Mexiko/Baja California – Einzigartiges Naturparadies

Reisebeschreibung

Mexiko/Baja California – Vogelwelt und Meeressäuger am Pazifik

Abenteuer für Naturliebhaber: Unter Blaufußtölpeln und Grauwalen im Land der Riesenkakteen 

Reisetermin: 13. bis 29. März 2019

Einzigartige Landschaften am Pazifik. Foto: M. Ortega

Niederkalifornien (Baja California) ist eine schmale Halbinsel im Westen Mexikos von 1.200 Kilometer Länge und nur 80 bis 220 Kilometer Breite. Sie liegt parallel zur mexikanischen Westküste und geht an ihrem nördlichen Ende ins mexikanische Festland über bzw. grenzt unterhalb San Diego bei Tijuana an den US-Bundesstaat Kalifornien. Die Halbinsel ist ein Gebiet der Kontraste. Hier verschmelzen Meer und Wüste und ermöglichen das Vorkommen von mehr als 500 Vogelarten, darunter auch einige endemische Arten. Unglaubliche, atemberaubende Landschaften gibt es an jeder Ecke zu bestaunen.

Ökologisch gesehen gehört die riesige Halbinsel zur Sonora-Wüste und stellt das artenreichste der vier Trockengebiete Nordamerikas dar. Die Baja California gilt als der größte Kaktus-Garten der Welt, geprägt von den baumartigen Riesenkakteen (Cardones), die für speziellen Vogelarten Lebensraum bieten.

Großer gemischter Schwarm nordamerikanischer Limikolen. Foto: M. Ortega

Die äußerst dünn besiedelte Baja California, deren südlichen und mittleren Teil wir auf  dieser Reise ausführlich besuchen wollen, verfügt insgesamt über eine einzigartige, atemberaubende Tier- und Pflanzenwelt. Zur heimischen Vogelwelt gehören einerseits zahlreiche Vertreter von Trockenbiotopen wie Gilaspecht, Elfenkauz, Kaktuszaunkönig, Rennkuckuck, Weißflügeltaube, Rotschwanzbussard, Buntfalke aber auch Kolibris und Wachteln. Andererseits sind die nahrungsreichen Gewässer der Cortes-See ein Eldorado für Meeresvögel. Zahlreiche Vertreter aus den Artengruppen der Tölpel, Fregattvögel, Alken, Scharben, Pelikane und Möwen sind hier Brut- bzw. Gastvögel. Auf der Halbinsel kommen fünf Klapperschlangen-Arten vor.

Große Bedeutung hat das Gebiet für überwinternde nordamerikanische Limikolen-, Enten- und Taucherarten. Riesige Watvögelschwärme (Brachvögel, Große und Kleine Gelbschenkel, Kiebitzregenpfeifer und viele mehr) – vergleichbar mit dem europäischen Wattenmeer – bevölkern zwischen November und April die Schlickflächen der Lagunen, wenn diese bei Ebbe frei liegen. Große Schwärme von Ringelgänsen, Blauflügel- und Büffelkopfenten sowie Bindentaucher u.a.m. können in den flachen Buchten beobachtet werden. In den Mangrovenküsten sind zahlreiche Reiherarten und Eisvögel, darunter der Gürtelfischer, einer der größter Eisvogel der Welt, beheimatet.

Auch die Säugetierfauna ist einzigartig. Zu erwähnen sind die Gabelböcke, eine seltene Antilopenart, die hier besonderen Schutz genießen. Heimlicher Champion ist aber der kalifornische Seelöwe, der die felsigen Küstenbereiche in großen Gruppen bevölkert. Es wird geschätzt, dass es mind. 150.000 Tiere gibt.

Hautnah Grauwale erleben. Foto: W. Bittmann.

Neben der außergewöhnlichen Vogelwelt ist das Leben im Wasser einfach nur spektakulär. Von Dezember bis April überwintern Grauwale in großer Anzahl in den stillen Buchten zwischen der Baja und dem mexikanischen Festland. Hier, in den warmen Gewässern und in ganz speziellen Buchten gebären die Grauwalkühe ihre Jungen. Die wichtigsten davon sind daher international geschützt und gehören zum „Weltnaturerbe“ der UNESCO. Internationale Meeresbiologen überwachen das Geschehen vor Ort. Von Bord kleiner Boote („Nussschalen“ – siehe Foto) aus diese riesigen Meeressäuger hautnah erleben zu können, ist ein Naturwunder, das man sein ganzes Leben nicht wieder vergisst!

Im Dezember und Januar, wenn die Kälber zur Welt kommen, verhalten sich die Kühe zum Schutz ihrer Jungen zurückhaltend und kommen oft nicht so nah an die Boote heran. Aber ist längst kein Geheimnis mehr, dass das im März und April, kurz bevor die Meeressäuger ihre jährliche Wanderung in die nahrungsreichen Polargebiete antreten, anders ist. Die Jungwale sind neugierig und verspielt geworden und suchen zusammen mit ihren Müttern die Boote auf, um sich sogar anfassen zu  lassen, wie wir selber erleben konnten (Foto). In anderen Buchten wiederum leben die Bullen getrennt von den Kühen, die man bei ihren Balzritualen aus dem Wasser springen sehen kann. Praktisch auf jeder Bootstour sieht man Wale, neben Grauwalen mit etwas Glück u.U. auch Buckel-, Finn-, Pott-, Schwert- und Blauwale, Delfine (Spinnerdelfin, Großer Tümmler usw.) sowie Mantas, Hammerhaie und andere mehr.

Diese recht außergewöhnliche Reise zwischen Pazifik und Golf von Kalifornien gilt in erster Linie der speziellen Vogelwelt dieser Region, aber natürlich auch dem herausragenden Naturerlebnis der großen Meeressäuger. Aber auch botanisch interessierte Naturfreunde werden in dieser einzigartigen Region der Welt auf ihre Kosten kommen.

Startbild: Brutkolonie Prachtfregattvögel. Foto: W. Bittmann.

Reiseplan

Reiseplan

13. März 2019 (1. Tag): Anreise nach Mexico-City 

Anreise ab Deutschland/Österreich/Schweiz tags nach Mexico City (z.B. mit Lufthansa ab innerdeutsch nach Frankfurt, weiter 13.30 Uhr nach Mexico-City), Ankunft gegen 19.00 Uhr Ortszeit. Transfer in ein Hotel (1 Übernachtung).

14. März (2. Tag): Die Baja California erwartet uns 

Unsere Reiseroute.

Wir müssen zeitig aufstehen, denn bereits gegen 6.00 Uhr startet unser Inlands-Flug mit Aero Mexico von Mexiko-City nach La Paz, der Hauptstadt der Provinz Baja California del Sur. Ankunft gegen 8.00 Uhr. Abholung und Begrüßung durch unseren Birdguide. Transfer zum Hotel (Einstellen des Reisegepäcks, ggf. Mittagsimbiss). Am Nachmittag unternehmen wir eine Exkursion in die Umgebung von La Paz. Erste Bekanntschaft mit der Natur und Vogelwelt der Halbinsel. Übernachtung Hotel/Abendessen.

15. März (3. Tag): Dünen und Me(h)er, auf zu den Vögeln!
Früh am Morgen, nach einem reichhaltigen Frühstück, starten wir unser Abenteuer in Richtung Puerto Adolfo López Mateos. In der Wüste werden wir einige Zwischenhalte einlegen und Ausschau u.a. nach Wüstenbussard (Parabuteo unicinctus), Rotschwanzbussard (Buteo jamaicensis) und Nordkarakara (Caracara Cheriway) halten. Angekommen in Ciudad Constitution geht es zum Hafen. Bei unserer Bootstour, entlang von Dünen und Mangroven, suchen wir nach Watvögeln, Möwen und Reihern. Anschließend folgt eine kleine Exkursion durch die Dünen. Von Ort aus haben wir einen grandiosen Blick auf den Pazifischen Ozean. Mit etwas Glück können wir Kolonien von Seeschwalben und Möwen erspähen. Mit dem Sonnenuntergang sind wir zurück am Hafen und fahren zurück nach Ciudad Constitucion. Dort werden wir in einem traditionellen mexikanischen Restaurant zum Abendessen. Tagesroute: La Paz – López Mateos 340 km.

16. März (4. Tag): Vögel zwischen Mangroven und Flüssen
Nach dem Frühstück brechen wir zum Hafen von Lopez Mateos auf. Von dort aus erkunden wir die umgebenen Mangroven und die vielen Kanäle. Zielarten des heutigen Tages sind unter anderem Krabbenreiher (Nyctanassa violacea), Braunpelikan (Pelecanus occidentalis), Nashornpelikan (Pelecanus erythrorhynchos), Braunmantel-Austernfischer (Haematopus palliatus) und Amerk. Stelzenläufer (Himantopus h. mexicanus). In einer ruhigen Ecke am Strand werden wir zu Mittag essen. Es gibt ein reichhaltiges Mahl bestehend aus Meeresfrüchten und traditionellen mexikanischen Gerichten, wie den berühmten Machaca Burritos. Nach einer kurzen Siesta setzen wir unsere Beobachtungen fort. Wir werden den Strand nach Nestern der Ohrenscharbe (Phalacrocorax auritus) absuchen. Außerdem halten wir Ausschau nach Kolonien der Prachtfregattvögel (Fregata magnificens). Die Herausforderung des heutigen Tages besteht darin, den versteckt lebenden Mangrovenreiher (Butorides virescens) zu finden. Durch seine heimliche Lebensweise und gute Tarnung ist es nicht einfach, ihn zu erblicken.  Zurück im Hafen machen wir Halt an einer Sardinenverpackungsanlage. Dort sammeln sich täglich Braunpelikane (Pelecanus occidentalis). Sie warten auf das Abwasser der Fabrik, welches die Sardinenabfälle enthält. Am Abend erwartet uns ein köstliches Essen in einem traditionellen mexikanischen Restaurant. Route: Ciudad Constitucion – López Mateos – Ciudad Constitucion 130 km.

17. März (5. Tag): Der Tag der Meeresgiganten 

Delfine im Golf von Kalifornien. Foto: W. Bittmann.

Der heutige Morgen wird ein wenig stressiger als gewohnt. Direkt nach dem Frühstück verlassen wir Ciudad Constitucion und fahren nach Puerto Lopez Mateos. Auf dem Weg machen wir Halt an interessanten Orten und halten Ausschau nach Wüstenvögeln wie Louisianawürger (Lanius ludovicianus), Kalifornienhäher (Aphelocoma califonica), diversen Sperlingsarten und einem der häufigsten Vögel der südkalifornischen Wüste, der Spottdrossel (Mimus polyglottos). Angekommen in Puerto Lopez Mateos tauschen wir den Bus gegen Boote ein und fahren zu den Grauwalen (Eschrichtius robustus) hinaus in die riesige Bucht. Mit etwas Glück und bei gutem Wetter können wir uns den Walen bis auf wenige Meter nähren.  Wenn diese sich entscheiden näher zu kommen, ist es auch möglich, sie zu berühren. Nach dieser hoffentlich besonderen Erfahrung kehren wir in den Hafen zurück, um uns mit einem reichhaltigen Essen zu stärken. Nach dem Mittag geht es weiter in Richtung Ciudad de Loreto, die erste Hauptstadt der Baja California. Wir werden Halt an verschiedenen Stellen machen und die Landschaft genießen, aber auch nach Vögeln Ausschau halten. Am späten Nachmittag kehren wir im Hotel ein. Zum Abendessen begeben wir uns in eine Taqueria und essen dort Tacos und andere Köstlichkeiten der Loretana. Route: Ciudad Constitución – López Mateos – Loreto (180 km).

18. März (6. Tag): Kolibris und Tyrannen in der Sierra la Giganta

Der Tag beginnt mit einem reichhaltigen Frühstücksbüffet. Heute erwarten uns einzigartige Aussichten in die Sierra La Giganta und Arten wie Trauerseidenschnäpper (Phainopepla nitens), Rotkardinal (Cardinalis cardinalis), Schwarzkopf-Phoebetyrann (Sayornis nigricans) oder Rubintyrann (Pyrocephalus rubinus). Wir besuchen San Javier Vigge Biaundó, eine der bedeutendsten und am besten erhaltenen Jesuiten-Mission. Sie wurde 1699 gegründet und wird noch immer von den Bewohnern der umliegenden Gemeinden für Zeremonien und religiöse Feste genutzt. Zielarten des heutigen Tages sind verschiedene Kolibris wie Veilchenkopfelfe (Calipte costae), der endemische Schwarzstirn-Saphirkolibri (Hylocharis xantusii) und die Weißflügeltaube (Zenaida asiatica). Zum Mittag werden wir an einem Bach picknicken. Nach dem Mittag erkunden wir die Umgebung und halten Ausschau nach Kalifornienschopftyrann (Myiarchus cinerascens), Kaktuszaunkönig (Campylorhynchus brunneicapillus), verschiedenen Spechten und dem majestätischen Truthahngeier (Cathartes aura). Am Nachmittag kehren wir nach Loreto zurück. Im Hotel erwartet uns ein köstliches Abendessen. Route: Loreto – San Javier – Loreto (80 km)

19. März (7. Tag): Reisetag durch die Wüste vom Golf von Kalifornien bis zum Pazifik

Heermannmöwe im Brutkeid bei Loreto. Foto: H. Meyer

Der heutige Tag wird sehr anstrengend. Wir müssen eine Strecke von knapp 420 km zurücklegen. Nach dem Frühstück brechen wir in Richtung Guerrero Negro auf. Ganz in der Nähe befindet sich einer der berühmtesten Strände des Bundesstaates Baja California Sur, der Playa El Requeson. Hier haben wir die Chance auf Heermannmöwe (Larus heermanni) und/oder Gelbfußmöwe (Larus livens). Am Straßenrand können wir die Kunst Ureinwohner bewundern, die Petroglyphe verwendet haben. Dabei werden Symbole in den Stein graviert. Später passieren wir Mulege und die Bergbaustadt Santa Rosalia. Wenig später erreichen wir San Ignacio, ein weiterer gut erhaltener Jesuitenmissionenort. Anschließend durchqueren wir das gesamte Vizcaini-Tal und erreichen am frühen Nachmittag Guerrero Negro. Dort werden wir unsere Unterkünfte beziehen. Noch vor dem Abendessen werden wir einen kurzen Abstecher in das Vogelschutzgebiet Guerrero Negro unternehmen. Dort können wir mit neuen Arten wie z.B. Schwarzkopf-Ruderente (Oxyura jamaicensis) und Zimtente (Spatula cyanoptera) sowie vielen weiteren rechnen. Auch Nashornpelikan (Pelecanus erythrorhynchos), Braunpelikan (Pelecanus occidentalis) und verschiedene Watvögel können wir vor einer herrlichen Sonnenuntergangskulisse beobachten. Bevor alle erschöpft in die Betten fallen, gibt es ein köstliches Abendessen und die Strapazen des heutigen Tages sind vergessen. Route: Loreto – Guerrero Negro (420 km)

20. März (8. Tag): Unterwegs zur größten Saline in der weißen Wüste

Kolonie Kalif. Seelöwen. Foto: W. Bittmann.

Wir beginnen den Tag mit einem leckeren Kaffee in Las Cazuelas, einem typischen Restaurant in Guerrero Negro. Das kleine Restaurant wird von seinem Besitzer Don Eric und seiner Familie geführt. Anschließend kehren wir zum zweiten Mal in das Vogelschutzgebiet zurück um Ausschau nach weiteren Arten zu halten. Am Vormittag Uhr werden wir eine der größten Salinen der Welt besichtigen. Bei der Führung wird uns alles gezeigt und erklärt, von der Gewinnung des Salzes bis hin zur Verpackung. Gegen Mittag kehren wir zum Hotel zurück, um dort uns Mittagessen einzunehmen. Nach dem Mittag werden wir den alten Leuchtturm der Salzfabrik besichtigen. Anschließend geht es in ein nahe gelegenes Sumpfgebiet. Dort können wir mit Kanadareiher (Ardea herodias), Schmuckreiher (Egretta thula), Blaureiher (Egretta caerulea), Dreifarbenreiher (Egretta tricolor) und Rötelreiher (Egretta rufescens) rechnen. Es gibt auch verschiedene Enten- und Gänsearten zu entdecken. Besonderes Augenmerk sollten wir auf den Klippenausternfischer (Haemantopus bachmani) und den Mittelsäger (Mergus serrator) legen. Den heutigen Tag lassen wir bei einem exquisiten Abendessen mit Meeresfrüchten und Fleisch, auf verschiedene traditionelle Weisen zubereitet, ausklingen. Route: Guerrero Negro (70 km).

21. März (9. Tag): Meeres- und Landsäuger: Bei Grauwal und Gabelbock

Bei einem reichhaltigen Frühstück sammeln wir Energie für den bevorstehenden Tag. Der heutige Ausflug führt uns nach Punta Mariscal. Von dort aus fahren wir erneut mit dem Boot hinaus in die Bucht zu den Grauwalen (Eschrichtius robustus). Für gewöhnlich führen diese in dieser Jahreszeit Jungtiere. Mit hoher Wahrscheinlichkeit können wir die Kälber beim Spielen beobachten und mit etwas Glück näheren sie sich dem Boot und wir können sie anfassen. Am Nachmittag kehren wir nach Guerrero Negro zurück und laden unser Gepäck auf. Bei der heutigen Tour gewinnen wir eine Stunde durch die Überquerung des 28 Breitengrades. Dieser stellt die Grenze zwischen zwei Zeitzonen dar. Dadurch haben wir die Zeit, eine Anlage zum Schutz und zur Zucht der endemischen Gabelböcke (Berrendo; Antilocapra americana peninsularis) zu besuchen. Diese bedrohte Antilopenart zählt zu den schnellsten Säugetieren der Welt. Angekommen in der Bahia de los Angeles hat jeder eine Stunde Freizeit. Wer mag, kann an den Strand gehen oder Vögel vom Hotel aus beobachten. Wie an jeden Abend ist für das leibliche Wohl gesorgt. Route: Guerrero Negro – Punta Mariscal – Bahía de Los Ángeles (280 km).

22. März (10. Tag): Biosphärenreservat Bahia de los Angeles

Schlammtreter / Willet. Foto: W. Bittmann.

Bei unserem heutigen Frühstück genießen wir einen wunderschönen Blick aufs Meer. Wir beginnen unser heutiges Abenteuer mit einem Besuch des Biosphärenreservat Bahia de los Angeles. Dort werden wir einige der symbolträchtigsten Vögel des Golfs von Kalifornien wie den Blaufußtöpel (Sula neuboxli) zu Gesicht bekommen. In den Felswänden gibt es Kolonien von Sturmtauchern zu sehen. Außerdem können wir den Flug der Weißbrustsegler (Aeronautes saxatails) verfolgen oder Pinselscharben (Phalacrocorax penicillatus) vorbeifliegen sehen. Wir werden eine Vielzahl von Kanadareihernestern (Ardea herodias) sowie auch einige Fischadlernester (Pandion haliaetus) erspähen. Der schmale Sandstrand bildet eine Grenze zwischen der unglaublichen Landschaft mit ihren Felsformationen in verschiedenen Schattierungen und den Blautönen des Ozeans. Am heutigen Tag haben wir die Möglichkeit eine große Kolonie von Kalifornischen Seelöwen (Zalophus californianus), Delfine oder möglicherweise Finnwale zu sehen. Am Nachmittag werden wir einen Bach vor der Stadt ansteuern und Ausschau nach Watvögeln wie Drosseluferläufer (Actitis manicularia), Regenbrachvögeln (Numerius phaeopus), Schlammtretern (Tringa semipalmatus), Kalifornienmöwen (Larus californicus) und Braunpelikan (Pelecanus occidentalis) halten. Am Ende des Tages erwartet uns ein köstliches Abendessen im Hotel. Empfohlen wird “Pescado encabronado”, es dauert ein wenig länger aber das Warten lohnt sich. Route: Bahia – Estero la Mona – Bahia (30 km).

23. März (11. Tag): Vögel und Riesenkakteen in der Wüste
Nach dem Frühstück begeben wir uns zur La Gringa, einer Bucht gegenüben von La Bahia. Dort können wir dem wilden Treiben verschiedener Möwenarten wie Heermannmöwe (Larus heernnanni) beiwohnen. Von hier aus haben wir einen atemberaubenden Blick auf den Vulkan Coronati. Auf dem Weg nach Guerrero Negro machen wir Halt im Reserva Valle. Dort können wir neben vielen Vögeln auch Pflanzen wie Agaven (Agave avellanidens), Cirio (Fouquieria columnaris), Ocotillos (Fouquieria splendens) oder Cardones (Pachycereus pringlei) einem großen Kaktus entdecken. Diese Kakteen werden oft von Spechten, wie dem Gilaspecht (Melanerpes uropygialis) und Kolibris wie der Veilchenkopfelfe (Calipte costae) oder dem Annakolibri (Calipte anna) besucht. Mit etwas Glück können wir eine Schopfwachtel (Callipepla californica) sehen, den trötenden Gesang des Kaktuszaunkönigs (Campylorhynchus brunneicapillus) hören oder die weißen Flügel der Weißflügeltauben (Zenaida asiatica) erspähen. In diesem Gebiet können wir mit diversen Greifvögeln wie Wüstenbussard (Parabuteo unicinctus), Rotschwanzbussard (Buteo jamaicensis) oder einigen kleinen Falkenarten wie dem Buntfalken (Falco sparverius) rechnen. In Guerrero Negro legen wir einen Zwischenstopp ein und gönnen uns ein paar Erfrischungen bevor wir weiter nach San Ignacio fahren. Gegen 19.30 Uhr gibt es Abendessen in einem kleinen gemütlichen lokalen Restaurant. Route: Bahía de los Ángeles – San Ignacio (360 km)

24. März (12. Tag): Wanderung im versteinerten Lavafluss und entlang von Vulkanen

Vulkan auf der Baja California. Foto: H. Meyer

Nach dem Frühstück beginnen wir den Exkursionstag mit einem Rundgang durch ein kleines Dorf. Dort erfahren wir etwas über die Mission von St. Ignatius, dem Jesuitenpater, der 1728 die Juan Bautista Luyando gegründet hat. Anschließend begeben wir uns zum Rio San Ignacio um Ausschau nach Ohrenscharbe (Phalacrocorax auritus) und Bindentaucher (Podilymbus podiceps) zu halten. Mit etwas Glück können wir die Nordamerikanische Rohrdommel (Botaurus lentiginosus) erspähen. In den ufersäumenden Palmen dürfen wir mit Maskentrupial (Icterus cucullatus) rechnen. Anschließend fahren wir mit dem Bus weiter und machen Zwischenhalt in der Wüste. Dort können wir die Landschaft mit ihrem majestätischen Vulkan, dem Vulkan de las Virgenen und dem versteinerten Lavafluss bestaunen. Anschließend werden wir ein wenig wandern und die Flora und Fauna erkunden. Später passieren wir Santa Rosalia und machen Stopp in der traditionelleren Brotbäckerei „El Boleo“ für Kaffee und Kuchen. Dem schließt sich die Besichtigung einer Kirche an. Diese wurde vom französischen Ingenieur Gustave Eiffel erbaut. Im Dorf Mulege gibt es einen Aussichtspunkt, von dem wir einen spektakulären Blick auf die Oase haben. Zu erwarten sind Arten wie Kalifornientrupial (Icterus parisorum), Goldkopf-Beutelmeise (Auriparus flaviceps) oder Schwarzstirn-Saphirkolibri (Basilinna xantusii). Unser letztes Ziel an diesem Tag ist die Stadt Loreto. Nach Bezug unserer Zimmer begeben wir uns in ein lokales Restaurant und essen zu Abend. Route: San Ignacio – Santa Rosalia – Mulege – Loreto (280 km).

25. März (13. Tag): Insel Coronado, ein einzigartiges Paradies
Nach dem Frühstück machen wir uns sofort auf zum Pier. Unsere heutige Exkursion führt uns auf die Insel Coronados. Neben dem türkisfarbenen Wasser gibt es spannende Felsformationen zu bestaunen. Mit Sicherheit können wir Weißbauchtöpel (Sula leucogaster) und Blaufußtölpel (Sula nebouxii) sehen, mit etwas Glück vielleicht auch seltene Sturmtaucher-Arten. Auch können wir mit Gelbfußmöwen (Larus livens), Schwarzhalstauchern (Podiceps nigricollis), Pelikanen, Sperlingen, Seglern und Kolibris rechnen. Es gibt nicht nur Vögel zu bestaunen. Mit etwas Glück können wir verschiedene Delfine, Seelöwen oder springende Rochen im Meer sehen. Sehr selten können auch Finnwale (Balaenoptera physalus) oder die größten Meeressäuger unseres Planeten, die Blauwale (Balaenoptera musculus) beobachten werden. An der Insel angekommen erwartet uns ein wunderschöner weißer Sandstrand. Wer möchte kann eine Runde schwimmen gehen oder die Insel auf eigene Faust erkunden. Von einem Punkt aus hat man einen atemberaubenden Blick über die Landschaft der Sierra La Giganta und dem türkisfarbenen Meer des Golfs von Kalifornien. Am Nachmittag kehren wir nach Loreto zurück. Dort laden wir unser Gepäck ein und machen und auf den Weg nach Puerto Ilusion La Paz. In unserem Hotel erwartet uns ein reichliches Abendessen. Route: Loreto – Insel Coronado – Loreto – La Paz (360 km).

26. März (14. Tag): Biosphärenreservat Sierra La Laguna
Nach dem Frühstück fahren wir ins Biosphärenreservat Sierra La Laguna (ca. 2h Fahrt). Das Reservat ist für seine reiche Flora mit über 690 Arten bekannt. Auch die Vogelwelt ist reichhaltig. Wir werden das Gebiet per Fuß erkunden. Zielarten des heutigen Tages sind unter anderem Sängervireo (Vireo gilvus), Wüstengoldspecht (Colaptes chrysoides), Gilaspecht (Melanerpes uropygialis), Texasspecht (Dryobates scalaris) und Kalifornienhäher (Aphelocoma californica). Wir suchen hier u.a. nach Spottdrossel (Mimus polyglottos), Schwarzschwanz-Mückenfänger (Polioptila melanura), Blaumückenfänger (Polioptila caerulea) oder der endemischen Grauspottdrossel (Toxostoma cinereum). Im Schatten eines mächtigen Fikus werden wir unser Picknick einnehmen. Auf dieser Tour sollten wir  auch einige endemische Pflanzenarten dieser Region kennen lernen, wie zum Beispiel Torote Colorado (Bursera microphylla), Eisenholzbaum (Olneya tesota) und diverse Arten von Palmen und Kakteen. Zurück in La Paz kehrt wieder ein wenig Ruhe ein. Wir können neue Kraft beim Abendessen tanken. Wer noch Lust hat, kann nach dem Abendessen die Stadt auf eigen Faust erkunden. Route: La Paz – Rebisla – La Paz (230 km)

27. März (15. Tag): Vögel im Kakteenschutzgebiet
Der Tag beginnt mit einem reichhaltigen Frühstück als Stärkung für die anstehende Exkursion. Heute werden wir viel zu Fuß unterwegs sein und in der Wüste nach Vögeln suchen. Wir verlassen La Paz nach Süden in Richtung Ejido Álvaro Obregón. Zielarten des heutigen Tages sind z.B. Goldkopf-Beutelmeise (Auriparus flaviceps), Kalifornienschopftyrann (Myiarchus cinerascens), Hausgimpel (Haemorhous mexicanus) und Greifvögel wie Rundschwanzsperber (Accipiter cooperii), Eckschwanzsperber (Accipiter striatus), Mohrenbussard (Buteo albonotatus), Wüstenbussard (Parabuteo unicintus) und Rotschwanzbussard (Buteo jamaicensis). Angekommen im Kaktusschutzgebiet gibt es zahlreiche Kakteenarten zu entdecken. Das Gebiet ist ein besonders guter Ort, um die vielen Wüstenvögel aus der Nähe zu beobachten. Gegen Mittag suchen wir ein schattiges Plätzchen auf und stärken uns für die folgenden Beobachtungen. Weitere zu erwartende Arten des heutigen Tages sind u.a. Carolintaube (Zenaida macroura), Sperlingstäubchen (Columbina passerina) und Rosttäubchen (Columbina talpacoti). Wir werden auch viele Möglichkeiten haben, den schnellsten Läufer der Wüste, den Wegekuckuck (Geococcyx californianus), einige Spechtarten und den endemischen Schwarzstirn-Saphirkolibri (Basilinna xantusii) zu beobachten. Neben den Vögeln gibt es viele weitere spannende Dinge zu entdecken. Am späten Nachmittag treten wir den Rückweg nach La Paz an und werden während des wohlverdienten Abendessen die Ereignisse des Tages auswerten. Route: La Paz – Kaktus-Schutzgebiet – El Triunfo – La Paz. (150 km).

28. März (16. Tag): Nationalpark Archipelago und Insel Espiritu Santo

Felsformationen im Golf von Kalifornien/Cabo San Lucas. Foto: H. Meyer

Heute ist leider schon unser letzter Exkursionstag. Wir verlassen das Hotel in La Paz in Richtung Hafen von Pichilingue, wo wir per Boot zur Insel Espiritu Santo übergesetzt werden. Diese Insel und weitere gehören zum Flora-Fauna-Schutzgebiet Islas del Golfo de California. Ein einzigartiger Ort zum Abschalten und genießen. Mit etwas Glück werden wir Brutplätze vom Kanadareiher (Ardea herodia) finden oder Rötelreiher (Egretta rufescens) während der Balz beobachten. Auf der Insel können wir zwei Arten von Tölpeln, den Weißbauchtölpel (Sula leucogaster) und den Blaufußtölpel (Sula nebouxii) und viele weitere Arten beobachten. Außerdem gibt eine große Kolonie von Kalifornischen Seelöwen, einzigartige Landschaften sowie wunderschöne Strände zu entdecken. Das Mittagessen, ein traditionelles Gericht der mexikanischen Küche werden wir an einer schönen Stelle am Strand einnehmen. Wer möchte kann nach dem Essen, bei einem kleinen Spaziergang, die schönen Strände genießen. Am Ende der heutigen Exkursion werden wir eine Kolonie von Prachtfregattenvögeln (Fregata magnificens) besuchen und die Aktivitäten der Vögel aus nächster Nähe beobachten. Üblicherweise haben sie zu dieser Zeit Jungvögel. Mit etwas Glück endet der Tag mit einem spektakulären Naturschauspiel, wie springenden Walen oder einer Gruppe von Mantas.  Am Abend werden wir bei unserem Abschiedsessen in Erinnerungen der vergangenen Tage schwelgen und unsere Birdliste abschließen. Route: La Paz – Pichilingue – La Paz (40 km).

29. März (17. Tag): Abreise und Ausflug in die Innenstadt von Mexico-City
Nach einem zeitigen Frühstück checken wir gegen 6.00 Uhr aus und fahren zum Flughafen von La Paz. Gegen 8.15 Uhr starten wir mit Aero Mexico zurück in die Hauptstadt, die wir kurz vor Mittag erreichen. Da wir bis zum Weiterflug nach Hause noch Zeit haben, ist ein halbtägiger Ausflug mit einigen Besichtigungen in die Innenstadt von Mexiko-City, eine der größten Metropolen der Welt, geplant. Ein Bus mit deutschsprachigem Guide holt uns am Flughafen an. Wir besichtigen u.a. den berühmten Zocalo im historischen Zentrum, die Kathedrale, Nationalpalast und die schwimmenden Gärten und Inseln von Xochimilco. Gegen 18.00 Uhr sind wir zurück auf dem Flughafen, gegen 20.45 Uhr starten wir zum langen 11-stündigem Nachtflug nach Europa.

Irrtümer vorbehalten. Notwendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben vorbehalten!
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Teilnehmer, Preise, Leistungen

Teilnehmer

  • Minimum 8 und maximal 14 Gäste

Preise

Preise (Staffelpreise):

  • 8        Teilnehmer  – 3.550,00 € pro Person
  • 9/10   Teilnehmer  – 3.350,00 € pro Person
  • 11/12 Teilnehmer  – 3150,00 € pro Person
  • 13/14 Teilnehmer  – 2.950,00 € pro Person

Einzelzimmerzuschlag: 480,00 €

Bartmeise-Reisen Vertrieb für Schweiz & Österreich: Michael Straubhaar, 3110 Münsingen, Tel.: (+41) 79 466 9329: E-Mail: buchung@bartmeise.de

Im Reisepreis inbegriffen

  • alle Unterkünfte (15 Nächte – 1x in Mexico City und 14x Baja California in Hotels, Lodges) in Doppel- und Einzelzimmern, einfacher/guter und teilweise sehr guter touristischer Standard (je nach Verfügbarkeit)
  • Vollpension (Frühstück, Mittagessen – auch als Lunchpaket – und Abendessen; an Reisetagen Kaffee und/oder Tee unterwegs); ab 14. März (wegen früher Abreise zum Flughafen nur kleiner Frühstücksimbiss) bis 29. März (letzte Mahlzeit Frühstück)
  • Trinkwasser tagsüber im Bus unbegrenzt
  • Eintrittsgelder für Nationalparke und lokale Guides
  • alle im Reiseplan genannten Bootstouren
  • alle im Reiseplan genannten Besichtigungen
  • am Abreisetag (29.03.) halbtags (deutschsprachig) Stadtbesichtigung in Mexiko-City (im Reiseplan genannt) im Kleinbus (ohne Mahlzeit). Hinweis:  Bei Flugverspätung nach Mexiko-City kann dieser Programmpunkt auch entfallen!
  • Transport im Kleinbus mit Fahrer (inkl. Treibstoff)
  • spanischsprachiger Birdguide sowie deutschsprachige Reiseleitung durch Bartmeise-Reisen
  • Deutsche Reiseinsolvenzversicherung/Reisesicherungsschein gemäß § 651k BGB

Im Reisepreis nicht inbegriffen

  • Internationaler Flug von Europa nach Mexico-City (ab ca. 1.000,00 €) und nationaler Flug von Mexico-City nach La Paz und zurück (ca. ab 220,00 €)
  • Zusatzübernachtung/en bei Flugausfällen (höhere Gewalt)
  • Verpflegung am Anreisetag (13.03.) und Abreisetag 29.03. (letzte Mahlzeit inbegriffen: Frühstück in La Paz), nachmittags in Mexiko-City bzw. im Flughafen oder aus dem Rucksack (im Flugzeug Mahlzeiten inbegriffen).
  • Sonderwünsche beim Abendessen wie spezielle Meeresfrüchte (Hummer, Riesengarnelen usw.)
  • alle Getränke zu den Mahlzeiten, alkoholische Getränke sowieso
  • zusätzliche Besichtigung am 29.03. in Mexiko-City: „Torre Latinamericana“
  • Trinkgelder für Birdguide und Fahrer (grundsätzlich empfohlen für alle Bartmeise-Reisen: Birdguide 2,00 €-2,50 € pro Tag/Person; Fahrer 1,00 €-1,50 € pro Tag/Person;  ggf. Tour-Helfer: 1,00 € pro Tag/Person)
  • Persönliche Ausgaben wie Internet, Telefon, Wäscheservice usw.
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Allgemeine Reise- und Gesundheitshinweise

Allgemeine Reise- und Gesundheitshinweise

Gesundheitshinweise

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt sowie bei besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

Klimahinweise

folgt in Kürze

Mitnahme-Empfehlungen für diese Reise

  • Bequemes und festes Schuhwerk zum Gehen auf steinigem Untergrund
  • Leichte Schuhe oder Sandalen
  • Leichte Kleidung und langärmlige Hemden (Schutz gegen Sonne und Insekten)
  • Warmer Pullover für kalte Nächte
  • Regenbekleidung, Wasserdichte Tasche für Ausflüge auf den Booten
  • Badesachen
  • Taschenlampe bzw. Stirnlmape
  • Bestimmungsliteratur: Sibley (2016) – Field Guide to the Birds of Western North America, Christopher Helm, London, ISBN-10:0307957926

Zum Charakter dieser Reise

Diese Reise ist nach Bartmeise-Klassifizierung eine Reise in der Kategorie „Vögel und mehr“. Neben Vogel- und Naturbeobachtungen gehören auch die im Reiseplan genannten touristischen Besichtigungen zum Programm.

Bartmeise-Reisen arbeitet ausschließlich mit hoch kompetenten lokalen Guides zusammen, die exzellente Kenner ihrer heimischen Vogelwelt und zumeist eingebunden in Aktivitäten von Landesvereinen und Gesellschaften zum Schutz und zur Erforschung (Kartierung, Monitoring usw.) sind. Neuentdeckungen von bisher in der jeweiligen Landesavifauna unbekannten Fakten zum Vorkommen und zur Biologie einzelner Arten, die bei solchen Reisen immer wieder anfallen, fließen in die genannten Projekte des Reiselandes ein. Unsere Birdguides nutzen von Fall zu Fall Vogelstimmen aus einer Soundbibliothek, um schwer auffindbare bzw. versteckt lebende Arten sichtbar zu machen. Dies geschieht in jedem Fall unter Berücksichtigung der Brutbiologie und der Schutzansprüche einzelner Arten, die von unseren Guides gut eingeschätzt werden können. Deutsche Bartmeise-Reiseleiter haben die Aufgabe, die Interessen der Reiseteilnehmer zu vermitteln und Informationen sprachlich zu übersetzen. Die Verantwortung zu den Abläufen der Reise im Rahmen des ausgeschriebenen Programmes liegt aber ausschließlich in den Händen des lokalen Birdguides (der Bartmeise-Partnerfirma)

Weiterreichende touristische Informationen (außerhalb der ausdrücklich im Reiseplan genannten) werden nicht gegeben. Interessenten sollten sich bitte vorher in das Gebiet einlesen (Reiseführer oder Internet).

Bartmeise-Reisen sind (Klein-)Gruppenreisen mit 6-16 Teilnehmern (im Ausnahmefall und wenn in der Reisebeschreibung ausdrücklich genannt, auch mehr). Wer Probleme mit anderen Menschen in Kleingruppen und/oder mit Weisungen von verantwortlichen Reiseleitern bzw. Mehrheitsentscheidungen in einer Gruppe hat, der kann nicht an einer solchen Reise teilnehmen! So genannte „lister“ („twitcher“), also jene Vogel-Interessierte, die nur in der Welt unterwegs sind, um ihre persönliche Lifeliste an Vogelarten aufzufüllen, die sich egoistisch, rücksichtslos und unhöflich gegenüber anderen Gästen verhalten und die Gruppenaktivitäten stören, sind absolut unwillkommen (solche Gäste können auch von einer laufenden Reise ausgeschlossen werden)! Vogelfotografen sind immer willkommen, jedoch müssen diese bereit sein, sich den Beobachtern unterzuordnen.

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Reisedetails

Flugreisen, Naturerlebnis-Touren, Vögel & mehr
Staffelpreis ab 2.950,00 € pP Vollpension