Uganda: Endemische Vögel im Albertine Rift Valley

Reisebeschreibung

Uganda: Endemische Vögel im Albertine Rift Valley 

Unterwegs zwischen Virunga-Bergen und Kongobecken – Schuhschnabel und Grünbrustpitta auf der Spur

Reisezeitraum: 29. Juni bis 15. Juli 2018 (noch 2 Plätze/1 DZ verfügbar, 12.04.2018)

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Ruwenzori-Turako. Foto: Shutterstock.

Diese spannende vogelkundliche Reise (zum Auftakt der Sommerferien in knapp der Hälfte aller deutschen Bundesländer so z.B. in SN, ST, SL,TH aber auch in HB, HE, NI und RP) entlang des Zentralafrikanischen Grabenbruches im ‚Albertine Rift Valley‘ ganz im Südwesten und Westen Ugandas führt uns vom Virunga-  (bis 4.127m NN) bis zum geheimnisvollen Ruwenzori-Massiv (bis 5.109 m NN). Entlang der Hochflächen im Bergland des afrikanischen Sockels liegen auch die großen Seen wie Viktoriasee (nach dem Baikalsee der zweitgrößte Binnensee der Erde) sowie die Kette der Seen Edward, George und Albert an unserer Strecke. Wir werden fast immer in Höhen ab 1.200 m NN bis ca. 2.600 m NN unterwegs sein. Abschluss der Reise bilden der kaum bekannte und wenig bereiste Semliki Nationalpark und das Semliki Wildlife Research im äußersten Westen des Landes unmittelbar an der Grenze zum Kongo. Nur in dieser Region kommen wir in Tieflandsgebiete bei um 700 m NN. Allein im Semliki Nationalpark werden nach aktuellster Liste 594 Vogelarten (von rund 1.031 des Landes insgesamt!) beobachtet, darunter 35 Vogelarten, die es in Uganda nur hier gibt. Und das hat seinen Grund, denn hier beginnt eine für das ostafrikanische Land völlig neue Faunenregion, das spannende und eher unbekannte Kongobecken!

Wenngleich wir auf unserer ca. 2.000 Kilometer langen Rundreise z.B. auch den Queen Elisabeth Nationalpark berühren, sind die ostafrikanischen Savannen-Vogelarten nicht vordergründig Ziel dieser Reise (diese Vogelarten bietet unsere Kenia-Reise). Vielmehr suchen wir in den Bergen entlang der Grenze zum Kongo nach seltenen, teilweise endemischen Vogelarten, wie z.B. dem Ruwenzori-Turako oder dem Purpurbauch-Nektarvogel. Ausführlich, mind. zwei Tage lang, werden wir uns im Semliki Nationalpark mit einem ausgewiesenen Experten als Führer den nur dort vorkommenden Vogelarten, z.B. einigen Vertretern der großen Hornvögel wie Weißhauben- und Schwarzhelm-Hornvogel, widmen.

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Portrait Schuhschnabel. Foto: Shutterstock. Startbild fliegender Schuhschnabel – Foto: Herbert Byaruhanga

Ein weiterer Höhepunkt dieser Reise gilt der Suche nach dem Schuhschnabel, einem der seltensten Vögel Afrikas, vom dem es möglicherweise nur noch bis max. 1.500 Individuen in Freiheit geben soll. In den Papyrussümpfen am Viktoriasee haben wir beste Chancen, diesen urzeitlich anmutenden Storch zu entdecken.

In den Virunga-Bergen und im Bwindi Nationalpark leben die berühmten Berggorillas. Unsere Reise wird optional die Möglichkeit bieten, die größten Menschenaffen hautnah bei einem „Gorilla-Trekking“ zu erleben. Nur hier in Uganda sind die Preise aktuell stabil bei 600,00 USD pro Person geblieben, während diese in Rwanda z.B. auf 1.500, 00 USD (!) angestiegen sind.

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Berggorilla in den Virunga-Bergen. Foto Shutterstock.

Wir dürfen uns auf unerwartete Entdeckungen in einem einzigartigen und vielfältigen Land freuen, das bereits von Winston Churchill als die „Perle Afrikas“ bezeichnet wurde. Das relativ kleine Uganda,  welches auf unserer Reiseroute ein angenehmes, für Afrika eher unerwartetes „europäisch“ anmutendes Berg-Klima bei angenehmen Temperaturen von um 24°C tagsüber und nachts um 10-15°C  (nur im Kongobecken und an den großen Seen muss mit höheren Temperaturen gerechnet werden) erwarten lässt, ist definitiv eine vogelkundliche Reise wert! Mit etwas Glück dürfen wir damit rechnen, um die 400 Vogelarten entdecken zu können.

Titelfoto: Fliegender Schuhschnabel in den Mbamba-Sümpfen. Foto: Herbert Byaruhanga.

Reiseplan

Reiseplan

29. Juni 2018: Anreise nach Entebbe

Bartmeise-Reisegruppe Uganda 2017. Foto: H. Meyer

Anreise ab Deutschland tags mit KLM (ab Nürnberg; andere Abflüge möglich) über Amsterdam direkt nach Entebbe (derzeit für unter 700,00 €) oder tags ab Wien (z.B.) über Brüssel mit Brüssel Airline nach Entebbe.

Je nach Flug treffen wir spät abends in Entebbe (ca. 1.100 m NN) ein. Unser Birdguide Emmy und unsere Fahrer holen uns am Flughafen ab, dann Transfer ca. 20 min. zum Hotel, welches direkt, nur durch eine Nebenstraße getrennt, am Ufer des gewaltigen Victoriasees liegt. Bezug der Zimmer (die meisten mit Balkon und Blick auf den See).

 

30. Juni (1. Tag): Bekanntschaft mit der Vogelwelt Ugandas 

Heute besuchen wir den nahe gelegenen Botanischen Garten zum Kennenlernen einiger wichtiger Vogelarten Ugandas. Allein für dieses Gebiet sind über 300 Vogelarten beschrieben worden. Nirgendwo besser auf unserer Rundreise werden wir den Riesenturako (Great Blue Turako) so gut sehen können, da die Art hier sehr vertraut ist. Hier kommt auch der Graupapagei (African grey parrot) vor, und mit etwas Glück sollten wir den (endemischen) Königsweber (Orange Weaver) im Ufergebüsch entdecken können. Ü/A Hotel

01.07. (2. Tag): Start Rundreise zum Lake Mburo Nationalpark 

Uganda’s attraktive Ankole-Rinder. Foto: H. Meyer.

Nach dem Frühstück checken wir aus und starten unsere Rundreise zur ersten Etappe in den Südwesten des Landes zum bekannten Lake Mburo Nationalpark. Für die ca. 300 km lange Fahrt benötigen wir den ganzen Tag, denn wir stoppen mindestens zweimal zum Vögel beobachten (im Mpanga Forest Reserve und am Kaku Swamp). Im „Wald der Hornvögel“, dem Mpanga Forest Reserve, der von Primär-Forst mit altem Baumbestand geprägt ist, dürften wir verschiedene Arten von Hornvögeln und vielleicht auch auf den Narinatrogon (Narina Trogon) treffen. Mit etwas Glück hören und sehen wir die seltene Kongotaube (Afep Pigeon). Am frühen Abend treffen wir in unserer herausgehobenen, auf einem Felsplateau (1.100m NN) gelegenen Logde ein und genießen einen wunderbaren Sonnenuntergang mit Blick auf die vor uns gelegene Savannenlandschaft. Ü/VP Logde.

02.07. (3. Tag): Vögel im Lake Mburo Nationalpark und Bootsfahrt zu seltenen Vögeln 

Afrikanische Binsenrall, Männchen, auf dem Lake Mburo. Foto: S. Lange.

Nachdem wir in einer absolut Licht unverschmutzten Gegend einen traumhaften südlichen Sternenhimmel genießen konnten, dürften wir von den Stimmen von Goldbürzel-, Tränen– und vielleicht auch Haubenbartvogel (Yellow-rumped Tinkerbird, Spot-flanked- und Crested Barbet) sowie dem Grunzen von einer Pavian-Gruppe, die sich die nahe Umgebung der Logde als Lebensraum ausgesucht haben, geweckt worden sein. Nach dem Frühstück unter dem Palmdach einer offenen afrikanischen Logde beginnt unser Vogelbeobachtungstag im Nationalpark. Hier treffen wir auch auf Herden der für die Region Ugandas berühmten AnkoleRinder, einer einzigartigen Rasse mit über einen Meter langen Hörnern.  Am späten Nachmittag, um das zauberhafte Licht des nahen Sonnenuntergangs genießen zu können, erleben wir eine spannende Bootsfahrt auf dem See. Hier erwarten uns neben Nilpferden verschiedene seltene Vogelarten wie Binsenralle (African Finfoot), die wir in aller Ruhe und aus nächster Nähe sehen (und fotografieren) können. Ü/VP/Logde.

03.07. (4. Tag): Auf dem Weg in die Virunga-Berge nach Kisoro im Grenzgebiet zum Kongo und Rwanda

Endemisch im Albertine Rift Valley: Königsnektarvogel. Foto: S. Lange.

Heute endet unser Ausflug in die afrikanische Savanne. Für die nächsten Tage begeben wir uns in die geheimnisvolle Bergwelt Ugandas. Nach dem Frühstück wird unser Gepäck in unsere Safari-Toyotas (6-7 Plätze mit pop-up-Dach) verladen, und wir verlassen die Felsen-Logde. Vorher versuchen wir noch, die Fleckenachtschwalbe (Freckled Nigthjar) am Tageseinstand zu sehen, die wir nachts immer gehört haben. Mit einem letzten Blick auf die Großsäuger des Parks wie Topi- und Elenantilopen, Wasserböcke, Impalas, Zebras, Rothschild-Giraffen und Kaffernbüffel verlassen wir die Savanne. Auf dem Weg in die Grenzregion zu Rwanda und dem Kongo stoppen wir am Byongi-Stausee und versuchen, einige seltene Würgerarten, Nektar- und Webervögel zu beobachten. In den Dörfern an der Straße sollten wir auf den mächtigen Geierrabe treffen. Weiter geht es bis auf 2.300 m NN zum Ecuja Forest Reserve, einem Primär-Bergwald. Hier nehmen wir uns Zeit, denn es dürften verschiedene endemische Vogelarten sowie ausgewiesene Berg-Vogelarten, die nur im Albertine Rift Valley vorkommen, wie z.B. Ruwenzorifeinsänger (Ruwenzori Apalis),  den attraktiven Königsnektarvogel (Regal Sunbird) und den scheuen Bergkuckuck (Barred Long-tailed Cuckoo) zu finden sein. Nach rund 290 km Gesamtstrecke treffen wir am frühen Abend in Kisoro (1.930 m NN) ein und beziehen unser Quartier im Hotel. Ü/VP.

04.07. (5. Tag): Im ‚Magahinga Gorilla National Park‘ auf der Suche nach den Endemiten der Berge 

Stuhlmann’s Naektarvogel. Foto: S. Lange.

Nach einem zeitigen Frühstück und mit unserem Lunch im Gepäck starten wir am Morgen hinauf zum ‚Magahinga Gorilla National Park‘. Die Straße hinauf ist sehr schlecht, und wir werden eine Stunde Fahrzeit für die kurze Strecke benötigen. Aber schon auf der Fahrt zum Eingang können wir verschiedene neue Vogelarten wie … erwarten. Nach Erledigung aller Formalitäten beginnt unsere Wanderung auf 2.350 m NN leicht den Berg hinauf in Richtung Vulkan. Wir werden den ganzen Tag unterwegs sein (ca. 6 km hin und zurück; bis auf maximal 2.800 m NN, 400 Meter Steigung). Heute dürfen wir uns auf echte Raritäten in der Vogelwelt freuen. Mit etwas Glück sehen wir in Fruchtbäumen den attraktiven Kammschnabelturako (Ruwenzori Turaco). Weiter suchen wir hier im Gebiet nach Endemiten der Berge wie z.B. Ruwenzorischnäpper (Ruwenzori Batis), Schwarzbrustmeise (Stripe-breasted-Tit), Stuhlmann-Nektarvogel (Stuhlmans’s Double-collared Sunbird), Bergfeinsänger (Chestnut-throated Apalis) und Meisenweber (Strange Waever). Auch die attrraktive und zugleich äußerst seltene Goldmeerkatze (Golden Monkey) ist nur hier an den Virunga-Vulkanen zu finden. Mit Glück entdecken wir, so wie 2017, eine Gruppe dieser Primaten. Immer wieder wandern wir über Freiflächen und sehen vor uns die gewaltigen Virunga-Vulkane, die das Dreiländereck Uganda, Rwundi und Kongo markieren. Ein atemberaubender Anblick. Spätestens gegen 18.00 Uhr abends erreichen wir unser Hotel in Kisoro, wo das Abendbuffet wartet.

05.07. (6. Tag): Durch den „Gemüsegarten Ugandas“ zum Bwindi Nationalpark

Akut vom Aussterben bedroht: Gelbbauch-Rohrsänger. Foto: S. Lange.

Zeit zur Weiterreise, die wir nach dem Frühstück antreten. Nach dem doch anstrengenden Tag gestern an den Vulkanbergen haben wir heute wieder einen Reisetag vor uns, obwohl die Fahrstrecke bis zum nächsten Nationalpark mit rund 70 km nicht so lang ist. Aber nach dem Verlassen der Hauptstraße erwartet uns erneut unbefestigte Straße, und außerdem stoppen wir mehrfach unterwegs, weil interessante Gebiete warten. Zuerst suchen wir am Lake Bunyonyi nach Mackinnonwürger (Mackinnon’s Shrike) Mit etwas Glück können wir im See (wir schauen vom Hang direkt auf den See) eine Familie Fleckenhalsotter (Spot-necked Otter) beim Fischfang beobachten, die in Afrika weit verbreitet, aber selten zu beobachten sind. Im einem Papyrus-Sumpf am See wartet wieder aber eine neue ornithologische Rarität: Gelbbauch-Rohrsänger (Papyrus Yellow Warbler), der wegen schwindender Lebensräume akut vom Aussterben bedroht ist, sollte hier mit etwas Glück zu beobachten sein. Auch den seltenen Papyrusgirlitz (Papyrus Canary) sollten wir hier finden.

Nach einer Lunch-Pause geht es weiter durch endloses, fruchtbares Farmland, dem „Gemüsegarten“ Ugandas. Bevor wir den Bwindi Nationalpark erreichen, suchen wir hier an geeigneten Stellen wieder nach einer seltenen Vogelarten, dem Schieferastrild (Dusky Twinspot), einen echten Spezialisten der Berge des Albertine Riftvalley. Vielleicht haben Glück und entdecken dabei auch den großen Braunscheitelwürger (Lüdher’s Bush-Shrike). Am späten Nachmittag erreichen wir plötzlich den Bwindi Inepetrabel Nationalpark; in riesiges, fast komplett von Farmland umgebenes tropisches Waldgebiet, in dem allein mehr als 400 Vogelarten beschrieben sind. Auch die berühmten Berggorillas leben hier. Im Camp erwartet uns bereits das Team von Emmy Gongo, unserem Birdguide, mit einem Begrüßunsgetränk und reicht uns heiße Tücher, damit wir uns den roten Staub von den afrikanischen Wegen aus den Gesichtern wischen können. Danach beziehen wir beim letzten Tageslicht unsere bequemen Zelte (self-contained, mit WC/D und teilweise sogar Wannenbädern). Ein wunderbares Abendessen wartet auf uns. Am Kamin, vielleicht bei einem Glas Rotwein, schreiben wir unsere Vogelliste fort. 4 Übernachtungen/VP im Camp.

06.-08.07. (6.-9. Tag): Auf Vogelpirsch im „Wald der Turakos“ und zu Besuch bei den Berggorillas 

Ein wohl unvergessliches Erlebnis: Die Berggorillas vom Bwindi Nationalpark. Foto: H. Meyer

Das Gebiet ist so interessant und so eindrucksvoll, sodass wir vier Nächte bleiben „müssen“. Und dennoch werden wir zeitlich Mühe haben, alle ornithologischen Höhepunkte zu schaffen. Die Abläufe der Tage richten sich natürlich nach dem aktuellen Wetter, das hier in den Bergen bei 2.000 bis 2.200 m NN unbeständig und auch kühl sein kann. Obwohl wir zur besten Reisezeit (Trockenzeit) unterwegs sein werden, kann das Wetter sowohl extrem nass (2016) oder auch extrem trocken (2017) sein. Das Wetter ändert sich, leider auch in Afrika. Einen Tag planen wir hier für das Gorilla-Trekking ein (optinaler Angebot, nicht Bestandteil des Reiseprogrammes – siehe unter Sonstiges). Im Park leben verschiedene Gorilla-Familien, von denen drei habituiert, also an Menschen gewöhnt, sind. In der Saison können diese Familien täglich eine Stunde lang besucht werden. Die Menschenaffen nehmen vermeintlich keine Notiz von ihren Verwandten auf zwei Beinen, fressen, ruhen und kümmern sich um den Nachwuchs. Ein Besuch bei diesen bedrohten Riesen des Waldes, die man aus wenigen Metern Entfernung hauthnah erleben kann, gehört wohl zu den im Moment eindrücklichsten Naturerlebnissen, die man in Afrika, vielleicht in der ganzen Welt erleben kann! Den Rest dieses Tages nutzen wir zum Birden um die Logde. Viele spannende Vogelgarten warten hier auf uns. Am Abend suchen wir die nur hier in den Bergen vorkommende Ruwenzori-Nachtschwalbe (Montane Nightjar; eine Unterart der Höhennachtschwalbe), deren Gesang im Camp jede Nacht zu hören sein wird.

Die meist gesuchte Vogelart im Bwini NP: Blauskehl-Breitrachen. Digiskopie-Foto: H. Meyer

Einen weiteren Tag nutzen wir, um tief in das Bwindi-Tal bis zum Bwindi-Sumpf vorzudringen. Auf einem schmalen Pfad steigen wir von ca. 2.250 m NN (Ausgangspunkt) hinab ins Tal bis auf ca. 1.950 m NN. Zwar wird der Höhenunterschied nur um die 200 Meter betragen, aber dennoch benötigen wir für die anspruchsvolle Wanderung ca. 6 km hin und zurück erneut einen ganzen Tag (9-10 h unterwegs), weil wir in aller Ruhe ganz bestimmte Vogelarten suchen wollen. Unten im Tal findet sich der Lebensraum vom Blaukehl-Breitrachen (Grauer’s Broadbill), einem der meist gesuchten Vogelarten dieses Nationalparkes. Vielleicht haben wir Glück und es lässt sich wieder, wie 2017, ein Nest entdecken, an dem wir aus sicherer Entfernung per Spektiv das Brutgeschäft beobachten können. Hatten wir Glück mit der Art, dann kann man das im Anschluss offen zeigen: In einem kleinen Shop kann dann ein T-Shirts mit der Aufschrift „I have seen the African Broadbill“ erworben werden. Und hier halten wir auch Ausschau nach dem endemischen Ruwenzori-Nektarvogel (Blue-headed Sunbird) und dem Edelfrankolin (Handsome Fracolin), die machmal auf den Wegen nach Nahrung suchen.

Den dritten Tag exkursieren wir im nördlichen Randgebiet es Nationalparks, am Ihihitso-Fluss. und „The Nack“. Hier erreichen wir schon wieder tiefer liegende Bereiche bei 1.600 m NN und damit auch wieder andere/neue Vogelarten. In den Baumblüten am Fluss suchen wir nach dem Purpurbauch-Nektarvogel (Purple-breasted Sunbird), einem weiteren Endemiten des Albertine Rift Valley’s. Mit etwas Glück finden wir hier auch den Vielfarbenwürger (Many-coloured Bush-shrike, eine echte Schönheit!

09.07. (10. Tag): Abschied vom Bwindi und Fahrt zum Kibale Forest 

Leopard im Baum im QENP. Foto: M. Liebschner.

Nach drei hoffentlich hoch effektiven Tagen in einem der schönsten Bergregenwälder Ugandas nehmen wir nach dem Frühstück Abschied vom Camp und starten einen langen Reisetag bis zum Kibale Nationalpark. Am Vormittag stoppen wir zuerst am Rande des Bwindi-Gebietes in einer kleiner Dorfschule, um unsere mitgebrachten Geschenke (Bleistifte, Buntstifte, Kugelschreiber, Schulhefte, Süßigkeiten und vielleicht einige Kinder-Shirts) abzugeben. Auch dieser Besuch wird spontan sein, niemand erwartet uns, aber die Freude der Kinder (und der Lehrer) kann man dann in deren Augen ablesen (weitere Hinweise dazu unter „Allgemeines). In der Kleinstadt Kihihi werden wir tanken, bei Bedarf Geld wechseln, und dann fahren wir rund 80 Kilometer auf öffentlicher Sandpiste durch den riesigen Queen Elisabeth Nationalpark. Hier stoppen wir natürlich, um aus dem Auto heraus (das Verlassen der Fahrzeuge ist wegen der Wildtiere wie Löwen, Büffel usw. nicht erlaubt) beobachten zu können. Vielleicht haben wir Glück und die berühmten Baum kletternden Löwen sind in einer der Akazien zu entdecken oder sogar ein Leopard nahe am Wegesrand beim Mittagsschlaf (Foto 2017). Am späten Nachmittag erreichen wir nach der ca. 300 km langen Tagesetappe unsere Logde am Rande des Kibale Forest.

10.07. (11. Tag): Suche nach der Grünbrustpitta im Kibale Forest 

Heute Morgen verlassen wir noch in der Dunkelheit unser Quartier, denn wir haben ein ganz spezielles, anspruchsvolles Ziel. Wir wollen die seltene Grünbrustpitta (Green-breasted Pitta) suchen, auf die wir in Uganda nur hier in diesem Gebiet eine echte Chance haben. Unser Aufenthalt hier gilt ausschließlich dieser seltenen Vogelart! Aufgrund der speziellen Biologie der schwierig zu beobachtenden Art müssen wir unbedingt beim ersten Tageslicht im Revier sein. Daher nehmen wir unser Frühstück heute mit. Sollte das Glück auf unserer Seite gewesen sein, kommen wir gegen Mittag, vielleicht auch mit Fotos von der seltenen Art, aus dem Budongo-Forest zurück zur Logde. Wir nehmen unser Mittagessen ein und checken aus. Weiter geht es auf kurzem Weg in die Stadt Kasese, wo ein angenehmes Stadthotel auf uns wartet. Am frühen Abend checken wir ein, und unser Abendbuffet wartet. Ü/VP.

11.07 (12. Tag): Ruwenzori-Berge, Savanne oder Salzsee im ‚Katwe Wilflife Sanctuary‘ 

Elefantenbulle am Lake Edward. Foto: M. Liebschner.

Die Stadt Kasese ist ein perfekter Ausgangspunkt für verschiedene Abenteuer in erstaunlich unterschiedlichen Lebensräumen, die hier überraschenderweise auf engem Gebiet zu finden sind. Im Rücken der Stadt liegen die berühmten Ruwenzori-Berge des Albertine Rift Valleys mit bis zu 5.100 m NN. Direkt vor der Stadt befindet sich die Savanne mit dem Lake George am Rande des Queen Elisabeth Nationalpark. Und am Lake Edward befinden sich im ‚Katwe Wilflife Sanctuary‘ verschiedene Salzseen, die zur Regenzeit im Dezember und Januar Balzplatz für die dann später in Kenia brütenden Zwergflamingos sind. Mit etwas Glück hat die afrikanische Sonne noch nicht alles ausgetrocknet, und einige Nichtbrüter Zwergflamingos (Lesser Flamingo) sind noch anwesend. Hier an den großen See sollten wir den attraktiven, rot leuchtenden Papyruswürger (Papyrus Gonolek) auf jeden Fall hören, hoffentlich auch sehen. Elefanten kommen hier am Nachmittag zum Trinken an den Lake Edward, an dessen Ufern Nilpferde häufig sind. Wir können heute entscheiden, ob wir Savannenvögel im QENP, Bergvögel, die uns vielleicht noch fehlen, im Ruwenzori-Nationalpark suchen oder das Salzsee-Gebiet anschauen wollen (optional  auch Teilung der Gruppe in zwei verschiedene Exkursionen möglich!). Am Nachmittag fahren wir zurück an Kasese vorbei weiter nach Fort Portale (ca. 100 km) auf guter Hauptstraße. Am Abend erreichen wir unser Hotel am Stadtrand und ziehen für die nächsten beide Nächte dort ein. Ü/VP

12.07. (13. Tag) Eine neue Faunenregion wartet auf uns: Das Kongobecken

pop-up-Safari-Fahrzeug. Foto: H. Meyer.

Heute starten wir wieder zeitig nach dem Frühstück mit Lunchpack im Gepäck und fahren hinunter zum Semlinki Nationalpark und zum Semliki Wildlife Reserve (ca. 1 Stunde). Hier auf 700 m NN, dem niedrigsten Punkt unserer Reise, erwartet uns eine (fast) vollständig andere Vogelwelt als bisher in den Bergen des Albertine Rift Valleys. Hier beginnt die Faunenregion des Kongobeckens unmittelbar an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo. Wir planen heute zwei getrennte Tagestouren: Eine Gruppe besucht den Tieflandsregenwald des Simliki-Nationalpark. In diesem feucht-heißen Wald sind um die 500 Vogelarten zu Hause, etwa 35 Arten sind in Uganda nur hier zu finden wie z.B. Langschwanzhabicht (Long-tailed Hawk), 4 Hornvogelarten (!), darunter Weißkopf- und Schwarzhelm-Hornvogel, Hartlaub- und Zwergtoko (Western Long-tailed-, Black-casqued-, Black Dwarf- & Dwarf Hornbill) sowie Rotbauchweber (Red-bellid-Malimbe).  Wir brauchen für die ca. Wanderung (6 km hinein in den Wald und wieder zurück) auch wieder den ganzen Tage. Es könnte sein, dass wir Gummistiefel benötigen, die man in der Nationalparkverwaltung je nach Wetterlage ausleihen kann. Die andere Gruppe nimmt sich einen ganz anderen Lebensraum vor: Das Semliki Wildlife Reserve bietet eine offene, savannenartige Landschaft mit anderen bemerkenswerten Vogelarten, z.B. die selten gewordenen Spitzschwanzelstern (Piapiac), die lärmend im Familienverband durch den Savannenwald ziehen.  Während der Semliki-Regenwald einen Fußmarsch auf schmalem Pfad bedeutet, wird das Wildlife-Reserve mit dem Safari-Fahrzeug befahren und aus diesem heraus beobachtet.  Erst am Abend kehren wir zurück ins Hotel nach Fort Portale. Ü/VP.

13.07. (14. Tag): Rückfahrt nach Entebbe 

Menschen, Tiere, Sensationen … Überraschende Einblicke in das Leben der Menschen in Uganda. Foto: H. Meyer.

Heute können wir ausschlafen, gut frühstücken, dann checken wir aus und treten unsere ca. 360 Kilometer lange Rückfahrt (meist auf Hauptstraße bzw. 80 km auf unbefestigten Wegen am Lake George) zum Ausgangspunkt unserer Reise, nach Entebbe, an. Wir werden den ganzen Tage mit kurzen Beobachtungsstopps unterwegs sein. Insbesondere auf dieser Fahrt dürften wir interessante Begegnungen mit dem geschäftiges Alltagsleben und vielleicht auch das eine oder andere persönliche Erlebnis mit den freundlichen Menschen Ugandas haben. Aber auch neue Vogelarten lassen sich entdecken. Wir suchen nach dem schönen Rossturako (Ross Turaco),  Elstertoko (Congo Pied Hornbill) sowie auch kleineren Arten wie z.B. Rüppelmeise (White-winged Black Tit) und Dominikanerwitwe (Pin-tailed whydah). Gegen Abend erreichen wir unser Hotel direkt am Ufer des Victoriasees. Ü/VP.

14.07. (15. Tag): Auf der Suche nach dem Schuhschnabel im Mabamba-Sümpfen und Abschied von Ugandas Vogelwelt

Ausgeruht verlassen wir heute zeitig unser Hotel und starten spätestens um 7.00 Uhr morgens unser Fahrt auf die andere Seite des riesigen Sees zu den berühmten Mabamba-Sümpfen. Hier im ca. 25.000 ha großen Sumpfgebiet leben ca. neun der urzeitlich anmutenden Schuhschnäbel (Shoebill) Wir erreichen kurz nach 8.00 Uhr morgens ein kleines Dorf am Ufer des Sees, wo unser letztes großes Abenteuer in Uganda startet. Mit kleinen Booten fahren wir auf engen Kanälen, an denen Haubenzwergfischer (Malachite Kinghfisher) jagen, hinein in den Sumpf. Mit etwas Glück finden wir nach kurzer Zeit die gesuchte Art, kommen vielleicht auf 30 Meter heran und können Fotos und Videos vom Schuhschnabel machen. Während unserer Suche lassen sich weitere seltene Arten entdecken, auf die wir auf dieser Reise nur hier eine Chance haben wie z.B. Zwergteichhuhn (Lesser Moorhen) und Afrikazwergente (African Pygmy-goose) usw. Sollten wir bei unserer ersten Tour kein Glück mit dem Schuhschnabel haben, dann planen wir am Nachmittag eine zweite Bootsfahrt, um die Art sicher beobachten zu zu können. Wir vervollständigen unsere Vogelliste, in der – mit etwas Glück – mindestens 360, vielleicht auch 380 oder sogar bis 400 gesehene Vogelarten stehen könnten. Unsere ca. 2.000 Kilometer lange Rundreise durch die grandiosen Berge des Albertine Riftvalley’s endet heute. Am Nachmittag kehren wir zurück in unser Hotel, wo auch unser Abschiedsessen auf uns wartet. Dann machen wir uns startklar für die Reise und fahren zum Flughafen. Kurz vor Mitternacht starten wir ab Entebbe entweder über Amsterdam oder über Brüssel nach Hause (F/M/A).

15.07 (16. Tag): Ankunft in Europa

Am zeitigen Morgen kommen wir in Amsterdam bzw. in Brüssel an, unsere Anschlussflüge bringen uns zurück nach Nürnberg (u.a.) und nach Wien.

 

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Teilnehmer, Preise, Leistungen

Teilnehmer

  • Minimum 6 und maximal 12 Gäste

Preise

  • Preise (Staffelpreise):

    ab 6  Teilnehmer   – 3.090,00 € pro Person im Doppelzimmer mit Vollpension (wie ausgeschrieben)RuV_1143_Spempel
    7/8  Teilnehmer     – 2.990,00 € pro Person
    9/10  Teilnehmer   – 2.890,00 € pro Person
    11/12 Teilnehmer  – 2.800,00 € pro Person

  • Einzelzimmerzuschlag: 350,00 € (*Einschränkungen beachten!)

Bartmeise-Reisen Vertrieb für Schweiz & Österreich: Michael Straubhaar, 3110 Münsingen, Tel.: (+41) 79 466 9329: E-Mail: buchung@bartmeise.de

Im Reisepreis inbegriffen

  • alle Unterkünfte (Hotels, Lodges) in Doppel- und Einzelzimmern (max. 1 *Einzelzimmer in der Logde im Bwindi NP für 4 Nächte verfügbar!!)
  • Vollpension (alle Mahlzeiten inkl. Getränke wie Softdrinks, Tee, Kaffee)
  • Trinkwasser unterwegs unbegrenzt
  • Eintrittsgelder für Nationalparke und lokale Guides (Ausnahme siehe unten)
  • Transport (pop-up-Minibusse mit ca. 10 Plätzen, belegt mit max. 6 Reiseteilnehmern pro Fahrzeug), incl. Fahrer und Treibstoff
  • englischsprachiger Birdguide und deutschsprachige Reiseleitung durch Bartmeise-Reisen
  • Deutsche Reiseinsolvenzversicherung/Reisesicherungsschein gemäß § 651k BGB

Im Reisepreis nicht inbegriffen

  • Fernflug ab D/CH/A nach Entebbe und zurück (derzeit ab 670,00 €)
  • Eintrittsgelder für zwei Nationalparke (optional) bis 120,00 USD pP
  • Einreisevisa
  • Abendessen am Anreise- und Abreisetag
  • Sonstige alkohol. Getränke, Trinkgelder in Hotel usw.
  • Trinkgelder für Birdguide und Fahrer (grunds. empfohlen für alle Bartmeise-Reisen: Birdguide 2,00 €-2,50 € pro Tag/Person; Fahrer 1,00 €-1,50 € pro Tag/Person;  ggf. Tour-Helfer: 1,00 € pro Tag/Person)
  • Persönliche Ausgaben wie Internet, Telefon, Wäscheservice usw.
  • ggf. Verlängerungsnacht/e bei Flugausfällen etc.
  • zusätzlicher weiterer Bargeldbedarf insgesamt weniger als 200,00 €
  • optional: Teilnahme am Gorilla-Trekking im Bwindi-Nationalpark zum Preis von 600,00 USD pro Person (werden direkt an die Wildlife-Behörde Ugandas gezahlt)
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Gorilla-Trekking

Im Bwindi-Nationalpark ist es möglich, am Gorilla-Trekking teilzunehmen. Die Teilnahme ist optional und kein Bestandteil dieses Bartmeise-Reiseprogrammes Uganda. Wir vermitteln die Gäste, die dieses Erlebnis buchen, an den Uganda Wildlife-Service und kaufen die Permits zum Preis von derzeit 600,00 USD ohne Provisionen direkt von dort ein.

Trekking- Bedingungen und Ablauf:

  • Teilnehmer müssen gesund sein, keine Erkältungskrankheiten (bei Krankheit am Buchungstag 2. Exkursionstag möglich; danach ggf. Rückabwicklung des Tickets (allerdings nur zu ca.

    Atemberaubend: Einem „Silberrücken“ ganz nah. Foto: H. Meyer.

  • 70 %, bestimmte Gebühren eingehalten)
  • Trekking-Einweisung (englischsprachig) vorab (1 Stunde vorher) von den begleitenden Nationalpark-Ranchern und Guides im Nationalparkzentrum
  • Gruppengröße max. 8 Personen
  • gemeinsamer Abmarsch mit den Rangern zu den wilden Gorillas (Scouts voraus, die die Tiere lokalisieren)
  • Verbote (Sicherheitsabstand wird angewiesen; keine Berührung der Tiere usw.) müssen eingehalten werden
  • Foto, Filmaufnahmen uneingeschränkt möglich (teilweise aus nur 4-6 Metern Entfernung)
  • grundsätzich eine Stunde Verweildauer bei der Gorilla-Familie (8 bis 16 Tiere, Silber- und Blackrücken, Weibchen mit Jungtieren unterschiedlichen Alters (Erklärungen zu den Tieren englischsprachig durch den verantwortlichen Ranger)
  • Gesamtdauer der Trekking-Exkursion zwischen vier und sieben Stunden (je nach Entfernung zur Gorilla-Familie)
  • Gelände teilweise steil abfallend, Anstieg (200-400 Meter) wieder steil nach oben, u.U. anstrengend, keine Wege (ggf. Wanderstöcke mitbringen, Naturhölzer als Abstütze vorhanden, Tourhelfer geben Hilfestellung beim Ab- und Aufstieg).

 

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Allgemeine Hinweise, Reise-Charakter, Reiseleitung, Gesundheitshinweise, Sonstiges

Zum Charakter dieser Reise 

Diese Reise ist eine Birding-Tour (Bartmeise-Klassifizierung: „Vögel intensiv“). Außer an Reisetagen werden von morgens bis abends – nur unterbrochen durch Mahlzeiten bzw. durch Pausen (für das Personal!) – Vögel beobachtet (bis 12 Stunden am Tag). Der Schwerpunkt liegt dabei, neben der gesamten lokalen Vogelwelt, auf seltenen, „near endemic-“ und endemischen Arten. Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit hoch kompetenten lokalen Guides zusammen, die exzellente Kenner ihrer heimischen Vogelwelt und zumeist eingebunden in Aktivitäten von Landesvereinen und Gesellschaften zum Schutz und zur Erforschung (Kartierung, Monitoring usw.) sind. Neuentdeckungen von bisher in der jeweiligen Landesavifauna unbekannten Fakten zum Vorkommen und zur Biologie einzelner Arten, die bei solchen Reisen immer wieder anfallen, fließen in die genannten Projekte des Reiselandes ein. Unsere Birdguides nutzen von Fall zu Fall Vogelstimmen aus einer Soundbibliothek, um schwer auffindbare bzw. versteckt lebende Arten sichtbar zu machen. Dies geschieht in jedem Fall unter Berücksichtigung der Brutbiologie und der Schutzansprüche einzelner Arten, die von unseren Guides gut eingeschätzt werden können. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung zu den Abläufen der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programmes liegt aber ausschließlich in den Händen des lokalen Birdguides (der Bartmeise-Partnerfirma).

Weiterreichende touristische Informationen zu ‚Land & Leuten‘ werden bei dieser Reise nicht gegeben. Interessenten sollten sich bitte vorher in das Gebiet einlesen (Reiseführer oder Internet).

Bartmeise-Reisen sind (Klein-) Gruppenreisen mit 6-16 Teilnehmern (im Ausnahmefall und wenn ich der Reisebeschreibung ausdrücklich genannt, auch mehr). Wer Probleme mit anderen Menschen in Kleingruppen und/oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, der kann nicht an einer solcher Reise teilnehmen! So genannte „Lister“, also jene Vogel-Interessierte, die nur in der Welt unterwegs sind, um ihre ‚persönliche Lifeliste‘ an Vogelarten aufzufüllen, die sich rücksichtslos und unhöflich gegenüber anderen Gästen verhalten und die Gruppenaktivitäten stören, sind absolut unwillkommen (solche Gäste können auch von einer laufenden Reise ausgeschlossen werden)!  Vogelfotografen sind immer willkommen, jedoch müssen diese bereit sein, sich den Beobachtern unterzuordnen.

Gesundheitshinweise 

Beim Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland sind folgende Empfehlungen für Uganda/Kenia eingetragen: „Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe www.rki.de). Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) ggfs. auch Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY), Typhus und Tollwut empfohlen“.

Malaria-Prophylaxe bzw. standby für diese Reise ist angeraten, auch wenn (bis auf die Tage am Schluss der Reise im Kongobecken) meist in den Bergen über 1.000 mNN unterwegs sein werden. Eine Gelbfieberimpfung ist nicht zwingend vorgeschrieben (bei Einreise aus Gelbfieber freien Ländern Europas), aber zu empfehlen. Hinweis: Wer in der Nähe einer Filiale der Fa. „Globetrotter“ wohnt (z.B. in Dresden, Berlin, München usw.), dem sei die kostenfreie reisemedizinische Beratung und Reiseimpfungen (gegen Bezahlung) in diesen Filialen empfohlen. Meistens finden diese mehrmals in der Woche nachmittags und ohne Terminvereinbarung statt (vorher erkundigen!).

Ansonsten gelten die allgemein üblichen Hinweise zu Vorkehrungen für Reisen in solche Regionen wie ausreichender Insektenschutz, Tragen von Kleidung, die den Körper bedeckt, ausreichender Sonnenschutz usw.

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Reisedetails

Flugreisen, Reisen, Vögel intensiv
Staffelpreise ab 2.800,00 € pro Person/Vollpension im Doppelzimmer