Brasilien: Seltene Vögel und Tiere in der endlosen Steppe

Reisebeschreibung

Brasilien: Seltene Vögel und Tiere in der endlosen Steppe

Unterwegs in der Cerrado auf der Suche nach dem Dunkelsäger, Großen Ameisenbär und Mähnenwolf

Reisezeitraum: 29. Juni bis 11. Juli 2018

Diese Reise führt in eine etwas weniger bekannte Region des riesigen südamerikanischen Landes, in die endlosen Graslandschaften (Cerrado), die brasilianische Steppe im Bundesstaat Minas Gerais. Im Reiseplan stehen hier die Schutzgebiete Serra do Cipò- und Serra da Canastra-Nationalpark sowie das private Reservat Santuario do Caraca mit ihren speziellen den Endemiten im Hochland.

Großer Ameisenbär, noch typisch für die Cerrado. Foto: A. Eisen Rupp

Der Serra do Cipo-Nationalpark hat eine Größe von 31.000 ha und ist Teil der Serra do Espinhaco. Diese Region bildet den Übergang zwischen zwei sehr wichtigen Biomen: der Grasssteppe/Cerrado und dem Atlantischen Regenwald. Die Flora dieser Region ist bekannt für ihren Reichtum und die Vogelfauna wartet mit zahlreichen Endemiten des Grasslandes auf.

Ein vogelkundlicher Höhepunkt dieser Reise darf im Serra da Canastra-Nationalpark erwartet werden, wo am Oberlauf des San Francisco-Flusses die letzte bedeutende Population des akut vom Aussterben bedrohten Dunkelsägers (Brazilian Merganser) lebt. Dieser Naturpark mit seinen rund 350 Vogelarten wurde 1972 mit dem Hauptzweck gegründet, die einzigartige Flusslandschaft und ihre Flora und Fauna mit dem bekannten 185 Meter hohen Wasserfall, Casca D’Anta zu schützen. Auch die weltberühmten Wappentiere dieser legendären Steppenlandschaften, der Großen Ameisenbär und der Mähnenwolf, können hier mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit beobachtet werden.

Letzte Etappe dieser speziellen Rundreise ist das private Reservat Santuario do Caraca, dessen Mittelpunkt ein altes Kloster ist, welches als Gasthaus für Reisende an der Königsstraße im 18. Jahrhundert diente. Heute ist das Klosterquartier ein Hotel inmitten eines 14.000 ha großen Schutzgebietes, einer der besten Adressen zum Beobachten des Mähnenwolfes.

Canastra_Adrian Rupp

Landschaften in der Cerrado. Foto: A. Eisen Rupp.

Diese spezielle vogelkundliche (sowie naturkundliche) Rundreise durch das beeindruckende Hinterland des Atlantischen Regenwaldes (Mata Atlantica), durch die endlosen brasilianischen Steppen mit ihren Trocken- und Galeriewäldern und Flusstälern stellt eine Besonderheit im Bartmeise-Reiseprogramm dar. Wie bei unseren Reisen in Südamerika üblich, wird auch diese Tour in den bewährten Händen von Adrian Eisen Rupp (deutschsprachiger brasilianischer Ornithologe & Biologe) liegen, dessen herausragende Kenntnisse der Ornis seines Heimatlandes es ermöglichen werden, erneut zahlreiche Vogelarten, darunter seltene, akut bedrohte und viele endemische Vogelarten Brasiliens hautnah zu erleben.

Startbild: Rotnacken-Bandvogel, endemisch (Foto: A. Eisen Rupp).

Reiseplan

Reiseplan

29./30. Juni 2018 (1./2. Tag): Anreise nach Belo Horizonte und Ankunft in Santana da Riacho
Wir fliegen voraussichtlich mit Air France am späten Nachmittag ab Berlin-Tegel nach Paris und von dort kurz vor Mitternacht weiter nach Sao Paulo. Ankunft gegen 6:00 Uhr morgens Ortszeit am 30. Juni. Nach kurzem Umsteigestopp geht es mit GOLZ Brazil vor 9:00 Uhr weiter nach Belo Horizonte, wo wir eine Stunde später eintreffen. Unser Freund und brasilianischer Birdguide, Adrian Eisen Rupp, wird uns am Flughafen herzlich willkommen heißen.  Danach starten wir unsere Rundreise nach Santana da Riacho (rund 90 km) in den Serra do Cipo-Nationalpark. Unterwegs werden wir auf die ersten Vögel der Region treffen. Gegen Mittag treffen wir ein und beziehen die Zimmer. Nach einer Mittagspause beginnen wir am Nachmittag mit unserem Beobachtungsprogramm im Nationalpark (M/A).

1./2. Juli (3./4. Tag): Vogelbeobachtungen im Serra do Cipò-Nationalpark 

An diesen beiden Tagen werden wir intensiv birden. Neben anderen sind die wichtigsten Vogelarten im Serra do Cipó Nationalpark, die wir hier suchen, u.a.:
Grünmaskenkolibri, Cipo Cinclodes, Minas Gerais-Canastero, Kobaltämmerling, Graunacken-Grastyrann, GraukopfAmmerfink, Schwarzhalssaltator, Goldhauben-Schmuckkolibri, Südzinnobertangare, Amethystohrkolibri, Silberwangen-Ameisenwürger, Langschwanzammer, Goldstirnsittich, Streifenschwanzspecht, Braunscheitel-Olivtyrann, Graupfäffchen, Weißohr-Faulvogel, Gelbbürzelstärling, Gimpeltangare, Flügelbindentangare, Zitronengilbammer, Gelbbauchpfäffchen, Hellmayrpieper, und Kehlband-Schleppentyrann, von denen einige Arten äußerst selten bzw. in der Region endemisch sind. (F/M/A).

3. Juli (5. Tag): Fahrt zum Serra da Canastra-Nationalpark
Nach dem Frühstück checken wir aus und treten die Reise zu unserer nächsten Etappe an. Wir werden den ganzen Tag ohne Eile unterwegs sein und viele Beobachtungsstopps in der Cerrado einlegen. Ankunft in der Kleinstadt Sao Roque des Minas am späten Nachmittag (F/A).

4.-7. Juli (6.-10. Tag): Seltene Tiere in der atemberaubende Steppe 

Die nächsten vier Tage wollen wir gut ausnutzen, um intensive Vogel- und Naturbeobachtungen im 197.000 ha großen Serra da Cananstra-Nationalpark zu unternehmen. Die Cerrado wird hier durchschnitten vom San Francisco-Fluss, der einen 185 Meter hohen Wasserfall bildet. Außerdem ist dieser Flusslauf eines der letzten bedeutenden Brutgebiete des Dunkelsäger (Brazilian Merganser), einem der seltensten brasilianischen Vögel, den wir hier beobachten wollen.

Weitere wichtige Zielvogelarten werden sein:  Hahnenschwanztyrann, Spitzschwanz-Grastyrann, Haubendunkeltyrann, Schopfkarakara, Graupfäffchen, Schwarzhalssaltator, Graunacken-Grastyrann, Kobaltämmerling, Schwarzkopfammer, Weißbürzeltangare, Seggenzaunkönig, Brasiliatapaculo, Goldstirnsittich, Ockerbrustpieper, Hahnenschwanztyrann, Spitzschwanz-Grastyrann, Dunkelsäger, Haubendunkeltyrann, Schopfkarakara, Graupfäffchen, Schwarzhalssaltator, Graunacken-Grastyrann, Kobaltämmerling, Schwarzkopfammer, Weißbürzeltangare, Seggenzaunkönig, Brasiliatapaculo, Goldstirnsittich, Ockerbrustpieper, Hahnenschwanztyrann, Spitzschwanz-Grastyrann, Dunkelsäger, Haubendunkeltyrann, Schopfkarakara, Graupfäffchen, Schwarzhalssaltator, Graunacken-Grastyrann, Kobaltämmerling, Schwarzkopfammer, Gelbkopfkarakara, Schuppentäubchen, Weißkehl-Bündelnister, Kaninchenkauz, Amethystohrkolibri, Pavuasittich, Chopistärling, Camposspottdrossel, Graukronfink, Fleckensteißhuhn, Graukopf-Ammerfink, Schwalbentangare, Wachtelammer, und Goldbauchamazone. Hier im Nationalpark haben wir auch die erste gute Chance, die Wappentiere der brasilianischen Steppe, den großen Ameisenbär und den Mähnenwolf zu sehen (F/M/A).

Am 7. Juli packen wir unsere Sachen und treten die Fahrt zur dritten Etappe unserer Reise in das private Caraca-Schutzgebiet an. Ankunft am Nachmittag und Einzug in unser Hotel, früher ein Kloster (F/A)

8.-10. Juli (11.-13. Tag):

Auch in diesem lohnenden Schutzgebiet suchen wir drei Tage lang wichtige Zielvogelarten dieser Reise in einer ganz spezielle Landschaft Brasiliens, u.a.  Grünmaskenkolibri, Felstapaculo, Graunacken-Grastyrann, Langschwanzammer, Surucuatrogon, Weißbrusttapaculo, Halbmond-Faulvoge, Schmuckbrust-Ameisenvogel, Bergameisenfänger, Gabelschwanzzuser, Rotkehlkotinga, Blaubrusttangare, Goldhaubenpipra, Bronzeguan, Trauerralle, Saracuraralle, Pavuasittich, Zimtroter Schattenkolibri, Schwalbennymphe, Schwarzkolibri, Weißkehlkolibri, FleckenbauchBaumsteiger, Weißkehl-Baumsteiger, Rotkappen-Dickichtschlüpfer, GraubauchDickichtschlüpfer, Minas Gerais-Baumschlüpfer, Ockerbrauen-Blattspäher, Olivgrauer Würgerling, Schwarzscheitel-Ameisenfänger, Serraameisenfänger, WeißschulterFeuerauge, Ockerbürzel-Ameisenfänger, Olivrücken-Ameisenfänger, RotkehlMückenfresser, Blaubrustpipra, Rotbürzelpipra, Weißbindenbekarde, Planaltokleintyrann, Grünrücken-Todityrann, Gelbzügel-Todityrann, GelbscheitelBreitschnabeltyrann, Schwalbentyrann, Kurzschopf-Dunkeltyrann, WeißkappenSchleppentyrann, Graurücken-Wassertyrann, Weißbauch-Waldsänger, Rotaugenvireo, Rostbrauenvireo, Schwarzgesichttangare, Krontangare, Isabelltangare, Blaubrusttangare, Orangebrusttangare, Elstertangare, Sayacatangare, Schmucktangare, Türkisnaschvogel, Grünorganist, Purpurkehlorganist, Grünschwingensaltator, Diamantpfäffchen, Krähenstirnvogel usw. 

Einen Tag (und ggf. eine Nacht) werden wir hier nutzen, um viel gesuchte Säugetiere näher zu beobachten. Pampashirsch, Großer Ameisenbär und Mähnenwolf. Durch einen Zufall entdeckten Bewohner einer kleinen Gemeinde im Gebiet, dass sich Mähnenwölfe an Schlachtabfällen einfanden. Und da die Bewohner regelmäßig dort ihre Schafen und Ziegen schlachten, besuchen die hochbeinigen südamerikanischen Vertreter der Wölfe gern und oft diese Stelle am Rande der Siedlung und lassen sich hier relativ sicher (aus einem Versteck heraus) beobachten und natürlich auch fotografieren. Auch der Brasilianische Tapir sollte uns hier vor die Ferngläser kommen.

Frühstück und Abendessen nehmen wir im Hotel ein, für Mittags wird ein Lunchpaket vorbereitet.

11. Juli (14. Tag): Morgenexkursion; Rückfahrt nach Belo Horizonte
Am Morgen werden wir nochmals Zeit haben, um nach einigen Vogelarten zu suchen, die wir in den vergangenen Tagen vielleicht verpasst haben. Gegen Mittag checken wir aus und fahren zurück nach Belo Horizonte, wo wir am Nachmittag eintreffen werden. Für Gäste, die heute zurück nach Europa reisen, endet die Tour am Flughafen. Für andere Gäste, die Flugplan bedingt erst am 12. Juli abreisen, wartet noch eine Hotelnacht.  Ankunft in D/CH/A je nach Abreise am 12. oder 13. Juli in der Mittagszeit.

Notwendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben vorbehalten!
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Teilnehmer, Preise, Leistungen

Teilnehmer

Minimum 6 und maximal 10 Personen

Preise 

Staffelpreise:
ab 6 Personen – 2.800,00 €

7/8 Personen –   2.700,00 €

9/10 Personen – 2.600,00 € pro Person im Doppelzimmer/VP.

Bartmeise-Reisen Vertrieb für Schweiz & Österreich: Michael Straubhaar, 3110 Münsingen, Tel.: (+41) 79 466 9329: E-Mail: buchung@bartmeise.de

Im Reisepreis inbegriffen

– Deutscher Reisesicherungsschein gemäß BGB § 651k
– Reiseleitung vor Ort in deutscher (und englischer) Sprache
– deutsche Reiseleitung durch Bartmeise-Reisen und Adrian Eisen Rupp
– Fahrten im PKW bzw. Minivan
– 3/4-Pension (Frühstück, meist Lunchpaket für Mittag, Abendessen sowie Mineralwasser unterwegs)
– Übernachtung in sauberen/einfachen Logdes und Stadt-Hotels in Zweibettzimmern mit DU/WC (normaler Touristen-Standard)
– alle Eintrittsgelder und Gebühren für Genehmigungen
– alle Gebühren für lokale Guides

Im Reisepreis nicht inbegriffen
– Flug von D/CH/A nach Belo Horizonte/Brasilien und zurück für um die 950,00 €
– mögliche Verlängerungsnacht bei Flugausfällen
– alkoholische Getränke
– Trinkgelder, persönliche Ausgaben für Einkäufe usw.

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Allgemeine Hinweise, Reiseleitung

Klima, Gesundheitshinweise und Allgemeines

in Kürze verfügbar

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Reisedetails

Flugreisen, Startseite, Vögel intensiv
Staffelpreise ab 2.600,00 € pro Person im DZ/VP