Weihnachts-/Neujahrs-Birding 2018/2019 an Kenias Küste

Reisebeschreibung

Unterwegs zwischen Amboseli-NP, Taita Hills und Mida Creek am Indischen Ozean 

Endemische Vögel zu Fuße des Kilimandscharo, den Taita Hills, Kenia’s einzigem Küstentrockenwald und im Meeresschutzgebiet Mida Creek

Weihnachtsferien: Reisezeitraum 26. Dezember 2018 bis 6. Januar 2019 

Reiherläufer am Indischen Ozean in Kenia. Foto und Titelfoto: Jens Hering (Limbach-O.).

Auch mit dieser neuen, zwar nur 10-tägigen, dennoch intensiven Vogelbeobachtungsreise in den Weihnachtsferien 2018/19 tauchen wir ein in die phantastische Natur und Vogelwelt Ostafrikas im Osten Kenias und am Indischen Ozean. Wir erleben die einzigartige Vogelwelt sowie die großen afrikanischen Wildtiere im Amboseli-Nationalpark am Fuße des Kilimandscharos, im Tsavo West- & Ost-Nationalpark und den Taita Hills (Masai-Somali-Biom). Ende und Höhepunkt der Reise bilden die UNESCO-Biosphärenreservate Mida Creek und Arabuko Sosoke-Nationalpark direkt an der Küste des Indischen Ozeans gelegen. Auf unserer Reise können wir je nach Beobachtungsbedingungen um die 300 Vogelarten, darunter zahlreiche seltene, near-endemic und endemische Vogelarten (auch des Somali-Masai-Bioms) erwarten.

Von Nairobi aus startet unsere Rundreise zum Amboseli-Nationalpark, der zu Fuße des Kilimandscharo, dem mit 5.895m NN höchsten Berg und Symbol des schwarzen Kontinentes, liegt. Der Blick auf den majestätischen Riese mit seinem Schnee bedeckten Gipfel wird uns bei unseren Fahrten durch den Park, der weitgehend durch das ausgetrocknete Bett des Amboseli-Sees gebildet wird, begleiten.

Weiter geht es zum Tsavo West-Nationalpark, der wegen seines dichten Buschlandes gar nicht so gut zum Beobachten der großen afrikanischen Wildtiere geeignet ist, dagegen aber ein ideales Gebiet für die ostafrikanische Vogelwelt darstellt. In den Taita Hills suchen wir nach endemischen oder near-endmic Vogelarten, die nur hier oder in Kenia nur hier vorkommen wie Olivbrustbülbül (Stripe-cheeked Greenbul), Taitadrossel (Taita Thrush), Taitafeinsänger (Taita Apalis) und Taitabrillenvogel (Taita White-eye). Danach steht ein Tag im Tsavo Ost-Nationalpark auf dem Programm. Allein in diesem Park kommen um die 400 Vogelarten vor, von denen wir hoffentlich Somalistrauß (Somali Ostrich), Somalirennvogel (Somali Courser) und Braunbauch-Flughuhn (Chenut-bellied Sandgrouse) sehen können.

Am Indischen Ozean warten dann noch zwei Höhepunkte zum Abschluss der Reise: Die UNESCO-Biosphärenreservate (und Meeresschutzgebiet) Mida Creek und Kenias letzter und einziger Küstentrockenwald, der Arabuko Sokoke-Nationalpark. Höhepunkte im ökologisch einzigartigen Vogelschutzgebiet Mida Creek werden die überwinternden Reiherläufer (Crab-plover) sein. Mit etwas Glück können wir Hunderte, vielleicht Tausende Individuen beobachten. Aber auch Terekwasserläufer (Terek Sandpiper) und viele andere Limikolen sowie Rosen- und Orientseeschwalbe (Roseate- and Sounders Tern) dürfen wir hier erwarten.

Im Küstenwald schließlich stehen nochmals drei äußerst seltene (near-endimic) Vogelarten im Programm: Sokoke-Zwergohreule (Sokoke Scops-owl, Video von 2017, H. Meyer), Nataldrossel (Spotted Ground Thrush), Sokoke-Pieper (Sokokepipit). Und bestimmt kreuzt hier auch ein äußerst seltene Säuger unseren Weg, der hauptsächlich (zu 99 %) ebenfalls nur in diesem einen Wald vorkommt: das Goldrücken-Rüsselhündchen (Golden-rumped elephantshrew).

Bungalows in der Severin Sea Logde am Bamburi-Beach. Foto: H. Meyer

Wer die Traumkulisse des Indischen Ozeans vielleicht jetzt noch nicht verlassen und einige Tage am Meer ausspannen möchte, der kann in der Severin Sea Logde (www.severinsealogde.com) am Bamburi-Beach privat verlängern. Dieses mittelgroße ****Resort, in dem wir auf der Rundreise die letzten drei Nächte verbringen werden, steht unter deutscher Leitung und wird nach modernsten ökologischen Standards (eigene Müll- und Abwasseraufbereitung, eigener Solarstrom usw.) geführt. In wunderschönen, großzügigen Bungalows (zweistöckig) finden sich komfortable Zimmer mit allen Annehmlichkeiten. Diese Anlage kann mit Halbpension gebucht werden (bitte ggf. Angebot abfordern über: info@bartmeise-de; Rückflug wird passend zur Verlängerung ab Mombasa gebucht; Transfer zum Flughafen wird angeboten).

Blick vom Zimmer im Bungalow zum Indischen Ozean. Foto: H. Meyer

Diese Kleingruppen-Rundreise wird ab 6 und/oder bis 12 Gästen (in einem bzw. zwei pop-up-Safarifahrzeug/en) durchgeführt. Die Zeit über den Jahreswechsel gilt auch in Kenia als Hochsaison. Die Preise sind daher, auch für die Flüge, etwas höher als zu anderen Saisonzeiten. Wir haben dennoch ein Kontingent zu bestmöglichen Preisen reserviert, können diese Preise aber nur bis ca. Ende Juli 2018 garantieren. Daher bitten wir Interessenten um eine rasche Reservierung Buchung!

Die Rundreise wird bei Vollbelegung 6/12 Gäste ab 1.850,00 € mit Vollpension kosten (zzgl. Fernflug D/CH/A nach Nairobi und zurück ab Mombasa).

Hartmut Meyer

Reiseplan

Reiseplan

26. Dezember 2018 (1. Tag): Anreise nach Nairobi.
Tagesflug D/CH/A (z.B. mit Lufthansa, Swiss), Ankunft am Abend in Nairobi. Begrüßend und Abholung durch unseren Birdguide und Transfer in ein Hotel in der Nähe des Flugplatzes. Verpflegung tags im Flugzeug bzw. bei Ankunft Imbiss am Abend im Flughafen auf eigene Kosten; Übernachtung im Hotel am Flughafen.

Einer der Symbolvögel Afrikas: Der Kronenkranich. Foto: Birgit Beckers.

27. Dezember (2. Tag): Auf dem Weg zum Kilimandscharo
Nach dem Frühstück starten wir unsere Rundreise mit der Fahrt zum Amboseli-Nationalpark auf, ein perfekter Ort ist, um Vögel zu beobachten. Der Amboseli-Nationalpark ist ein flaches, halbtrockenes Becken, welches unter dem berühmtesten Symbol Afrikas – dem Kilimandscharo – liegt. Der Kilimandscharo erhebt sich mit 5.895 m Höhe aus der Savanne und ist der höchste Berg Afrikas und der höchste freistehende Berg der Welt. Im Zentrum des Parks gibt es eine Reihe von Sümpfen, die von den unterirdischen Flüssen gespeist werden. Hier finden sich die größten Konzentrationen von Wildtieren, von den allgegenwärtigen Elefantenherden, Büffeln, Zebras, Gnus, Gazellen, Masai-Giraffen, Löwen und Geparden sowie eine vielfältige Vogelwelt u.a. mit Sattelstorch (Saddle bill stork) Langschwanzkiebitz (Long-toed Lapwing) Gelbkehl-Sandhuhn (Yellow-throated Sandgrouse) und bis zu sechs Geierarten. Der seltene Dickschnabelreiher (Madagascar Pond-Heron) ist ein häufiger Besucher. Weiterhin suchen wir hier nach Doppelband-Rennvogel (Two-banded Courser) Einfarb-Schlangenadler (Brwon Snake-eale) und Gabarhabicht (Gabar Goshawk). Eine Übernachtung im Camp/VP.

28. Dezember (3. Tag): Vogelpirsch im Amboseli- und Tsavo-Nationalpark
Noch in der Morgendämmerung starten wir eine zeitige Pirschfahrt, bevor wir zum Frühstück und zum Auschecken in die Lodge zurückkehren, und unserer Weiterreise zum Tsavo West-Nationalpark antreten. Der Tsavo West-Nationalpark ist bestens geeignet zur Vogelbeobachtung, da der Park von dichtem Buschland bedeckt ist. Das Beobachten der großen afrikanischen Säugetiere ist hier eher schwierig, dafür wartet die Vogelwelt aber mit einer großen Artenvielfalt auf. Einige der Vögel, die wir hier erwarten können, sind: Marmorweber (Black-headed Weaver), Spiegelweber (White-winged Widowbird), Weißbürzel-Singhabicht (Eastern Chanting-Goshawk), Langschwanz-Würger (Long-tailed Fiscal), Gelbkehlfrankolin (Yellow-necked Spurfowl), Schwarzbauch- und Oustalettrappe (Black-bellied – & Crested Bustard), Goldweber (African Golden Weaver), Schmuckflughuhn (Balck-faced Sandgrouse) und Graukopfliest (Grey-headed Kingfisher). Übernachtung im Safari Camp/VP.

Nur lokal verbreitet, selten (endemisch): Hildebrandt-Glanzstar. Foto: Birgit Beckers.

29. Dezember (4. Tag): Auf der Suche nach den Spezialisten
Wir verbringen den Tag mit der Vogelbeobachtung im weitläufigen Park, in dem wir Arten wie Schwarzschopfkiebitz (Black-headed Lapwing), Goldpieper (Golden Pipit) und den schmucken Königsglanzstar (Golden-breasted Starling) suchen. Am späten Nachmittag werden wir am Sumpf am Rande des Camps beobachten, wenn viele Vogelarten zum Trinken kommen. Insbesondere halten wir hier Ausschau nach dem nur lokal vorkommenden, seltenen Genickbandweber (Taveta Golden Weaver). Andere Arten, die wir hier erwarten können, sind u.a. Glockenreiher (Black Heron), Wassertriel (Water Thick-knee) und Brandweber (Zanzibar Red Bishop). Heute haben wir auch die Möglichkeit, eine nächtliche Pirschfahrt auf der Ranch des Camps zu unternehmen. Zweite Übernachtung im Safari Camp/VP.

30. Dezember (5. Tag): Nach Osten zur Ndara Ranch und den Taita Hills
Heute verlassen wir Tsavo West und fahren nach Osten zur Ndara Ranch, wo sich unsere nächste Logde befindet. Wir treffen mittags dort ein und nach dem Essen ruhen wir uns etwas aus. Am späteren Nachmittag starten wir einen Beobachtungsgang um die Lgode, wo wir insbesondere nach folgenden Arten suchen werden: Fleckenuhu (Spotted Eagle-owl), Brillendrossel (Bare-eyed Thrush), Bandastrild (Cut-throat Finch) Schmalschwanzwitwe (Eastern-pardise Whydah), und Rotstirnprinie (Red-fronted Warbler). Übernachtung in einer Lodge/VP.

Giraffe in Kenia. Foto: H. Meyer

31. Dezember (6. Tag): Jahreswechselbei den Endemiten in den Taita Hills
Nach dem Frühstück sind die berühmten Taita Hills unser Ziel. Taita Hills-Forest hat eine Fläche von 400 ha, in einer Höhe von 1.350-2.228 mNN. Das Gebiet liegt westlich der Stadt Voi und erhebt sich abrupt über die halbtrockene Ebene des Tsavo-West-Nationalparks. Geologisch gesehen sind die Hügel der nördlichste Vorposten der östlichen Berge von Tansania und Malawi. Wir verbringen diesen Tag in einem Reststück Wald an der Spitze der Taita Hills, auf der Suche nach speziellen (near endemic und endemischen ) Arten, die nirgendwo sonst in Kenia vorkommen, wie zum Beispiel Olivbrustbülbül (Stripe-cheeked Greenbul), Taitadrossel (Taita Thrush), Rotscheitel-Laubsänger (Yellow-throated Woodland Warbler), Taitafeinsänger (Taita Apalis) und Taitabrillenvogel (Taita White-eye). Jahreswechsel/Übernachtung in einer Lodge/VP.

01. Januar 2019 (8. Tag): Die Vogelwelt des Somalio-Masai-Biom
Heute verlassen wir unsere Lodge mit einem Lunchpaket und fahren zum Tsavo Ost-Nationalpark. Dieser Nationalpark mit der Vast-Savanne liegt tief in semi-ariden Land am östlichen Rand des Inland-Plateaus. Ein großer Teil des Parks ist Ebene, offenes Land, mit verstreuten Felsvorsprüngen. Die Vogelartenvielfalt ist mit etwa 400 Arten sehr reichhaltig, dazu leben im 48 Wildtier- und mehrere Reptilienarten im Park. Wir werden den ganzen Tag unterwegs sein und typische Arten für die trockene Akazienlandschaften suchen, wie zum Beispiel Riesenlerche (Red-winged Lark), Weißwangen- und Harlekinlerchen (Chestnut-backed- & Chestnut-headed Sparrow-Lark). Mit etwas Glück können wir auch den Somalistrauß (Somali Ostrich) und Somalirennvogel (Somali Courser) sehen. Wir haben hier auch unsere beste Chance, die nicht häufigen, eleganten Giraffengazellen (Generuk) beobachten zu können. Übernachtung in einer Lodge/VP.

Im Mida Creek. Foto: H. Meyer

02. Januar (8. Tag): Der Indische Ozean wartet
Nach dem Frühstück verabschieden wir uns aus der der afrikanischen Savanne, checken aus und treten unsere Weiterreise an den Indischen Ozean an. Gegen Mittag erreichen wir in der Nähe von Mombasa, der zweitgrößten Stadt Kenias, unser Quartier für die letzten drei Nächte auf dieser Rundreise, die Severin Sea Logde direkt am Meer. Der Nachmittag ist heute frei. Genießen wir die Zeit am Bamburi Beach. Erste Übernachtung in der Severin Sea Lodge/VP.

Arabuke Sokoke-Wald. Foto: H. Meyer

03. Januar (9. Tag): Endemiten an der Küste
Zum Abschluss unserer Reise stehen heute und morgen neue spannende Lebensräume auf unserem Programm. Wir werden in den UNESCO-Biosphärenreservaten Arabuko Sokoke Wald, Kenias einzigem verblieben Küstentrockenwald, und angrenzend im ca. 32 Quadratkilometer großen Mida Creek, unterwegs sein. In beiden Gebieten erwarten uns weitere avifaunistische Höhepunkte.
Nach der nachmittäglichen Erholung am Vortrag starten wir heute sehr zeitig mit Frühstück und Lunch im Gepäck, denn wir wollen den größten Teil des Tages im Arabuko Sokoke Wald verbringen. Berühmt als der nördlichste Brachystegia-Wald (Endemische Baumart südlich der Sahara im östlichen und südlichen Afrika. Bevorzugter Lebensraum sind die Baumsavannen, offene Wälder und auch dichtere Wälder, aber nicht in Regenwäldern. Bevozugt außerdem sandige und durchlässige Böden) hält der Sokoke-Nationalpark drei endemische Vogelarten bereit: Die Sokoko-Zwergohreule (Sokoke Scops-owl; siehe Video im Vorspann), den Sokoko-Pieper (Sokoke Pipit) und den Golandweber (Clarke’s Weber). Wir haben eine gute Chance, die ersten beiden zu sehen. Der Golandweber hingegen ist ein Nomade und nur schwer zu finden. Aber, alles eine Frage des Zufalls. Weitere seltene Arten, auf die wir hier gute Chancen haben, sind: Olivbartvogel (Green Barbet), Fischerturako (Fischers Turaco), Schwarzkopf-Feinsänger (Black-headed Apalis), Dreifarben-Brillen- & Braunstirn-Brillenvanga (Retz’s und Chestnut-fronted Helmet-shrike) und Amani- & Blaukehl-Nektarvogel (Amani- & Plain-backed Sunbird) sehen. Mit etwas Glück kreuzt auch ein seltenes Säugetier unsere Beobachtungswege. Das Goldrücken-Rüsselhündchen (Golden-rumped Elephantshrew), ein seltener Vertreter aus der Familie der Rüsselspringer, hat hier sein wichtiges Vorkommensgebiet (99 %)! Zweite Übernachtung in der Severin Sea Lodge/VP.

Die „Stimme Afrikas“: Der Schreiseeadler. Foto: Birgit Beckers.

Flieg. Reiherläufer am Ind. Ozean in Afrika. Foto: Jens Hering.

04. Januar (10. Tag): Bei den Reiherläufern im Mida Creek
Unseren letzten gesamten Beobachtungstag auf dieser Reise verbringen wir im Mida Creek. Dieses Gebiet umfasst einen Komplex von Meeres- und Gezeitenlebensräumen an Kenias Nordküste, der geschützt und etwas entfernt vom Indischen Ozean liegt. Seit Millionen von Jahren ist die große Bucht, die den Gezeiten des Indischen Ozeans unterliegt, mit ihrem seichten Wasser, den warmen Sand- und Schlickböden, Seegraswiesen und dichten Mangroven ein Naturparadies der besonderen Art. Besondere Bedeutung hat die ca. 14 Kilometer in den Mangrovenwald hineinreichende Bucht für Zugvögel aus Nord-, Ost- und Mitteleuropa, aber auch für solche aus Südafrika und von der Arabischen Halbinsel. Wegen des enormen Nahrungsangebotes ist das Meeresschutzgebiet auch zusätzlich noch für viele afrikanische Brutvögel von Bedeutung und gehört daher zusammen mit dem Arabuko Sokoke Wald zu den wichtigsten Vogelschutzgebieten auf dem afrikanischen Kontinent! Zu unseren besonderen Zielarten hier gehören unter anderem Reiherläufer (Crab-plover) und Terekwasserläufer (Terek Sandpiper), von denen wir uns, neben vielen anderen Limikolenarten, große Trupps erhoffen können. Auch den Mangrovenliest (Mangrove Kingfisher) können wir auf unserer Reise nur hier finden. Weiterhin kommen bis zu fünf Arten von Meeresschildkröten hier vor, die auch ihre Gelege zeitigen. Vielleicht schaffen wir es zeitlich und besuchen noch ein Schutzzentrum für die Meeresschildkröten. Dritte Übernachtung in der Severin Sea Lodge/VP.

05. Januar (11. Tag): Heimreise oder private Verlängerung
Nach dem Frühstück bleibt Zeit zum Kofferpacken und gegen Mittag verabschieden wir uns aus der Logde. Mit dem Transfer zum Flughafen Mombasa beginnt unsere Heimreise. Flug nach Nairobi und abends Weiterflug (z.B. mit Lufthansa/Swiss) nach D/CH/A. Nacht im Flugzeug (Verpflegungsleistungen enden mit dem Frühstück).

Optional: Gäste können hier in der „Severin Seal Logde“ ihre Reise mit einem privaten Aufenthalt verlängern. Bitte fordern Sie ein Angebot dazu ab.

06. Januar 2019 (12. Tag): Zurück in Deutschland/Schweiz/Österreich
Ankunft am frühen Morgen in D/CH/A und Weiterreise nach Hause.

Irrtümer vorbehalten. Notwendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben ebenso vorbehalten! 

Print Friendly, PDF & Email

Teilnehmer, Preise, Leistungen

Teilnehmer

  • Minimum 6 und maximal 12 Gäste

Preise

  • Preise (Staffelpreise):

    ab 6  und/oder 12 Teilnehmer – 1.850,00 € pro Person im Doppelzimmer mit Vollpension (wie ausgeschrieben)RuV_1143_Spempel
    4/5 und/oder 7-11 Teilnehmer – 2.150,00 € pro Person

  • Einzelzimmerzuschlag: 350,00

Bartmeise-Reisen Vertrieb für Schweiz & Österreich: Michael Straubhaar, 3110 Münsingen, Tel.: (+41) 79 466 9329: E-Mail: buchung@bartmeise.de

Im Reisepreis inbegriffen

  • alle Unterkünfte (10 Nächte, gute bis sehr gute Hotels, Safari-Self-contained-Camps bzw. Lodges) in Doppel- und Einzelzimmern

    Toyota-Minibus mit pop-up-Dach. Foto: H. Meyer

  • Vollpension (alle Mahlzeiten ab 27. Dezember 2018 und bis zum Frühstück am 5. Januar 2019 – wie im Reiseplan beschrieben)
  • Trinkwasser unterwegs unbegrenzt
  • an Reisetagen Obst und Früchte, unterwegs Kaffee (so verfügbar)
  • Eintrittsgelder für Nationalparke und lokale Guides
  • Transport (Toyota-Minibusse mit pop-up-Dach, belegt mit max. 6 Reiseteilnehmern pro Fahrzeug), incl. Fahrer und Treibstoff
  • englischsprachiger Birdguide und deutschsprachige Reiseleitung durch Bartmeise-Reisen
  • Deutsche Reiseinsolvenzversicherung/Reisesicherungsschein gemäß § 651k BGB

Im Reisepreis nicht inbegriffe

  • Fernflug ab D/CH/A nach Nairobi und zurück ab Mombasa über Nairobi (derzeit ab 780,00 € buchbar)
  • Einreisevisa (online verfügbar ca. ab 51.00 USD)
  • Imbiss abends am Anreise- und mittags am Abreisetag
  • Sonstige Getränke, alkohol. Getränke, Trinkgelder in Hotel usw.
  • Trinkgelder für Birdguide und Fahrer (empfohlen für alle Bartmeise-Reisen: Birdguide 2,00 €-2,50 € pro Tag/Person; Fahrer 1,00 €-1,50 € pro Tag/Person;  ggf. Tour-Helfer: 1,00 € pro Tag/Person)
  • Persönliche Ausgaben wie Internet, Telefon, Wäscheservice usw.
  • ggf. Verlängerungsnacht/e bei Flugausfällen etc.
  • Verlängerung in der „Severin Sea Logde“ am Bamburi Beach (71,00 € pP mit Halbpension im Doppelzimmer)
  • zusätzlicher Bargeldbedarf für Rundreise: weniger als 200,00 €
Print Friendly, PDF & Email

Allgemeine Hinweise, Reise-Charakter, Reiseleitung, Gesundheitshinweise, Sonstiges

Zum Charakter dieser Reise 

Diese Reise ist eine Birding-Tour (Bartmeise-Klassifizierung: „Vögel intensiv“). Außer an Reisetagen werden von morgens bis abends – nur unterbrochen durch Mahlzeiten bzw. durch Pausen (für das Personal!) – Vögel beobachtet (bis 12 Stunden am Tag). Der Schwerpunkt liegt dabei, neben der gesamten lokalen Vogelwelt, auf seltenen, „near endemic-“ und endemischen Arten. Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit hoch kompetenten lokalen Guides zusammen, die exzellente Kenner ihrer heimischen Vogelwelt und zumeist eingebunden in Aktivitäten von Landesvereinen und Gesellschaften zum Schutz und zur Erforschung (Kartierung, Monitoring usw.) sind. Neuentdeckungen von bisher in der jeweiligen Landesavifauna unbekannten Fakten zum Vorkommen und zur Biologie einzelner Arten, die bei solchen Reisen immer wieder anfallen, fließen in die genannten Projekte des Reiselandes ein. Unsere Birdguides nutzen von Fall zu Fall Vogelstimmen aus einer Soundbibliothek, um schwer auffindbare bzw. versteckt lebende Arten sichtbar zu machen. Dies geschieht in jedem Fall unter Berücksichtigung der Brutbiologie und der Schutzansprüche einzelner Arten, die von unseren Guides gut eingeschätzt werden können. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung zu den Abläufen der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programmes liegt aber ausschließlich in den Händen des lokalen Birdguides (der Bartmeise-Partnerfirma).

Weiterreichende touristische Informationen zu ‚Land & Leuten‘ werden bei dieser Reise nicht gegeben. Interessenten sollten sich bitte vorher in das Gebiet einlesen (Reiseführer oder Internet).

Bartmeise-Reisen sind (Klein-) Gruppenreisen mit 6-16 Teilnehmern (im Ausnahmefall und wenn ich der Reisebeschreibung ausdrücklich genannt, auch mehr). Wer Probleme mit anderen Menschen in Kleingruppen und/oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, der kann nicht an einer solcher Reise teilnehmen! So genannte „Lister“, also jene Vogel-Interessierte, die nur in der Welt unterwegs sind, um ihre ‚persönliche Lifeliste‘ an Vogelarten aufzufüllen, die sich rücksichtslos und unhöflich gegenüber anderen Gästen verhalten und die Gruppenaktivitäten stören, sind absolut unwillkommen (solche Gäste können auch von einer laufenden Reise ausgeschlossen werden)!  Vogelfotografen sind immer willkommen, jedoch müssen diese bereit sein, sich den Beobachtern unterzuordnen.

Gesundheitshinweise 

Beim Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland sind folgende Empfehlungen für Kenia eingetragen: „Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe www.rki.de). Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) ggfs. auch Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY), Typhus und Tollwut empfohlen“.

Malaria-Prophylaxe für diese Reise ist notwendig. Eine Gelbfieberimpfung ist nicht zwingend vorgeschrieben (bei Einreise aus Gelbfieber freien Ländern Europas), aber zu empfehlen. Hinweis: Wer in der Nähe einer Filiale der Fa. „Globetrotter“ wohnt (z.B. in Dresden, Berlin, München usw.), dem sei die kostenfreie reisemedizinische Beratung und Reiseimpfungen (gegen Bezahlung) in diesen Filialen empfohlen. Meisten finden diese mehrmals in der Woche nachmittags und ohne Terminvereinbarung statt (vorher erkundigen!).

Ansonsten gelten die allgemein üblichen Hinweise zu Vorkehrungen für Reisen in solche Regionen wie ausreichender Insektenschutz, Tragen von Kleidung, die den Körper bedeckt, ausreichender Sonnenschutz usw.

Plastiktüten verboten!

Das Land Kenia hat 2017 vom einem Tag auf den anderen Plastiktüten verboten. Bei Zuwiderhandlungen drohen drakonische Strafen von bis zu 32.000 € und/oder 4 Jahren Haft! Man muss damit rechnen, dass Reisende auch an Flughäfen kontrolliert werden. Bitte verzichten Sie daher auch auf die Mitnahme und Verwendung von Plastiktüten (zur Verpackung von Schuhen und Garderobe usw.) im Reisegepäck!

Print Friendly, PDF & Email
Print Friendly, PDF & Email

Reisedetails

Flugreisen, Startseite, Vögel intensiv