Mexiko/Yucatán: Vogelwelt & Natur im Regenwald der Maya

Reisebeschreibung

Mexiko/Yucatán: Zauberhafte Vogelwelt & grandiose Natur im ‘grünen Kronjuwel’ Mexikos 

Spannende Naturerlebnisse zwischen Golf von Mexiko, im Regenwald der Maya und an der Karibikküste 

Reisetermin: November 2023

Bitte beachten Sie unsere neuen Reiseregeln bezüglich der Pandemie seit September 2021 (Startseite unten). Wie für jede andere Bartmeise-Reise sind auch für diese Reise ausschließlich vollständig gegen COVID-19 geimpfte (oder genesene – gegen Nachweis) Gäste zugelassen! 

Reiseroute 2021

Mit dieser fantastischen Reise entdecken wir vogelkundliche Höhepunkte auf der zauberhaften Yucatán-Halbinsel Mexikos. Von der Hauptstadt aus, von der historischen Kolonialstadt Merida, reisen wir ab der Karibikküste quer durch den über 1 Million Hektar großen tropischen Regenwald der Maya bis zu den geheimnisvollen und verwunschenen Maya-Tempeln von Chitzen Itza, UNESCO-Weltkulturerbe, und Calakmul (Biospährenreservat), neben Tikal und Mirador in Guatemala eine der größten jemals entdeckten Maya-Städte. Wir suchen nach den Vogelgeheimnissen der legendären Maya und besuchen auch einen der berühmten ‘Fledermaus-Vulkane’ in den geheimnisvollen Karsthöhlen. Über zwei Millionen Fledermäuse in mind. acht verschiedenen Arten schwärmen in der Dämmerung aus zur Nahrungssuche. Es ist sehr selten, dass sich so viele Spezies einen einzigen Schlafplatz teilen! Einen Tag werden wir zur Vogelbeobachtung auch auf der Karibik-Insel Cozumel verbringen und mehrmals auch wundervolle Küstenschutzgebiete mit ihrer zauberhaften Wasser- und Küstenvogelwelt besuchen.

Die Halbinsel Yucatán liegt im Osten Mexikos und trennt den Golf von Mexiko vom Karibischen Meer. Die Halbinsel umfasst Gebiete der Bundesstaaten Yucatán, Campeche und Quintana Roo in Mexiko sowie Belize und einen Teil von Guatemala, und ist berühmt für die Maya-Ruinen mit ihren fantastischen Pyramiden und die Strände der ‘Riviera Maya’, die touristisch weltbekannt und beliebt sind.

Yukatanzaunkönig, endemisch. Foto: M. Ortega.

Als ob dies nicht genug wäre weist die Region einen großen Reichtum an Vögeln auf, die mit etwa 580 Arten vertreten sind. Etwa 17 Vogelarten kommen nur hier auf Yucatán bzw. auf der vorgelagerten Insel Cozumel entweder nur in Mexiko oder angrenzend noch in Belize und/oder Guatemala (4 endemisch und 13 near endemisch) vor, wie etwa Yukatanmückenfänger (Yucatán Gnatcatcher), Yukatanzaunkönig (Yucatán Wren), Blauschwanz-Smaragdkolibri (Cozumel Emerald) und Bairdvireo (Cozumel Vireo) und auch z.B. der Yukatànblaurabe (Yucatán Jay), Yukatànspecht (Yucatán Woodpecker), Belizenachtschwalbe (Yucatan Nightjar) und das farbenprächtige Pfauentruthuhn (Ocellated Turkey), von denen wir uns einige vielleicht sogar beim Rundgang durch die Maya-Pyramiden erhoffen können.

Endemisch auf Yucatán: Pfauentruthuhn. Foto: A. Ciau.

Weitere wichtige Schlüsselarten der Reise, die auf der Halbinsel teils besonders wichtige Vorkommensgebiete haben, sind z.B. Kuba-Flamingo (American Flamingo), Diademmotmot (Lesson´s Motmot), Jamaikataube (Caribbean Dove), Rotgesicht-Kreischeule (Middle American Screch Owl), Jamaikasittich (Olive-throated Parakeet), Rostkappen- und Hellschweingen-Baumsteiger (Ruddy- & Tawnywinged Woodcreeper) sowie Streifen- und Grünrückenammer (Botteri´s- & Green-backed Sparrow).

Diese neue Rundreise (im modernen Mercedes-Sprinterbus) bietet auf rund 1.600 Kilometern Strecke vogelkundlich und auch archäologisch die interessantesten Höhepunkte der karibischen Halbinsel, zusammengestellt für uns von einem der ausgewiesenen Naturführer Mexikos in Zusammenarbeit mit einem der besten lokalen Ornithologen Yucatáns.

Speerreiher. Foto: I.A.Ciau

Höhenpunkte dieser Reise sind die Regenwälder der Maya mit ihren Biosphärenreservaten und die alten Maya-Stätten (Citzen Itza, Calakmul & El Hormiguero), die Küsten des Golfs von Mexiko und der Karibik mit der Insel Cozumel mit ihren Mangroven-Biotopen und Küstenschutzgebieten, die geheimnisvollen Cenoten (“Wassergrotten”) und auch der Fledermausvulkan “Volcán de los Murciélagos”, Bootsfahrten auf Flüssen und die einzige Brutkolonie vom Kubaflamingo in Mesoamerika. Auch das einzigartige und gut erhaltene Kolonialerbe der Kleinstädte auf Yucatans gilt als wichtige Sehenswürdigkeit. 

Wer mag, kann diese Reise privat an der traumhaften “Riviera Maya”, vielleicht in Cancun oder auch im Karibikparadies Playa del Carmen, verlängern. Wir fliegen mit Aero Mexico (AM) z.B. ab Berlin über Amsterdam nach Mexiko City und von dort sofort weiter nach Merida (ohne in México City übernachten zu müssen).

Startbild: Männlicher Pfauentruthahn (endemisch auf Yucatan). Foto: I. Arellano Ciau. 

 

Reiseplan

XX (1. Tag): Abflug nach Mexiko
Am Abend reisen wir z.B. ab Berlin nach Amsterdam und von dort gegen 22.30 Uhr mit einem “Dreamliner” B787 der Aero Mexico (AM) direkt nach Mexiko City, wo wir am 15.11. gegen 03.30 Uhr eintreffen werden. Nach Erledigung der Zollformalitäten fliegen wir um 06.00 Uhr weiter nach Merida, der Hauptstadt Yucatáns. Die Reisegruppe wird ab Berlin bereits begleitet von unserem Bartmeise-Mitarbeiter Adrian Eisen Rupp.

Yukatan-Mückenfänger, endem. Foto: M. Ortega

XX. (2. Tag): Ankunft in der Hauptstadt Yucatans und Vogelwelt am Golf in Sisal 
Martin, unser mex. Geschäftspartner, und Ismael, unser Birdguide für die Reise, heißen uns am Flughafen herzlich willkommen in Mexiko. Wir fahren ins Hotel und stellen unser Gepäck ein. Nach dem Frühstück unternehmen wir einen Ausflug nach Sisal. Die kleine Kolonialstadt an der Küste des Golfs von Mexiko verdankt ihren Namen der Sisal-Pflanze. Die Sisal-Faser wird das grüne Gold von Yucatáns genannt. In der Nähe der Gemeinde gibt es Mangroven, Dünen und Sümpfe, die mit dem Meer verbunden sind. Dies ist ein ausgezeichneter Ort, um endemische Vögel wie den Rosenkehl-Sternkolibri (Mexican sheartail), Yukatanzaunkönig (Yucatan Wren) und Yukatan Mückenfänger (Yucatan Gnatcatcher) zu finden. Unser Mittagessen nehmen wir in Sisal ein. Anschließend beobachten wir noch eine Weile an Küste, die hier bestimmt wird aus Mangroven und Sumpfvegetation. Hier kann man Kahnschnabel (Boat-billed Heron), Rotbrustfischer (Ringed Kingfisher), Kleiner Gelbkopfgeier (Lesser yellow-headed Vulture) und in den Zugzeiten auch Blauflügelente (Blue-winged teal) und Amerikanischer Säbelschnäbler (American Avocet) beobachten. Mit ersten guten Eindrücken fahren wir am späten Nachmittag zurück nach Merida in unser Hotel. Dort erwartet uns das Hotel mit einem „Willkommensdinner“ als Abendessen. 2 Nächte/HP.

Rennkuckuck. Foto: I.A. Ciau

XX. (3. Tag): Unterwegs zur Geisterstadt Misne Balam und zum Golf von Mexiko 
Nach dem Frühstück unternehmen wir einen ersten Ausflug zur Geisterstadt Misne Balam. Der Weg dorthin ist aufgrund seiner strategischen Lage auf halbem Weg zur Küste ein interessanter Ort für Vögel, wo wir Arten wie Goldtrupial (Orange Oriol), Yucatánspecht (Yucatan Woodpecker), Schwarzkehlwachtel (Yucatan Bobwhite), Rennkuckuck (Lesser Roadrunner), Gabelschwanz-Königstyrann (Fork-tailed Flycatcher), Scherenschwanz-Königstyrann (Scissors-tailed Flycatcher) und Streifenrückenammer (Botteri´s Sparrow) beobachten können. In Corchito befindet sich eine Cenote, eine mit Wasser gefüllte Grotte. Bei einer Bootstour werden wir nach der Braunkappenralle (Roufus-necked Wood Rail) suchen. Unser Mittagessen nehmen wir heute im schönen Hafen von Progresco ein und danach fahren wir weiter nach Chuburna. Dort suchen wir nach einigen spezielle Arten wie Klapper– und Rubinralle (Clapper Rail & Ruddy Crake) und Küstentaube (Zenaida Dove). Andere interessante Vogelarten hier sind u.a. die seltenen Schnee– und Wilsonregenpfeifer (Snowy- & Wilson’s Plover), Mangrovenschwalbe (Mangrove Swallow), Texasspecht (Ladder-backed Woodpecker) und Mangrovekuckuck (Mangrove Cuckoo). Danach fahren wir zurück ins Hotel nach Merida, wo unser Abendessen wartet.

XX.04. (4. Tag): Vögel am Golf von Mexiko und auf dem Weg nach Campeche
Zeitig morgens checken wir aus und beginnen unsere Rundreise. Unser Frühstück nehmen wir heute als Picknick ein, und zwar am Strand von Chuburna, wo wir bis 10:30 Uhr beobachten werden. Auf dem Weg dorthin stoppen wir an einer Lagune, wo wir hoffentlich Rotnackenralle (Russet-naped Wood-rail) und Grünfischer (Green Kingfisher) entdecken können. Dann geht es weiter nach Campeche zum Mittagessen. Am späten Nachmittag checken wir für eine Nacht in unser Hotel in Campeche ein. Nach dem Abendessen suchen wir hier nach der Paraque Nachtschwalbe (Common Paraque). 1 Nacht Hotel/HP

Jabiru. Foto: I.A. Ciau

XX.04. (5. Tag): Bootsfahrt auf dem Manantel-Fluss 
Nach dem Frühstück checken wir aus und fahren zu unserer nächsten Ranch, die am Ufer des Palizada-Flusses gelegen ist. Das ist ein guter Ort, um Halsbandarassari (Collared Aracari) und Gelbkopfamazone (Yellow-headed Parrot) zu sehen. Bevor wir jedoch zur Ranch kommen, steht eine Bootsfahrt auf dem Manantel-Fluss in unserem Programm. Hierbei halten wir Ausschau nach Arten wie Südamerikanischer Rohrdommel (Pinnated Bittern), Zwergbinsenralle (Sungrebe) und Dominikanertriel (Double-striped Thick-knee). Mit etwas Glück finden wir auch den beeindruckenden Jabirustorch (Jabiru), den größten Vogel auf dem amerikanischen Kontinent. In der Umgebung der Ranch suchen wir später am Abend nach nachtaktiven Vögeln wie Eulen und Nachtschwalben. 1 Nacht Hotel/HP.

XX.04.(6. Tag): Besuch am Fledermausvulkan im Biosphärenreservat Calakmul
Nach einem Morgen mit Vogelbeobachtung in den Feldern und steppenartigen Grasflächen des Dorfes Palizada, wo wir Arten wie Aplomadofalke (Aplomado Falcon), Yucatánzaunkönig (Yucatan Wren), Grasammer (Savannah Sparrow) und Rotbrust-Dickichtschlüpfer (Rufous-breasted Spinetail) erwarten dürfen, fahren wir weiter zum Chicanna Ecovillage. Auf dem Weg dorthin werden wir auch den berühmten Fledermausvulkan “Volcán de los Murciélagos” im Biosphärenreservat Calakmul besuchen. Es ist ein grandioses (und für manche Menschen gruseliges) Schauspiel, wenn rund zwei Millionen Fledermäuse in mind. acht verschiedenen Arten  in der Dämmerung aus zur Nahrungssuche ausschwärmen. Wir versuchen unsere Zeit so einzuteilen, so dass wir dieses Naturschauspiel erleben können. Sollten wir es zeitlich heute nicht schaffen, so bietet sich eine zweite Chance morgen. 3 Übernachtungen/HP Hotel.

Erzfischer. Foto: M. Ortega

XX.04. (7. Tag): Vogelbeobachtung im Biosphärenreservat Calakmul und Rundgang durch die Maya-Stadt
Nach einem zeitigen Frühstück fahren wir am zweiten Tag in das Kerngebiets de Maya-Stadt und besuchen die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten archäologische Ausgrabungsstätte von Calakmul. Im gut bewachten Schutzgebiet sollte die Beobachtung großer Arten wie Kronenhokko (Great Curassow), Haubenguan (Crested Guan) und vom auf Yucatan endemischen Pfauentruthuhn (Oceallated Turkey) gelingen. Weitere wahrscheinlich vorkommende Arten sind: Erzfischer (Amerikanischer Zwergeisvogel), Sperberwaldfalke (Barred forest falcon) und Prachthaubenadler (Ornate Hawk-Eagle). Wir werden den ganzen Tag in diesem großartigen Gebiet unterwegs sein und unsere Pausen und und unser Mittagspicknick hier planen.

XX.04. (8. Tag): Vögel an der Grenze zu Guatemala 
An unserem letzten Tag hier im Biosphärenreservat besuchen wir die Gemeinde Dos Naciones, die an der mexikanisch-guatemaltekischen Grenze liegt. Dort werden wir die Möglichkeit haben, weitere bemerkenswerte Vogelarten aus dem Regenwald von Calakmul zu entdecken, wie hoffentlich Zwergmotmot (Tody Motmot), Streifenkehl-Schattenkolibri (Stripe-throated Hermit), Birkenschnäppertyrann (Yellow-bellied Flycatcher), Weißbandpipra (White-collared Manakin) und Gelbhosenpipra (Red-capped Manakin). An diesem Tag machen wir auch einen Stopp bei “Três Garantías”, wo wir versuchen werden, u.a. Weißzügel-Faulvogel (White-whiskered Puffbird), Schwarzkehl-Würgertangare (Black-throated Shrike-Tanager), Purpurkron-Schmuckkolibri (Purple-crowned Fairy) und Trauerbekarde (Northern Schiffornis) zu beobachten. Mit einem hoffentlich wieder erfolgreichen Tag endet unser Aufenthalt in Calakmul.

Königsgeier. Foto: A. Eisen Rupp

XX.04. (9. Tag): Vögel im “schönen Wald”  und die Maya-Stätte “Ameisenhaufen” warten 
Um 07.00 Uhr nehmen wir unser Frühstück ein und danach starten wir unseren Beobachtungstag zuerst mit der Fahrt zu den Maya-Ruinen von “El Hormiguero” (“Ameisenhaufen”), die sich ca. 30 km entfernt von unserem Hotel befinden. Bevor wir unser Ziel erreichen, werden wir an einem Stopp versuchen, Rotbrust-Dickichtschlüpfer (Rufous-breasted Spinetail) und Graukappen-Kleintyrann (Grey-capped Tyrannulet) zu finden. Bei einem archäologischen Rundgang durch die Maya-Stätte können wir im Dschungel Arten wie Rotstirnamazone, Graubrust-Ameisendrossel (Black-faced Antthrush) und Kastanienspecht (Chestnut-colored Woodpecker) finden. Dann geht es weiter in den Ort Bacalar zur “Lagune der sieben Farben”, um ein köstliches Mittagessen zu probieren. Falls wir eine Genehmigung erhalten, das private Schutzgebiet “Santuario del Zopilote Rey” (Heiligtum des Königsgeiers) besuchen zu dürfen, könnten wir in einem Teil eines riesigen Waldes im Süden vom Campeche die beeindruckenden Königsgeier (King Vultere) beobachten. 1 Nacht Hotel/HP.

XX.04. (10. Tag): Die ‘Riviera Maya’ in Playa del Carmen wartet … 
Heute wollen wir bereits um 05:30 Uhr das Hotel verlassen, checken aus und fahren zuerst zu einer Lagune in der Nähe der Gemeinde El Naranjal. Dort besteht die Chance, den seltenen und äußerst schwer zu findenden  Speerreiher (Agami Heron) zu sehen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir vor Sonnenaufgang ankommen und vor Ort eine Tarnung (Verstecke) nutzen. Nach einem reichhaltigen Frühstück reisen wir weiter mit einem Zwischenstopp in der Gemeinde Petcacab, wo wir nach Weißhals-Faulvogel (White-necked Puffbird) und Kronentyrann (Amazonian Royal Flycatcher) suchen. Nach dem Mittagessen geht es dann weiter zum berühmten mexikanischen Badeparadies Playa del Carmen, wo ein wunderbares Strandhotel auf uns wartet. 2 Nächte Hotel/HP.

Yukatanspecht. Foto: I.A. Ciau

XX.04. (11.Tag): Karibik pur: Endemische Vögel auf Cozumel
Mit unserem Frühstück im Pack für unterwegs setzen wir zeitig mit der ersten Fähre zur Insel Cozumel über. Wir wollen den ganzen Tag nutzen, auch die Endemiten der Insel zu finden. Die auf der Insel gesuchten Arten sind Schwalbenschwanz-Smaragdkolibri (Cozumel Emerald), Bairdvireo (Cozumel Vireo), Goldwaldsänger (Mangrove Warbler), Kuba-Streifenkopftangare (Western Spindalis), Weißkinn-Olivtyrann (Caribbean Elaenia) sowie Arten (Unterarten) wie Rostbrauenvireo (Rufous-browed Peppershrike) und Blaumückenfänger (Blue-grey Gnatcatcher) sowie andere seltene Arten der Halbinsel Yucatan wie Yucatánvireo (Yucatan Vireo), Yucatánspecht (Yucatan Woodpecker), Glanzspottdrossel (Black Catbird), Weißscheiteltaube (White-crowned Pigeon) und Rubinralle (Ruddy Crake). Mit der letzten Fähre geht es zurück nach Play del Carmen.

 

 

Sprenkelkauz. Foto: I.A. Ciau

XX.04. (12. Tag): Klammeraffen und eine Cenote auf dem Weg ins “Pueblo Magico” 
Heute frühstücken wir gegen 07.00 Uhr wieder im Hotel. Danach checken wir aus und setzen unsere Rundreise in Richtung Valladolids fort. Zuerst stoppen wir für eine kurze Zeit in Punta Laguna, einem Schutzgebiet für Klammeraffen (und Pumas). Nach dem Mittagessen machen wir einen kurzen Halt an der Cenote Kax ek, falls der Weg dorthin befahr sein sollte. Diese Cenote, die durch das Amazili-Naturschutzgebiet geschützt wird, ist eine der touristischen Attraktionen auf Yucatan und zudem ein guter Platz, um Vögel zu beobachten. Am späten Nachmittag erreichen wir dann unser nächstes Hotel in der Nähe von Valladolid. Nach dem Abendessen ist eine kurze Nachttour geplant, um nach Rotgesicht-Kreischeule (Middle American Screech Owl), Sprenkelkauz (Mottled Owl) und Urutau-Tagschläfer (Common Potoo) zu erleben. 1 Nacht Hotel/HP.

XX.04. (13. Tag): Vögel im ‘Neuen Weltwunder’ in Chichén Itza 
Frühstück heute um 06.30 Uhr im Programm und danach steht unser Besuch in der wohl berühmtesten und wichtigsten archäologischen Stätte auf Yucatan, in Chichen Itza, das unter die Wunder der Neuen Welt gewählt wurde, im Programm. Welche der hier aufgezählten Arten wir beim Rundgang entdecken werden, lässt sich schwer beschreiben. Wir dürfen gespannt sein! Auf unserer Weiterfahrt Richtung San Felipe entlang der Cenotillo-Route stoppen wir am Weg, um nach einigen Vögeln wie der Gelbbrust-Pfeifgans (Fulvous Whistling Duck) und Zwergsultanshuhn (Purple Gallinule) Ausschau zu halten.. Weiter geht es nach Valladolid zum Biosphärenreservat “Rio Lagartos”. Dort unternehmen wir am späten Nachmittag eine Bootsfahrt mit dem Ziel, eine der schwierigsten Arten der gesamten Reise, die Yucatánnachtschwalbe (Yucatan Poorwill) zu finden. 2 Nächte Hotel/HP.

Krabbenreiher. Foto: M. Winter

XX.04. (14. Tag): Wo sich der Golf von Mexiko und die Karibik vereinen 
Am zweiten Tag in der Region Rio Lagartos bereisen wir den Punkt, an dem das Karibische Meer und der Golf von Mexiko zusammenlaufen, und suchen nach Arten wie z.B. Schwirrammer (Chipping Sparrow) und Lerchenstärling (Eastern Meadowlark). Außerdem können wir hier Kubaflamingos (American Flamingo) erwarten. Nach dem Mittagessen im wunderschönen Hafen fahren wir zum Hotel zurück, um den Virginia-Uhu (Great Horned Owl) und einige andere Nachtvögel wie den Krabbenreiher (Yellow Crowned Night Heron) zu suchen.

XX.04. (15. Tag) Durch die magische Stadt Izamal zurück nach Merida
Heute haben wir etwas mehr Zeit, denn ein Reisetag zurück nach Merida steht auf dem Programm. Wir frühstücken um 08.00 Uhr und checken aus. Auf unserem Rückweg stoppen wir an der Cenote Xoch in Cenotillos, wo wir einen Rundgang unternehmen, um diese Naturschönheit zu bestaunen. Mittags werden wir Izamal, die “magische Stadt” erreichen. Diese wunderschöne Kolonialstadt, die Mitte des 16. Jahrhunderts auf den Resten einer Maya-Stadt gegründet wurde, bekam im Jahr 2001 als erste Stadt Mexikos diesem Auszeichnung zugesprochen. Hier wartet auch unser Mittagessen mit köstlicher Yucatecan-Küche auf uns. Wo immer interessante Vögel zu entdecken sind, stoppen wir auf dem Weg zurück in die Yuicatan-Hauptstadt, wo unser Hotel wartet. 2 Nächte Hotel/HP.

Kubaflamingo: Foto: I.A. Ciau

XX.04. (16. Tag): “Rosarote” Vogelwelt im Celestun-Biosphärenreservat
Nochmals darf das Frühstück zeitig um 06:30 Uhr sein, denn wir wollen diesen letzten vollen Tag nochmals intensiv zur Vogelbeobachtung nutzen. Dazu fahren wir in das Celestun-Biosphärenreservat, einem wahren Öko-Paradies. Hier an der Flussmündung Estero findet sich die einzige bekannte Kubaflamingo-Kolonie in Mesoamerika. Aufgrund des hohen Karotingehaltes ihrer Nahrung sollten  sich die Flamingos leuchtend rosa präsentieren. Wir besuchen ein ausgedehntes Mangrovensystem (vier Arten), wobei sich in einer davon eine große Brutkolonie vom Rötelreiher (Egretta rufescens) findet. Wenn es die Zeit erlaubt, besuchen wir auch Wotoch Aayin (“Das Haus des Krokodils”) auf der Isla Arena in Calkiní Campeche. Dort können wir eine der Krokodilarten der Halbinsel beobachten, das Mexikanische oder Sumpfkrokodil (Crocodylus moreletii). Das Mittagessen nehmen wir in einem Restaurant ein. Am Nachmittag fahren wir zurück nach Merida. Im Hotel schließen wir unsere Vogelliste für diese Reise ab. In einem schönen Restaurant haben wir reserviert für unseren Abschlussabend.

XX.04. (17. Tag) Stadtrundgang in der historischen Kolonialstadt Merida und Rückflug nach Deutschland 
Ein letztes Frühstück und dann heißt es Sachen packen. Bis zum frühen Nachmittag begeben wir uns auf Stadtrundgang durch die fantastisch rekonstruierte historische Kolonialstadt Merida, besuchen z.B. die Kathedrale San Ildefonso, eine der schönsten und ältesten Mexikos. Sicher bleibt hier die Gelegenheit, ein schönes und typisches Reisemitbringsel zur Erinnerung an das zauberhafte Land Mexiko zu erwerben. Gegen 15.00 Uhr müssen wir am Flughafen sein müssen. Voller Erinnerungen verabschieden wir uns von Adrian, Ismael und Martin, unseren lokalen mexikanischen Reisebegleitern und Bartmeise-Mitarbeitern. Unser Rückflug startet gegen 17:35 Uhr nach Mexiko City, und von dort weiter kurz vor 23.00 Uhr nach Amsterdam.

Diademmotmot. Foto: I.A. Ciau

XX.04. (18. Tag): Ankunft in Amsterdam 
Nach knapp 11 Stunden Direktflug durch die Nacht erreichen wir gegen 16.30 Uhr den Flughafen Amsterdam in Holland. Etwa dreieinhalb Stunden später geht es weiter z.B. in die Deutsche Hauptstadt nach Berlin, wo unsere Reise am Abend endet.

 

Irrtümer vorbehalten. Notwendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben vorbehalten!
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Preise & Leistungen

Teilnehmer

Minimum 6 bis maximal 12 Personen

Staffelpreise

  • 06/07 Teilnehmer – 3.390,00 € pro Person/HP
  • 08/09 Teilnehmer – 3.290,00 € pro Person/HP
  • 10/11 Teilnehmer – 3.190,00 € pro Person/HP
  • 11 Teilnehmern – 2.990,00 € pro Person/HP

Einzelzimmerzuschlag: 510,00 €

Bartmeise-Reisen Vertrieb für Schweiz & Österreich: Michael Straubhaar, 3110 Münsingen, Tel.: (+41) 79 466 9329: E-Mail: buchung@bartmeise.de

Im Reisepreis inbegriffen

  • alle Unterkünfte (15 Nächte) guter und teilweise sehr guter touristischer Standard (je nach Verfügbarkeit)
  • Halbpension – Verpflegung mit Frühstück und Mittagsimbiss (meist Lunchpack) – ohne Abendessen (Hinweis: Hotels in Mexiko/Yucatan bieten nach nordamerikanischem Standard kein Abendessen für Gruppen an, dieses muss daher in Restaurants in der Stadt alà card eingenommen werden)
  • Trinkwasser tagsüber im Bus unbegrenzt
  • Eintrittsgelder für Nationalparke und lokale Guides
  • alle im Reiseplan genannten Bootstouren
  • alle Fährüberfahrten
  • alle im Reiseplan genannten archäologischen Besichtigungen
  • Transport im Kleinbus mit Fahrer (inkl. Treibstoff)
  • Organisation und alle Kosten für Covid-19-Maßnahmen zur Rückreise (PCR-Test etc., so erforderlich)
  • spanisch- & englisch-sprachige Guide und Birdguides sowie deutschsprachige Reiseleitung durch Bartmeise-Reisen, Adrian Eisen Rupp (Reiseleiter)
  • Vogelliste (Booklet) zum Eintragen der täglich gesehenen Arten (wiss./deutsch/engl.), Bartmeise-Notizbuch mit Kugelschreiber und Bartmeise-Wasserflasche
  • Deutsche Reiseinsolvenzversicherung/Reisesicherungsschein gemäß § 651r BGB

Im Reisepreis NICHT inbegriffen

  • Internationaler Flug mit Aero Mexico (AM) z.B. ab Berlin über Amsterdam und Mexiko City nach Merida und zurück
  • Zusatzübernachtung/en bei Flugausfällen (höhere Gewalt)
  • Verpflegung am Anreisetag (XX.) und Abreisetag XX. (letzte Mahlzeit inbegriffen: Mittagsimbiss in Merida)  im Flugzeug oder “aus dem Rucksack”
  • 14x Abendessen (gemeinsam) in sehr guten Restaurants; Kosten pro Portion zwischen 8,00 und 12,00 €, bei der Wahl von frischen Meeresfrüchten 15,00-18,00 € (Gesamtbudget für Abendessen: Durchschnitt um 180,00 € pro Person); frische Meerefrüchte kosten etwas mehr.
  • alle Getränke zu den Mahlzeiten, alkoholische Getränke
  • Trinkgelder für Birdguide und Fahrer (grundsätzlich empfohlen für alle Bartmeise-Reisen: Birdguide 2,00 €-2,50 € pro Tag/Person; Fahrer 1,00 €-1,50 € pro Tag/Person;  ggf. Tour-Helfer: 1,00 € pro Tag/Person)
  • Persönliche Ausgaben wie Internet, Telefon, Wäscheservice usw.
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Allgemeine Reisehinweise

Gesundheitshinweise

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt sowie bei besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

Mitnahmeempfehlungen 

  • Bequemes und festes Schuhwerk (leichte, aber feste Halbschuhe, Sandalen)
  • Leichte Kleidung und langärmlige Hemden (Schutz gegen Sonne und Insekten)
  • leichte Jacke zum Schutz gegen Erkältungen in klimatisierten Fahrzeugen und Räumen (!)
  • Regenbekleidung, Wasserdichte Tasche für Ausflüge auf den Booten
  • Badesachen und Schwimmschuhe (Felswatt)
  • Taschenlampe bzw. Stirnlampe
  • persönliche Reiseapotheke
  • Bestimmungsliteratur: Sibley (2016) – Field Guide to the Birds of Western North America, Christopher Helm, London, ISBN-10:0307957926

Zum Charakter dieser Reise

Guatemala-Brüllaffe. Foto: I.A.Ciau

Diese Reise ist nach Bartmeise-Klassifizierung eine Reise in der Kategorie “Vögel und mehr”. Neben den genannten Naturbeobachtungen gehören auch die im Reiseplan genannten touristischen Besichtigungen zum Programm. Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit hoch kompetenten lokalen Guides zusammen, die exzellente Kenner ihrer heimischen Vogelwelt und zumeist eingebunden in Aktivitäten von Landesvereinen und Gesellschaften zum Schutz und zur Erforschung (Kartierung, Monitoring usw.) sind. Neuentdeckungen von bisher in der jeweiligen Landesavifauna unbekannten Fakten zum Vorkommen und zur Biologie einzelner Arten, die bei solchen Reisen immer wieder anfallen, fließen in die genannten Projekte des Reiselandes ein. Unsere Birdguides nutzen von Fall zu Fall Vogelstimmen aus einer Soundbibliothek, um schwer auffindbare bzw. versteckt lebende Arten sichtbar zu machen. Dies geschieht in jedem Fall unter Berücksichtigung der Brutbiologie und der Schutzansprüche einzelner Arten, die von unseren Guides gut eingeschätzt werden können. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung zu den Abläufen der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programmes liegt aber ausschließlich in den Händen des lokalen Birdguides (der Bartmeise-Partnerfirma)

Weiterreichende touristische Informationen (außerhalb der ausdrücklich im Reiseplan genannten) werden nicht gegeben. Interessenten sollten sich bitte vorher in das Gebiet einlesen (Reiseführer oder Internet).

Bartmeise-Reisen sind (Klein-)Gruppenreisen mit 6-16 Teilnehmern (im Ausnahmefall und wenn in der Reisebeschreibung ausdrücklich genannt, auch mehr). Wer Probleme mit anderen Menschen in Kleingruppen und/oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, der kann nicht an einer solchen Reise teilnehmen! So genannte “lister” (“twitcher”), also jene Vogel-Interessierte, die nur in der Welt unterwegs sind, um ihre persönliche Lifeliste an Vogelarten aufzufüllen, die sich egoistisch, rücksichtslos und unhöflich gegenüber anderen Gästen verhalten und die Gruppenaktivitäten stören, sind absolut unwillkommen (solche Gäste können auch von einer laufenden Reise ausgeschlossen werden)! Vogelfotografen sind immer willkommen, jedoch müssen diese bereit sein, sich den Beobachtern unterzuordnen.

 

Bartmeise-Reisen ist Mitglied im Deutschen Reisebüro-Verband DRV

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Reisedetails

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November 2023

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