Argentinien: Unbekannte Vogelwelt im Nordwesten

Reisebeschreibung

Vogelwelt am Ostabfall der Anden zwischen Yunga, Puna und Altiplano 

Auf der Suche nach Schwarzbart-Buschammer, Fahlbrauner Tapaculo und Baerammerfink

Reisezeitraum: 14. bis 30. November 2022 (noch 2 Zimmer und einen Platz im halben DZ für einen Herren verfügbar!) 

Bitte beachten Sie die Corona-Regeln des Reiselandes Argentinien, die wir am Ende des Reiseplans veröffentlichen!

Diese neue Reise (Reiseroute re.) führt in das nordwestliche Argentinien zur neotropischen Vogelwelt am Ostabfall der gewaltigen Anden in den Provinzen Jujuy, Salta und Tucuman zwischen Altiplano, Puna, Chaco Serrano (baumlose Dornbuschsavanne) und den feuchten Tälern der Yunga im gleichnamigen UNESCO-Biosphärenreservat. Höhepunkte sind die subtropischen Bergregenwälder im Nationalpark Calilegula, die Trockenwälder und Dornbuschsavannen der Gran Chaco, die argentinische Puna, die Altiplano mit ihren Salzlagunen (Foto: Salzsee Laguna de Pozuelos, Puna. Foto: A. Eisen Rupp). und der Nationalpark Los Cordones, der neben einer besonderen Vogelwelt auch eine gleichnamige, bis 12 Meter hohe Kakteenart schützt. Auf dieser Reise werden wir bevorzugt in mittlere Höhen von 1.000 bis 2.500 unterwegs sein, aber auch die Puna und das Altiplano zwischen 3.000 und 4.500 mNN besuchen.

In diesem riesigen, jedoch dünn besiedelten Territorium abseits jegliches Massentourismus findet sich eine hohe Biodiversität mit überdurchschnittlicher Vogelvielfalt. Das „South American Records Committee“ (SACC) beschreibt für die Region 1.007 Vogelarten, darunter 13 Endemiten und zahlreiche ‚near endemic‘-Arten. Auf unserer Reiseroute können mehr als 400 Vogelarten für die Lebensräume der Chaco, Chaco Serrano, Yungas, Pre-Puna, Puna und Altiplano erwartet werden, darunter sieben Endemiten Nordwest-Argentiniens: Morenotäubchen (Moreno’s Ground-dove), Fahlbrauner Tapaculo (Sandy Gallito), Langschnabel-Erdhacker (buff-breasted Earthcreeper), Weißkinncanastero (Steinbach’s Canastero), Weißkehlcacalote (White-throated Cachalote), Schwarzbart-Buschammer (Yellow-striped Brush-finch) und Bandammerfink (Ringed Warbling-finch).  Auch die zahlreichen Vertreter aus der Familie der Neuweltammern sollten diese Reise bereichern. Wichtige Zielarten unserer Reise neben Schwarzbart-Buschammer, Fahlbrauner Tapaculo und Baerammerfink (Foto li. A. Eisen Rupp) sind u.a. Darwinnandu (Lesser Rhea), Punasteißhuhn (Puna Tinamou), Jamesflamingo (James’s Flamingo), Andenflamingo (Andean Flamingo), Chileflamingo (Chilean Flamingo), Riesenbläßhuhn (Giant Coot), Rüsselbläßhuhn (Hooded Coot), Rotgesichtguan (Red-faced Guan), Säbelschnäbler (Andean Avocet), Diademregenpfeifer (Diademed Plover), Tucumanamazone (Tucuman Parrot), Leierschwanz-Nachtschwalbe (Lyre-tailed Nightjar), Goldschwanzsylphe (Red-tailed Comet, Foto re: A. Eisen Rupp), Yungaspipra (Yungas Manakin), Weißbrauentapaculo (White-browed Tapaculo), Rostkehl-Wasseramsel (Rufous-throated Dipper), Weißkehlcachalote (White-throated Cacholote), Dornbuschcanastero (Maquis Canastero), Roststirncanastero (Scribble-tailed Canastero), Braunbart-Buschammer (Fulvous-headed Brush-Finch), Rostbrauen-Ammerfink (Rusty-browed Warbling-Finch), Goldkappentangare (Rust-and-Yellow Tanager), Rotbauchsaltator (Rufous-bellied Saltator), Braunmantelämmerling (Red-backed Sierra-Finch), Graunacken-Gilbammer (Citron-headed Yellow-Finch) und vieles noch. Zu den Säugetieren der Region gehören u.a. Jaguar, Puma und Ozelot ebenso wie Tapir, Chaco-Pekaris sowie in den hohen Bereichen Guanacos und Vikunjas (Foto re. A. Eisen Rupp).

Neben der biologischen Vielfalt und einer erstaunlichen Vogelwelt warten beeindrucke und spektakuläre Landschaften am Ostabfall der Anden, wie z.B. der berühmte „Bischofshang“ (Cuesta del Obispo), Salzlagunen in der Puna mit ihrer fantastischen Vogelwelt, darunter drei verschiedene Flamingo-Arten und schließlich auch eine berühmte Weinbauregion.

Alle Hotels und Lodges auf dieser Reise bieten die von Bartmeise-Reisen gewohnte Qualität in Sachen Service und Komfort in kleinstmöglicher Gemeinschaft, und hier noch mit der Besonderheit einer klassischen Weinbauregion! Weinproben und touristische Angebote rund um den berühmten argentinischen Wein sind verfügbar für Gäste, die vielleicht auf eine der Exkursionen in Höhenlagen über 3.000 mNN verzichten möchten.

Startbild: Schwarzbart-Buschammer (Yellow-striped Brushfinch), endemisch. Foto: A. Eisen Rupp

 

Reiseplan

Reiseplan

Riesenkolibri. Alle Fotos: A. Eisen Rupp

Tag 1/2 (14./15.11., Mo./Die.): Reise nach Buenos Aires
Entweder mit dem weitesten Langstreckenflug der Lufthansa ab Frankfurt (innerdeutsche Zubringer möglich) oder aber ab Berlin über Amsterdeam mit der KLM reisen wir am Abend (mit KLM am Nachmittag) in die argentinische Hauptstadt nach Buenos Aires, wo wir nach knapp 14 Stunden Direktflug gegen 8.00 Uhr morgens am 15.11 eintreffen. Wir steigen vom Flughafen EZE (international) nach EAP (national) um (mit Bus) und fliegen gegen 13.00 Uhr mit Aerolinas Argentina weiter nach Salta mit Ankunft um 15.30 Uhr. Adrian, unser deutschsprachiger Bartmeise-Mitarbeiter und Birdguide, begleitet diese Reise ab Deutschland und wieder zurück. Transfer ca. 45 Minuten in unser Hotel. Übernachtung (1x)/Abendessen in der Hotel (auf ca. 700mNN).

 

Tag 3 (16.11.): Im Nationalpark Los Cardones und am Bischofshang
Nach dem Frühstück packen wir zusammen und ziehen weiter. Ganztags werden wir im Nationalpark „Los Cardones“ mit seinen zauberhaften Riesenkakteen spezielle Vogelarten suchen. Grandiose Landschaften am Ostabfall der Anden warten am berühmten „Bischofshang“ (Cuesta del Obispo, 3.500 mNN). Auf dem Weg den Berg hinauf suchen wir nach einer besonderen Art dieses Teils der Yunga, der Weißbrauen-Bergtangare (Rufous-bellied Mountain Tanager), die nur in einem engen Verbreitungsgebiet von Bolivien bis Nordwestargentinien vorkommt. Andere Arten im Yungas, die wir beobachten können, sind Yungasguan (Yungas Guan), Yungastaube (Large-tailed Dove), Tucumanamazone (Tucuman Parrot), Rotmaskesittich (Mitred Parakeet), Lerchenammertangare (Band-tailed Sierra Finch) und Sprenkelbrust-Bündelnister (Spot-breasted Thornbird). Im oberen Teil, mit einer Dominanz von Kakteen und offenen Flächen, werden wir Arten wie Morenotäubchen (Bare-eyed Ground Dove), Diucaammertangare (Diuca Finch), Patagonienspottdrossel (Patagonian Mockingbird), Weißspiegel-Dunkeltyrann (White-winged Black-Tyrant) und Weißkehl-Haubenläufer (White-throated Cacholote) sehen. Hier haben wir auch die Möglichkeit, Herden von Guanakos zu beobachten. Am späten Nachmittag erreichen wir unsere nächste Unterkunft, wo das Abendessen wartet. Übernachtung (1x)/VP Hosteria.

Fahlfarb-Tapaculo.

Tag 4 (17.11.): Vögel im berühmten Weinanbaugebiet um Cafayate
Unsere heutige Tagesstrecke führt in die berühmte argentinische Weinbauregion um Cafayete und beträgt ca. 160 Kilometer. Unterwegs beobachten wir Vögel in den trockenen Anden-Tälern und in der Nähe des Weinbaus. Unter den möglichen Arten haben wir Felsensittich (Burrowing Parakeet), Kaktusspecht (White-fronted Woodpecker), Bandfinkentangare (Ringed Warbling Finch), Wüstenbussard (Harri’s Hawk) und Braunrücken-Spottdrossel (Brown-backed Mockinigbird). Am Nachmittag erreichen unser Hotel in Cafayate in einem Weingut. Der bekannte argentinische Wein steht nach dem Abendessen zur Verkostung bereit. Übernachtung (1x)/VP Hotel.

Tag 5 (18.11.): Auf dem Weg nach Tafi del Valle
Am Morgen können wir Vögel in der Nähe eines berühmten Weinguts beobachten, wo wir auch einige der besten Weine der Region probieren können. Nach dem Mittag fahren wir nach Tafi de Valle (ca. 120 km), mit einigen geplanten Stopps auf dem Weg. Diverse Andenlandschaft verändert und verzaubert auf Schritt und Tritt. Unterwegs sehen wir einen Felsensittich-Nistplatz. Andere mögliche Arten sind Rotrückenbussard (Variable Hawk), Andenmöwe (Andean Gull), Strichelstirn-Bündelnister (Streak-fronted Thronbird), Zimtspiegel-Meisenschlüpfer (Plain-mantled Tit-Spinetail) und Strauchammertangare (Mourning Sierra Finch).  Übernachtung (2x)/Hotel VP.

Andenkondor.

Tag 6 (19.11.): Vögel in den Tälern um El Infiernilo und Los Sosa
An diesem Tag beobachten wir Vögel in den trockenen Höhenhabitaten und auch im feuchteren Bereich im Übergang von Puna und Yunga. Die Landschaft ist grandios und bietet einerseits Wiesen und immergrüne Wälder und andererseits Wüsten- und Halbwüstengebiete, die eine hohe Biodiversität versprechen. Unter den möglichen Arten haben wir Andenkondor (Andean Condor), Aymarasittich (Gray-hooded Parakeet), Geradschnabel-Erdhacker (Straight-billed Earthcreeper), Langschnabel-Erdhacker (Buff-breasted Earthcreeper), Rostschwanz-Erdhacker (Rock Earthcreeper), Rotschwanz-Erdhacker (Rufous-banded Miner), Kordillerenammertangare (Gray-hooded Sierra Finch), Graubauch-Finkentangare (Tucuman Mountain Finch), Schwarzbart-Buschammer (Yellow-striped Brushfinch) und Schwarzzeisig (Black Siskin). Übernachtung/Vollpension im Hotel.

Tag 7 (20.11.): Tafi del Valle bis Cafayate
Am Morgen haben wir noch Gelegenheit, in den verschiedenen naturnahen Habitaten rund um Tafi del Valle nach prächtigen Arten zu suchen. Wir werden Gelegenheit haben, Arten wie den Andenkiebitz (Andean Lapwing), Andentinamu (Andean Tinamou), Zimtente (Cinnamon Teal), Braunkopfente (Yellow-billed Teal), Andenruderente (Andean Duck), Rollandtaucher (White-tufted Grebe), Bindentaucher (Pied-billed Grebe) und Andenblässhuhn (Slate-colored Coot) zu beobachten. Nach dem Mittagessen kehren wir nach Cafayate zurück, immer mit Blick auf die Andenlandschaft und auf der Suche nach interessanten Arten. Übernachtung (1x)/Hotel VP

Weißkehlchacalote.

Tag 8 (21.11.): Cafayate bis Las Lajitas/Chaco
Dies wird ein Tagesausfahrt nach Las Lajitas sein, wo wir eine ganz andere Vogelgemeinschaft zu beobachten haben, die Chaco-Vögel. Davor werden wir noch einige strategische Stopps einlegen, um nach Andenvögeln zu suchen, sowohl aus trockenen Umgebungen als auch aus den subtropischen Yungas Argentiniens. Zwei Arten werden bei unserer Suche besondere Aufmerksamkeit erhalten, die Rostkehl-Wasseramsel (Rufous-throated Dipper) und die Sturzbachente (Torrent Duck). Übernachtung (2x)/VP Hotel

Tag 9 (22.11.): Vögel im Chaco-Biom in Las Lajitas
Das Chaco-Biom liegt in einer Ebene östlich der Andenkette mit einer ausgeprägten Fauna und Flora. An diesem Tag halten wir Ausschau nach einigen der speiziellesten Vogelarten und sehen mit viel Glück Schwarzfußseriema (Black-legged Seriema), Tropfenfalke (Spot-winged Falconet) und Schwarzhauben-Ammertangare (Black-crested Finch). Übernachtung/VP Hotel.

Chacosaltator.

Tag 10 (23.11.): Auf dem Weg zum Calilegua-Nationalpark
Wir verlassen nach dem Frühstück unsere Hotel und treten unsere Rundreise ca. 100 Kilometer weiter bis zum Eingang des Calilegula-Nationalparks an. Auf dem Weg dahin werden wir immer wieder zum Beobachten der Vogelwelt Stopps einlegen. Übernachtung (2x)/VP Hosteria.

Tag 11 (24.11.): Vögel im UNESCO-Biosphärenreservat Calilegula
In verschiedenen Höhenstufen, insbesondere aber im Nebelwald, suchen wir heute nach typischen Arten dieses Lebensraumes. Dieser Park schützt etwa 76.310 Hektar subtropische Yungas am Osthang der argentinischen Anden und ist auch das größte Biosphärenreservat Argentiniens, wo die höchsten Gipfel etwa 3.000 Meter hoch sind. Mögliche Vogelarten sind Blaustirn-Höschenkolibri (Blue-capped Puffleg), Rotbart-Sternkolibri (Slender-tailed Woodstar), Perlstirnspecht (Dot-fronted Woodpecker), Molinasittich (Green-cheecked Parakeet), Yungaspipra (Yungas Manakin), Fahlbinden-Tachurityrann (Buff-banded Tyrannulet), Schieferolivtyrann (Slaty Elaenia), Graubrust-Kleintyrann (Sclater’s Tyrannulet), Mittelanden-Dunkeltyrann (Plumbeous Black-Tyrant), Andengraudrossel (Andean Slaty Thrush), Moosmantel-Buschammer (Moss-backed Sparrow), Braunbart-Buschammer (Fulvous-headed Brushfinch), Goldkappentangare (Rust-and-yellow Tanager) und Rostbrauen-Finkentangare (Rusty-browed Warbling Finch). Übernachtung/VP Hosteria.

Zweibinden-Pflanzenmäher

Tag 12 (25.11.): Hinauf in die Anden zum Tor des Hochlandes
Heute am Neujahrstag verabschieden wir uns aus dem Lebensraum der Yunga und wir reisen weiter bei ungefähr 200 Kilometer Gesamtstrecke hinauf ins Andenhochland. Am Vormittag beobachten wir aber nochmals in diesen Habitaten und suchen nach Arten, die wir bisher vielleicht verpasst haben. Dann treten wir unsere Weiterreise bis in die historische Kleinstadt Tilcara (ca. 2.500m NN) an., die als Tor zum Andenhochland gilt. Hier befinden wir uns im Übergangsbereich zur Puna, wo wir am Nachmittag die erste Bekanntschaft mit der typischen Vogelwelt des Hochlandes machen.  Übernachtung (1x)/VP Posada.

Tag 13 (26.11.): Reise ans Ende der Welt nach Yavi
Zeitig checken wir aus und reisen weiter ins Andenhochland nach Yavi (3.400 mNN), wo wir den Rand des Altiplano, das „Ende der argentinischen Welt“, nur fünf Kilometer entfernt von der bolivianischen Grenze, erreichen. Unsere Tagesetappe für heute liegt wieder bei etwa 220 Kilometern. In dieser einsamen Hochandenlandschaft können wir fasziniere Vogelarten erwarten. An den Salzseen und Lagunen dürften zahlreiche Limikolen überwintern, unter denen wir vielleicht auch den Bairdstrandläufer (Baird’s Sandpiper) finden. Es sind jedoch die typischen Arten dieser Altiplano-Umgebung, die uns interessieren, wie z Pisacctinamu (Ornate Tinamou), Riesenblässhuhn (Giant Coot), Rüsselblässhuhn (Horned Coot), Andensäbelschnäbler (Andean Avocet), Punaregenpfeifer (Puna Plover), Aymaratäubchen (Golden-spotted Ground Dove) und mit etwas Glück sehen wir drei Flamingo-Arten, nämlich Anden-, Chile- und Jamesflamingo. Am Ende des Tages beziehen wir unsere kleine Lodge in Yavi. Übernachtung (2x)/VP.

Kapuzenammertangare. Fotos: A. Eisen Rupp

Tag 14 (27.11.): Beim Andenkondor in der Andenhochsteppe
Ziel unserer Exkursion heute ist die Sierra de Santa Victoria in der Andenhochsteppe, und dort bergige Formationen am Pass in der Altiplano, nicht sehr weit zur Grenze von Bolivien. Hier auf 4.500 mNN erreichen wir zugleich auch den höchsten Punkt unserer Reise. Bei schönem Wetter genießen wir einen atemberaubenden Blick auf die grandiose Bergwelt der Anden. In dieser fantastischen, menschenleeren Landschaft könnten wir mit etwas Glück (auch) wieder den Andenkondor (Andean Condor) beobachten. Die in dieser Region gesuchten Vogelarten sind Diademregenpfeifer (Diademed Sandpiper-Plover), Graubrust-Höhenläufer (Gray-breasted Seedsnipe), Graslandcanastero (Cordilleran Canastero), Rötelflügelcanastero (Puna Canastero), Braunmantel-Ammertangare (Red-backed Sierra Finch), Punagilbtangare (Puna Yellow-Finch), Graunacken-Gilbtangare (Citron-headed Ywllow-Finch) und Zimtbrust-Finkentangare (Bolivian Warbling Finch). Übernachtung/VP.

Tag 15 (28.11.): Abschied von der Altiplano und Fahrt ins Potreros de Yala Provinzpark
Nach dem Frühstück beenden wir unseren Reiseteil in der argentinische Puna (Hochwüste) und Altiplano und treten unsere Fahrt wieder bergabwärts bis zum Potreros de Yala-Provinzpark an, der wieder in der Kernzone des Biosphärenreservates Yunga liegt. Unsere Fahrtstrecke heute wird ca. 290 Kilometer lang sein, dabei steigen wir etwa 3.000 Höhenmeter ins Tal zurück bis auf ca. 1.500m NN. Zum Abschlussabend – natürlich mit lokaler argentinischer Küche und gutem Wein aus der Region – schließen wir unsere Vogelliste ab. Übernachtung (1x)/VP Hotel.

Tag 16 (29.11.): Rückreise von Jujuy über Buenos Aires und Heimflug nach Deutschland
Gleich nach dem zeitigen Frühstück verabschieden wir uns, checken wir aus und treten die Fahrt zum Regionalflughafen Jujuy an. Gegen 07.30 Uhr müssen wir spätestens eintreffen, gegen 09.30 Uhr starten wir zurück nach Buenos Aires/EZE. Dort haben wir dann von Mittag an Zeit, um uns auf den Langstreckenflug um 18.00 Uhr mit Lufthansa oder gegen 22.00 Uhr mit der Air France/KLM über Paris nach Frankfurt/Main vorzubereiten. Im Flughafen nehmen wir einen Mittagsimbiss ein (auf eigene Rechnung).

Tag 17 (30.11., Mi.): Ankunft in Frankfurt/M. und Heimreise
Kurz vor Mittag treffen wir nach über 13 Stunden Lufthansa-Nonstop-Flug in der Main-Metropole ein. Air France erreicht Frankfurt/M. erst am ABend gegen 19:40 Uhr Heimreise nach Hause.

Irrtümer vorbehalten. Notwendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben vorbehalten!
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Preise & Leistungen

Teilnehmer

Minimum 6 bis maximal 10 Personen.

Staffelpreise

  • 06/07 Teilnehmer – 3.490,00 € pro Person/ HP
  • 08/09 Teilnehmer – 3.390,00 € pro Person/ HP
  • 10      Teilnehmer – 3.290,00 € pro Person/ HP

Einzelzimmerzuschlag: 480,00 €

Bartmeise-Reisen Vertrieb für Schweiz & Österreich: Michael Straubhaar, 3110 Münsingen, Tel.: (+41) 79 466 9329. E-Mail: buchung@bartmeise.de
  • Im Reisepreis inbegriffen
  • alle Hotels und Lodges (14 Nächte), guter bis sehr guter Standard, alle Zimmer mit DU/WC/WiFi kostenlos in Hotels (Hotelliste in den Reiseunterlagen)
  • alle Transporte mit Mercedes-Minibus (Sprinter) inklusive Treibstoff und Personal
  • Mahlzeiten Vollpension; Beginn mit Abendessen am Anreisetag und Ende mit Frühstück am Abreisetag inkl. Softdrinks (sonst Verpflegung im Flugzeug bzw. “aus dem Rucksack” einplanen)
  • Mineralwasser während der gesamten Reise unbegrenzt sowie Snacks und Früchte/Obst, an Reisetagen nachmittags zusätzlich Kaffee
  • alle beschriebenen Aktivitäten und Besichtigungen
  • alle Eintrittsgelder und Nationalpark-Gebühren
  • Flughafentransfer
  • deutschsprachige Reiseleitung Adrian Eisen Rupp (brasilianischer Biologe/Ornithologe, Mitarbeiter Bartmeise-Reisen)
  • Vogelliste (Booklet) zum Eintragen der täglich gesehenen Arten (wiss./deutsch/engl.), Bartmeise-Notizbuch mit Kugelschreiber und Bartmeise-Wasserflasche
  • Deutsche Insolvenzversicherung/Reisesicherungschein gemäß § 651r BGB

Im Reisepreis NICHT inbegriffen

  • internationaler Lufthansa-Flug mit innerdeutschen Zubringern von/bis Frankfurt/M. nach/von Buenos Aires und zurück sowie innerargentinische Anschlüsse (Buenos Aires nach Salta und zurück von Jujuy nach Buenos Aires) gesamt für ab 1.600,00 € in Economy-Class und ab 2.500,00 € in Premium Economy-Class. Ab Berlin mit KLM/AF über Amsterdam und zurück über Paris in Economy-Class ab 1.400,00 €; Mix-Tarif Hinflug Business und zurück in Economy für ab 2.600,00 €
  • mögliche Verlängerungsnächt/e bei Flugausfällen
  • Alkoholische Getränke
  • Trinkgelder für Serviceleistungen in Hotels, persönliche Ausgaben für Einkäufe usw.
  • Trinkgelder für Guides und Fahrer zwischen 1,00 € und 2,50 € pro Tag und Person (nach separater Empfehlung)
  • zusätzlicher Bargeldbedarf nicht mehr als 200,00 € für private Getränke, Snacks etc. am Abend (exklusive privater Einkäufe von typischer Reisemitbringsel aus den Anden wie spezielle Garderobe aus Alpakawolle etc.)

 

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Allgem. Reisehinweise, Mitnahmeempfehlung, Klima, Gesundheit, Charakter der Reise

Mitnahmeempfehlungen

  • für die hohen Anden (Puna/Altiplano): wetterfeste Berg-Garderobe (Zwiebellook) und festes Schuhwerk, Handschuhe, Mütze, Schal
  • für den Yunga: normale Berg-Outdoor-Garderobe, langärmlige Hemden bzw. T-Shirts (Schutz gegen Sonne und Insekten), immer Zwiebellook empfohlen
  • Jacke/Pullover zum Schutz gegen Erkältungen in klimatisierten Fahrzeugen und Räumen
  • Kopfbedeckung (möglichst mit Abdeckung der Halspartie gegen Sonne)
  • Regenjacke und Windschutz sowie Regenschirm (im Bergregenwald)
  • gute Stirnlampe oder Taschenlampe
  • Reise-Solarlampe/n
    Outdoor-Trinkwasserflasche (zum Befüllen)
  • Campingbesteck
  • persönliche Reiseapotheke
  • Bestimmungsliteratur: F. Erize et al. (2015) – Birds of South America – Non-Passerines. Princeton Illustraded Checklists. Princeton University Press London. ISBN 978-0-691-12688-3.
  • B.v.Perlo  (2015) – Birds of South America – Passerines. Princeton Illustraded Checklists. Princeton University Press London. ISBN 978-0-691-12796-1
  • App für Iphone: “Birds of Argentina” von I.M.D.Publication C.A. Porlamar, Nueva Esparta, www.im-docu.com

Grandiose Landschaft am “Bischofshang”. Foto: Agentur.

Wetter und Sicherheit
Anden: winterlich bis kühl. Morgens auf 4.500 mNN Frost, auch Eisreste, Nebel, kalter Wind. Tags bei Sonneneinstrahlung rasche Erwärmung auf über 20°C und mehr. Zwiebellook empfohlen. Yungas: warm, manchmal heiß und feucht, um 25°C oder mehr. Hohe Luftfeuchte. Schutz gegen Regenschauer/Gewitter/Wind (Regenschirm, Regenjacke). Alle Zimmer in allen Lodges verfügen meist über moderne Klimaanlagen. Achtung Erkältungsgefahr: Im Zielgebiet werden alle Verkehrsmittel (Busse, PKW, Flugzeug) sowie alle öffentlichen Räume (Restaurants, Geschäfte etc.) extrem klimatisiert! Deswegen stets Pullover oder Jacke zum Schutz vor Erkältungen bereit halten!
Auf unseren Rundreisen sind grundsätzliche Sicherheitsstandards gewährleistet. Es besteht kein erhöhtes Sicherheitsrisiko, wenn einfachste Vorkehrungen (Infos von der Reiseleitung unterwegs) wie überall auf der Welt eingehalten werden.

Gesundheitshinweise
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt sowie bei besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen. Bei direkter Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.  Dazu und weitere wichtige Informationen zur persönlichen Vorsorge (Malaria etc.) finden sich auf www.auswaertiges-amt.de (Sicher Reisen/Ihr Reiseland/Reisen und Gesundheit). Wichtiger Hinweis: Es muss damit gerechnet werden, dass für die Einreise ins Land spätestens ab Sommer 2021 eine COVID-19-Schutzimpfung verpflichtend werden könnte. Daher empfehlen wir allen Reise-Interessenten, sich um einen solchen Schutz zu bemühen!

Andenflamingos. Foto: A. Eisen Rupp

Besondere Bedingungen
Diese Reise ist für Menschen mit Körperbehinderung bzw. mit chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparats ungeeignet. Die Reiseabläufe sind nicht behindertengerecht machbar. Auch für Vegetarier und Menschen, die unter Nahrungsmittelallergien leiden, ist diese Reise schwierig und nur unter guter Vorbereitung zu empfehlen. Für Veganer ist diese Reise ungeeignet. Alle Teilnehmer sollten über eine normale Fitness verfügen und in der Lage sein, Höhenstufen von max. 4.500 bis 500 mNN mit den entsprechenden klimatischen Verhältnissen auszukommen, was für gesunde Menschen normalerweise ohne Probleme möglich ist. Jeder Teilnehmer ist verpflichtet, den Anweisungen des Reiseleiters Folge zu leisten. Jeder Reiseteilnehmer muss über eine Auslandskrankenversicherung verfügen, die auch den notfallmäßigen Heimtransport absichert. Eine Kopie der Police wird vor der Abreise vom Veranstalter abgefordert.

Charakter dieser Reise
Diese Reise ist eine intensive Birding-Tour (Bartmeise-Klassifizierung: “Vögel intensiv”). Außer an Reisetagen werden von morgens bis abends – nur unterbrochen durch Mahlzeiten bzw. durch Pausen (für das Personal!) – Vögel beobachtet (bis 12 Stunden am Tag). Der Schwerpunkt liegt dabei, neben der gesamten lokalen Vogelwelt, auf seltenen, “near endemic-” und möglichst vielen endemischen Arten der bereisten Bioregion. Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit hoch kompetenten, lokalen Guides zusammen, die exzellente Kenner ihrer heimischen Vogelwelt und zumeist eingebunden in die Aktivitäten zum Schutz und zur Erforschung (Kartierung, Monitoring usw.) über landesweite Vereine bzw. Gesellschaften sind. Neuentdeckungen von bisher in der jeweiligen Landesavifauna unbekannten Fakten zum Vorkommen und zur Biologie einzelner Arten, die bei solchen Reisen immer wieder anfallen, fließen daher in die genannten Projekte des Reiselandes ein. Unsere Birdguides nutzen von Fall zu Fall Vogelstimmen aus einer Soundbibliothek, um schwer auffindbare bzw. versteckt lebende Arten beobachten zu können. Dies geschieht in jedem Fall unter Berücksichtigung der Brutbiologie und der Schutzansprüche einzelner Arten, die von unseren Guides gut eingeschätzt werden können. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung zu den Abläufen der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programmes liegt ausschließlich in der Verantwortung des lokalen Birdguides (der Bartmeise-Partnerfirma).
Weiterreichende touristische Informationen zu ‘Land & Leuten’ werden bei dieser Reise nicht gegeben. Interessenten sollten sich bitte vorher in das Gebiet einlesen (Reiseführer oder Internet).

Bartmeise-Reisen sind (Klein-) Gruppenreisen mit 6-16 Teilnehmern (im Ausnahmefall und wenn ich der Reisebeschreibung ausdrücklich genannt, auch mehr). Wer Probleme mit Gruppenreisen und/oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, kann nicht an einer solcher Reise teilnehmen!

“Lister” oder “Twitcher”, Vogel-Interessierte, die nur in der Welt unterwegs sind, um ihre persönliche “Lifelist” an Vogelarten aufzufüllen, die sich egoistisch, rücksichtslos und unhöflich gegenüber anderen Gästen verhalten und die Gruppenaktivitäten stören, sind absolut unwillkommen (solche Gäste können von einer laufenden Reise ausgeschlossen werden)! Vogelfotografen sind immer willkommen, jedoch müssen diese bereit sein, sich den Vogelbeobachtern unterzuordnen.

Bartmeise-Reisen ist Mitglied im Deutschen Reisebüro-Verband DRV

 

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Reisedetails

Reisen, Startseite, Vögel intensiv
Staffeplreise ab 3.290,00 € pP im DZ/VP
14. bis 30. November 2022

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