Costa Rica: Unterwegs im Land der bunten Kolibris

Reisebeschreibung

Costa Rica: Land der bunten Kolibris und der Endemiten der Berge

Zauberhafte Vogelwelt der Neotropis zwischen Vulkanen, Regenwäldern und Küsten

Reisezeitraum: 1. bis 15. Februar 2020

Diese 14-tägige Reise (Reiseroute siehe Karte) bietet eine hervorragende Einführung in die Vogelwelt der Neotropis, bei der viele Vertreter ausschließlich in diesem Faunenreich vorkommender Vogelfamilien beobachtet werden können wie z.B. Tangaren, Motmots, Tukane, Hokkohühner, Kolibris, Baumsteiger, Naschvögel, Kotingas, und Ameisenvögel. Spektakuläre Arten wie Papageien und Trogone, inkl. dem Quetzal, werden nicht fehlen. Auch viele endemische Arten der Berge Costa Ricas werden zu sehen sein. Diese Reise zeichnet sich durch kurze Transportwege zwischen den Beobachtungsgebieten aus, immer unterbrochen durch zahlreiche Beobachtungsstopps auf den Fahrten. Futterstellen an den Lodges bieten zudem die Möglichkeit, zahlreiche auch sonst sehr scheue Vertreter der Avifauna des Landes aus der Nähe störungsfrei beobachten und fotografieren zu können. Der Schwierigkeitsgrad dieser Tour ist einfach und grundsätzlich auch für Jedermann geeignet.

Der attraktive Schneekappenkolibri gehört zu den Zielarten unserer Reise. Foto: Lifer Nature Tours

Auf den täglichen ornithologischen Exkursionen dieser Reise können auch viele spektakuläre Reptilien erwartet werden, wie vielleicht auch der Stirnlappenbasilisk (Basiliscus plumifrons), ein Endemit des südlichen Mittelamerikas. Auch die Säugtierfauna des Landes lässt einige Spezialitäten erhoffen. 

Reisehöhepunkte: San Jose (1), Talamanca Hochland (2), Zentrale Pazifik-Region (3), Karibischer Regenwald (4), Nördliches Tiefland (5), Region Monteverde (6) und Gebiet um den Vulkan Arenal (7).

Titelfoto: Scharlachara. Foto: H. Meyer

Reiseplan

01. Februar 2020 (1. Tag, Sonnabend): Anreise nach San Jose
Mit Lufthansa oder KLM/Air France (oder ähnlich) reisen wir von Deutschland/Österreich/Schweiz nach Mittelamerika. Ankunft am frühen Abend in San Jose, der Hauptstadt von Costa. Rica. Abholung am Flughafen und Begrüßung durch unseren Reiseleiter und Birdguide von unserer Partnerfirma aus Costa Rica. Transfer in unser Hotel. Abendessen und kurze Präsentation zur Reise. Übernachtung Stadthotel.

2. Februar (2. Tag): Unterwegs im Karibischem Regenwald

Bechsteinara. Digiskopie-Foto: H. Meyer

Nach dem Frühstück Fahrt zu unserem ersten Ziel. Der karibische Regenwald von Costa Rica ist das vielfältigste Ökosystem des Landes und bekannt als eines der vielfältigsten der ganzen Welt. Dieser magische Ort bietet uns die besten Möglichkeiten, um den Bechsteinara und andere, bis zu 300 Vogelarten zu beobachten. Auf unserer Fahrt halten wir an einem alten Schmetterlingsgarten an. Dort werden wir unsere ersten Kolibris der Reise zu Gesicht bekommen, wie zum Beispiel wie Schneekappenkolibri, Schwarzschopfelfe, Violettkopfkolibri und Bronzeschwanz-Buffonkolibri. Dieser Ort ist auch perfekt für andere Spezialitäten des Vorgebirges wie Smaragdtangare, Carmiolkardinal, Graubauchkardinal, Gelbohrarassari, Weißkehl-Würgertangare und viele andere. Nach dem Mittagessen fahren wir zu einem Nistplatz vom Bechsteinara plus Fledermausfalke, Grünibis, Schwarzbrustspelzer, Rotkehlspecht und viele mehr.

3. Februar (3. Tag): Auf der Suche nach Prachtadler und Riesentagschläfer
Am frühen Morgen werden wir auf den Wegen der La Selva Biological Station wandern. Die Vogelbeobachtung ist immer spektakulär, da sie eines der umfangreichsten Wegenetze durch unberührten karibischen Regenwald bietet.Passerinitangare, Türkisnaschvogel, Halsbandarassari, Rotkopf-Stirnvogel und Montezumastirnvogel, Prachtadler, Nacktkehl-Schirmvogel, Weißstirntrappist, Rotkehl- und Kastanienspecht und vieles mehr. Am Nachmittag besuchen wir einen nahegelegenen Ort, um nach Hauben– und Brillenkauz zu suchen. Weitere Zielarten des Tages sind Riesentagschläfer, Rußgesicht-Stärlingstangare, Schwarzkappen-Zwergtyrann, Weißbandpipra und andere mehr.

4. Februar (4. Tag): Wasservögel im Cano Negro-Feuchtgebiet
Am frühen Morgen beginnen wir unsere Fahrt zu den spektakulären Feuchtgebieten von Caño Negro. Ein einzigartiges System von Feuchtgebieten im hohen Norden, das vielleicht der beste Ort in Mittelamerika ist, um alle Arten von Eisvögeln, Reihern und Dommeln zu sehen. Wir werden entlang der Route an einem schönen Plätzchen zu Mittag essen.  Ein paar Kilometer vor unserem Ziel verläuft eine Straße die gute Beobachtungsmöglichkeiten für verschiedene Reiher, Buntfalke, Zwergspelzer und Rotbruststärling bietet. Dies ist normalerweise ein guter Ort für die Weißkehlralle. Am späten Nachmittag, in der Nähe des Hotels haben wir gute Chancen auf Schreieule, Bindenhalskauz und Mangrovenkreischeule.

5.  Februar (5. Tag): Per Boot im Mangrovenwald unterwegs 

Der Quetzal ist eine der Zielarten dieser Reise. Foto: D. Arias.

Wir beginnen früh morgens mit einer Bootsfahrt durch die Caño Negro-Feuchtgebiete.Green, Amazonas-, Rotbrust-, Gürtel, Erz- und die schwer zu findenden Zweifarbenfischer, Anhinga, Olivenscharbe, Speerreiher, Grünibis, Sichler und sogar der Fischbussard gehören zu den Vögeln, die wir dort finden können. Am Nachmittag im Medio Queso-Feuchtgebiet, ein weiteres nahegelegenes Feuchtgebiet, in dem wir verschiedene Arten finden, die im Caño Negro-Feuchtgebiet nicht vorkommen oder normalerweise im Cano Negro viel schwieriger zu finden sind.Amerikanische Zwergdommel, Fleckenralle, Südamerikanische Rohrdommel, Kleiner Gelbkopfgeier und vieles mehr sind hier zu finden. Abendessen gibt es im Hotel. Wenn es gewünscht ist können wir heute eine kleine Nachtwanderung unternehmen.

6. Februar (6.Tag): Bezaubernde Vogelwelt am Vulkan Arenal
Wer möchte, der kann um 6.00 Uhr morgens einen zusätzlichen Vogelbeobachtungsgang im Garden mit uns unternehmen. Nach dem Frühstück beginnen wir aber unsere Fahrt zur Vulkanregion Arenal. Vogelbeobachtung auf dem Weg sind an interessanten Orten möglich. Damit haben wir die Chance Arten zu sehen die wir an den Vortagen verpasst haben. Im Hotel in Arenal angekommen, begrüßen Montezumastirnvogel, Goldscheiteltangare, Passerinitangare, Bischofstangare, Türkisnaschvogel und Kappennaschvogel, die normalerweise an den Fütterungsanlagen sitzen. Am späten Nachmittag besuchen wir eine nahegelegene Fütterungsstation, die normalerweise großartige Beobachtungen von Weißkehlralle, Einfarbralle, Braunkappenralle, Flammentangare, Tovisittich und vielen anderen bietet. Am Abend gibt es einen kurzen Vortrag über das neue Ökosystem, die karibischen Ausläufer und die Vögel, die es so besonders machen.

7. Februar (7. Tag): Beobachtungen rund um den Arenalsee

Gelbohrarassari. Foto: D. Arias

Heute werden wir sehr früh starten. Daher nehmen wir das Frühstück mit ins Gelände. Wir begeben uns zu den Hängebrücken auf der Suche nach Halsbandarassari, drei Arten von Saltatoren, Graukopfguan, Rotbauchguan, Tuberkelhokko, Gelbohrarassari Fischertukan und Goldkehltukan, Halsband-Ameisenvogel, Weißkehl-Ameisenvogel und Rotmantel-Ameisenwächter. Mittagessen gib es im Hängebrückenpark. Am Nachmittag fahren wir zum Arenalsee, um auf der Suche nach Kiel- und Plattschnabelmotmot, Weißstirntrappist, Weißbrust-Ameisenwürger, Weißkappen-Schleppentyrann, Zimtflügelspecht, Zimtbrustmotmot u.a. anzuhalten.

8. Februar (8. Tag): Spezialisten im Nebelwald im Monteverde-Gebiet
Am frühen Morgen birden wir im Hotelgarten. Nach dem Frühstück Abfahrt nach Monteverde, einem wunderschönen Nebelwald voller Kolibris und vieler Nebelwaldarten, aber mit Trockenwaldeinfluss, was diesen Ort wirklich einzigartig macht. Im Hotel angekommen, fahren wir auf der Schotterstraße in Richtung Bioreservat, um Spezialitäten wie Ockerkehl-Baumspäher, Wellenbekarde, Mohrenguan, Purpurkehlnymphe, Violettkehl-Sternkolibri, Weißohr-Grundammer und andere zu sehen. Abendessen gibt es in der Stadt, in einem gemütlichen Restaurant und dazu eine kurze Präsentation über das neue Gebiet, den Pazifischen Nebelwald.

9. Februar (9. Tag): Bei den Kolibiris im Curicancha-Reservat 
Frühes Frühstück und dann weiter zum Curicancha Reservat, hier haben wir die besten Möglichkeiten viele Nebelwaldarten zu sehen.Costa-Rica-Taube, Nacktkehl-Schirmvogel, Weißkehlwachtel, Chiriquitaube, Quetzal,Dreilappenkotinga und viele andere sind möglich. Wir werden einige Zeit an den Fütterungsstellen verbringen, die uns gute Gelegenheit bietet, bis zu acht Kolibriarten auf die Tagesliste zu setzen. Am späten Nachmittag, auf dem Weg zum Biologischen Reservat Monteverde, werden wir weitere Kolibris sehen und wir versuchen Sprenkelkauz und Nacktbein-Kreischeule zu finden. Abendessen in der Stadt.

10. Februar (10. Tag): Unterwegs im Carara-Nationalpark am Zentralpazifik
Heute fahren wir zum Zentralpazifik, dort kommen wir gegen Mittag an, um einen sehr produktiven Spaziergang im Carara-Nationalpark zu machen. Hunderte von Vögeln bewohnen diesen spektakulären Wald. Es ist keine Überraschung, das dieser als einer der besten Hotspots für Vogelbeobachtung in Mittelamerika gilt:Graubrust-Ameisendrossel, Orangewangen-Ameisenpitta, Fleckenbrust-Kronenbekarde, Gelbhosenpipra, Orangebandpipra und Blauscheitelpipra und viele andere. Am Ende des Tages besuchen wir die “Carara Natural Vogelbäder”, einen fast mythischen Hotspot, in dem wir bei ausreichender Hitze die Möglichkeit haben, mehrere Vögel beim Baden zu sehen. Etwa fünf Arten besuchen diesen einzigartigen Ort, darunter die bunten Pipras. Anschließend geht es zurück ins Hotel. Auf dem Weg stoppen wir an einigen Stellen und halten Ausschau nach den wunderschönen Scharlachara, Brauenmotmot, Feuerschnabelarassari und viele andere. Heute Nacht gibt es die Möglichkeit für eine kleine Wanderung, auf der wir nach Mangrovenkreischeule und Bindenhalskauz nahe unserem Hotel suchen.

11. Februar (11. Tag): Bootsfahrt durch Mangrovenwälder
Heute beginnen wir früh mit einer sehr produktiven Bootsfahrt in die Mangrovenwälder und bekommen hoffentlich Rosalöffler, Waldstorch, drei Arten von Eisvögeln, Mangrovevireo und Mangrovenamazilie zu sehen. Später am Morgen (oder vielleicht am Nachmittag) werden wir etwas Zeit investieren, um die Einfahrtsstraße des Hotels zu erkunden, auf der Suche nach dem schwer fassbaren Feuerschnabelarassari und Fischertukan, außerdem Schieferschwanz-, Schwarzkehl- und Veilchentrogon. Rotschwanz-Glanzvogel und Weißzügel-Faulvogel bewohnen diesen Wald am Straßenrand. Der Scharlachara ist eine Zielart für die Zeit, die wir im Zentralpazifik verbringen. Die fotografischen Möglichkeiten sind in der Regel zahlreich.

12. Februar (12. Tag): Bei den Kolibris im Talamanca-Hochland

Feuerkehl-Kolibris an der Fütterung. Foto: H. Meyer

Nach dem Frühstück beladen wir den Bus und fahren zum Talamanca Highland, einem ausgezeichneten Ort für wunderschöne Kolibris und einem sehr guten Punkt für die meisten der Talamanca-Chiriqui-Endemiten. Die farbenfrohen Kolibris wie Weißkehlnymphe und Violettkehl-Sternkolibri, Vulkanelfe, Feuerkehlkolibri und viele andere sind an den Fütterungsstellen verbreitet. Wir kommen im Hotel an und erkunden das Gelände auf der Suche nach Andenbartvogel, Blaukappenorganist und Langschwanz-Seidenschnäpper, der normalerweise am späten Nachmittag zu sehen ist. Eine kurze Präsentation über unser neues Ökosystem, das Talamanca-Hochland und seine Besonderheiten, steht an.

13. Februar (13. Tag): Auf der Suche nach Quetzal und Paramo-Endemiten 
Am frühen Morgen verbringen wir einige Stunden, um die bestmögliche Sicht auf den Quetzal zu erhalten. Am späten Vormittag suchen wir entlang einer Straße, die durch den Los Quetzales National Park führt nach den schwer fassbaren Arten wie Silberkehlhäher, Costa-Rica-Zwergkauz, Wellenbekarde, Zaunkönigsänger, Fahlstreif-Zaunkönig, Ockergelb-Schnäppertyrann und vielen anderen. Später am Nachmittag besuchen wir den Paramo auf der Suche nach Endemiten wie Bergzaunkönig und Vulkanammer und genießen die schöne Landschaft der höchsten Berge Costa Ricas.

14. Februar (14. Tag): Auf dem Weg zurück in die Hauptstadt 
Am frühen Morgen birden wir rund um das Hotel. Nach dem Frühstück check out und Fahrt zurück in die Hauptstadt nach San Jose, Zwischenstopp an wenigen Orten, um die Landschaft zu genießen und die letzten Vögel der Reise abzuholen, je nachdem, welche wir während der Reise verpasst haben. Ankunft am Nachmittag (1 Übernachtung in San Jose).

15. Februar (15. Tag): Abschied von Costa Rica und Heimreise 

Wir werden gemeinsam entscheiden, wie wir unsere letzten Stunden in Costa Rica bis zum frühen Nachmittag verbringen. Entweder nochmals auf einer Birdingtour am Stadtrand oder (optional) bei einer Stadtbesichtigung in San Jose, der Hauptstadt des mittelamerikanischen Landes. Am Nachmittag  machen wir uns reisebereit und begeben uns zum internationalen Flughafen. Je nach Airline beginnt unsere Rückreise am Abend (Ankunft in Deutschland am Sonntag, 16.02.).

Notwendig Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben vorbehalten! 
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Teilnehmer, Preise, Leistungen

Teilnehmer

Minimum 7 und maximal 14 Teilnehmer.

Preise/Staffelpreise

07/08 Teilnehmer 3.090,00 € pro Person im Doppelzimmer/Vollpension
09/10 Teilnehmer 2.890,00 € pro Person im Doppelzimmer/Vollpension
11/12 Teilnehmer 2.690,00 € pro Person im Doppelzimmer/Vollpension
13/14 Teilnehmer 2.590,00 € pro Person im Doppelzimmer/Vollpension

Einzelzimmerzuschlag: 450,00 €

Bartmeise-Reisen Vertrieb für Schweiz & Österreich: Michael Straubhaar, 3110 Münsingen, Tel.: (+41) 79 466 9329: E-Mail: buchung@bartmeise.de

Im Reisepreis inbegriffen

  • 14 Übernachtungen (Zweibett- oder Einzelzimmer, Privatbad mit Warmwasser, DC/ WC) in guten Stadthotels und Logdes
  • alle Mahlzeiten (Beginn mit Abendessen am Anreisetag und Ende mit Frühstück am Abreisetag)
  • Reiseleitung in Costa Rica (inkl. Abholung am Flughafen) und deutsche Reiseleitung durch Bartmeise-Reisen Martin Winter
  • Sämtliche Guidekosten (spezialisierter lokaler Birguide)
  • Private Transporte (Trinkwasser im Tourbus unbegrenzt verfügbar)
  • Bootsausflüge
  • Eintrittsgelder zu allen Orten, die im Reiseplan genannt sind
  • Bartmeise-Vogelliste zum Eintragen der täglich gesehen Arten, Bartmeise-Notizbuch und Kugelschreiber
  • Deutsche Insolvenzversicherung – Reisesicherungsschein nach BGB 651r

Im Reisepreis nicht inbegriffen

  • Langstreckenflug von D/CH/A nach San Jóse ausschließlich mit sehr guten europäischen Airlines wie Lufthansa und/ oder KLM/Air France (kein Umstieg auf US-Territorium notwendig!) oder mit Air Cananda über Kanada.
  • mögliche Verlängerungsnächt/e bei Flugausfällen
  • Alkoholische Getränke
  • Auslandskrankenversicherung (Pflicht für diese Reise)
  • Trinkgelder für Serviceleistungen in Hotels, Trinkgelder für Guides und Fahrer zwischen 1,00 € und 2,50 € pro Tag und Person (nach separater Empfehlung)
  • Zusätzliche Angebote in den Hotels wie Spa, Massage etc.
  • Alle weiteren Ausgaben oder Extratouren, die nicht aufgeführt sind

Bartmeise-Reisen ist Mitglied im Deutschen Reisebüro Verband

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Allgemeine Hinweise, Ausrüstung, Charakter der Reise

Folgende Ausrüstung sollte mitgebracht werden:

  • Bequeme, leichte Wanderschuhe für die Exkursionen in den Wäldern
  • Leichte Schuhe/ feste Sandalen
  • Langarmhemden/ T-Shirts zur Vermeidung von Insektenstichen
  • Ein warmer Pullover und eine warme Jacke für kühle Abende (um 10ºC) in den Bergen, nachts kühl
  • Leichte Regenjacke oder Regenschirm
  • Stirnlampe (für Abendexkursionen)
  • Wasserflasche (1,5 l)
  • Sonnenschutzmittel und Kopfbedeckung.
  • persönliche Reiseapotheke mit Insektenschutz

Zum Charakter dieser Reise 

Diese Reise ist eine Birding-Tour (Bartmeise-Klassifizierung: “Vögel intensiv”). Außer an Reisetagen werden von morgens bis abends – nur unterbrochen durch Mahlzeiten, Transferzeiten und durch Pausen (für das Personal!) – Vögel beobachtet (bis 10-12 Stunden an manchen Tagen). Der Schwerpunkt liegt, neben der gesamten lokalen Vogelwelt, auf seltenen, “near endemic-” und endemischen Arten. Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit professionellen lokalen Guides zusammen. Diese sind exzellente Kenner ihrer heimischen Vogelwelt und oftmals in Aktivitäten von Landesvereinen und Gesellschaften zum Schutz und zur Erforschung (Kartierung, Monitoring usw.) tätig. Neuentdeckungen von bisher in der jeweiligen Landesavifauna unbekannten Fakten zum Vorkommen und zur Biologie einzelner Arten, die bei solchen Reisen immer wieder anfallen, fließen in die genannten Projekte des Reiselandes ein. Unsere Birdguides nutzen von Fall zu Fall Vogelstimmen aus einer Soundbibliothek, um schwer auffindbare bzw. versteckt lebende Arten sichtbar zu machen. Dies geschieht unter Berücksichtigung der Brutbiologie und der Schutzansprüche einzelner Arten, die von unseren Guides eingeschätzt werden können. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung zu den Abläufen der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programmes liegt aber ausschließlich in den Händen des lokalen Birdguides, der Bartmeise-Partnerfirma.

Weiterreichende touristische Informationen zu “Land & Leuten” werden bei dieser Reise nicht gegeben. Interessenten werden gebeten sich im Vorfeld in das Gebiet einlesen (Reiseführer oder Internet).

Bartmeise-Reisen sind (Klein-) Gruppenreisen mit 6-12 Teilnehmern (im Ausnahmefall mehr, aber dann ausdrücklich in der Reisebeschreibung genannt). Wer Schwierigkeiten mit anderen Menschen in Kleingruppen und/ oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, der kann nicht an dieser Reise teilnehmen! So genannte “Lister”, also jene Vogel-Interessierte, die nur in der Welt unterwegs sind, um ihre ‘persönliche Lifeliste’ an Vogelarten aufzufüllen, die sich rücksichtslos und unhöflich gegenüber anderen Gästen verhalten und die Gruppenaktivitäten stören, sind absolut unwillkommen (solche Gäste können auch von einer laufenden Reise ausgeschlossen werden)!  Vogelfotografen sind immer willkommen, jedoch müssen diese bereit sein, sich den Beobachtern unterzuordnen.

 

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Reisedetails

Flugreisen, Reisen, Startseite, Vögel intensiv
Staffelpreise ab 2.590,00 € pP VP/DZ

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