Ecuador: Zwischen Nebelwald und Klein-Galapagos unterwegs

Reisebeschreibung

Ecuador – Birdwatching zwischen Nebelwald und Klein-Galapagos

Unterwegs in den Biodiversitäts-Hotspots und Endemiten-Regionen Choco/Tumbes sowie Besuch auf der Isla de la Plata an der Westküste

Reisezeitraum: 2. bis 15. Dezember 2019

Leistentukan. Foto: E. Brieschke

Mit bis dato registrierten 1.660 Vogelarten auf einer Fläche, die der alten Bundesrepublik Deutschland vor der Wiedervereinigung entspricht, ist der Zwerg Ecuador eigentlich ein Gigant und nimmt hinter den viel größeren Ländern Kolumbien, Peru und Brasilien die 4. Position ein, was den reinen Artenzahlvergleich innerhalb Lateinamerikas angeht. Gleich drei Biodiversitätshotspots finden sich in diesem kleinen Land an der Nordwestküste Südamerikas: die tropischen Anden, die das Land in Nord-Südrichtung durchziehen, der Choco im Nordwesten und die Tumbesregion im Südwesten. Auf dieser Reise konzentrieren wir uns auf den Nebelwald der tropischen Anden, die tiefer gelegene Regenwaldregion des Choco und die an Ecuadors Westküste beginnende trockenere Tumbesregion. Ohne das Quartier zu wechseln (mit Ausnahme des Anreisetages) werden wir uns während der ersten sechs Tage in verschiedensten Habitaten zwischen 3.600 mNN und 300 mNN bewegen und das, ohne viel Zeit mit langen Fahrten zu verbringen. Danach machen wir uns auf in Richtung Küste, um Lagunen voller Watvögel, Rallen, Ibisse sowie die trockenere Tumbesregion kennenzulernen.

Schwertschnabelkolibri. Foto: B. Baston

Reisehöhepunkte: Neben dem eindrücklichen Erlebnis des Lebensraums Nebelwald sind es vor allem die vielen farbenprächtigen Tangaren, die hohe Anzahl an Kolibriarten, die Begegnung mit den ansonst nur schwer zu sehenden Ameisenpittas sowie die Sichtung von besonders eindrücklichen oder seltenen Arten wie dem Schwertschnabelkolibri, dem Leistenschnabeltukan, dem Tukanbartvogel oder den vielen Choco-Endemiten, die diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Der abschließende Besuch an Ecuadors Westküste wird uns zudem noch etliche Tumbes-Endemiten sowie eine große Anzahl von überwinternden Zugvögeln aus Nordamerika bringen. Ein Highlight wird auch die Fahrt zur Isla de la Plata sein, dem „Klein-Galapagos“, wo wir uns u.a. drei Tölpelarten auf wenige Meter nähern können.

Startbild: Tukanbartvogel. Foto: P. Penafiel

Reiseplan

1. Tag: Anreise nach Südamerika
Flug z.B. mit Lufthansa zeitig morgens ab innerdeutsch (alle Flughäfen) nach Frankfurt und Direktflug nach Panama City (Ankunft 16:40 Uhr Ortszeit); Weiterflug mit Copa Airlines (Staralliance) gegen 19.00 Uhr direkt nach Quito, der Hauptstadt Ecuardors. Ankunft im Flughafen Mariscal de Sucre gegen 21.00 Uhr. Unsere deutsche im Land lebende Führerin nimmt uns in Empfang und wir fahren hinauf zum Stadthotel, das auf Zugspitzenhöhe liegt (rund 2.900 mNN). Im Anschluss an das Abendessen bekommen wir eine Einweisung in den Reiseablauf.

Blaurücken-Bergtangare. Foto: R. Ryser

2. Tag: Hoch hinauf in den oberen Bergnebelwald und unteren Páramo von Yanacocha
Nach einem frühen Frühstück begeben wir uns ins auf etwa 3.300 mNN hoch gelegene private Reservat Yanacocha. Dort erwarten uns Grasflächen und ein Polylepiswald, den wir auf einem einfach zu begehenden Rundweg erkunden. Trinkgefäße und Bananenfutterstellen erleichtern uns die Suche nach den Spezialisten, die sich in diesem kühl-feuchtem Habitat wohl fühlen. Wir hoffen auf Andenguan, Schwarzschwanzsylphe, Rostroter Andenkolibri, Langschwanz-Höschenkolibri, mit viel Glück auf den endemischen und vom Aussterben bedrohten Schwarzbauch-Höschenkolibri, den unglaublichen Schwertschnabelkolibri, den riesigen Blauflügelkolibri, auf Einfarb- und Grauwangen-Ameisenpitta, sowie spektakuläre Bergtangaren wie Blaurücken-, Schwarzbrust- und Rotbauch-Bergtangare.
Am frühen Nachmittag nehmen wir die Straße ins obere Tandayapatal, einem der artenreichsten Vogelgebiete im Nordwesten Ecuadors. Bis zu unserem Hotel machen wir mehrere Stops und erkunden einige Teile zu Fuß. Wir sollten auf Südliche Bandtaube, Greisenkopfpapagei, Rotmantelspecht, Azaradickichtschlüpfer, Bergwald-Baumsteiger, Andenmaskentyrann und Türkishäher treffen, um nur einige zu nennen.

3. Tag: Oberes Mindotal und unteres Tandayapatal
Unsere speziell auf Vogelbeobachter ausgerichtete Lodge liegt im oberen Mindotal auf etwa 1.500 mNN. Den Vormittag verbringen wir in unmittelbarer Umgebung und halten Ausschau nach Neuweltfliegenschnäppern wie Schieferschnäppertyrann oder Schwarzkappen-Schopftyrann, nach Vireos, der Tumbesdrossel und Organisten, und der einen oder anderen Besonderheit wie Rostbauch- und Lappenguan oder Einfarb-Ameisenwürger. Am Nachmittag fahren wir ins untere Tandayapatal und halten uns in der Alambi Birdlodge auf. Eine unglaublich hohe Zahl an Kolibris erwartet uns dort (10-15 Arten), u.a. die ansonsten schwierig zu sehenden Orangebauch-Schattenkolibri und Blauschwanzkolibri.

Maskentrogron. Foto: H. Brieschke

4. Tag: Bellavista und Ökoroute sowie Mindo Lindo
Das Bellavistatal ist das Nachbartal zu Tandayapa. Wir bewegen uns zwischen 2.200 mNN und 1.800 mNN. Eines der Highlights ist der Besuch der Bellavistalodge mit ihrem Aussichtsdom und den Kolibritrinkgefäßen. Dort erwarten uns u.a. Fahlschwanzkolibri, Schwarzohrkolibri, Violettscheitel-Andenkolibri sowie Maskentrogon, Zimttyrann, Weißschwanz-Tachurityrann, Einsiedlerzaunkönig, Maskenhakenschnabel und Blauflügel-Bergtangare. Auf der Ökoroute zurück zum Hotel sind insbesondere Kamm- und Goldkopftrogon sowie der gefährdete und prächtig gefärbte Leistenschnabeltukan unsere Zielarten.
Am Nachmittag besuchen wir das kleine private Reservat von Mindo Lindo, das sich insbesondere durch seine hervorragenden Fotografierbedingen für Kolibris (im speziellen für Hyazinthkolibri, Langschwanzsylphe und Grünscheitel-Flaggensylphe) und Tukanbartvogel auszeichnet.

Hellschnabelarassari. Foto: P. Penafiel

5. Tag: Choco-Endemiten im Río Silanche Reservat
Heute lernen wir einen ganz anderen Lebensraum kennen: das tief-gelegene Regenwaldredukt von Río Silanche. Hier versuchen wir die Vogelliste insbesondere in den Familien der Schnurrvögel, Ameisenvögel, Trogone und Tukane zu erweitern. Insbesondere hoffen wir auf Weißbrust- und Gelbhosenpipra, Tropfenkehl- und Weißflanken-Ameisenschlüpfer, Blauschwanz- und Weißschwanztrogon, den endemischen Hellschnabelarassari, Goldkehl- und Küstentukan sowie auf farbenprächtige Tangaren wie Gelbsteiß- und Rotbrustpitpit und Rötelkopftangare. Und das ganz bequem von der Plattform eines Aussichtsturms aus, wo wir unser mitgebrachtes Frühstück essen werden. Ab etwa 10.00 Uhr erkunden wir das Wegenetz im Wald und suchen nach mehr bodenbewohnenden Vogelarten.
Ein spätes Mittagessen nehmen wir im Restaurant Mirador del Río Blanco ein. Dort gibt es Bananenfutterstellen und vielleicht – trotz großen Hungers – werden wir gar nicht zum Essen kommen, denn: Blutbürzelarassari, viele Tangarenarten sowie Fahltaube und Goldschnabel-Buschammer geben sich dort ein Stelldichein

Gelbbrust-Ameisenpitta. Foto: K. Dieffenbach

6. Tag: Ameisenpitta-Flüsterer, Andenfelsenhahn und Milpe-Reservat
Heute ist sicherlich ein besonderer Tag in unserer Vogelbeobachtung. Den Anfang macht die imposante Balz des Andenfelsenhahns. Dieser rot-schwarz-weiß-gefärbte Schmuckvogel mit dem eigenartigen Federkamm über dem Schnabel macht ein lautstarkes Spektakel, wenn es darum geht, die Spitzenposition innerhalb der Hierarchie einzunehmen und somit darauf zu hoffen, dass besuchende Weibchen sich den besten Tänzer zur Begattung aussuchen. Danach beginnt der Ameisenpitta-Flüsterer mit seiner beeindruckenden Ameisenpitta-Show. Er hat diese scheuen Bodenvögel mit Regenwürmern konditioniert und auf sein Rufen hin kommen sie und lassen sich beim Füttern wunderbar beobachten. Mit Glück können wir bis zu 5 Arten sehen: Riesen-, Grauscheitel-, Rostkappen-, Gelbbrust- und Ockerbrust-Ameisenpitta. Dazu als Draufgabe noch die lautstarken, aber ansonsten zumeist unsichtbaren Schwarzrückenwachteln.
Am Nachmittag besuchen wir das Reservat von Milpe, auf 1.100 m gelegen. Dort hoffen wir insbesondere auf balzende Männchen der Keulenschwingenpipra zu stoßen. Aber darüber hinaus suchen wir auch nach Olivkappen-Baumsteiger, Jungferntrogon, Schwefelbürzelbekarde, Hochland-Ameisenschlüpfer und vielen mehr.

Inkarabe.Foto: H. Brieschke

7. Tag: Amagusa und Mashpi – unterer Nebelwald
Im unteren sehr feuchten Nebelwald von Amagusa und Mashpi treffen sich Arten der unteren und höheren Höhen sowie einige Besonderheiten, die nur dort mit großer Sicherheit anzutreffen sind: Rostbürzel-Ameisenfänger, der scheue Schwarzklarino, der seltene Indigohakenschnabel, die wunderschönen Moosmantel-Bergtangare und Rotohr-Bunttangare und die heimliche aber farbenprächtige Orangebrustkotinga. Bei einigen helfen uns Bananenfutterstellen, andere Arten müssen wir uns gehend erarbeiten. Am Nachmittag gehen wir nochmals die unmittelbare Umgebung unserer Lodge ab. Es gibt sicherlich noch die eine oder andere Vogelart unserer Liste hinzuzufügen.

8. Tag: Besuch vom Bosque La Perla und Fahrt Richtung Küste, nachmittags Watvögel an Shrimpsbecken südlich von Canoa
Die gut zweistündige Fahrt zum Waldrelikt von La Perla lohnt sich. Wir laufen durch offene, mit Solitärbäumen bestandene Weiden und durchkreuzen dreimal Ausläufer des Tieflandregenwaldes. Unsere Liste erweitern wir hoffentlich um: Blasstäubchen, Himmelsperlings- und Schwarzohrpapagei, Schwarzbrust-Mangokolibri, Olivrücken-Zwergspecht, Grauschulter-Baumsteiger, Rostschnäppertyrann, Graurücken-Wassertyrann, Ockerattilatyrann und Orangescheitelorganist. Danach fahren wir in unser Hotel an der Küste und am späten Nachmittag ist noch Zeit, die Shrimpsbecken nach Watvögeln und Seeschwalben abzusuchen.

Rotschnabel-Tropikvogel: Foto: R. Ryser

9. Tag: Besuch des Ramsar-Schutzgebietes La Segua, Weiterfahrt nach Puerto Lopéz
Das große Lagunengebiet von La Segua und die umgebenden Choneseen sind leider stark durch den Eingriff der umliegenden Bevölkerung bedroht. Trotzdem bietet sich uns hier eine phantastische Gelegenheit, die verschiedensten Rallen- und überwinternde Watvögel zu beobachten sowie eine hohe Dichte von Schneckenweihen und weiteren Tumbesendemiten zu erfahren. Dabei hoffen wir auch auf hier seltene Arten wie Sichler, Waldstorch, Savannenbussard oder eher schwierig zu sehende wie Fleckenralle, Südamerikanische Rohrdommel oder Schwarzaugen-Gelbkehlchen. Am Nachmittag fahren wir weiter Ri Süden und machen unterwegs immer mal wieder kurze Beobachtungsstopps.

Blaufußtölpel. Foto: W. Märki

10. Tag: Río Ayampe und Puerto Lopéz
Mit einem Frühstückspack versehen machen wir uns auf zum Ayampefluss und wandern eine kaum befahrene Straße gen Inland. Heute sollten wir auf viele neue und vor allen Dingen seltene Arten stoßen wie z.B. Graurückenbussard, Feuerflügelsittich, Lansbergkuckuck, Hummelelfe, mit viel Glück sogar die endemische und stark gefährdete Esmeraldaselfe, Braunohr-Zwergspecht, Fleckengesicht-Ameisenwürger, Ockerstirn-Zwergtyrann, Tumbesschnäpper, Pünktchenbrust-Zaunkönig und Safranzeisig.
In der Umgebung von unserem Hotel können wir dann auch noch weitere Arten wie Perutaube, Rostbauchamazilie, Rostflügel-Maskentyrann, Weißschwingentrupial, Papageischnabel- und Braunkehlspelzer auf unsere Liste setzen

11. Tag: Ganztagesausflug zur Isla de la Plata
Heute sind wir auf hoher See. Mit viel Glück sehen wir bei der Überfahrt zur Insel sogar die eine odere andere Hochseevogelart. Auf der Insel selbst gehen wir einen Rundweg lang, der uns folgende Arten bringen wird: Rotschnabel-Tropikvogel, Blaufuß-, Rotfuß- und Nazcatölpel, Perutäubchen, Kurzschwanzelfe, Langschwanz-Spottdrossel (dortige Unterart) sowie Weißschenkelstärling. Insbesondere die Zutraulichkeit der großen Arten, die einen auf kurze Distanz herankommen lassen, ist eindrucksvoll

Sturzbachente. Foto: B. Möckel

13. Dezember (12. Tag): Rückflug nach Quito und Sprung auf die Ostseite der Anden zur Guango-Lodge
Sehr früh machen wir uns auf Ri Manta, der großen Hafenstadt weiter im Norden, um von dort nach Quito zurückzufliegen. Diese Zeitersparnis ermöglicht uns anschließend den Besuch der Guango-Lodge, die auf der Ostseite der Anden auf 2.700 m liegt. Die meisten der dort vorkommenden Vogelarten werden neu für uns sein. Vogeltränken erleichtern das Beobachten. Aber wir machen auch einen Rundgang durch den hohen Nebelwald. Dabei hoffen wir auf folgende Arten: Sturzbachente, Grünband-Sonnenymphe, Himmelssylphe, Rotbauchkolibri, Weißbauchelfe, Sturzbach-Kleintyrann, Graukotinga, Inkarabe, Weißkopf-Wasseramsel, Rosaschnabeltangare und Nordandekassike, um nur einige zu nennen.
Am Abend nehmen wir uns nach dem Abendessen Zeit und lassen diese Reise nochmal in Erzählungen und Anekdoten aufleben. Und schmieden bereits Reisepläne für die nächste Bartmeise-Reise

13. Tag: Beobachten vor dem Frühstück im Garten des Hotels, privater Ausflug in die Altstadt, Rückflug
Wer noch nicht zuviel hat, kann ein letztes Mal vor dem Frühstück im Garten seine schon umfangreiche Vogelliste nochmals erweitern. Hier gibt es u.a. Grünschwanzsylphe, Buntfalke, Meisentachurityrann, Haubenkleintyrann, Rubintyrann, Darwin- und Rotscheiteltangare zu entdecken.Je nachdem, um wie viel Uhr der Rückflug stattfindet, besteht noch die Gelegenheit um einen privaten, fakultativen Ausflug ins koloniale Stadtzentrum von Quito zu machen. Anschließend Transfer zum Flughafen. Rückflug z.B. mit Avianca/Lufthansa ab 17.30 Uhr nach Bogota und mit Lufthansa LH543 um 21.00 Uhr direkt nach Frankfurt (11h Flugzeit).

14. Tag: Rückkehr nach D/CH/A
Lufthansa erreicht am Nachmittag um 14.00 Uhr Frankfurt/M. (innerdeutsche Anschlussflüge); Schweiz und Österreich ähnlich.

Notwendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben vorbehalten! 

 

Print Friendly, PDF & Email

Preise & Leistungen

Staffelpreise

  • 06-08 Teilnehmer:  2.960,00 € pro Person
  • 09-11  Teilnehmer:  2.660,00 € pro Person

Einzelzimmer-Zuschlag: 420,00 €

Bartmeise-Reisen Vertrieb für Schweiz & Österreich: Michael Straubhaar, 3110 Münsingen, Tel.: (+41) 79 466 9329; E-Mail: buchung@bartmeise.de

 

Im Reisepreis inbegriffen

  • alle Hotels und Lodges (12 Nächte), einfacher (mittlerer) und guter Standard, alle Zimmer mit DU/ WC  (Hotelliste wird nach einer Buchung ausgereicht)
  • alle Mahlzeiten (Beginn mit Abendessen am 2.12. und Ende mit Frühstück am Abreisetag); Getränke zu den Mahlzeiten soweit von der Lodge/Hotel bereitgestellt
  • Mineralwasser während der gesamten Reise unbegrenzt
  • Inlandsflug von Manta nach Quito
  • alle beschriebenen Aktivitäten und Besichtigungen
  • alle Eintrittsgelder und Nationalpark-Gebühren (für im Reiseplan genannte Orte) und Fotogenehmigungen
  • Reiseleitung in Ecuador (inkl. Abholung am Flughafen) und deutsche Reiseleitung durch Bartmeise-Reisen, Martin Winter
  • sämtliche Guidekosten (durch deutsche in Ecuador lebende promovierte Ornithologin)
  • Bartmeise-Vogelliste zum Eintragen der täglich gesehenen Arten, Bartmeise-Notizbuch und Kugelschreiber
  • Deutscher Insolvenzversicherung/ Reisesicherungsschein gemäß § 651r BGB

Im Reisepreis Nicht inbegriffen

  • Langstreckenflug/Gruppenflug von D/CH/A nach Quito-Ecuador (innerdeutsch ab 1.080,00 € Economy-Class oder ab 1.680,00 € Premium-Economy-Class) ausschließlich mit sehr guten europäischen Airlines wie (bevorzugt) Staralliance (Lufthansa) und/oder SkyTeam (KLM); kein Umstieg auf US-Territorium!
  • mögliche Verlängerungsnächte bei Flugausfällen (und alle “höhere Gewalt”-Ereignisse)
  • Alkoholische Getränke
  • Trinkgelder für Serviceleistungen in Hotels, persönliche Ausgaben für Einkäufe usw.
  • zusätzlicher Bargeldbedarf pro Person nicht mehr als 150,00 € (größere private Einkäufe exklusive)
  • alle weiteren Ausgaben oder Extratouren, die nicht aufgeführt sind
  • Trinkgelder für Guides und Fahrer zwischen 1,00 € und 2,50 € pro Tag und Person (nach separater Empfehlung)
Print Friendly, PDF & Email

Allgemeine Reisehinweise

Charakter dieser Reise 

Diese Reise ist eine intensive Birding-Tour (Bartmeise-Klassifizierung: “Vögel intensiv”). Außer an Reisetagen werden von morgens bis abends – nur unterbrochen durch Mahlzeiten bzw. durch Pausen (für das Personal!) – Vögel beobachtet (bis 12 Stunden am Tag). Der Schwerpunkt liegt dabei, neben der gesamten lokalen Vogelwelt, auf seltenen, “near endemic-” und möglichst vielen endemischen Arten der bereisten Bioregion. Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit hoch kompetenten, lokalen Guides zusammen, die exzellente Kenner ihrer heimischen Vogelwelt und zumeist eingebunden in die Aktivitäten zum Schutz und zur Erforschung (Kartierung, Monitoring usw.) über landesweite Vereine bzw. Gesellschaften sind. Neuentdeckungen von bisher in der jeweiligen Landesavifauna unbekannten Fakten zum Vorkommen und zur Biologie einzelner Arten, die bei solchen Reisen immer wieder anfallen, fließen daher in die genannten Projekte des Reiselandes ein. Unsere Birdguides nutzen von Fall zu Fall Vogelstimmen aus einer Soundbibliothek, um schwer auffindbare bzw. versteckt lebende Arten beobachten zu können. Dies geschieht in jedem Fall unter Berücksichtigung der Brutbiologie und der Schutzansprüche einzelner Arten, die von unseren Guides gut eingeschätzt werden können. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung zu den Abläufen der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programmes liegt ausschließlich in der Verantwortung des lokalen Birdguides (der Bartmeise-Partnerfirma).

Weiterreichende touristische Informationen zu ‘Land & Leuten’ werden bei dieser Reise nicht gegeben. Interessenten sollten sich bitte vorher in das Gebiet einlesen (Reiseführer oder Internet).

Bartmeise-Reisen sind (Klein-) Gruppenreisen mit 6-16 Teilnehmern (im Ausnahmefall und wenn ich der Reisebeschreibung ausdrücklich genannt, auch mehr). Wer Probleme mit Gruppenreisen und/oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, kann nicht an einer solcher Reise teilnehmen!

Informationen zur Garderobe

Schmucktyrann. Foto: B. Baston

Die Wetterbedingungen werden sehr unterschiedlich sein und können täglich mehrfach wechseln: von kalt (nahe dem Gefrierpunkt am Morgen) bis neblig, regnerisch, sonnig und sehr warm und feucht. Daher gilt es, für alle Situationen die richtige Garderobe mitzuführen (Zwiebellook). Ein warmer Pullover (sowie Handschuhe und Mütze) sollten ebenso nicht fehlen wie Regenschutz (auch für den Rucksack). Ein Schirm kann für kurze und heftige Tropenschauer nützlicher sein als eine unbequeme Regenjacke, die schwitzen lässt. Wasserdichte Wanderschuhe,  die auch in den Bergen sicheren Halt bieten, sind wichtig, leichte Gummistiefel empfehlenswert für einige Gebiete. Der Schwierigkeitsgrad unserer Wanderungen in den Bergen ist meist einfach, manchmal auch bis mittel.

Gesundheitshinweise

Wir empfehlen unbedingt eine tropenärztliche Beratung (z.B. im Gesundheitsamt) in Anspruch zu nehmen. Eine Auslandskrankenversicherung, die im Notfall auch den Rücktransport nach Deutschland absichert, ist für diese Reise eine Vertragsbedingung und muss bei Reisebuchung (spätestens mit der Abschlusszahlung der Reise) nachgewiesen werden.

Sicherheitshinweise 

Wir bereisen vor allem ländliche Gebiete die in allen Bereichen als sicher gelten. Die Ecuadorianer sind freundlich und hilfsbereit gegenüber Gästen aus dem Ausland. Wie überall auf der Welt muss man jedoch auch in ecuadorianischen Städten mit Taschendiebstählen und Trickbetrug rechnen. Wir empfehlen daher, persönliche Wertsachen wie Brieftaschen, EC- und Kreditkarten, Reisepass, hochwertige Optik usw. beim Stadtbesuch im Hotel zu lassen und nur das Notwendigste an Bargeld mitzuführen. Nehmen Sie bitte auch die Allgemeinen Reisehinweise für Ecuador auf der Seite des Auswärtigen Amtes www.auswaertiges-amt.de  zur Kenntnis.

 

Print Friendly, PDF & Email

 

Bartmeise-Reisen ist Mitglied im Deutschen Reisebüro-Verband DRV 

Print Friendly, PDF & Email

Reisedetails

Flugreisen, Reisen, Startseite, Vögel intensiv
Staffelpreise ab 2.660,00 € pro Person mit VP

Sprache wählen

Newsletter

Kontaktieren Sie mich