Brasilien: Tier- und Vogelwelt im klassischen Pantanal

Reisebeschreibung

Brasilien: Zauberhafte Tier- & Vogelwelt im Pantanal und in der Steppe mit City-Trip Rio

Auf den Spuren der “Big Five” Südamerikas und bunten Papageien zwischen Cuiaba-Fluss und Großstadt 

Reisetermin: 20. Oktober bis 2.  November 2020

Diese spezielle Reisekombination auf kurzen Wegen zur Vogel- und Tierbeobachtung für Vogel- und Naturfreunde führt in das klassische Pantanal und bietet auch einem Abstecher in die Cerrado (Steppe) im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso.  Geleitet wird auch diese Reise von unserem Bartmeise-Mitarbeiter, dem deutschsprachigen brasilianischen Biologen und Ornithologen, Adrian Eisen Rupp, der ein exzellenter Kenner der Region und der Arten ist.

Wir beginnen in der Hauptstadt von Mato Grosso, in Cuiabá, das auch als das Tor zum nördlichen Pantanal gilt. Hier arbeiten wir uns von Norden nach Süden entlang der berühmten „Transpantaneira“ in die Vogel- und Tierwelt des Pantanals ein. Unsere Reisezeit liegt zum Höhepunkt der Trockenzeit im Pantanal, so dass sich die typischen Wasservogel- und Tierarten wie auch Sumpfhirsche, Wasserschweine, Kaimane etc. an wenigen Plätzen konzentrieren werden und gut beobachten lassen. Wir nehmen uns hier aber auch die Zeit, um nach großen und kleinen Ameisenbär (Foto li.: A. Eisen Rupp), Tapir, Jaguar und Riesenotter, bei den Vögeln natürlich nach dem berühmten Hyazinthara (Hyacinth Macaw, Foto oben J. Hottinger), Gelbbrustara (Blue-and-yellow Macaw) sowie weiteren Papageienarten zu suchen. Im Herzen des Pantanal haben wir dafür auf dem Cuiabá-Fluss ein schwimmendes Hotel mit Schnellbooten für unsere Gäste gebucht, wodurch wir unmittelbar im Zentrum des Geschehens sein können.

Danach besuchen wir die Cerrado (Steppe), die sich ca. 65 km von Cuiabá entfernt auf atemberaubenden, Tepui-artigen Bergplateaus in 600-800 mNN ausgebildet hat. Auch dieser bedrohte Lebensraum bietet wiederum speziellen Vogelarten, die nur hier zu finden sind, eine Heimat, die geschützt wird durch den Nationalpark “Chapada dos Guimarães”.

Zum Abschluss bieten wir einen touristischen Zweitages-Ausflug nach Rio des Janeiro an. An einem Tag haben wir ein Ausflugspaket in der atemberaubenden südamerikanischen Stadt vorgesehen, welches natürlich zum Corcovado (Christusstatue) und auf den Zuckerhut führen wird. Der zweite Tag könnte individuell (z.B. an der Copacabana und/oder Ipanema) genutzt werden. Je nach Belieben können Gäste hier ihren Aufenthalt in Brasilien aber auch verlängern (individuelle Absprache).

Die hautnahe Begegnung mit dem Jaguar (Foto u. J. Hottinger) am Cuiabá-Fluss aus vielleicht 20 Meter Entfernung dürfte ein echter Höhepunkt dieser Reise sein! Mit etwas Glück sollten auch Sichtungen von Ozelot und Flachlandtapir (re., schwimmend im Fluß. Foto: J. Hottinger) gelingen. Und den akut bedrohten Riesenottern beim Fischen oder Spielen zuzuschauen, die beeindruckenden Hyazintharas, die gerade unter großen Anstrengungen vor dem Aussterben bewahrt wurden, vielleicht sogar am Brutplatz beobachten zu können, sollten absolute Traumerlebnisse für jeden Tier- und Naturfreund sein! Zum Abschluss und Ausklang dann noch ein kurzer City-Trip in die Weltstadt Rio de Janeiro, als touristischer Höhenpunkt an der phantastischen „grünen Küste“ Südamerikas!

Diese Reise richtet sich an Vogel- und Naturfreunde, die neben der Vogelwelt auch Interesse an der herausragenden Tierwelt und der atemberaubenden Natur im größten Feuchtgebiet der Erde haben. Die “Big Five” Südamerikas lassen sich mit etwas Geduld und Glück entdecken (außer Mähnenwolf – siehe hier Reiseangebot Cerrado im November 2020). Außerdem bietet diese Reise auch Zeit für individuelle Aktivitäten von der Fotografie bis zum Reittourismus sowie zum Abschluss einen Sightseeing-Besuch in der Weltstadt Rio de Janeiro. Das Programm insgesamt dürfte für mitreisende Partner/Ehepartner gut geeignet sein.

Titelfoto: Männlicher Jaguar im Pantanal. Foto: F. Tortato.

Reiseplan

Tag 1 (20.10.): Anreise nach Südamerika
Voraussichtlich mit einem Flug der Lufthansa-Group (Lufthansa und/oder Swiss) reisen wir ab Frankfurt und/oder Zürich nachts nach Sao Paulo. Mit innerdeutschen Zubringer-Flügen oder mit dem Zug erreichen wir am Abend Frankfurt/M. bzw. oder Zürich. Gegen 22.00 Uhr jeweils startet der Langstreckenflug nach Sao Paulo, in die brasilianische Metropole.

Tag 2 (21.10.): Ankunft in Brasilien und Fahrt ins Pantanal
Nach mehr als 11 Stunden Direktflug erreichen wir gegen 5.00 Uhr morgens Sao Paulo. Hier haben wir etwas Zeit, um uns bei den Zollformalitäten die Füße zu vertreten. Gegen 10.00 Uhr startet unser Weiterflug nach Cuiabá. Voraussichtlich bereits im Gate zu diesem GOL-Flug wartet unser deutschsprachiger brasilianischer Reiseleiter, unser Bartmeise-Mitarbeiter Adrian. Kurz nach dem Mittag treffen wir in der Hauptstadt des Bundesstaates Mato Grosso ein. Am Flughafen beladen wir unseren Minibus und fahren zum Mittagessen. Anschließend beginnt unsere Weiterreise ins Pantanal, welches wir nach ca. 80 Kilometer erreichen. Am berühmten „Tor zum Pantanal“ machen wir einen Fotostopp. Unsere Lodge für die ersten beiden Nächte liegt nicht mehr weit entfernt (100 km Gesamtstrecke). An der Zufahrt zur Lodge können wir bereits die ersten typischen Vogelarten beobachten, bestimmt auch den endemischen Rotbrustguan (Chestnut-bellied Guan). Zahlreiche Wasserschweine (Capybara) werden uns begrüßen. In der Abenddämmerung erreichen wir dann die Lodge (Foto ob. re. H. Meyer) und beziehen unsere Zimmer.

Gelbbrustara. Foto: A. Eisen Rupp.

Tag 3 (22.10.): Unter Hyazintharas und Wasserschweinen 
Heute stehen mehrere spannende Safaris im Programm. Nach dem Frühstück steht eines der offenen Safari-Fahrzeuge für uns bereit. Zuerst suchen wir in den offenen Weideflächen und in den abgestorbenen Bäumen nach dem Kaktusspecht (White-fronted Woodpecker), einer argentinischen Art, die hier in ihre nördliche Verbreitungsgrenze hat. Nach der heißen Mittagszeit, die man in der Lodge, am Pool oder in der Hängematte auf der Terrasse genießen kann, fahren wir wieder raus und beobachten direkt am Bento-Gomez-Fluss, wo wir mit etwas Glück neben einem beeindruckenden Wasservogelleben auch einen phantastischen Sonnenuntergang beiwohnen können. Ob der Hyazinthara (Hyazinth Macaw) hier wieder seine Bruthöhle bezogen haben wird, muss freilich offenbleiben.

Nach dem Abendessen steht eine Nachtsafari im Programm. Mit etwas Glück erleben wir den hübschen Zebrakauz (Black-banded Owl), Pauraquen– und Zwergnachtschwalbe (Pauraque & Little Nightjar). Der beeindruckende Riesentagschläfer (re, Foto: J. Hottinger) sollte nicht zu übersehen sein. Vielleicht entdecken wir wieder einen Bau vom Krabbenfuchs, dessen Junge im Scheinwerferlicht spielen. Im Vorjahr sahen wir bei dieser Nachtsafari unseren ersten Jaguar! Im Gelände der Lodge müssen wir auf den Kleinen Ameisenbär (Tamantua) achten, der hier manchmal auf Nahrungsuche unterwegs ist. Unsere Lodge bietet auch Reittourismus an. Wer das stundenweise … nutzen möchte, muss es mit der Buchung anmelden!

Unser schwimmendes Hotel auf dem Urwaldfluss. Foto: H. Meyer

Tag 4 (23.10.): Auf der Transpantanera zum schwimmenden Hotel auf dem Urwaldfluss
Vor und nach dem Frühstück unternehmen wir heute unsere letzten Safarifahrten in die weiterläufigen Steppenflächen der Lodge. Wasserschweine mit ihren Jungtieren tummeln sich in den letzten Pfützen. Falls wir bisher den Großen Ameisenbär noch nicht gesehen haben, dann könnte das jetzt noch gelingen. Nach dem Mittagessen checken wir aus, beladen den Tourbus und treten unsere Weiterreise entlang der Transpantaneira nach Süden an. Immer wieder stoppen wir und suchen die Vogelgemeinschaften ab, die sich zum Höhepunkt der Trockenzeit an den verbliebenen Wasserflächen konzentrieren. Am Abend treffen wir dann im ca. 120 km entfernten Porto Jofre, einer Kleinstadt am Ende der Transpantaneira ein. Hier am Cuiabá-Fluss endet jede Straßenverbindung, die ohnehin hier nur noch eine schmale Sandpiste ist. Wir sind im Herzen des klassischen Pantanal angekommen. Am Fluss warten schon zwei Schnellboote auf uns. Mit diesen Booten geht es in rasanter Fahrt ca. 15 Minuten flussabwärts. Am Ufer vertäut taucht eine schicke Yacht auf. Hier machen wir fest, denn das ist unser schwimmendes Hotel für die nächsten zwei Tage und nur für unsere Gruppe! Auf der Yacht beziehen wir unsere klimatisierten, komfortablen Kajüten. Das Abendbuffet wartet. Und wer mag, der kann die beginnende Nacht auf dem Urwaldfluss im Whirlpool (Foto re: H. Meyer) auf dem Oberdeck ausklingen lassen.

Tag 5 (24.10.): Jaguar, Riesenotter und zauberhafte Natur 
Nach einem tollen Frühstück (Buffet) auf der Lodge sind wir mit unseren Schnellbooten auf dem Cuiabá-Fluss unterwegs, um eines der beeindruckendsten Tiere Südamerikas, den Jaguar, beobachten zu können. Die Rancher hier im Schutzgebiet, die Artenschutzprogramme betreuen, sind gut vernetzt und daher wird unsere Suche nicht lange dauern müssen. Vielleicht entdecken wir am Flussufer zuerst ein Weibchen mit einem oder zwei Jungtieren? Oder ein großes männliches Tier, welches sich dominant in seinem Revier zeigt? Es ist ein eindrückliches Erlebnis, diese gefährdete Großkatze störungsfrei aus 20 Meter Entfernung von den Booten aus erleben zu können! In manchen Jahren konnten wir bis zu fünf verschiedene Jaguare in ihren Revieren an den Flussufern beobachten und fotografieren!
Dazu natürlich auch Riesenotter (re., Foto: H. Meyer), denn die großen Wassermarder haben am Ufer ihre Baue. Wir können ihnen beim Fischen und Spielen zuschauen und ggf. sogar bei der Revierverteidigung gegen den Jaguar. Auf den Sandbänken im Fluss lassen sich Horden von Wasserschweinen sehen. Die Vogelwelt ist beeindruckend. Amazonas– und Großschnabel-Seeschwalben (Yellow- & Large-billed Tern) fliegen auf Nahrungssuche auf und ab und Amerikanische Scherenschnäbel (Black Skimmer) sowie Schlankschnabel-Regenpfeifer (Collared Plover) füttern ihren Nachwuchs. An jeder Ecke, hinter jeder Biegung, sind Neuentdeckungen wahrscheinlich.

Tag 6 (25.10.): Bei Sumpfhirschen und Brillenkaimanen entlang der Transpantaneira 
Mit einzigartigen Erlebnissen, die sich bestimmt tief in die Erinnerung eingeprägt haben, verlassen wir das schwimmende Hotel auf dem Urwald-Fluss. Schnellboote bringen uns wieder aufwärts zu einer Anlegestelle, an der unser Bus wartet. Entlang der Transpantaneira halten wir Ausschau nach weiteren interessanten Vogelarten und beobachten Sumpf- und Spießhirsche, Weißbartpekaris (Foto li: A. Eisen Rupp) und Brillenkaimane an. Dann geht es zurück in nördliche Richtung zu einer weiteren Lodge, die nahe am Rio Pixaim, liegt. Am frühen Abend erreichen wir unser Quartier und checken ein.

Tag 7 (26.10.): Am Pixaim-Fluss auf der Suche nach Speerreiher und allen Eisvogelarten 
Am Morgen wartet ein kleines Boot auf uns, denn wir wollen entlang des Paixim-Flusses versuchen, den seltenen Speerreiher (Agami Heron) und alle fünf in Brasilien vorkommenden Eisvogelarten, darunter auch den nicht häufigen Zweifarbenfischer (Green-and-rufous Kingfisher, Foto re: J. Hottinger) zu beobachten. Nach dem Mittagessen und der Mittagspause unternehmen wir eine Safari auf der Suche nach Flachlandtapir und Großer Ameisenbär, vielleicht unser beste Chance! Und nach dem Abendessen (optional) hätten wir in der Nähe der Lodge guten Chancen, einen Ozelot zu sehen. Die Gegend ist bekannt für das Vorkommen drei verschiedener Arten aus der Gattung der Pardelkatzen (Leopardus).

Tag 8 (27.10.): Abschied vom Logo-Vogel des Pantanals 

Unsere letzter Morgen zur Vogelbeobachtung im Pantanal! Nach dem Frühstück geht es nochmals raus in die Umgebung der Lodge. Dann heißt es packen und Mittagessen. Um den Abschied aus dem Pantanal und seiner Vogelwelt unvergesslich zu gestalten, werden wir von der Spitze eines Turmes aus ein Nest von Jabiru (Foto: A. Eisen Rupp), dem Logo-Vogel des größten Feuchtgebietes der Erde, beobachten. Nachmittags fahren wir weiter (rund 80 km) in die Chapada dos Guimarães, wo wir neue Arten antreffen und die Möglichkeit haben, einige der schönsten Landschaften in der Zentralregion Brasiliens zu sehen. Am frühen Abend erreichen wir unser Hotel und checken ein.

Tag 9 (28.10.): Grandiose Natur in der Hochsteppe
Unser angenehmes Hotel auf dem Hochplateau in der Nähe von Chapada dos Guimares (auf ca. 800m NN) ist Ausgangspunkt für verschiedene Exkursionen auf der Suche nach den Vogelspezialisten in diesem anderen Lebensraum auf unserer Rundreise durch Mato Grosso. Wir bemühen uns hier darum, seltene und/oder endemischen Steppenvogelarten zu finden wie z.B. Gelbschnabel-Buschammer (Saffron-billed Sparrow), Gimpeltangare (Cinnamon Tanager) und Paratangare (Stripe-billed Tanger). Fast alles Arten, die wegen Lebensraumverlust leider schon stark bedroht sind!

Tag 10 (29.10.) Abschied von der Steppe und Flug nach Rio de Janeiro 

Nach einem zeitigen Frühstück checken wir aus und auf der Fahrt zum Flughafen nach Cuiabá stoppen wir (voraus.) an den roten Cliffs beim „Mirador Chapada“ (Aussichtspunkt). Dort können die Flugspiele der imposanten Schild- und Halsbandsegler (Biscutate- & White-collared Swift) beobachten. Vielleicht sehen wir auch Königsgeier (King Vulture, Foto ob.re.: A. Eisen Rupp) und Schwalbenweih (Swallow-tailed Kite) in der Luft. Im Gebüsch am Straßenrand sollten sich Krauskopf-Blauraben (Curl-crested Jay) zeigen. Am späten Nachmittag fliegen wir von Cuiaba mit Umsteigestopp nach Rio de Janeiro, wo wir gegen 23.00 Uhr eintreffen. Transfer ins Hotel.

Tag 11 (30.10.): Zuckerhut und Corcovado warten 

Panorama-Blick zum Corcovada in Rio. Foto: privat

Für heute haben wir ein touristisches Ausflugsprogramm in der Stadt am Zuckerhut organisiert. Unser Sightseeingprogramm beinhaltet die historischen Selaron-Treppen, die Sao-Sebastiao-Kathedrale (Innenbesichtigung optional), das Sambadrome, das berühmte Marcana-Stadion (von außen), natürlich den Zuckerhut und auch die Christus-Statue (Corcovada) mit dem berühmten Panoramablick. Zum Mittag wartet ein großes Buffet. Vielleicht haben wir danach Zeit, ein bisschen am Ipanema-Strand zu spazieren. Der Abend kann individuell genutzt werden. Übernachtung: Hotel.

Tag 12 (31.10.): Freizeit in der Stadt am Zuckerhut 
Heute ist ein Freizeit angesagt. Der eine mag vielleicht eine kleine Shopping-Tour, der andere einen Badeaufenthalt am Ipanema- oder Copacabana-Strand? Wie auch immer, Rio ist atemberaubend und alles andere als langweilig. Zum Abendessen (ggf. wenn gemeinsam) schließen wir unsere Vogelliste ab.

Tag 13: (01.11.): Rückflug nach Europa 
Wer mag, der kann heute ausschlafen oder morgens vielleicht an der Copacabana joggen? Nach dem Mittag checken wir aus und fahren zum internationalen Flughafen. Hier verabschiedet sich Adrian, unser Birdguide. Gegen 16.30 Uhr fliegt Air France über Paris nach Deutschland bzw. gegen 18.30 Uhr Lufthansa nach Frankfurt.

Tag 14 (02.11.): Ankunft in Deutschland und Heimreise
Am späten Vormittag (mit Lufthansa) bzw. gegen Mittag erreichen wir Frankfurt/Main. Von hier aus treten wir mit innerdeutschen Anschlussflügen bzw. mit der Bahn unsere endgültige Heimreise an.

Irrtümer vorbehalten. Notwendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben vorbehalten!

 

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Teilnehmer, Preise & Leistungen

Teilnehmer

Minimum 6 bis maximal 10 Personen

Staffelpreise

  • 6 Teilnehmer: 2.990,00 € pro Person/VP
  • 7 Teilnehmer: 2.790,00 € pro Person/VP
  • 8 Teilnehmer: 2.690,00 € pro Peron/VP
  • 9 Teilnehmer: 2.590,00 € pro Person/VP
  • 10 Teilnehmer: 2.490,00 € pro Person/VP

Einzelzimmerzuschlag: 620,00 €

Bartmeise-Reisen Vertrieb für Schweiz & Österreich: Michael Straubhaar, 3110 Münsingen, Tel.: (+41) 79 466 9329: E-Mail: buchung@bartmeise.de

Im Reisepreis inbegriffen

  • alle 11 Nächte mit Vollpension in guten bis sehr guten Hotels und Lodges (Beginn mit Mittagessen am 21.10. und Ende mit Frühstück am 1.11.; am 31.10. nur F)
  • Rundreise im bequemen Minibus (Mercedes Sprinter o.ä.)
  • Trinkwasser im Bus unbegrenzt, dazu ab und an Früchte und Snacks
  • sämtliche Übernachtungen in Doppel- oder Zweibettzimmern (oder Einzelzimmern) mit privatem Bad und WC
  • alle Mahlzeiten in Vollpension (meist Buffet) inklusive Kaffee & Kuchen sowie Obst in den Lodges (nicht im Hotel)
  • Gruppengröße bis max. 10 Personen (je nach Zimmerbelegung)
  • alle genannten Ausflüge, mind. zwei Bootsauflüge
  • Eintritte in Nationalparke, Reservate und ggf. in private Schutzgebiete
    Fotoerlaubnis (so erforderlich)
  • deutschsprachige Reiseleitung Adrian Eisen Rupp (brasilianischer Biologe/Ornithologe, Mitarbeiter Bartmeise-Reisen)
  • Deutsche Reiseinsolvenzversicherung nach § 561r BGB

Im Reisepreis nicht inbegriffen

  • Fernflug ab D/CH/A über Sao Paulo nach Cuiabá und zurück ab Rio de Janeiro für ab 1.000,00 € mit AF/KLM in Economy-Class bzw. ab nur (!) 1.400,00 € in Premium-Economy-Class
  • Verpflegung auf der An- und Abreise aus dem Rucksack und/bzw. im Flugzeug
  • Mittag- u. Abendessen am 31.10. in Rio
    Inlandsflug (one-way) Cuiabá-Rio am 29.10. (für um 100,00 €)
  • Spende in Höhe von 50,00 € pro Person an ein brasilianisches Vogelschutzprojekt (bar vor Ort)
  • Alkoholische und Extra-Getränke.
  • Trinkgelder in Restaurants und Hotels, für Kofferträger in Hotels und an Flughäfen etc.
  • Trinkgelder für Birdguide und Fahrer (grundsätzlich empfohlen für alle Bartmeise-Reisen: Birdguide 2,00 €-2,50 € pro Tag/Person; Fahrer 1,00 €-1,50 € pro Tag/Person; ggf. Tour-Helfer: 1,00 € pro Tag/Person)
  • Extra-Übernachtung z.B. bei Flugstornierung o.ä.
    persönliche Ausgaben aller Art wie Wäscheservice etc.
  • persönliche Gesundheitsvorsorge
  • Private Auslandskrankenversicherung (Pflicht für diese Reise!)
  • Zusätzlicher Bargeldbedarf für private Getränke, Snacks etc. max. 150,00 € pP (exkl. privater Bedarf in Rio de Janeiro)
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Allgemeine Hinweise, Mitnahmeempfehlung, Klima, Gesundheit, Charakter der Reise

Mitnahmeempfehlungen

  • nur leichtes, aber geschlossenes Outdoor-Schuhwerk (möglichst wasserdicht)
  • nur leichte Sommergarderobe, aber langärmlige Hemden bzw. T-Shirts (Schutz gegen Sonne und Insekten)
  • eine leichte Jacke/Pullover zum Schutz gegen Erkältungen in klimatisierten Fahrzeugen und Räumen Kopfbedeckung (möglichst mit Abdeckung der Halspartie gegen Sonne)
  • leichte Regenjacke oder Regenschirm (im Regenwald)
  • wasserdichte Tasche für Ausflüge auf den Booten
    Badesachen (ggf. für Pools) oder für Rio (Copacabana)
  • gute Stirnlampe oder Taschenlampe
  • Outdoor-Trinkwasserflasche (zum Befüllen)
  • persönliche Reiseapotheke
  • Bestimmungsliteratur: Wildlife Conservation Society/Gwynne, John A. (2010) – Birds of Brazil – The Pantanal & Cerrado of Central Brazil. Cornell University Press, ISBN 978-0-8014-7646-4
    App für Iphone: “Birds of Brazil” von Nature Guides basierend auf Van Perlo (2009): A Field Guide of the Birds of Brazil (ISBN 978-0-19-530155-7)

Wetter und Sicherheit
Pantanal: immer heiß um 30°C. Nachtemperaturen nicht unter 20°C. Hohe Luftfeuchte, aber meist trocken. Schutz gegen kurze Regenschauer/Gewitter (Regenschirm, Regenjacke). Alle Zimmer in allen Lodges verfügen über moderne Klimaanlagen. Achtung Erkältungsgefahr: Im Zielgebiet werden alle Verkehrsmittel (Busse, PKW, Flugzeug) sowie alle öffentlichen Räume (Restaurants, Geschäfte etc.) extrem klimatisiert! Deswegen stets dünnen Pullover oder Jacke zum Schutz vor Erkältungen bereit halten! In den Bergen vom Nationalpark “Chapada dos Guimarães”: morgens kühl und feucht, tags warm bis heiß. Auf unseren Rundreisen sind grundsätzliche Sicherheitsstandards gewährleistet. Es besteht kein erhöhtes Sicherheitsrisiko, wenn einfachste Vorkehrungen (Infos von der Reiseleitung unterwegs) wie überall auf der Welt eingehalten werden.

Gesundheitshinweise
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt sowie bei besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen. Brasilien verlangt bei der Einreise aus Europa keinen Nachweis einer Gelbfieberimpfung. Der größte Teil Brasiliens ist inzwischen Gelbfieberendemiegebiet, so dass eine Impfung zum persönlichen Schutz empfohlen wird. Das Ausmaß der betroffenen Regionen in Brasilien ändert sich auch kurzfristig. Dazu und weitere wichtige Informationen zur persönlichen Vorsorge (Malaria etc.) finden sich auf www.auswaertiges-amt.de (Sicher Reisen/Ihr Reiseland/Reisen und Gesundheit).

Zum Charakter dieser Reise

Bei dieser Reise handelt es sich um eine “Naturerlebnistour”. Neben den genannten Naturbeobachtungen gehören auch die im Reiseplan genannten touristischen Besichtigungen zum Programm!

Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit kompetenten Guides zusammen. Diese sind exzellente Kenner der lokalen Vogelwelt und engagieren sich oft in Landesvereinen oder Gesellschaften zum Schutz und Erforschung (Kartierung, Monitoring usw.) der lokalen Avifauna. Neuentdeckungen in der jeweiligen Landesavifauna zum Vorkommen oder zur Biologie einzelner Arten, fließen in die genannten Projekte des Reiselandes ein. Unsere Birdguides nutzen von Fall zu Fall Vogelstimmen, um schwer auffindbare bzw. versteckt lebende Arten sichtbar zu machen. Dies geschieht unter Berücksichtigung der Brutbiologie und geringstmöglicher Störung der Zielarten. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung zu den Abläufen der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programmes liegt aber ausschließlich in den Händen des lokalen Birdguides (der Bartmeise-Partnerfirma)

Weiterreichende touristische Informationen (außerhalb der ausdrücklich im Reiseplan genannten) werden nicht gegeben. Interessenten sollten sich bitte vorher in das Gebiet einlesen (Reiseführer oder Internet).

Bartmeise-Reisen sind Gruppenreisen mit 6 -14 Teilnehmern (im Ausnahmefall und wenn ausdrücklich genannt, auch mehr). Wer Probleme mit anderen Menschen in Kleingruppen und/ oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, der kann nicht an einer solchen Reise teilnehmen! So genannte “lister” (“twitcher”), Vogel-Interessierte, die in der Welt unterwegs sind, um ihre persönliche Lifeliste an Vogelarten aufzufüllen, die sich egoistisch, rücksichtslos und unhöflich gegenüber anderen Gästen verhalten und die Gruppenaktivitäten stören, sind absolut unwillkommen (solche Gäste können auch von einer laufenden Reise ausgeschlossen werden)! Vogelfotografen sind immer willkommen, jedoch müssen diese bereit sein, sich den Beobachtern unterzuordnen.

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Bartmeise-Reisen ist Mitglied im Deutschen Reisebüro-Verband DRV 

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Reisedetails

Naturerlebnis-Touren, Reisen, Startseite
ab 2.590,00 € pP VP

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