Brasilien: Endemische Vögel in der Mata Atlântica

Reisebeschreibung

Brasilien: Unterwegs zwischen Florianópolis und Rio de Janeiro

Endemische Vögel in der Mata Atlântica und an Brasiliens zauberhafter “Grüner Küste”

Reisezeitraum: 4. bis 20. Januar 2020 (+/-1 Tag) 

Unsere Reiseroute in der Mata Atlantica. Montage: A. Eisen Rupp.

Brasilien hat für Vogelkundler weit mehr zu bieten als “nur” Amazonas und Pantanal, die fast immer in den Reiseangeboten zu finden sind. Diese Reise führt wieder in den selten besuchten Südwesten Brasiliens und dort in die Mata Atlântica, dem „Atlantischen Regenwald“, dessen Biodiversität eine der höchsten der Welt ist und sogar einen größeren Artenreichtum (über 1.000 Vogelarten) als das Amazonasbecken aufweist. Brasilien zählt zudem zu den 17 Megadiversity-Staaten (Megadiverse Countries), die mit über 70 % der auf dem Land lebenden Arten einen großen Anteil an der Artenvielfalt bzw. Biodiversität der Erde beherbergen. 1993 wurde die Mata Atlântica, die durch die Abholzung als einer der am stärksten bedrohten tropischen Wälder der Erde gilt, in 14 Bundesstaaten Brasiliens zum UNESCO Biosphärenreservat erklärt.

Selten und bedroht: Der Schwarzkopf-Ameisenfänger. Foto: A. Eisen Rupp.

Für die Vogelkundler wird es wie immer täglich intensive Birding-Touren (ca. ab 6.00 Uhr morgens und auf Wunsch nochmals abends) zur Vogelwelt der Mata Atlântica mit Schwerpunkt auf endemische Arten geben. Wir haben also wieder eine hoch effektive Birding-Tour in einem ganz speziellen Ökosystem, dessen enorme Bedrohung wir vor Ort sehen und begreifen können, geplant. Unser brasilianischer Bartmeise-Mitarbeiter ist nicht nur ein exzellenter Kenner der Vogelwelt seiner Heimat, sondern insbesondere auf endemische Vogelarten spezialisiert. Und so wird es auch auf dieser Reise möglich sein, dass wir von den etwas mehr als 600 in der Mata Atlântica vorkommenden Vogelarten um die 350 Arten auf unserer Strecke entdecken können, darunter vielleicht 60-70 endemische Vogelarten, die nur im atlantischen Regenwald vorkommen und nochmals einige Arten mit dem Status „critically endengered”. Zahlreiche seltene und für diese Region Brasiliens endemische Vogelarten wie z.B. den Araukarien-Meisenschlüpfer, Strohschwanzschlüpfer, Schilfrohr-Ameisenfänger, Rubinkolibri, Schmetterlingselfe, Schwarzkopf-Ameisenfänger (Black-hooded Ant-Wren), Schwarzkopf-Beerenfresser, Goldfügel-Cotinga und Scharlachibis sind Zielarten (weitere Zielarten in der täglichen Beschreibung) und sollten wir mit etwas Glück auch beobachtet werden können. Eine außergewöhnliche Reisekombination entlang der “grünen Küste” Südbrasiliens, extra für Bartmeise-Reisen zusammengestellt!

Endemisch im Atlantischen Regenwald, die Dreifarben-Tangare. Foto: A. Eisen Rupp.

Außerdem folgt auch diese Reise erneut symbolisch den Spuren von VsO-Mitglied Prof. Dr. Helmut Sick (geb. 10.01.1910 in Leipzig), der auf Empfehlung von Prof. Dr. Erwin Stresemann 1939 an einer dreimonatigen Forschungsreise nach Brasilien teilnahm. Durch den Ausbruch des 2. Weltkrieges blieb er zunächst nicht freiwillig in Südamerika, um dann nach dem Ende des Krieges seine Forschungen in Brasilien aber gezielt fortzusetzen. 1960 wurde Helmut Sick Leiter der ornithologischen Abteilung des Nationalmuseums in Rio de Janeiro. Von 1946 bis 1959 nahm er als Ornithologe an Expeditionen der ‚Fundacao Bracil Central‘ teil, die der Erforschung und Erschließung Zentralbrasiliens galten. In seinem spannenden Buch „Tukani“, das 1957 im Verlag Paul Parey auch in Deutschland erschien, schildert er seine Erlebnisse sehr eindrücklich. Seine ornithologischen Forschungen gipfelten in dem 1985 erschienenen zweibändigen Werk „Ornithologia Brasileira“, das noch heute als Standardwerk für die Vogelwelt Brasiliens gilt (Neumann et al. 2010). Prof. Dr. Helmut Sick wurde in seiner Wahlheimat Brasilien große Wertschätzung zuteil. So erhielt er 1973 die Ehrenbürgerschaft der Millionenstadt Rio de Janeiro verliehen. Er starb am 05.03.1991 81-jährig in Rio, wo er auch seine letzte Ruhe fand.

Titelfoto: Der attraktive Riesentukan: Foto: A. Eisen Rupp.

Reiseplan

1. Tag: Anreise nach Südbrasilien
Abflug mit KLM um 6:00 Uhr morgens in Berlin-Tegel nach Amsterdam und von dort weiter direkt nach Sao Paulo und Florianópolis, wo wir Ortszeit gegen 22.00 Uhr eintreffen werden. Nach der Einreise Fahrt zu unserem Hotel am São José, wo ein spätes Nachtessen wartet.

Araukarien-Meisenschlüpfer. Foto: A. Eisen Rupp

2. Tag: Auf in die Berge nach Urupema
Gut ausgeschlafen und voll akklimatisiert verlassen wir heute die Küste und starten in die Berge von Urupema im Hochland des Bundesstaates Santa Catarina. Wir kommen gegen Mittag dort an, checken in die Urupema-Birdloge ein, und nach einem Mittagessen suchen wir den ersten Kontakt zur Vogelwelt in den urtümlich anmutenden Araukarien-Nadelwäldern. Weißbrauenspecht, Braunbrust-Zwergspecht, Tapaculo, Dunkelkappen-Baumsteiger, Isabellstreifen-, Strichel-, und Rotschwanzschlüpfer sowie Graubrust-Ammerfink können wir entdecken Unsere familiär geführte Loge liegt auf 1200 m NN in einer grandiosen Bergwelt unter riesigen Auraukarien versteckt. Wir werden ganz allein im Haus sein, und können die besondere Vogelwelt in dieser auch für Brasilien einzigartigen und abgelegenen Region (die „kälteste“ Gegend Brasiliens zugleich, nachmal mit Schnee im brasilianischen Winter- unser Sommer in Europa) genießen.

3. Tag: Spezialisten im Auraukarien-Wald und im Grasland 
Vor dem Frühstück Exkursion in die Bergwelt auf Suche nach Vogelarten, die gestern vielleicht verborgen geblieben sind. Nach dem Mittagessen erleben wir mit dem offenen Grasland ein ganz anderes Biotop und halten Ausschau vor allem nach Langschwanz-Uferwipper, Helmayrpieper, Dominikanermonjita, Ypiranga- und Pampaammer, Schwarzbauchpfäffchen und Rotfußserima. Mit Einbruch der Dunkelheit kommen wir zur Logde zurück und können nach dem Abendessen noch nach Brasilkauz und Langohr-Kreischeule suchen, die ihre Lebensräume in der Logde-Umgebung haben.

Scharlachsichler. Foto: A. Eisen Rupp.

4. Tag: Im deutschen Tal nach Pomeroda – Vögel an der Küste
Nach dem Frühstück verlassen wir Urupema und treten wir unsere Rückreise an die Küste an und begeben uns auf eine ca. 400 km lange Fahrt, vorbei an der für seine deutschen Einwanderer aus dem Pommern bekannten Stadt Pomerode, bis zum Volta Velha-Schutzgebiet in Itapoá am Atlantik für zwei Nächte. Auf dem Weg dorthin, bei Joinville, der größten Stadt im Bundesstaat Santa Catarina, werden wird hoffentlich den seltenen Scharlachsichler sowie Klapperralle und Krabbenreiher beobachten. Im Schutzgebiet erwarten uns u.a. folgende Zielarten: Gelbzügel-Todityrann, Rotscheitel-Maskentyrann, Brasiltangare, Dreifarbentangare, Blaukopfpitpit, Krontangare, Kappennaschvogel und Schwarzmanteltangare. In der Nacht gehen wir auf die Suche nach Bänder-, Zwerg- und Pauraquenachtschwalbe und der Kappenkreischeule.

5. Tag: Auf der Suche nach den Endemiten der Küste 
Während des gesamten Tages werden wir im Volta Velha-Schutzgebiet auf Vogelbeobachtung unterwegs sein. Zielarten heute u.a.Gelbfußtinamu, Dottertukan, Weißschwanztrogon, Gelbkehlspecht, Blondschopfspecht, Bindeschwanz-Ameisenfänger, Südlicher Schuppenameisenvogel, Südlicher Einfarbameisenschlüpfer, Rotschwingen-Ameisenfänger, Ockerbrust-Todityrann, Uferlaubtyrann, Gelbbürzeltyrann, Grauschopftyrann, Rostflügel-Breitschnabeltyrann, Graunacken-Piprites, Weißbrustpipra und Blaubrustpipra.

6. Tag: Unterwegs zum Intervales-Schutzgebiet 
Nach dem Frühstück verlassen wir Itapoá und beginnen unsere Fahrt in eines der berühmtesten Schutzgebiete im Biosphärenreservat Mata Atlântica, dem Intervales State Park, der einer der besten Birdingplätze in Südbrasilien mit allein bis zu 360 möglichen Vogelarten ist. Es steht ein langer Reisetag vor uns, aber auf dem Weg zum dem Park machen wir Halt in Curitiba, der Hauptstadt des Bundesstaates Paraná, um einige Wasservögel und auch um den seltenen Halsflecken-Bündelnister beobachten zu können.

Schwarzmaskenguan. Foto: A. Eisen Rupp

7. Tag: Vögel an der legendären Carmo-Straße 
Heute können wir zahlreiche neue Vogelarten erwarten, und zwar an der für Birder legendären ‘Carmo-Straße’ innerhalb des Parkes: Mit etwas Glück können wir heute einige seltene Arten wie Graubauchhabicht, Wellenohrspecht, Blaubauchpapagei, Schwarzmaskenguan, Weißbart-Ameisenfänger, Elstertangare, Goldtukan, Graubraune Piha, Rostbauch-Ameisenfänger und die weiße Nacktgesicht-Kotinga entdecken. Nach Einbruch der Nacht werden wir versuchen, die Hakenschwanz-Nachtschwalbe und einen Bewohner unserer Logde, die Styxeule zu beobachten. Entweder tags am Schlafplatz oder nachts rufend haben wir beste Chancen, einen der ungewöhnlichsten Vögel sehen zu können, den fast Schleiereulen großen Urutau-Tagschläfer.

Violetthaubenelfe. Foto: A. Eisen Rupp

8. Tag: Bei den Endmiten von Intervales 
Nach dem Frühstück werden wir Vögel in den Wäldern neben dem Gasthaus und dem Restaurant des Parks beobachten. Einige der möglichen Arten sind Grünrücken-Todytyrann, Schmuck– und Diamantpfäffchen, Hochland- Olivtyrann, Hellmater’s Kurzschopftyrann und Streifenkehl-Attilatyrann bieten sollte. Wir werden heute die Chance haben, seltene und scheue Vögel beobachten zu können, die unter normalen Bedingungen nur ausnahmsweise vor die Ferngläser zu bekommen sind, im Intervales State Park aber mit Futter angelockt werden: Grausteißtinamu, Capueirawachtel, Weißbrustralle und Königsameisenpitta.

9. Tag: Seltene Vögel in Mangroven an der Küste 
Heute verlassen nach dem Frühstück den Intervales Park und fahren zurück ans Meer nach Peruíbe. Am Nachmittag erreichen wir diese kleine Ansiedlung am Atlantik und beziehen eine Pousada. In den Mangroven von Peruíbe werden wir Arten wie die Zweifarben-Spitzschnabel und Scherenschwanz-Nachtschwalbe beobachten. (2 Nächte).

10. Tag: Auf der Suche nach der Rotschwanzamazone 
An diesem Tag werden wir Vögel in Peruíbe und Mongaguá beobachten. Unter den für die Küstenwälder typischen Arten sind Weißhalsbussard und Rotschwanzamazone die wichtigsten. Wenn gewünscht, kurze Freizeit am Strand möglich.

11. Tag: Im Sumpf beim Sumpfameisenfänger
Nach dem Frühstück fahren wir weiter nach Ubatuba, dem Paradies der Kolibris! Auf dem Weg werden wir die Bergkette besteigen, um eine der seltensten Arten des Atlantischen Regenwaldes zu beobachten, die in den Sümpfen von Salesópolis, dem Sumpfameisenfänger, lebt.

Grünhaubenelfe (endemisch). Foto: A. Eisen Rupp.

Schmetterlingselfe. Foto: A. Eisen Rupp

12. Tag: Im Kolibri-Paradies unterwegs 
Unser Kolibri-Tag! In der Folha Seca- Kolibri-Logde können wir 10-15 Kolibriarten hautnah an Fütterungen erleben: Hier dürfen wir uns auf einige neue, zum Teil wieder sehr seltene Arten wie Sägeschnabel-Schattenkolibri, Schwarzkolibri, Schmetterlingselfe, Weißkinn-Saphirkolibri und Erzkolibri freuen. Und noch etwas weiter außerhalb suchen wir noch nach dem winzigen Roten Zwergschattenkolibri, der hoffentlich an Heliconia-Blüten zu sehen sein wird. Auf der Angelim-Farm und in der Rancho „Pica Pau“ erwarten uns wieder verschiedene endemische und äußerst seltene Vogelarten wie z.B. Salvadoriameisenschlüpfer, Rotkehl-Laubwender und Nördl. Stirnhaubentapaculo sowie die akut vom Aussterben bedrohte Fahlkehl-Zwergkotinga.

13. Tag: Auf der Suche nach dem Schwarzkof-Ameisenfänger 
Nach dem Frühstück fahren wir weiter nach Nova Friburgo zur Itororó Lodge, auf dem Weg halten wir im Sertão de Mambucaba, um den seltenen und endemischen Schwarzkopf-Ameisenfänger zu beobachten und andere Arten wie Rotaugen-Bündelnister, Gabelschwanz-Todytyrann, Streifenrückenbekarde, Buntkehlsaltator und viele anderen Arten.

14. Tag: Endmiten am “Pico da Caledonia” 
An diesem Tag werden wir mit dem Auto zum “Pico da Caledonia” aufsteigen, einem der höchsten Berge der Serra dos Orgãos, in dem vielen brasilianische Endemiten Arten leben. Unter den Arten, die wir suchen, sind Goldflügelkotinga, Grauflügelkotinga, Grünhaubenelfe, Rostschwanz-Ameisenfänger, Rostrückenwürgerling und Orangenbrusttangare. In der letzten Etappe vor dem Gipfel, schon unbewaldet, finden wir hoffentlich Blasser Distelschwanz.

Bindenschwanz-Ameisenfänger, endemisch. Foto: A. Eisen Rupp

15. Tag: Im Regua-Schutzgebiet unterwegs 
Nach dem Frühstück, das sehr früh serviert wird, folgen wir REGUA, einem privaten Schutzgebiet, das Wälder und Feuchtgebiete der Rio de Janeiro-Ebene schützt. Abgesehen davon, dass es eine sehr schöne Gegend ist, ist es auch eine sehr komfortable Lodge. Hier werden wir Wasservögel wie Rotschnabel-Pfeifgans, Moschusente, Kahnschnabel und auch viele Waldvögel wie WellenbauchbekardeSchwarzkappenkotinga, Gelbbauchorganist, Dunkelmantel-Ameisenwürger, Silbrigflanken-Ameisenschlüpfer und Schwarzkappentangare beobachten.

16. Tag: Abschied von der südbrasilianischen Vogelwelt 
Nach dem Frühstück nutzen wir unseren letztewn Voirmittag, um im Schutzgebiet Regua und seiner Umgebung zu Vögel zu beobachten. Nach dem Mittagessen fahren wir weiter nach Rio de Janeiro zum Internationalen Flughafen Tom Jobim-Galeao, von wo unser Rückflug um 17.30 Uhr nach Paris startet.

Wellenbauchbekarde. Foto: A. Eisen Rupp

17. Tag: Ankunft in Europa und Heimreise.
Nach einer hoffentlich wieder ruhigen Nacht im Flugzeug erreichen wir gegen 7:30 Uhr mit Air France Paris Charles de Gaulle. Von dort starten gegen 9:30 Uhr unsere Weiterflüge nach D/CH/A (Berlin, Düsseldorf, Hamburg … Wien und Zürich).

Notwendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben vorbehalten! 

 

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Preise & Leistungen

Staffelpreise

  • ab 07/08 Teilnehmer:  x.xxx,00 € pro Person
  • 09/10      Teilnehmer:  x.xxx,00 € pro Person
  • 11/12      Teilnehmer: x.xxx,00 € pro Person
  • Einzelzimmer-Zuschlag: xxx,00 €
Bartmeise-Reisen Vertrieb für Schweiz & Österreich: Michael Straubhaar, 3110 Münsingen, Tel.: (+41) 79 466 9329: E-Mail: buchung@bartmeise.de

 

Im Reisepreis inbegriffen

  • Rundreise im bequemen Miniubus (ca. 1.700 km Gesamtfahrleistung zu erwarten); Trinkwasser im Bus unbegrenzt
  • sämtliche (15) Übernachtungen in Doppel- oder Zweibettzimmern (oder Einzelzimmern) mit Brasiltangare, endemisch. Foto: A Eisen Ruppprivatem Bad und WC (teilw. Ausnahme nur in der familiär geführten Eco-Logde in Urupema; hier einige Zimmer im Haupthaus mit Etagenbad (bei garantierter Privatsphäre in verschließbarem Badezimmer auf dem Flur)
  • alle Mahlzeiten in Vollpension (mind. dreimal und bis zu viermal täglich vom Buffet (meist warm) bzw. an bestimmten Tagen mit Lunchpack für unterwegs und inklusive Kaffee & Kuchen in den Eco-Logdes (hier auch inklusive nationaler Getränke wie frische Fruchtsäfte und immer Trinkwasser zu den Mahlzeiten
  • Gruppengröße max. 12 Personen; keine anderen Gäste in den Eco-Logdes
  • alle genannten Ausflüge und Besichtigungen
  • Eintritte in Nationalparke, Reservate und ggf. in private Schutzgebiete
  • Fotoerlaubnis (so erforderlich)
  • 24 Stunden deutschsprachige Reiseleitung verfügbar
  • Spende in Höhe von 25,00 € pro Reiseteilnehmer für den Schutz der bedrohten Taubenhalsamazone in den Araukarien-Wäldern (für Verein “Espaco Silvestre”)
  • Deutsche Reiseinsolvenzversicherung nach § 561k BGB

Im Reisepreis NICHT inbegriffen

  • Fernflug ab D/CH/A über Sao Paulo nach Florianopolis und zurück ab Rio de Janeiro für ab xxx,00 € pro Person

    Schwarzmanteltangare. Foto: A. Eisen Rupp

  • Alkoholische und Extra-Getränke.
  • Trinkgelder in Restaurants und Hotels, für Kofferträger in Hotels und an Flughäfen etc.
  • Trinkgelder für Birdguide und Fahrer (grundsätzlich empfohlen für alle Bartmeise-Reisen: Birdguide 2,00 €-2,50 € pro Tag/Person; Fahrer 1,00 €-1,50 € pro Tag/Person; ggf. Tour-Helfer: 1,00 € pro Tag/Person)
  • Extra-Übernachtung z.B. bei Flugstornierung o.ä.
  • persönliche Ausgaben aller Art
  • persönliche Gesundheitsvorsorge
  • Private Auslandskrankenversicherung (Pflicht für diese Reisen!)
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Allgemeine Reisehinweise

Sicherheit und Gesundheit

Auf unseren Rundreisen sind grundsätzliche Sicherheitsstandards gewährleistet. Es besteht kein erhöhtes Sicherheitsrisiko, wenn einfachste Vorkehrungen (Infos von der Reiseleitung unterwegs) wie überall auf der Welt eingehalten werden. Ein erhöhtes Erkältungsrisikio besteht für Menschen, die den Umgang mit Klimaanlagen nicht gewöhnt sind. Auch im tropischen Brasilien sind alle öffentlichen Räume und Verkehrsmittel stark klimatisiert. Die Reiseleitung hat keinen Einfluss darauf, meist auch nicht in Transportmitteln! Daher empfehlen wir für solche Fälle, stets einen leichten Pullover bei der Hand zu haben. Moskitos, Zecken und Kakerlaken leben in den Tropen und finden sich manchmal selbst auch in den saubersten Hotels und Logdes. Mit diesen Lebenwesen muss man sich in diesem Teil der Welt arrangieren! Bezüglich Gesundheitsvorsorge ist eine hausärztliche Beratung rechtzeitig vor der Reise notwendig. Die üblichen Reiseimpfungen (nach WHO) werden empfohlen. Jeder muss selber für sich entscheiden, ob er eine Malaria-Prophylaxe durchführen möchte oder nicht. In unserer Reisezeit herrscht Trockenzeit, das Moskito-Risiko ist gering (aber vorhanden). Deswegen muss im Regenwald immer Vorsorge gegen stechende und blutsaugende Insekten mittels angemessener Kleidung und entsprechendem Insektenschutz getroffen werden. Die Reiseleitung hält auf jeden Fall auch ein Malaria-stand-by-Präparat bereit.

Mitnahmeempfehlung

  • Bequeme Wanderschuhe für die Exkursionen im Regenwald
  • kleiner Rucksack für Tagesausrüstung
  • Sandalen oder ein Paar leichte Schuhe
  • Langarmhemden (zur Vermeidung von Insektenstichen)

    Endemisch für den Atlantischen Regenwald, die Blaukappentangare. Foto: A. Eisen Rupp

  • einen leichten Pullover für kühle Abende in den Bergen in Urupema, für klimatisierte Fahrzeuge und Räume
  • leichte Regenjacke
  • Badebekleidung
  • Taschenlampe bzw. Stirnlampe für Nachtexkursionen nach Eulen und Nachtschwalben
  • Sonnenschutzmittel und Kopfbedeckung
  • Insektenschutzmittel (die Reiseleitung hält zudem ein spezielles, erprobtes brasilianisches Mittel bereit!)
  • Fernglas, wer möchte ein kleines Spektiv

Charakter dieser Reise

Diese Reise ist eine intensive Birding-Tour (Bartmeise-Klassifizierung: “Vögel intensiv”). Außer an Reisetagen werden von morgens bis abends – nur unterbrochen durch Mahlzeiten bzw. durch Pausen (für das Personal!) – Vögel beobachtet (bis 12 Stunden am Tag). Der Schwerpunkt liegt dabei, neben der gesamten lokalen Vogelwelt, auf seltenen, “near endemic-” und möglichst vielen endemischen Arten der bereisten Bioregion. Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit hoch kompetenten, lokalen Guides zusammen, die exzellente Kenner ihrer heimischen Vogelwelt und zumeist eingebunden in die Aktivitäten zum Schutz und zur Erforschung (Kartierung, Monitoring usw.) über landesweite Vereine bzw. Gesellschaften sind. Neuentdeckungen von bisher in der jeweiligen Landesavifauna unbekannten Fakten zum Vorkommen und zur Biologie einzelner Arten, die bei solchen Reisen immer wieder anfallen, fließen daher in die genannten Projekte des Reiselandes ein. Unsere Birdguides nutzen von Fall zu Fall Vogelstimmen aus einer Soundbibliothek, um schwer auffindbare bzw. versteckt lebende Arten beobachten zu können. Dies geschieht in jedem Fall unter Berücksichtigung der Brutbiologie und der Schutzansprüche einzelner Arten, die von unseren Guides gut eingeschätzt werden können. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung zu den Abläufen der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programmes liegt ausschließlich in der Verantwortung des lokalen Birdguides (der Bartmeise-Partnerfirma).

Weiterreichende touristische Informationen zu ‘Land & Leuten’ werden bei dieser Reise nicht gegeben (Ausnahme: Stadtrundgang Cali am Abreisetag – in englischer Sprache). Interessenten sollten sich bitte vorher in das Gebiet einlesen (Reiseführer oder Internet).

Bartmeise-Reisen sind (Klein-) Gruppenreisen mit 6-16 Teilnehmern (im Ausnahmefall und wenn in der Reisebeschreibung ausdrücklich genannt, auch mehr). Wer Probleme mit Gruppenreisen und/oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, kann nicht an einer solcher Reise teilnehmen!

 

In Kooperation mit Adrian Rupp Birding ToursLogo-Adrian-Rupp_500px                                             

 

 

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Bartmeise-Reisen ist Mitglied im Deutschen Reisebüro-Verband (DRV)

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Reisedetails

Flugreisen, Startseite, Vögel intensiv
ab XXX € pP VP im Doppelzimmer
Januar 2021

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