Ecuador: Vögel im Nordwesten beiderseits der Anden

Reisebeschreibung

Unterwegs im Birder-Paradies: Biodiversitäts-Hotspots beiderseits der Anden 

Vom Andenkondor bis zur Moosmantel-Bergtangare, ca. 50 Kolibri-Arten und auf der Suche nach der rätselhaften San Isidro-Eule

Reisezeitraum: 8. bis 23. Juli 2023 

Ecuador ist eines der kleinsten Länder Südamerikas, dafür bietet es aber mit ungefähr 1.684 Vogelarten eine reichhaltige Avifauna. Das Land ist insbesondere berühmt für die Endemiten der Galapagosinseln. Auf dem Festland gelten weitere sieben Arten als endemisch für Ecuador. Aber auch die Tatsache, das etwa 130 Vogelarten mehr als 90 % ihrer Verbreitung nur in Ecuador haben, ist bemerkenswert und macht das kleine südamerikanische Land zu einem der besten Hotspots für die Vogelbeobachtung weltweit!

Unsere Reiseroute im Juli 2022.

Der Nordwesten Ecuadors bietet eine der meistbesuchten touristischen Vogelbeobachtungsrouten in Südamerika, da gut erschlossen und leicht zu erreichen, und weist neben seinem Vogelreichtum auch eine gute touristische Infrastruktur an Gästehäusern, Hotels und Lodges für Naturtouristen auf. De Hauptstadt Quito ist von hier aus gut zu erreichen.

Unsere Reise führt auf beide Seiten der Anden, in die Überganszone zum Amazonas-Regenwald am Fuße der Anden bis zur Wildsumaco Lodge, als auch durch tropische und gemäßigte Bergregenwälder zwischen den berühmten Cabaña San Isidro- und der Guango-Lodges gelegen. Und in der zentralen Region von Quito wartet die Vogelwelt in einer trockeneren und kälteren Umgebung, umgeben von majestätischen Vulkanen, in einer einzigartigen Landschaftskulisse. Dann besuchen wir die Westwand der Anden um die Stadt Mindo, wo sich der Chocó befindet, eines der artenreichsten Ökosysteme der Welt, bekannt als ein weiteres Vogelbeobachtungsziel von bester Qualität.

Keulenschwingenpipra. Foto: Adrian Rupp

Highlights in der Vogelwelt, die wir auf unserer Reise erwarten können, dürften mehr als 50 Kolibri-Arten sein, ebenso die rätselhafte San Isidro-Eule (San Isidro Owl), der Andenkondor (Andean Condor), der Rotbauch-Höhenläufer (Rufous-bellied Seedsnipe), der Kupferglanzvogel (Cooppery-chested Jacamar), bis zu sieben Arten Ameisenpittas, die Keulenschwingenpipra (Club-winged Manakin) und zahlreiche Tangaren-Arten, darunter hoffentlich auch die attraktive Moosmantel-Bergtangare (Moss-backed Tanager). Die seltsamen Fettschwalme (Oilbird) werden wir an einer Höhle erleben ebenso wie die attratkiven Andenfelsenhähne (Andean Cock-of-the-rock) an mind. einem Balzplatz. Mit etwas Glück sollte uns auch der Brillenbär begegnen.

Der größte Teil dieser Rundreise findet in Bereichen zwischen 1.000 und 2.000 Höhenmetern statt. Die Hauptstadt Quito liegt bereits auf 2.800 mNN. Unsere höchst gelegenen Übernachtungen (2 Nächte) sind am 3. und 4. Tag auf 3.520m NN vorgesehen. Der höchste Punkt der Reise, an dem wir für einige Stunden Vögel beobachten, liegt auf 4.390m NN im Cayamba-Coca-Nationalpark. 

Startbild: Schwarzkinn-Bergtangare (Blach-chinned Mountaintanager), selten und bedroht, ist eine Zielart dieser neuen Reise. Foto: Adrian Eisen Rupp

Reiseplan

08.07.2023  (Sa., 1. Tag): Anreise nach Südamerika
Mit innerdeutschen Zubringern der Lufthansa oder Zug-zum-Flug geht es vormittags z.B. von Dresden, Berlin, Hamburg, München etc. nach Frankfurt/M., und um 14.20 Uhr mit einem der längsten Lufthansa-Direktflüge von dort nach Bogota. Ankunft in der kolumbianischen Hauptstadt am Abend gegen 19.00 Uhr (nach 11,5h Direktflug). Gegen 21.00 Uhr wartet der Anschlussflug nach Quito, der um 22.40 Uhr in der Andenmetropole eintrifft. Abholung aller Reisegäste am Flughafen und Transfer in ein nahe gelegenes Hotel.

09.07. (2. Tag): Unterwegs zum Antisana-Nationalpark 
Nach einem etwas späteren Frühstück checken wir aus dem Flughafen-Hotel aus und treten unsere erste Reiseetappe zu einer Lodge an der Grenze zum Antisana-Nationalpark an. In den Gärten des Gasthauses können wir am Nachmittag einige interessante Arten beobachten wie Riesenkolibri (Giant Hummingbird), Rostkolibri (Shinning Sunbean), Schwarzschwanzsylphe (Black-tailed Trainbearer), Ohrflecktaube (Eared Dove), Morgenammer (Rufous-collared Sparrow), Safrangilbtangare (Saffron Finch) und, wenn wir Glück haben, sogar schon unseren ersten Andenkondor (Andean Condor). Ü/VP.

10.07. (3. Tag): Vogelwelt in der Hochandenlandschaft 

Streifenkarakara. Foto: Adrian Rupp

Das Frühstück wartet von heute an nun immer frühzeitig bei Tagesanbruch, denn ein voller Tag mit  Beobachtungen im Antisana-Nationalpark, wo wir die wunderbare Hochandenlandschaft und ihre einzigartige Fauna erleben wollen, steht im Programm. Bei den Vögeln haben wir gute Chancen, Arten der Hochanden wie Andenibis (Andean Ibis), Streifenkarakara (Carunculated Caracara), Andenente (Andean Teal), Spitzschwanzente (Yellow-billed Pintail), Purpurkopfkolibri (Ecuadorian Hillstar), Weißstrichelcanastero (Many-striped Canastero), Zimtflügel-Uferwipper (Chestnut-winged Cinclodes) und Bleiammertangare (Plumbeous Sierra Finch) beobachten zu können. Und bei den Säugetieren erleben wir Weißwedelhirsche und, mit etwas Glück, den ersten Brillenbär! Ü/VP.

11.07. (4. Tag): Auf der Suche nach Rotbauch-Höhenläufer und dem geheimnisvollen San Isidro-Kauz
Nach dem Frühstück checken wir aus und verladen unsere Koffer in den Mercedes Sprinter-Bus. In der nächsten Etappe fahren wir zum Cayambe-Coca-Nationalpark, ein berühmtes Naturschutzgebiet und beliebt bei Vogelbeobachtern, die hier insbesondere den seltenen Rotbauch-Höhenläufer (Rufous-bellied Seedsnipe) sehen wollen. Weitere mögliche Arten sind Grünglanzschwänzchen (Viridian Metaltail), Schuppenbrust-Uferwipper (Stout-billed Cinclodes), Andenameisenschlüpfer (Andean Tit-Spinetail), Goldscheitel-Bergtangare (Yellow-scarfed Tanager) und Weißkehltangare (Black-backed Bush Tanager). Abends haben wir unser erste Chance, den geheimnisvolle San Isidro-Kauz zu entdecken.. Ü/VP.

12.07. (5. Tag): Spannende Vogelwelt von Andenguan bis Andenfelsenhahn am Balzplatz 

Maskentrogon. Foto: Adrian Rupp

Wir werden einen ganzen Tag lang Vögel in der Umgebung der Lodge beobachten und auf den nahe gelegenen Pfaden und an Futterstellen nach ihnen suchen. Mögliche Vogelarten hier sind u.a. Andenguan (Andean Guan), Maskentrogon (Masked Trogon), Weißbrust-Höschenkolibri (Emerald-bellied Puffleg), Rotbauchkolibri (Chestnut-breasted Coronet), Bronzekolibri (Bronzy Inca), Braunbauch-Brillantkolibri (Fawn-breasted Brilliant), Himmelssylphe (Long-tailed Sylph), Blassbauch-Ameisenpitta (White-bellied Antpitta), Inkablaurabe (Green Jay), Schwarzschnabelvireo (Black-billed Peppershrike), Schwarzscheitel-Waldsänger (Black-crested Warbler) und Blauaugendrossel (Pale-eyed Thrush). Außerdem findet sich hier auch ein Gruppen-Balzplatz vom Andenfelsenhahn (Andean Cock-of-the-rock), den wir besuchen werden. Abends halten wir wieder Ausschau nach San Isidro- und Rötelkauz (Rufous-banded Owl). Ü/VP.

13.07. (6.Tag): Ungewöhnliche Vogelarten am Cordillera Guacamayos-Wanderweg 

Napodegenflügel. Foto: Adrian Rupp

Nach dem Frühstück setzen wir unsere Rundreise bis zum Rand des Sumaco-Nationalpark fort. Auf dem Weg dahin stoppen wir aber zuerst am bekannten Wanderweg „Cordillera Guacamayos“. Dort wollen wir einige der coolsten Vogelarten der tropischen Anden beobachten. Einige dieser Arten sind selten, und auch selten aufeinmal am gleichen Tag zu sehen: Wangenstreif-Sensenschnabel (Greater Scythebill), Rotkopftyrann (Rufous-headed Pygmy-Tyrant), Goldbandkotinga (Green-and-black Fruiteater), Schwarzschnabeltukan (Black-billed Mountain-Toucan), Zimtbindenspecht (Powerful Woodpecker), Schmuckameisenpitta (Peruvian Antpitta), Schwarzscheitelkotinga (Olivaceous Piha), Bronzeolivtyrann (Bronze-olive Pygmy-Tyrant), Anthrazitameisenvogel (Bicolored Antvireo), Graukotinga (Dusky Piha), Diademfaulvogel (White-faced Nunbird) und Dunkelrückentapaculo (Long-tailed Tapaculo). Noch vor dem Mittagessen unterwegs werden wir sehen, ob das Vogelbeobachter-Glück auf unserer Seite war. Am frühen Nachmittag treffen wir in unserer nächsten Lodge ein, wo wir den zahlreichen Kolibris an den Futterstellen zuschauen können. Das sind nur einige Arten, die wir finden können: Bronzeschwanz-Saphirkolibri (Golden-tailed Sapphire), Brustband-Brillantkolibri (Black-throated Brilliant), Napodegenflügel (Napo Sabrewing), Rotsteißkolibri (Rufous-vented Whitetip), Schwarzweißschwanz-Kolibri (Ecuadorian Piedtail), Haubenfadenelfe (Wire-crested Thorntail) und Violettkopfkolibri (Violet-headed Hummingbird). Nach dem Abendessen in der Lodge erledigen wir die Einträge in unsere Vogelliste und danach warten die Betten … Ü/VP.

14.07. (7. Tag): Ameisenvögel unter der Lampe und Ameisenpittas und andere an der Fütterung 

Schmalbrauen-Ameisenschnäpper. Foto: Adrian Rupp

Mit dem Hellwerden und noch vor dem Frühstück können wir einige Vogelarten beobachten, die kommen, um Insekten zu fressen, die von einer nachts erleuchteten Lampe angezogen werden. Es dürfte ein wahres Ameisenvogel-Festival mit eher nicht so häufigen Arten wie u.a. Glutaugen-Ameisenvogel, Rostschulter-Ameisenschnäpper und Schmalbrauen-Ameisenschnäpper zu erwarten sein. Nach dem Frühstück werden wir versuchen, einige Arten zu beobachten, die mit Regenwürmern und Mehlwurmlarven gefüttert und angelockt werden wie u.a. Weißscheiteltapaculo, Ockerbart-Ameisenpitta, Ockerbrust-Ameisenpitta und Sclatermusendrossel.

In den Wäldern rund um die Lodge finden wir eine bunte Mischung aus Vogelarten der tropischen Anden und des Amazonasregenwaldes wie Reinwardtarassari, Braunrückenbekarde, Elstertangare, Kupferglanzvogel, Graukronen-Laubtyrann, Gelbkehl-Spatelschnabeltyrann, Schwarzkronenkotinga, Orangekehlkotinga, Blaubürzelpipra, Rotbrustpipra und weitere Arten aus der Familie der Ameisenvögel. Allein in der Region Wildsumaco wurden mehr als 600 Arten registriert! Ü/VP:

15.07. (8. Tag): Kolibrifestival in den Anden 
Vor oder kurz nach dem Frühstück suchen wir um die Lodge nochmals nach Arten, die wir vielleicht gestern vermisst haben. Nach dem Mittagessen checken wir aus und weiter geht es bis zu einer Lodge, die von einem wunderschönen gemäßigten Wald umgeben ist und einen hervorragenden Platz zum Fotografieren von Kolibris bietet. Unter den möglichen Arten haben wir Prachtkehlelfe, Schwertschnabelkolibri, Grünband-Sonnennymphe, Fleckenbauchkolibri, Fahlschwanzkolibri, Glanz-Veilchenohrkolibri, Violettscheitelkolibri, Schwarzohrkolibri, und Fahlflügelkolibri. Hier werden wir den gesamten Nachmittag verbringen. Ü/VP.

16.07. (9.Tag): An der Höhle der Fettschwalme 

Türkishäher. Foto: Adrian Rupp

Nach einem köstlichen Frühstück in unserer Lodge werden wir auf der Ostseite des Cayambe-Coca-Nationalparks in der Region Papallacta Vögel beobachten. Heute Morgen haben wir die Möglichkeit, u.a. Rosaschnabeltangare, Blaurücken- und Tränenbergtangare, Graubrust-, Zimtstirn-, Braunkopf- und Schmalschnabel-Buschammer sowie Weißbinden-Tachurityrann, Türkishäher (Turquoise Jay) und Brillenwaldsänger  zu sehen. Um 9 Uhr fahren wir weiter zu einer schönen Hacienda, wo wir unser Mittagessen einnehmen werden. Am Nachmittag besuchen wir eine Höhle, die von einer Fettschwalm-Kolonie bewohnt wird. In der Dämmerung fliegen die Vögel zur Nahrungssuche heraus. Ein einmaliger Erlebnis, optisch und akustisch! Danach checken wir in unserer nächsten Lodge ein, wo das Abendessen wartet. Ü/VP

17.07. Juli (10. Tag): Choco-Arten im Amagusa-Reservat 

Rotohr-Bunttangare. Foto: Adrian Rupp

Nach dem Frühstück fahren wir zum Amagusa-Reservat. Dieses befindet sich in einem der am besten erhaltenen Gebiete an der Westwand der Anden in Ecuador. Dort ist es möglich, einige Arten der Chocó-Faunenregion zu beobachten, wie Indigohakenschnabel, Rosenwangenpapagei, Kolumbienvireo, Schwarzklarino, Orangebrustkotinga, Nebelzwergkauz, Rotohr-Bunttangare (Rotohr-Bunttangare), Moosmantel-Bergtangare, Rostkehltangare und mit etwas Glück den Langlappen-Schirmvogel. Außerdem suchen wir nach einigen interessanten Arten, die Futterstellen lieben, wie Blutbürzelarassari, Tukanbartvogel, Rotstirntangare, Schwarzschwingensaltator, Rotstern-Brillantkolibri, Purpurbrustkolibri, Grünfadenelfe und viel mehr. Sicher gelingen hier tolle Fotos. Ü/VP.

18.07. (11.Tag): Tag der Ameisenpittas im Refugio Paz de las Aves

Riesenameisenpitta. Foto: Adrian Rupp

Heute liegt ein spannender Vogel-Tag vor uns! Wir checken zeitig aus und fahren zum bekannten Refúgio Paz de las Aves, einem “Traumziel” für Birder! Zu Beginn stoppen wir aber nochmals an einem Balzplatz der beeindruckenden Andenfelsenhähne. Dann dürfen wir uns auf die Schwarzrückenwachtel und bis zu fünf Ameisenpitta-Arten, die seltene Riesenameisenpitta, Gelbbrust-Ameisenpitta, Grauscheitel-Ameisenpitta, Rostkappen-Ameisenpitta und Ockerbrust-Ameisenpitta freuen. Außerdem haben wir nur die Möglichkeit, den prächtigen Perlmanteltapaculo sehen. Dieser Tag wird wie im Fluge vergehen … Ü/VP

19.07. (12. Tag): Vogelfestival im Mipe Bird Sanctuary 
Nach dem Frühstück geht es in die Natur zur Vogelbeobachtung im Milpe Bird Sanctuary, Einige Arten, die im Reservat beobachtet werden können, sind Schmucktyrann, Glanzflügelpapagei, Smaragdschattenkolibri, Goldschnabel-Buschammer, Braunrücken-Ameisenvogel, Rußgesicht-Stärlingstangare, Tumbesdrossel, Goldschwingenpipra, Fahltaube, Zimtbrustmotmot, Weißzügel-Faulvogel, Panamaameisenvogel oder Panamaameisenvogel. An den Futterstellen können wir Arten wie wie Grünstirn-Brillantkolibri, Silberkehltangare, Küstentukan, Schläfenfleckspecht und Halsbandarassari erwarten. Nachdem wir uns sattgesehen und fotografiert haben, kehren wir zu unserer wunderschönen Lodge zurück, um vor dem Abendessen die Einrichtungen zu genießen. Ü/VP.

20.07. (13. Tag): Auf Vogelpirsch in der Umgebung von Mindo 

Andenbartvogel. Foto: Adrian Rupp

Nur unterbrochen vom Frühstück und der Mittagspause werden einen ganzen Tag in der Umgebung unserer Lodge und von Mindo mit Vogelbobachtung beschäftigt sein. Diese Gegen bietet eine große Artenvielfalt mit hervorragenden Fotomöglichkeiten. Darunter sind zu erwarten Andenbartvogel (Red-headed Barbet), Goldkopftrogon (Golden-headed Quetzal), Buntkehlsaltator (Buff-throated Saltator), Azurkopftangare (Blue-necked Tanager), Halsbandorganist, Lappenguan, Langschwanzsylphe, Ockerbrillen-Blattspäher, Olivrücken-Zwergspecht, Starkschnabel-Baumsteiger, Rotgesicht-Baumschlüpfer, Plattschnabelmotmot, Orangerachenkolibri, Graubrust-Grünammer, Schwarzscheiteltangare, Kastanienzaunkönig, Rotnackentangare (Golden-naped Tanager), Streifenblattspäher (Lineated Foliage-gleaner), Indigokardinal (Blue Seedeater) und Braunkolibri (Brown Inca). Ü/VP

21.07. (14. Tag): Der Schwertschnabelkolibri wartet … 

Goldbrust-Höschenkolibri. Foto: Adrian Rupp

Am letzten Tag unserer Vogelbeobachtungsreise verlassen wir zeitig unsere Lodge und fahren zum Zuro Loma Private-Reserve. Dort haben wir die Gelegenheit,  den beeindruckenden Schwertschnabelkolibri (Sword-billed Hummingbird) sowie Glanz-Veilchenohrkolibri (Sparkling Violetear), Schmalschnabel-Buschammer (Gray-browed Brushfinch), Bindenkotinga (Barred Fruiteater), Samtbauchkolibri (Mountain Velvetbreast) und Blaukopftangare (Blue-capped Tanager) zu sehen. Weitere mögliche Arten sind u.a. Schieferhakenschnabel (White-sided Flowerpiercer), Langschwanz-Höschenkolibri (Sapphire-vented Puffleg), Stahlhakenschnabel (Glossy Flowerpiercer), Gelbbrust-Buschammer (Yellow-breasted Brushfinch), Goldbrust-Höschenkolibri (Golden-breasted Puffleg), Äquatorameisenpitta (Equatorial Antpitta) und Rostnacken-Ameisenpitta (Chestnut-naped Antpitta). Nach dem Mittagessen besuchen wir das Yanacocha-Reservat, wo einige weitere spannende Arten erwarten uns. Beim Abschluss-Abendessen schließen  wir unsere Vogelliste ab, in der bestimmt 350 bis 380 gesehene Vogelarten eingetragen sind. Ü/VP.

22.07. (Sa.,15. Tag): Von Mindo nach Quito-Flughafen mit Kurzbesuch im Polulahua-Schutzgebiet 
Heute haben ein bisschen Zeit zum Ausschlafen. Nach einem späteren Frühstück gegen 08.00 Uhr können wir unsere Koffer packen. Etwa gegen 10:00 Uhr checken wir in Mindo aus und treten unsere Rückreise (85km) nach Quito  an. Wir passieren das Polulahua-Schutzgebiet, wo wir zwei-drei Stunden Vögel beobachten wollen. gegen 17:15 Uhr startet LATAM-Airlines nach Bogota, und vor dort nehmen wir den LH-Direktflug gegen 21.00 Uhr nach Frankfurt/M.

23.07. (So., 16. Tag) Rückkehr nach Deutschland
Unser Flug erreicht gegen 15:20 Uhr die Main-Metropole. Von dort aus stehen die innerdeutschen Anschlussflüge oder Zug-zum-Flug für die Heimreise zur Verfügung. Eine unvergessliche Südamerika-Reise geht hier zu Ende!

Notwendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben vorbehalten! 

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Teilnehmer, Preise & Leistungen

Teilnehmer

Minium 6 bis maximal 10 Personen

Staffelpreise

  • 6 Teilnehmer: 4.090,00 € pro Person/VP
  • 7 Teilnehmer: 3.990,00 €
  • 8/9 Teilnehmer: 3.790,00 €
  • 10 Teilnehmer: 3.590,00 € 

Einzelzimmer-Zuschlag: 550,00 € (max. 3 EZ verfügbar!)

Bartmeise-Reisen Vertrieb für Schweiz & Österreich: Michael Straubhaar, 3110 Münsingen, Tel.: (+41) 79 466 9329; E-Mail: buchung@bartmeise.de

 

Im Reisepreis inbegriffen

  • alle Hotels und Lodges (14 Nächte), mittlerer/guter Standard, alle Zimmer mit DU/ WC  (Hotelliste wird nach einer Buchung ausgereicht)
  • alle Mahlzeiten (Beginn mit Frühstück am 09.07. und Ende mit Mittagessen am 22.07.); Verpflegung Anreise- und Abreisetag im Flugzeug bzw. “aus dem Rucksack”
  • Getränke zu den Mahlzeiten soweit von der Lodge/Hotel bereitgestellt
  • Mineralwasser während der gesamten Reise unbegrenzt
  • alle beschriebenen Aktivitäten und Besichtigungen
  • alle Eintrittsgelder und Nationalpark-Gebühren (für im Reiseplan genannte Orte) und Fotogenehmigungen
  • deutsch-, englisch- und spanisch-sprachige Reiseleitung durch Bartmeise-Reisen, Adrian Eisen Rupp
  • sämtliche Guidekosten
  • Vogelliste (Booklet) zum Eintragen der täglich gesehenen Arten (wiss./deutsch/engl.), Bartmeise-Notizbuch mit Kugelschreiber und Bartmeise-Wasserflasche
  • Deutscher Insolvenzversicherung/ Reisesicherungsschein gemäß § 651r BGB

Im Reisepreis Nicht inbegriffen

  • Internationaler Flug mit Lufthansa ab innerdeutsch über Frankfurt und Bogota nach Quito für ab 1.100,00 € in Economy (ab 2.200,00 € in Premium-Economy und ab 3.100,00 € in Business-Class)
  • Mögliche Verlängerungsnächte bei Flugausfällen oder anderen “höhere Gewalt”-Ereignisse
  • Alkoholische Getränke
  • Trinkgelder für Serviceleistungen in Hotels, persönliche Ausgaben für Einkäufe usw.
  • zusätzlicher Bargeldbedarf pro Person nicht mehr als 200,00 € (größere private Einkäufe exklusive)
  • alle weiteren Ausgaben oder Extratouren, die nicht aufgeführt sind
  • Trinkgelder für Birdguide und Fahrer (grundsätzlich empfohlen für alle Bartmeise-Reisen: Birdguide 2,00 €-2,50 € pro Tag/Person; Fahrer 1,00 €-1,50 € pro Tag/Person; ggf. Tour-Helfer: 1,00 € pro Tag/Person)
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Allgem. Hinweise, Mitnahmeempfehlungen, Klima, Gesundheit, Charakter der Reise

Mitnahmeempfehlungen

  • für die hohen Anden: wetterfeste Berg-Garderobe (Zwiebellook) und festes Schuhwerk (ggf. Handschuhe, Schal und Mütze)
  • für den Regenwald: normale Outdoor-Garderobe, langärmlige Hemden bzw. T-Shirts (Schutz gegen Insekten), immer Zwiebellook empfohlen
  • für die Küste/Meer: leichtes Schuhwerk, Windjacke!
  • Jacke/Pullover zum Schutz gegen Erkältungen in klimatisierten Fahrzeugen und Räumen
  • Kopfbedeckung (möglichst mit Abdeckung der Halspartie gegen Sonne)
  • Regenjacke und Windschutz sowie Regenschirm (im Regenwald)
  • gute Stirnlampe oder Taschenlampe
  • Reise-Solarlampe/n
    Outdoor-Trinkwasserflasche (zum Befüllen)
  • Campingbesteck
  • persönliche Reiseapotheke
  • Bestimmungsliteratur: Freile, J. et al. (2018): Birds of Ecuador. Helm Field Guides London. ISBN 978-1-4081-0533-7

Charakter dieser Reise 

Diese Reise ist eine intensive Birding-Tour (Bartmeise-Klassifizierung: “Vögel intensiv”). Außer an Reisetagen werden von morgens bis abends – nur unterbrochen durch Mahlzeiten bzw. durch Pausen (für das Personal!) – Vögel beobachtet (bis 12 Stunden am Tag). Der Schwerpunkt liegt dabei, neben der gesamten lokalen Vogelwelt, auf seltenen, “near endemic-” und möglichst vielen endemischen Arten der bereisten Bioregion. Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit hoch kompetenten, lokalen Guides zusammen, die exzellente Kenner ihrer heimischen Vogelwelt und zumeist eingebunden in die Aktivitäten zum Schutz und zur Erforschung (Kartierung, Monitoring usw.) über landesweite Vereine bzw. Gesellschaften sind. Neuentdeckungen von bisher in der jeweiligen Landesavifauna unbekannten Fakten zum Vorkommen und zur Biologie einzelner Arten, die bei solchen Reisen immer wieder anfallen, fließen daher in die genannten Projekte des Reiselandes ein. Unsere Birdguides nutzen von Fall zu Fall Vogelstimmen aus einer Soundbibliothek, um schwer auffindbare bzw. versteckt lebende Arten beobachten zu können. Dies geschieht in jedem Fall unter Berücksichtigung der Brutbiologie und der Schutzansprüche einzelner Arten, die von unseren Guides gut eingeschätzt werden können. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung zu den Abläufen der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programmes liegt ausschließlich in der Verantwortung des lokalen Birdguides (der Bartmeise-Partnerfirma).

Weiterreichende touristische Informationen zu ‘Land & Leuten’ werden bei dieser Reise nicht gegeben. Interessenten sollten sich bitte vorher in das Gebiet einlesen (Reiseführer oder Internet).

Bartmeise-Reisen sind (Klein-) Gruppenreisen mit 6-16 Teilnehmern (im Ausnahmefall und wenn ich der Reisebeschreibung ausdrücklich genannt, auch mehr). Wer Probleme mit Gruppenreisen und/oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, kann nicht an einer solcher Reise teilnehmen!

Informationen zur Garderobe

Die Wetterbedingungen werden sehr unterschiedlich sein und können täglich mehrfach wechseln: von kalt (nahe dem Gefrierpunkt am Morgen) bis neblig, regnerisch, sonnig und sehr warm und feucht. Daher gilt es, für alle Situationen die richtige Garderobe mitzuführen (Zwiebellook). Ein warmer Pullover (sowie Handschuhe und Mütze) sollten ebenso nicht fehlen wie Regenschutz (auch für den Rucksack). Ein Schirm kann für kurze und heftige Tropenschauer nützlicher sein als eine unbequeme Regenjacke, die schwitzen lässt. Wasserdichte Wanderschuhe,  die auch in den Bergen sicheren Halt bieten, sind wichtig, leichte Gummistiefel empfehlenswert für einige Gebiete. Der Schwierigkeitsgrad unserer Wanderungen in den Bergen ist meist einfach, manchmal auch bis mittel.

Gesundheitshinweise

Wir empfehlen unbedingt eine tropenärztliche Beratung (z.B. im Gesundheitsamt) in Anspruch zu nehmen. Eine Auslandskrankenversicherung, die im Notfall auch den Rücktransport nach Deutschland absichert, ist für diese Reise eine Vertragsbedingung und muss bei Reisebuchung (spätestens mit der Abschlusszahlung der Reise) nachgewiesen werden.

Sicherheitshinweise 

Wir bereisen vor allem ländliche Gebiete die in allen Bereichen als sicher gelten. Die Ecuadorianer sind freundlich und hilfsbereit gegenüber Gästen aus dem Ausland. Wie überall auf der Welt muss man jedoch auch in ecuadorianischen Städten mit Taschendiebstählen und Trickbetrug rechnen. Wir empfehlen daher, persönliche Wertsachen wie Brieftaschen, EC- und Kreditkarten, Reisepass, hochwertige Optik usw. beim Stadtbesuch im Hotel zu lassen und nur das Notwendigste an Bargeld mitzuführen. Nehmen Sie bitte auch die Allgemeinen Reisehinweise für Ecuador auf der Seite des Auswärtigen Amtes www.auswaertiges-amt.de  zur Kenntnis.

 

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Bartmeise-Reisen ist offizielles Mitglied im Deutschen Reiseverband (DRV).

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Reisedetails

Flugreisen, Reisen, Startseite, Vögel intensiv
Staffelpreise ab 3.590,00 € pro Person mit VP
8. bis 23. Juli 2023

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