Brasilien: Pantanal und in den ‘Garden of the Amazons’

Reisebeschreibung

Brasilien: Bezaubernde Vogelwelt im Pantanal, in der Steppe und im Südamazonas 

Unterwegs in Mato Grosso auf der Suche nach Hyazinthara, Harpyie, Witwentangare und nach dem Jaguar am Cuiabá-Fluss 

Reisezeitraum: 2. bis 19. Oktober 2020 (Reiseverschiebung aufgrund der COV19-Pandemie auf einen neuen Termin 2021) 

Jaguar am Cuiaba-Fluss, 20 Meter von den Beobachtern im Boot entfernt. Foto Oktober 2019: J. Hottinger

Diese einzigartige 17-tägige Reisekombination führt an vier verschiedene Orte zu drei (von sechs) anerkannten brasilianischen Biomen: in das klassische Pantanal, die Cerrado (Steppe) und in den Amazonas, und das alles finden wir nur in einem einzigen brasilianischen Bundesstaat, in Mato Grosso! Wir bereisen diesen Bundesstaat vom Süden bis in den Norden auf über 1.050 Kilometer Länge, davon 800 Kilometer per Flugzeug und um 250 Kilometer mit dem Bus. Insgesamt bewegen wir uns auf dieser Reise ungefähr 1.500 Kilometer hin und her per Bus in Mato Grosso, wo 900 Vogelarten leben und die Heimat der südamerikanischen „Big Five“, zu denen Jaguar, Flachlandtapir, Mähnenwolf, Großer Ameisenbär und Riesenotter zählen, zu finden ist. Diese Reise bietet die Möglichkeit, bis zu 430 Vogelarten (darunter um die 20 Endemiten, hier wieder insbesondere Ameisenvögel) sowie die im Reiseplan genannten Highlights in der Vogelwelt zu erleben. Die hautnahe Begegnung mit Jaguar und Riesenotter am Cuiabá-Fluss aus vielleicht 20 Meter Entfernung dürfte ein Höhepunkt für jeden Tier- und Naturfreund sein! Unser Bartmeise-Mitarbeiter, der deutschsprachige brasilianische Biologe und Ornithologe Adrian ist zudem ein exzellenter Kenner der Region und der Arten sowie bestens in der brasilianischen Orni- und Naturforscherszene vernetzt.

Symbolvogel des Pantanals, der Hyazinthara. Foto: A. Eisen Rupp.

Wir beginnen in der Hauptstadt von Mato Grosso, in Cuiabá, das auch als das Tor zum nördlichen (klassischen) Pantanal gilt. Hier arbeiten wir uns von Norden nach Süden entlang der berühmten „Transpantaneira“ in die Vogelwelt des Pantanals ein. Unsere Reisezeit liegt zum Höhepunkt der Trockenzeit im Pantanal, so dass sich die typischen Wasservogelarten an wenigen Plätzen konzentrieren werden und gut beobachten lassen. Wir nehmen uns hier aber auch die Zeit, um nach Jaguar und Riesenotter bei den Vögeln natürlich nach dem berühmten Hyazinthara (Hyacinth Macaw) zu suchen. Im Herzen des Pantanal haben wir dafür auf dem Cuiabá-Fluss ein schwimmendes Hotel mit zwei Schnellbooten für unsere Gäste gebucht, wodurch wir unmittelbar im Zentrum des Geschehens sein können.

Einer der seltensten Vögel Brasiliens, die Witwentangare. Foto: A. Eisen Rupp.

Nach dem Pantanal reisen wir weiter in den Südamazonas, und hier in die Endemiten-Region „Garden of the Amazons“, einem ganz speziellen Ort und eine herausragende neue Faunenregion. Rechts- und/oder linksseitig verschiedener Urwaldflüsse laufen hier die unsichtbaren Grenzen endemischer Vogelarten, die sich durch die moderne Forschung zur Systematik der Vögel teils neu ergeben haben. Während man die eine Art nur auf der nördlichen Seite des Flusses finden kann, lebt die andere endemische Art im südlichen Uferbereich, offenbar ohne Kontakte miteinander. Hier am Cuiabá-Fluss finden wir auch eines von nur drei bekannten Vorkommensgebieten der geheimnisvollen Witwentangare (Cone-billed Tanager), von der die Wissenschaft fast 100 Jahre lang annahm, das die Art ausgestorben sein müsse. Erst vor wenigen Jahren wurden dieses und dann zwei weitere winzige Vorkommen gefunden. Seither gilt die Witwentangare, die wir hier sehen können, als einer der seltensten Vögel Brasiliens.

Als drittes Biom besuchen wir kurz die Cerrado (Steppe), die sich ca. 65 km von Cuiabá entfernt auf atemberaubenden, Tepui-artigen Bergplateaus in 600-800 mNN ausgebildet hat. Auch dieser bedrohte Lebensraum bietet wiederum speziellen Vogelarten (einige Fliegenschnäpper- und Tangarenarten), die nur hier zu finden sind, eine Heimat, die geschützt wird durch den Nationalpark “Chapada dos Guimarães”.

Eben flügger Jungvogel der Harpyie am Brutplatz (2019). Foto: J. Hottinger.

Unsere vierte Lokation auf dieser Reise ist nur per Flug zu erreichen und liegt bereits tief im Südamazonas, in einer Übergangsregion zwischen Weide- und Agrarland sowie Tieflandsregenwald mit gewaltigen Urwaldflüssen. Allein das macht diese Region zu einem Hotspot an Biodiversität! Die Vielfalt an Papageien ist unglaublich. Hier gilt unser Hauptinteresse dem attraktiven Fächerpapagei (Red-fan Parrot), der stark gefährdet ist. Bei den Greifvögeln haben wir hier im Gebiet die Chance, die Harpyie (Harpy Eagle) mit Nest und Jungvogel zu erleben, vielleicht unser abschließender Höhepunkt auf dieser Rundreise. Bartmeise-Reisen unterstützt hier einen lokalen Verein, der sich um den Ankauf von Waldgebieten mit Brutplätzen des gewaltigsten Adlers der Welt bemüht.

Unsere Empfehlung: Diese Reise nicht verpassen! Nur wenige Plätze verfügbar (nur zwei Einzelzimmer). 

Titelfoto: Hyazinthara. Foto: A. Eisen Rupp.

Reiseplan

Reiseplan

Tag 1 (2.10.): Anreise nach Südamerika
Voraussichtlich mit einem Flug der Lufthansa-Group (Lufthansa und/oder Swiss) reisen wir ab Frankfurt und/oder Zürich nachts nach Sao Paulo. Mit innerdeutschen Zubringer-Flügen oder mit dem Zug erreichen wir am Abend Frankfurt/M. bzw. oder Zürich. Gegen 22.00 Uhr jeweils startet der Langstreckenflug nach Sao Paulo, in die brasilianische Metropole.

Erster Fotostopp am “Tor zum Pantanal”, Gruppe 2019. Foto: H. Meyer

Tag 2 (3.10.): Ankunft in Brasilien und Fahrt ins Pantanal
Nach mehr als 11 Stunden Direktflug erreichen wir gegen 5.00 Uhr morgens Sao Paulo. Hier haben wir etwas Zeit, um uns bei den Zollformalitäten die Füße zu vertreten. Gegen 10.00 Uhr startet unser Weiterflug nach Cuiabá. Voraussichtlich bereits im Gate zu diesem GOL-Flug wartet unser deutschsprachiger brasilianischer Reiseleiter, unser Bartmeise-Mitarbeiter Adrian. Kurz nach dem Mittag treffen wir in der Hauptstadt des Bundesstaates Mato Grosso ein. Am Flughafen beladen wir unseren Minibus und fahren zum Mittagessen. Anschließend beginnt unsere Weiterreise ins Pantanal, welches wir nach ca. 80 Kilometer erreichen. Am berühmten „Tor zum Pantanal“ machen wir einen Fotostopp. Unsere Lodge für die ersten beiden Nächte liegt nicht mehr weit entfernt (100 km Gesamtstrecke). An der Zufahrt zur Lodge können wir bereits die ersten typischen Vogelarten beobachten, bestimmt auch den endemischen Rotbrustguan (Chestnut-bellied Guan). Ausschau halten wir auch nach dem Hellbraunem Chacalote (Grey-chested Chacalote), einem nicht häufigen Vertreter der Töpfervögel. In der Abenddämmerung erreichen wir dann die Lodge und beziehen unsere Zimmer. Ü/VP

Tag 3 (4.10.): Amazonasseeschwalben und Hyazinthara am Bento-Gomes-Fluss
Heute stehen ganztags mehrere spannende Vogel-Safaris im Programm. Vor dem Frühstück zwischen 5.00 und 8.00 Uhr schauen wir uns im Gelände unserer Lodge nach ersten interessanten Arten um. Nach dem Frühstück steht eines der offenen Safari-Fahrzeuge für uns bereit. Zuerst suchen wir in den Weideflächen und in den abgestorbenen Bäumen nach dem Kaktusspecht (White-fronted Woodpecker), einer argentinischen Art, die hier in ihre nördliche Verbreitungsgrenze hat. Weitere wichtige Vogelarten, nach denen wir gezielt Ausschau halten, sind u.a. Dunkelrücken & Mato Grosso-Ameisenfänger (Black-bellied Antwren, Mato Grosso Antbird), Weißzügel-Dickichtschlüpfer (White-lored Spaintail), Aschkopfvireo (Ashy-headed Greenlet).

Paar Trauernachtschwalben am Tagesrastplatz. Foto: J. Hottinger.

Nach der heißen Mittagszeit, die man in der Lodge am Pool oder in der Hängematte auf der Terrasse genießen kann, fahren wir wieder raus und beobachten direkt am Bento-Gomez-Fluss, wo wir mit etwas Glück neben einem beeindruckenden Wasservogelleben auch einen phantastischen Sonnenuntergang beiwohnen können. Ob der Hyazinthara (Hyazinth Macaw) hier wieder seine Bruthöhle bezogen hat, muss freilich offenbleiben. In den Nestern vom Jabiru, dem Symbolvogel des Pantanals, sollten fast flügge Jungvögel zu sehen sein. Auf den seltenen Kahnschnabel (Boat-billed Heron) müssen wir gezielt achten.

Nach dem Abendessen steht noch eine Nachtsafari im Programm, hauptsächlich auf Eulen und Nachtschwalben. Mit etwas Glück erleben wir den hübschen Zebrakauz (Black-banded Owl), Pauraquen- und Zwergnachtschwalbe (Pauraque & Little Nightjar). Der beeindruckende Riesentagschläfer (Great Patoo) sollte nicht zu übersehen sein. Vielleicht entdecken wir wieder einen Bau vom Krabbenfuchs, dessen Junge im Scheinwerferlicht spielen. Im Vorjahr sahen wir bei dieser Nachtsafari unseren ersten Jaguar!

Tag 4 (5.10.): Am Cuiabá-Fluss warten Urwaldabenteuer und das schwimmende Hotel
Vor und nach dem Frühstück unternehmen wir heute unsere letzten Safarifahrten in die weiterläufigen Steppenflächen der Lodge. Wasserschweine mit ihren Jungtieren tummeln sich in den letzten Pfützen. Falls wir bisher den Großen Ameisenbär noch nicht gesehen haben, dann könnte das jetzt noch gelingen. Nach dem Mittagessen checken wir aus, beladen den Tourbus und treten unsere Weiterreise entlang der Transpantaneira nach Süden an. Immer wieder stoppen wir und suchen die Vogelgemeinschaften ab, die sich zum Höhepunkt der Trockenzeit an den verbliebenen Wasserflächen konzentrieren.

Unser “schwimmendes Hotel” auf dem Urwaldfluss. Foto: H. Meyer.

Am Abend treffen wir dann im ca. 120 km entfernten Porto Jofre, einer Kleinstadt am Ende der Transpantaneira ein. Hier am Cuiabá-Fluss endet jede Straßenverbindung, die ohnehin hier nur noch eine schmale Sandpiste ist. Wir sind im Herzen des klassischen Pantanal angekommen. Am Fluss warten schon zwei Schnellboote auf uns. Mit diesen Booten geht es in rasanter Fahrt ca. 15 Minuten flussabwärts. Am Ufer vertäut taucht eine schicke Yacht auf. Hier machen wir fest, denn das ist unser schwimmendes Hotel für die nächsten zwei Tage, und nur für unsere Gruppe! Auf der Yacht beziehen wir unsere klimatisierten, komfortablen Kajüten. Das Abendbuffet wartet. Und wer mag, der kann die beginnende Nacht auf dem Urwaldfluss im Whirlpool auf dem Oberdeck ausklingen lassen … Ü/VP.

Jaguar schwimmt 20 Meter neben unserem Boot im Cuiaba-Fluss. Foto: J. Hottinger

Tag 5/6 (6./7.10.): Jaguar, Riesenotter und zauberhafte Vogelwelt
Am ersten Tag sind wir morgens und abends mit unseren Schnellbooten auf dem Cuiabá-Fluss unterwegs. Nach dem Frühstück auf der Yacht starten wir, um eines der beeindruckendsten Tiere Südamerikas, den Jaguar, beobachten zu können. Die Rancher hier im Schutzgebiet, die Artenschutzprogramme betreuen, sind gut vernetzt und daher wird unsere Suche nicht lange dauern müssen. Vielleicht entdecken wir am Flussufer zuerst ein Weibchen mit einem oder zwei Jungtieren? Oder ein großes männliches Tier, welches sich dominant in seinem Revier zeigt? Es ist ein eindrückliches Erlebnis, diese gefährdete Großkatze störungsfrei aus 20 Meter Entfernung von den Booten aus erleben zu können! In manchen Jahren konnten wir bis zu fünf verschiedene Jaguare in ihren Revieren an den Flussufern beobachten und fotografieren! 

Rotkopfstärling. Foto: J. Hottinger

Dazu natürlich auch Riesenotter, denn die großen Wassermarder haben am Ufer ihre Baue. Wir können ihnen beim fischen und spielen zuschauen und ggf. sogar bei der Revierverteidigung manchmal gegen den Jaguar. Auf den Sandbänken im Fluss lassen sich Horden von Wasserschweinen sehen. Die Vogelwelt ist beeindruckend. Amazonas– und Großschnabel-Seeschwalben (Yellow- and Large-billed Tern) fliegen auf Nahrungssuche auf und ab und Amerikanische Scherenschnäbel (Black Skimmer) sowie Schlankschnabel-Regenpfeifer (Collared Plover) füttern ihren Nachwuchs. An jeder Ecke, hinter jeder Biegung, sind Neuentdeckungen wahrscheinlich. Am nächsten Morgen sind wir jedoch zu Fuß am Ufer unterwegs, um einige spezielle Graslandarten suchen. Mit etwas Glück finden wir Rotachsel-Kuhstärling (Screaming Cowbird) sowie Rotkopf- und Einfarbstärling (Scarlet-headed- & Unicolored Blackbird).

Mit einzigartigen Erlebnissen, die sich bestimmt tief in die persönlichen Erinnerung eingeprägt haben, verlassen wir das schwimmende Hotel auf dem Urwald-Fluss. Schnellboote bringen uns wieder aufwärts zu einer Anlegestelle, an der unser Bus wartet. Auf der Transpantaneira geht es zurück in nördliche Richtung zu einer weiteren Lodge, die nahe am Rio Claro, liegt. Am frühen Abend erreichen wir unser Quartier und checken ein. Ü/VP.

Zweifarbenfischer. Foto: J. Hottinger

Tag 7 (8.10.): Auf der Suche nach Speerreiher und Zweifarbenfischer und Reise in den Südamazonas
Nach einem zeitigen Frühstück erwarten uns auch hier zwei kleine Boote, die uns mind. eine Stunde hinein in den Urwald fahren. Aber dieser Fluss ist anders, langsamer fließend, enger, voller tropischer Vegetation im Wasser, die unsere Fahrt immer wieder stoppt. Die Zwergbinseralle (Sungrebe) begleitet unsere Fahrt. Aber wir suchen hier insbesondere nach so seltenen Arten wie dem Speerreiher (Agami Heron) und dem Zweifarbenfischer (Green-and-roufus Kingfisher). Nach der Rückkehr zur Lodge schauen wir uns das Vogelleben an den Fütterungen an. Denn hier, und nur hier auf unserer Reise, kommt der hübsche Nandaysittich (Nanday Parakeet) vor und lässt sich aus nächster Nähe anschauen und fotografieren.

Nach dem Mittagessen heißt es endgültig Abschied nehmen von der Vogelwelt des Pantanal. Mit etwas Glück müssten wir um die 250 typische Arten im größten Feuchtgebiet der Erde gesehen haben. Wir reisen zurück nach Cuiabá und von dort weiter durch endlose Agrarsteppen. In den Baumwoll- und Soja-Feldern weiden Nandus in großen Gruppen. Am Abend und nach ca. 350 km Gesamtstrecke erreichen wir wieder ausgedehnte Waldgebiete, hier beginnt unsere zweite (neue) Faunenregion für diese Reise, der Südamazonas! In unserer schönen Pousada checken wir sofort in die Zimmer ein und danach wartet das auch schon das Abendessen. Ü/VP

Der ungewöhnliche Amazonian Umbrellabird. Foto: Irmtraud Müller.

Tag 8-10 (9.-11.10.): Vogel- und Tierwelt in den „Garden oft the Amazons“
In den nächsten zweieinhalb Tagen erwarten uns neue, wieder andere spannende Vertreter der brasilianischen Vogelwelt, denn wir sind im Südamazonas angekommen. Insbesondere die Vielfalt an Ameisenvögeln, um die 20 Arten, darunter einige endemische auf der einen bzw. auf der anderen Seite des Rio-Claro-Flusses, dürften begeistern. Der Fluss, der auch „Rio Claro“ heißt aber nichts mit dem im Pantanal zu tun hat, wird von uralten Baumriesen gesäumt. Hier haben wir gute Chancen, den größten und bemerkenswertesten Vertreter aus der Cotinga-Familie, den mehr als Krähen großen Kurzlappen-Schirmvogel (Amazonian Umbrellabird) zu sehen! Auch der endemische Rio-Madeira-Sittich (Madeira Parakeet) lässt sich hier beobachten.

Eine knappe Stunde mit den Schnellbooten flussabwärts gibt es einen winzigen Uferdurchbruch, der in ein stehendes Gewässer führt. Nur die einheimischen Führer kennen und finden den Zugang hinein. Und hier ist der Lebensraum einer der seltensten Vögel Brasiliens, der geheimnisvollen Witwentangare (Cone-billed Tanager), deren Biologie weitgehend unbekannt ist. Bei unseren Bootsfahren und kurzen Wanderungen am Flussufer werden uns die markanten Pfiffe der Tiefland-Graupiha (Screeming Piha), d i e „Stimme des tropischen Urwaldes“, die in jedem guten Amazonas-Abenteuerfilm hinterlegt ist, begleiten.

Flachlandtapir im Fluss schwimmend. Foto: J. Hottinger.

In den Hitze-Pausen mittags und abends steht unserer Gruppe das gesamte Gelände der Lodge in den „Garden oft the Amazons“ zur Verfügung. In den Fischteichen tummeln sich auch einige Individuen riesiger, selten gewordener Urwaldfische, die man hier sehen kann. Im Obstgarten dürften in dieser Jahreszeit die Fruchtkörper der Cashew-Nüsse reif sein und für einen köstlichen tropischen Genuss zwischendurch sorgen. Und wer sich vom täglichen Urwaldklima erfrischen möchte, der kann das im Naturpool mit kühlem Quellwasser tun. Beim Abendessen müssen wir darauf achten, den Flachlandtapir nicht zu verpassen. Im Schein der Gartenlampen patrouilliert dieser heimlich die Obstbäume nach heruntergefallen Früchten ab.

Riesenotter mit Beute (Fisch). Foto: H. Meyer

Auch wenn es wie immer sehr schwerfallen wird, dieses Naturparadies zu verlassen, steht am 11.10. unsere Weiterreise in die dritte Faunenregion im Programm. Vor oder nach dem Frühstück können wir noch nach einigen Arten suchen, die wir bisher vielleicht verpasst haben, so vielleicht Westl. Strichelfaulvogel (Western Strioleted Puffbird), Rondoniaameisenschnäpper (Rondonia Antwarbler) und den endemischen Zahnschnabel-Zaunkönig (Tooth-billed Wren). Danach reisen wir ca. 330 Kilometer weiter in einen trockenen, steppenartigen Lebensraum in Tepui-artige Berge auf 800 Meter Höhe, denn hier in der ‚Chapada dos Guimares‘ warten wieder andere (endemische) Vogelarten auf uns. Gegen Abend erreichen wir unsere Lodge, das Abendessen steht wie immer bereit. Ü/VP

Tage 11/12 (12./13.10.): Bei den Endemiten in der Hochsteppe
Unser angenehmes Hotel auf dem Hochplateau in der Nähe von Chapada dos Guimares (auf ca. 800m NN) ist Ausgangspunkt für verschiedene Exkursionen auf der Suche nach den Vogelspezialisten in diesem dritten, wieder völlig anderem Lebensraum auf unserer Rundreise durch Mato Grosso. Wir bemühen uns hier darum, seltene und/oder endemischen Steppenvogelarten zu finden wie Goldwangenpapapei (Orange-cheeked parrot), Chapadatyrann (Chapada Flycatcher), Swainsonschopftyrann (Swainson’s Flycatcher), Kurzschopf-Dunkeltyrann (Velvety Black-tyrant), Gelbschnabel-Buschammer (Saffron-billed Sparrow), Weißwangen-Zwergkardinal (Coalcrest), Zitronengilbammer (Stripe-tailed Yellow-finch), Weißbürzeltangare (White-rumped Tanager), Flügelbindentangare (White-banded Tangager), Gimpeltangare (Cinnamon Tanager) und Paratangare (Stripe-billed Tanger). Fast alles Arten, die wegen Lebensraumverlust leider schon stark bedroht sind!

Königsgeier. Foto: A. Eisen Rupp.

Nach einem zeitigen Frühstück checken wir am 13.10 aus und auf der Fahrt zum Flughafen nach Cuiabá stoppen wir (voraus.) an den roten Cliffs beim „Mirador Chapada“ (Aussichtspunkt). Dort können die Flugspiele der imposanten Schild– und Halsbandsegler (Biscutate- & White-collared Swift) beobachten. Vielleicht sehen wir auch Königsgeier (King Vulture) und Schwalbenweih (Swallow-tailed Kite) in der Luft. Im Gebüsch am Straßenrand sollten sich Krauskopf-Blauraben (Curl-crested Jay) zeigen.

Kurz nach dem Mittag startet unserer ca. 1 ½ stündiger Azul-Flug tiefer in den Norden des Bundesstaates Mato Grosso, wieder hinein in den Amazonas. Gegen 14.00 Uhr treffen wir in der Kleinstadt ein. Fernao und sein Team stehen mit den großen Landrovern (für die nächsten Tage) am Flughafen bereit. Nach ca. 15 Minuten Fahrt erreichen wir die ehemalige Farm. Das junge Betreiber-Ehepaar widmet sich heute fast ausschließlich dem Ökotourismus mit Spezialisierung auf Vogelschutz und hat dazu sein riesiges Anwesen komplett umgestaltet. Die nächsten Tage, die wir hier in absolut familiärer Umgebung mit der Familie von Fernao und Vivienne verbringen dürfen, werden die erlebnisreichen Tage dieser Rundreise krönend abschließen. Ü/VP.

Tage 13-16 (14.-17.10.): Auf der Suche nach Harpyie und Fächerpapagei
Je nachdem, wie sich Wetter und Vogelwelt zeigen, richten wir die Abläufe ein. Es wird immer morgens vom Hellwerden bis gegen 11.00 Uhr und am späten Nachmittag bis zur Dunkelheit beobachtet (Nachtexkursion geplant). In der heißen Mittagszeit, in der das Vogelleben im Amazonas komplett ruht, wird auch geruht (Couch, Hängematte oder am Pool …).

An einem Tage hier haben wir eine besondere Verabredung! Wir können einen besetzten Brutplatz (Nest mit Jungvogel) von der Harpyie (Harpy Eagle) besuchen! Dafür unterstützen hier die Bemühungen eines lokalen Vereins, der die Brutplätze dieses bedrohten Adlers in Südbrasilien durch den Ankauf der Wälder absichert. Und das bisher recht erfolgreich. Jeder Teilnehmer an der Reise beteiligt sich mit einer Spende von 100 € an diesem Projekt.

Der Elfenbeinschnabel-Baumsteiger. Foto: J. Hottinger.

Ebenfalls sehr eindrücklich ist die Vielzahl an Papageien, die allein in den offenen Wäldern rund um unsere Facienda ihren Lebensraum haben. Täglich dürften wir u.a. Schwarzohrpapagei (Blue-headed Parrot), Rotbauch- (Red-bellid-), Scharlach- (Scarlet-), Grünflügel- (Red-and-green-), Gelbbrust- (Blue-and-yellow-) und Rotbugara (Chestnut-fronted Macaw) teilweise in großen Gemeinschaften an Schlaf- bzw. an Bruthöhlen (auch Nistkästen) erleben können. Sieben bis acht Arten immer gleichzeitig! Die absolute Spezialität hier, die wir auch gezielt suchen, ist aber der attraktive, äußerst seltene Fächerpapagei (Red-fan Parrot), dessen brasilianischer Name unser Facienda ihren heutigen Name gegeben hat.

Die vielen weiteren Naturerlebnisse zwischen Facienda und Tele-Spires-Fluss, einem gewaltigen Urwaldfluss mit stillen Nebenarmen, die kann man gar nicht alle aufzählen (Verweis auf Reisebericht). Ob wir Flachlandtapir und südamerikanische Fischotter im Fluss schwimmend, Schwarzgesichts-Seidenäffen und Brüllaffen in den Bäumen kletternd, Agutis beim Benagen der harten Paranüsse entdecken, wir vor brünftigen Weißlippen-Pekari auf der Hut sein müssen oder ob wir den eindrucksvollen Kurzlappen-Schirmvogel (Amazonian Umbrellabird) auf Brautschau anlocken können, das muss alles dem Zufall überlassen bleiben!

Unsere Gastgeber Fernao & Vievienne im südamazonas. Foto: H. Meyer

Heute (17.10.) heißt es Abschied nehmen. Vivienne und ihr Team zaubern nochmals ein tolles Mittagsbuffet für uns. Dann werden die Landrover beladen und Fernao bringt uns zum kleinen Regionalflughafen. Die einzige tägliche Azul-Maschine, die die abgelegene Region mit „der Welt“ verbindet, schwebt gegen 14.00 Uhr ein und gegen 15.00 Uhr sind bereits in der Luft nach Cuiabá. Dort angekommen beziehen wir gegenüber dem Flughafen ein schönes Hotel für die letzte Nacht. Unser Abschlussabend findet (voraussichtlich) wie jedes Jahr in einer traditionellen südbrasilianischen Churrasceria statt. Neben einem riesigen Buffett, das vom Sushi bis zu frischen Salaten alles bietet was man sich an Gaumenfreunden vorstellen kann, bringen Kellner ununterbrochen leckere Fleischspieße an den Tisch. Hier gibt es Köstlichkeiten vom Angus-Rind bis Lamm, Schwein, Huhn …. Und wer nicht mehr kann, der muss sein Schild am Platz von „grün“ auf „rot“ drehen, das Signal für die Kellner, sich neue hungrige Gäste zu suchen … Ü/VP.

Tag 17 (18.10.): Über Sao Paulo zurück nach Europa
Nach dem Frühstück checken wir aus und im Flughafen gegenüber bei GOL nach Sao Paulo wieder ein. Wir treffen am Nachmittag in der brasilianischen Metropole ein. Hier verabschiedet sich unser Mitarbeiter Adrian. Er hat jetzt nur einen kurzen Flug in der Nachbarstaat Santa Catarina im Plan, denn er ist dort in der Nähe von Blumenau zu Hause. Lufthansa und/oder Swiss (oder ähnlich) starten mit uns am Abend nach Frankfurt/Zürich/Europa … wo wir nach einem langen Nachtflug am nächsten Morgen eintreffen werden.

Abschluss der Vogelliste im Südamazonas 2019. Foto: H. Meyer

Tag 18 (19.10.): Ankunft in Europa
Mit hoffentlich um die 450 Vogelarten in der Liste und einzigartigen Naturerlebnissen treten wir ab Frankfurt/Zürich etc. die kurze Weiterreise nach Hause an. Und schon heute sollten die Erinnerungen an diese wunderbaren Tage im Vogel- und Naturparadies Brasilien neue Reisepläne beflügeln!

Notwendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben vorbehalten!
Print Friendly, PDF & Email

Teilnehmer, Preise, Leistungen

Teilnehmer

maximal 6 bis maximal 10 Personen

Preise 

  • 6 Teilnehmer: 3.600,00 € pro Person/VP
  • 7 Teilnehmer: 3.300,00 € pro Person/VP
  • 8 Teilnehmer: 3.190,00 € pro Peron/VP
  • 9 Teilnehmer: 3.090,00 € pro Person/VP
  • 10 Teilnehmer: 2.990,00 € pro Person/VP
  • Einzelzimmerzuschlag: 660,00 €
Bartmeise-Reisen Vertrieb für Schweiz & Österreich: Michael Straubhaar, 3110 Münsingen, Tel.: (+41) 79 466 9329: E-Mail: buchung@bartmeise.de

Im Reisepreis inbegriffen

  • Rundreise im bequemen Minibus (Mercedes Sprinter o.ä.)
  • Trinkwasser im Bus unbegrenzt
  • sämtliche (15) Übernachtungen in Doppel- oder Zweibettzimmern (oder Einzelzimmern) mit privatem Bad und WC
  • alle Mahlzeiten in Vollpension (meist Buffet) inklusive Kaffee & Kuchen sowie Obst in den Lodges (nicht im Hotel)
  • Gruppengröße bis max. 8-10 Personen (je nach Zimmerbelegung)
  • alle genannten Ausflüge, mind. fünf Bootsauflüge auf drei verschiedenen Flüssen
  • Eintritte in Nationalparke, Reservate und ggf. in private Schutzgebiete
  • Fotoerlaubnis (so erforderlich)
  • Spende von 100,00 € pP für ein Schutzprojekt zum Schutz der Harpyie
  • deutschsprachige Reiseleitung Adrian Eisen Rupp (brasilianischer Biologe/Ornithologe, Mitarbeiter Bartmeise-Reisen)
  • Deutsche Reiseinsolvenzversicherung nach § 561r BGB

Im Reisepreis nicht inbegriffen

  • Fernflug ab D/CH/A über Sao Paulo nach Cuiabá und zurück für ab 850,00 € pro Person
  • Inlandsflug Cuiabá-Südamazonas und zurück ab 280,00 €
  • Spende in Höhe von 100,00 € pro Person an ein brasilianisches Schutzprojekt für die bedrohte Harpyie
  • Alkoholische und Extra-Getränke.
  • Trinkgelder in Restaurants und Hotels, für Kofferträger in Hotels und an Flughäfen etc.
  • Trinkgelder für Birdguide und Fahrer (grundsätzlich empfohlen für alle Bartmeise-Reisen: Birdguide 2,00 €-2,50 € pro Tag/Person; Fahrer                                                                            1,00 €-1,50 € pro Tag/Person; ggf. Tour-Helfer: 1,00 € pro Tag/Person)
  • Extra-Übernachtung z.B. bei Flugstornierung o.ä.
  • persönliche Ausgaben aller Art wie Wäscheservice etc.
  • persönliche Gesundheitsvorsorge
  • Private Auslandskrankenversicherung (Pflicht für diese Reise!)
  • Zusätzlicher Bargeldbedarf für private Getränke, Snacks etc. max. 150,00 € pP
Print Friendly, PDF & Email

Allgem. Hinweise, Mitnahmeempfehlungen, Klima, Gesundheit, Charakter der Reise

Mitnahmeempfehlungen

  • nur leichtes, aber geschlossenes Outdoor-Schuhwerk (möglichst wasserdicht)
  • nur leichte Sommergarderobe, aber langärmlige Hemden bzw. T-Shirts (Schutz gegen Sonne und Insekten)
  • eine leichte Jacke/Pullover zum Schutz gegen Erkältungen in klimatisierten Fahrzeugen und Räumen Kopfbedeckung (möglichst mit Abdeckung der Halspartie gegen Sonne)
  • leichte Regenjacke oder Regenschirm (im Regenwald)
  • wasserdichte Tasche für Ausflüge auf den Booten
  • Badesachen (ggf. für Pools)
  • gute Stirnlampe oder Taschenlampe
  • Outdoor-Trinkwasserflasche (zum Befüllen)
  • persönliche Reiseapotheke
  • Bestimmungsliteratur: Wildlife Conservation Society/Gwynne, John A. (2010) – Birds of Brazil – The Pantanal & Cerrado of Central Brazil. Cornell University Press, ISBN 978-0-8014-7646-4
  • App für Iphone: “Birds of Brazil” von Nature Guides basierend auf Van Perlo (2009): A Field Guide of the Birds of Brazil (ISBN 978-0-19-530155-7)

Wetter und Sicherheit 

Pantanal und Südamazonas: immer heiß um 30°C. Nachtemperaturen nicht unter 20°C. Hohe Luftfeuchte, aber meist trocken. Schutz gegen kurze Regenschauer/Gewitter (Regenschirm, Regenjacke). Alle Zimmer in allen Lodges verfügen über moderne Klimaanlagen. Achtung Erkältungsgefahr: Im Zielgebiet werden alle Verkehrsmittel (Busse, PKW, Flugzeug) sowie alle öffentlichen Räume (Restaurants, Geschäfte etc.) extrem klimatisiert! Deswegen stets dünnen Pullover oder Jacke zum Schutz vor Erkältungen bereit halten!
In den Bergen vom Nationalpark “Chapada dos Guimarães”: morgens kühl und feucht, tags warm bis heiß. Auf unseren Rundreisen sind grundsätzliche Sicherheitsstandards gewährleistet. Es besteht kein erhöhtes Sicherheitsrisiko, wenn einfachste Vorkehrungen (Infos von der Reiseleitung unterwegs) wie überall auf der Welt eingehalten werden

Gesundheitshinweise

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt sowie bei besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen. Brasilien verlangt bei der Einreise aus Europa keinen Nachweis einer Gelbfieberimpfung. Der größte Teil Brasiliens ist inzwischen Gelbfieberendemiegebiet, so dass eine Impfung zum persönlichen Schutz empfohlen wird. Das Ausmaß der betroffenen Regionen in Brasilien ändert sich auch kurzfristig. Dazu und weitere wichtige Informationen zur persönlichen Vorsorge (malaria etc.) finden sich auf www.auswaertiges-amt.de (Sicher Reisen/Ihr Reiseland/Reisen und Gesundheit).

Zum Charakter dieser Reise 

Amazonasfischer. Foto: J. Hottinger.

Diese Reise ist eine Birding-Tour (Bartmeise-Klassifizierung: “Vögel intensiv”). Außer an Reisetagen werden von morgens bis abends – nur unterbrochen durch Mahlzeiten bzw. durch Pausen (für das Personal!) – Vögel beobachtet (bis 12 Stunden am Tag). Der Schwerpunkt liegt dabei, neben der gesamten lokalen Vogelwelt, auf seltenen, “near endemic-” und endemischen Arten. Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit hoch kompetenten lokalen Guides zusammen, die exzellente Kenner ihrer heimischen Vogelwelt und zumeist eingebunden in Aktivitäten von Landesvereinen und Gesellschaften zum Schutz und zur Erforschung (Kartierung, Monitoring usw.) sind. Neuentdeckungen von bisher in der jeweiligen Landesavifauna unbekannten Fakten zum Vorkommen und zur Biologie einzelner Arten, die bei solchen Reisen immer wieder anfallen, fließen in die genannten Projekte des Reiselandes ein. Unsere Birdguides nutzen von Fall zu Fall Vogelstimmen aus einer Soundbibliothek, um schwer auffindbare bzw. versteckt lebende Arten sichtbar zu machen. Dies geschieht in jedem Fall unter Berücksichtigung der Brutbiologie und der Schutzansprüche einzelner Arten, die von unseren Guides gut eingeschätzt werden können. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung zu den Abläufen der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programmes liegt aber ausschließlich in den Händen des lokalen Birdguides (der Bartmeise-Partnerfirma).

Weiterreichende touristische Informationen zu ‘Land & Leuten’ werden bei dieser Reise nicht gegeben. Interessenten sollten sich bitte vorher in das Gebiet einlesen (Reiseführer oder Internet).

Bartmeise-Reisen sind (Klein-) Gruppenreisen mit 6-16 Teilnehmern (im Ausnahmefall und wenn in der Reisebeschreibung ausdrücklich genannt, auch mehr). Wer Probleme mit anderen Menschen in Kleingruppen und/oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, der kann nicht an einer solcher Reise teilnehmen! So genannte “Lister”, also jene Vogel-Interessierte, die nur in der Welt unterwegs sind, um ihre ‘persönliche Lifeliste’ an Vogelarten aufzufüllen, die sich rücksichtslos und unhöflich gegenüber anderen Gästen verhalten und die Gruppenaktivitäten stören, sind absolut unwillkommen (solche Gäste können auch von einer laufenden Reise ausgeschlossen werden)!  Vogelfotografen sind immer willkommen, jedoch müssen diese bereit sein, sich den Beobachtern unterzuordnen.

Bartmeise-Reisen ist Mitglied im Deutschen Reisebüro-Verband (DRV)

Print Friendly, PDF & Email

 

 

 

Print Friendly, PDF & Email

Reisedetails

Flugreisen, Reisen, Startseite, Vögel intensiv
ab 2.990,00 pP im Doppelzimmer

Sprache wählen

Newsletter

 

Bartmeise-Reisen ist Mitglied im Deutschen Reisebüro-Verband DRV
 

 

Kontaktieren Sie mich