Brasilien: Seltene Vögel und Tiere in der endlosen Steppe

Reisebeschreibung

Brasilien: Zu Besuch beim Blauaugentäubchen, einem der seltensten Vögel der Welt 

Unterwegs in der Cerrado auf der Suche nach dem Dunkelsäger, Großen Ameisenbär und Mähnenwolf

Reisezeitraum: 15. bis 28. Mai 2023 

Unsere Reiseroute in der Cerrado ab/an Belo Horizonte. Montage: A. Eisen Rupp

Ein Paukenschlag bzw. eine ornithologische Sensation wartet zu Beginn: Bartmeise-Reisen kann im Rahmen dieser Tour die einzigartige Möglichkeit anbieten, das Blauaugentäubchen (Blue-eyed Ground-dove), das bald 100 Jahre als verschollen bzw. als ausgestorben galt, zu beobachten! Erst vor zwei Jahren wurde zufällig ein winziges Vorkommen mit 20 Individuen und aktuell jetzt noch ein zweites Vorkommen entdeckt. Dank spezieller Schutzmaßnahmen mit Grundstückserwerb etc. entwickelt sich der Bestand positiv. In Absprache mit SAVE BRAZIL ist es jetzt machbar, die gar nicht so scheuen Vögel zu besuchen.

Danach führt diese einzigartige Reise in eine etwas weniger bekannte Region des riesigen südamerikanischen Landes, in die endlosen Graslandschaften (Cerrado) der brasilianischen Steppe im Bundesstaat Minas Gerais im Schatten der Mata Atlantica. Im Reiseplan stehen hier die Schutzgebiete Serra do Cipó- und Serra da Canastra-Nationalpark sowie das private Reservat Santuário do Caraça mit ihren speziellen den Endemiten im Hochland. Wir möchten darauf hinweisen, dass diese Reise in 2023 die einzige Gelegenheit bietet, diese unglaublich faszinierende Steppenlandschaft mit ihrer ungewöhnlichen Vogel- und Tierwelt (wie Mähnenwolf und Ameisenbär aus nächster Nähe etc.) erleben zu können. Der bis 2022 im Rahmen unserer jährlichen Reise ins klassische Pantanal (mit Südamazonas und der “Garden of the Amazons”) angebotenen Abstecher in die Cerrado entfällt ab 2023 aufgrund einer neuen Programmplanung.

Der Serra do Cipó-Nationalpark hat eine Größe von 31.000 ha und ist Teil der Serra do Espinhaço. Diese Region bildet den Übergang zwischen zwei sehr wichtigen Biomen: der Grasssteppe/Cerrado und dem Atlantischen Regenwald. Die Flora dieser Region ist bekannt für ihren Reichtum und die Vogelfauna wartet mit zahlreichen Endemiten des Grasslandes auf.

Dunkelsäger. Foto: Adrian E. Rupp

Ein weiterer vogelkundlicher Höhepunkt dieser Reise kann im Serra da Canastra-Nationalpark erwartet werden, wo am Oberlauf des San Francisco-Flusses die letzte bedeutende Population des akut vom Aussterben bedrohten Dunkelsägers (Brazilian Merganser) lebt. Dieser Naturpark mit seinen rund 350 Vogelarten wurde 1972 mit dem Hauptzweck gegründet, die einzigartige Flusslandschaft und ihre Flora und Fauna mit dem bekannten 185 Meter hohen Wasserfall, Casca D’Anta zu schützen. Auch die weltberühmten Wappentiere dieser legendären Steppenlandschaften, der Großen Ameisenbär und der Mähnenwolf, können hier mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit beobachtet werden.

Weitere Etappe dieser speziellen Rundreise ist das private Reservat Santuário do Caraça, dessen Mittelpunkt ein altes Kloster ist, welches als Gasthaus für Reisende an der Königsstraße im 18. Jahrhundert diente. Heute ist das Klosterquartier ein Hotel inmitten eines 14.000 ha großen Schutzgebietes, einer der besten Adressen zum Beobachten des Mähnenwolfes.

Rotnacken-Bandvogel. Foto: Adrian E. Rupp

Diese spezielle vogelkundliche (sowie naturkundliche) Rundreise durch das beeindruckende Hinterland des Atlantischen Regenwaldes (Mata Atlantica), durch die endlosen brasilianischen Steppen mit ihren Trocken- und Galeriewäldern und Flusstälern stellt eine Besonderheit im Bartmeise-Reiseprogramm dar. Wie bei unseren Reisen in Südamerika üblich, wird auch diese Tour in den bewährten Händen von Adrian Eisen Rupp, unserem brasilianischen Bartmeise-Mitarbeiter, liegen, dessen herausragende Kenntnisse der Ornis seines Heimatlandes es ermöglichen werden, erneut zahlreiche Vogelarten, darunter seltene, akut bedrohte und viele endemische Vogelarten Brasiliens hautnah zu erleben.

Startbild: Blauaugentäubchen. Foto: SAVE Brazil
Bitte lesen Sie auch unseren Reisebericht “Seltene Vögel, Ameisenbär und Mähnenwolf in der endlosen Steppe von Minas Gerais” vom Oktober 2017 hier unter Galerie/Reiseberichte

 

Reiseplan

Reiseplan

15.05.2023 (1. Tag): Anreise nach Südamerika

Wir fliegen voraussichtlich tags ab Deutschland (Berlin/Frankfurt/München) über Lissabon direkt nach Belo Horizonte und von dort aus sofort weiter sofort weiter in den Norden des Bundesstaates Minas Gerais, wo wir bereits gegen 19.00 Uhr eintreffen. Unser Mitarbeiter Adrian heißt alle Bartmeise-Gäste herzlich willkommen. Übernachtung Hotel/Abendessen.

16.05 (2. Tag): Kennenlernen der Vögel der Trockenwälder des nördlichen Minas Gerais

Kalkstein-Degenflügel. Erstbeschreibung im Jahr 2017! Foto: Tycho B. Fernandes.

Bevor wir in das Land der Blauaugentäubchen aufbrechen, verbringen wir einen Vormittag damit, die Vögel kennenzulernen, die in den Trockenwäldern des nördlichen Minas Gerais leben. Diese Wälder sind typisch für das Einzugsgebiet des Flusses São Francisco und beherbergen eine Vielzahl endemischer Arten wie den Kalkstein-Degenflügel (Outcrop Sabrewing), Franziskusbuschammer (Sao Francisco Sparrow), São-Francisco-Dunkeltyrann (Caatinga Black-Tyrant), Kaktussittich (Cactus Parakeet), Gelbbürzel-Laubtyrann (Minas Gerais Tyrannulet), Reiserkleintyrann (Reiser’s Tyrannulet), Campotrupial (Campo Troupial), Fleckenzwergspecht (Spotted Piculet), Rotbrusttangare (Scarlet-throated Tanager) und Zimthaubenläufer (Caatinga Cacholote). Nach dem Mittagessen fahren wir weiter in in eine Kleinstadt, in deren Nähe sich das wiederentdeckte Vorkommensgebiet vom Blauaugentäubchen (Blue-eyed Ground-dove), das heute zu den seltensten Vögeln der Welt zählt, befindet. Übernachtung Pousada/VP.

17.05. (3.Tag): Nach fast 100 Jahren wiederentdeckt  – das Blauaugentäubchen wartet

Anderthalb Tage haben wir hier die Möglichkeit, die Art zu beobachten und sicher auch fotografieren zu können. Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter der brasilianischen Vogelschutzorganisation, die sich um den Erhalt der Art bemüht, wird uns führen und begleiten. Also haben wir die Möglichkeit, nicht nur das zum Schutz dieser gefährdeten Art geschaffene Reservat zu kennenlernen, sondern auch die wunderschöne Landschaft und andere Vogelarten zu genießen, wie zum Beispiel: Rotbauchara (Red-bellied Macaw), Zwergara (Red-shouldered Macaw), Spitzschwanzsittich (Blue-crowned Parakeet), Goldhauben-Schmuckkolibri (Horned Sungem), Weißbrauen-Ameisenpitta (White-browed Antpitta), Strichelrücken Ameisenfänger (Narrow-billed Antwren), Goldscheitelpipra (Saffron-crested Tyrant-Manakin), Grauscheitel-Finkentangare (Cinereous Warbling Finch) und viele andere. Übernachtung Pousada/VP.

18.05. (4.Tag): Neue Abenteuer im Espinhaço-Gebirge und Flug nach Belo Horizonte

Nach dem Frühstück haben wir etwas Zeit, um vielleicht noch einige Arten zu entdecken. Danach fahren zum Flughafen, von wo aus wir am Nachmittag nach Belo Horizonte starten. Unser Transport zur nächsten Lodge wartet am Flughafen für den kurzen Transfer. Übernachtung Pousada/VP.

19.05. (5. Tag): Im Schutzgebiet und am Kloster der Mähnenwölfe … 

Grünmaskenkolibri. Foto: Adrian E. Rupp

Nach dem Frühstück verbringen wir einen großartigen Tag mit Vogelbeobachtung im “Santuário do Caraça” in den Catas-Altas-Bergen. Auch in diesem lohnenden Schutzgebiet erwarten wir wichtige Zielvogelarten (zahlreiche Endemiten) dieser Reise in einer ganz spezielle Landschaft Brasiliens, z.B. Grünmaskenkolibri (Hyacinth Visorbearer), Felsentapaculo (Rock Tapaculo), Surucuatrogon (Surucua Trogon), Weißbrusttapaculo (White-breated Tapaculo), Halbmond-Faulvogel (Crescent-chested Puffbird), Schmuckbrust-Ameisenvogel (White-bibbed Antbird), Serraameisenfänger (Serra Antwren), Gabelschwanzkotinga (Swallow-tailed Cotinga), Rotkehlkotinga (Red-ruffed Fruitcrow), Blaubrusttangare (Gilt-edged Tanager), Goldhaubenpipra (Serra do Mar Tyrant-Manakin), Bronzeguan (Dusky-legged Guan), Schieferbrustralle (Slaty-breasted Wood-Rail), Pavuasittich (White-eyed Parakeet), Zimtroter Schattenkolibri (Planalto Hermit), Schwalbennymphe (Fork-tailed Woodnymph), Schwarzkolibri (Black Jacobin), Weißkehlkolibri (White-throated Hummingbird), Fleckenbauch-Baumsteiger (Scaled Woodcreeper), Weißkehl-Baumsteiger (White-throated Woodcreeper), Rotkappen-Dickichtschlüpfer (Rufous-capped Spinetail), Graubauch-Dickichtschlüpfer (Gray-bellied Spinetail), Minas Gerais-Baumschlüpfer (Pallid Spinetail), Ockerbrauen-Blattspäher (Buff-browed Foliage-gleaner), Olivgrauer Würgerling (Plain Antvireo), Schwarzscheitel-Ameisenfänger (Black-capped Antwren), Serraameisenfänger (Serra Antwren), WeißschulterFeuerauge (White-shouldered Fire-eye), Ockerbürzel-Ameisenfänger (Ocher-rumped Antbird), Olivrücken-Ameisenfänger (Dusky-tailed Antbird), Rotkehl-Mückenfresser (Rufous Gnateater), Blaubrustpipra (Swallow-tailed Manakin), Rotbürzelpipra (Pin-tailed Manakin), Grünrücken-Todityrann (Hangnest Tody-Tyrant), Gelbzügel-Todityrann (Gray-headed Tody-Flycatcher), Kurzschopf-Dunkeltyrann (Velvety Black-Tyrant), Graurücken-Wassertyrann (Masked Water Tyrant), Krontangare (Ruby-crowned Tanager), Blaubrusttangare (Gilt-edged Tanager), Orangebrusttangare (Brassy-breasted Tanager), Schmucktangare (Golden-chevroned Tanager), Grünschwingensaltator (Green-winged Saltator) usw.

Mähnenwolf. Foto: Christoph Schulze.

Wir werden uns hier die Zeit nehmen, den seltenen Mähnenwolf zu beobachten. Durch einen Zufall entdeckten vor Jahrzehnten Mönche an ihrem abgelegenen Kloster, dass sich in der Abenddämmerung Mähnenwölfe, die ungewöhnlich hochbeinig-eleganten südamerikanischen Vertreter der Wölfe, an weggeworfenen Schlachtabfällen einfanden. Die Bewohner des Klosters legten fortan abends Fleischbrocken aus und so entwickelte sich in den Jahrzehnten eine Tradition: allabendlich kommen 1-2 wilde Mähnenwölfe aus der Cerrado und nehmen das angebotene Futter an. In Brasilien ist dieses attraktive Schauspiel landesweit bekannt, denn der Besucher kann aus 3-5 Metern Abstand die Tiere beobachten und fotografieren. Nach den Mähnenwölfen, die kaum Notizen von den anwesenden Menschen nehmen, sich aber öfters durch ebenfalls anwesende Krabbenfüchse gestört fühlen, kommt ab und auch der Flachlandtapir und schaut, ob die Wölfe noch ein paar Brocken übrig gelassen haben. Übernachtung Pousada/VP.

20.05. (6. Tag): Unterwegs durch die Espinhaço-Gebirge

Am Vormittag haben wir noch die Möglichkeit einige Arten zu beobachten, und nach dem Mittagessen fahren wir weiter zu einem am Rande des Serra do Cipó Nationalparks gelegenen Dorf, wo wir Gelegenheit haben werden, die endemischen Arten des Espinhaço-Gebirges zu beobachten und mehrere andere Arten, die typisch für den Cerrado sind. Übernachtung Pousada/VP.

21./22.05. (7./8. Tag): Vogelbeobachtungen im Serra do Cipó-Nationalpark

Kobaltammertangare. Foto: Adrian E. Rupp

An beiden Tagen werden wir intensiv birden. Neben anderen sind die wichtigsten Vogelarten im Serra do Cipó Nationalpark, die wir hier suchen, u.a.: Long-tailed Cinclodes (Langschwanz-Uferwipper – espinhacensis unterarten), Minas Gerais-Canastero (Cipo Canastero), Kobaltammertangare (Blue Finch), Graunacken-Grastyrann (Gray-backed Tachuri), Grauscheitel-Finkentangare (Cinereous Warbling Finch), Schwarzhalssaltator (Black-throated Saltator), Goldhauben-Schmuckkolibri (Horned Sungem), Zinnobertangare (Hepatic Tanager), Amethystohrkolibri (White-vented Violetear), Silberwangen-Ameisenwürger (Silvery-cheeked Antshrike), Langschwanzammer (Pale-throated Pampa-Finch), Goldstirnsittich (Peach-fronted Parakeet), Streifenschwanzspecht (Checkered Woodpecker), Braunscheitel-Olivtyrann (Plain-crested Elaenia), Grauspelzer (Plumbeous Seedeater), Weißohr-Faulvogel (White-eared Puffbird), Gelbbürzelstärling (Yellow-rumped Marshbird), Zimttangare (Cinnamon Tanager)Zitronengilbtangare (Stripe-tailed Yellow-Finch), Gelbbauchspelzer (Yellow-bellied Seedeater), Hellmayrpieper (Hellmayr’s Pipit), und Kehlband-Schleppentyrann (Streamer-tailed Tyrant), von denen einige Arten äußerst selten bzw. in der Region endemisch sind. Übernachtung Lodge/VP.

23.05. (9. Tag): Dem Land des Dunkelsäger entgegen!

Nach dem Frühstück checken wir aus und reisen von der “Serra do Cipó” zur “Serra da Canastra”. Wir werden unterwegs zu Mittag essen und unsere Ankunft ist für den Nachmittag geplant. Übernachtung Lodge/VP.

24./25. (10./11.Tag): Seltene Tiere in der atemberaubenden Steppe

Die nächsten drei Tage wollen wir gut ausnutzen, um intensive Vogel- und Naturbeobachtungen im 197.000 ha großen “Serra da Canastra”-Nationalpark zu unternehmen. In diesem Park entspringt einer der wichtigsten Flüsse Brasiliens, der São Francisco-Fluss, der einen 185 Meter hohen Wasserfall bildet. Dieser Flusslauf ist eines der letzten bedeutenden Brutgebiete des hochgradig vom Aussterben bedrohten Dunkelsägers (Brazilian Merganser), einem der seltensten brasilianischen Vögel, den wir hier beobachten wollen.

Großer Ameisenbär. Foto: Adrian E. Rupp

Die Savannen im oberen Teil des Parks ermöglichen es uns, Vögel wie den Nandu (Greater Rhea)Ockerbrustpieper (Ocker-breasted Pipit), Hahnenschwanztyrann (Cock-tailed Tyrant), Spitzschwanz-Grastyrann (Sharp-tailed Tyrant)Camposerdhacker (Campo Miner), Seggenzaunkönig (Sedge Wren), Schwarzkopftangare (Black-masked Finch), Flügelbindentangare (White-banded Tanager), Weißbürzeltangare (White-rumped Tanager) und Säugetiere wie Pampahirsch (in diesem Teil Brasiliens verbreitet) und Großer Ameisenbär (eines der besten Gebiete, um diese Art in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten) zu sehen. Am späten Nachmittag kann man mit etwas Glück den Mähnenwolf mit seinen Jagdgewohnheiten beobachten, gleichzeitig beginnen die Gnomennachtschwalbe (Least Nighthawk) bei Einbruch der Dunkelheit zu fliegen.

Goldbauchamazone. Foto: Adrian E. Rupp

Andere faszinierende Arten, die vor unseren Augen erscheinen können, sind Königsgeier (King Vulture), Kronenbussard (Chaco Eagle)Andenbussard (Black-chested Buzzard-Eagle) Rotfußseriema (Red-legged Seriema), Augenfleckenralle (Ocellated Crake), Goldbauchamazon (Yellow-faced Parrot), Violettkehlkolibri (Stripe-breasted Starthroat), Chapadatyrann (Chapada Flycatcher) und Fuchsschwalbe (Tawny-headed Swallow) unter anderen Arten, die zusammen mit der üppigen Landschaft und der Vielfalt der Umgebungen die Serra da Canastra zu einem der besten Reiseziele machen, um das wilde Leben des Cerrado in Brasilien zu beobachten. Übernachtung Hotel/VP.

26.05. (12. Tag): auf dem Weg nach Belo Horizonte

Am Morgen werden wir nochmals Zeit haben, um nach einigen Vogelarten zu suchen, die wir in den vergangenen Tagen vielleicht verpasst haben. Gegen Mittag checken wir aus und fahren zurück nach Belo Horizonte, wo wir am Abend eintreffen werden. Übernachtung Hotel/VP.

27./28.05. (13./14. Tag): Rückreise nach Europa

Am späten Nachmittag fliegen wir von Belo Horizonte direkt zurück nach Lissabon, wo wir am nächsten Morgen (28.05.) eintreffen. Von dort geht es dann sofort weiter nach D (Berlin/Frankfurt/München), wo diese wunderbare Reise endet.

Notwendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben vorbehalten!

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Teilnehmer, Preise, Leistungen

Teilnehmer

Minimum 6 und maximal 11 Personen

Preise 

Staffelpreise:

  • 6/7 Teilnehmer: 3.090,00 € pro Person
  • 8-10 Teilnehmer: 2.990,00 € pro Person
  • 11 Teilnehmer: 2.790,00 € pro Person
  • Einzelzimmer-Zuschlag: 400,00 €
Bartmeise-Reisen Vertrieb für Schweiz & Österreich: Michael Straubhaar, 3110 Münsingen, Tel.: (+41) 79 466 9329: E-Mail: buchung@bartmeise.de

Im Reisepreis inbegriffen

  • Rundreise im bequemen Minibus oder mit zwei Landrovern (je nach Teilnehmerzahl), Trinkwasser im Bus unbegrenzt
  • sämtliche (12) Übernachtungen in Doppel- oder Zweibettzimmern (oder Einzelzimmern) mit privatem Bad und WC
  • alle Mahlzeiten in Vollpension bzw. an bestimmten Tagen mit Lunchpack für unterwegs und inklusive Kaffee & Kuchen in den Eco-Lodges
  • Gruppengröße max. 12 Personen
  • alle genannten Ausflüge und Besichtigungen
  • Eintritte in Nationalparke, Reservate und ggf. in private Schutzgebiete
  • Fotoerlaubnis (so erforderlich)
  • deutschsprachige Reiseleitung Adrian Eisen Rupp (brasilianischer Biologe/Ornithologe, Mitarbeiter Bartmeise-Reisen)
  • Deutsche Reiseinsolvenzversicherung nach § 561r BGB

Im Reisepreis nicht inbegriffen

  • Fernflug ab Frankfurt/Berlin/München über Lissabon direkt nach Minas Gerais für ab 990,00 € in Economy Class
  • kurzer Inlandsflüge für ca. 150,00 € zurück nach Belo Horizonte
  • Spende in Höhe von 50,00 € pro Person an SAVA Brazil (Schutz Blauaugentäubchen)
  • Alkoholische und Extra-Getränke.
  • Trinkgelder in Restaurants und Hotels, für Kofferträger in Hotels und an Flughäfen etc.
  • Trinkgelder für Birdguide und Fahrer (grundsätzlich empfohlen für alle Bartmeise-Reisen: Birdguide 2,00 €-2,50 € pro Tag/Person; Fahrer                                                                            1,00 €-1,50 € pro Tag/Person; ggf. Tour-Helfer: 1,00 € pro Tag/Person)
  • Extra-Übernachtung z.B. bei Flugstornierung o.ä.
  • persönliche Ausgaben aller Art
  • zusätzlicher Bargeldbedarf für diese Reise um 150,00 € (für abendliche Getränke, Snacks etc.)
  • persönliche Gesundheitsvorsorge
  • Private Auslandskrankenversicherung (Pflicht für diese Reisen!)
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Allgem. Hinweise, Mitnahmeempfehlung, Klima, Gesundheit, Charakter der Reise

Mitnahmeempfehlungen

  • leichtes, aber geschlossenes Outdoor-Schuhwerk (möglichst wasserdicht)
  • leichte Sommergarderobe, aber langärmlige Hemden bzw. T-Shirts (Schutz gegen Sonne und Insekten)
  • leichte Jacke/Pullover zum Schutz gegen Erkältungen in klimatisierten Fahrzeugen und Räumen
  • Kopfbedeckung (möglichst mit Abdeckung der Halspartie gegen Sonne)
  • leichte Regenjacke, Windschutz
  • Badesachen (ggf. für Hotel-Pools)
  • gute Stirnlampe oder Taschenlampe
  • Outdoor-Trinkwasserflasche (zum Befüllen)
  • persönliche Reiseapotheke
  • Bestimmungsliteratur: Wildlife Conservation Society/Gwynne, John A. (2010) – Birds of Brazil – The Pantanal & Cerrado of Central Brazil. Cornell University Press, ISBN 978-0-8014-7646-4
    App für Iphone: “Birds of Brazil” von Nature Guides basierend auf Van Perlo (2009): A Field Guide of the Birds of Brazil (ISBN 978-0-19-530155-7)

Wetter und Sicherheit
Immer warm bis heiß, tags 28-30°C, meist trocken und oft Wind in der Steppe. Nachtemperaturen um 15-18°C. Schutz gegen kurze Regenschauer/Gewitter (Regenschirm, Regenjacke). Alle Zimmer in allen Lodges verfügen über moderne Klimaanlagen. Achtung Erkältungsgefahr: Im Zielgebiet werden alle Verkehrsmittel (Busse, PKW, Flugzeug) sowie alle öffentlichen Räume (Restaurants, Geschäfte etc.) extrem klimatisiert! Deswegen stets dünnen Pullover oder Jacke zum Schutz vor Erkältungen bereit halten! In den bergischen Regionen: morgens kühl, tags warm bis heiß.

Auf unseren Rundreisen sind grundsätzliche Sicherheitsstandards gewährleistet. Es besteht kein erhöhtes Sicherheitsrisiko, wenn einfachste Vorkehrungen (Infos von der Reiseleitung unterwegs) wie überall auf der Welt eingehalten werden

Gesundheitshinweise

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt sowie bei besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen. Brasilien verlangt bei der Einreise aus Europa keinen Nachweis einer Gelbfieberimpfung. Der größte Teil Brasiliens ist inzwischen Gelbfieberendemiegebiet, so dass eine Impfung zum persönlichen Schutz empfohlen wird. Das Ausmaß der betroffenen Regionen in Brasilien ändert sich auch kurzfristig. Dazu und weitere wichtige Informationen zur persönlichen Vorsorge (malaria etc.) finden sich auf www.auswaertiges-amt.de (Sicher Reisen/Ihr Reiseland/Reisen und Gesundheit).

Zum Charakter dieser Reise 

Diese Reise ist eine Birding-Tour (Bartmeise-Klassifizierung: “Vögel intensiv”). Außer an Reisetagen werden von morgens bis abends – nur unterbrochen durch Mahlzeiten bzw. durch Pausen (für das Personal!) – Vögel beobachtet (bis 12 Stunden am Tag). Der Schwerpunkt liegt dabei, neben der gesamten lokalen Vogelwelt, auf seltenen, “near endemic-” und endemischen Arten. Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit hoch kompetenten lokalen Guides zusammen, die exzellente Kenner ihrer heimischen Vogelwelt und zumeist eingebunden in Aktivitäten von Landesvereinen und Gesellschaften zum Schutz und zur Erforschung (Kartierung, Monitoring usw.) sind. Neuentdeckungen von bisher in der jeweiligen Landesavifauna unbekannten Fakten zum Vorkommen und zur Biologie einzelner Arten, die bei solchen Reisen immer wieder anfallen, fließen in die genannten Projekte des Reiselandes ein. Unsere Birdguides nutzen von Fall zu Fall Vogelstimmen aus einer Soundbibliothek, um schwer auffindbare bzw. versteckt lebende Arten sichtbar zu machen. Dies geschieht in jedem Fall unter Berücksichtigung der Brutbiologie und der Schutzansprüche einzelner Arten, die von unseren Guides gut eingeschätzt werden können. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung zu den Abläufen der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programmes liegt aber ausschließlich in den Händen des lokalen Birdguides (der Bartmeise-Partnerfirma).

Weiterreichende touristische Informationen zu ‘Land & Leuten’ werden bei dieser Reise nicht gegeben. Interessenten sollten sich bitte vorher in das Gebiet einlesen (Reiseführer oder Internet).

Bartmeise-Reisen sind (Klein-) Gruppenreisen mit 6-16 Teilnehmern (im Ausnahmefall und wenn in der Reisebeschreibung ausdrücklich genannt, auch mehr). Wer Probleme mit anderen Menschen in Kleingruppen und/oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, der kann nicht an einer solcher Reise teilnehmen! So genannte “Lister”, also jene Vogel-Interessierte, die nur in der Welt unterwegs sind, um ihre ‘persönliche Lifeliste’ an Vogelarten aufzufüllen, die sich rücksichtslos und unhöflich gegenüber anderen Gästen verhalten und die Gruppenaktivitäten stören, sind absolut unwillkommen (solche Gäste können auch von einer laufenden Reise ausgeschlossen werden)!  Vogelfotografen sind immer willkommen, jedoch müssen diese bereit sein, sich den Beobachtern unterzuordnen.

Bartmeise-Reisen ist Mitglied im Deutschen Reisebüro-Verband (DRV)

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Reisedetails

Flugreisen, Startseite, Vögel intensiv
Staffelpreise ab 2.790,00 € pro Person im DZ/VP
15. bis 28. Mai 2023

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