Kolumbien: Endemiten an der Karibik und in den Ost-Anden

Reisebeschreibung

Unterwegs zwischen Paramo und Karibik im Land mit den meisten Vogelarten der Welt 

Zauberhafte kolumbianische Vogelwelt in den zentralen Anden und im höchsten Küstengebirge der Welt

Reisetermin: 17. Januar bis 1. Februar 2020 (nur noch 2 Plätze verfügbar!) 

Die berühmten Santa-Marta-Küstenberge an der Karibik, eines der Endemismus-Zentren in Südamerika. Foto: C. Birdwatch.

Kolumbien ist das vogelreichste Land der Erde. Es gibt mehr Vogelarten in diesem Land, als in jedem anderen in der Welt. Es ist auch leicht zu verstehen warum: Kolumbien ist tropisch und weist aufgrund der Anden enorme Höhenunterschiede auf. Außerdem hat Kolumbien sowohl die Pazifik- als auch die Karibikküste. Viele verschiedene Lebensräume sorgen also für eine Fülle von Vogelarten. Um genau zu sein, 1.930 Arten (fast 20% der weltweiten Gesamtmenge auf 1% der Landmasse), wobei auch jetzt noch immer neue Arten entdeckt werden! Nachdem wir in den zurückliegenden Jahren mit unseren Reisen mehrmals sehr erfolgreich in der zauberhaften Vogelwelt der Mittleren Anden/Choco-Region unterwegs waren, führt diese neue Reise nun eine völlig andere Faunenregion, zu den Endemiten in den Zentralen/Ost-Anden und an die Karibikküste in die Santa Marta-Berge, wo wir uns auf wieder neue, spannende Arten freuen dürfen.

Wir beginnen diese Reise in der Hauptstadt Bogota mit Vogelbeobachtung in der Paramo des großartigen Sumapaz-Nationalparks, wo wir verschiedene endemische Hochgebirgsvogelarten wie Grauschwanz-Dickichtschlüpfer (Silvery-throated Spinetail), Rostbürzeltapaculo (Pale-bellied Tabaculo) und Apolinarzaunkönig (Apolinar’s Wren) sowie Rotbauch– als auch die Blaurücken-Bergtangare erwarten dürfen. Auch die geheimnisvolle Nobelbekassine (Noble Snipe) kommt hier vor. Wichtigste Zielart hier ist aber der endemische Grünbart-Helmkolibri (Green-bearded Helmetcrest), den wir an den Blütenständen der Schopfbäume entdecken können.

Unseren nächsten Morgen verbringen wir in Bogota, wo wir die endemische Bogotaralle (Bogota Rail) und den Andensumpftyrann (Subtropical Doradito) suchen werden, bevor wir unseren Abstieg in das berühmte Magdalena-Tal beginnen. Unterwegs werden wir einen bekannten Kolibri-Garten, das ‚BlaukappenamazilieReserve‘ (Indigo-capped Hummingbird) besuchen und zahlreiche weitere Kolibri-Arten beobachten können.

Weiter führt unser Weg nach Ibague, zur speziellen Vogelwelt im Combeima-Canyon, bevor wir Honda und das auf dem amerikanischen Kontinent bekannte Bellavista-Schutzgebiet erreichen. Hier haben wir beste Chancen, den extrem seltenen, endemischen Weißmantel-Bartvogel (White-mantled Barbet) und den ebenso seltenen Schmuckspecht (Beautiful Woodpecker) zu finden. Anschließend durchqueren wir einen großen Teil des Magdalena-Tals und auf dem Weg zum Rio Claro-Reservat halten wir Ausschau nach dem ungewöhnlichen Weißwangen-Wehrvogel (Northern Screamer).

Schwarzgesicht-Ameisenwürger. Foto: C. Birdwatch.

Zwei Tage werden wir im großartigen Rio Claro-Reservat verbringen. Zielarten hier sind u.a. der endemische Antioquialaubtyrann (Antioquia Bristle-tyrant) und der Magdalenaameisenvogel (Magdalena Antbird). Dann begeben wir uns wieder hinauf in die zentralen Anden in Richtung der Stadt Sabaneta (Antioquia). Bei einer morgendlichen Vogelbeobachtungstour suchen wir nach dem endemischen Rostbauchstärling (Red-bellied Grackle) und der attraktiven (near endemic) Goldkappenpira (Yellow-headed Manakin).

Mit einer hoffentlich schon prall gefüllten Vogelliste schließen wir den ersten Teil dieser Reise ab und fliegen von Medellín aus nach Barranquilla, wo an der Karibikküste und auf der Insel Salamanca wieder neue, ganz andere Lebensräume mit Mangroven-, Regen- und Trockenwälder sowie Küstenfeuchtgebieten mit ihren speziellen Vogelarten zu finden sind. Zielarten hier sind u.a. endemische Arten wie Rotflügelguan (Chestnut-winged Chachalaca), Lanzettschwanzpipra (Lance-tailed Manakin) und Rostkehl-Faulvogel (Russet-throated Puffbird) ebenso wie die ‚near endemic‘-Arten wie Zimtbrustkolibri (Buffy Hummingbird) und Zimtzwergspecht (Chestnut Piculet).

Santa-Marta-Kreischeule. Foto: C. Birdwatch.

Weiterer und nächster Höhepunkt dieser Reise ist die Sierra Nevada de Santa Marta, die höchsten Küstenberg der Welt, die mit allein 36 endemischen Vogelarten zugleich eines der wichtigsten Endemismuszentren überhaupt darstellen. Hier werden wir versuchen, viele dieser Santa Marta-Endemiten wie z.B. Santa Marta screech-owl, Ockerkehl-Ameisenpitta (Santa Marta Antpitta), Schwarzwangen-Bergtangara (Santa Marta Mountain-tanager), Santa-Marta Tabaculo und Santa-Marta Sittich etc. zu beobachten.

Und schließlich führt uns diese Reise führt uns diese Reise zu den Nationalparken Isla Salamanca und Flamencos, wo wir unsere Vogelbeobachtungs-Tour in den Mangrovenwäldern und Feuchtgebieten entlang der Karibikküste mit der Suche nach Spezialisten wie dem Zweifarben-Spitzschnabel (Bicolored Conebill) und dem Panamaschopftyrann (Panama Flycatcher) abschließen werden.

Diese Reise bietet wieder 400-450 Vogelarten, darunter mindestens 60 endemische.

Ein aktueller Bericht über unsere Reise 2017 kann unter “Aktuelles-Reiseberichte” nachgelesen werden!

Startbild: Rostkehl-Faulvogel. Foto: Columbia Birdwatch

Reiseplan

Reiseplan

1. Tag (Freitag, 17.01.2020): Anreise nach Südamerika
Anreise innerdeutsch bzw. aus CH/A nach Frankfurt/M mit Zubringerflügen bzw. innerhalb Deutschlands mit „Zug zum Flug“ (68,00 €). Flug mit Lufthansa LH542 (einem der längsten LH-Direktflüge überhaupt) um 13:40 Uhr ab Frankfurt/M. direkt nach Bogota (ca.12h Flugzeit). Ankunft Ortszeit gegen 19:20 Uhr. Unsere kolumbianischen Kollegen holen uns ab. Wir fahren zum Hotel, checken ein und genießen noch ein Abendessen (Hinweis: nur bei pünktlicher Ankunft möglich, sonst Imbiss im Flughafen auf eigene Rechnung). Übernachtung: Stadthotel****

Paramao im Sumapaz-Nationalpark (üer 3.000 mNN). Foto: c. Birdwatch.

2. Tag: Hinauf in die Paramo zum Sumapaz-Nationalpark
Wir werden früh aufstehen und uns auf den Weg zum Sumapaz-Nationalpark machen. Das wird auf dieser Reise die einzige Gelegenheit sein, die kolumbianische Paramo (über 3.000 mNN zu erleben. Zielarten des heutigen Tages sind u.a. die äußerst seltenen Schwarzkopf-Finkentangare (Blackheaded Hemispingus) sowie Einfarb- und Ockerbauch-Ameisenpitta (Rufous- and Undulated Antpitta). Die Kolibri-Freunde dürfen sich u.a. auf folgende endemische Arten freuen: Grünbart-Helmkolibri, Kupferbauch- und Violettkehl-Höschenkolibiri (Coppery-bellied and Glowing Puffleg), Amethystsonnennynphe (Amethyst-throated Sunangel) sowie auf den „near endmic“ Rosenbauch-Andenkolibri (Blue-throated Starfrontlet). Weitere, wie in der Einleitung erwähnte, endemische Arten sollten uns einen spannenden Vogelbeobachtungstag in den hohen Anden bieten. Am Abend kehren wir in unser Stadthotel in Bogota zurück. Übernachtung/VP.

3. Tag: Zu Besuch im Reservat der Blaukappenamazilie
Nach dem Frühstück checken wir aus und verlassen Bogota in Richtung des Kolibri-Reservats. Das Mittagessen nehmen wir unterwegs in einem Restaurant ein. Hauptziel im Reservat ist die seltene (endemische) Blaukappenamazilie (Indigo-capped Hummingbird), die hier regelmäßig die Fütterungen besucht. Mehr als 20 Kolibri-Arten übers Jahr insgesamt lassen sich in diesem Garten an den Fütterungen beobachten, einige nur für kurze Zeit, andere fast das ganze Jahr über. Wie immer dürfte so eine Futterstelle für Kolibris ein Fest für die Beobachter und Fotografen werden. Am Nachmittag fahren wir durch das Magdalena-Tal zum Combeima-Canyon. Übernachtung in Iguaima/VP.

4. Tag: Bei den Endemiten im Combeima-Canyon und Magdalena-Tal
Wir packen schon wieder, denn nach dem Frühstück checken wir aus. Im beeindruckenden Combeima-Canyon warten fünf interessante Endemiten auf uns, die hier ein winziges Verbreitungsgebiet haben: u.a. Goldkopf-Buschammer (Yellow-headed brush-finch), Blassstirnkolibri (Blossomcrown) und Tolimataube (Tolima Dove). Am Combeima-Fluss kann die Sturzbachente (Torrent Duck) beobachtet werden. Zu den weiteren interessanten Arten, die hier mit etwas Glück zu entdecken sind, gehören u.a. der spektakuläre Schwertschnabel-Kolibri (Sword-billed Hummingbird), Kammtrogon (Crested Quetzal) und der farbenprächtige Scharlachkopfkardinal (Red-hooded Tanager). Am Nachmittag fahren wir durch das Magdalena-Tal nach Honda, einer kleinen Kolonialstadt am Ufer des Magdalena-Flusses. Die Stadt war Ende des 19. Jahrhunderts der wichtigste Flusshafen des Landes, und alle importierten Waren und Gegenstände kamen über diese Hafenstadt nach Bogotá. Übernachtung in Honda/VP.

5. Tag Bellavista-Schutzgebiet und Weiterreise nach Rio Claro
Das Bellavista-Schutzgebiet ist zwar flächenmäßig klein, dafür aber voller Vögel. Und darunter wiederum befinden sich zahleiche Endemiten und andere Spezialitäten. Dazu zählen u.a. der endemische Samtstirnorganist (Velvet-fronted Euphonia), der Zwergmotot (Tody Motmot) und der seltene Goldkopfpapagei (Saffron-headed Parrot). Außerdem können in diesem Schutzgebiet allein fünf Arten von Pipras beobachtet werden: Streifenbauch-, Blauscheitel-, Gelbkopf-, Weißbrust– und Weißkehlpipra (Striped-, Blue-crowned-, Golden-headed-, White-bearded- & White-bibbed Manakin). Am Nachmittag reisen wir weiter zum Rio Claro-Reservat mit Vogelbeobachtungen unterwegs bzw. sobald wir ankommen (soweit es die Zeit erlaubt).

Tag 6: In der Höhle der außergewöhnlichen Fettschwalme
Wir werden eine kurze Fahrt zu einer Höhle unternehmen, wo wir auf eine der ungewöhnlichsten Vogelarten treffen, auf den Fettschwalm (Oilbird). Dieser sehr interessante Nachtvogel navigiert mit Sonar, und es wird ein Erlebnis sein, diese Vögel am Tagsrastplatz sehen zu können!
Das Rio-Claro-Schutzgebiet ist ebenfalls ein Hotspot an Biodiversität, das uns zahlreiche weitere endemische und sehr seltene Vogelarten zu bieten hat, darunter u.a. Magdalenaameisenvogel (Magdalena Antbird), Graubrust-Amseisendrossel (Black-faced Antthrush), Chocò-Strichelameisenschlüpfer (Pacific Streaked Antwren), Schwarzachsel-Haubentangare (Tawny-crested Tanager) und die exklusive Prachtkotinga (Blue Cotinga). Am Abend kehren wir ins Hotel zurück.

Rotflügelguan. Foto: C. Colonje

Tag 7 (23.01.): Birding Rio Claro und Flug von Medellín nach Barranquilla
Heute Morgen stehen nochmals intensive Vogelbeobachtungen im Rio Claro-Schutzgebiet im Programm. Wir suchen nach Endemiten und Spezialitäten wie Weißmantel-Bartvogel (White-manteld Barbet), Antioquialaubtyrann (Antioquia Bristle-Tyrant) und den sehr auffälligen Grünschnabel-Faulvogel (Barret Puffbird). Panamaschopftyrann (Panama-Flycatcher), Zimtbekarde (Cinnamon Becard) und der hübsche Dotterkehltukan (Channel-billed Toucan) sind nur einige von vielen weitere Vogelarten, die wir hier entdecken können. Je nach dem, wie schnell wir die Gegend um Barranquilla erreichen und bis zum Inlandsflug an die Karibik noch etwas Zeit bleibt werden wir versuchen, den Rotflügelguan (Chestnut-winged Chacalaca) zu finden. Das ist die attraktivste Guan-Art Kolumbiens, vermutlich ganz Südamerikas. Dann Transfer zum Flughafen und Inlandsflug nach Barranquilla. Nach der Ankunft am Abend Transfer ins Hotel

Weißwangen-Wehrvogel. Foto: Colombia Birdwatch.

8. Tag: Vögel im Insel Salamanca-Nationalpark
Einen neue Faunenregion wartet auf uns! Wir stehen früh auf und verbringen den Morgen mit Vogelbeobachtung im Isla Salamanca-Nationalpark, ca. 35 Minuten von Barranquilla entfernt. Auf einem neu erreichten Weg durch Küstenmangroven versuchen wir einige der Mangrovenspezialisten wie Blaukehl-Kolibri (Sapphire-throated Hummingbird), Zweifarben-Spitzschnabel (Biocolored Conebill), Zweifarbenfischer (Green-and-roufus Kingfisher) und Geblkinn-Riedschlüpfer (Yellow-chinned Spaintail) zu finden. In einem Feuchtgebiet suchen wir nach dem ungewöhnlichen Weißwangen-Wehrvogel (Northern Screamer).

Nach dem Morgenbirding begeben wir uns auf die ca. 2h-stündige Fahrt nach Minca, einem malerischen Städtchen zu Füßen der Sierra Nevada de Santa Marta gelegen und wunderbarem Gebiet, um Vögel der niederen Santa-Marta-Berge entdecken zu können. Zuerst suchen wir an einer Kolibrifütterung u.a. nach Rotschwanz-Schatten- (Hairy Hermit), Schwarzbrust-Mango- (Black-throated Mango), Rosenkehl- (Long-billed Starthroat) und (near endemic) Gibsonsmaragd-Kolibri (Red-billed Emerald) und Violettkronennymphe (Purple-crowned Woodnymph). In der Umgebung suchen wir nach vielen weiteren Arten wie z.B. Schuppenzwergspecht (Scaled Piculet) und Rötelbauchmotmot (Whooping Motmot).

9 Tag: von Minca zur El Dorado Lodge
An diesem Tag werden wir in verschiedenen Höhenstufen Vögel entlang der Straße zur El Dorado Lodge beobachten. Sowohl in den oberen Höhenstufen als auch weiter im Tal dürfen wir diverse Spezialisten wie Goldflügel-Buschammer (Golden-winged Sparrow), Rosenbrust-Tangarenammer (Rosy Thrush-tanager), Rotkopf-Dickichtschlüpfer (Rusty-headed Spinetail) sowie den sehr seltenen, erst kürzlich wissenschaftlich neu beschriebenen Rotbrust-Baumspäher (Santa Marta Foliage-gleaner) erwarten. Guten Chancen haben wir hier auch auf den farbenprächtigen Grünorganist (Blue-naped Chlorophonia) und den attraktiven Rotkappen-Waldsänger (Rofous-capped Warbler).

10. Tag: Auf der Suche nach den Santa-Marta-Endemiten
Wir werden früh aufstehen und uns heute auf die Suche nach den Endemiten der Cerro Kennedy machen, u.a.: Santa-Marta-Sittich (Santa Marta Parakeet), Santa-Marta-Waldsänger (Santa Marta Warbler), Schwarzwangen-Bergtangara (Santa Marta Mountain-tanager), Santa Marta Buschtyrann (Santa Marta Bush-tyrant), Hellkehltapaculo (Brown-rumped Tapaculo) und vielen anderen mehr. Wir machen unser Mittags-Picknick in großer Höhe mit einem großartigen Blick auf die Sierra Nevada. Auf dem Weg ins Tal hoffen wir auf weitere beeindruckende Arten wie Blauzügel- und Santa Marta Arassari (Groove-billed- & Santa Marta Toucanet), Schwarzbrust-Blaurabe (Black-chested Jay), den endemische Weißzügel-Waldänger (Black-lorend warbler) und dem (near endemic) Glanztrogon (White-tipped Quetzal). Nach dem Abendessen werden wir sicherlich nach der endemischen und ebenfalls erst kürzlich beschriebenen Santa Marta Kreischeule (Santa Marta Screech-owl) Ausschau halten.

Weiter in Kürze.

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Teilnehmer, Preise & Allgemeines

Teilnehmer:

min 6. und max. 12 Personen

Reisepreis/Staffelpreise: 

12 Teilnehmer: 2.990,00 € 
10/11 Teilnehmer: 3.250,00 €
08/09 Teilnehmer: 3.400,00 €

Einzelzimmer-Zuschlag: 630,00 €

Bartmeise-Reisen Vertrieb für Schweiz & Österreich: Michael Straubhaar, 3110 Münsingen, Tel.: (+41) 79 466 9329: E-Mail: buchung@bartmeise.de

Im Reisepreis inbegriffen:

  • alle Hotels und Logde (14 Nächte), guter bis sehr guter Standard, alle Zimmer mit DU/WC/WiFi kostenlos in Hotels (Hotelliste wird nach einer Buchung ausgereicht)
  • Nationalpark-Logde auch einfacher (basic) Standard (ohne WiFi)
  • alle Mahlzeiten (Vollpension) ab Abendessen am Anreisetag (nur bei pünktlicher Ankunft möglich!) bis Mittagessen am Abreisetag
  • Mineralwasser während der gesamten Reise unbegrenzt sowie Snacks und Früchte/Obst, an    Reisetagen nachmittags zusätzlich Kaffee
  • 500g-Packung kolumbianischer Kaffee für jeden Teilnehmer
  • alle beschriebenen Aktivitäten und Besichtigungen
  • alle Eintrittsgelder und Nationalpark-Gebühren
  • Flughafentransfer
  • Birdguide (Englisch/Spanisch)
  • Deutsche Reiseleitung durch Bartmeise-Reisen, Hartmut Meyer
  • Deutscher Insolvenzversicherung/Reisesicherungschein gemäß § 651r BGB

Im Reisepreis nicht inbegriffen

  • Langstreckenflug/Gruppenflug (direkt) von D/CH/A nach Bogota (ab 950,00 €) mit Lufthansa (kein Umstieg auf US-Territorium!)
  • 2 Inlandsflüge (Medellin nach Barranquilla und Riohacha nach Bogota) ca. ab 350,00 € zusammen
  • mögliche Verlängerungsnächt/e bei Flugausfällen
  • Alkoholische Getränke
  • Trinkgelder für Serviceleistungen in Hotels, persönliche Ausgaben für Einkäufe usw.
  • zusätzlicher Bargeldbedarf pro Person nicht mehr als 200,00 € (größere private Einkäufe exklusive)
  • Trinkgelder für Guides und Fahrer zwischen 1,00 € und 2,50 € pro Tag und Person (nach separater Empfehlung)
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Charakter der Reise, allgemeine Hinweise, Reiseleitung

Charakter dieser Reise
Diese Reise ist eine intensive Birding-Tour (Bartmeise-Klassifizierung: “Vögel intensiv”). Außer an Reisetagen werden von morgens bis abends – nur unterbrochen durch Mahlzeiten bzw. durch Pausen (für das Personal!) – Vögel beobachtet (bis 12 Stunden am Tag). Der Schwerpunkt liegt dabei, neben der gesamten lokalen Vogelwelt, auf seltenen, “near endemic-” und möglichst vielen endemischen Arten der bereisten Bioregion. Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit hoch kompetenten, lokalen Guides zusammen, die exzellente Kenner ihrer heimischen Vogelwelt und zumeist eingebunden in die Aktivitäten zum Schutz und zur Erforschung (Kartierung, Monitoring usw.) über landesweite Vereine bzw. Gesellschaften sind. Neuentdeckungen von bisher in der jeweiligen Landesavifauna unbekannten Fakten zum Vorkommen und zur Biologie einzelner Arten, die bei solchen Reisen immer wieder anfallen, fließen daher in die genannten Projekte des Reiselandes ein. Unsere Birdguides nutzen von Fall zu Fall Vogelstimmen aus einer Soundbibliothek, um schwer auffindbare bzw. versteckt lebende Arten beobachten zu können. Dies geschieht in jedem Fall unter Berücksichtigung der Brutbiologie und der Schutzansprüche einzelner Arten, die von unseren Guides gut eingeschätzt werden können. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung zu den Abläufen der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programmes liegt ausschließlich in der Verantwortung des lokalen Birdguides (der Bartmeise-Partnerfirma).

Weiterreichende touristische Informationen zu ‘Land & Leuten’ werden bei dieser Reise nicht gegeben. Interessenten sollten sich bitte vorher in das Gebiet einlesen (Reiseführer oder Internet)!

Bartmeise-Reisen sind (Klein-) Gruppenreisen mit 6-16 Teilnehmern (im Ausnahmefall und wenn ich der Reisebeschreibung ausdrücklich genannt, auch mehr). Wer Probleme mit anderen Menschen in Kleingruppen und/oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, der kann nicht an einer solcher Reise teilnehmen! So genannte “Lister”, also jene Vogel-Interessierte, die nur in der Welt unterwegs sind, um ihre ‘persönliche Lifeliste’ an Vogelarten aufzufüllen, die sich rücksichtslos und unhöflich gegenüber anderen Gästen verhalten und die Gruppenaktivitäten stören, sind absolut unwillkommen (solche Gäste können auch von einer laufenden Reise ausgeschlossen werden)! Vogelfotografen sind immer willkommen, jedoch müssen diese bereit sein, sich den Beobachtern unterzuordnen.

Informationen zur Garderobe
Die Wetterbedingungen in den Anden werden sehr unterschiedlich sein und können täglich mehrfach wechseln: von kalt (nahe dem Gefrierpunkt am Morgen in der Paramo) bis neblig, regnerisch, sonnig und sehr warm und feucht. Daher gilt es, für alle Situationen die richtige Garderobe mitzuführen (Zwiebellook). Ein warmer Pullover (sowie Handschuhe und Mütze) sollten ebenso nicht fehlen wie Regenschutz (auch für den Rucksack). Ein Schirm kann für kurze und heftige Tropenschauer nützlicher sein als eine unbequeme Regenjacke, die schwitzen lässt. Mit teils hohen Niederschlägen muss in den Anden jederzeit gerechnet werden. Sonnenschutz (Kopfbedeckung) und Insektenschutz einplanen. Wasserdichte Wanderschuhe, die auch in den Bergen sicheren Halt bieten, sind wichtig, leichte Gummistiefel empfehlenswert für einige Gebiete. Der Schwierigkeitsgrad unserer Wanderungen in den Bergen ist meist einfach, manchmal auch bis mittel.

Sicherheitshinweise
Wir bereisen vor allem ländliche Gebiete die in allen Bereichen als sicher gelten. Die Kolumbianer sind freundlich und hilfsbereit gegenüber Gästen aus dem Ausland. Wie überall auf der Welt muss man jedoch auch in kolumbianischen Städten mit Taschendiebstählen und Trickbetrug rechnen. Wir empfehlen daher, persönliche Wertsachen wie Brieftaschen, EC- und Kreditkarten, Reisepass, hochwertige Optik usw. beim Stadtbesuch im Hotel zu lassen und nur das Notwendigste an Bargeld mitzuführen. Nehmen Sie bitte auch die Allgemeinen Reisehinweise für Kolumbien auf der Seite des Auswärtigen Amtes www.auswaertiges-amt.de zur Kenntnis.

Bestimmungsliteratur/Feldführer
Mcmullan, M., Donegan, T and Quevedo, A. Field Guide to the Birds of Colombia (2014). Newest field guide for Colombia available. Very portable and includes migratory species. ISBN 978-0-9827615-5-7.
Hilty, S. L. and W. L. Brown. Guide to the Birds of Colombia. Princeton University Press, Princeton, NJ. 1986. A classic and your best source for Colombia bird identification. Fine source of information on voice, behavior, breeding and status and habitat, range maps for almost all species.

Restall, R., C. Rodner, and M. Lentino. Birds of Northern South America. Vol. 2. Plates and maps. Christopher Helm, London. More up-to-date taxonomy and very different color plate style, but similar in size and weight, to previous book. Covers seven countries (over 7000 images) which complicates field use because of large number of illustrations.

Hilty, Steven. Birds of Tropical America: A Watcher’s Introduction to Behavior, Breeding and Diversity. University of Texas Press, 2005. Highly recommended for background information on how things work in bird communities in tropical latitudes.

Kricher, John C. A Neotropical Companion. Princeton: Princeton University Press, 1989. Excellent broad-based resource on just about everything from plants and birds to insects, herps and mammals in the Neotropics.

Snow, David. The Web of Adaptation: Bird Studies in the American Tropics. Quadrangle, New York Times Book Co.: Demeter Press, 1976. A classic. Deals with fruit-eating birds and their adaptations in the American tropics.

Vogelstimmen:
Alvarez, M., V. Caro, O. Laverde and A. M. Cuervo. Guía sonora de las aves de los Andes Colombianos (A Guide to the Bird Sounds of the Colombian Andes). CD discs 1-7. Cornell Laboratory of Ornithology. 2007. Good source for bird sound recordings for the Andes of Colombia (over 600 species). Songs are not introduced at beginning of each track (follow with booklet).

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Reisedetails

Flugreisen, Startseite, Vögel intensiv
Staffelpreise ab 2.990,00 € pP VP/DZ
17. Januar bis 1. Februar 2020

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