Griechenland/Nordmazedonien: Adler, Geier und Pelikane

Reisebeschreibung

Greifvögel in Nordmazedonien und Brutvögel am Kerkinisee

Vogelparadiese auf dem Balkan: Adler, Geier und Greifvögel in den Bergen und Krauskopfpelikane am Brutplatz 

Reisetermin: 11. bis 18. Mai 2019 (Reise ausgebucht!) 

Gänsegeier. Foto: G. Färber.

Unser Reise zum nördlichen Balkan beginnt in diesem Jahr anders. Nach der Ankunft auf dem Flughafen Thessaloniki fahren wir, statt zum Kerkinisee, zuerst nach Nordmazedonien (ehemals FYROM). Nach wenigen Stunden Autofahrt erreichen wir unser Hotel in ruhiger, ländlicher Umgebung am Vadar-Flusstal. Mazedoniens Naturreichtum ist den meisten Naturfreunden unbekannt, aber äußerst vielfältig und noch sehr ursprünglich. Wohl kein anderes Land in Osteuropa verfügt über einen größeren Reichtum an Wildnis, Tieren und Pflanzen als Nordmazedonien. Auch wenn in weiten Teilen Mitteleuropas der zunehmende Wohlstand das Verschwinden der traditionellen Landwirtschaft zur Folge hatte, so finden wir hier noch deutlich andere Verhältnisse vor. Noch immer ein Drittel der Landesfläche ist noch heute noch von beweideten Steppengebieten geprägt. Diese wunderbaren Naturlandschaften werden wir besuchen. Atemberaubende Schmetterlinge (über 200 Arten!) und eine große Anzahl an Brutvögeln kommen hier in reichen Beständen vor. Mazedonien ist eine Hochburg für Greifvögel und Vögel der Steppe, unter ihnen viele Kostbarkeiten, die anderswo bereits verschwunden sind. Vier Tage lang wollen wir hier u.a. nach Gänse- und Schmutzgeier, Kaiseradler, Schrei- und Schlangenadler, Adlerbussard, Lanner- und Rötelfalke in ihren Brutgebieten Ausschau halten. Naturbelassene, blühende Mittelgebirgsgwiesen mit einer unglaublichen Fülle an Insekten und einer Vielfalt an Echsen, Schlangen und Schildkröten sollten auch jene Naturfreunde begeistern, die neben der Vogelwelt auch ein Auge für diese und weitere Naturschönheiten haben. Unser Guide hier ist ein Spezialist für Schmetterlinge, Libellen und Heuschrecken. Naturfreunde, die sich neben der Vogelwelt auch für diese Arten interessieren, werden hier absolut auf ihre Kosten kommen.

Unweit der Stadt Thessaloniki in Nordgriechenland (Provinz Mazedonien), entlang des mächtigen Kerkini-Gebirges oder Beles, wie die Gebirgskette auf Bulgarisch heißt, liegt eine der bezauberndsten Gegenden Griechenlands, der Ort der seltenen Vögel: der Kerkinisee (Nationalpark), den wir im Anschluss an unseren Aufenthalt in Mazedonien besuchen.

Die uneingeschränkten Stars am See sind die bedrohten europäischen Krauskopfpelikane, die hier mit ca. 120 Brutpaaren ihr zweit-wichtigstes Brutgebiet in Europa haben. Foto: A. Schonert.

Mit seinen rund 37 Quadratkilometern ist er ein Paradies für Vogelbeobachter und Naturfotografen. Der See ist eines der wichtigsten, streng geschützten Feuchtbiotope Griechenlands und hat Nationalpark-, Ramsar- und Natura 2000-Status. Rund 300 Vogelarten insgesamt, darunter mehrere weltweit stark gefährdete oder vom Aussterben bedrohte, werden jährlich an diesem Hotspot der Biodiversität festgestellt. Die Avifauna des Gebietes teilt sich auf in ca. 137 Brutvogel– und mehr als 160 Rast- und Zugvogelarten. Weiterhin finden im Nationalpark und seiner unmittelbaren Umgebung 58 Säugetier-, 27 Reptilien- und 12 Amphibien- sowie bis zu 1.300 Pflanzenarten einen geeigneten Lebensraum und weisen auf ein stabiles Ökosystem hin. Zu den in der Umgebung vorkommenden Säugetierarten gehört auch der hier nicht seltene Goldschakal, von dem bei jeder Reise, meist in den Abendstunden vor Sonnenuntergang, Individuen beobachten konnten. Auch Wildkatze und Wolf kommen in der Region vor.

Das Symbol der Vogelwelt vom Kerkinisee ist aber zweifellos der bedrohte Krauskopfpelikan, der hier mit ca. 120 Brutpaaren ein bedeutendes Brutgebiet, und außerhalb der Brutzeit mit bis zu 1.000 Vögeln sein wichtigstes Überwinterungsgebiet in Mitteleuropa hat. Oft sind auch einige Rosapelikane (im Herbst bis 4.000 Ind.) vergesellschaftet mit den Krauskopfpelikanen zu erleben. Da an diesem Gewässer zwischen Fischern und den Fisch fressenden Vögeln Frieden herrscht, weisen die Pelikane eine nur geringe Fluchtdistanz auf und können aus wenigen Metern Entfernung beobachtet werden.

In den kleinen Dörfern rund um den See ist der Steinkauz eine verbreitete Vogelart, die täglich gesehen werden kann. Besonders eindrücklich für mitteleuropäische Vogelbeobachter ist die hohe Individuenzahl bei verschiedenen Vogelarten. So kommt die Türkentaube in den Dörfern (und selbst auch außerhalb der Ortschaften) in so hoher Siedlungsdichte vor, dass man jedem Hausgrundstück wohl mindestens zwei Brutpaare zuordnen kann. Das morgendliche Konzert der Türkentauben im Dorf jedenfalls überrascht und übertönt lautstark jeden anderen Vogelgesang. Am Ufer des Sees werden übrigens die größten Wasserbüffelherden Griechenlands gehalten, hinreichend touristisch vermarktet.

Eleonorenfalke am Kerkinisee.  Foto: M. Richter.

Höhepunkte der Reise: Greifvogelreichtum in Mazedonien, Krauskopfpelikane am Brutplatz, große gemischte Brutkolonie aus Grau-, Silber-, Seiden-, Rallen- und Nachtreihern, Löfflern, Sichlern, Kormoranen und Zwergscharben im “Schwimmenden Wald” (Bootstour durch das Gebiet), Greifvögel und Eulenarten im Brutgebiet (See- und Schreiadler sowie Kurzfangensperber, Steinkauz und Zwergohreule). Zahlreiche weitere südliche Vogelarten wie z.B. Blauraucke, Wiedehopf, Fahlsegler, Schwarzstirn- und Maskenwürger. Nahrungsgäste wie Rotfußfalke, Rötelfalke und Rosenstar alljährlich. Eleonorenfalken rasten in dieser Zeit auf dem Weg in ihre Mittelmeerbrutgebiete an See und können sehr gut beobachtet (und fotografiert) werden. Brutvögel im Bellis-Gebirge (Steinadler, unregelm. Adlerbussard, Kappenammer, Blaumerle und Felsenkleiber). Wenn etwas Zeit bleibt, statten wir wie bei jeder Reise auch dem Info-Zentrum des Nationalparks in Kerkini mit seiner sehenswerten Ausstellung zu Flora und Fauna des Gebietes einen kurzen Besuch ab.

Reiseplan

1. Tag: Anreise nach Thessaloniki und Transfer nach Mazedonien

Zwergdommel. Foto: G. Spiridakis.

Flug ab Berlin-Schönefeld am zeitigen Morgen voraussichtlich mit Ryanair nach Thessaloniki. Begrüßung durch unseren griechischen Birdguide und Bartmeise-Reiseleiter am Flughafen. Wir beladen unsere Autos und treten die recht kurze Fahrt über ca. 90 Kilometer bis zum Grenzübergang nach Nordmazedonien an. Wir werden Zeit haben, um am Dorjan-See, den sich Griechenland und Mazedonien teilen, nach einigen Vögel Ausschau zu halten. Zwergscharbe, Zwergrohrdommel aber auch verschiedene Reiherarten kommen hier vor. Auch den hübschen Maskenwürger sollten wir sehen können. Außerdem dürfen wir uns auf verschiedene interessante Schmetterlings- und Libellenarten freuen. Unser schönes Hotel am Vadar-Flusstal erreichen wir am frühen Nachmittag. Nach dem check machen wir uns mit der Natur in der Umgebung des Hotels bekannt.

2. Tag: Auf der Suche nach dem Kaiseradler
Nach dem Frühstück fahren wir ca. 50 Kilometer nach Norden, um Kaiseradler bei der Nahrungssuche zu beobachten. Zuerst suchen wie eine Mülldeponie auf, die die Vögel regelmäßig zur Nahrungssuche nutzen. Dann wandern wir entlang eines kleinen Flusstales. Hier befinden sich Brutplätze der Blauracke und das Steinhuhn ist hier öfters im Flussschotter anzutreffen. Im Mai ist auch die beste Zeit, um Rosenstare entdecken zu können, die regelmäßig in guten Beständen in den Steppengebieten Mazedonies vorkommen. Auch der Lannerfalke ist Brutvogel hier im Gebiet, ebenso der Rötelfalke. Wir versuchen die Arten am Brutplatz zu beobachten. Wir werden den ganzen Tag im Flusstal, begleitet vom Gesang der Olivenspötter, verbringen. Unser Mittagessen haben wir als Lunchpack mit dabei. Am späten Nachmittag sind wir zurück im Hotel, erholen uns und freuen uns auf das Abendessen.

3. Tag: Zum Geier-Futterplatz in die Bosavica-Schlucht

Kurzfangensperber. Foto: R. Aeschlimann

Heute brechen wir zeitig auf, um zu einem Geier-Sammelplatz in die Bosavica-Schlucht zu gelangen. Hier versammeln sich Gänsegeier und auch einige Schmutzgeier, für die die örtliche Naturschutzbehörde einen Futterplatz angelegt hat. Dieser zieht natürlich auch zahlreich andere Greifvögel an, so dass wir auch andere hier vorkommende Arten erwarten dürfen. Regelmäßig wird der Futterplatz auch von den Wölfen aufgesucht. Die Schlucht ist Brutplatz von Stein- und Zwergadler, Adlerbussard und auch Kurzfangensperber. Wir versuchen natürlich, auch diese Arten zu entdecken. Die Singvogelwelt ist reichhaltig. Ortolan und Grauamamer sind regelmäßige Brutvögel ebenso wie Rotkopf- und Schwarzstirnwürger. Vielleicht entdecken wir auch die Sperbergrasmücke und sogar den Barred Warbler als seltene Brutvögel im Gebiet. Wie auch an den Vortagen wird unser Guide auch die Insektenfauna, Schmetterlinge, Libellen und andere Gruppen mehr, erläutern. In der Umgebung unseres Hotel an der Demir-Kapija-Schlucht, umgeben von Weinberge und einer Steppenlandschaft, kommen fünf Lerchenarten vor. Ziegenmelker und Zwergohreule begleiten uns in die Nacht.

14. Mai 4. Tag Abschied von Nordmazedonien und Weiterreise zum Kerkinisee
Am Vormittag werden wir uns nochmals im Flusstal umschauen. Vielleicht entdecken wir heute noch Arten, für die wir bisher noch gar keine Zeit hatten bzw. die wir einfach übersehen haben. U.a. Felsenkleiber, Blutspecht, Alpensegler, Felsenschwalben, Weißbartgrasmücke und Steinkauz könnten zu diesen Arten zählen. Nach dem Mittagessen verabschieden wir uns, checken aus und treten unsere ca. zweieinhalb bis dreistündige Fahrt nach Griechenland zum Kerkinisee an. Nikos, unser Hotelier, erwartet uns dort am Nachmittag. Wir checken ein und danach unternehmen wir eine erste Erkundungsfahrt am Ostufer des See und schließen Bekanntschaft mit den “Stars” am See, den bedrohten Krauskopfpelikanen, die hier einen ihrer wichtigsten europäischen Brutplätze haben.

Ein tolles Naturerlebnis: Eine Bootsfahrt in den “schwimmenden Wald” im Kerkinisee. Foto: H. Meyer

5. Tag: Erlebnis Brutvogelwelt am Kerkinisee
Am ersten Morgen in Chrysohorafa werden wir über das Konzert der Türkentauben erstaunt sein. Das ist so laut, so dass kein anderer Vogelgesang es durchdringen kann! Die Amsel, die hier in der Region aber ein scheuer Waldvogel ist, oder Haus- bzw. Weidensperling haben keine Chance gegen den vielstimmigen Tauben-Chor. Auch an unserem Limneo-Hotel brüten mind. 4 Paare, meist auf den außen angebrachten Klimaanlagen über den Balkonen. Gleich nach dem Frühstück fahren wir wenige Minuten bis in den Nationalpark. Wir nehmen unser Mittag als Lunchpack mit und wollen den ganzen Tag am Kerkinisee verbringen. Etappenweise exkursieren entlang des Uferweges, beginnend am Ostufer, rund um den See. Neben rund 120 Brutpaaren vom Krauskopfpelikanen (bis zu 1.000 Vögel sind manchmal anwesend!) auf zwei künstlichen Inseln werden wir auch Rosapelikane als Nahrungsgäste im Gebiet erleben. Von dieser Art fliegen bis zu 2.000 Individuen zur Nahrungssuche ein. In dieser Zeit beginnt im Ufergehölz die Reife der Maulbeeren. Diese locken Jahr für Jahr spezielle Gäste aus dem Osten der Paläarktis an. Vielleicht sehen wir sie, die Rosenstare, die die reifen Maulbeeren geradezu lieben. Je nach Wasserstand können Rosaflamigos, alle am See vorkommenden Reiherarten und Löffler, aber auch Zwergrohrdommel und Moorente erwartet werden. In den Kanälen am See begleiten uns permanent die hastigen Gesänge vom Seidensänger. Ungewöhnlich ist gewiss, dass man hier am See und aufgrund des unmittelbar angrenzenden Balkangebirges See- und Steinadler gleichzeitig, sozusagen im gleichen Fernglasausschnitt, sehen kann.

6. Tag: Erlebnis Bootsfahrt in den “Schwimmenden Wald”
Heute steht eine halbtägige Bootsfahrt in den “Schwimmenden Wald”, einem überschwemmten Auwaldbereich im Zufluss des Strymonas sowie in die Nähe der Brutinseln der Krauskopfpelikane im Programm. Je nach Wetter entweder am Vormittag oder am Nachmittag fährt uns Nikolas mit seinem Boot vom Hafen Kerkini aus über den bei gutem Wetter stillen See. Wenn der Wasserstand es zulässt, erleben wir Tausende Brutpaare Kormorane, Zwergscharben, alle am See vorkommenden Reiherarten, Löffler und vielleicht auch Sichler bei der Brutpflege. Wir dürfen uns auf ein tolles Erlebnis freuen, dazu noch hautnah! Mittags kehren wir in den historische Bahnhofsgaststätte in Vironia ein. Dort verzehren wir unseren mitgebrachten Lunch, nehmen einen guten griechischen Kaffee und freuen uns vielleicht auch auf nette Gespräche mit den freundlichen griechischen Menschen. Anschließend (oder davor) fahren wir zum Hafen von Mandraki. Dort suchen wir nach weiteren interessanten Brutvögeln der Uferbereiche. Mit etwas Glück finden wir hier Blutspecht und auch Schwarzstirnwürger. Wir werden an zahlreichen Stellen (vor allen als Untermieter in den Storchennestern) Weidensperlinge und, unter Balkonen der Häuser wie z.B. auch Bahnhof Vironia, Rötelschwalben beim Nestbau erleben.

7. Tag: In den Hügeln von Mavrovouni

Im Buschland am Fuße der Berge kein seltener Brutvogel: Der Maskenwürger. Foto: G. Spiridakis.

In familiärer Atmosphäre nehmen wir wieder unser Frühstück im Hotel ein, um danach unseren letzten vollen Beobachtungstag ein paar Kilometer abseits vom See zu beginnen. Wir fahren heute zuerst in das Bellisgebirge im Nordufer des See’s. In einem alten Steinbruchgelände haben wir besten Chancen, dem seltenen Maskenwürger beim Nestbau zuzusehen. Hier kommen zudem Balkansteinschmätzer, Balkanmeise, Zaunammer, Blaumerle und Felsenkleiber vor. Letzterer in seinem torfartigen Nest im Felsen bereits Junge füttern. In der Wand darüber lebt ein Brutpaar Steinadler, das wir sicher sehen werden. Auf dem Weg zum Steinbruch sollten wir die Griechische Landschildkröten und Smaragdeidechsen beobachten können, die in diesem Trockenbiotop in guten Beständen vorkommen. Unsere Mittagsgast verbringen wir wieder in Vironia oder, wenn das Wetter es zulässt, am Strymonas-Fluss. Ab Mitte Mai ziehen nämlich die Eleonorenfalken in ihre Brutgebiete am Mittelmeer und rasten häufig für einige Zeit auf Sandbänken im Fluss. Unsere Chancen, die Art hier zu entdecken, stehen gut. Danach fahren zurück in Richtung Ostufer Kerkinisee, lassen diesen aber ca. 10 km hinter uns. In einem kleinen Bachtal bei Himarros warten weitere spannende Arten auf uns. Hier kommt die Zwergohreule vor, die wir vielleicht am Abend rufen hören. Unsere Zielarten sind aber Kurzfangensperber, Schrei– und Zwergadler, die im Gebiet brüten. Der Blaßspötter ist hier recht häufig zu hören und auch die Maskenammer ist Brutvogel in diesem Habitat. Auf der Rückfahrt in der Abenddämmerung wird unser Guide George genau darauf achten, das wir den Goldschakal nicht verpassen. Bei fast jeder Reise haben wir hier im Gebiet am Abend entweder einzelne Exemplare oder einmal sogar sechs Individuen eines Familienverbandes gleichzeitig beobachten können. Falls wir noch Zeit haben, suchen wir auch einen Brutplatz der Blauracke auf.

Immer leckere griechische Speisen warten in der Bahnhofsgaststätte von Vironia. Foto: H. Meyer

Unseren Abschlussabend verbringen wir entweder in der historischen Bahnhofsgestätte von Virionia bei einem leckeren Buffett aus griechischen Spezialitäten oder bei handgemachter griechischer Musik in einem Restaurant am See. Und für alle Gäste, die Fleisch und Wurst mögen, werden die lokalen Spezialitäten vom Wasserbüffel nicht fehlen.

8. Tag: Abschied vom “Wilden Balkan” und Rückreise
Nach einem zeitigen Frühstück verabschieden wir uns vom Kerkinisee und fahren zum ‚Mazedonia International Airport‘ nach Thessaloniki. Rückflug mit Ryanair o.ä. gegen Mittag nach Berlin-Schönefeld, in die Schweiz und/oder nach Österreich. Individuelle Heimreise.

Hinweis: Die Exkursionsabläufe können je nach Wetter und aktuellen Ereignissen in der Vogelwelt von der hier im Reiseplan geschilderten Reihenfolgen abweichen. Die Entscheidung dazu trifft allein unser sachkundiger Birdguide. 
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Preise & Leistungen

Preise

04-14 Teilnehmer 990,00 € pro Person im Doppelzimmer (Einzelzimmerzuschlag: 160,00 €)

 

Bartmeise-Reisen Vertrieb für Schweiz & Österreich: Michael Straubhaar, 3110 Münsingen, Tel.: (+41) 79 466 9329: E-Mail: buchung@bartmeise.de

 

Im Reisepreis inbegriffen

  • Übernachtungen in einem kleinen, freundlichen und familiär
  • geführtem B&B-Hotel (in Doppelzimmern mit D/WC)

    Im Limneo-Hotel am Kerkinisee fühlen sich unsere Gäste immer sehr wohl. Foto: H. Meyer

  • Dreiviertel-Pension (Frühstück, Lunchbag, Trinkwasser unbegrenzt und 3-Gang-Abendessen
    jeden Tag (Anreisetag: Abendessen; Abreisetag: Frühstück)
  • Bootsfahrt auf dem Kerkinisee (wenn im Programm ausgeschrieben und wetterbedingt möglich)
  • alle beschriebenen Transporte inkl. Fahrer, Versicherung
    und Treibstoff. Transfer in ein bis zwei Minivan zu je sieben Plätzen)
  • ein/zwei englischspr. griechische Bird-Guide, auch für getrennte
    Gruppen (inkl. Abholung und Transfer zum/vom Flughafen)
  • zusätzlich deutsche Reiseleitung während der Reise
  • sämtliche Eintrittsgelder in Schutzgebiete und Nationalparks
  • Deutsche Reiseinsolvenzversicherung durch Bartmeise-Reisen

Im Reisepreis Nicht inbegriffen

  • Flug Berlin-Thessaloniki-Berlin mit Ryanair & Easyjet ab 250,00 €
  • Alkoholische und Extra-Getränke (zusätzlicher Geldbedarf pro Person unter 100,00 €)
  • Trinkgelder etc.
  • persönliche Ausgaben aller Art
  • persönliche Gesundheitsvorsorge
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Allgemeine Reisehinweise

Mitnahmeempfehlung

  • Bequeme, leichte Wanderschuhe für die Exkursionen
  • Leichte Schuhe/feste Sandalen
  • Langarmhemden/T-Shirts zur Vermeidung von Insektenstichen
  • Leichte Regenjacke oder Regenschirm
  • Wasserflasche (1,5 l)
  • Sonnenschutzmittel und Kopfbedeckung.
  • persönliche Reiseapotheke mit Insektenschutz

Zum Charakter dieser Reise 

Diese Reise ist nach Bartmeise-Klassifizierung eine Reise in der Kategorie “Vögel und mehr” (& “Naturerlebnis-Tour”). Neben Vogel- und Naturbeobachtungen gehören auch die im Reiseplan genannten touristischen Besichtigungen zum Programm. Außerdem besteht bei dieser Reise auch die Möglichkeit, sich mit näher mit anderen Tierarten wie Insekten (insbesondere Schmetterlinge) und Amphibien zu beschäftigen.

Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit hoch kompetenten lokalen Guides zusammen, die exzellente Kenner ihrer heimischen Vogelwelt und zumeist eingebunden in Aktivitäten von Landesvereinen und Gesellschaften zum Schutz und zur Erforschung (Kartierung, Monitoring usw.) sind. Neuentdeckungen von bisher in der jeweiligen Landesavifauna unbekannten Fakten zum Vorkommen und zur Biologie einzelner Arten, die bei solchen Reisen immer wieder anfallen, fließen in die genannten Projekte des Reiselandes ein. Unsere Birdguides nutzen von Fall zu Fall Vogelstimmen aus einer Soundbibliothek, um schwer auffindbare bzw. versteckt lebende Arten sichtbar zu machen. Dies geschieht in jedem Fall unter Berücksichtigung der Brutbiologie und der Schutzansprüche einzelner Arten, die von unseren Guides gut eingeschätzt werden können. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung zu den Abläufen der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programmes liegt aber ausschließlich in den Händen des lokalen Birdguides (der Bartmeise-Partnerfirma).

Weiterreichende touristische Informationen zu ‘Land & Leuten’ werden bei dieser Reise nicht gegeben. Interessenten sollten sich bitte vorher in das Gebiet einlesen (Reiseführer oder Internet).

Bartmeise-Reisen sind (Klein-) Gruppenreisen mit 6-16 Teilnehmern (im Ausnahmefall und wenn ich der Reisebeschreibung ausdrücklich genannt, auch mehr). Wer Probleme mit anderen Menschen in Kleingruppen und/oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, der kann nicht an einer solcher Reise teilnehmen! Vogelfotografen sind immer willkommen, jedoch müssen diese bereit sein, sich den Beobachtern unterzuordnen.

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Bartmeise-Reisen ist Mitglied im Deutschen Reisebüro-Verband DRV 

 

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Reisedetails

Flugreisen, Naturerlebnis-Touren, Startseite, Vögel & mehr
10. bis 15. Oktober 2016

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