Abenteuer Uganda: Seltene Vögel im Albertine Rift Valley

Abenteuer Uganda: Seltene Vögel im Albertine Rift Valley

Vom 25. Juni bis 9. Juli 2017 bereiste eine Bartmeise-Reisegruppe das Albertine Rift Valley in Uganda im „schwarzen Herzen“ Afrikas. Ziel dieser vogelkundlichen Reise waren insbesondere zahlreiche seltene sowie für die Bergregionen endemische Vogelarten. Am Ende der Reise stehen rund 360 Vogelarten in der „Vogelliste“, darunter absolute Highlights wie Ruwenzori Turaco (Kammschnabelturako), Ruwenzori Batis (Ruwenzorischnäpper) und Ruwenzori Apalis (Ruwenzorifeinsänger) sowie der vom Aussterben bedrohte Papyrus Yellow Warbler (Gelbbauch-Rohrsänger). Der urzeitlich anmutende Schuhschnabel (Shoebill) konnte ebenfalls gut beobachtet (und fotografiert) werden.

Ein weiteres Erlebnis der ganz besonderen Art stellte ein Besuch bei den bedrohten Berggorillas dar, die im Rahmen eines „Gorilla-Trekkings“ im Bwindi Nationalpark eine Stunde lang besucht werden konnten. Die rund 2.000 Kilometer lange Rundreise durch die beeindruckende, bis über 5.000 Meter hohe Bergwelt Ugandas entlang der Grenze zu Rwanda und zum Kongo bis in das Kongobecken hinein bot zudem absolut authentische Begegnungen mit den Menschen Ugandas, deren Leben für unser europäisches Verständnis äußerst einfach und sehr hart ist. Die Bartmeise-Reisegäste unterstützten außerdem mit mitgebrachten Geschenken (Schulartikel) eine Dorfschule im Bwindi-Nationalpark.

Diese spannende vogelkundliche Reise durch das Albertine Rift Valley wird 2018 mit Beginn der Schulferien (in Sachsen) ab Anfang Juli wieder im Programm von Bartmeise-Reise zu finden sein. Termin in Kürze auf www.bartmeise.de.

„Die Vogelwelt, aber auch die Begegnungen mit den Menschen in Uganda, haben mich tief beeindruckt. Als Kindererzieherin war ich zudem berührt vom Besuch in der kleinen Dorfschule. Es ist einfach unfassbar, unter welchen Bedingungen die Kinder dort lernen müssen. Danke für die schöne und spannende Reise“, meint Birgit aus Chemnitz. Sigrid und Herbert (Hannover) schreiben: „Die Reise hat uns sehr gut gefallen, die unterschiedlichen Landschaften, die Einblicke in das Leben der Menschen und letztendlich der Vogelreichtum dort, für uns hervorgelockt und bestimmt von dem supertollen Guide Emmy. Eine unglaubliche Zahl von 124 neuen Arten habe ich bei mir gezählt, obwohl wir ja auch schon in Kenia, Namibia und SA waren … Bleibt eigentlich als größerer Kritikpunkt der Bus: er ist einfach zu eng für die Anzahl Leute, zumal bei den Fahrten mit Gepäck auch noch das Handgepäck einschl. Fotoausrüstung im Wagen untergebracht werden musste und die erste Reihe hinter dem Fahrer (3 Sitze) nur bequem von Leuten mit kurzen Beinen genutzt werden kann, da der Motorblock ein Unterstellen der Füße verhindert. Ich weiß, dass das Mehrkosten bedeutet, ist bei einer Fahrstrecke von fast 2.000 km aber schon zu überlegen.“

 

Startfoto Abschluss/Gruppenfoto unserer Reisegruppe am Rande der Mabamba Suempfe

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