Brasilien: Pantanal und in den ‘Garden of the Amazonas’

Reisebeschreibung

Brasilien: Bezaubernde Vogelwelt im Pantanal, in den Bergen Guimarães und im Südamazonas 

Bei den “Big Five” Südamerikas im Pantanal und auf der Suche nach der geheimnisvollen Witwentangare am Cuiaba-Fluss

Reisezeitraum: 2. bis 19. Oktober 2020 

Geheimnisvoller Vogel: Die endemische Witwentangare lebt nur in Mato Grosso entlang der Flussläufe. Eine Zielart dieser Reise. Foto: Adrian Eisen Rupp.

Diese kombinierte Reise führt in drei der sechs brasilianisch anerkannten Biome: das Pantanal, den Cerrado und den Amazonas. Alle Destinationen befinden sich im Bundesstaat Mato Grosso, Heimat von etwa 900 Vogelarten und der südamerikanischen “Big Five”: Jaguar, Brasilianischer Tapir, Mähnenwolf, Großer Ameisenbär und Riesenotter.

Die Hauptstadt ist Cuiabá, die auch das Tor zum nördlichen (klassischen) Pantanal ist. Hier werden wir in zwei verschiedenen Lodges inmitten der grandiosen Natur wohnen. Der Cerrado ist durch den Nationalpark “Chapada dos Guimarães” geschützt, der nur 65 km von Cuiabá entfernt liegt. Das Gebiet der berühmten “Gärten des Amazonas” (eine bekannten Endemiten-Region), das wir im Anschluss besuchen, wird einen ersten Eindruck von der gewaltigen Amazonas-Region zulassen.

Hyazinthara. Foto: A. Eisen Rupp

Im Pantanal werden wir natürlich die typischen Vogelarten erleben können. Wir nehmen uns hier aber auch die Zeit, um nach Jaguar, Riesenotter und Ananconda, bei den Vögeln natürlich nach dem Hyazinthara (Hyacinth Macaw) zu suchen. Unser Guide ist ein Kenner der Region und der Arten und so werden wir erneut beste Chancen auf herausragende Beobachtungen haben.

In der Endemiten-Region “Gärten des Amazonas” suchen wir die Spezialisten unter den Vögeln, zum Beispiel die rätselhafte Witwentangare (Cone-billed Tanager), die nur in Mata Crosso entlang der Flüsse lebt und die fast ein Jahrhundert lang aus Ausgestorben bzw. verschollen galt. Nach der Wiederentdeckung vor wenigen Jahren sind heute drei winzige Vorkommensgebiete bekannt. Eines davon besuchen wir auf dieser Reise.

Diese einzigartige Reisekombination bietet die Möglichkeit, 380-400 Vogelarten (darunter um die 20 Endemiten, hier wieder insbesondere Ameisenvögel) und die südamerikanischen “Big Five”, darunter Jaguar und Riesenotter sowie Tapir und Großen Ameisenbär, zu erleben. Die hautnahe Begegnung mit Jaguar und Riesenotter am Cuiabá-Fluss aus vielleicht 20 Meter Entfernung dürfte ein Höhepunkt für jeden Tier- und Naturfreund sein! 

Titelfoto: Zweifarbenfischer am Cuiaba-Fluss im Pantanal. Foto: J. Hottinger

Reiseplan

Reiseplan

Tag 1 (2.10.): Anreise nach Südamerika
Voraussichtlich mit einem Flug der Lufthansa-Group (Lufthansa und/oder Swiss) reisen wir ab Frankfurt und/oder Zürich nachts nach Sao Paulo. Mit innerdeutschen Zubringer-Flügen oder mit dem Zug erreichen wir am Abend Frankfurt/M. bzw. oder Zürich. Gegen 22.00 Uhr jeweils startet der Langstreckenflug nach Sao Paulo, in die brasilianische Metropole. Ü/VP.

Tag 2 (3.10.): Ankunft in Brasilien und Fahrt ins Pantanal
Nach mehr als 11 Stunden Direktflug erreichen wir gegen 5.00 Uhr morgens Sao Paulo. Hier haben wir etwas Zeit, um uns bei den Zollformalitäten die Füße zu vertreten. Gegen 10.00 Uhr startet unser Weiterflug nach Cuiabá. Voraussichtlich bereits im Gate zu diesem GOL-Flug wartet unser deutschsprachiger brasilianischer Reiseleiter, unser Bartmeise-Mitarbeiter Adrian. Kurz nach dem Mittag treffen wir in der Hauptstadt des Bundesstaates Mato Grosso ein. Am Flughafen beladen wir unseren Minibus und fahren zum Mittagessen. Anschließend beginnt unsere Weiterreise ins Pantanal, welches nach ca. 80 Kilometer erreichen. Am berühmten „Tor zum Pantanal“ machen wir einen Fotostopp. Unsere Lodge für die ersten beiden Nächte liegt nicht mehr weit entfernt (100 km Gesamtstrecke). An der Zufahrt zur Lodge können wir bereits die ersten typischen Vogelarten beobachten, bestimmt auch den endemischen Rotbrustguan (Chestnut-bellied Guan). Ausschau halten wir auch nach dem Hellbraunem Chacalote (Grey-chested Chacalote), einem nicht häufigen Vertreter der Töpfervögel. In der Abenddämmerung erreichen wir dann die Lodge und beziehen unsere Zimmer. Ü/VP

Tag 3 (4.10.): Amazonasseeschwalben und Hyazinthara am Bento-Gomes-Fluss
Heute stehen ganztags mehrere spannende Vogel-Safaris im Programm. Vor dem Frühstück zwischen 5.00 und 8.00 Uhr schauen wir uns im Gelände unserer Lodge nach ersten interessanten Arten um. Nach dem Frühstück steht eines der offenen Safari-Fahrzeuge für uns bereit. Zuerst suchen wir in den offenen Weideflächen und in den abgestorbenen Bäumen nach dem Kaktusspecht (White-fronted Woodpecker), einer argentinischen Art, die hier in ihre nördliche Verbreitungsgrenze hat. Weitere wichtige Vogelarten, nach denen wir gezielt Ausschau halten, sind u.a. Dunkelrücken & Mato Grosso-Ameisenfänger (Black-bellied Antwren, Mato Grosso Antbird), Weißzügel-Dickichtschlüpfer (White-lored Spaintail), Aschkopfvireo (Ashy-headed Greenlet).

Nach der heißen Mittagszeit, die man in der Lodge am Pool oder in der Hängematte auf der Terrasse genießen kann, fahren wir wieder raus und beobachten direkt am Bento-Gomez-Fluss, wo wir mit etwas Glück neben einem beeindruckenden Wasservogelleben auch einen phantastischen Sonnenuntergang beiwohnen können. Ob der Hyazinthara (Hyazinth Macaw) hier wieder seine Bruthöhle bezogen haben wird, muss freilich offenbleiben. In den Nestern vom Jabiru, dem Symbolvogel des Pantanals, sollten fast flügge Jungvögel zu sehen sein. Auf den seltenen Kahnschnabel (Boat-billed Heron) müssen wir gezielt achten.

Nach dem Abendessen steht noch eine Nachtsafari im Programm, hauptsächlich auf Eulen und Nachtschwalben. Mit etwas Glück erleben wir den hübschen Zebrakauz (Black-banded Owl), Pauraquen- und Zwergnachtschwalbe (Pauraque & Little Nightjar). Der beeindruckende Riesentagschläfer (Great Patoo) sollte nicht zu übersehen sein. Vielleicht entdecken wir wieder einen Bau vom Krabbenfuchs, dessen Junge im Scheinwerferlicht spielen. Im Vorjahr sahen wir bei dieser Nachtsafari unseren ersten Jaguar!

Tag 4 (5.10.): Am Cuiabá-Fluss warten Urwaldabenteuer und das schwimmende Hotel
Vor und nach dem Frühstück unternehmen wir heute unsere letzten Safarifahrten in die weiterläufigen Steppenflächen der Lodge. Wasserschweine mit ihren Jungtieren tummeln sich in den letzten Pfützen. Falls wir bisher den Großen Ameisenbär noch nicht gesehen haben, dann könnte das jetzt noch gelingen. Nach dem Mittagessen checken wir aus, beladen den Tourbus und treten unsere Weiterreise entlang der Transpantaneira nach Süden an. Immer wieder stoppen wir und suchen die Vogelgemeinschaften ab, die sich zum Höhepunkt der Trockenzeit an den verbliebenen Wasserflächen konzentrieren.

Am Abend treffen wir dann im ca. 120 km entfernten Porto Jofre, einer Kleinstadt am Ende der Transpantaneira ein. Hier am Cuiabá-Fluss endet jede Straßenverbindung, die ohnehin hier nur noch eine schmale Sandpiste ist. Wir sind im Herzen des klassischen Pantanal angekommen. Am Fluss warten schon zwei Schnellboote auf uns. Mit diesen Booten geht es in rasanter Fahrt ca. 15 Minuten flussabwärts. Am Ufer vertäut taucht eine schicke Yacht auf. Hier machen wir fest, denn das ist unser schwimmendes Hotel für die nächsten zwei Tage und nur für unsere Gruppe! Auf der Yacht beziehen wir unsere klimatisierten, komfortablen Kajüten. Das Abendbuffet wartet. Und wer mag, der kann die beginnende Nacht auf dem Urwaldfluss im Whirlpool auf dem Oberdeck ausklingen lassen … Ü/VP.

Tag 5/6 (6./7.10.): Jaguar, Riesenotter und zauberhafte Vogelwelt
Am ersten Tag sind wir morgens und abends mit unseren Booten auf dem Cuiabá-Fluss unterwegs. Nach dem Frühstück auf der Yacht starten wir, um eines der beeindruckendsten Tiere Südamerikas, den Jaguar, beobachten zu können. Die Rancher hier im Schutzgebiet, die Artenschutzprogramme betreuen, sind gut vernetzt und daher wird unsere Suche nicht lange dauern müssen. Vielleicht entdecken wir am Flussufer zuerst ein Weibchen mit einem oder zwei Jungtieren? Oder ein großes männliches Tier, welches sich dominant in seinem Revier zeigt? Es ist ein eindrückliches Erlebnis, diese gefährdete Großkatze störungsfrei aus 20 Meter Entfernung von den Booten aus erleben zu können! In manchen Jahren konnten wir bis zu fünf verschiedene Jaguare in ihren Revieren an den Flussufern beobachten und fotografieren! 

Dazu natürlich auch Riesenotter, denn die großen Wassermarder haben am Ufer ihre Baue. Wir können ihnen beim fischen und spielen zuschauen und ggf. sogar bei der Revierverteidigung gegen den Jaguar. Auf den Sandbänken im Fluss lassen sich Horden von Wasserschweinen sehen. Die Vogelwelt ist beeindruckend. Amazonas– und Großschnabel-Seeschwalben (Yellow- and Large-billed Tern) fliegen auf Nahrungssuche auf und ab und Amerikanische Scherenschnäbel (Black Skimmer) sowie Schlankschnabel-Regenpfeifer (Collared Plover) füttern ihren Nachwuchs. An jeder Ecke, hinter jeder Biegung, sind Neuentdeckungen wahrscheinlich. Am nächsten Morgen wir jedoch zu Fuß am Ufer einige spezielle Graslandarten suchen. Mit etwas Glück finden wir Rotachsel-Kuhstärling (Screaming Cowbird) sowie Rotkopf- und Einfarbstärling (Scarlet-headed- & Unicolored Blackbird).

Mit einzigartigen Erlebnissen, die sich bestimmt tief in die Erinnerung eingeprägt haben, verlassen wir das schwimmende Hotel auf dem Urwald-Fluss. Schnellboote bringen uns wieder aufwärts zu einer Anlegestelle, an der unser Bus wartet. Auf der Transpantaneira geht es zurück in nördliche Richtung zu einer weiteren Lodge, die nahe am Rio Claro, liegt. Am frühen Abend erreichen wir unser Quartier und checken ein. Ü/VP.

Tag 8-10 (9.-11.10.): Vogel- und Tierwelt in den „Garden oft the Amazons“
In den nächsten zweieinhalb Tagen erwarten uns neue, wieder andere spannende Vertreter der brasilianischen Vogelwelt, denn wir sind im Südamazonas angekommen. Insbesondere die Vielfalt an Ameisenvögeln, um die 20 Arten, darunter einige endemische auf der einen bzw. auf der anderen Seite des Rio-Claro-Flusses, dürften begeistern. Der Fluss, der auch „Rio Claro“ heißt aber nichts mit dem im Pantanal zu tun hat, wird von uralten Baumriesen gesäumt. Hier haben wir gute Chancen, den größten und bemerkenswertesten Vertreter aus der Cotinga-Familie, den mehr als Krähen großen Kurzlappen-Schirmvogel (Amazonian Umbrellabird) zu sehen! Auch der endemische Rio-Madeira-Sittich (Madeira Parakeet) lässt sich hier beobachten.

Eine knappe Stunde mit den Schnellbooten flussabwärts gibt es einen winzigen Uferdurchbruch, der in ein stehendes Gewässer führt. Nur die einheimischen Führer kennen und finden den Zugang hinein. Und hier ist der Lebensraum einer der seltensten Vögel Brasiliens, der Witwentangare (Cone-billed Tanager). Bei unseren Bootsfahren und kurzen Wanderungen am Flussufer werden uns die markanten Pfiffe der Tiefland-Graupiha (Screeming Piha), d i e „Stimme des tropischen Urwaldes“, die in jedem guten Amazonas-Abenteuerfilm hinterlegt ist, begleiten.

In den Hitze-Pausen mittags und abends steht unserer Gruppe das gesamte Gelände der Lodge in den „Garden oft the Amazons“ zur Verfügung. In den Fischteichen tummeln sich auch einige Individuen riesiger, selten gewordener Urwaldfische, die man hier sehen kann. Im Obstgarten dürften in dieser Jahreszeit die Fruchtkörper der Cashew-Nüsse reif sein und für einen köstlichen tropischen Genuss zwischendurch sorgen. Und wer sich vom täglichen Urwaldklima erfrischen möchte, der kann das im Naturpool mit kühlem Quellwasser tun. Beim Abendessen müssen wir darauf achten, den Flachlandtapir nicht zu verpassen. Im Schein der Gartenlampen patrouilliert dieser heimlich die Obstbäume nach heruntergefallen Früchten ab.

Auch wenn es wie immer sehr schwerfallen wird, dieses Naturparadies zu verlassen, steht am 11.10. unsere Weiterreise in die dritte Faunenregion im Programm. Vor oder nach dem Frühstück können wir noch nach einigen Arten suchen, die wir bisher verpasst haben, so vielleicht Westl. Strichelfaulvogel (Western Strioleted Puffbird), Rondoniaameisenschnäpper (Rondonia Antwarbler) und den endemischen Zahnschnabel-Zaunkönig (Tooth-billed Wren). Danach reisen wir ca. 330 Kilometer weiter in einen trockenen, steppenartigen Lebensraum in Tepui-artige Berge auf 800 Meter Höhe, denn hier in der ‚Chapada dos Guimares‘ warten wieder andere (endemische) Vogelarten auf uns. Gegen Abend erreichen wir unsere Lodge, das Abendessen steht wie immer bereit. Ü/VP

Fortsetzung folgt …

Notwendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben vorbehalten!
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Teilnehmer, Preise, Leistungen

Teilnehmer

maximal 6 bis maximal 10 Personen

Preise 

  • 6 Teilnehmer: 3.900,00 € pro Person/VP
  • 7 Teilnehmer: 3.600,00 € pro Person/VP
  • 8 Teilnehmer: 3.490,00 € pro Peron/VP
  • 9 Teilnehmer: 3.390,00 € pro Person/VP
  • 10 Teilnehmer: 3.250,00 € pro Person/VP
  • Einzelzimmerzuschlag: 760,00 €
Bartmeise-Reisen Vertrieb für Schweiz & Österreich: Michael Straubhaar, 3110 Münsingen, Tel.: (+41) 79 466 9329: E-Mail: buchung@bartmeise.de

Im Reisepreis inbegriffen

  • Rundreise im bequemen Minibus (Mercedes Sprinter o.ä.)
  • Trinkwasser im Bus unbegrenzt
  • sämtliche (15) Übernachtungen in Doppel- oder Zweibettzimmern (oder Einzelzimmern) mit privatem Bad und WC
  • alle Mahlzeiten in Vollpension (meist Buffet) inklusive Kaffee & Kuchen sowie Obst in den Lodges (nicht im Hotel)
  • Gruppengröße max. 8 Personen
  • alle genannten Ausflüge, mind. fünf Bootsauflüge auf drei verschiedenen Flüssen
  • Eintritte in Nationalparke, Reservate und ggf. in private Schutzgebiete
  • Fotoerlaubnis (so erforderlich)
  • Spende von 100,00 € pP für ein Schutzprojekt zum Schutz der Harpyie
  • 24 Stunden deutschsprachige Reiseleitung verfügbar
  • Deutsche Reiseinsolvenzversicherung nach § 561r BGB

Im Reisepreis nicht inbegriffen

  • Fernflug ab D/CH/A über Sao Paulo nach Cuiabá und zurück über für ab 850,00 € pro Person
  • Inlandsflug Südamazonas Cuiabá nach Alta Floreste und zurück ab 280,00 €
  •  Spende in Höhe von 100,00 € pro Person 00,00 € pro Person Spende an ein brasilianisches Schutzprojekt für die bedrohte Harpyie
  • Alkoholische und Extra-Getränke.
  • Trinkgelder in Restaurants und Hotels, für Kofferträger in Hotels und an Flughäfen etc.
  • Trinkgelder für Birdguide und Fahrer (grundsätzlich empfohlen für alle Bartmeise-Reisen: Birdguide 2,00 €-2,50 € pro Tag/Person; Fahrer                                                                            1,00 €-1,50 € pro Tag/Person; ggf. Tour-Helfer: 1,00 € pro Tag/Person)
  • Extra-Übernachtung z.B. bei Flugstornierung o.ä.
  • persönliche Ausgaben aller Art wie Wäscheservice etc.
  • persönliche Gesundheitsvorsorge
  • Private Auslandskrankenversicherung (Pflicht für diese Reisen!)
  •  Zusätzlicher Bargeldbedarf für private Getränke am Abend max. 150,00 € pP
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Allgemeine Hinweise, Charakter der Reise, Reiseleitung

Zum Charakter dieser Reise 

Junger Jaguar am Cuiabá-Fluss. Fotografiert während unserer Bartmeise-Reise Pantanal im Oktober 2018. Foto: Adrian EisenRupp.

Diese Reise ist eine Birding-Tour (Bartmeise-Klassifizierung: “Vögel intensiv”). Außer an Reisetagen werden von morgens bis abends – nur unterbrochen durch Mahlzeiten bzw. durch Pausen (für das Personal!) – Vögel beobachtet (bis 12 Stunden am Tag). Der Schwerpunkt liegt dabei, neben der gesamten lokalen Vogelwelt, auf seltenen, “near endemic-” und endemischen Arten. Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit hoch kompetenten lokalen Guides zusammen, die exzellente Kenner ihrer heimischen Vogelwelt und zumeist eingebunden in Aktivitäten von Landesvereinen und Gesellschaften zum Schutz und zur Erforschung (Kartierung, Monitoring usw.) sind. Neuentdeckungen von bisher in der jeweiligen Landesavifauna unbekannten Fakten zum Vorkommen und zur Biologie einzelner Arten, die bei solchen Reisen immer wieder anfallen, fließen in die genannten Projekte des Reiselandes ein. Unsere Birdguides nutzen von Fall zu Fall Vogelstimmen aus einer Soundbibliothek, um schwer auffindbare bzw. versteckt lebende Arten sichtbar zu machen. Dies geschieht in jedem Fall unter Berücksichtigung der Brutbiologie und der Schutzansprüche einzelner Arten, die von unseren Guides gut eingeschätzt werden können. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung zu den Abläufen der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programmes liegt aber ausschließlich in den Händen des lokalen Birdguides (der Bartmeise-Partnerfirma).

Weiterreichende touristische Informationen zu ‘Land & Leuten’ werden bei dieser Reise nicht gegeben. Interessenten sollten sich bitte vorher in das Gebiet einlesen (Reiseführer oder Internet).

Bartmeise-Reisen sind (Klein-) Gruppenreisen mit 6-16 Teilnehmern (im Ausnahmefall und wenn in der Reisebeschreibung ausdrücklich genannt, auch mehr). Wer Probleme mit anderen Menschen in Kleingruppen und/oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, der kann nicht an einer solcher Reise teilnehmen! So genannte “Lister”, also jene Vogel-Interessierte, die nur in der Welt unterwegs sind, um ihre ‘persönliche Lifeliste’ an Vogelarten aufzufüllen, die sich rücksichtslos und unhöflich gegenüber anderen Gästen verhalten und die Gruppenaktivitäten stören, sind absolut unwillkommen (solche Gäste können auch von einer laufenden Reise ausgeschlossen werden)!  Vogelfotografen sind immer willkommen, jedoch müssen diese bereit sein, sich den Beobachtern unterzuordnen.

Bartmeise-Reisen ist Mitglied im Deutschen Reisebüro-Verband (DRV)

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Allgemeine Hinweise, Charakter der Reise, Reiseleitung

 

 

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Reisedetails

Flugreisen, Reisen, Startseite, Vögel intensiv
ab 3.390,00 pP im Doppelzimmer

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