreich: Michael Straubhaar, 3110 Münsingen, Tel.: (+41) 79 466 9329: E-Mail: buchung@bartmeise.de

Im Reisepreis inbegriffen

  • alle Unterkünfte (14 Nächte/15 Tage) Hotels in Doppel- und Einzelzimmern, einfacher/guter und teilweise sehr guter touristischer Standard (je nach Verfügbarkeit)
  • Halbpension – Verpflegung mit Frühstück und Mittagsimbiss (meist Lunchpack) – ohne Abendessen (Hinweis: Hotels in Mexiko/Baja California bieten nach nordamerikanischem Standard kein Abendessen für Gruppen an, dieses muss daher in Restaurants in der Stadt alà card eingenommen werden)
  • Trinkwasser tagsüber im Bus unbegrenzt
  • Eintrittsgelder für Nationalparke und lokale Guides
  • alle im Reiseplan genannten Bootstouren
  • alle im Reiseplan genannten Besichtigungen
  • Transport im Kleinbus mit Fahrer (inkl. Treibstoff)
  • spanisch- & englisch-sprachiger mex. Birdguide sowie deutschsprachige (portugisisch & englisch) Reiseleitung Adrian Eisen Rupp, Bartmeise-Reisen
  • Vogelliste (Booklet) zum Eintragen der täglich gesehenen Arten (wiss./deutsch/engl.), Bartmeise-Notizbuch mit Kugelschreiber und Lineal
  • Deutsche Reiseinsolvenzversicherung/Reisesicherungsschein

Im Reisepreis NICHT inbegriffen

  • Internationaler Flug mit Aero Mexico (AM) z.B. ab Berlin über Amsterdam und Mexiko City nach La Paz und zurück (Economy ab ca. 830,00 €; Business ab ca. 1.800,00 €)
  • Zusatzübernachtung/en bei Flugausfällen (höhere Gewalt)
  • Verpflegung am Anreisetag am15.03. beginnt mit einem Frühstück und endet am Abreisetag 29.03. ebenfalls mit einem Frühstück; mittags auf eigene Kosten in La Paz.
  • 14x Abendessen (gemeinsam) in sehr guten Restaurants; Kosten pro Portion zwischen 8,00 und 10,00 €, bei der Wahl von frischen Meeresfrüchten 15,00-18,00 € (Gesamtbudget für Abendessen: um/unter 200,00 € pro Person)
  • alle Getränke zu den Mahlzeiten, alkoholische Getränke
  • Trinkgelder für Birdguide und Fahrer (grundsätzlich empfohlen für alle Bartmeise-Reisen: Birdguide 2,00 €-2,50 € pro Tag/Person; Fahrer 1,00 €-1,50 € pro Tag/Person;  ggf. Tour-Helfer: 1,00 € pro Tag/Person)
  • Persönliche Ausgaben wie Internet, Telefon, Wäscheservice usw.
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Allgemeine Reisehinweise

Gesundheitshinweise

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt sowie bei besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

Mitnahmeempfehlungen

  • Bequemes und festes Schuhwerk zum Gehen auf steinigem Untergrund (Felswatt)
  • Leichte Schuhe oder Sandalen
  • Leichte Kleidung und langärmlige Hemden (Schutz gegen Sonne und Insekten)
  • Pullover oder Jacke für kühle Nächte
  • leichte Jacke zum Schutz gegen Erkältungen in klimatisierten Fahrzeugen und Räumen (!)
  • Regenbekleidung, Wasserdichte Tasche für Ausflüge auf den Booten
  • Badesachen und Schwimmschuhe (Felswatt)
  • Taschenlampe bzw. Stirnlampe
  • persönliche Reiseapotheke
  • Bestimmungsliteratur: Sibley (2016) – Field Guide to the Birds of Western North America, Christopher Helm, London, ISBN-10:0307957926

Zum Charakter dieser Reise

Diese Reise ist nach Bartmeise-Klassifizierung eine Reise in der Kategorie “Naturerlebnistour”. Neben den genannten Naturbeobachtungen gehören auch die im Reiseplan genannten touristischen Besichtigungen zum Programm.

Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit hoch kompetenten lokalen Guides zusammen, die exzellente Kenner ihrer heimischen Vogelwelt und zumeist eingebunden in Aktivitäten von Landesvereinen und Gesellschaften zum Schutz und zur Erforschung (Kartierung, Monitoring usw.) sind. Neuentdeckungen von bisher in der jeweiligen Landesavifauna unbekannten Fakten zum Vorkommen und zur Biologie einzelner Arten, die bei solchen Reisen immer wieder anfallen, fließen in die genannten Projekte des Reiselandes ein. Unsere Birdguides nutzen von Fall zu Fall Vogelstimmen aus einer Soundbibliothek, um schwer auffindbare bzw. versteckt lebende Arten sichtbar zu machen. Dies geschieht in jedem Fall unter Berücksichtigung der Brutbiologie und der Schutzansprüche einzelner Arten, die von unseren Guides gut eingeschätzt werden können. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung zu den Abläufen der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programmes liegt aber ausschließlich in den Händen des lokalen Birdguides (der Bartmeise-Partnerfirma)

Weiterreichende touristische Informationen (außerhalb der ausdrücklich im Reiseplan genannten) werden nicht gegeben. Interessenten sollten sich bitte vorher in das Gebiet einlesen (Reiseführer oder Internet).

Portrait Roadrunner. Foto: M. Winter

Bartmeise-Reisen sind (Klein-)Gruppenreisen mit 6-16 Teilnehmern (im Ausnahmefall und wenn in der Reisebeschreibung ausdrücklich genannt, auch mehr). Wer Probleme mit anderen Menschen in Kleingruppen und/oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, der kann nicht an einer solchen Reise teilnehmen! So genannte “lister” (“twitcher”), also jene Vogel-Interessierte, die nur in der Welt unterwegs sind, um ihre persönliche Lifeliste an Vogelarten aufzufüllen, die sich egoistisch, rücksichtslos und unhöflich gegenüber anderen Gästen verhalten und die Gruppenaktivitäten stören, sind absolut unwillkommen (solche Gäste können auch von einer laufenden Reise ausgeschlossen werden)! Vogelfotografen sind immer willkommen, jedoch müssen diese bereit sein, sich den Beobachtern unterzuordnen.

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Bartmeise-Reisen ist Mitglied im Deutschen Reisebüro-Verband DRV 

 

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Reisedetails

Flugreisen, Naturerlebnis-Touren, Startseite
Staffelpreis ab 2.990,00 € pP
14. bis 30. März 2022

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