Kenia: Vogelwelt des Nordens und des Aberdare-Gebirges

Reisebeschreibung

Kenia: Unbekannte Vogelwelt zwischen Samburu-Reservat und Aberdare-Gebirge 

Bei den Vögeln im Somali-Biom und in Erinnerung an die berühmte Löwin “Elsa” und die Story “Frei geboren – Königin der Wildnis”

Reisezeitraum: 19. Oktober bis 1. November 2020 

Ein Symbol der afrikanischen Vogelwelt, der Kronenkranich, der leider drastische Bestandsrückgänge verzeichnet. Foto: B. Beckers.

Diese Reise in die eher unbekannten und selten bereisten zentralen und nordwestlichen Regionen Kenias beginnt im Nairobi-Nationalpark und führt mit Stopp am Mt. Kenia-Massiv mit seiner Bergvogelwelt in das Samburu-Reservat und in den Meru-Nationalpark, deren spannende Vogelwelt hier bereits den Wüsten im Somali-Biom zuzurechnen ist. Außerdem bereisen wir u.a. das geheimnisvolle Aberdare-Gebirge (bis 3.900 mNN). Zwischen den beiden größten Erhebungen, Ol Doinyo La Satima (3.999 mNN) und Kinangop (3.906 mNN), verläuft auf einer Höhe von über 3.000 mNN ein Sattel alpiner Heidelandschaft, in der verschiedene, sehr seltene endemische Vogelarten zu finden sind. Und im Gegensatz zum Mt. Kenia ist die Höhenlage von 3.000 mNN in unserer Rundreise ohne Anstrengungen erreichbar. Beobachtungsstopps legen wir auch am berühmten Lake Nakuru mit seinen ‘weißen’ Nashörnern und am Lake Naivasha mit seiner einzigartigen Vogelwelt ein.

Geierperlhuhn. Typisch für den trockenen Norden Kenias. Foto: M. Liebschner

Im Meru-Nationalpark spielt in den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts die zauberhafte Geschichte der Löwin “Elsa”, die vom Wildhüter-Ehepaar Joy & George Adamson im Film “Frei geboren – Königin der Wildnis” erzählt wurde. Hier befinden sich heute noch das Grab der Löwin Elsa sowie das von Joy Adamson. Auf unserer orn. Rundreise stoppen wir auch hier und erinnern uns an die tolle Tiergeschichte, die seinerzeit im Kino und im Fernsehen so wie die Heinz-Sielmann-Filme auf großes Interesse stießen. Im Nationalpark ist heute die Adamson-Stiftung vorbildlich bemüht, den Schutz der großen Raubkatzen zu organisieren.

Eine einzigartige Rundreise, die Vogel- und Wildlife-Interessierte nicht verpassen sollten!

Startbild: Dornbuschweber (Donaldson-Smith’s Sparrow-weaver), ein typischer Vertreter der nördlichen Vogelwelt im Somali-Biom im Samburu- und Meru-Nationalpark. Foto: J. Aenghwo.

Reiseplan

Tag 1: (19.10.): Anreise nach Kenia 
Flug mit Lufthansa oder Swiss ab Deutschland, Österreich und Schweiz nach Nairobi. Ankunft am Abend gegen 20.00 Uhr. Unser kenianisches Partnerunternehmen holt uns am internationalen Flughafen ab. Transfer in unser Hotel in Flughafennähe. Übernachtung.

Tag 2: (20.10.): Auf Vogelpirsch im Nairobi-Nationalpark 
Nach dem Frühstück werden wir uns auf eine ganztägige Erkundung des Nairobi Nationalparks begeben. Im Park suchen wir insbesondere nach diesen Arten: Red-backed and Lesser Grey Shrike, Rosy-breasted Longclaw, Yellow-crowned Bishop, Jackson’s Widowbird, Saddle-bill Stork, Martial Eagle and several species of Cisticola (African Warblers), Lesser Kestrel, Kori Bustard and Secretary bird. Am berühmten Hippo-Pool machen wir einen Spaziergang entlang der blühenden Akazien auf der Suche nach lokalen Spezialitäten wie Red-throated Tit, Dark-capped Yellow Warbler and African Moustached Warbler. Der Nairobi-Nationalpark ist auch für seine Nashörner, Löwen und zahlreichen andere Huftiere bekannt. Übernachtung Hotel/VP.

Tag 3 (21.10.): Auf dem Weg zum Mount Kenia
Nach einem zeitigen Frühstück checken wir aus und begeben uns auf den Weg Richtung Norden zum Mount-Kenia-Massiv. Auf dem Weg dorthin beobachten wir in den Mwea-Reisplantagen, wo wir uns vielleicht auf diese lokalen Besonderheiten der Feldlur freuen dürfen: Yellow-crowned Bishop,Yellow-mantle Widowbird, Oriole Finch, Winding Cisticola sowie verschieden Vogelarten von Feuchtgebieten. Gegen Mittag erreichen wir das Schutzgebiet am Fuße des Mount Kenia und setzen unsere Entdeckungen entlang der Zufahrt zur Logde fort. Hier können wir u.a. diese Arten erwarten: Silvery-cheeked Hornbill, Olive and Eastern Bronze-naped Pigeons, Hartlaub’s Turaco, Rüppell’s Robin-Chat, Mountain Yellow Warbler, Abbot and Sharp’s Starling, Doherty’s and Black-fronted Bush-shrike, Cinnamon braken and Evergreen forest warbler and Yellow-crowned Canary, White-starred Robin, Abyssinian Crimson-wing, African Crowned Eagle, African Emerald Cuckoo, and Moustached Green Tinkerbird.  Mit dem letzten Tageslicht erreichen wir unsere schöne Logde auf 2.000 mNN am Mt. Kenia. Übernachtung/VP.

Tag 4 (22.10.): Auf der Suche nach dem Olivibis im Bergwald
Die ersten zwei Stunden am heutigen Tag benötigen unsere volle Aufmerksamkeit. Nur zu dieser Zeit besteht die Möglichkeit, einen der seltensten Vögel Kenias, hoch bedroht, vom dem es hier im Bergwald eine kleine Brutpopulation gibt, mitzubekommen. Der Olivibis (Olive Ibis), eine eher Nacht aktive Vogelart, fliegt in den Morgenstunden rufend sein Revier ab und landet ab und an für eine kurze Rast auf einem der alten, abgestorbenen Baumriesen am Rande der Lichtung. Ansonsten beschäftigen wir uns heute den ganzen Tag in der Umgebung unserer Logde auf ca. 2.000 mNN mit der besonderen Bergvogelwelt. Übernachtung/VP.

Hier spielt die Story über die Löwin “Elsa”. Foto: H. Meyer

Tag 5 (23.10.): Im Meru-Nationalpark wartet die Erinnerung an Löwin “Elsa” und “Frei geboren”
Zeitig verlassen wir das Mt. Kenia-Schutzgebiet und reisen weiter östlich zum Meru-Nationalpark. Der Park wurde in den 1960er-Jahren von Joy & George Adamson berühmt, die ihre geliebte Löwin “Elsa” hier wieder auswilderten. Sie schrieben ein Buch über ihre Erfahrungen, das verfilmt wurde. “Frei geboren – Königin der Wildnis” mit Virginia McKenna und Bill Travers, war ein bahnbrechender Film, in den späten 60er-

Afrikanische Löwen. Foto: B. Beckers.

und Anfang der 70er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts ein so genannten Straßenfeger, der weltweit ein Millionenpublikum begeisterte. Es war das erst Mal, das wilde Löwen als liebens- und schützenswerte Geschöpfe dargestellt wurden, deren Notlage das Publikum mitfühlen konnte. George Adamson arbeitete bis zu seinem Tod 1989 mit Löwen, die südlich des Meru-Nationalparks lebten. Sowohl Joy Adamson als auch “Elsa”, die Löwin, sind im Meru-Nationalpark begraben. Wir werden am Grab der Naturforscherin einen kurzen Stopp einlegen. Der Park weist eine enorme Vielfalt an Lebensraum und Tierwelt, von kühlen Wäldern bis zu Halbwüstenebenen mit riesigen Baobab- und Commiphora-Bäumen. Der Park hat dreizehn klare Quellen, die mit Palmen und Flusswald gesäumte Flüsse speisen und Heimat großer Flußpferdherden sind. Meru ist Löwen- und Elefantenland!  Aber Meru bietet vielen weiteren seltene Arten wie Karakal, Kleiner Kudu, Aardwolf und insgesamt über 400 Vogelarten Lebensraum. Übernachtung/VP im Meru-NP.

Tag 6 (24.10): Auf Vogelpirsch im Meru-Nationalpark
Am zeitigen Morgen und nach der Mittagshitze am Nachmittag bis zum Abend sind zwei Safari-Fahrten im Reservat geplant. Die Vogelwelt steht im Vordergrund, aber auch die grandiose Tierwelt vom afrikanischen Elefant bis zur Giraffenhalsantilope (Gerenuk) und den Fleischfressern wird uns immer wieder in ihren Bann ziehen. Übernachtung/VP.

Tag 7 (25.10): Vogelwelt der Trockengebiete im Samburu-Reservat
Nach dem schmackhaften Frühstück checken wir aus und setzten unsere Fahrt in nördliche Richtung fort. Jenseits von Isiolo wird die Landschaft immer trockener und eine charakteristische Baumart wird entlang der Wasserläufe sichtbar: Die ungewöhnlichen Doumpalmen. Im Samburu-Reservat angekommen, wird man

Die seltenen Gerenuks oder Giraffenhalsantilopen sind hier weit verbreitet. Foto: H. Meyer

schnell sehen, warum dies eines der aufregendsten Reservate in Ostafrika ist. Auf unserer Nachmittags-Safari dürften wir viele spezielle Vogelarten des Somali-Bioms wie Somali Ostrich, Palm-nut Vulture, African Pygmy Falcon, Vulturine Guineafowl, Lichtenstein’s Sandgrouse, African Orange-bellied Parrot, Violet Wood-Hoopoe, White-headed Mousebird, Somali Bee-eater, Eastern Yellow-billed Hornbill, the glorious Golden breasted Starling, Bare-eyed Thrush, Rosy-patched Bush-Shrike, Black-capped Social-Weaver, and Cut-throat Finch. Zurück in der Lodge suchen wir am Flussufer nach Water Thick-knee, Red-billed Hornbill, Gray-headed Kingfisher, Rufous Chatterer und Spotted Mourning Thrush. Weitere interessante Vogelarten im Reservat sind z.B. Buff-crested Bustard, Pink-breasted Lark, Three-streaked Tchagra, Shining Sunbird und Somali Golden-breasted Bunting. Übernachtung/VP.

Tage 8/9 (26./27.10): Zwischen Geierperlhuhn und Somaliammer
An beiden Tagen werden wir ab dem ersten Tageslicht bis mittags und je nochmals nachmittags bis zur Abenddämmerung die Vogelbeobachtung im Samburu-Wildreservat fortsetzen. Es gibt zahleiche Vogelarten zu entdecken. Wir halten Ausschau nach: Palmnut and Hooded Vultures, Bateleur, Martial Eagle, African Hawk-eagle, Crested and Yellow-necked Francolins, Vulturine Guineafowl, Buff-crested and White-bellied Bustards, Black-faced and Lichtenstein’s Sandgrouse, Red-bellied Parrot, African Scops-owl, Pearl-spotted Owlet, Somali Bee-eater, Rufous-crowned Roller, Von der Decken’s Hornbill, Red-and-yellow Barbet, Bearded Woodpecker, Pink-breasted Lark, African Bare-eyed Thrush, Rosy-patched Bushshrike, Hunter’s and Black-bellied Sunbirds,

Schmuckflughuhn. Foto: H. Meyer

Golden-breasted and Fischer’s Starlings, Donaldson-Smith’s Sparrow-weaver (Startbild) Cut-throat- und stunning Somali Bunting.

Aber auch das Wildlife ist beeindruckend. Zu den Huftieren zählen hier z.B. große Herden der seltenen Grévy-Zebras, Oryx-Antilopen und Büffel. Streifenhyänen, Löwen und Leoparden sind recht leicht zu sehen. Übernachtung/VP.

Tag 10 (28.10:): Abschied von der Trockensteppe und auf in die Aberdare-Berge 
Nach dem Frühstück checken wir aus und auf der Ausfahrt aus dem Reservat erleben wir unsere letzte Safari-Fahrt im Schutzgebiet. Wir fahren weiter in die Stadt Nanyuki, wo wir zum Mittagessen stoppen. Wir stoppen ab und zu in der Felflur bzw. an den Solio-Plains und suchen hier z.B. nach Temminck’s Courser, Jackson’s Widowbird, Black-bellied Bustard und verschiedenen anderen Graslandvögeln. Übernachtung/VP in Nyeri.

Toll ausgestattete Lodges warten. Foto: H. Meyer

Tag 11 (29.10.): Unterwegs in der afrikanischen “Paramo” auf der Suche nach dem Malachitnektarvogel
Ein sehr zeitiges Frühstück wartet. Dann beladen wir unsere Fahrzeuge und fahren zum Aberdare-Nationalpark. Auf einer recht guten Straße gelangen wir schnell über die Baumgrenze bei ca. 3.000mNN. Bei der Auffahrt durch die Bergwälder werden wir Jacksons Francolins entlang der Straße sehen und die Gesänge von Brown Woodland Warbler und African Emerald Cuckoo sollten ihre Anwesenheit verraten. Wir halten am Ende der Straße in einem alpinen Moor-Lebensraum. Hier suchen wir die riesigen Lobelien-Blüten nach unserer Zielart, dem Scarlet-tufted Malachite Sunbird, ab. Am späten Nachmittag verlassen wir den Aberdare Nationalpark über das Mutubio Gate und fahren nach Nakuro, wo unser Hotel wartet. Übernachtung/VP in Nakuro.

Tag 12 (30.10.): Vogelwelt am zauberhaften Lake Nakuru
Wir verbringen den Morgen im Lake Nakuru Nationalpark, der weltberühmt für seine riesige Schar von Pelikanen, Flamingos und einer Fülle anderen Wasservögel. In den Akazienwäldern rund um den See suchen wir nach Arten wie species as Narina Trogon, Red-throated Wryneck, Greater and Scaly-throated Honeyguides, Arrow-marked Babbler, and African Firefinch. Bei der Erkundung der Akazien-Wälder und der Seewiesen werden wir zweifellos auf viele neue Vogelarten treffen: Great White Pelican, Great Cormorant, African Spoonbill, African Fish-eagle, African Harrier-hawk, Hildebrandt’s Francolin, Grey-headed Gull, Broad-billed Roller, Levaillant’s Cuckoo, White-browed Coucal, Green Wood hoopoe, Grey Woodpecker, Black Cuckoo-shrike, Northern Anteater-chat, Grey-backed Fiscal, Brown-crowned Tchagra and African Firefinch.

Säugetiere sind auch ziemlich häufig im Park und es ist einer der wenigen Orte in Ostafrika, wo das gefährdete “Weiße” Nashorn beheimatet ist. Zu den anderen Säugetieren, die wir zu finden hoffen, gehören Rothschild-Giraffe, Leopard, Büffel und Deffasa-Wasserbock. Dies ist auch ein guter Bereich für Leoparden; Sie verbringen den Tag oft schlafend in den Akazienbäumen. Übernachtung/VP.

Zwergflamingos. Foto: B. Beckers

Tag 13: (31.10.): Abschied am Naivasha-See und Rückreise nach Nairobi 
Nach dem Frühstück checken wir aus, beladen letztmals unsere Toyota-Fahrzeuge und halten uns am Vormittag am für seine Flamingos bekannten Naivasha-See auf. Wir verbringen den größten Teil des Tages damit, an den Ufern nochmals nach Vogelarten zu suchen, die uns vielleicht gestern verborgen geblieben sind. Nach dem Mittagessen fahren wir langsam zum Jomo Kenyatta International Airport in Nairobi. Gegen 18.00 Uhr spätestens treffen wir ein und verabschieden uns von Joseph, unserem Birdguide, von Ronald, unserem Gästebetreuer und von unseren zuverlässigen Fahrern. Lufthansa und/oder Swiss starten nach 20.00 Uhr zurück nach Europa. ende der Reise.

Tag 14 (01.11): Ankunft zu Hause 
Gegen 6.00 Uhr am Morgen landet Lufthansa wieder in Frankfurt und/oder Swiss in Zürich. Per Anschlussflug oder mit dem Zug reisen alle Teilnehmer zurück nach Hause.

Irrtümer vorbehalten. Nendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben vorbehalten!
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Teilnehmer, Preise & Leistungen

Teilnehmer

Minimum 5/10 bis maximal 6/12 Personen (2 Toyota pop-up)

Staffelpreise

  • 05 und 08-09 Teilnehmer 2.990,00 € pro Person im Doppelzimmer/Vollpension
  • 06 und 10 Teilnehmer 2.820,00 € pro Person im Doppelzimmer/Vollpension
  • Einzelzimmerzuschlag: 320,00 €
Bartmeise-Reisen Vertrieb für Schweiz & Österreich: Michael Straubhaar, 3110 Münsingen, Tel.: (+41) 79 466 9329: E-Mail: buchung@bartmeise.de

 

Im Reisepreis inbegriffen

  • Fahrten und Transport in Toyota-Safari-Fahrzeug (Kleinbus mit pop-up-Dach)

    Eines unserer Safari-Fahrzeuge mit offenem Dach. Foto: H. Meyer

  • alle Unterkünfte (12 Nächte, gute bis sehr gute Hotels, Safari-Self-contained-Camps bzw. Lodges) in Doppel- und Einzelzimmern
  • Vollpension (alle Mahlzeiten ab 20. und bis Mittagessen am 31.10.2020)
  • Trinkwasser unterwegs unbegrenzt
  • an Reisetagen Obst und Früchte, unterwegs Kaffee (so verfügbar)
  • Eintrittsgelder für Nationalparke und lokale Guides
  • Transport (Toyota-Minibusse mit pop-up-Dach, belegt mit max. 6 Reiseteilnehmern pro Fahrzeug), incl. Fahrer und Treibstoff
  • englischsprachiger Birdguide und deutschsprachige Reiseleitung durch Bartmeise-Reisen (Hartmut Meyer & Gästebetreuer Ronald Muma Arama)
  • Deutsche Reiseinsolvenzversicherung/Reisesicherungsschein gemäß § 651r BGB

Im Reisepreis NICHT inbegriffen

  • Fernflug ab D/CH/A nach Nairobi und zurück über Zürich nach Deutschland mit LH/Swiss (ab 700,00 €)
  • Einreisevisa (online verfügbar ca. ab 82,00 USD)
  • Imbiss abends am Anreise- und ggf. abends am Abreisetag
  • Sonstige Getränke, alkohol. Getränke, Trinkgelder in Hotel usw.
  • Trinkgelder für Birdguide und Fahrer (empfohlen für alle Bartmeise-Reisen: Birdguide 2,00 €-2,50 € pro Tag/Person; Fahrer 1,00 €-1,50 € pro Tag/Person; ggf. Tour-Helfer: 1,00 € pro Tag/Person)
  • Persönliche Ausgaben wie Internet, Telefon, Wäscheservice usw.
  • ggf. Verlängerungsnacht/e bei Flugausfällen etc.
  • zusätzlicher Bargeldbedarf für Rundreise: weniger als 200,00 €
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Allgemeine Reisehinweise

Gesundheitshinweise

Beim Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland sind folgende Empfehlungen für Kenia eingetragen: “Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe www.rki.de). Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) ggfs. auch Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY), Typhus und Tollwut empfohlen”.
Malaria-Prophylaxe für diese Reise ist notwendig. Eine Gelbfieberimpfung ist nicht zwingend vorgeschrieben (bei Einreise aus Gelbfieber freien Ländern Europas), aber zu empfehlen.
Ansonsten gelten die allgemein üblichen Hinweise zu Vorkehrungen für Reisen in solche Regionen wie ausreichender Insektenschutz, Tragen von Kleidung, die den Körper bedeckt, ausreichender Sonnenschutz usw.

Mitnahmeempfehlungen & Verbote 

Plastiktüten verboten!
Das Land Kenia hat 2017 vom einem Tag auf den anderen Plastiktüten verboten. Bei Zuwiderhandlungen drohen drakonische Strafen. Man muss damit rechnen, dass Reisende auch an Flughäfen kontrolliert werden. Bitte verzichten Sie daher auch auf die Mitnahme und Verwendung von Plastiktüten (zur Verpackung von Schuhen und Garderobe usw.) im

Charakter dieser Reise
Diese Reise ist eine Birding-Tour (Bartmeise-Klassifizierung: “Vögel intensiv”). Außer an Reisetagen werden von morgens bis abends – nur unterbrochen durch Mahlzeiten bzw. durch Pausen (für das Personal!) – Vögel beobachtet (10-12 Stunden am Tag). Der Schwerpunkt liegt dabei, neben der gesamten lokalen Vogelwelt, auf seltenen, “near endemic-” und endemischen Arten. Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit hoch kompetenten lokalen Guides zusammen, die exzellente Kenner ihrer heimischen Vogelwelt und zumeist eingebunden in Aktivitäten von Landesvereinen und Gesellschaften zum Schutz und zur Erforschung (Kartierung, Monitoring usw.) sind. Neuentdeckungen von bisher in der jeweiligen Landesavifauna unbekannten Fakten zum Vorkommen und zur Biologie einzelner Arten, die bei solchen Reisen immer wieder anfallen, fließen in die genannten Projekte des Reiselandes ein. Unsere Birdguides nutzen von Fall zu Fall Vogelstimmen aus einer Soundbibliothek, um schwer auffindbare bzw. versteckt lebende Arten sichtbar zu machen. Dies geschieht in jedem Fall unter Berücksichtigung der Brutbiologie und der Schutzansprüche einzelner Arten, die von unseren Guides gut eingeschätzt werden können. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung zu den Abläufen der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programmes liegt aber ausschließlich in den Händen des lokalen Birdguides (der Bartmeise-Partnerfirma).

Weiterreichende touristische Informationen zu ‘Land & Leuten’ werden bei dieser Reise nicht gegeben. Interessenten sollten sich bitte vorher in das Gebiet einlesen (Reiseführer oder Internet).

Bartmeise-Reisen sind (Klein-) Gruppenreisen mit 6-16 Teilnehmern (im Ausnahmefall und wenn ich der Reisebeschreibung ausdrücklich genannt, auch mehr). Wer Probleme mit anderen Menschen in Kleingruppen und/oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, der kann nicht an einer solcher Reise teilnehmen! So genannte “Lister”, also jene Vogel-Interessierte, die nur in der Welt unterwegs sind, um ihre ‘persönliche Lifeliste’ an Vogelarten aufzufüllen, die sich rücksichtslos und unhöflich gegenüber anderen Gästen verhalten und die Gruppenaktivitäten stören, sind absolut unwillkommen (solche Gäste können auch von einer laufenden Reise ausgeschlossen werden). Vogelfotografen sind immer willkommen, jedoch müssen diese bereit sein, sich den Beobachtern unterzuordnen.

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Bartmeise-Reisen ist Mitglied im Deutschen Reisebüro-Verband DRV 

 

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Reisedetails

Reisen, Startseite, Vögel intensiv
Staffelpreise ab 2.820,00 € pro Person/Vollpension

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