Griechenland: Herbst im Naturparadies Kerkinisee

Reisebeschreibung

Herbstliche Vogelwelt am zauberhaften Kerkinisee und am Thermaischen Golf/Ägais 

Wo die Zwerggans aus Norwegen auf Rosaflamingos aus Frankreich und der Türkei trifft … 

Reisetermin: 20. bis 26. Oktober 2024 (noch 2 Einzel- und 2 Doppelzimmer verfügbar; 15.05.2024) 

Diese Kurzreise in das nordgriechische Naturparadies Nationalpark Kerkinisee und Umgebung findet in der spannenden Übergangszeit vom Spätsommer auf den Herbst statt. Spannend daher, weil sowohl noch Vertreter aus der Sommervogelwelt anwesend sein können und parallel dazu die ersten nordischen Wintergäste am See. Kaum zwei Flugstunden von Deutschland entfernt kann man das Zusammentreffen der Vogelwelt aus dem Norden Europas mit der Vogelwelt aus dem Süden auf engstem Raum beiwohnen, in einer zauberhaften Naturkulisse aus bunt gefärbten Laubwäldern zu Füßen des gewaltigen Bellis-Gebirge, auf dessen Kamm durchaus schon etwas Schnee liegen kann.

Das lokale dörfliche Leben rund um unser schönes b&b-Hotel (10 Zimmer – alle exklusiv für unsere Gruppe reserviert!) ist weitgehend noch so ursprünglich, wie man es hierzulande vielleicht vor ca. 50 Jahren letztmals erleben konnte: Keine Hektik, kein Lärm, nur die freundliche, lokale griechische Bevölkerung, viele Haustiere, Stille und beeindruckende Natur. Dazu wartet abends in den kleinen Restaurants rund um die Dorfplätze die stets gute lokale griechische Küche ausschließlich mit saisonalen Zutaten (z.B. Oliven, Auberginen, Paprika, Tomaten, Salate sowie Wein und Traubenschnäpsen als auch den bekannten Fischköstlichkeiten aus dem Kerkinisee und den seit der Antike bekannten Wasserbüffel-Produkten etc.), die immer von unseren Gästen als herausragend gelobt wird. Hunderte Türkentauben, Haubenlerchen (Foto re. S. Monecke) und der Steinkauz fast an jeder Ecke im Dorf begrüßen uns als winterliche “Charaktervögel” der Region. In der Tat ein abgelegenes Paradies, eine Oase mitten in unserer ansonsten hektischen Welt, kaum zwei Flugstunden von Deutschland entfernt.

Zu jeder Jahreszeit ein Vergnügen: per Boot auf dem Kerkinisee unterwegs. Foto: H. Meyer

Unweit der zentralmazedonischen Stadt Thessaloniki (wirtschaftliches Zentrum von Mazedonien) in Nordgriechenland, entlang des mächtigen Kerkini-Gebirges oder Beles, wie die Gebirgskette auf bulgarisch heißt, liegt eine der bezauberndsten Gegenden Griechenlands, der Ort der seltenen Vögel: der Kerkinisee (Nationalpark). Mit seinen rund 37 Quadratkilometern ist er ein Paradies für Vogelbeobachter und Naturfotografen. Der See ist eines der wichtigsten, streng geschützten Feuchtbiotope Griechenlands und hat Nationalpark-, Ramsar- und Natura 2000-Status. Rund 300 Vogelarten insgesamt, darunter mehrere weltweit stark gefährdete oder vom Aussterben bedrohte, werden jährlich an diesem Hotspot der Biodiversität festgestellt. Die Avifauna des Gebietes teilt sich auf in ca. 137 Brutvogel– und mehr als 160 Rast- und Zugvogelarten. Weiterhin finden im Nationalpark und seiner unmittelbaren Umgebung 58 Säugetier-, 27 Reptilien- und 12 Amphibien- sowie bis zu 1.300 Pflanzenarten einen geeigneten Lebensraum und weisen auf ein stabiles Ökosystem hin.

Das Symbol der Vogelwelt vom Kerkinisee ist aber zweifellos der bedrohte europäische Krauskopfpelikan (Foto re.: J. Gläßer), der hier mit 120 Brutpaaren ein bedeutendes Brutgebiet, und außerhalb der Brutzeit mit bis zu 1.000 Vögeln sein wichtigstes Überwinterungsgebiet in Mitteleuropa hat. Oft sind auch einige Rosapelikane (im Herbst und manchmal auch im Winter bis 4.000 Ind.) vergesellschaftet mit den Krauskopfpelikanen zu erleben. Da an diesem Gewässer zwischen Fischern und den Fisch fressenden Vögeln Frieden herrscht, weisen die Pelikane eine nur geringe Fluchtdistanz auf und können aus wenigen Metern Entfernung beobachtet werden. Die gefährdeten Krauskopfpelikane legen ab dem Spätherbst bereits ihr schönes, intensives Brutkleid an. Daher bieten wir auf dieser Reise auch die Möglichkeit, bei einem Bootsausflug die Vögel erleben zu können.

Der Steinkauz ist in den Dörfern am See eine weit verbreitete Vogelart, die gerade im Herbst sehr aktiv ist und täglich gesehen werden kann. Foto: R. Schöne

In den kleinen Dörfern rund um den See ist z.B. der Steinkauz eine verbreitete Vogelart, die täglich gesehen werden kann. Besonders eindrücklich für mitteleuropäische Vogelbeobachter ist die hohe Individuenzahl bei verschiedenen Vogelarten. So kommt die Türkentaube in den Dörfern (und selbst auch außerhalb der Ortschaften) in so hoher Siedlungsdichte vor, dass man jedem Hausgrundstück wohl mindestens zwei Brutpaare zuordnen kann. Am Ufer des Sees werden übrigens die größten Wasserbüffel-Herden Griechenlands gehalten, die hinreichend touristisch vermarktet werden.

Höhepunkte im Herbst/Winter: Bis zu 1.000 Krauskopf- und bis zu 2.000 Rosapelikane, nordeuropäische Wasservögel als Wintergäste (Pfeif-, Löffel,- Spieß-, Mittel-, Reiher– und Tafelenten sowie Brandgänse, Sing- und Zwergschwäne in riesigen Wasservögelschwärmen, gemischt mit mediterranen Arten wie Rosaflamingos, Zwergscharben, Reihern und mehr. Felsenkleiber, Blaumerle und vielleicht auch der Mauerläufer und Adlerbussard am Brut- bzw. Winterrastplatz. Bis zu 130 Zwerggänse in Art reinen Trupps (EU-Lifeprojekt für die letzten europäischen Zwerggänse aus Norwegen; jährlich zwischen Oktober und Februar), jährlich bis 15 Schelladler überwinternd. Begegnungen mit Goldschakal sind sehr wahrscheinlich, mit Wildkatze möglich. Auch der Wolf wurde schon von einer unserer Reisegruppen am See beobachtet. Traumhafte herbstlich gefärbte Laubwälder und zauberhafte Natur bei (meist) spät-sommerlichen Temperaturen.

ad. Schwalbenmöwe am 4.10.2023 am Kerkinisee/Griechenland. Foto: N. Gallios.

Bei unserer Reise Anfang Oktober 2023 entdeckte ein Reisegast (Herr S. Jansen, Hinzdorf) eine ad. Schwalbenmöwe (Sabine’s Gull) auf dem Kerkinisee. Während die Art an den deutschen Küsten relativ regelmäßig als Irrgast auftritt, stellte diese Entdeckung am 2. Oktober 2023 den Ernstnachweis für Griechenland dar! Es erscheint zudem fraglich, dass der Vogel, der äußerlich unverletzt und absolut fit erscheint, je wieder in seine hoch-arktische Heimat zurück findet. Da die Nahrungsgrundlage am See sicher erscheint (der Vogel frisst täglich an verendeten Fischen in Ufernähe), könnte ein längerer Aufenthal nicht unwahrscheinlich sein. Vielleicht haben wir daher sogar die Chance, im November diesen Vogel immer noch sehen zu können? Jedenfalls werden wir über den Aufenthalt der Art am See immer auf dem Laufenden gehalten.

Hier findet sich ein Kurzbericht über unsere Reise im Mai 2023: https://www.bartmeise.de/startseite/zauberhafte-vogelwelt-und-natur-am-kerkinisee-bartmeise-reisegaeste-mit-vielen-erlebnissen-zurueck-aus-griechenland/

Titelfoto: Krauskopfpelikane am herbstlichen Kerkinisee. Foto: J. Gläßer.

Reiseplan

Tag 1 (20.10.2024, So.): Anreise und Bekanntschaft mit dem Kerkinisee
Später Flug mit Lufthansa am frühen Abend von Deutschland (z.B. ab Berlin, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf) über Frankfurt/M. nach Thessaloniki. Ankunft gegen 23.15 Uhr. Begrüßung durch unseren griechischen Birdguide am Flughafen. Transfer ca. 1 1/2h in Minivan/s zum Hotel am Kerkinisee (ca. 85 km). Ankunft im Hotel gegen 00:45 Uhr, Bezug der Zimmer und Nachtruhe.

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Ausschnitt “Massenfischen” am Kerkinisee. Foto: R. Schöne

Tag 2 (21.10.): Unterwegs am See der Krauskopfpelikane
Nikos und sein Team erwarten uns heute gegen 8.00 Uhr mit einem reichhalten Frühstück im Limneo-Hotel. Danach starten wir zum Ostufer vom Kerkinisee (15min Fahrzeit) und prüfen, von wo aus wir die geringste Entfernung zur Beobachtung der Zwerggänse (abhängig von Nahrungsflächen und Wetterlage) bekommen können. In den vergangenen Winterhalbjahren hatten wir stets Glück und konnten bis zu 130 der vom Aussterben bedrohten Vögel aus Norwegen in einem Art reinen Trupp beobachten und auch fotografieren (im Oktober 2023 schon anwesend!). Auch die “Stars” am See, die seltenen Krauskopfpelikane, werden wir erleben. Je nach Wasserstand können Hunderte Rosaflamigos sowie zahlreiche weitere Limikolen erwartet werden. Am Nachmittag werden wir vom Westufer aus beobachten und mit etwas Glück können wir hier einem einzigartigen Naturschauspiel beiwohnen: Den Fischzug der Krauskopfpelikane und Kormorane. Dazu versammeln sich manchmal mehr als 200 Vögel, die einen Fischschwarm kreisförmig umschließen. Sofort kommen Hunderte Kormorane, ebenso Zwergscharben, Lach- und Mittelmeermöwen dazu, das Wasser kocht förmlich … und das “große Fressen” beginnt. Ein tolles Erlebnis, wie man es nur an wenigen Stellen in Europa ungestört erleben kann!

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Schelladler im winterlichen Schneegestöber. Foto: B. Möckel

Tag 3 (22.10.): Bei den Schelladlern am See 
Nach dem Frühstück ganztägig Vogelbeobachtungen rund um den See. Wir besuchen die besten Plätze für Wasser- und Greifvögel und beobachten dort, wo sich die günstigsten Bedingungen ergeben. Heute werden wir beste Chancen haben, die überwinternden Schelladler (jährlich bis zu 15 verschiedene Individuen!) gut beobachten zu können. Mit etwas Glück sehen wir auch Seeadler und verschiedene weitere Greifvögel. Mittagsrast in einer gemütlichen Gaststätte am See. Abhängig von den aktuellen Wetterverhältnissen wird Nikos, unser Hotelier, Bootsbetreiber sowie Ornithologe und geübter Vogelfotograf, eine erste Bootstour für uns zu den Krauskopfpelikanen planen. Dabei werden wir auch Raubmöwen (Foto oben., N. Gallios) sehen, die sich zu den Zugzeiten bzw. auch im Winterhalbjahr regelmäßig am See aufhalten.

Tag 4 (23.10.): Auf der Suche nach Felsenkleiber, Balkanmeise und Weißrückenspecht

Der elegante Felsenkleiber ist in den Bergen an geeigneten Felswänden Brutvogel. Foto: M. Richter.

Nach dem Frühstück fahren wir zuerst in den bekannten Steinbruch oberhalb Vironia am Nordufer des Sees. Hier befindet sich ein Brutplatz vom Felsenkleiber. Da die Art auch im Winterhalbjahr im Brutrevier anwesend ist, haben wir beste Chancen die Kleiber am Nistplatz zu sehen. Zippammern sind immer anwesend und bei gutem Wetter sollte die Blaumerle ihren Gesang hören lassen. Mit etwas Glück sehen wir von hier aus oben in den Bergen den Steinadler kreisen und können auch den Uhu im Fels entdecken. Weitere spannende Entdeckungen sind immer möglich.

Weiter geht es Richtung Sidirokastro, wo wir noch  einen Brutplatz vom Felsenkleiber kennen. Sollten wir in Vironia kein Glück mit der Art haben, dann sicher hier an den Felswänden um die alten Burgruine. In den weiter nördlich gelegenen Steppengebieten dürfen wir auf Kalanderlerchen und vielleicht auf Raubwürger hoffen. In den Laubholz reichen Wäldern am Fußes des Bellis kommen Balkanmeise, Weißrücken- und Blutspecht vor, die wir bestimmt sehen können. In der auch  einbrechenden Dunkelheit achten wir auf Goldschakal und Wildkatze. Den Goldschakal konnten wir bei verschiedenen Reisen schon gut beobachten, sogar bis zu sieben Individuen offenbar im Familienverband. Eine Wildkatze, die durch einen Kanal schwamm (Fotobelege!), war die Überraschung bei unserer Reise im Oktober 2018.

Tag 5 (24.10.): “Seawatching” an den Kolochori-Lagunen und im Axios-Delta an der Ägäis
Nach einem etwas zeitigeren Frühstück packen wir unsere Verpflegung ins Auto und starten eine ganztägige Exkursion an die Ägäis-Küste im Raum Thessaloniki, zu den Kolochori-Lagunen und in den angrenzenden Axios-Nationalpark. Schon bei der Fahrt durch die Reisfelder dürften wir auf große Trupps von Weidensperlingen (Foto re.: H. Meyer), Grauammern und anderen Wintergästen treffen. An der Küste halten wir Ausschau nach Möwen, Raubmöwen, Krähenscharbe, See-  und vielleicht auch Sturmtauchern. Es dürften so mache Überraschungen möglich sein! Unseren Mittagsimbiss nehmen wir in einem kleinen Restaurant in Kolochori ein.

Auf der Rückfahrt von der Ägäis zu unserem Hotel am Kerkinisee stoppen wir am nördlichen Stadtrand von Thessaloniki in einer großen Ebene, an einem Bergrücken mit Steinbruch. Hier wurde 2023 ein Brutpaar vom Adlerbussard gefunden. Mit etwas Glück können wir die Art beobachten. Und vielleicht hat auch der Mauerläufer genau diesen Steinbruch wieder als Winterquartier bezogen?

Die köstliche lokale griechische Küche begeistert die Bartmeise-Gäste immer wieder. Foto: H. Meyer

Tag 6 (25.10.): Mit dem Boot auf dem See 
Wenn das Wetter und der Wasserstand es zulassen, unternehmen wir heute eine zweite, längere und gemütliche Bootstour auf dem See in die Nähe der künstlichen Inseln mit den Brutkolonien der Krauskopfpelikane, von denen um die 1.000 Vögel anwesend sein könnten. Immer abhängig vom Wasserstand dürften viele weitere verschiedene Wasservögel in der Umgebung zu beobachten sein. An kaum einem anderen See treffen in dieser Jahreszeit nordeuropäische Wintergäste auf die mediterrane Vogelwelt. So könnten Sing- und Zwergschwäne, sowie Kraniche zwischen Flamingos und Höckerschwänen rasten, Brandgänse neben Sichlern und Zwergscharben, Schelladler vielleicht gemeinsam mit den im angrenzenden Balkangebirge brütenden Steinadlern und den am See lebenden Seeadlern zu sehen sein. Dieser See liefert immer wieder ungewöhnliche Anblicke! Sollte schlechtes Wetter uns die eine oder andere Tour unmöglich machen, dann besuchen wir das Nationalparkzentrum am Kerkinisee und lassen uns per Vortrag über die Biologie und Ökologie dieses ungewöhnlichen Feuchtgebietes informieren.

Tag 7 (26.10., Sa.):  Abschied und Heimreise

“Hingucker” in der Vogelwelt an den Salinen von Thessaloniki sind die Rosaflamingos. Zur Zugzeit können hier Tausende Vögel in großen Trupps beobachtet werden. Foto: G. Röber.

Heute steht unsere Heimreise im Programm. Da wir einen späteren Flug nach Deutschland nehmen, müssen wir erst gegen 16.00 Uhr im Flughafen von Thessaloniki erscheinen. Wir können am Vormittag also nochmals Arten suchen, die wir vielleicht bisher noch nicht oder nicht so gut gesehen bzw. fotografiert haben. Der Blutspecht kommt rund um den See und auch in den Dörfern vor, der Steinkauz überall. Uns sollte es mit dem Adlerbussard vor zwei Tage nicht geklappt haben, so können wir auf unserer Rückfahrt nochmals am Brutplatz der Art stoppen. Auf jeden Fall irgendwann gegen Mittag heute verabschieden wir uns von unseren netten Gastgebern am Kerkinisee und reisen nach Thessaloniki.

In unserer Vogelliste könnten mit etwas Glück um die 150 gesehen Arten eingetragen sein. Gegen 16.00 Uhr verabschieden wir am Flughafen unseren Birdguide Dimitri. Um 18.00 Uhr startet unser Lufthansa-Flug nach München (Weiterreise innerdeutsch bzw. in die Schweiz und/oder nach Österreich. Ankunft an den Ausgangsflughäfen gegen 23.00 Uhr und individuelle Heimreise.

Ganzjährig kann es Wetter bedingt zu Programmänderungen kommen. Besondere Ereignisse (z.B. Schnee, Hochwasser im Frühjahr, Trockenheit im Sommer und Herbst usw.) können dazu führen, dass bestimmte Exkursionsziele nicht erreichbar sind und daher entfallen müssen! Notwendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben vorbehalten!
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Preise & Leistungen

Teilnehmer
Minimum 6 bis maximal 14 Personen (in zwei Minivan mit max. 7 Plätzen)

Preise
1.190,00 € pro Person im Doppelzimmer

Einzelzimmerzuschlag (4 EZ verfügbar!): 120,00 €

Bartmeise-Reisen Vertrieb für Schweiz & Österreich: Michael Straubhaar, 3110 Münsingen, Tel.: (+41) 79 466 9329: E-Mail: buchung@bartmeise.de

Im Reisepreis inbegriffen

Quartier für alle Bartmeise-Reisegruppen im Nationalpark Kerkinisee ist das kleine Hotel im Dorf Chrysochorafa. In den neun schönen Zimmern mit Bad/Dusche, Kamin, Klimaanlage, Balkon fühlen sich die Gäste stets sehr wohl. Der Inhaber, Nikos Gallios, ist selber Ornithologe und hilft bei allen Aktivitäten. Foto: H. Meyer.

  • 6 Übernachtungen in einem kleinen, freundlichen und familiär geführtem B&B-Hotel (in Zweibettzimmern mit D/WC)
  • Voll- bzw. Dreiviertel-Pension (Frühstück, Lunchbag, Trinkwasser unbegrenzt und 3-Gang-Abendessen
    jeden Tag (Anreisetag: Abendessen; Abreisetag: Frühstück)
  • Bootsfahrt auf dem Kerkinisee (wenn im Programm ausgeschrieben und wetterbedingt möglich)
  • alle beschriebenen Transporte inkl. Fahrer, Versicherung
    und Treibstoff. Transfer in ein bis zwei Minivan zu je acht Plätzen)
  • griechischer Bird-Guide (inkl. Abholung und Transfer zum/vom Flughafen)
  • zusätzlich deutsche Reiseleitung während der Reise
  • sämtliche Eintrittsgelder in Schutzgebiete und Nationalparks
  • Vogelliste (Booklet) zum Eintragen der täglich gesehenen Arten (wiss./deutsch/engl.),
  • Bartmeise-Notizbuch mit Bartmeise-Kugelschreiber
  • Deutsche Insolvenzversicherung/Reisesicherungschein gemäß § 651r BGB

Im Reisepreis NICHT inbegriffen

  • Flug in Lufthansa-Group (LH, Aegean-, Austrian-, Swiss- und/oder Edelweiss-Air ab Deutschland (z.B. Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Dresden, Leipzig, München …)/Österreich/Schweiz nach Thessaloniki und zurück für ab 360,00 € in Economy Class (Umsteigeflug) und Direktflug ab/an Frankfurt/M. für ab 480,00 €. Zug-zum-Flug deutschlandweit optional für 69,00 € zubuchbar
  • mögliche Verlängerungsnächt/e bei Flugausfällen
  • 50,00 € pP Spende entweder für das BirdLife-Projekt “Zwerggänse am Kerkinisee” oder dem Schutz der bedrohten Krauskopfpelikane (persönliche Übergabe vor Ort an einen Vertreter der Organisationen)
  • Alkoholische Getränke
  • Trinkgelder für Serviceleistungen in Hotels, persönliche Ausgaben für Einkäufe usw.
  • Trinkgelder für Guides und Fahrer zwischen 1,00 € und 2,50 € pro Tag und Person (nach separater Empfehlung)
  • zusätzlicher Bargeldbedarf nicht mehr als 50,00 € für private Getränke, Snacks etc. (exklusive privater Einkäufe von typischer Reisemitbringsel)
  • persönliche Gesundheitsvorsorge
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Allgem. Hinweise, Mitnahmeempfehlungen, Abreisevorbereitungen, Klima, Gesundheit, Charakter der Reise

Abschließende Reisehinweise und Abreisevorbereitungen
Etwa ab einer Woche vor dem Abreisetermin (und daher jeweils auf dem aktuellsten Stand) erhalten alle Reiseteilnehmer per Email (keine Postaussendung!) die abschließenden Reisehinweise für das Zielgebiet, die Teilnehmer- und Hotelliste zur Rundreise, die Vogelliste in Excel (zur Bearbeitung vor oder nach der Reise am PC), nochmals die e-Flugtickets, unsere ‘Hinweise für Flugreisen’ und unsere Hinweise für den online-check-in (zum Versand der i.d.R. ab 24h vor Abflug ausgestellten Bordkarten). Vor der Reise informieren Sie sich bitte im Internet über allgemeine Gegebenheiten des Ziellandes (Wetter, Bedingungen, Geldmittel usw.). Einige wichtige Angaben haben wir hier im Reiseplan unter (ggf.) “Einreise/Visa”, “Mitnahmeempfehlungen”, “Wetter/Klima” und “Gesundheitsvorsorge” bereits benannt.

Die als Booklet gedruckte Vogelliste zum abendlichen Eintrag der gesehenen Arten während der Rundreise sowie das Bartmeise-Merchandising (je nach Verfügbarkeit z.B. Postkarten, Kugelschreiber, Lineal, Notizbuch, Tragetasche usw.) bringt der Reiseleiter für jeden Gast zum Flughafen mit.

Gesundheitshinweise und Einreisedokumente
Für die Einreise in das EU-Land Griechenland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Es gelten ähnliche Impfempfehlungen wie in Deutschland. Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Die Einreise in das EU-Land Griechenland ist für EU-Bürger mit einem gültigen Personalausweis möglich.

Mitnahmeempfehlungen

  • Festes Schuhwerk (winterfest)
  • Wasser- und Winddichte Kleidung (Zwiebellook), Regenschutz, Handschuhe, Mütze
  • Taschenlampe bzw. Stirnlampe mit Ersatzbatterien
  • Outdoor-Wasserflasche (zum Auffüllen aus Großpackungen, um Plastikmüll zu vermeiden)
  • Persönliche Reiseapotheke

Zum Charakter dieser Reise
Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit kompetenten lokalen Guides zusammen, die exzellente Kenner ihrer heimischen Vogelwelt sind. Unsere Birdguides nutzen von Fall zu Fall Vogelstimmen aus einer Soundbibliothek, um schwer auffindbare bzw. versteckt lebende Arten sichtbar zu machen. Dies geschieht in jedem Fall unter Berücksichtigung der Brutbiologie und der Schutzansprüche einzelner Arten. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung zu den Abläufen der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programmes liegt aber ausschließlich in den Händen des lokalen Birdguides (der Bartmeise-Partnerfirma).

Weiterreichende touristische Informationen (außerhalb der ausdrücklich im Reiseplan genannten) werden nicht gegeben. Interessenten sollten sich bitte im Vorfeld in das Gebiet einlesen. Bartmeise-Reisen sind (Klein-) Gruppenreisen mit 6 – 16 Teilnehmern (im Ausnahmefall und wenn in der Reisebeschreibung ausdrücklich genannt, auch mehr). Wer Probleme mit anderen Menschen in Kleingruppen und/ oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, der kann an einer solchen Reise nicht teilnehmen! “Lister” oder “Twitcher”, Vogel-Interessierte, die nur in der Welt unterwegs sind, um ihre persönliche “Lifelist” an Vogelarten aufzufüllen, die sich egoistisch, rücksichtslos und unhöflich gegenüber anderen Gästen verhalten und die Gruppenaktivitäten stören, sind absolut unwillkommen (solche Gäste können von einer laufenden Reise ausgeschlossen werden)! Vogelfotografen sind immer willkommen, jedoch müssen diese bereit sein gewisse Regeln beim Fotographien/ Beobachten zu beachten.

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Besondere Begegnung bei einer früheren Reise

Eine Begegnung der besonderen Art …

Kerkiniesee_AKieling

Im Februar bei Dreharbeiten am Kerkinisee: Tierfilmer Andreas Kieling (2.v.li.) und die Bartmeise-Reisen-Teilnehmer Dr. Christoph Kaatz (li) und Axel Schonert (re.). Foto: B. Möckel.

hatte eine unserer Reisegruppen vor einigen Jahren. Sie trafen am See auf den bekannten deutschen Tierfilmer Andreas Kieling (2.v.li. mit Hund) bei Dreharbeiten zu einer Dokumentation über die Krauskopfpelikane. Nach anfänglicher Zurückhaltung war er erfreut, in der Gruppe auch auf Dr. Christoph Kaatz, bekannt als “Storchenvater” vom Storchenhof Loburg, getroffen zu haben.

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Bartmeise-Reisen ist Mitglied im Deutschen Reisebüro-Verband DRV 

 

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Reisedetails

Reisen, Startseite, Vögel intensiv, VSO-Reisen
1.190,00 € pro Person im DZ/Vollpension

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