Jordanien: Vogelwelt im antiken Reich der Nabatäer

Reisebeschreibung

Jordaniens Vogelvielfalt zwischen Jordantal und Toten Meer 

Auf der Suche nach Einödgimpel und Nubischen Ziegenmelker in den schönsten Schutzgebieten Jordaniens

Reisezeitraum: 21. März bis 2. April 2021 

Nationalvogel des Landes, der Einödgimpel (Paar). Foto: Agentur.

Das Königreich Jordanien liegt westlich von Israel und grenzt weiterhin an Saudi-Arabien, Irak, Syrien und den Libanon. Im Süden des Landes befindet sich ein schmaler Küstenstreifen am Golf von Akaba. Die Grenze zu Israel verläuft zudem durch das Tote Meer. Jordanien wird oft als die „Schweiz des Nahen Ostens“ bezeichnet. Tatsächlich gibt es kaum negative Schlagzeilen und politische Unruhen, welche aktuell aus fast allen anderen benachbarten Ländern bekannt sind. Die Menschen sind sehr aufgeschlossen und freundlich, die Infrastruktur ist relativ gut ausgebaut.  Das Land ist nicht besonders groß. Die Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung beträgt nur wenige hundert Kilometer, in West-Ost-Richtung ist es noch weniger. Die Fahrwege zwischen den Stopps auf unserer Rundreise sind dadurch meistens nicht ausgesprochen lang.

Große Trockengebiete und Halbwüsten prägen das Land. Die Vegetation ist bis in die Berge meist spärlich. Die Vogelwelt Jordaniens jedoch ist sehr vielfältig und beherbergt viele charakteristische Arten des Nahen Ostens. Daneben lassen sich auf dieser Reise auch kulturhistorische Schätze das Landes bewundern.

Auf unserer Reise mit 11 vollen Beobachtungstagen können wir viele typische Lebensräume und Schutzgebiete Jordaniens erleben. So besuchen wir unter anderem das Tote Meer, wo wir z.B. mit Smaragd- und Blauwangenspint (Green- & Blue-cheeked Bee-eater), Schwarzrücken- und Kappensteinschmätzer (Mourning – & Hooded Wheatear), Moabsperling (Dead Sea Sparrow; Foto li.: F. Khoury), Schwarzschwanz (Blackstart), Stentorrohrsänger (Clamerous Reed Warbler) und Tristramstar (Tristram’s Starling) rechnen können. Weiterhin werden wir in den Schutzgebieten Azraq und Dana unterwegs sein. Wir bewegen uns auch im Bereich des für den Vogelzug so berühmten Jordan Valley. Millionen von Zugvögeln durchqueren alljährlich von Süd nach Nord und umgekehrt dieses Tal immer entlang des Jordan Flusses.

Wir besuchen auch Wadi Rum. Es ist das größte und bekannteste Wadi des Landes. In dieser Wüstenlandschaft schauen wir unter anderem nach Arten wie Saharasteinschmätzer (White-crowned Wheatear), Arabischem Wüstenhuhn (Sand Partridge) sowie den Nationalvogel Jordaniens, den Einödgimpel (Sinai Rosefinch). Einen Abstecher machen wir zudem auch an die Küste des Golfs von Akaba, welcher ebenfalls als Magnet für Zugvögel bekannt ist. Dort suchen wir nach Weißaugenmöwe (White-eyed Gull) und Weißbauchtölpel (Brown Bobby), die regelmäßig zu sehen sind.

Weitere mögliche Arten auf der Reise sind unter anderem Borstenrabe (Fan-tailed Raven), Zederngirlitz (Syrian Serin), Langschnabelpieper (Long-billed Pitpit), Fahlbürzel-, Wüsten- und Felsensteinschmätzer (Red-rumped-, Dessert- & Finsch’s Wheatear), Sand- und Knackerlerche (Bar-tailed- & Thick-billed Lark), Fahlsperling (Pale Rock Sparrow), Orientdickichtsänger (Levant Scrub Warbler), Jerichonektarvogel (Palestine Sunbird), Wüsten- und Weissflügelgimpel (Trumpeter- & Desert Finch), Gelbsteißbülbül (White-spectacled Bulbul), Grauortolan (Cretzschmar’s Bunting) und Wüstenammer (Striolated Bunting). Falls es möglich ist, soll auch das Fifa-Schutzgebiet besucht werden. Bekannt ist es für das gute Vorkommen des sehr seltenen Nubischen Ziegenmelkers (Nubian Nightjar). Neben vielen interessanten Brutvogelarten Jordaniens können wir besonders bei dieser Reise überall mit unerwarteten Durchzüglern rechnen. Dabei gehören Arten wie der Schopfwespenbussard (Crested Honey Buzzard) zu den selteneren, aber sehr regelmäßigen Durchzüglern.

Einen Abstecher planen wir auch zur berühmten Felsenstadt PETRA ein, die in der Antike die Hauptstadt des Reiches der Nabatäer war. Wegen ihrer monumentalen Grabtempel, deren Fassaden direkt aus dem Fels gemeißelt wurden, gilt sie als einzigartiges Kulturdenkmal. Am 6. Dezember 1985 wurde PETRA (Foto re. Agentur/Shtst.) in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. PETRA gilt heute als eine der größten Sehenswürdigkeiten des Nahen Ostens.

Unsere Reise hat keinen besonderen Schwierigkeitsgrad und ist für Jedermann, der über ein normale körperliche Fitness verfügt, geeignet.

Gemeinsam mit unserem Jordanischen Partner werden wir Vorkehrungen treffen, dass die von unseren Reisegästen mitgeführte Optik (insbesondere Spektive) bei der Einreise deklariert und von offizieller jordanischer Seite genehmigt sein werden, so dass es damit keine Probleme geben sollte.

Startbild: Einödgimpel (Sinai Rosefinch). Foto: Agentur.

 

Reiseplan

Wüstensteinschmätzer. Foto: F. Khoury

21.03.2021 (1. Tag): Anreise nach Amman
Unser Flug geht am Abend ab 19.00 Uhr von Berlin über Istanbul nach Amman, der Hauptstadt Jordaniens. Geplante Ankunft ist gegen um 3.00 Uhr in der Nacht. Nach kurzer Fahrt erreichen wir unser Hotel in Madaba. Übernachtung im Hotel.

22.03. (2. Tag): Erste Bekanntschaft mit der Vogelwelt des Nahen Ostens
Nach kurzer Nacht lassen wir uns mit dem Frühstück etwas mehr Zeit. Anschließend starten wir, um die Vogelwelt Jordaniens kennen zulernen. Unser Ziel am ersten Tag sind einige Gebiete um Madaba. Hier gibt es viele gute Möglichkeiten zum Beobachten. So können wir heute schon mit Arten wie dem Schwarzschwanz, Gelbsteissbülbül, Jerichonektarvogel sowie verschiedene Lerchen und Steinschmätzerarten rechnen. Abendessen und Übernachtung in Madaba.

23.03. (3. Tag): Am Toten und Meer und Jordan Valley
Am heutigen Tag erwarten uns zahlreicheHighlights. Unter anderem besuchen wir das Tote Meer und das für den Vogelzug so berühmte Jordan Valley, wo wir den Vogelzug hautnah erleben können. Unsere Zielarten für heute sind u.a. Blauwangen– & Smaragdspint, Steinlerche (Foto re.; F. Khoury), Tristramstar, Moabsperling, Stentohrrohrsänger, Schwarzrücken– und Kappensteinschmätzer. Gegen Abend erreichen wir unsere Lodge. Abendessen und Übernachtung in Azrag.

24.03. (4. Tag):  In den Sümpfen von Azrag
Das Feuchtgebiet von Azrag hat eine sehr wechselvolle Geschichte. Das etwa 12 Quadratkilometer große Schutzgebiet wurde 1978 eingerichtet. Es war einst Magnet für Hundertausende Zugvögel. Nachdem natürliche Quellen 1992 versiegten, blieben auch die Zugvögel aus. Das Schutzgebiet, heute enorm geschrumpft, leidet zudem auch aktuell unter der Wasserentnahme einer wachsenden Bevölkerung. Trotz seiner ökologischen Probleme ist es immer noch eines der bedeutendsten Feuchtgebiete und beherbergt eine Vielzahl an Wat- und Wasservögeln. Abendessen und Übernachtung in Azrag.

25.03. (5. Tag): Auf dem Weg nach Dana
Unser Weg nach Dana führt uns von Azrag weiter über das Hochland und die zentralen Wüstengebiete. Bei verschiedenen Stopps können wir unter anderem Kurzzehen- und Kalanderlerche, Langschnabelpieper sowie Stein– und Fahlsperling erwarten. In den Wüsten treffen wir auf Sandlerche, Knackerlerche sowie die auffällige Wüstenläuferlerche. Seltene bzw. sehr lokale Steinschmätzerarten wie Wüsten- und Fahlbürzel-Steinschmätzer (Foto re.; F. Khoury) sind hier zu erwarten. Der Wüstengimpel ist eine Charakterart der Region. Abendessen und Übernachtung in Dana.

26.03. (6. Tag): Unterwegs im größten Schutzgebiet Jordaniens
Dana ist mit seinen etwa 320 km² das größte Schutzgebiet Jordaniens. Es verläuft von der tief gelegenen Ebene des Wadia Arab bis auf ein Hochplateau in 1500 Meter. Die abwechslungsreiche Landschaft beherbergt eine Vielzahl verschiedener Lebensräume. So besuchen wir unter die Obstgärten bei Dana sowie das Wadi Dana. Neben Arten wie Grauortolan (Foto re: F. Khoury), Zederngirlitz, Dornspötter sowie Borsten- und Wüstenrabe haben wir hier wieder die Chance auf viele Durchzügler. Abendessen und Übernachtung in Dana.

27.03. (7. Tag): Auf dem Weg in den Süden bis nach PETRA
Heute nehmen wir uns nochmals mindestens einen halbe Tag Zeit für das Dana-Schutzgebiet. Wir suchen nach Arten, welche uns bisher verborgen geblieben sind. Dabei sind wir sehr flexibel und können auf aktuelle Sichtungen schnell reagieren. Gegen Nachmittag führt unsere Reise weiter nach Süden. Ziel ist die weltberühmte Felsenstadt PETRA, welche wir am späten Nachmittag erreichen. Abendessen und Übernachtung in Tafilla.

28.03. (8. Tag): Einödgimpel im UNESO-Welterbe Felsenstadt PETRA
Heute steht als kulturhistorisches Highlight unserer Reise die Felsenstadt PETRA im Programm. Sie war einst Hauptstadt des nabatäischen Königreichs und geht in etwa auf das Jahr 300 v.Chr. zurück. Aber nicht nur wegen ihrer einzigartigen Felsen-Architektur werden wir PETRA einen Besuch abstatten, sondern auch deswegen, weil wir hier beste Chancen auf den Nationalvogel Jordaniens, den Einödgimpel, der regelmäßig beobachtet wird, haben. Weitere Zielarten heute  sind u.a. Arabisches Wüstenhuhn, Schwarzrückensteinschmätzter, Borstenrabe und Streifenprinie. Den Nachmittag verbringen wir im Umfeld der Felsenstadt. Abendessen und Übernachtung im Petra.

Schwarzrücken-Steinschmätzer. Foto: F. Khoury

29.03.(9. Tag): Unterwegs im größten Wadi Jordaniens 
Mit über 100 km Länge und etwa 60 km Breite hat das Wadi Rum eine gewaltige Ausdehnung. Der überwiegende Teil ist Fels- und Sandwüste. Wir steigen heute von unserem Bus in Geländewagen um, mit denen wir den tagsüber unterwegs sein werden. Wir hoffen, viele typische Wüstenarten beobachten zu können. Dazu zählt auch der seltene und nur lokal verbreitete Kappensteinschmätzer.  Aber auch Saharasteinschmätzer, Wüstenrabe, verschiedene Flughühner, Graudrossling, Weißflügelgimpel  und Orientdickichtsänger  sind möglich. Abendessen und Übernachtung in Wadi Rum.

30.03.(10. Tag): Auf dem Weg zum Golf von Aqaba
Unsere letzte Etappe führt uns an Golf von Aqaba, wo wir die letzten drei Nächte dieser Reise verbringen werden. Aqaba ist, ebenso wie sein israelischer Nachbar Eilat, berühmt für seinen Vogelzug. Gerade in unserer Reisezeit, im zeitigen Frühjahr, sollten wir davon Einiges mitbekommen. An der Küste können wir mit großer Wahrscheinlichkeit Weißaugenmöwen und Weißbauchtölpel sehen. Für den Mangrovenreiher ist der Golf von Aqaba der einzige Brutplatz in der Westpaläarktis. Neben durchziehenden Singvögeln könnte auch eine seltene Limikole, der Wüstenregenpfeifer, der in Westeuropa kaum zu sehen ist, möglich sein. Abendessen und Übernachtung in Aqaba.

31.03. (11. Tag): Besuch im Aqaba Bird Observatory
Auch unseren heutigen Tag verbringen wir am Golf von Aqaba. Wir besuchen dabei das Aqaba Bird Observatory. Mehrere Teiche umrahmt mit Sträuchern und Bäume bilden für viele durchziehende Arten einen wichtigen Trittstein auf ihrem langen Weg. Vogelkundler sind dort bemüht, Zugbewegungen systematisch zu erfassen. Am Nachmittag beobachten wir nochmals an der Küste. Abendessen und Übernachtung in Aqaba.

01.04. (12. Tag): Ein letzter Tag am Roten Meer
Unser letzter Tag in Aqaba steht uns zur freien Verfügung. Wir überlegen und planen gemeinsam, was wir unternehmen wollen. Guide und Bus stehen uns zur Verfügung. So können wir nochmals und vielleicht ganz gezielt nach Arten suchen, die wir bisher verpasst haben. Auch wird es Möglichkeiten für eigene Entdeckungen geben. Und Aqaba lädt hier mit seinen schönen Stränden am Roten Meer zum Entspannen, vielleicht zu einem Sprung ins Meer ein. Beim letzten Abendessen schließen wir unsere Vogelliste dieser spannenden Reise ab. Kurze Erholung im Hotel.

02.04.(13. Tag): Abschied vor Jordanien und Rückflug
Schon vor Mitternacht verlassen wir das Hotel und fahren zum Flughafen von Aqaba. Bereits um 1.40 Uhr startet Türkisch Airline direkt nach Istanbul. Nach kurzem Umstieg in Istanbul erreichen wir Berlin bereits um 9.45 Uhr, von wo aus wir die Heimreise antreten.

Irrtümer vorbehalten. Notwendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben vorbehalten!
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Preise & Leistungen

Teilnehmer

Minimum 6 bis maximal 12 Personen

Preise/Staffelpreise

  • 06-09 Teilnehmer: 1.890,00 €
  • 10/11 Teilnehmer: 1.690,00 €
  • 12 Teilnehmer: 1.590,00 € pP im DZ

Einzelzimmerzuschlag: 350,00 €

Bartmeise-Reisen Vertrieb für Schweiz & Österreich: Michael Straubhaar, 3110 Münsingen, Tel.: (+41) 79 466 9329. E-Mail: buchung@bartmeise.de

 

Im Reisepreis inbegriffen

  • Alle Unterkünfte in gemütlichen Doppel- oder Einzelzimmern, einfacher und teilweise sehr guter touristischer Standard (je nach Verfügbarkeit)
  • 12 Nächte/Vollpension
  • Vollverpflegung ohne Getränke
  • Trinkwasser während der Busfahrt
  • Eintrittsgelder für alle Nationalparks und für lokale Guides
  • Alle im Reiseplan genannten Besichtigungen
  • Transport im Kleinbus mit Fahrer (inkl. Treibstoff)
  • Deutschsprachige Reiseleitung durch einen Vertreter von Bartmeise-Reisen
  • Vogelliste (Booklet) zum Eintragen der täglich gesehenen Arten (wiss./deutsch/engl.), Bartmeise-Notizbuch mit Kugelschreiber und Bartmeise-Wasserflasche
  • Deutsche Reiseinsolvenzversicherung/ Reisesicherungsschein gemäß § 651r BGB

Im Reisepreis NICHT inbegriffen

  • Internationaler Flug (Gruppenflug) mit Türkisch Airline ab/an Berlin-Brandenburg für ca. 600,00 €
  • Zusatzübernachtung/ -en bei Flugausfällen (höhere Gewalt)
  • Verpflegung am Anreise- und Abreisetag
  • Alle alkoholischen und nicht alkoholischen Getränke zu den Mahlzeiten
  • jordanische Ausreisegebühr (im Flughafen in bar) 15,00 USD pro Person
  • Trinkgelder für Birdguide und Fahrer (Empfehlung: Birdguide 2,00 € – 2,50 € pro Tag/ Person, Fahrer 1,00 € – 1,50 € pro Tag/ Person,  ggf. Tour-Helfer: 1,00 € pro Tag/ Person)
  • Persönliche Ausgaben wie ausländische SIM-Karte, Wäscheservice usw.
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Allgemeine Reisehinweise

Gesundheitshinweise

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt sowie bei besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

Mitnahmeempfehlungen

  • Bequemes und festes Schuhwerk zum Gehen auf unebenen Terrain
  • Leichte Schuhe oder Sandalen für die Fahrten im Bus
  • Leichte Kleidung und langärmlige Hemden (Schutz gegen Sonne und Insekten)
  • Pullover oder Jacke für kühle Nächte
  • Taschenlampe bzw. Stirnlampe mit Ersatzbatterien
  • Persönliche Reiseapotheke
  • Bestimmungsliteratur:

Zum Charakter dieser Reise

Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit  kompetenten lokalen Guides zusammen, die exzellente Kenner ihrer heimischen Vogelwelt sind. Unsere Birdguides nutzen von Fall zu Fall Vogelstimmen aus einer Soundbibliothek, um schwer auffindbare bzw. versteckt lebende Arten sichtbar zu machen. Dies geschieht in jedem Fall unter Berücksichtigung der Brutbiologie und der Schutzansprüche einzelner Arten. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung zu den Abläufen der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programmes liegt aber ausschließlich in den Händen des lokalen Birdguides (der Bartmeise-Partnerfirma).

Weiterreichende touristische Informationen (außerhalb der ausdrücklich im Reiseplan genannten) werden nicht gegeben. Interessenten sollten sich bitte im Vorfeld in das Gebiet einlesen.

Bartmeise-Reisen sind (Klein-) Gruppenreisen mit 06 – 16 Teilnehmern (im Ausnahmefall und wenn in der Reisebeschreibung ausdrücklich genannt, auch mehr). Wer Probleme mit anderen Menschen in Kleingruppen und/ oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, der kann an einer solchen Reise nicht teilnehmen! “Lister” oder “Twitcher”,  Vogel-Interessierte, die nur in der Welt unterwegs sind, um ihre persönliche “Lifelist” an Vogelarten aufzufüllen, die sich egoistisch, rücksichtslos und unhöflich gegenüber anderen Gästen verhalten und die Gruppenaktivitäten stören, sind absolut unwillkommen (solche Gäste können von einer laufenden Reise ausgeschlossen werden)! Vogelfotografen sind immer willkommen, jedoch müssen diese bereit sein, sich den Vogelbeobachtern unterzuordnen.

 

Bartmeise-Reisen ist Mitglied im Deutschen Reisebüro-Verband DRV 

 

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Reisedetails

Reisen, Startseite, Vögel & mehr, VSO-Reisen
Staffelpreise ab 1.600,00 €
21. März bis 2. April 2021

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