Gambia/Senegal: Neue Brutvogelart am Gambia-River

Reisebeschreibung

Faszinierende westafrikanische Vogelwelt entlang des Gambia Rivers und im Senegal

Zu Besuch bei der Vogewelt in Gambia mit Sumpfbuschsänger, einer neu entdeckten Brutvogelart für das Land – und auf der Suche nach Krokodilwächter, Senegal-Furchenschnabel und Blaugesicht-Hornrabe 

Reisezeitraum: 6. bis 21. November 2022

Binsenralle. Foto: B. Beckers

Bitte beachten Sie unsere neuen Reiseregeln bezüglich der Pandemie seit September 2021 (Startseite unten). Wie für jede andere Bartmeise-Reise sind auch für diese Reise ausschließlich vollständig gegen COVID-19 geimpfte (oder genesene – gegen Nachweis) Gäste zugelassen! 

Auch in diesem Jahr bieten wir unseren interessierten Gästen die Möglichkeit, das kleine, aber vogelkundlich spannende Land am großen Gambia-River erleben zu können. Unser Termin im November liegt in der Trockenzeit, im “Winter” und bietet neben der einheimischen Vogelwelt auch europäische Zugvögel und Wintergäste. Der Sumpfbuschsänger hat in dieser Jahreszeit jedoch seine geringste Gesangsaktivität, kann aber dennoch im Brutgebiet angetroffen werden! Zur Entdeckungsgeschichte der für Gambia neuen Brutvogelart hat der Finder, Jens Hering, eben einen kurzen Beitrag in der Zeitschrift der Gesellschaft für Tropenornithologie (GTO) verfasst, der hier angefügt ist. HERINGJ_GTO_Sumpfbuschsänger

Diese vogelkundlichen Rundreisen ermöglichen ansonsten einen Einblick in die vielfältige westafrikanische Vogelwelt im wohl am einfachsten und sichersten zu bereisenden westafrikanischen Staat, dem kleinen Gambia. An der Atlantikküste, dem Flusslauf des Gambia, in Feuchtgebieten und Savannen können im Laufe einer zweiwöchigen Reise durchaus über 250 Vogelarten beobachtet werden.

Charakteristische und charismatische Vogelgruppen Westafrikas mit meist mehreren Vertretern sind Spinte, Eisvögel, Racken, Tokos  oder Nashornvögel. Auch Greifvögel, darunter mehrere Geier-, Adler- und Schlagenadlerarten sowie Eulen sind gut vertreten und teilweise leicht zu beobachten. Binsenralle,  Krokodilwächter und Amethystrennvogel gehören zu den zu erwartenden Highlights der Reise. Ein Abstecher in den senegalesischen Niokolo-Koba Nationalpark (sofern infolge der Pandemie möglich!) bringt neben weiteren Vogelarten auch einen Einblick in die afrikanischen Säugetierwelt.

Feldarbeit unter extremen Bedingungen: J. Hering in Wathosen im Röhricht-Sumpf. Foto: H.-J. Eilts.

Unbekannte Brutvogelart nachgewiesen: Little Rush-warbler (Sumpfbuschsänger) kommt in den Thypa-Sümpfen am Gambia-River vor!
Unserem Vereinsfreund Jens Hering (Limbach-Oberfrohna), Vorstand im VSO und Beirat der DO-G, der seit Jahren gezielte ornithologische Forschungen insbesondere in Afrika betreibt, gelingen immer wieder recht spektakuläre Entdeckungen, über die er in der orn. Fachpresse regelmäßig publiziert. Neben seinen früheren Aktivitäten u.a. auf den Azoren und in Libyen (er ist Mitautor des Buches: „Oiseaux de Libye – Birds of Libya”) laufen derzeit noch – nur durch die Pandemie unterbrochen – seine Forschungen zur bis dato reichlich unbekannten Vogelwelt auf dem Nasserstausee in Ägypten.

Aber auch für das kleine westafrikanische Land Gambia, das ornithologisch seit Jahrzehnten als „völlig erschlossen“ und vor allem von britischen und französischen Ornithologen als „bestens untersucht“ gilt, konnte er eine bisher unbekannte Vogelart sicher nachweisen!

Little Rush-warbler in den Typha-Sümpfen am Gambia-River Juli 2021. Foto: J. Hering

Der Erstnachweis des Little Rush-warbler (Bradyterus spec. – Sumpfbuschsänger) wurde bereits im Jahr 2019 erbracht, als er zusammen mit seiner Frau das Land bereiste. Ganz aktuell im Juli 2021 fand nun eine umfassende Suchexpedition in den Sümpfen im zentralen Teil Gambias zusammen mit Dr. Hans-Jürgen Eilts, Solomon Jallow und einem weiteren einheimischen Ornithologen statt. Die Feldarbeit musste teilweise unter extremen Bedingungen in Wathosen und bei bis zu +40°C in den Sümpfen durchgeführt werden. Dabei konnte der Zufallsfund von 2019 bestätigt und sogar ein größeres Vorkommensgebiet der Art, sogar als Brutvogel, nachgewiesen werden. Dabei handelt es sich sehr wahrscheinlich um ein uraltes Insel-Vorkommen in den Typha-Sümpfen in der Central River Division! Es wird ausgeschlossen, dass die Vögel eingewandert sind, da diese extrem kurz- und rundflügelig sind und sich eher zu Fuß als fliegend im Röhricht bewegen. Diese kryptische Art wurde bisher überraschender Weise übersehen und trotz lautem Gesang überhört! Die nächsten Vorkommen werden in etwa 1.000 km Entfernung für Nigeria, Togo, Benin und Kamerun beschrieben.

Die Felduntersuchungen zu den Funden sind weitgehend abgeschlossen und eine wiss. Publikation zur Entdeckung dieser neuen Vogelart für Gambia ist im Bulletin beim „African Bird Club“ in Vorbereitung.

Unsere Bartmeise-Reisegäste profitieren wie immer von solchen avifaunistischen Neuigkeiten. Auf dieser Reise bauen wir einen Besuch im Vorkommensgebiet ein und können die neue Brutvogelart des Landes mit sehr großer Wahrscheinlichkeit sehen und hören!

Weitere Reise-Höhepunkte: menschenleere Atlantikstrände, Bootsfahrten durch Mangrovensümpfe am Gambia-River. Ausflug (drei Tage) ins Nachbarland Senegal zum Niokolo-Koba-Nationalpark. Hinweis: Sofern die Covid19-Bestimmungen des Landes einen Wechsel landseitig in den Senegal zulassen (falls nicht, wird ein dreitägiges Sonderprogramm in Gambia angeboten)!!

Die hübschen Rotkehlspinte (Red-throated Bee-eater) sind in großen Brutkolonien zu erleben. Foto: B. Möckel

Diese 14-tägige Reise zum Sonderpreis ist speziell für junge/junggebliebene Ornithologen und Afrika-Einsteiger gedacht, die mit einfachen Übernachtungs-Standards (in den kleinen Camps im Landesinneren) einverstanden sind und auf gehobenen Luxus verzichten können. Alle Mahlzeiten werden immer frisch zubereitet und zumeist in Buffet-Form gereicht. Auf dieser Rundreise durch abgelegene Regionen und in kleinste Dörfer ist ein absolut authentischer und faszinierender Einblick in das Alltagsleben der Menschen und in die senegambische Lebensweise möglich, den normale Pauschal-Touristen so niemals erleben können. Die Menschen in Gambia zeigen sich äußerst freundlich und aufgeschlossen gegenüber Touristen. Die Kriminalität ist sehr gering und wenn, dann auf die Regionen um die Hauptstädte konzentriert. Im Landesinneren gibt es defacto keine Sicherheitsprobleme. Rund 90 % der Bevölkerung Senegambias bekennen sich zum Islam, der aber sehr moderat und locker ausgelegt wird. Unsere Reise, die einen wunderbaren Einblick in die westafrikanische Vogelwelt bietet, wartet ansonsten mit alle Annehmlichkeiten auf, die von Bartmeise-Reisen bekannt sind: freundliche und kompetente Reisebegleitung in Englisch und Deutsch, gut ausgebildete lokale Guides, die natürlich in der lokalen Orni-Szene bestens vernetzt sind die Landessprache Mandinga sprechen sowie ein bequemer Toyota-Reisebus, der genügend Platz für die Gäste und das Reisegepäck bietet!

 Startbild: Senegal-Fruchenschnabel der typische Bartvögel am Gambia-River. Foto: S. Fischer 

 

Reiseplan

1. Tag (06.11. Sonntag): Anreise nach Banjul

Flug mit Brüssel Airline (Star Alliance) jeweils morgens zwischen 06.00 und 07.00 Uhr z.B. ab Berlin, Frankfurt oder München über Brüssel (Umstieg) nach Banjul (Ankunft am Abend gegen 19.30 Uhr). Abholung der Gruppe und Begrüßung durch unseren lokalen Birdguide Ansu und Transfer ins Hotel.

2. Tag (07.11.): Bekanntschaft mit westafrikanischen Vögeln 

Senegal-Furchenschnabel. Foto: S. Fischer.

Nach einem etwas späteren Frühstück starten wir zur Vogelbeobachtung an die Kotu-Bridge und in ein kleines Feuchtgebiet mit Klärteichen. Nach dem Mittagessen und einer Mittagpause gegen 15.30 Uhr Fahrt an den Fajara-Golfplatz. Zu erwartende Vogelarten an diesem Tag: Riesen-, Graufischer, Zügelliest und Haubenzwergfischer, Witwenpfeifgans, Goldschnepfe, Baumhopf, Opalracke, Grün- und Rotschenkel.

3. Tag (08.11.):  Vögel im Bonto- und Marakissa-Wald 

Nach dem Frühstück starten wir zur Vogelbeobachtung in den Pirang-Bonto-Wald. Mittagessen nehmen wir im Marakissa-River Camp ein und werden nachmittags in den dortigen Waldgebieten beobachten. Zielarten für den heutigen Tag sind u.a.: Blassuhu, Afrikanischer Waldkauz, Nordbüscheleule, Grauuhu, Weißbrust- und Rotschulter-Raupenfänger sowie Buschflughuhn. Abendessen in der Logde.

4. Tag (09.11.): Vögel in den Kartong-Wetlands 
Wir starten wieder sehr zeitig zu den Kartong-Wetlands. Das Mittagessen nehmen wir im Restaurant eines englischen Ornithologen am Rande der Wetlands ein.  Nachmittags beobachten wir im Wald von Tujereng. Vogelarten, die an diesem Tag u.a. zu erwarten sind: Steppensumpfhuhn, Purpurhuhn, Graukopfliest, Blauwangenspint, Graubürzel-Singhabicht, Schopfadler, Temminckrennvogel, Weißstirnschmätzer und Brubruwürger. Abendessen gibt es nach Ankunft in der Logde, wo wir die Nacht verbringen und auch den Jahreswechsel feiern können.

5. Tag (10.11.): Unser Greifvogel-Beobachtungstag 

Schlangenadler. Foto: S. Fischer

Nach dem Frühstück checken wir aus unserer Logde aus und setzen unsere Rundreise in Richtung des bekannten Tendaba-Camps fort. Auf dem Weg werden wir Zwischenstopps an verschiedenen interessanten Plätzen einlegen, u.a. an der „Raptor-Bridge“ bei Kampanti.  An diesem Tag besteht insbesondere die Aussicht auf viele Greifvogelarten, z. B. Heuschreckenteesa, Graubürzel-Singhabicht, Band- und Einfarb-Schlangenandler, Afrikahabicht, Höhlenweihe, Zwerg-, Kampf- und Silberadler. Daneben sind aber auch Beobachtungen von Nimmersatt, Heiligem Ibis und Abyssinischem Hornrabe möglich. Hotel/VP.

6. Tag (11.11.): Bootsfahrt und auf der Suche nach dem Amethysrennvogel 
Nach dem Frühstück unternehmen wir eine etwa 3 ½ stündige Bootsfahrt in die Tendaba Tunku und Kissy Bolongs. Danach birden wir im Bereich der Worukang-Erdnussfelder auf der Suche nach dem Abyssinischen Hornraben. Nach dem Mittagessen werden wir insbesondere im Umfeld der Grundschule von Tendaba beobachten, um den versteckten Amethystrennvogel zu finden. Das Mittag wird an diesem Tag als Picknick organisiert. Hotel/Abendessen.

7. Tag (12.11.): Fahrt nach Goergetown 
Das Frühstück wartet zeitig, danach checken wir aus und setzen unsere Rundreise fort, und zwar nach Georgetown. Auf der Fahrt legen wir Stopps u.a. an den Jahali-Reisfeldern ein, wo Sporngänse, Marabus, Rotflügel-Brachschwalben und viele Limikolen beobachtet werden können. Am Abend werden wir im Umfeld unseres Safari-Camps, wo wir übernachten, beobachten.

8. Tag (13.11.): Über die Grenze in den Senegal 

Schleppennachtschwalbe. Foto: S. Fischer

Nach dem Frühstück treten wir die Fahrt in den Südosten des Senegals an. Den ersten Halt machen wir am Steinbruch von Bansang, wo sich eine Rotkehlspint-Kolonie befindet  und Bergammern beobachtet werden können. Mittagessen findet unterwegs als Picknick statt.  Ein abendlicher Spaziergang in der Umgebung des Wassadu-Camps kann Beobachtungen u.a. von Bunt- und Auroraastrild, Schwarzbauchamarant, Karmesinastrild und Scharlachweber bringen.

9. Tag (14.11.): Auf der Suche nach dem Krokodilwächter 
Nach dem Frühstück brechen wir zu einer ganztägigen Safari in den Niokolo-Koba-Nationalpark auf.  Vogelarten, die wir an diesem Tag erwarten, sind Krokodilwächter (!), Weißscheitelkiebitz, Weißkehlfrankolin und Ohrengeier. Daneben dürften uns auch Beobachtungen etlicher Säugetierarten (verschiedene Gazellen, Antilopen und Flusspferde) gelingen.

10. Tag (15.11.): Vom Senegal zurück nach Gambia 
Heute endet unser Ausflug in den Senegal und wir reisen zurück nach Gambia. Zuvor machen wir erneut einen Boottrip in Wassadu. Für die Rückreise planen wir den ganzen Tag ein. Auf dem Weg machen wir immer wieder kurze Beobachtungsstopps. Vogelarten, die an diesem Tag u.a. zu beobachten sind: Sattelstorch, Dybowskiastrild, Maidschwalbe und Riesenelsterchen. Gegen Abend erreichen wir Georgetown und checken ein in unser neues Camp.

Der mächtige Gambia-River. Foto: S. Fischer.

11. Tag (16.11.): Mit dem Boot auf dem Gambia-River
Nach einem zeitigen Frühstück im Camp checken wir aus. Danach unternehmen wir erneut eine spannende Bootsfahrt auf dem Gambia-River, um Schreiseeadler, Binsenralle, Schillereisvogel, Hagedasch und viele andere Arten zu finden. Nach der Bootsfahrt werden wir auf die Nordseite des Gambiaflusses wechseln. Mit Stopps in den Kaur-Wetlands und anderen interessanten Stellen geht es weiter zur Lodge, die wir am späten Nachmittag erreichen.

12. Tag (17.11.): Vögel an der Senegambia-Brücke und weiter nach Tendaba
Nach dem Frühstück beobachten wir im direkten Umfeld unserer Unterkunft. Unser Mittag nehmen wir nochmals in unserer Lodge ein, um danach direkt Richtung Tendaba aufzubrechen. Unser Weg führt uns über die neu errichtete Senegambia-Brücke. Sie wurde erst im Januar 2019 eingeweiht und ist die einzige Brücke, welche den südlichen mit dem nördlichen Landesteil verbindet. Heute haben wir erneut die Chance auf Buschflughühner und Schwarzschopfkiebitz.

13. Tag (18.11.): Auf dem Weg zur gambischen Atlantikküste 
Heute treten wir unsere Rückreise zur gambischen Atlantikküste an. Unterwegs stoppen wir erneut an der “Raptor”-Bridge. Das Mittagessen gibt es heute wieder als Lunchpaket.

14. Tag (19.11.): Unterwegs im Abuko-Nationalpark 
Unsere Reise führt uns heute in den Abuko-Nationalpark, wo wir den ganzen Vormittag verbringen. Das Mittagessen nehmen wir in der Lamin-Lodge ein. Nachmittags beobachten wir in den Ndaranka-Reisfeldern und in den Abendstunden im Secret-Wood, um Langschwanz– und Fahnennachtschwalbe zu finden. Weitere Ziel-Vogelarten dieses Tages sind u.a.: Höhlenweihe, Sperberbussard, Nacktgesicht-Grüntaube, Scheckflügelschwalbe, Blaustirn-Blatthühnchen, Mohrenralle, Purpurreiher, Mohrenkopfpapagei, Guinea- und Schildturako, Senegalliest, Natalzwergfischer, Rotbrust-Samenknacker, Graukopfbleda sowie Senegal- und Graubrust-Paradiesschnäpper.

15. Tag (20.11., Sonntag): An Krabbenteichen und in die Wälder von Penyem, Rückreise
Nach dem Frühstück fahren wir zu den Pirang-Krabbenteichen und beobachten dort den ganzen Vormittag. Unser Mittagessen heute nehmen wir im Camp ein, dabei schließen wir unsere Vogelliste ab. Auf dem Weg zum Flughafen beobachten wir am Nachmittag in den Wäldern von Penyam. Neben verschiedenen Limikolen können wir heute ebenfalls Rosa– und Zwergflamingos erwarten.  Spätestens 16.00 Uhr treffen wir am Flughafen ein. Ansu, unser Birdguide, verabschiedet uns. Gegen 19.30 Uhr startet Brüssel Airline mit Zwischenlandung in Dakar zum Nachtflug nach Europa.

16. Tag (21.11. Montag): Ankunft in Brüssel und Weiterreise nach Hause
Am frühen Sonntagmorgen gegen 5.00 Uhr erreicht die Maschine die Europa-Hauptstadt Brüssel, von wo aus die Anschlussflüge nach Deutschland, Österreich und der Schweiz stattfinden. Ankunft an den Abflughäfen gegen Mittag und Heimreise.

Notwendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben vorbehalten!
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Preise & Leistungen

Staffelpreise

  • 06-08 Teilnehmer: 2.690,00 € pro Person
  • 09-10 Teilnehmer: 2.590,00 € pro Person
  • 11-14 Teilnehmer: 2.390,00 € pro Person 

Einzelzimmer-Zuschlag: 360,00 €

Achtung: für den Termin I im Juli gelten Sonderpreise für diese VSO-Reise (gemäß Aussendung im VSO) im März 2022! 

Bartmeise-Reisen Vertrieb für Schweiz & Österreich: Michael Straubhaar, 3110 Münsingen, Tel.: (+41) 79 466 9329: E-Mail: buchung@bartmeise

Im Reisepreis inbegriffen

  • alle Hotels und Lodge (14 Nächte), einfacher/guter Standard in den Camps, gutes Mitteklasse-Hotel am Meer. Alle Zimmer mit DU/WC, teilweise mit Klimaanlage bzw. Ventilator (in den einfachen Camps unterwegs gibt es teilweise keine Warmwasser-Versorgung!)
  • alle Mahlzeiten (Vollpension; Mittagessen öfters als Lunch-Picknick unterwegs) ab F 06.11.. bis Mittagessen am 20.11.; für die Reisetage (05. sowie 20./21.11.) Verpflegung ‘aus dem Rucksack’ bzw. im Flugzeug einplanen
  • Mineralwasser tagsüber während der gesamten Reise (immer gekühlt aus der Kühlbox) unbegrenzt
  • alle beschriebenen Aktivitäten und Besichtigungen
  • alle Eintrittsgelder, Bootstouren, Nationalpark-Gebühren, Eintritte
  • Flughafentransfer, Fähren und alle weiteren Transporte
  • alle Anmeldungen bei den Gesundheitsbehörden der Reiseländer
  • Kosten und Organisation des PCR-Testes für die Rückreise (sofern noch erforderlich)
  • lokaler Birdguide (englischsprachig)
  • Deutsche Reiseleitung durch Bartmeise-Reisen
  • Vogelliste (Booklet) zum Eintragen der täglich gesehenen Arten (wiss./deutsch/engl.), Bartmeise-Notizbuch mit Kugelschreiber
  • Deutscher Insolvenzversicherung/ Reisesischerungsschein

Im Reisepreis NICHT inbegriffen

  • Flug mit TAP Airline (Star Alliance) auf der Fernstrecke ab/an Zürich (ab 720,00 €) und München ab 600,00 € (innerdeutsche Verbindungen nach München mit Zug-zum-Flug oder Anschlussflug) über Lissabon nach Banjul und zurück in Economy Class; Zug zum Flug pauschal deutschlandweit für 69,00 € zubuchbar
  • Ein-/Ausreisegebühr für Gambia (2x 20,00 USD)
  • Visagebühr zur Einreise in den Senegal (derzeit kostenfrei)
  • mögliche Verlängerungsnacht/e bei Flugausfällen (‘höhere Gewalt’-Ereignisse usw.)
  • Alkoholische Getränke
  • Trinkgelder, Wäsche-Service, persönliche Ausgaben für Einkäufe usw.
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Allgemeine Hinweise, Mitnahmeempfehlungen, Klima, Gesundheit, Charakter der Reise

Mitnahmeempfehlungen

  • nur leichtes, aber geschlossenes Outdoor-Schuhwerk (möglichst wasserdicht)
  • nur leichte Sommergarderobe, aber grundsätzliches langärmlige Hemden bzw. T-Shirts (Schutz gegen Sonne und Insekten)
  • eine leichte Jacke/Pullover zum Schutz gegen Erkältungen in klimatisierten Fahrzeugen und Räumen Kopfbedeckung (möglichst mit Abdeckung der Halspartie gegen Sonne)
  • leichte Regenjacke oder Regenschirm (im Regenwald)
  • wasserdichte Tasche für Ausflüge auf den Booten
  • Badesachen (ggf. für Pools)
  • gute Stirnlampe oder Taschenlampe
  • Campingbesteck
  • Outdoor-Trinkwasserflasche ,möglichst als Thermoflasche (zur Kühlhaltung)
  • persönliche Reiseapotheke
  • Bestimmungsliteratur: N. Borrow, R. Demey (2012): “Helm Field Guides – Birds of Senegal and The Gambia” Christopher Helm London. ISBN 978-1- ………..
  • N. Borrow, R. Demey (2014): “Helm Field Guides – Birds of Western Africa” Christopher Helm London. ISBN 978-1-4729-0568-0

Wetter und Klima 
Senegambia bietet mit seinem Querschnitt an Lebensräumen von den Ausläufern der Sahelzone bis zum tropischen Regenwald ein angenehmes subtropisches Klima. Unsere Reise im Dezember findet in der Trockenzeit statt. Am Atlantik liegen die Temperaturen zwischen November und April bei angenehmen +28°C im Durchschnitt, im Landesinneren tags um die +30°C und mehr, wobei die Luftfeuchte in dieser Zeit gering ist. Nachts kann es teilweise empfindlich kühl sein, jedoch kaum unter +15°C. Es muss mit trockenem Wind aus der Sahara gerechnet werden, der von feinstem Sand durchsetzt ist und die Sicht manchmal eintrübt. Die Vegetation in dieser Jahreszeit kann sich sehr ausgetrocknet zeigen. Während der Regenzeit in Senegambia ca. von Mai bis Ende September muss mit deutlich höheren Tagestemperaturen von bis zu +36°C gerechnet werden, dazu mit sehr hoher Luftfeuchte. Es kann zu Überschwemmungen am Gambia-River kommen, wodurch Teile des Landes über längere Zeit unzugänglich sein können. Die Vegetation zeigt sich in dieser Jahreszeit jedoch üppig grün und tropisch. Im nördlichen Senegal (Sahelzone) dauert die jährliche Regenzeit üblicherweise von ca. Juli bis September, in der subtropischen Casamance in der Regel von Mai bis Oktober.

Gesundheitshinweise 
Beim Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland sind folgende Empfehlungen für Gambia/Senegal eingetragen: “Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Eine Gelbfieberimpfung ist jedoch dringend empfohlen, da Gambia und Senegal Gelbfieberinfektionsgebiete sind. Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden. Schützen Sie sich konsequent vor Insektenstichen. Lassen Sie sich von einem Tropen- oder Reisemediziner zu einer Malaria-Prophylaxe (Einnahme von Tabletten) beraten.” Ansonsten gelten die allgemein üblichen Hinweise zu Vorkehrungen für Reisen in solche Regionen wie ausreichender Insektenschutz, Tragen von Kleidung, die den Körper bedeckt, ausreichender Sonnenschutz usw.

Charakter dieser Reise 
Diese Reise ist eine intensive Birding-Tour (Bartmeise-Klassifizierung: “Vögel intensiv”). Außer an Reisetagen werden von morgens bis abends – nur unterbrochen durch Mahlzeiten bzw. durch Pausen (für das Personal!) – Vögel beobachtet (bis 12 Stunden am Tag). Der Schwerpunkt liegt dabei, neben der gesamten lokalen Vogelwelt, auf seltenen, “near endemic-” und möglichst vielen endemischen Arten der bereisten Bioregion. Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit hoch kompetenten, lokalen Guides zusammen, die exzellente Kenner ihrer heimischen Vogelwelt und zumeist eingebunden in die Aktivitäten zum Schutz und zur Erforschung (Kartierung, Monitoring usw.) über landesweite Vereine bzw. Gesellschaften sind. Neuentdeckungen von bisher in der jeweiligen Landesavifauna unbekannten Fakten zum Vorkommen und zur Biologie einzelner Arten, die bei solchen Reisen immer wieder anfallen, fließen daher in die genannten Projekte des Reiselandes ein. Unsere Birdguides nutzen von Fall zu Fall Vogelstimmen aus einer Soundbibliothek, um schwer auffindbare bzw. versteckt lebende Arten beobachten zu können. Dies geschieht in jedem Fall unter Berücksichtigung der Brutbiologie und der Schutzansprüche einzelner Arten, die von unseren Guides gut eingeschätzt werden können. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung zu den Abläufen der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programmes liegt ausschließlich in der Verantwortung des lokalen Birdguides (der Bartmeise-Partnerfirma).

Diese Reise ist für Menschen mit körperlichen Behinderungen und mit ausgeprägten Erkrankungen des Bewegungsapparates nicht geeignet. Die hohen Tagestemperaturen (um +30°C und mehr) sind zudem für Menschen mit chronischen Herz-/Kreislauferkrankungen nicht zu empfehlen! Speiseangebote für Vegetarier sind mit leichten Einschränkungen möglich. Für Veganer ist diese Reise jedoch völlig ungeeignet.

Weiterreichende touristische Informationen zu ‘Land & Leuten’ werden bei dieser Reise nicht gegeben. Interessenten sollten sich bitte vorher in das Gebiet einlesen (Reiseführer oder Internet).

Bartmeise-Reisen sind (Klein-) Gruppenreisen mit 6-16 Teilnehmern (im Ausnahmefall und wenn ich der Reisebeschreibung ausdrücklich genannt, auch mehr). Wer Probleme mit Gruppenreisen und/oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, kann nicht an einer solcher Reise teilnehmen! “Lister” oder “Twitcher”,  Vogel-Interessierte, die nur in der Welt unterwegs sind, um ihre persönliche “Lifelist” an Vogelarten aufzufüllen, die sich egoistisch, rücksichtslos und unhöflich gegenüber anderen Gästen verhalten und die Gruppenaktivitäten stören, sind absolut unwillkommen (solche Gäste können von einer laufenden Reise ausgeschlossen werden)! Vogelfotografen sind immer willkommen, jedoch müssen diese bereit sein, sich den Beobachtern unterzuordnen.

 

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Bartmeise-Reisen ist Mitglied im Deutschen Reisebüro-Verband DRV 

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Reisedetails

Flugreisen, Reisen, Startseite, Vögel intensiv, VSO-Reisen
Staffelpreise ab 2.390,00 € pro Person/Vollpension im DZ
6 bis 21. November 2022

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