Griechenland: Mediterrane Vogelwelt am Balkan

Reisebeschreibung

Der Kerkinisee – Ort der seltenen Vögel zur Brutzeit

Mediterrane Vogelwelt am Fuße des Balkangebirges: An den Brutplätzen von Krauskopfpelikan, Kurzfangensperber, Maskenwürger und Blauracke

Reisetermin 23. bis 29. Mai 2021 (Pfingstferien in Süddeutschland!) 

Immer ein Höhepunkt: Bootsfahrt in den Schwimmenden Wald. Foto: H. Meyer

Wie schon 2020 mussten auch wir erneut in diesem Jahr aufgrund der deutschen Reisewarnungen alle langfristig geplanten Frühjahrs-Reisen in alle beliebten Europa-Destinationen zwischen Griechenland und Belarus streichen. Jetzt hat die griechische Regierung die Wiederöffnung des Landes für den 14. Mai 2021 angekündigt. Ebenso wie nach Spanien können Gäste, die über einen negativen PCR-Test verfügen, dann wieder einreisen. Weitere Erleichterungen für vollständig geimpfte bzw. genesene Menschen sind angekündigt. Daher nutzen wir diese Chance und nehmen ganz kurzfristig diese Reise Ende Mai (in der Pfingstferienwoche in einigen süddeutschen Bundesländern!) zu CORONA-SONDERKONDITIONEN (siehe unten) ins Programm auf, um unseren Gästen, die auf geplante Reisen zwischen März und April verzichten mussten und all jenen, die kurzfristig noch ein paar Tage in einer zauberhaften Umgebung Vögel beobachten möchten, ein Angebot unterbreiten zu können.

Also, wieder raus aus der Corona-Tristesse in die Natur, etwas Freiheit, aber insbesondere die Vogelwelt in Nordgriechenland am Fuße des Balkan und im Nationalpark Kerkinisee genießen! Und das in einer kleinen Gruppe – garantiert negativ getesteter bzw. geimpfter – Naturfreunde, die die gleiche Leidenschaft, das Beobachten von Vögeln und der Natur, teilen. 

Unweit der zentralmazedonischen Stadt Thessaloniki (wirtschaftliches Zentrum von Mazedonien) in Nordgriechenland, entlang des mächtigen Kerkini-Gebirges oder Beles, wie die Gebirgskette auf bulgarisch heißt, liegt eine der bezauberndsten Gegenden Griechenlands, der Ort der seltenen Vögel: der Kerkinisee (Nationalpark). Mit seinen rund 37 Quadratkilometern ist er ein Paradies für Vogelbeobachter und Naturfotografen. Der See ist eines der wichtigsten, streng geschützten Feuchtbiotope Griechenlands und hat Nationalpark-, Ramsar- und Natura 2000-Status. Rund 300 Vogelarten insgesamt, darunter mehrere weltweit stark gefährdete oder vom Aussterben bedrohte, werden jährlich an diesem Hotspot der Biodiversität festgestellt. Die Avifauna des Gebietes teilt sich auf in ca. 137 Brutvogel- und mehr als 160 Rast- und Zugvogelarten. Weiterhin finden im Nationalpark und seiner unmittelbaren Umgebung 58 Säugetier-, 27 Reptilien- und 12 Amphibien- sowie bis zu 1.300 Pflanzenarten einen geeigneten Lebensraum und weisen auf ein stabiles Ökosystem hin. Zu den in der Umgebung vorkommenden Säugetierarten gehört auch der hier nicht seltene Goldschakal, von dem bei fast jeder unserer Reisen, meist in den Abendstunden vor Sonnenuntergang, Individuen beobachten werden konnten. Auch Wildkatze und Wolf kommen in der Region vor.

Krauskopfpelikan im BK. Foto: Dr. R. Schöne

Das Symbol der Vogelwelt vom Kerkinisee ist aber zweifellos der bedrohte Krauskopfpelikan, der hier mit ca. 120 Brutpaaren ein bedeutendes Brutgebiet, und außerhalb der Brutzeit mit bis zu 1.000 Vögeln sein wichtigstes Überwinterungsgebiet in Mitteleuropa hat. Oft sind auch einige Rosapelikane (im Herbst bis 4.000 lnd.) vergesellschaftet mit den Krauskopfpelikanen zu erleben. Da an diesem Gewässer zwischen Fischern und den Fisch fressenden Vögeln Frieden herrscht, weisen die Pelikane eine nur geringe Fluchtdistanz auf und können aus wenigen Metern Entfernung beobachtet werden. In den kleinen Dörfern rund um den See ist der Steinkauz eine verbreitete Vogelart, die täglich gesehen werden kann.

Besonders eindrücklich für mitteleuropäische Vogelbeobachter ist die hohe Individuenzahl bei verschiedenen Vogelarten. So kommt die Türkentaube in den Dörfern (und selbst auch außerhalb der Ortschaften) in so hoher Siedlungsdichte vor, dass man jedem Hausgrundstück wohl mindestens zwei Brutpaare zuordnen kann. Das morgendliche Konzert der Türkentauben im Dorf jedenfalls überrascht und übertönt lautstark jeden anderen Vogelgesang. Am Ufer des Sees werden übrigens die größten Wasserbüffelherden Griechenlands gehalten und hinreichend touristisch vermarktet.

Eleonorenfalke rastend am Kerkinisee. Foto: M. Richter.

Höhepunkte der Reise: Krauskopfpelikane am Brutplatz, große gemischte Brutkolonie aus Grau-, Silber-, Seiden-, Rallen– und Nachtreihern, Löfflern, Sichlern, Kormoranen und Zwergscharben im „Schwimmenden Wald” (Bootstour durch das Gebiet), Greifvögel und Eulenarten im Brutgebiet (See- und Schreiadler sowie Kurzfangensperber, Steinkauz und Zwergohreule). Zahlreiche weitere südliche Vogelarten wie z.B. Blauraucke, Wiedehopf, Fahlsegler, Schwarzstirn- und Maskenwürger. Nahrungsgäste wie Rotfußfalke, Rötelfalke und Rosenstar alljährlich. Rotfußfalken und Eleonorenfalken rasten in dieser Zeit auf dem Weg in ihre Mittelmeerbrutgebiete an See und können sehr gut beobachtet (und fotografiert) werden. Brutvögel an den Salinen von Thessaloniki (u.a.) Stelzenläufer, Spornkiebitz, Triel, Seeregenpfeifer und Rotflügelbrachschwalben). Brutvögel im Bellis-Gebirge (Steinadler, unregelm. Adlerbussard, Kappenammer, Blaumerle und Felsenkleiber). Wenn etwas Zeit bleibt, statten wir wie bei jeder Reise auch dem Info-Zentrum des Nationalparks in Kerkini mit seiner sehenswerten Ausstellung zu Flora und Fauna des Gebietes einen kurzen Besuch ab.

Da wir von der Möglichkeit ausgehen müssen, dass unsere Reisepläne von einem Tag auf den anderen wegen der Instabilität der Pandemie-Situation entfallen könnten, bieten wir für diese Kurzreise folgende SONDERKONDITIONEN an:

  • Nach der Reisebuchung erhält jeder Gast den Reisevertrag mit einer Anzahlung pauschal über 100,00 € (und Flugpreis). Die vollständige Bezahlung des Reisepreises erfolgt – erst nach Abschluss des aktuell für die Einreise nach Griechenland notwendigen negativen PCR-Tests (ab drei Tage vor Abreise) – in bar bei Anreise in Griechenland
  • Im Falle einer Positiv-Testung kann kostenfrei von der Reise zurückgetreten werden
  • Flüge (derzeit verfügbar ab ca. 300,00 € je nach Abflug in D/CH/A) werden ausschließlich bei Lufthansa, Swiss und Austrian gebucht, die klare und verlässliche Rücktrittsregeln (kostenfreie Storno) im Falle des Eintretens von Punk 2) oder neuen Reiseverboten bieten
  • Für Jugendliche und wirtschaftlich noch unselbstständige Gäste (ca. 17-28 Jahre – Schüler, Auszubildende, Studenten), gilt ein Sonderpreis im Doppel- bzw. Dreibettzimmer
  • Organisation des bei Rückreise für die Einreise nach Deutschland erforderlichen Antigen-Tests übernimmt Bartmeise-Reisen (Kosten im Reisepreis inkludiert)
Titelfoto: Rosenstar im Brutkleid (Pavel Simeonov)

Reiseplan

Reiseplan 

23. Mai 2021 (Pfingstsonntag, 1. Tag): Anreise und Bekanntschaft mit dem Vogelparadies 
Wir fliegen vormittags mit Lufthansa/Swiss/Austrian von D/CH/A nach Thessaloniki. Ankunft gegen 13.30 Uhr. Begrüßung durch unseren griechischen Bird-Guide am Flughafen. Transfer zum Ostufer des Kerkinisee (ca. 85 km). Erste kurze Exkursion zur Orientierung am See, danach Bezug der Zimmer im Hotel. Abendessen in einer unmittelbar am Hotel gelegenen Gaststätte.

24. Mai (2. Tag): Rund um den Kerkinisee 
Am ersten Morgen werden wir über das Konzert der Türkentauben erstaunt sein. Das ist so laut, so dass kein anderer Vogelgesang es durchdringen kann! Die Amsel, die hier in der Region aber ein scheuer Waldvogel ist, oder Haus- bzw. Weidensperlinge, haben keine Chance gegen den vielstimmigen Tauben-Chor. Auch an unserem Hotel brüten einige Paare, meist auf den außen

Rosenstar an reifen Maulbeeren am Kerkinisee. Foto: G. Spiridakis.

angebrachten Klimaanlagen über den Balkonen. Gleich nach dem Frühstück fahren wir wenige Minuten bis in den Nationalpark. Wir nehmen unser Mittag als Lunchpack mit und wollen den ganzen Tag am Kerkinisee verbringen. Etappenweise exkursieren entlang des Uferweges, beginnend am Ostufer, rund um den See. Wir werden heute auch Bekanntschaft schließen mit den „Stars” im Nationalpark, den seltenen Krauskopfpelikanen, die hier ihren zweitwichtigsten Brutplatz in Europa haben. Auch Rosapelikane dürften als Nahrungsgäste im Gebiet zu sehen sein. In dieser Zeit beginnt im Ufergehölz die Reife der Maulbeeren. Diese locken Jahr für Jahr spezielle Gäste aus dem Osten der Paläarktis an. Vielleicht sehen wir sie, die Rosenstare, die die reifen Maulbeeren geradezu lieben. Je nach Wasserstand können Rosaflamigos, alle am See vorkommenden Reiherarten und Löffler, aber auch Zwergrohrdommel (häufig) und Moorente erwartet werden. In den Kanälen am See begleiten uns permanent die hastigen Gesänge vom Seidensänger. Ungewöhnlich ist, dass man hier am See und aufgrund des unmittelbar angrenzenden Balkangebirges See- und Steinadler gleichzeitig, sozusagen im gleichen Fernglasausschnitt, sehen kann.

25. Mai (3. Tag): Eine Bootsfahrt in den „Schwimmenden Wald”
Heute steht eine halbtägige Bootsfahrt in den „Schwimmenden Wald”, einem überschwemmten Auwaldbereich im Zufluss des Strymonas, sowie in die Nähe der Brutinseln der Krauskopfpelikane im Programm. Je nach Wetter entweder am Vormittag oder am Nachmittag fährt uns Nikolas mit seinem Boot vom Hafen Kerkini aus über den bei gutem Wetter stillen See. Wenn der Wasserstand es zulässt, erleben wir Tausende Brutpaare Kormorane, Zwergscharben, alle am See vorkommenden Reiherarten, Löffler und vielleicht auch Sichler bei der Brutpflege. Wir dürfen uns auf ein tolles Erlebnis freuen, dazu noch hautnah! Mittags kehren wir in den historische Bahnhofsgaststätte in Vironia ein. Dort verzehren wir unseren mitgebrachten Lunch, nehmen einen guten griechischen Kaffee und freuen uns vielleicht auch auf nette Gespräche mit den freundlichen griechischen Menschen. Anschließend (oder davor) fahren wir zum Hafen von Mandraki. Dort suchen wir nach weiteren interessanten Brutvögeln der Uferbereiche. Mit etwas Glück finden wir hier Blutspecht und auch Schwarzstirnwürger. Wir werden anzahlreichen Stellen (vor allen als Untermieter in den Storchennestern) Weidensperlinge und, unter Balkonen der Häuser wie z.B. auch Bahnhof Vironia, Rötelschwalben beim Nestbau erleben.

26. Mai (4. Tag): Vogelwelt zwischen Bellis und den Hügeln von Mavrovouni

Maskenwürger. Foto: G. Spiridakis.

In familiärer Atmosphäre nehmen wir wieder uns Frühstück im Hotel ein, um danach unseren nächsten vollen Beobachtungstag, aber ein paar Kilometer abseits vom See, zu beginnen. Wir fahren heute zuerst in das Bellis-Gebirge am Nordufer des Sees. In einem alten Steinbruchgelände haben wir beste Chancen, dem seltenen Maskenwürger bei der Brut zuzusehen. Hier kommen zudem Balkansteinschmätzer, Balkanmeise, Zaunammer, Blaumerle und Felsenkleiber, wobei letzterer in seinem topfartigen Nest bereits Junge füttern sollte. Auch der Uhu ist hier mit einem Brutpaar vertreten. In der Felswand über dem Steinbruch lebt ein Paar Steinadler, das wir sich gut beobachten werden können. Im Jahr 2015 siedelte hier in der Nähe erstmals ein Brutpaar vom Adlerbussard, der seither sporadisch als Brutvogel auftritt. Auf dem Weg zum Steinbruch sollten wir Griechische Landschildkröten und Smaragdeidechsen sehen können, die in diesem Trockenbiotop in guten Beständen vorkommen. Von den Landschildkröten dürften wir zudem immer wieder Panzer finden, denn die Art dient hier dem Steinadler als Nahrung. Unsere Mittagsrast verbringen wir in Vironia, entweder auf der Terrasse eines netten Restaurants (Foto unten) oder, so das Wetter es zulässt, am Ufer vom Strymonas-Fluss. Dabei könnten wir bestimmt Schwarzstirnwürgern beim Brutgeschäft zuschauen oder aber auf Sandbänken im Fluss rastende Eleonorenfalken entdecken.

Kurzfangensperber. Foto: B. Möckel

Am späteren Nachmittag fahren wir weiter in ein kleines Bachtal, das in eine locker mit alten Laubbäumen bestandenen sanfte Hügellandschaft ausläuft. Unsere Zielarten hier sind aber insbesondere Zwergohreule, Kurzfangensperber, Schrei– und Zwergadler, die im Gebiet brüten. Mit etwas Glück vernehmen wir aus den Olivenhainen den Gesang vom seltenen Olivenspötter. Maskenammer und Rotkopfwürger sind ebenfalls verbreitete Brutvögel im Tal, das immer für weitere Überraschungen gut ist. Auf der Rückfahrt in der Abenddämmerung müssen wir auf den Goldschakal achten. Bei fast jeder unserer Reisen konnten wir einzelne Exemplare oder ganze Familienverbände mit bis zu sechs Tieren nahe an der Straße beobachten.

27. Mai (5. Tag): Küstenvogelleben in den Kolochori-Salinen am Meer
Nach dem Frühstück starten wir unsere ganztägige Exkursion in die Kolochori-Salinen am Rande der Millionenstadt Thessaloniki. Dort dürfen wir uns auf ein außergewöhnlich reichhaltiges Küsten­ Vogelleben wieder mit z.B. Hunderten Flamingos, Löfflern, zahlreiche Limikolen, Möwen und Seeschwalben (Lach- und Raubseeschwalben) sowie interessanten Steppenvögeln freuen. Wichtige Brutvögel, und damit unsere Zielarten im Schutzgebiet an diesem Tage, sind Seeregenpfeifer, Stelzenläufer, Säbelschnäbler, Rotflügel­-Brachschwalbe und Triel. Mit etwas Glück können wir diese Arten am ihren Brutplätzen beobachten. Seite einigen Jahre hat hier der hübsche Spornkiebitz, der bereits Küken führen sollte, einen Brutplatz, nämlich den nördlichsten in Griechenland. Auch die Dünnschnabelmöwe brütet regelmäßig in den alten Salinenbecken und sollte zu erwarten sein. Auf der Rückfahrt stoppen wir am Flughafen Thessaloniki für den PCR-Test, der voraussichtlich für den Rückflug notwendig ist. Zurück in unserem freundlichen Hotel warten wie jeden Abend bzw. jede Nacht die Steinkäuze auf uns. Am Dorfplatz, wo unser Hotel liegt, treffen ungefähr drei Reviere dieser kleinen Eulenart aufeinander. Ihre Rufe werden uns in den Schlaf bzw. durch auch diese Nacht begleiten.

28. Mai (6. Tag): Blauracke, Bienenfresser und Triel am Brutplatz erleben

Blauracke. Foto: G. Spiridakis.

Unser heutiger Beobachtungstag zum Abschluss der Reise soll ein Höhepunkt werden. Wir wollen auf Entdeckungstour etwas abseits in die Feldflur gehen. Zwischen den Baumwoll-, Tabak-, Mais- und Getreidefeldern verstecken sich alte Sandgruben, die Blauracke, Bienenfresser, Wiedehopf, aber auch Steinkauz sowie Turm-­ und mit etwas Glück auch Rötelfalken als Brutvögel beherbergen, und das in gemischten Kolonien! Wir nutzen unsere Autos vielleicht als ,Versteckzelt’ und können aus dem Inneren der Fahrzeuge vom Rande der Sandgruben aus die Vögel völlig störungsfrei beim Brutgeschäft beobachten. Ob wir auch den Triel auf angrenzenden Felder sehen können, hängt natürlich auch mit von Fruchtfolge und Struktur der Felder in diesem Jahr ab. Ganz sicher aber können wir den Schlangenadler bei der Nahrungssuche ,rütteln’ sehen. Unseren Abschlussabend verbringen wir entweder in der historischen Bahnhofsgaststätte von Virionia bei einem leckeren Buffett aus griechischen Spezialitäten oder bei handgemachter griechischer Musik (falls möglich!) in einem Restaurant am See. Und für alle Gäste, die Fleisch und Wurst mögen, werden die lokalen Spezialitäten vom Wasserbüffel nicht fehlen!

29. Mai (Sonnabend, 7. Tag): Abschiedsbesuch in einer Rötelfalken-Kolonie und Heimreise
Nach dem letzten Frühstück verabschieden wir uns vom Kerkinisee und fahren gegen 8.00 Uhr in Richtung Thessaloniki. Unterwegs stoppen wir in einem kleinen Dorf, welches eine Rötelfalken-Kolonie beherbergt. Hier wollen wir ca. 1 1/2h die aktiven Vögel beobachten. Dann geht es weiter zu ,Mazedonia International Airport’. Hier verabschiedet sich George, unser Birdguide von uns. Gegen 14.30 Uhr fliegen wir zurück nach D(CH/A (ggf. weiter mit Anschlussflügen oder Zug zum Flug).

Hinweis: Die Exkursionsabläufe können je nach Wetter und aktuellen Ereignissen in der Vogelwelt von der hier im Reiseplan geschilderten Reihenfolgen abweichen. Die Entscheidung dazu trifft allein unser sachkundiger Birdguide.

Irrtümer vorbehalten. Notwendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben vorbehalten!
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Teilnehmer, Preise & Leistungen

Teilnehmer

Minimum 6 bis maximal 14 Personen (in zwei Minivan mit max. 7 Plätzen)

Preise

  • 990,00 € pro Person mit 3/4-Pension im DZ (inkl. ca.100,00 € pP für den PCR-Test)
  • Sonderpreis für Jugendliche (wie oben beschrieben) nur 590,00 € 

Einzelzimmerzuschlag: 90,00 € (begrenzte Verfügbarkeit!)

Bartmeise-Reisen Vertrieb für Schweiz & Österreich: Michael Straubhaar, 3110 Münsingen, Tel.: (+41) 79 466 9329: E-Mail: buchung@bartmeise.de

Im Reisepreis inbegriffen

  • Unser freundliches Hotel am Kerkinisee. Foto: H. Mey

    6 Nächte in einem freundlichen, familiären B&B-Hotel in Doppel- und/oder Einzelzimmern

  • 3/4-Pension (F/A und Lunchpaket) ohne Getränke zu den Mahlzeiten
  • Trinkwasser während der Fahrten
  • Gebühren für Nationalparks und lokale Guides
  • Kosten für Bootsausflug Schwimmender Wald
  • Kosten für PCR-Test für die Rückreise  (ca. 100,00 €)
  • Transport in zwei Minivan mit max. 7 Plätzen (inkl. Treibstoff)
  • Vogelliste (Booklet) zum Eintragen der täglich gesehenen Arten (wiss./deutsch/engl.), Bartmeise-Notizbuch mit Kugelschreiber und Bartmeise-Wasserflasche
  • Deutschsprachige Reiseleitung durch Vertreter von Bartmeise-Reisen
  • Deutsche Reiseinsolvenzversicherung/ Reisesicherungsschein gemäß § 651r BGB

Im Reisepreis NICHT inbegriffen

  • Internationaler Flug ab D/CH/A (verschiedene Abflüge wie Dresden/Berlin/Frankfurt/Hamburg/München bzw. Zürich und Wien) mit Lufthansa-Group (LH/Swiss/Austrian/Eurowings) nach Thessaloniki ab 300,00 €
  • Zusatzübernachtung/en bei Flugausfällen (höhere Gewalt)
  • Kosten für PCR-Test für Einreise nach Griechenland
  • Verpflegung am Anreisetag (23.05.) beginnt mit dem Abendessen und endet am Abreisetag 29.05. mit Frühstück (sonst aus dem Rucksack oder im Flugzeug)
  • alle Getränke zu den Mahlzeiten
  • Persönliche Ausgaben wie Souvenirs, Wäscheservice usw.
  • Zusätzlicher Bargeldbedarf für private Getränke, Snacks etc. max. 50,00 € pP
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Allgemeine Reisehinweise, Mitnahmeempfehlungen, Gesundheitshinweise, Wetter, Charakter der Reise

Mitnahmeempfehlungen

  • Auch immer sehr beliebt: Die Verpflegung rund um den Kerkinisee. Foto: H. Meyer

    Bequemes und festes Schuhwerk (feste Halbschuhe ausreichend) bzw. Outdoor-Sandalen

  • Leichte Kleidung und langärmlige Hemden (Schutz gegen Sonne und Insekten)
  • Pullover oder Jacke für kühle Nächte
  • leichte Jacke zum Schutz gegen Erkältungen in klimatisierten Fahrzeugen und Räumen (!)
  • Regenbekleidung und evtl. wasserdichte Tasche
  • Taschenlampe bzw. Stirnlampe
  • persönliche Reiseapotheke
  • Bestimmungsliteratur: L. Svensson et al. “Der Kosmos Vogelführer”, Franckh-Kosmos Verlags GmbH & Co. KG Stuttgart (2017). ISBN: 978-3-440-12384-3.
  • App für Iphone: gleiches Produkt

Gesundheitshinweise
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza. Wir verweisen zudem auf die Corona-Schutzmaßnahmen und deren Bestimmungen für Griechenland.

Wetter
In Nordgriechenland kann zu Ende Mai bereits mit sommerlichen, teils hochsommerlichen Temperaturen gerechnet werden (25° bis teilweise 30°C möglich). Tiefstwerte liegen bei um 15°C. Morgens kann es noch kühl sein, tags schon heiß. Wind, Regen und Gewitterschauer müssen eingeplant werden. Zwiebellook empfohlen!

Zum Charakter dieser Reise
Diese Reise ist eine Birding-Tour (Bartmeise-Klassifizierung: “Vögel intensiv”). Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit kompetenten Guides zusammen. Diese sind exzellente Kenner der lokalen Vogelwelt und engagieren sich oft in Landesvereinen oder Gesellschaften zum Schutz und Erforschung (Kartierung, Monitoring usw.) der lokalen Avifauna. Neuentdeckungen in der jeweiligen Landesavifauna zum Vorkommen oder zur Biologie einzelner Arten, fließen in die genannten Projekte des Reiselandes ein. Unsere Birdguides nutzen von Fall zu Fall Vogelstimmen, um schwer auffindbare bzw. versteckt lebende Arten sichtbar zu machen. Dies geschieht unter Berücksichtigung der Brutbiologie und geringstmöglicher Störung der Zielarten. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung zu den Abläufen der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programmes liegt aber ausschließlich in den Händen des lokalen Birdguides (der Bartmeise-Partnerfirma)

Weiterreichende touristische Informationen (außerhalb der ausdrücklich im Reiseplan genannten) werden nicht gegeben. Interessenten sollten sich bitte vorher in das Gebiet einlesen (Reiseführer oder Internet).

Bartmeise-Reisen sind Gruppenreisen mit 6 -14 Teilnehmern (im Ausnahmefall und wenn ausdrücklich genannt, auch mehr). Wer Probleme mit anderen Menschen in Kleingruppen und/ oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, der kann nicht an einer solchen Reise teilnehmen! So genannte “lister” (“twitcher”), Vogel-Interessierte, die in der Welt unterwegs sind, um ihre persönliche Lifeliste an Vogelarten aufzufüllen, die sich egoistisch, rücksichtslos und unhöflich gegenüber anderen Gästen verhalten und die Gruppenaktivitäten stören, sind absolut unwillkommen (solche Gäste können auch von einer laufenden Reise ausgeschlossen werden)! Vogelfotografen sind immer willkommen, jedoch müssen diese bereit sein, sich den Beobachtern unterzuordnen. Diese Reise ist für Vogelfotografen sehr gut geeignet! Am See und in dessen Umgebung besteht für Fotografen die Möglichkeit, an bestimmten Örtlichkeiten zu verbleiben und später abgeholt zu werden. 

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Bartmeise-Reisen ist Mitglied im Deutschen Reisebüro-Verband DRV 

 

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Reisedetails

Flugreisen, Reisen, Startseite, Vögel intensiv
990,00 € pP im DZ/ 3/4-Pension
23. bis 29. Mai 2021

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